Author Archives: Lars

Die Deutsche Bank Aktie vor dem Sprung auf 40,- Euro

Nach dem starken Anstieg der Deutschen Bank Aktie in den letzten Wochen ist heute der Punkt gekommen an dem man mal wieder etwas genauer hinsehen sollte. Ich habe Ihnen heute einen Chart mitgebracht in dem Sie die Relevanz des aktuellen Aktienkurses für die weitere Entwicklung der Aktie deutlich erkennen können. Deutlich zu erkennen ist der fast schon bilderbuchmäßige Anstieg seit Ende Juli diesen Jahres. Der Ausbruch über 34,- Euro hat die Aktie nun in den letzten Sektor des seit Jahren bestehenden Abwärtstrends vordringen lassen. Die hier eingezeichneten Linien von links oben nach rechts unten sind allesamt wichtige Abwärtstrendlinien die diesen Trend kennzeichnen. Wie Sie auch sehen können kratzt die DB Aktie aktuell an der letzten dieser Linien, wenig später wartet noch das 76,40 Fibonacci Retracement als kleine Hürde.

 

Gelingt nun ein Ausbruch über diese beiden Marken wäre der Weg aus charttechnischer Sicht frei bis zum letzten Hoch bei 39,52 Euro, bzw. der runden Marke von 40,- Euro. Diese wird sich dann aber aller Voraussicht nach erst einmal als harte Nuss erweisen und nicht im ersten Anlauf überwunden. Dennoch ist das vorhandene Aufwärstpotenzial für die Aktie der Deutschen Bank nun entsprechend hoch. Sollte also der Gesamtmarkt nicht demnächst wieder in sich zusammenfallen halte ich es für sehr wahrscheinlich dass wir in diesem Jahr noch die 40,- Euro Marke erreichen können. Die weiteren Perspektiven einer dann abgeschlossenen großen W-Formation mit einem aus heutige Sicht geradezu unglaublichen Kursziel von ca. 56,- Euro werde ich hier auf Investors Inside dann besprechen wenn es soweit ist…!

Hochtief Aktie – ist das der Startschuss für die Rallye?

Heute nähert sich die Hochtief Aktie mit einem kräftigen Kurssprung von 5,8 Prozent wieder der oberen Begrenzung der seit längerem bestehenden Seitwärts-Bewegung. Bereits seit Tagen ist hier zu beobachten dass offensichtlich wieder starkes Kaufinteresse für die Aktie des deutschen Bauriesen besteht. Während ich hier gerade schreibe wird bereits die runde Marke von 40,- Euro nun erfolgreich getestet. Das letzte Hoch bei 39,80 Euro wurde damit erfolgreich überwunden…

 

Gelingt der Aktie nun ein weiterer Anstieg bis über die Marke von 40,55 Euro wäre der Weg aus charttechnischer Sicht frei bis zunächst 45,20 Euro. Weitere Hürden auf dem Weg dorthin müssten bei 41,40 und 42,68 Euro überwunden werden. Ein Anstieg über 45,20 würde gar eine Rückkehr der Aktie bis in den Bereich um die 50,- Euro möglich machen. Charttechnisch betrachtet war die heutige Kursbewegung der Ausbruch aus einem sich zuspitzenden Dreieck nach oben, was ich grundsätzlich als starkes Signal werten würde. Das rechnerische Kursziel aus dieser Bewegung liegt  bei 42,15 Euro. Ein Erreichen des 38,20 Fibonacci Retracements halte ich somit in den kommenden Tagen für sehr wahrscheinlich. Weitere aktuelle und unter Umständen kursrelavante Informationen zu der Aktie erhalten Sie >hier<

Apple – der Apfel fällt nicht weit vom Stamm…oder doch?

Heute möchte ich noch einmal kurz auf die Apple Aktie zu sprechen kommen, da ich den Einfluss der Kursentwicklung für die gesamten US Markt für nicht ganz unwesentlich erachte. Was Sie hier sehen ist der kurzfristige Apple Chart. Deutlich zu erkennen ist dass sich die Aktie immer noch in einem Abwärtstrend befindet und inzwischen bereits mehrfach die mittelfristige Aufwärtstrend-Linie getestet hat. Wie ich Ihnen ja bereits letzte Woche geschrieben habe, ist die Möglichkeit für ein weiters Abtauchen der Apple Aktie aus rein charttechnischer Sicht durchaus gegeben. Den Beitrag können Sie >hier< noch einmal nachlesen.

 

Es ist immer noch sehr naheliegend dass das damals genannte Kursziel von 605,- Dollar auch erreicht wird. Der Technologiesektor in den USA zeigt bereits seit einigen Tagen deutliche Schwäche und auch der Verkaufsdruck bei der Apple Aktie scheint nun täglich weiter zuzunehmen. Insgesamt mehren sich zudem die skeptischen Stimmen was die Verkaufszahlen des neuen iPhone 5 bis Weihnachten anbelangt. Hier liegt Apple zur Zeit immer noch unter den Erwartungen. Die genannte Korrektur um 100,- Dollar bei der Apple Aktie (von 705 auf 605 Dollar) wäre also durchaus als gesund zu bezeichnen, um etwas von der vorangegangenen Euphorie aus dem Aktienkurs entweichen zu lassen.

Das es sich bei Apple aber nach wie vor um ein hervorragendes Unternehmen handelt steht wohl ausser Frage. So gesehen dient diese Beobachtung nicht der Frage ob die Apple Aktie jetzt abstürzen wird, sondern viel mehr der Ermittlung des optimalen Einstiegszeitpunktes nach dieser Korrektur. Vergessen sollte man bei der Betrachtung des Charts aber auch nicht dass der mittelfristige Trend eine starke Unterstützung für die Aktie bedeutet.. Das würde heißen dass man zu 624,- Dollar die erste Position hätte kaufen müssen um nicht beim nächsten Anstieg hinterher zu laufen, falls die Aktie doch bereits jetzt wieder nach oben dreht. Hinterher ist man immer schlauer…

Aus meiner Sicht dürfte diese Entscheidung nun unmittelbar bevor stehen. Gestern wurde die Apple Aktie im späten US Handel noch einmal nach oben gezogen. Sieht man sich aber den 10-Tages Chart an bleibt festzuhalten, dass sich dadurch an der kurzfristig negativen Tendenz nicht viel geändert hat. Erst ein Anstieg über die Marke von 645,- Dollar würde das Chartbild wieder etwas aufhellen. Es bleibt also auch heute wieder sehr spannend zu beobachten wohin die Reise bei der Apple Aktie gehen wird, denn ein Kursrutsch unter die Trendlinie würde mit hoher Wahrscheinlichkeit auch den Gesamtmarkt deutlich nervöser reagieren lassen…!

Dürr Aktie bricht aus – Commerzbank erwartet deutlich höhere Kurse

Die Dürr Aktie hat sich in den letzten Wochen im Vergleich zum Gesamtmarkt weiterhin hervorragend geschlagen. Nach dem starken Anstieg von Oktober letzten Jahres bis Juli hat die Dürr Aktie nun erneut etwas konsolidiert und dabei geradezu mustergültig drei mal an der 50,- Euro Marke wieder nach oben gedreht. Dieser Bereich stellt nun eine entsprechend starke Unterstützung für die Aktie dar. Entgegen der allgemein Schwäche des Gesamtmarktes konnte der Titel zuletzt sogar wieder deutlich zulegen. Heute nun wurde nun das entscheidende Kaufsignal generiert, die Aktie ist erneut nach oben ausgebrochen. Mit dem Überschreiten des Widerstandes bei 58,- Euro ist der Weg zu neuen Höchstständen jetzt frei. Charttechnische Hürden gibt es vorerst nicht mehr da sich die Aktie nun auf einem neuen Alltime High befindet.

 

Damit ist die Aktie des Weltmarktführers für Lackieranlagen weiterhin klar auf Kurs – ein Trendfolger wie aus dem Bilderbuch! Je nachdem wie dynamisch der weitere Anstieg der Aktie nun verlaufen wird, stößt der Aktienkurs irgendwann wieder an den seit Oktober letzten Jahres bestehenden Aufwärtstrend, den ich Ihnen hier eingezeichnet habe. Ich gehe momentan davon aus dass dies nun erst wieder im Bereich um die 65,- Euro der Fall sein wird, was aus aktueller Sicht weitere 10 Prozent Kursanstieg bedeuten würde. Aus rein rechnerischer Betrachtung der aktuellen Ausbruchsformation würde sich sogar ein leicht höheres Kursziel von 66,- Euro ergeben.. Auch die Analysten zeigen sich zusehends optimistisch für die weitere Entwicklung der Dürr AG. So sieht beispielsweise die Commerzbank das Kursziel für den Weltmarktführer bei 86,- Euro…Die Aktie bleibt aus meiner Sicht ein klarer Kauf.

Kali und Salz Aktie vor Gap Close bei 35,- Euro ?

Heute möchte ich Ihnen hier noch einmal einen bereits etwas älteren Artikel zur Kali und Salz Aktie näher bringen, der immer noch sehr aktuell ist …Wie man sehen kann hat die Aktie bei dem starken Anstieg gegen Ende Juni diesen Jahres mehrere Gaps zurück gelassen. Dabei ist insbesondere die erste Kurslücke um die 33,- Euro doch recht ordentlich. Ein weiteres liegt bei c. 35 Euro etwas weiter oben. Ich persönlich rechne damit dass zumindest dieses zweite Gap bei 35,- Euro in den kommenden Tagen nun geschlossen wird und hatte Sie, liebe Leser, ja bereits in unserem Newsletter vom 07.08.2012 auf diese Möglichkeit hingewiesen. Bei dieser Einschätzung bleibe ich auch weiterhin. Danach ist die Frage was passieren wird, denn es gibt durchaus noch eine zweite charttechnische Betrachtungsweise…

Sieht man sich den längerfristigen Chart der K+S Aktie an, dann kann man sehr schön die Entstehung eine umgekehrten Schulter-Kopf-Schulter Formation erkennen, die sich hier bereits seit Anfang diesen Jahres ausbildet. Diese sollte nun in den kommenden Tagen abgeschlossen werden. Die eigentlich spannende Frage dabei ist nun aber ob dies bereits bei 35,- Euro geschehen wird, sprich die linke (oder rechte, je nach Betrachtungsweise) Schulter bei dem Tiefpunkt von Anfang März zu sehen ist, oder der „Ausreißer“ aus dem Dezember 2011 die linke Schulter abbildet. Beide möglichen Varianten entsprechen zudem exakt den Kursen der beiden noch offenen Gaps. Die „sauberste“ Variante wäre somit also ein kurzes und heftiges Abtauchen der Aktie bis auf ca. 33,- Euro um somit ein solides Fundament für einen möglichen Aufstieg zu legen.

Es ist aber durchaus möglich dass bereits um die 35,- Euro der Boden bei der Aktie gefunden wird, was ebenfalls ein sauberes Setup darstellen würde. Ein anschließender Richtungswechsel der K+ S Aktie sollte in beiden Fällen einen starken Anstieg auslösen, der – rein rechnerisch – bis in den Bereich um die 52,- Euro führen kann. Natürlich nicht in drei Handelstagen, aber zumindest bis zum Frühjahr. Die Kali und Salz Aktie bietet also aus diesem Blickwinkel ein Potenzial von knapp 50 Prozent, je nach Einstiegszeitpunkt vielleicht sogar noch etwas mehr. Die „sichere“ Variante auf das oben stehende Szenario zu setzen wäre nun also sich bereits um die 35,- Euro zu positionieren und einen möglichen Rücksetzer auf 33,- Euro notfalls auszusitzen, oder dann weiter aufzustocken.

Chartcheck Commerzbank und Deutsche Bank – Wird der Aufwärtstrend bestätigt?

Mit zu den stärksten Aktien am Markt gehören heute wieder einmal die Bankenwerte. Bereits am Freitag konnten die Aktien der Deutschen Bank und der Commerzbank von den guten Daten der US Mitbewerber Wells Fargo und JP Morgan profitieren. In der nun gestarteten Börsenwoche werden noch die Quartalsberichte einiger US Schwergewichte aus der Finanzindustrie erwartet, wie beispielsweise die der Citigroup heute. Fallen die weiteren Daten ähnlich gut aus wie bei den beiden Vorgängern dürfte dies auch die positive Entwicklung bei den deutschen Bankaktien unterstützen. Hinzu kommt noch dass sich sowohl die Deutsche Bank als auch die Commerzbank nun in einer äusserst interessanten charttechnischen Situation befinden.

 

 

Die Commerzbank Aktie knabbert aktuell gerade an der so wichtigen Marke von 1,496 Euro. Diese gilt es nun zu überwinden nachdem zuvor bereits die Widerstandszone zwischen 1,465 und 1,48 Euro genommen werden konnte. Gelingt nun auch noch der weitere Anstieg bis über die nächste Widerstandslinie bei 1,516 Euro wäre der Weg frei bis zum noch offenen Gap zwischen 1,55 und 1,562 Euro. Hier verläuft zusätzlich noch das 23,60er Fibonacci Retracement, weswegen ich der Aktie einen Test dieser Marke in nächste Zeit eine hohe Wahrscheinlichkeit einräumen würde. Kleiner Tipp zum Schluss: In der heutigen Xetra Schlussauktion wurden weitere 25,5 Millionen Aktien von einer großen Adresse eingesammelt 😉

 

 

Die Aktie der Deutschen Bank läuft weiterhin wie an der Schnur gezogen entlang des seit Juni bestehenden Aufwärtstrends nach oben. Dabei stellt jetzt die runde Marke bei 33,- Euro eine  wesentliche Hürde dar, die es zu überwinden gilt. Gelingt dies in den kommenden Tagen wären die nächsten Widerstände bei 34,10 und 35,42 zu finden, bevor dann ein weiterer Anstieg in Richtung des letzten Hochs bei 39,54 Euro erfolgen kann. Insgesamt bleibt aber auch festzuhalten dass der Gesamtmarkt weiterhin deutlich bärische Tendenzen zeigt. Die grundsätzliche Frage welche Richtung der Markt und damit höchstwahrscheinlich auch die Bankaktien, an dieser entscheidenden Wegmarke nun einschlagen, kann also noch nicht abschießend beantwortet werden.

Was ist los bei Leoni, Wacker Chemie und Aixtron ?

Nach der schlechtesten Woche an der Wall Street seit mehreren Monaten dürfte nun in absehbarer Zeit die Entscheidung anstehen in welche Richtung der Markt in den kommenden Wochen laufen will. Grundsätzlich ist die Bilanzsaison bislang einigermaßen im Rahmen der Erwartungen verlaufen, richtige Enttäuschungen gab es aus meiner Sicht nicht, eher sogar ein paar positive Überraschungen. Dennoch zeigt der Markt weiterhin deutliche Anzeichen von Schwäche, die man auf keinen Fall ignorieren sollte. Die Umsätze an den Börsen sind immer noch sehr dünn, was zudem natürlich Tür und Tor für die Großanleger öffnet, um die Kurse einzelner Aktien in die gewünschte Richtung zu buxieren. So auch heute wieder geschehen bei den Aktien von Leoni, Wacker Chemie und Aixtron. Hier wurden wichtige charttechnische Marken unterschritten, alle drei Aktien sind nun massiv überverkauft.

Die spannende Frage ist nun also ob es den Käufern in den kommenden Tagen gelingen wird die Aktien wieder über die zuvor wichtigen Unterstützungsmarken zu befördern. Denn eine überverkaufte Situation alleine ist noch kein aussagekräftiges Argument für den Kauf einer Aktie. Wie ich heute Morgen schon in den Kommentaren hier auf Investors Inside bemerkt habe stellen solche Kursstürze, wie wir sie bei Wacker Chemie, Aixtron und Leoni gesehen haben, nicht selten das Finale einer Abwärtsbewegung dar. Im Falle Wacker Chemie lag es bereits seit Tagen auf der Hand dass das Tief aus dem Jahr 2008 noch einmal getestet werden sollte. Zudem war die Nachricht dass dasUnternehmen heute in der Siliziumsparte Kurzarbeit einführen will nicht unbedingt förderlich für den Aktienkurs und ein willkommener Anlass den Kurs abstürzen zu lassen.

Bis zum Handelsschluss hat sich die Wacker Aktie nun bereits wieder deutlich von den Tiefständen erholt und notiert nur noch mit ca. 1,7 Prozent im Minus. Eine ähnliche Entwicklung haben wir heute bei Aixtron gesehen. Auch hier konnte das Minus am Ende des Tages wieder deutlich reduziert werden. Dennoch ist es zu früh um jetzt bereits wieder Entwarnung zu geben. Hier sollte nun zunächst aufmerksam beobachtet werden wie sich die Aktie in den kommenden Tagen verhält bevor man über einen Neueinstieg nachdenken kann. Erst ein Anstieg über die 10,- Euro Marke würde die Charttechnik wieder etwas aufhellen.

Die Enttäuschung des Tages war aber wohl für viele Anleger die Leoni Aktie. Das Unternehmen ist nicht nur als Automobilzulieferer sondern auch in der Luftfahrtbranche hervorragend positioniert. Nachteilig wirkt sich hier im Moment aus, dass Leoni einen Großteil seines Umsatzes in Europa erwirtschaftet. Der Markt befürchtet also dass sich die schwachen Verkaufszahlen der italienischen, spanischen und französischen Autohersteller negativ auf die Bilanzen bei Leoni auswirken werden. Zu Recht könnte man sagen, denn Peugeot und Co. haben ernsthafte Probleme. Allerdings sollte auch nicht vergessen werden dass diese Schwäche auch durch die Stärke von BMW, VW und Co. teilweise kompensiert wird. Die Leoni Aktie ist zudem auf dem aktuellen Niveau extrem günstig bewertet. Zwar kann auch hier ein weiteres Abrutschen des Aktienkurses nicht ausgeschlossen werden, nachdem die Unterstützung bei 28,- Euro nun unterschritten wurde, aus meiner Sicht überwiegen bei der Leoni Aktie aber eindeutig die mittelfristigen Chancen. Ich gehe davon aus dass auch hier noch einmal final abgefischt wurde, bevor die Aktie wieder nach oben dreht.

Vorsicht bei Lanxess…!

Die Lieblings Chemie Aktie des Jahres hat in den letzten Tagen nicht nur deutlich an Dynamik verloren, viel mehr ist der Aktienkurs der Lanxess AG gerade im Begriff noch einmal deutlich nach unten abzukippen. Der seit Juni bestehende Aufwärtstrend wurde bereits verlassen. Nächste Ziele liegen nun knapp unter der Marke von 60,- Euro, sowie beim 50ger Fibonacci Retracement, bei ca. 57,30 Euro.

Betrachtet man das große Bild etwas näher, wäre auch ein Test des langfristigen Aufwärtstrends von oben noch einmal möglich. Je nach Dynamik, der nun zu erwartenden Bewegung nach unten, sollte sich der Aktienkurs aber spätestens im Bereich um die 54,- bis 53,- Euro wieder fangen können. Hier würde ich persönlich dann ein hervorragendes Einstiegsniveau für den längerfristig orientieren Anleger sehen. Ein vorheriger Trendwechsel an der starken Unterstützung bei 59,65,  57,35 oder 56,- Euro ist natürlich jederzeit auch möglich. Bis zum Bruch des nun aktiven Abwärtstrends ist aber erst einmal Vorsicht geboten.

VW und Audi mit erneutem China Rekord, Daimler verliert Ankeraktionär, neue Klage gegen Porsche

Schlag auf Schlag rauschen die guten und auch weniger guten Nachrichten momentan aus der Automobilindustrie herein. Während Daimler einen wichtigen Ankeraktionär verloren hat muss sich Porsche mit einer neuen (aber schon erwarteten) Klage rumschlagen. Nur der VW Konzern feiert einen Rekord nach dem anderen und lässt sich bei dem Erreichen der automobilen Weltherrschaft weder aus der Ruhe noch aus dem Konzept bringen. Heute wurden die neuen Daten aus China verkündet. Demnach hat VW seinen Absatz dort über die letzten neuen Monate wieder deutlich gesteigert. Mit insgesamt 1.52 Millionen abgesetzten Einheiten legte der VW Absatz in China also erneut um satte 17,2 Prozent zu. Die Premium Tochter Audi konnte den China Absatz gar um 31 Prozent (297.100 Autos) gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern.

Soweit zu den guten Nachrichten. Für Daimler läuft es derzeit offenbar alles andere als rund. Nach den warnenden Worten von Herrn Zetsche und den angekündigten Sparmaßnahmen hat nun offenbar einer der Ankeraktionäre die Geduld und das Vertrauen verloren. Angesichts der äusserst dürftigen Performance der Daimler Aktie in den letzten Monaten kann man das wohl auch gut verstehen. Nach heutigen Presseberichten hat das Emirat Abu Dhabi seinen gesamten Anteil  an Daimler abgegeben. Offenbar auch weil die Beteiligung sich wegen langfristiger Absicherungsgeschäfte negativ auf die Bilanz auswirke.  Was schon länger öffentlich diskutiert wurde ist nun also eingetreten. Ich glaube es gab erst vor kurzem ein Dementi von Daimler dazu, zumindest hat man gesagt man wisse von nichts. Das dazu! Abu Dhabi hat in jedem Fall sein Schnittchen bei dem Deal gemacht. Eingekauft wurden die Papiere im Jahr 2009 für durchschnittlich 20,27 Euro.

Der Staatsfonds Aabar besitze also keine direkten Stimmrechte mehr an dem Dax -Konzern hält aber noch an Zugriffsrechten auf bis zu 12,75 Prozent der Aktien des Konzerns fest. Nachdem die Katze nun aus dem Sack ist könnte dies sogar positive Folgen für den Aktienkurs haben. Zum einen dürfte dies unter Umständen erklären warum sich der Aktienkurs von Daimler in den letzten Wochen kaum von der Stelle bewegt hat und zum anderen hat sich der FreeFloat dadurch wieder deutlich erhöht, was am Ende auch die Möglichkeit einer (feindlichen?) Übernahme von Daimler wieder erhöht. Im Gegensatz zu den anderen deutschen Herstellern VW, Porsche, Audi und BMW steht Daimler diesbezüglich auf etwas wackeligen Füssen. Für Aktionäre hingegen könnte dieses mögliche Szenario sehr interessant sein, denn für knapp 40 Milliarden Euro ist Daimler doch eigentlich ein Schnäppchen, oder?

Die heutige Meldung über eine erneute Klage der Merckle-Unternehmensgruppe gegen Porsche in Höhe von 213 Millionen Euro habe ich zur Kenntnis genommen. Allerdings sollte man dazu noch erwähnen dass dieses Vorhaben der Merckle Erben nicht neu und schon länger bekannt ist. Bereits im Januar dieses Jahres war bekannt geworden, dass die Merckle-Erben Porsche mit Güteanträgen zu freiwilligen Schadenersatzzahlungen bewegen wollten. Eine aussergerichtliche Einigung ließ sich nicht erzielen da man offenbar bei Porsche die Forderungen als unbegründet angesehen hat. Auch die jetzt eingereichte  Klage hält man natürlich für unbegründet und wird sich entsprechend dagegen verteidigen. Meine Einstellung zu den ausstehenden Klagen gegen Porsche kenne  Sie ja schon. Ich glaube nicht dass man dem Unternehmen irgendwelche Unregelmäßigkeiten wird nachweisen können.

Aus meiner persönlichen Sicht haben nur zwei allzu menschliche Dinge  vorrangig zu den Verlusten vieler Anleger geführt…Gier und Fahrlässigkeit! Und damit meine ich ausdrücklich nicht Porsche! Ich kann nur dringend empfehlen das ganze mediale Grundrauschen zu unterdrücken und sich momentan auf die Price Action und die Charttechnik bei der Porsche Aktie zu konzentrieren, mehr dazu lesen Sie >hier<

Commerzbank – Fast…!

Heute sehen wir mal wieder ein sehr schönes Beispiel dafür wie viel Druck bei einer Kontraktion eines Aktienkurses entstehen kann wenn sich dieser dann in einer plötzlichen Bewegung in die ein oder andere Richtung entlädt. So geschehen gerade zur US Handelseröffnung bei der Commerzbank Aktie:

 

 

Zwar wurde der schnelle Anstieg bis auf 1,465 EUR leider auch schnell wieder verkauft, dennoch sehe ich hier jetzt wieder eine gute Chance dafür dass sich diese Chartformation nach oben hin auflösen wird. Wie schon mehrfach hier geschrieben stellt die genannte Marke eine wesentliche Hürde dar. Es dürfte also für Commerzbank Aktionäre wieder mal ein spannender Tag werden. Einen Schlusskurs über 1,44 Euro würde ich bullish werten. Fällt die Aktie hingegen wieder in das Dreieck zurück steht die charttechnische Entscheidung wohl unmittelbar in den nächsten Tagen bevor. Dann wäre allerdings auch wieder eine Auflösung nach unten hin möglich…!

VW punktet gegen Toyota, Porsche vor dem großen Sprung, Audi und Skoda auf Rekordkurs

Es tut sich mal wieder so einiges in der Automobilbranche…deswegen hier ein kurzes Update. Nach den vorgezogenen Absatzzahlen von VW, die natürlich erneut hervorragend waren, gab auch die Sportwagentochter Porsche heute bekannt, dass man im Neun-Monats-Zeitraum dieses Jahres insgesamt 104.362 Fahrzeuge verkauft habe – ein erneut satter Zuwachs von 14,7 Prozent gegenüber 90.972 Auslieferungen im Vorjahreszeitraum. Rechnet man diese Zahlen nun auf das Jahr hoch sind die von mir im letzten Jahr ausgerufenen 130.000 Fahrzeuge sicherlich nicht mehr unrealistisch. Hinzu kommt aber auch die erfreuliche Tatsache dass es Porsche geschafft hat sich von der Schwäche im europäischen Markt einigermaßen unabhängig zu machen. Denn inzwischen werden eben so viele Porsche im asiatischen Raum abgesetzt wie im europäischen…!

Für den VW Mutterkonzern läuft also nach wie vor alles extrem geschmeidig. Die Krise ist offensichtlich in Wolfsburg, Ingolstadt oder Zuffenhausen noch nicht angekommen. Ebenfalls sehr erfreulich finde ich die Absatzsteigerungen bei der Tochter Bentley, die bislang ja eher zu den schwächeren Gliedern in der Kette gehört hatte. Der Anstieg der verkauften Bentleys in dem genannten Zeitraum von mehr als  24,4 Prozent sollte auch die Analysten positiv überrascht haben. Die VW Tochter Audi ist zudem weiterhin auf Rekordjagd. Mit einer Steigerung der Absatzzahlen um 12,8 Prozent läuft es hier sogar noch etwas besser als beim Mutterkonzern. Audi konnte zum ersten mal in der Firmengeschichte bereits nach neun Monaten über eine Millionen Fahrzeuge absetzten.

Skoda hat seinen Wachstumskurs im September ebenfalls weiter fortgesetzt. Von Januar bis September 2012 wuchsen die Auslieferungen des tschechischen Automobilherstellers um 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Insgesamt lieferte Skoda in dem genannten Zeitraum damit 717.200 Fahrzeuge an Kunden aus. Lediglich bei Seat musste ein Rückgang um knapp 10 Prozent auf Jahressicht verzeichnet werden, was aber angesichts der Situation in Spanien und anderen Südländern auch nicht weiter verwundert.

VW Konkurrent Toyota hat hingegen weiterhin zu kämpfen. Nachdem nun allmählich die Folgen aus der Atomkatastrophe in Fukushima verdaut waren, muss der Konzern sowohl einem Käuferstreik chinesischer Verbraucher, als auch den Folgen einer Rückrufaktion ungeahnten Ausmaßes trotzen. Lesen Sie die Hintergründe dazu >hier< Bereits im Jahr 2010 musste Toyota bei der bis dato größten Rückrufaktion mehr als acht Millionen Autos wegen angeblich klemmender Gaspedale und rutschender Fußmatten in die Werkstätten rufen. Viele der gemeldeten Vorfälle entpuppten sich damals zwar als Fehler der Fahrer, doch der Ruf des größten japanischen Autobauers war zunächst angeschlagen und ließen die Verkäufe in der Folge deutlich einbrechen.

So leid mir das auch für Toyota tut, so vorteilhaft wird diese Entwicklung wahrscheinlich weiterhin für den VWKonzern sein. Zudem wurde heute laut einem Fachmagazin bekannt, dass VW offenbar die Herstellung von mehreren Modellen im Billig-Segment plant. Mehr dazu >hier<  Das dürfte Toyota in Zukunft weitere Marktanteile streitig machen. Aus der Sicht eines Volkswagen Aktionärs läuft also nach wie vor alles rund. Selten haben ich mit einer zyklischen Aktie so gelassen einer drohenden Rezession entgegen gesehen – von der zumindest in den Medien überall die Rede ist.

 

 

Gleiches gilt natürlich auch für die Porsche Aktie. Mit dem kleinen Unterscheid dass man hier noch einen gewissen Hebel auf die VW Story hat. Wie zu erwarten war, dürfte es für die Anklageseite weiterhin sehr schwierig werden irgendwelche Unregelmäßigkeiten bei den damaligen Finanztransaktionen der Porsche Führung zu finden. Mehr dazu lesen Sie >hier< Sollten auch die anderen Klagen abgewiesen werden behaupte ich mal dass wir dann sehr schnell sehr viel höhere Kurse bei der Porsche Aktie sehen werden. Das ist genau der Grund warum man aus meiner Sicht spätestens seit der Eingliederung Porsches in den Mutterkontern unbedingt Porsche Aktien haben sollte… Aus charttechnischer Sicht befinden wir uns nun im nächsten Anlauf auf das Hoch aus dem März bei 51,- Euro Gelingt der Sprung darüber wäre erst bei ca 58,85 Euro die nächste nennenswerte Hürde bei der Aktie zu finden. Hoffen wir mal dass der Gesamtmarkt mitspielt!

Alcoa tiefrot, aber besser als erwartet

Wir befinden uns offensichtlich mal wieder in einem von Angst getriebenem Markt. Bereits im Vorfeld der US Berichtssaison ist die Stimmung so schlecht und die Erwartungen so negativ dass ich inzwischen eher davon ausgehe dass die Überraschungen überwiegend auf der positiven Seite zu finden sein werden. Ich habe in den letzten Tagen unglaublich viele negative Artikel und Kommentare zu den Erwartungen für die verschiedensten Sektoren und Unternehmen gelesen wie schon lange nicht mehr. Vom schlechtesten Quartal seit Ausbruch der Krise war hier nicht selten die Rede, ebenso wie von einer nun anstehenden Marktkorrektur von bis zu 20 Prozent….

Gestern Abend nach Börsenschluss hat traditionell der Aluminiumkonzern Alcoa als erstes Unternehmen seine Zahlen vorgelegt. Der Umsatz sank im Jahresvergleich um neun Prozent auf 5,8 Milliarden, Dollar. Angesichts eines Preisrückgangs bei Akuminium um 20 Prozent schon fast ein respektables Ergebnis. Dennoch musste der Aluminiumkonzern unterm Strich einen kräftigen Verlust in Höhe von 143 Millionen Dollar ausweisen. Ohne diverse Sonderpostene in Höhe von 175 Millionen Dollar wäre das Ergebnis sogar leicht positiv ausgefallen. Im Vorjahresquartal hatte Alcoa noch einen Gewinn von 172 Millionen Dollar verbucht, somit ist das Ergebnis trotz der Sondereffekte weiterhin rückläufig.

Auch die Prognose für das Gesamtjahr wurde gekappt. Statt der bisher 7 Prozent Wachstum rechnet Firmenchef Klaus Kleinfeld nun nur noch mit 6 Prozent. In den letzten Jahren war der Markt für Aluminium noch mit 10 Prozent gewachsen. Der Markt hatte offenbar noch schlimmeres erwartet und nahm diese zahlen positiv auf. Die Aktie konnte nachbörslich leicht zulegen. Ich persönlich kann diesem Zahlenwerk nicht viel positives abgewinnen, ausser das die Daten noch schlechter hätten ausfallen können. Herr Kleinfeld zeigt sich aber für die nahe Zukunft und bis zum Jahr 2020 weiterhin optimistisch:“Die Märkte scheinen derzeit mehr von Schlagzeilen denn von fundamentalen Daten getrieben zu sein, aber Alcoa bleibt auf die Dinge fokussiert, die in unserer Hand liege“ Kleinfeld rechnet mit einer Verdoppelung des Aluminium Marktes bis zum Jahr 2020…

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