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Alles schaut auf KUKA – Und was ist mit der Bet-at-home Aktie?

Ähnlich wie hervorragend entwickelt wie die KUKA Aktie haben sich in den letzten Jahren nur wenige Titel auf dem deutschen Kurszettel. Einige davon sogar völlig unbeachtet von der breiten Öffentlichkeit. Ein solches Beispiel möchte ich Ihnen heute einmal zeigen…

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10 goldene Regeln für den Handel mit CFD´s

CFD´s oder Contracts for Difference, sind spannende Handelsinstrumente, die es ermöglichen mit einem relativ kleinen Kapitalstock große Summen an den Börsen zu bewegen. Sprich sie ermöglichen einem Trader mit einem überschaubaren Depot große Gewinne zu erzielen. Dem gegenüber stehen aber natürlich auch große Risiken!  Nachdem ich in der Vergangenheit schon einige Anfragen zu dem Thema bekommen habe, die sich hauptsächlich damit beschäftigt haben, wie man dieses Instrument am besten einsetzt, habe ich mich kurzerhand entschlossen nun meine ultimativen Grundregeln für den Handel mit CFD´s hier zu veröffentlichen. Ich hoffe diese kleine Anleitungen hilft Ihnen dabei sich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen und dauerhaft erfolgreich zu sein, denn solche Instrumente gehören heute einfach zu einer ausgewogenen Anlagestrategie. Hier sind Sie nun also, die 10 goldenen Regeln für den Handel mit CFDs:

1. Niemals ohne Fallschirm

Der wichtigste aller Punkte gleich zuerst…Niemals ohne eine Absicherung traden! CFDs sind gehebelte Handelsinstrumente, bei denen der Hebel leider in beide Richtungen funktioniert. Sprich, liegt man richtig und hat den Einstiegszeitpunkt in einen Trade gut gewählt, kann man mit überschaubarem Einsatz große Gewinne erzielen. Liegt man hingegen falsch, oder war der Einstiegszeitpunkt nicht gut gewählt, können schnell hohe Verluste anfallen. Dies gilt es natürlich unbedingt zu vermeiden in dem man mit einem entsprechend Stopp-Loss arbeitet, oder Positionen erst dann aufmacht wenn charttechnische Signale ein klares Kaufsignal auslösen. Überlegen Sie sich also vor jedem Trade wie viel Kapital Sie maximal verlieren können, ohne das es Ihrem Depot allzu großen Schaden zufügt und geben Sie immer umgehend nach der Eröffnung der Position einen entsprechende Stopp-Loss-Order in Ihr System ein. Mit einem kleinen Verlust ausgestoppt zu werden gehört zum täglichen Brot eines Traders und ist nicht weiter schlimm, weil man den Trade dann zu einem späteren Zeitpunkt unter besseren Bedingungen erneut versuchen kann. In einen großen Verlust hinein zu laufen, kann hingegen schnell das Ende einer vielleicht hoffnungsvollen Trader-Karriere bedeuten. Mehr dazu im Punkt Margin Call…

2. Den Überblick behalten

Nicht zu viele Positionen auf einmal! Beim CFD Handel ist es absolut schädlich sich auf zu viele Baustellen gleichzeitig zu konzentrieren, weil man sich dann eben nicht mehr richtig konzentrieren kann. Auch wenn Sie Ihr Risikomanagement nahezu perfektioniert haben, werden Sie so höchstwahrscheinlich niemals das optimale Ergebnis erzielen. Aus der Erfahrung heraus hat sich gezeigt, dass alleine die Beobachtung zu vieler Basiswerte zu einer gewissen Handlungsunfähigkeit führen kann. Weil man sich mit jeder weiteren Position schlicht immer schwerer auf einen Trade festlegen kann. Um diese Falle zu vermeiden sollten Sie bereits eingegangene Trades optimieren, sprich aufstocken wenn Sie im Gewinn sind und Positionen die nicht laufen umgehen wieder schließen. Es besteht ansonsten die Gefahr dass eine solche Position dann zu einem längeren Investment wird und unnötig lange Kapital bindet, dass Sie an anderer Stelle besser gebrauchen könnten. Konzentrieren Sie sich also gleichzeitig auf maximal fünf Trades die Sie noch gut beherrschen können!

3. Immer das Ziel vor Augen

Genau so wichtig wie der richtige Einstiegszeitpunkt für einen Trade ist der richtige Ausstiegszeitpunkt. Dieser sollte im Optimalfall bereits vor dem eigentlichen Trade festgelegt werden. Denn, nur wer ein klares Ziel vor Augen hat wird langfristig erfolgreich sein. An Gewinnmitnahmen bist bekanntlich noch niemand gestorben. Dieser etwas platte Spruch beinhaltet eine Börsenweisheit die immer Gültigkeit haben wird. Insbesondere beim CFD Handel sind die kleinen Schritte diejenigen die am Ende zum Erfolg führen werden. Jeden Tag einen kleinen Gewinn zu erzielen, kann am Jahresende eine beträchtliche Summe ausmachen. Die meisten CFD Trader scheitern aber daran, dass sie gierig werden und ihre Positionen länger laufen lassen als ursprünglich geplant. Über Nacht kommt dann eine Nachricht die den Kurs in die nicht gewünschte Richtung bewegt. Die Gewinne sind weg und im ungünstigsten Fall ist man sogar kräftig im Minus. CFDs sind ein Instrument für zielorientierte und disziplinierte Trader!

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Nordex – jetzt wird es spannend!

Die Nordex Aktie vollführte in den letzten Handelstagen ebenfalls deutliche Kurskapriolen. Nachdem es lange danach aussah, dass die Aktie nun nach oben ausbrechen will, stellt sich die aktuelle Situation inzwischen komplett anders dar. Auch die mediale „Gute-Laune-Drops“ scheint hier vorerst gelutscht zu sein. Es ist ruhig geworden um den Windanlagen-Bauer, was auch an dem insgesamt angespannten Umfeld für Aktien aus dem Bereich der erneuerbaren Energien liegen dürfte…

Nordex Aktie Chart

Wie man hier schön sehen kann befinden wir uns nun an einem etwas kritischen Punkt, der entweder die kurzfristig optimale Kaufgelegenheit für die Aktie darstellt, oder aber kurzfristig zu einem deutlichen Verkaufssignal führt! Für welche der beiden Varianten sich der Markt hier entscheiden wird, bleibt somit noch abzuwarten.

Für die Bullen ist dieser Punkt eher als letzte Chance zu sehen, das Ruder noch einmal rum zu reißen, für die Bären eine hervorragende Möglichkeit eine Short-Spekulation einzugehen. Sollte die Aktie aus der Tranding-Range nach unten rausfallen, so wäre der Kursbereich zwischen 9,33 und 9,47 Euro das nächste logische Ziel. Auf der Oberseite winken hingegen erneut Gewinne bis in den Bereich um die 13,50 Euro, wenn die Aktie erneut nach oben abprallt.

Der heutige Handelstag ist damit wesentlich für die weitere Entwicklung der Aktie. Denn, auf diesem Niveau verläuft auch die 200-Tage-Linie, die als letzte Unterstützung unbedingt halten sollte, um das bullishe Gesamtbild nicht dauerhaft zu beschädigen…! Unbedingt beobachten!

Heidelberger Druckmaschinen AG – kurzfristig hui, langfristig pfui

Es ist ja nicht so das ich Anfang November nicht ausdrücklich davor gewarnt hätte bei der Aktie von Heidelberger Druck auf weitere Kursgewinne zu setzen…. Wie schon erwähnt, war der mediale Hype vor ein paar Monaten aus meiner Sicht überhaupt nicht nachvollziehbar. Denn genau betrachtet deuteten die vom Unternehmen zuletzt gelieferten Zahlen wohl eher drauf hin, dass man dem Teufel gerade noch einmal von der Gabel gesprungen ist, und weniger auf eine nachhaltige Trendwende. Zumindest sollte aus meiner Sicht der mögliche Turnarround durch das ein oder andere positive Quartal in naher Zukunft untermauert werden, bevor man hier von einer echten Trendwende sprechen kann.

Das Unternehmen kämpft seit Jahren mit Absatzproblemen und möchte gerne wieder an die guten alten Zeiten anknüpfen, doch diese Zeiten sind wohl unwiederbringlich vorbei. Glauben Sie mir, ich weiß wovon ich Rede, da ich früher einmal sehr intensiv mit der Druckbranche zusammen gearbeitet habe und auch heute noch Kontakte dorthin pflege. Die gesamte Industrie leidet seit mindestens einem Jahrzehnt unter dem deutlichen Preisverfall für Druckerzeugnisse, Überkapazitäten am Markt und teilweise auch deutlich Rückläufiger Nachfrage. Neue Investitionen werden zwar auch hier in gewissen Zyklen getätigt, aber diese sind heute deutlich länger als früher. Dementsprechend schlecht geht es auch den Druckmaschinen-Herstellern und das nicht nur hierzulande sondern offensichtlich weltweit.

Warum sollte man also in eine vor sich hindümpelnde Industrie investieren, wenn es so viele spannendere Börsenstorys gibt? Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Heidelberger Druckmaschinen sind mit das Beste was man am Mark für Geld kaufen kann, und ich gehe davon aus dass das Unternehmen auch weiterhin sein Produkte in alle möglichen Regionen dieser Welt verkaufen wird. Aber man muss sich wohl von dem Gedanken verabschieden, dass man es hier mit einer „echten“ Turanarround-Story zu tun hat. Ein Kursanstieg bis in den Bereich um 4,- Euro halte ich grundsätzlich für möglich, wenn man die nötige Geduld aufbringen kann. Die alten Hochstände bei 26,- Euro werden wir aber wohl so schnell nicht mehr sehen!

Chart Aktie Heidelberger Druck AG

Die nächsten belastbaren Fakten über die aktuelle Entwicklung bei HeidelDruck gibt es erst wieder im Juni. Trotz einer unterstellten, deutlichen Profitabilitätssteigerung liegt das geschätzte KGV für das Geschäftsjahr 2014 immer noch bei stolzen 70. So mancher Analyst geht davon aus das sich dieser Wert im laufenden Jahr deutlich nach unten entwickeln sollte. Wie dies angesichts einer Nettomarge von mickrigen 1,5 Prozent gelingen kann, bleibt aber noch abzuwarten. Der Buchwert der Aktie hat sich in den letzten Jahren ebenfalls stetig abwärts entwickelt. Alles in allem also kein Grund für übertriebene Euphorie. 

Dennoch scheint sich die Aktie nun wieder einem interessanten Bereich zu nähern und verdient kurzfristig etwas mehr Aufmerksamkeit. Denn ein Trade könnte sich hier demnächst durchaus lohnen. Die Aktie befindet sich immer noch in einem mittelfristigen Aufwärtstrend, hat aber zuletzt wieder deutlich nachgegeben und notierte am Dienstag kurzzeitig unter der unteren Begrenzung des Trends. Bereits gestern haben erste Käufer darauf gesetzt, dass dieser Trend verteidigt werden kann, was etwas zu früh gewesen sein könnte. Denn bei 1,97 Euro liegt noch ein offenes Gap 😉 und es macht aus charttechnischer Sicht wenig Sinn dies nun nicht auch noch zu schließen, bevor die Aktie dann möglicherweise wieder nach oben dreht.

Trendwende beim Euro? – Gold-Anleger zeigen Nerven

Gestern war mal wieder ein äusserst interessanter Börsentag. Nicht nur die Rally bei BMW war beindruckend, sondern die Reaktion des Marktes auf ein Ereignis das längst eingepreist sein sollte. Janet Yellen hat wie erwartet das Tapering-Program Ihres Vorgängers, mit einer Reduktion um weitere 10 Milliarden Dollar fortgeführt, womit die monatlichen Wertpapierkäufe der FED nun inzwischen auf 55 Milliarden Dollar geschrumpft sind. Das war so erwartet worden und dennoch gab es kräftige Kursbewegungen im Anschluss an Ihre Rede. Die US Indizes gaben nach und konnten diese Bewegung auch (ausnahmsweise) nicht bis zum Handelsende wieder ausbügeln, auch wenn hart daran „gearbeitet“ wurde! Gold erhielt einen kräftigen Dämpfer und fiel deutlich, was aus meiner persönlichen Sicht genauso viel Sinn macht wie ein immer noch unnatürlich starker Euro.

Apropos Euro… eigentlich weiß niemand so genau warum der Euro in der letzten Zeit eine so deutliche Stärke gegenüber dem Dollar zeigt. Viele Fachleute zermartern sich den Kopf darüber aber niemand scheint eine wirklich passende Antwort auf dieses Phänomen zu haben, und spätestens seit dem Ausbruch der Krim Krise fehlen den meisten Analysten jegliche Worte über die dennoch weiter steigende europäische Währung. Da ist der Erklärungsversuch von Wirtschafsweisen Peter Bofinger noch der plausibelste. Bofinger verglich Anleger schlicht mit einer Schafherde die in eine Richtung läuft bis die gesamte Herde dann irgendwann wieder die Richtung ändert. Nicht unbedingt die Weisheit schlechthin, aber es ist wohl so – im Übrigen ein Phänomen dass man auch bei vielen Aktien beobachten kann. Fundamentale Bewertungen spielen eine eher untergeordnete Rolle…!

Chart EUR-USD langfristig

Letztlich hat sich der Euro nun endgültig als eine der drei oder vier wichtigsten Weltwährung etabliert, die aus meiner persönlichen Sicht momentan einfach so stark ist, weil fast alle anderen Währungen immer schwächer werden. Der Euro scheint also momentan noch die beste Option von allen möglichen zu sein, was sich seit gestern aber wieder etwas zu Gunsten des Dollar verlagert hat. Es ist langfristig betrachtet also eher die Wahl zwischen Pest und Cholera und man darf durchaus gespannt sein wann und ob die Schafherde die Richtung wieder wechseln wird. Nach der Notenbank Sitzung gestern gab es den ersten nennenswerten Rücksetzer beim Euro, der angesichts der charttechnischen Lage unbedingt intensiv beobachtet werden sollte.

Dieser Gedanke bringt mich letztlich wieder zurück zum Gold, der Weltwährung die im Gegensatz zu allen Papierwährungen dieser Welt langfristig immer einen gewissen Wert behält. Gold verlor gestern erneut deutlich, was ebenso irrational sein dürfte wie die Stärke des Euro. Anleger „befürchten“ ein Ende der bisherigen Zinspolitik, nachdem Janet Yellen angedeutet hat, dass man die Zinsen eventuell in der ersten Jahreshälfte 2015 anheben könnte, wenn der Arbeitsmarkt und die Inflationsraten mitspielen!

Für meinen Geschmack enthalten solche Sätze doch etwas viele Variable auf die man keinesfalls eine Anlagestrategie aufbauen sollte. Jedem aufmerksamen Beobachter dürfte auch klar sein, das Zinserhöhungen dann nur in sehr homöopathischen Dosen erfolgen können und somit auch die möglichen Auswirkungen auf  die Goldpreisentwicklung eher bescheiden ausfallen werden. Mal ganz abgesehen davon dass es keine dauerhaft belastbare Korrelation zwischen Zinsen und Gold gibt ebenso wie es keine solche Korrelation zwischen Gold und dem Aktienmarkt gibt. Historische Daten beweisen dies eindrucksvoll…!

Gold Chart März 2014

Insgesamt war es eine äusserst ungesunde Mischung von Nachrichten die zu diesem deutlichen Rücksetzer beim Goldpreis geführt hat. Zusammen mit dem kürzlich erfolgten Statement der Analysten von Morgan Stanley, die einen erneut tieferen Goldpreis prognostizieren, kam es aber zu einer entsprechend heftigen Reaktion, die das gelbe Edelmetall nun in den Bereich um die 1.330,- Dollar geführt hat. Eine weitere Meldung die bereits vor der FED Sitzung im Tagesverlauf veröffentlicht wurde sorgten ebenfalls für Verunsicherung unter Goldanlegern. So wird aktuell befürchtet, dass das seit 15 Jahren bestehende Goldabkommen der (damals noch) 15 europäischen Zentralbanken eventuell nicht mehr verlängert werden könnte. In diesem Abkommen wurde damals beschlossen, dass innerhalb von fünf Jahren von allen europäischen Notenbanken zusammen nicht mehr als die maximale Menge von 400 Tonnen Gold verkauft werden darf. Die Verhandlungen über eine Verlängerung dieses Abkommens laufen aktuell.

Wie man dem Goldchart entnehmen kann ist aus rein charttechnischer Sicht nicht allzu viel passiert. Der Aufwärtstrend ist weiterhin intakt und selbst ein Rücksetzer bis in den Bereich um die 1.300 er Marke wäre noch nicht allzu dramatisch. Kurzfristig gehe ich davon aus dass der Goldpreis nicht nachhaltig unter 1.320,- Dollar fallen sollte. Eine Gegenreaktion nach den starken Verkäufen gestern scheint überfällig zu sein.

Es kann also durchaus sinnvoll sein sich auch bei den Goldminen-Betreibern nun wieder etwas umzusehen, wenn man den ersten Anstieg verpasst hat. Der heutige Handelstag, ebenso wie der Hexensabbat morgen, werden nun Aufschluss darüber geben ob es sich hierbei um eine nachhaltige Trendwende handelt oder eben nur eine kurze Konsolidierung der starken Gewinne seit Dezember. Ich persönlich gehe weiterhin davon aus dass Gold  und Goldaktien die besten Tage in diesem Jahr noch vor sich haben. Wer es also schafft, trotz des medialen Drucks einfach seiner Strategie zu folgen sollte am Ende dafür belohnt werden..!

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Über Tapering, Sektorrotation, Dr. Copper und den richtigen Einstieg in die richtigen Märkte für 2014

Heute habe ich leider keine Zeit um einen neuen Artikel hier zu veröffentlichen, deswegen schicke ich Ihnen einen kleinen Auszug aus unserem kostenlosen Investors Inside Newsletter vom 15.12.2013…mit unveränderter Gültigkeit!

„…Kurzfristig kann es also in der kommenden Woche und bis in die zweiten Dezember-Hälfte oder sogar bis Mitte Januar noch einmal durchaus etwas volatil werden. Diese Annahme hat ihren Grund neben dem oben genannten auch, wegen des noch offenen Verfallstages und der nun immer dünner werdenden Umsätze. Stärkere Kursausschläge bei einzelnen Aktien sind in den kommenden drei Wochen, auch rein saisonal bedingt, grundsätzlich zu erwarten. Was zum einen ein Risiko für noch investierte Anleger darstellt ist auf der anderen Seite die Chance für noch nicht oder nicht ausreichend investierte Anleger nun endlich einen Fuss in diesen Markt zu bekommen. Aber Vorsicht vor übereilten Handlungen..!

Kurzfristig:

Einen Ausverkauf der Börse muss man also auch in den kommenden Wochen nicht zwingend befürchten, da selbst eine kurzfristige Rückführung der Liquiditätsschwemme sehr behutsam um eher langfristig erfolgen wird. Viel mehr wäre nun ein weiterer kontrollierter Rückgang der Indizes und Aktien bis auf attraktive Einstiegs-Niveaus zu wünschen. Die Marke von 9.000 DAX-Punkten scheint hier im Moment eine tragende Rolle zu spielen. Sollte diese aber in den kommenden Handelswochen unterschritten werden, wäre ein weiterer Rückgang bis auf das Niveau um die 8.770 Punkte oder gar 8.578 Punkte durchaus möglich, bis wahrscheinlich. Achten Sie deshalb genau auf die Unterstützung bei 8.986 Punkten. Ein Unterschritten wäre ein erstes deutliches Warnzeichen!

Ich beschäftige mich in dieser Zeit somit intensiv mit der Analyse von Aktien um dann gut für den Einstieg nach dem Abstieg gerüstet zu sein. Hierzu gehören auch Aktien die in diesem Jahr teilweise gar nicht so recht vom Fleck gekommen sind, da nun immer mehr erkennbar wird dass aktuell, sowohl in Europa als auch in den USA, eine Sektorrotation in diese schwachen Sektoren stattfindet. In der letzten Woche habe ich mich u.a. etwas intensiver mit den Aktien von Nordex, Klöckner & Co. sowie Dialog Semiconductor auseinander gesetzt, die ich allesamt für grundsätzlich interessant halte, aber unter ganz unterschiedlichen Vorzeichen. Die Dialog Aktie bleibt, nicht zuletzt wegen der Kooperation von Apple mit China Mobile, einer meiner absoluten Favoriten für das kommende Börsenjahr…

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Das Jahr 2013 auf Investors Inside und die richtige Strategie für 2014

Nur noch wenige Handelstage, dann wird auch dieses, durchaus anspruchsvolle und in vielerlei Hinsicht aussergewöhnliche, Börsenjahr beendet sein. Wie immer in dieser Zeit habe ich meine Aktivitäten nun auf das Wesentliche reduziert um neue Kraft und Energie für das kommende Jahr zu tanken. Stopps werden enger gezogen, einzelne Positionen aktiv verkauft oder noch schnell ein paar von den Aktien gekauft die im kommenden Jahr gut laufen sollten. Das Optimieren der Steuern gehört in jedem Falle natürlich auch dazu. Jetzt ist auch die richtige Zeit um dieses Börsenjahr noch einmal reflektieren zu lassen und Dinge, die noch unbedingt erledigt werden müssen, abzuarbeiten. Was ist gut gelaufen, was nicht so, bzw. was ist für das kommende Jahr verbesserungswürdig? Welche Fehler habe ich gemacht? Was habe ich daraus gelernt? Und mit welchen Positionen habe ich die größten Gewinne eingefahren? Welche Termine muss ich unbedingt in meinem persönlichen Börsenkalender ergänzen, etc.

Ich kann einmal mehr auf ein Jahr mit vielen teilweise ungewöhnlichen Prognosen und Analysen auf Investors Inside zurückblicken, die nahezu vollständig aufgegangen sind. Dabei waren zwar nicht alle hier vorgestellten Titel umgehend ein voller Erfolg, aber mit jeder dieser Aktien ließ sich gutes Geld verdienen, wenn man den Ein- und Ausstieg konsequent geplant hat. Einige Aktien erwiesen sich weiterhin als echte Dauerläufer, wie z.B. die deutschen Autobauer und die Zulieferindustrie, allen voran die Peugeot Aktie, die ich kürzlich nach 11,5 Monaten mit 230 Prozent Gewinn verkauft habe. Die Rückkehr der chinesischen Solarwerte in diesem Jahr war hingegen ebenso überraschend wie eindrucksvoll! Die Rally bei den Aktien aus der 3D-Drucker Branche hat inzwischen ähnliche Auswüchse angenommen wie der Anstieg der Tesla Aktie auf zuvor für unmöglich gehaltene Bewertungsniveaus, und auch der japanische Aktienmarkt war der „place to be“ für kräftige Kursgewinne.

Aber es gab natürlich auch ein paar Aktien oder ganze Sektoren bei denen die Position wieder mit kleinen Verlusten oder nur geringem Gewinn verkauft werden musste. Teilweise habe ich hier kürzlich einen Neueinstieg gewagt, da ich davon ausgehe, dass der ein oder andere Sektor im Börsenjahr 2014 ein überraschendes Comeback feiern könnte. Gold und Silber waren die großen Verlierer dieses Jahres, ebenso schwach liefen die Minenaktien, Rohstoffe und Rohstoffaktien. Neben der insgesamt nicht überzeugend starken Weltwirtschaft sorgten auch einzelne Ereignisse, wie bspw. der Kali Skandal, für deutliche Rückschläge in diesem Segment. Die Emerging Markets hinken der weltweiten Entwicklung inzwischen stark hinterher und auch aus China kommen inzwischen sehr unterschiedliche Signale. Das zarte Wachstum in Europa ist immer noch sehr anfällig für Rücksetzer oder ein Wiederaufflammen der Euro-Krise. Allesamt Entwicklungen die in 2014 unsere erhöhte Aufmersamkeit verdienen werden.

Im vergangenen Jahr war es aber auch – entgegen meiner normalerweise praktizierten Strategie – weniger sinnvoll gelegentlich die Investitionsquote zu reduzieren um wieder auf bessere Einstiegsmöglichkeiten zu warten. Swing-Trading hat im Ausnahme-Börsenjahr 2013 nicht so gut funktioniert wie sonst, weil die Kurse einfach nicht mehr zurück kommen wollten. Die Liquiditätsflut der Notenbanken hat letztlich einfach jegliche negativen Erwartungen der Anleger im Geld erstickt. Wie wir seit der letzten FED Sitzung wissen, wird sich auch an diesem Faktor aber nun kurzfristig etwas ändern…! Ich gehe also davon aus dass meine Swing-Trading-Strategie im kommenden Jahr wieder genau die richtige sein wird.

Das kommende Jahr wird – aller Voraussicht nach – deutlich anspruchsvoller werden als das Letzte. Ich rechne fest damit, dass es in diesem Jahr auch mal zu einer ernst zu nehmenden Korrektur an den Märkten kommen wird. Wieder einmal wird das große Geld dann in Sektoren hinein routieren, die heute noch keiner so richtig auf dem Radar hat. Wieder einmal wird es sehr wichtig sein diese Veränderungen im Marktverhalten frühzeitig zu erkennen. Erste Anzeichen dafür sind bereits heute erkennbar.

Ich werde Sie dabei auch in den kommenden 12 Monaten, wie gewohnt auf www.investorsinside.de und mit dem kostenlosen Newsletter unterstützen. Für heute bleibt mir nun aber nur, Ihnen und Ihren Familien ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest zu wünschen. Denn es muss auch mal Phasen im Leben eines Börsianers geben, an denen man sich ausschließlich mit den wirklich wichtigen Dingen im Leben beschäftigt! In Kürze melde ich mich dann bei Ihnen mit einem etwas genaueren Ausblick auf das kommende Börsenjahr und die interessanten Sektoren.

Vielen Dank für Ihr Interesse und das entgegengebrachte Vertrauen im letzten Jahr!

viele Grüße, Ihr

Lars Röhrig

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Indizes, Aktien, Gold, Rohstoffe… das letzte Quartal wird heiß!

Liebe Leser,

auch ein Blogger braucht in regelmäßigen Abständen ein wenig Pause… ein Trader vielleicht sogar noch dringender. Und da ich beides bin, habe ich beschlossen meine Schreibaktivitäten in den kommenden zwei Wochen etwas ruhen zu lassen, um mich wieder einmal den anderen Dingen des Lebens etwas mehr zuzuwenden und im Hintergrund diese Seite wieder ein Stückchen weiter zu optimieren.

Auch auf der Trading-Seite sehe ich keinen Anlass mich hier momentan allzu weit aus dem Fenster zu lehnen. Denn, in den letzten Wochen hat sich der Markt erwartungsgemäß ruhig verhalten und ist weiter seitwärts gelaufen. Einzelne Aktien, die zuvor recht ordentlich gelaufen sind, und inzwischen ordentliche Bewertungen aufweisen, zeigen erste Ermüdungserscheinungen. Andere Märkte wie der gesamte Rohstoffsektor und insbesondere die Edelmetalle, Gold und Silber sind hingegen auch weiterhin einen genaueren Blick wert, Bei anderen Rohstoffen hingegen werden die Bäume wohl auch in den kommenden Wochen nicht in den Himmel wachsen…!

Ich persönlich gehe weiterhin auch nicht davon aus, dass sich an der Gesamtsituation an den Märkten in naher Zukunft grundsätzlich etwas ändern wird. Zumindest erwarte ich keinen nachhaltigen Ausbruch nach oben, da die Anleger – nicht ohne Grund – wieder zusehends von Unruhe und Unsicherheit erfasst werden. Auf der anderen Seite werden die Notenbanken den Markt wohl auch in den kommenden Wochen verbal soweit stimulieren, dass auch mit einem starken Ausbruch auf der Unterseite vorerst nicht zu rechnen ist. Einen kleinen Schwächeanfall halte ich aber demnächst für durchaus wahrscheinlich…!

Eine erste genauere Einschätzung der aktuellen Situation und des letzten Quartals dieses Jahres, ebenso wie konkrete Anlageideen erhalten Sie wieder in unserer nächsten Newsletter-Ausgabe, die Mitte September erscheinen wird. Für interessiere Anleger, die sich noch nicht für den kostenlosen Investors Inside Börsenbrief angemeldet haben, besteht somit die Möglichkeit dies noch vor dem Jahresendspurt nachzuholen.

Bitte tragen Sie dazu einfach kurz Ihren vollständigen Namen und eine gültige Email Adresse ein.

In diesem Sinne wünsche ich allen regelmäßigen Lesern dieses Blogs und natürlich auch den „Neuzugängen“ und „Gelegenheitsnutzern“ bis dahin erst einmal entspannte Tage und stets die richtigen Entscheidungen.

Bis bald…Ihr

Lars Röhrig

 

P.S. Abschließend noch einmal der kurze Hinweis: Aus schon genannten Gründen können unvollständige oder fehlerhafte Registrierungen künftig leider nicht mehr berücksichtigt werden, bzw. müssen leider wieder entfernt werden.

Porsche, Apple, Dialog Semiconductor – Warum es so wichtig ist geduldig zu sein…

Der Bounce beim Dax ist da, allerdings sollte man weiterhin vorsichtig agieren, da noch keinesfalls klar ist ob diese Kursbewegung auch nachhaltig ist. Ich hatte Ihnen ja zuletzt hier im Blog und auch in unserem Newsletter geraten, sich mal die Charts einiger Unternehmen näher anzusehen um noch offene Gaps zu identifizieren, die aller Wahrscheinlichkeit nach demnächst noch geschlossen werden müssen. Durch die heutige Bewegung sind zwar schon wieder diverse neue Kurslücken aufgerissen worden, dennoch wurden „alte“ Gaps nun mustergültig geschlossen.

Porsche Aktie Chart

Eine dieser Aktien, die ich damals gemeint habe, war die Porsche Aktie. Hier wurde bei dem starken Anstieg im April eine Kurslücke bei 55,70 Euro hinterlassen, die gestern geschlossen worden ist. Ob dies nun dazu führen wird, dass die Aktie demnächst wieder kräftig steigt kann somit zwar nicht eindeutig gesagt werden, aber grundsätzlich ist diese Kursbewegung sehr gesund und könnte nun einen soliden Boden für weitere Kursanstiege bereiten. Aus charttechnischer Sicht kann aber noch keine endgültige Entwarnung gegeben werden, Die Aktie befindet sich nun wieder in dem übergeordneten Abwärtstrend, erst bei einer Kursbewegung über ca. 58,50 Euro wäre mit einer leichten Entspannung zu rechnen.

Dialog Aktie Chart

Ein weiterer, ganz heißer Kandidat ist die Dialog Semiconductor Aktie, die sicherlich nichts für schwache Nerven ist. Nachdem der starke Anstieg aus dem Mai nun wieder fast vollständig abverkauft worden ist hat die Aktie heute gedreht. Wen wundert es da, dass dies genau an dem Punkt passiert an dem auch gestern die Kurslücke bei 9,53 Euro wieder geschlossen wurde. Der weitere Verlauf der Aktie wird aber weiterhin von der Entwicklung bei Apple abhängen. Die Aktie des High-Tech-Giganten hat nun die 400,- Dollar Marke gestern erfolgreich getestet. Heute könnten gute Nachrichten bei dem Konzern für steigende Kurse sorgen in deren Windschatten auch die Dialog Aktie nach oben gezogen wird…Kleiner Tipp am Rande: Auch Apple hat gestern ein Gap gerissen 😉

Was ich Ihnen mit diesem kurzen Artikel noch einmal eindrücklich vermitteln will, ist die hohe Wahrscheinlichkeit dafür dass Kurslücken auch geschlossen werden. Es ist also nach meiner Erfahrung selten sinnvoll einer Aktie, die einen spontanen und starken Anstieg verzeichnet hat, hinterher zu rennen. Warten Sie geduldig auf die richtigen Kurse, denn diese werden in den überwiegenden Fällen in einer absehbaren Zeit auch kommen. Im umgekehrten Falle sind Gaps auf der Oberseite meistens kein unbedingt schlechtes Zeichen…!

Trading ist harte Arbeit und dazu gehören natürlich auch die „Hausaufgaben“ in Form von intensiver und regelmäßiger Chartanalyse. Diese Liste könnte ich natürlich noch deutlich erweitern, das würde aber den Rahmen dieses Artikels wohl sprengen. Ich hoffe dennoch dass ich Ihre Sinne für dieses Thema etwas schärfen konnte…Heute haben wir beispielsweise eine ganze Menge Eröffnungs-Gaps gesehen!

Dax vor dem Bounce? Gold, Silber, Porsche, VW, Dürr Apple, und Blackberry im Fokus

Die Bernanke-Woche liegt hinter uns – das ist die gute Nachricht! Allerdings haben die Kursbewegungen im Anschluss an die FED Sitzung nicht nur bei einzelnen Aktien, sondern auch in den Köpfen vieler Anleger tiefe Spuren hinterlassen. Ein Umstand der sicherlich zu beachten ist, denn das Sentiment spielt gerade in solchen Phasen eine sehr entscheidende Rolle. Die Korrektur, die so lange von einigen Marktteilnehmern erwartet wurde, ist nun endlich eingetroffen. Ob sich damit auch das gesamte Börsenumfeld nun nachhaltig negativ verändern wird, bleibt aber noch abzuwarten.

Grundsätzlich hier noch ein paar Worte zu den Ereignissen der letzte Woche: Ich persönlich bin der Meinung dass Bernankes Worte vom Markt nicht unbedingt falsch verstanden, aber wohl falsch interpretiert wurden. Dennoch verdeutlichen die Kursverluste der letzten Tage einmal mehr, wie abhängig der Markt inzwischen von den Geldspritzen der Notenbanken geworden ist, und wie irrelevant fundamentale Betrachtungen zu einzelnen Aktien in einem solchen Börsenumfeld offensichtlich sind. Das gilt zumindest für die kurzfristige Ebene… Schon die bloße Aussicht darauf dass die FED die Ankäufe von Staatsanleihen zurückfahren könnte hat dafür gesorgt dass die Börsen regelrecht eingebrochen sind. Obwohl weder die Rede davon war dass dies auch tatsächlich geschehen wird, noch dass sich gar die Zinsen in naher Zukunft erhöhen werden.

Realistisch betrachtet ist die USA aus meiner persönlichen Sicht weit davon entfernt sich solche Sperenzchen leisten zu können. Grundsätzlich hat sich an den Aussagen Bernankes auch nichts geändert, ausser vielleicht der genauen Wortwahl und natürlich dem „Testballon“ den der Notenbank Chef erneut gestartet hat, um zu sehen wie die Märkte darauf reagieren werden. Erstmalig hat der FED-Chef nun auch einen möglichen Termin genannt an dem die Anleihekäufe zurückgefahren werden könnte, wenn es die Rahmendaten zulassen würden – Den Herbst 2013! Gleichzeitige wurden aber auch neue Maßnahmen in Aussicht gestellt die den Markt dann ebenso gut stützen können. Viele Marktteilnehmer befürchten aber nun in einigen Monaten durchgreifende Änderungen der Notenbank Politik auf die man sich bereits jetzt einstellen will…

Konkret äussern sich diese Erwartungen nun darin dass Dividendentitel und sonstige „sichere Häfen“ wie Gold und Silber nun eher wieder verkauft werden. In unserem letzten Newsletter „Gold und Silber stürzen ab – Wie weit noch?“ habe ich  ja schon über diese mögliche Variante berichtet. Bitte unbedingt noch einmal nachlesen! … Beispielsweise werden auch niedrigverzinsliche Anleihen in Erwartung höherer Zinsen abgestoßen, etc. Rohstoffe leiden zudem unter den schwächeren Konjunkturdaten aus China und den rückläufigen Wirtschaftsdaten in den Emerging Markets im Allgemeinen. Diese Umschichtungen werden höchstwahrscheinlich noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, und sind sicherlich im Falle Gold  auch nicht nur bedingt nachvollziehbar, aber als Erstreaktion auf einen möglichen Richtungswechsel der US Notenbank auch nicht ungewöhnlich.

DAX Chart kurzfristig

Ich halte nicht viel davon an diesem Punkt über einen grundsätzlichen Richtungswechsel der Märkte zu spekulieren, zumal die FED Sitzung auch mit dem Hexensabbat zusammengefallen ist! Stattdessen halte ich mich zunächst an das was man wirklich sehen kann. Der DAX hat sich in diesem Umfeld geradezu mustergültig verhalten – zumindest aus charttechnischer Sicht. Danach haben wir nun eine bilderbuchmäßige Fünf-Wellen Korrektur gesehen, deren Ende der fünften und letzten Welle noch nicht ganz feststeht. Ich persönlich gehe aber davon aus dass wir dieses schon sehr bald sehen könnten. Spätestens bei 7.670 Punkten wäre die vorangegangene Übertreibung im Dax bereits wieder vollständig abgebaut…

Wie man auch deutlich sehen kann sind auf dem Weg nach unten mal wieder ein paar bedeutende Gaps (Kurslücken) gerissen worden, deren Schließung ich in diesem Jahr noch erwarten würde. Soll heißen ich gehe weiterhin von höheren Kursen für den Dax bis zum Jahresende aus. Sollte es kurzfristig zu einer Gegenbewegung in der kommenden Handelswoche kommen, wird das letzte Gap aller Voraussicht nach bereits sehr zeitnah wieder zugemacht.

So richtig spannend wird es aber erst sobald der Deutsche Leitindex wieder in Richtung der oberen Begrenzung des Trendkanals läuft, was in diesem Falle gleichbedeutend mit dem Gap-Close wäre, wie Sie dem oberen Chart entnehmen können. Insgesamt halte ich also eine starke Gegenbewegung in den kommenden Tagen aus den unterschiedlichsten Gründen für grundsätzlich möglich. Wer die Analysen auf Investors Inside in den letzten Wochen verfolgt hat, weiß auch das die Trefferquote dieser Prognosen zuletzt bei 100 Prozent lag…es war also für unsere Leser  nicht ganz überraschend, dass wir genau da gelandet sind wo wir jetzt stehen!

Bei all dem positiven Gedankengut zur Charttechnik gibt es aber am Ende auch einen Wermutstropfen. Auch ich habe selbstverständlich und genau genommen keine Ahnung wann und ob dieser Markt nun tatsächlich wieder nach oben drehen wird. Ebenso gut könnte man eine Münze werfen…Letztlich spricht zwar vieles dafür. Jedoch kann jederzeit ein sogenannter Schwarzer Schwan um die Ecke kommen, und die angestellten Überlegungen schlagartig zunichte machen. Denn, es gibt weiterhin einige Brennpunkte die durchaus das Zeug hätten den Markt genauso gut wieder deutlich abkippen zu lassen!

Beunruhigende Nachrichten aus China erreichten den Markt am Freitag. Demnach könnten auf die Chinesen bald ähnliche Probleme in Form einer Kreditklemme zukommen wie sie in Europa vorherrschen. Die Situation dort ähnelt ein wenig der, die wir in den USA vor der Lehman Pleite gesehen haben. Zu viele Kredite wurden vergeben um das enorme Wachstum der letzten Jahre zu finanzieren und dabei gab es durchaus auch einige Anlageklassen wo eine Rückzahlung dieser Kredite zumindest mit einem Fragezeichen versehen werden muss…

Chinesische Banken haben aufgehört sich untereinander Geld zu leihen, oder wenn dann nur noch zu exorbitanten Zinsen. Chinas Zentralbank hat die Geldversorgung der chinesischen Banken plötzlich begrenzt – offenbar, um das Kreditwachstum der Geldhäuser zu deckeln und einer möglichen Blase entgegen zu wirken. All das kommt mir ziemlich bekannt vor! Eine Kreditklemme in der momentan wichtigsten Wirtschaftsnation dieser Erde hätte ohne Frage noch dramatischere Auswirkungen auf eine angeschlagene Weltwirtschaft, als alles bisher Dagewesene.

Bis sich hier herauskristallisiert in welche Richtung sich dieses Thema entwickeln wird erscheint mir somit die vor Wochen schon eingeschlagene, kurzfristige Strategie, die Engagements an den Börsen zurück zu fahren und nur noch kleinere Ausschläge und weniger ganze Trends zu spielen, aktueller denn je. Bis zum Ende dieser Periode wird auch unser Newsletter somit weiterhin in unregelmäßigen Abständen erscheinen. Denn wenn es nichts zu Neues zu sagen gibt will ich Sie auch nicht mit hohlen Phrasen langweilen wie andere, oder mich ständig wiederholen.

Die Entwicklung bei Gold und Silber bleibt spannend, ebenso wie Apple, Nokia und in dieser Woche ganz besonders Blackberry! Automobilwerte wie VW und Porsche zeigen nun – wie erwartet -erste strukturelle Schwäche, die sich aber auch schnell wieder legen könnte (s.o.)  Wenn nicht, wäre dies ein deutliches Zeichen dafür, dass der Markt eher weiter nachgeben wird. Insbesondere auch die zuvor sehr gut gelaufenen Zulieferer wie Dürr und Lanxess gehören nun zu den großen Verlierern dieser Bewegung. Andere Aktien wiederum haben sich durch eine relative Stärke hervor getan und sollten weiterhin intensiv beobachtet werden…

Was auch immer also in den nächsten Tagen also passieren wird, es wird eine gewisse Aussagekraft haben und sollte genau beobachtet werden!

Was ist los bei Leoni, Wacker Chemie und Aixtron ?

Nach der schlechtesten Woche an der Wall Street seit mehreren Monaten dürfte nun in absehbarer Zeit die Entscheidung anstehen in welche Richtung der Markt in den kommenden Wochen laufen will. Grundsätzlich ist die Bilanzsaison bislang einigermaßen im Rahmen der Erwartungen verlaufen, richtige Enttäuschungen gab es aus meiner Sicht nicht, eher sogar ein paar positive Überraschungen. Dennoch zeigt der Markt weiterhin deutliche Anzeichen von Schwäche, die man auf keinen Fall ignorieren sollte. Die Umsätze an den Börsen sind immer noch sehr dünn, was zudem natürlich Tür und Tor für die Großanleger öffnet, um die Kurse einzelner Aktien in die gewünschte Richtung zu buxieren. So auch heute wieder geschehen bei den Aktien von Leoni, Wacker Chemie und Aixtron. Hier wurden wichtige charttechnische Marken unterschritten, alle drei Aktien sind nun massiv überverkauft.

Die spannende Frage ist nun also ob es den Käufern in den kommenden Tagen gelingen wird die Aktien wieder über die zuvor wichtigen Unterstützungsmarken zu befördern. Denn eine überverkaufte Situation alleine ist noch kein aussagekräftiges Argument für den Kauf einer Aktie. Wie ich heute Morgen schon in den Kommentaren hier auf Investors Inside bemerkt habe stellen solche Kursstürze, wie wir sie bei Wacker Chemie, Aixtron und Leoni gesehen haben, nicht selten das Finale einer Abwärtsbewegung dar. Im Falle Wacker Chemie lag es bereits seit Tagen auf der Hand dass das Tief aus dem Jahr 2008 noch einmal getestet werden sollte. Zudem war die Nachricht dass dasUnternehmen heute in der Siliziumsparte Kurzarbeit einführen will nicht unbedingt förderlich für den Aktienkurs und ein willkommener Anlass den Kurs abstürzen zu lassen.

Bis zum Handelsschluss hat sich die Wacker Aktie nun bereits wieder deutlich von den Tiefständen erholt und notiert nur noch mit ca. 1,7 Prozent im Minus. Eine ähnliche Entwicklung haben wir heute bei Aixtron gesehen. Auch hier konnte das Minus am Ende des Tages wieder deutlich reduziert werden. Dennoch ist es zu früh um jetzt bereits wieder Entwarnung zu geben. Hier sollte nun zunächst aufmerksam beobachtet werden wie sich die Aktie in den kommenden Tagen verhält bevor man über einen Neueinstieg nachdenken kann. Erst ein Anstieg über die 10,- Euro Marke würde die Charttechnik wieder etwas aufhellen.

Die Enttäuschung des Tages war aber wohl für viele Anleger die Leoni Aktie. Das Unternehmen ist nicht nur als Automobilzulieferer sondern auch in der Luftfahrtbranche hervorragend positioniert. Nachteilig wirkt sich hier im Moment aus, dass Leoni einen Großteil seines Umsatzes in Europa erwirtschaftet. Der Markt befürchtet also dass sich die schwachen Verkaufszahlen der italienischen, spanischen und französischen Autohersteller negativ auf die Bilanzen bei Leoni auswirken werden. Zu Recht könnte man sagen, denn Peugeot und Co. haben ernsthafte Probleme. Allerdings sollte auch nicht vergessen werden dass diese Schwäche auch durch die Stärke von BMW, VW und Co. teilweise kompensiert wird. Die Leoni Aktie ist zudem auf dem aktuellen Niveau extrem günstig bewertet. Zwar kann auch hier ein weiteres Abrutschen des Aktienkurses nicht ausgeschlossen werden, nachdem die Unterstützung bei 28,- Euro nun unterschritten wurde, aus meiner Sicht überwiegen bei der Leoni Aktie aber eindeutig die mittelfristigen Chancen. Ich gehe davon aus dass auch hier noch einmal final abgefischt wurde, bevor die Aktie wieder nach oben dreht.

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