Wichtige Trading Regeln

1. Verliere niemals Geld!

…hört sich banal an ist aber wohl die wichtigste Regel überhaupt.
Ein präzises Risk-Management ist für den erfolgreichen Trader unerlässlich. Das heißt das oberstes Ziel eines Traders sind nicht die dicken Gewinne sondern der Kapitalerhalt!

Jetzt fragen sich einige sicherlich warum sollte ich mich an die Börse wagen um mein Kapital zu erhalten, dann kann ich ja auch meine Geld auf dem Sparbuch parken. Richtig! Das könnten Sie tun, aber wie wir alle wissen deckt diese Anlagestrategie im Normalfall nicht einmal die Inflationsraten und außerdem macht es lange nicht soviel Spaß wie das Traden.

Spaß beiseite man kann mit Trading richtig viel Geld verdienen wenn man sich an ein paar einfache Regeln hält. Und genau diese Regeln werde ich Ihnen hier aufzeigen. Befolgen Sie diese und Sie werden viel Freude beim Traden haben.

2. Vergiss niemals die erste Regel!

3. Maximal 2% des gesamten aktuellen Depots riskieren!

unter aktivem Risk-Management verstehe ich zum Beispiel die strikte Verlust-Kontrolle jeder einzelnen Trading Position auf maximal 2% des aktuell investierten Aktienkapitals.

Viele Trader gehen mit diesen Zahlen eher etwas lockerer um und sind auch bereit mal 10% oder sogar 20% hinten zu liegen, weil sie von Ihrer Strategie überzeugt sind. Das kann auch klappen ist aber sehr risikoreich und man riskiert im Extremfall ein Fünftel seines Arbeitskapitals oder mehr.

Ein etwas entspannterer Weg, und vor allem nachweislich erfolgversprechender ist eine konsequente Risikokontrolle. Regel Nummer Eins ist die wichtigste von allen Regeln, und sollte immer möglichst erreicht werden. Wenn ein Trade aber gegen einen läuft – und das wird öfter vorkommen – dann muss man den Verlust unbedingt rechtzeitig begrenzen.

Ein Beispiel. wenn Sie 10.000 Euro in fünf verschiedene Positionen a 2.000,- Euro investiert haben, sollte nach Regel Nummer Zwei, jede einzelne Position spätestes bei einem Verlust von 200,- Euro glattgestellt werden. Die 200,- Euro bedeuten zwar bezogen auf die fünf einzelnen Positionen jeweils ein maximales Verlustrisiko von 10%, (was völlig ausreichend sein müsste, ansonsten hat der Trader sich geirrt!) jedoch bezogen auf die gesamte Investitionssumme „nur“ 2%. Ein Verlust von 2% in einem Depot kann schnell wieder ausgeglichen werden, einer von 20% oder mehr nicht!

D.h. selbst im ungünstigsten Falle das alle fünf Positionen mit eine Verlust von insgesamt 1000,- Euro, (5 x 200,-) was 10% der Gesamtsumme von 10.000,- Euro entspricht, ausgestoppt werden, kann dieser Verlust noch mit einem überschaubaren Gewinn von 11% über alles wieder ausgeglichen werden. Bei 20% Verlust benötigt man schon 25% Gewinn was weitaus schwieriger ist!

4. Setze immer einen Stop-Loss!

Die Stop-Loss-Order  ist ein hervorragendes Instrument wenn sie richtig eingesetzt wird. Aus meiner Sicht geht es gar nicht mal in erste Linie um die Absicherung der Position sondern vielmehr um Selbstkontrolle. Der Mensch neigt dazu zu lange zu warten und zu hoffen! Hoffnung hat an der Börse leider nichts verloren! Die Stop-Loss  Order, konsequent gesetzt, verhindert das wir uns selber belügen und unserer Strategie untreu werden. Ich setze sofort nach Kauf einer Aktie einen Stopp-Loss den ich auch in gewissen Abständen nachziehe – niemals aber runter setze! Auch diese Funktion kann man übrigens bei einem guten Online-Broker automatisieren und den so genannten Trailing-Stop einsetzen. Ein einmal im System eingegebener Stop der sich mit steigenden Kursen automatisch selber nachzieht.

5. Mache wenigstens immer einen kleinen Gewinn!

Ziel und Zweck das erfolgreichen Tradings ist ja nicht nur der Kapitalerhalt sondern in erster Linie das Erzielen von Gewinnen, wenn möglich insbesondere das Erzielen großer Gewinne! Nicht unterschätzen sollte man als Trader die positive Wirkung von kleinen Gewinnen, die aber konstant zum Tagesablauf gehören sollten. Ich habe mir angewöhnt immer mal wieder kleiner Tages-Trading-Positionen einzugehen um einfach jeden Tag eine kleine „Belohnung“ für mein Tun zu bekommen.. Hier freue ich mich dann auch über einen kleinen Gewinn von 100 Euro wenn ich die in 10 Minuten verdient habe, und nehme diese Gewinne teilweise konsequent mit. Ansonsten trade ich normalerweise eher im Wochen oder sogar Monatsbereich (Swing-Trading). Mein Ziel ist es also pro Trade mindestens 5% verdient zu haben um die Kosten zu decken und ein immer wieder mal ein kleines Erfolgserlebnis zu verspüren. Tatsächlich bin ich natürlich auf weitaus höhere Gewinne aus, was mir meistens auch gelingt.

Wem es gelingt konstant einen kleinen Gewinn zu erzielen oder dies zumindest in über 50% der Trades schafft, der wird mit seinen Trading Strategien erfolgreich sein und schlägt auf jeden Fall schon mal die wichtigste Trading Regel Nummer Eins.

6. Verfolge immer Deine Strategie!

Eine eigene und erfolgreiche Strategie ist wirklich wichtig! Ich kenne genügend Trader die permanent in irgendwelchen Foren rumhängen, und nach dem ultimativen Daytrade suchen, die noch schnell auf irgendwelche Penny-Stocks aufspringen weil diese an dem Tag ja schon 30-50% Gewinn gemacht haben und das natürlich immer so weitergeht….

Oder diejenigen die sich komplett auf eine momentan heiße Branche wie z.B. Rohstoffe stürzen und damit Haus und Hof riskieren. Kann klappen ist aber in 80% der Fälle zum Scheitern verurteilt! Irgend jemand an der Börse ist immer schlauer und will nur an Ihr Geld.

Und meistens laufen all diese schönen Kursverläufe von solchen „heißen“ Aktien nach einem gewissen Schema ab, welches „Pump and Dump“ genannt wird. Ein steiler Anstieg, tolle Meldungen, ein noch steilerer Anstieg, dann ein heftiger Rücksetzer, noch einer und noch einer bis der Kurs dann teilweise wieder bis zu 80 – 90 % unter dem Einstiegskurs der breiten Masse liegt – und Feierabend! Diese Aktie wird nie wieder hochkommen und diente auch nur einem Zweck – einer handvoll Leuten auf dieser Welt die Taschen zu füllen – mit Ihrem Geld!

Ein Trader sollte nicht irgendwelchen Hot-Stocks hinterher hecheln, sich auf die Meinung irgendwelcher Börsengurus verlassen, und schon gar nicht auf Geheimtipps hören. Ein guter Trader hat seine eigene Meinung und seine ganz persönliche Strategie!

Wie diese Strategie im Einzelnen aussieht muss jeder für sich selber entscheiden, aber jeder Trader sollte eine haben und diese ständig optimieren!

7. Gewinne laufen lassen!

Ebenso wichtig wie die Verluste zu begrenzen ist es einen Gewinntrade nicht zu frühzeitig abzuwürgen. Eine Aktie bei der man 20 – 30% im Gewinn liegt muss (noch) nicht verkauft werden, wenn die Tendenz grundsätzlich in die richtige Richtung läuft. Genau an diesem Punkt entscheidet sich manchmal ob man einen schönen Gewinn oder einen sehr schönen Gewinn erzielt hat.

Der Spagat besteht aber darin nicht zu gierig zu werden, und letztendlich sogar die schönen Buchgewinne wieder ab zu geben. Hier empfiehlt es sich wirklich konsequent die Stopp-Loss Marke nachzuziehen. Ich mache das wirklich teilweise täglich!

8. Lege dein Gewinnziel von Anfang an fest. Das Trading Target!

Eine Sache die der Trader auch von Anfang an machen sollte, genau wie das direkte platzieren eines Stopp-Loss Order nach Kauf einer Aktie, ist das Festlegen des Trading-Targets, des Gewinnziels.

Bevor man eine Position eingeht legt man sich eine Strategie zurecht warum diese Aktie gekauft wird und bis zu welchem Kursziel Potential besteht. Die Begründungen jedes Einzelnen hierfür mögen individuell sein, haben aber in jedem Fall ihre Berechtigung.

Wenn das Ziel erreicht wird wird verkauft, konsequent! Alternativ kann natürlich der Stopp-Loss so knapp an das Kursziel gesetzt werden, dass man auf der sicheren Seite ist um Regel Nummer 7. gerecht zu werden. Aus meiner heutigen Sichtweise ist dies eine der wichtigsten Regeln beim Trading.

Sich ein Ziel zu setzen und dies bei Erreichen auch zu realisieren, Gewinne zu sichern, und nicht zu gierig zu werden. Probiert Sie es aus! Sie werden mehr Erfolg und eine größere Befriedigung beim Traden erfahren.

9.  Rechne immer mit dem Unberechenbaren

soll heißen, das selbst die beste Strategie nichts hilft wenn der Markt gegen einen läuft oder irgendwelche unvorhergesehenen Ereignisse eintreten. Da hilft alles nichts, die Positionen müssen auch notfalls mit herben Verlusten noch glattgestellt werden, auch wenn es schmerzt, um Schlimmeres zu verhindern.

Dies ist sicherlich eine der schwersten Lektionen die man an der Börse lernen muss. Niemand gesteht sich gerne ein einen Fehler gemacht zu haben und dabei auch noch einen Teil seines wertvollen Kapitals vernichtet zu haben. Aber auch diese Lektion gehört dazu und ist für jeden Profitrader das tägliche Brot. Lieber rechtzeitig aussteigen und vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt die selbe Aktie erneut deutlich günstiger kaufen, als auf eine baldige Erholung zu hoffen. Hoffnung hat an der Börse generell , wie bereits etwas weiter oben erwähnt, nicht verloren!

Der nette Nebenaspekt ist ja dann oft auch, das man später die Panik kaufen kann und dies deutlich die Performance verbessert!

10. Kaufe die Panik

Der Turbo für jedes Depot wenn man genügend Mut aufbringt und wenigstens ungefähr den richtigen Zeitpunkt erwischt. Es gab schon immer in der Geschichte der Börse Phasen in denen Anleger und auch große Adressen Ihre Aktien letztendlich entnervt zu jedem Preis auf den Markt geschmissen haben. Dieser finale Ausverkauf war dann auch immer das Ende der jeweiligen Baisse, und läutete eine längere Zeit der steigenden Kurse ein. Anleger die genügend Mut aufbrachten gingen stets als klare Gewinner aus solchen Börsenphasen hervor, manche wurden mit dieser Strategie sogar steinreich.

Wenn man theoretisch immer nur in solchen Phasen kauft und nahe am Höchstpunkt verkauft, um dann auch mal einige Monate oder gar Jahre Pause von der Börse zu machen, und auf den nächsten Tiefpunkt zu warten wird man sicherlich eine Mega Performance machen. Die Geschichte beweist es! Dies ist ein weiterer wichtiger Punkt zum Abschluss: Man muss nicht immer investiert sein!

..was allerdings für einen Börsensüchtigen wie mich die allerschwerste Übung ist..!!

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33 Comments

  1. Micha said:

    Moin Lars & Don,
    diesbezüglich gebe ich Lars recht, jeder muss genau die Strategie/Handelswerkzeuge/… finden, die zu seiner Person und dem zeitlichen Rahmen passen. Das hat anfangs etwas von trial and error, hilft aber die notwendige Mentalität zu entwickeln und Erfahrungen zu sammeln. Ich kann zudem nur empfehlen ein Tradingtagebuch zu führen. Ein Backtest empfiehlt sich dann auch um die Strategie auch in schlechten Zeiten mit „ruhiger Hand“ weiter durchzuziehen. Ich kann hier wirklich sehr das Programm von neulich empfehlen, bei dem man offenbar nach 30 Tagen Gratiszugang weiterhin testen kann, nur eben ohne aktualisierte Daten, sprich in meinem Fall mit Daten von anno damals bis Mitte August 2016. Was häufig auch auffällt – zum Thema Ishimoku etc. – ist das nahezu viele erfolgreiche Trader eine häufig doch recht „simple“ Strategie verwenden (keep it simple). Dies hat insbesondere den Vorteil, dass man einfacher seine Trades reproduzieren und besser analysieren kann.

    @Lars: WTI wird sich wohl heute auf kurzfristiger Ebene entscheiden, sprich halten wir die 46, … beim WTI oder nicht. Beim Silber sieht es ähnlich aus denn die Marke von ~18 USD sollte halten bzw. könnte man hier ggf. auf eine Gegenbewegung spekulieren, der Chart einiger Silberminer sieht aktuell zumindest besser aus als der vieler Goldminer.

    VG
    Micha

  2. Don said:

    Hallo Lars,
    vielen Dank für Deine ergänzenden und zutreffenden Anmerkungen. In der Tat bin ich gerade dabei, mir mein Handwerkszeug zu entwickeln und die verschiedenen Tools zu finden, die zu mir und meiner Anlagestrategie passen. Dein Blog leistet dazu übrigens einen großen Beitrag. Du zeigst damit, dass man mit regelmäßiger Analyse durchaus erfolgreich agieren kann. Schönen Abend. Gruß Don

    • Lars said:

      Guten Morgen zusammen,

      Don…danke für das Kompliment 😉 es freut mich immer zu hören, dass ich einen kleinen Beitrag zur Entwicklung eines jeden Lesers hier leisten kann!

      Micha, in der Tat sind das gerade sehr interessante Tage, insbesondere was verschiedenen Sektoren anbelangt. WTI hat sich leider gestern nicht entwickelt wie ich das gerne gehabt hätte. Es ist aber noch nicht aller Tage Abend. Insbesondere die Entwicklung beim Kupfer enttäuscht mich aber dann doch… Ich bin trotzdem der Meinung dass Kupfer ein schöner Rebound-Play werden kann.

      Gold fällt und das war ja auch so von mir erwartet worden. Hier gibt es demnächst vielleicht gute Kaufgelegenheiten. Das Gleiche gilt dann natürlich auch für Silber. Grundsätzlich ist aber auch eine Ausweitung der Konsolidierung von ca. 50% der vorangegangenen Kursgewinne noch normal 😉 Und da wäre dann noch etwas Luft nach unten… auch wenn ich nicht wirklich daran glaube!

      Wie ich sehe beschäftigt Du dich unter anderem immer noch intensiv mit Software-Produzenten. Ein schwieriges Umfeld und beide Firmen sind nicht gerade als günstig zu bezeichnen, was ich in diesem gereiften Markt als grundsätzlich gefährlich erachte…Ansonsten kann ich eigentlich nicht viel dazu sagen, da ich die Aktien nicht kenne.

      viele Grüße
      Lars

  3. Don said:

    Hallo Lars,
    interessante Aussage. Vielen Dank dafür. Habe in der letzten Zeit den Eindruck gewonnen, dass die Ichimoku sehr „in“ sind und habe sie mir deshalb mal genauer angeschaut. Kompliziert finde ich sie auch. Ich werde sie bei einigen Werten mal tracken, um mir ein Bild zu machen. Schönen Abend noch. Dank und Gruß, Don.

    • Lars said:

      Guten Morgen Don,

      …das ist ja nur meine persönliche Meinung. Andere Leute finden Ichimoku Kino Hypo ja ganz toll. Mir hingegen sind Indikatoren wie Kijun-sen, Tenkan-sen, Chikou-sen, Kumo und Senkau einfach etwas zu „träge“. Ausserdem funktioniert Ishimoku nicht in Seitwärtsmärkten und ist somit aktuell komplett unbrauchbar.

      Vielleicht habe ich das Thema ja auch nicht richtig verstanden 😉 Ich persönlich komme aber mit meinem Handwerkszeug ganz gut zurecht und bleibe somit auch dabei. Jeder Trader muss aber das für Ihn passende finden und dann auch dabei bleiben. Sprich was für mich gut ist muss für Dich nicht zwingend funktionieren …und umgekehrt!

      viele Grüße
      Lars

    • Lars said:

      Nutze ich eher gar nicht…ist mir zu kompliziert 😉 vor allem aber zu sehr zeitverzögert! Taugt meiner Meinung nach nur um irgendwann auf einen schon deutlich fortgeschrittenen Trend aufzuspringen. Und da ist der beste Teil ja dann schon oft vorbei…

  4. Don said:

    Hallo Lars,
    nutzt Du für Deine Analysen eigentlich auch die Bollinger-Bänder und Ichimoku? Ich bin gerade dabei mich nach und nach in die Themen einzuarbeiten, kann aber ihre (Erfolgs-)Relevanz noch nicht so richtig einschätzen und bin Dir deshalb für Deine Einschätzung sehr dankbar.
    Gruß, Don

    • Lars said:

      Hallo Don,

      ja natürlich auch mal, gehört aber nicht zu meinem Standard da Bollinger Bänder oftmals extrem überdehnt werden und somit nur eine begrenzte Aussagekraft haben. auf der anderen Seite ist das Zusammenziehen der Bollinger Bänder immer ein relativ sicheres Zeichen für eine bald anstehende starke Bewegung. Die Frage ist dann nur noch in welche Richtung 😉

      viele Grüße
      Lars

  5. Oliver said:

    Die Ansätze sind gar nicht mal so verkehrt. Gerade die mentale Einstellung gehört beim Trading mit an die oberste Stelle.

    Beste Grüße,
    Oliver

    • Lars said:

      Ich hoffe ihr seid mir nicht böse, aber Zeit ist das was ich am wenigsten habe. Wenn dann würde ich das Projekt wohl nur irgendwann gegen Bezahlung starten und so der breiten Masse zur Verfügung stellen 😉 da steckt ja schließlich ausser Zeit auch noch jahrelange Erfahrung und ne menge „Hirnschmalz“ drin…

  6. Micha said:

    Klingt spannend, kannst du den ggf. mal posten oder ist das zu vertraulich?

    • Lars said:

      Hi Micha,

      der ist leider mit all meinen anderen Terminen zusammengelegt und somit nicht so einfach zu veröffentlichen. Ich habe mir schon mal Gedanken darüber gemacht eine öffentliche Version zu erstellen…ist aber viel viel Arbeit 😉

      Grüße
      Lars

    • Lars said:

      🙂 An allem was für mich wichtig erscheint…Saisonalitäten verschiedener Anlageklassen, Länder, politische und wirtschaftliche Zyklen, wiederkehrende Ereignisse insgesamt etc… Das lässt sich in ein bis zwei Sätzen nicht beantworten…

      Gruß
      Lars

  7. Kuanomo said:

    Ich lese mir in einer gewissen Regelmäßigkeit diese Regeln auf deinem Blog durch, um dann teils entnervt festzustellen, dass sie sehr zweckmäßig sind- aber ich mich (mal wieder) nicht daran gehalten habe…
    Was denkt ihr oder vor allem du Lars, über saisonales Trading und Jahrzehnttraiding?
    Beste Grüße

    • Lars said:

      Moin Kuanomo,

      ich persönlich halte sehr viel vom saisonalen Trading und führe deswegen ja schon seit Jahren einen ganz eigenen Börsenkalender, den ich regelmäßig pflege und der mir schon oft gute Dienste erwiesen hat. Kann ich wirklich nur jedem empfehlen. Aber was ist Jahrzehnttrading???

      Klar weiß ich was das ist bzw. habe eine Vorstellung davon. Bin mir aber nicht sicher ob das heute noch so funktioniert. Das war früher sicherlich anders, aber die Welt dreht sich heute einfach etwas schneller 😉

      viele Grüße
      Lars

  8. Dieter Stüttgen said:

    Hallo,

    ehemals erfolgreicher Langfristanleger bin ich deutlich mehr als früher
    auf das Trading umgestiegen, stelle aber fest…gar nicht so einfach.
    Früher habe ich keine Charttechnik benuzt und war erfolgreich.
    Heute habe ich viele Instrumente mehr (Charttechnik) und bin kaum
    erfolgreich.
    Der Schlüssel liegt sicher auf der einen Seite im eigenen Anlegerverhalten.
    Auf der anderen Seite frage ich mich aber auch, ob mittlerweile Algorythmen
    das Ruder an der Börse komplett übernommen haben und zudem
    diese noch hochgradig manipuliert werden.

    Wie ist Eure Meinung zu diesem Thema?

    Gruß

  9. Peter Manner said:

    Schöne Übersicht. Auch wenn Punkt 1 (und auch 2) eher unrealistisch zum umsetzen sind, wenn man noch keinerlei Erfahrung an der Börse hat. Ich habe meinen Einsteig damals bei tradac.info gemacht mir wurden auch 2 Regeln vermittelt,welche in diesem Blog wieder gefunden habe: 1. Kapitalerhalt ist wichtig. Das muss dass erste Ziel von Einsteigern sein. 2. Niemals mehr als 2% vom gesamten Depot riskieren. Es ist schön solche Regeln auch auf anderen Seiten/Blogs zu lesen.

  10. SystematicInvestments said:

    Es ist mal schoen zu lesen, dass hier jemand das handeln verstanden hat. 2% Risiko halte ich persoenlich sogar noch fuer aggressiv aber es stimmt dass es unausweichlich wichtig ist diese Regel zu befolgen. Leider findet man das nicht häufig genug im Netz!

  11. Klaus said:

    Hallo.
    Wenn du es tatsächlich schafst dich an regel 1. 2. und 5. zu halten gratuliere ich dir denn in diesem fall hast du offensichtlich den heiligen Gral gefunden (eine Strategie mit der man nie geld verliert sondern immer zumindest einen kleinen Gewinn macht). Also ich kenne noch nicht einmal profi Trader die schon viel Jahre vom Traden leben denen sowas gelingt. Bei allen anderen Regeln gebe ich dir recht daß sie fürs trading wichtig b.z.w. für dauerhaften trading erfolg unerläslich sind. Allerdings halte ich ein Risiko von 2% für Anfänger als zu hoch , denn als ich vor 6 Jahren angefing hatte ich ein Risiko von unter 1% und trozdem habe ich innerhalb kürzester Zeit mein Konto halbiert.

    • Lars said:

      Hallo Klaus,

      die beiden ersten Regeln sind natürlich nicht soooo wörtlich zu verstehen, da es schlicht und ergreifend gar nicht möglich ist kein Geld an der Börse zu verlieren. Verluste gehören einfach dazu und je eher man dies begriffen hat desto besser. Denn es kommt darauf an diese Verluste strikt zu begrenzen und eben kleine Verluste zu machen und auf der anderen Seite große oder zumindest größere Gewinne! Sprich, selbst in schlechten Börsenphasen ist und bleibt Kapitalerhalt das oberste Gebot. Wenn es mal nicht so läuft und man mehrere Fehltrades hintereinander verbuchen musste, sollte man eine Pause einlegen. Offensichtlich stimmt dann entweder etwas mit der persönlichen Strategie nicht, oder aber das Marktumfeld ist schlicht nicht handelbar. Beides passiert immer wieder mal…

      Das Besterben sollte also wirklich sein einen Trade wenigstens immer mit einem kleinen Gewinn abzuschließen. Das kann durch konsequentes Setzen und Nachziehen eines Stops geschehen, oder aber durch das Staffeln von Positionen, auch Pyramidisieren genannt. Man geht also zunächst eine kleine Position ein und stockt diese auf wenn man mit dem ersten Teil komfortabel im Gewinn liegt. Umgekehrt kann man die kleine Position durch einen Nachkauf verbilligen, etc. Muss dann aber natürlich aufpassen dass man nicht zu weit unter den geplanten Durchschnittskurs rutscht!

      viele Grüße
      Lars

  12. Vesna said:

    Ich danke Ihnen für diesen informativen Artikel. Das sind wirklich sehr nützliche Tipps, welche verhindern können, dass man zu risikoreich tradet. Das ist nämlich das größte Problem, gerade bei Anfängern. Die eigenen Prinzipien werden schnell mal über Board geworfen.

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  19. meikel said:

    man sollte quasi nie auf den Bäcker hören, sondern seine eigenen Brötchen backen….* hab ich das richtig verstanden?? *lach*

  20. admin said:

    da hast Du sicherlich Recht Frank. Den Punkt sollte ich noch aufnehmen. Die ganze Misere habe ich damals mitverfolgt und mir taten die Anleger wirklich leid.

    Auf der anderen Seite muss man sagen wer in solche Werte investiert ist entweder dumm oder unglaublich gierig. Und für die tollen Tipps noch fast 1.000 Euro im Jahr abdrücken, nene…

    Einen Punkt den ich noch aufnehmen will ist die Psychologie der Börse, sprich die Gier und vor allem Geduld. Langfristig wird man nur mit einer eigenen Strategie und Geduld an der Börse erfolgreich sein.

    vielen Dank für den Tipp, Frank

  21. frank said:

    Auch ein wichtiger Punkt:

    höre nie auf Markus Frick und andere „Gurus“. Zieh immer dein Ding durch.

    Grüße Frank

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