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Leoni – Endlich!!

Einen echten Befreiungsschlag sehen wir heute nun endlich auch bei der Leon Aktie. Man muss schon sagen dass dieser längst überfällig gewesen ist. Geduld hat sich in diesem Falle also einmal mehr ausgezahlt. Mit dem heutigen Kurssprung von über fünf Prozent wurde nun neues Potenzial für die Aktie freigesetzt. Das offene Gap ist nun zu, womit wir eine, wenn auch zuletzt etwas lahme, V-förmige Erholung gesehen haben. Vieles deutet zudem nicht nur bei der Leon Aktie darauf hin, dass wir uns nun mitten in der  immer wieder gern gesehene Santa Claus Rallye befinden…

Besonders fies war dabei wohl, im Rückspiegel betrachtet, der panikartige Ausverkauf Mitte Oktober, den man hier an der langen roten Kerze erkennen kann. Innerhalb weniger Stunden stürzte die Aktie regelrecht ab um sich direkt im Anschluss dann aufzumachen neue Höhen zu erklimmen. Das ist bitter für diejenigen die in dieser Bewegung Ihre Aktien per Stop-Loss verloren haben, aber aus charttechischer Sicht leider auch mustergültig und ein entsprechend starkes Signal, dass ich damals gekauft habe.

Leoni Aktie Chart mit Setup

Die spannende Frage ist nun wie es mit der Aktie weitergehen wird. Es besteht durchaus die Möglichkeit dass lediglich die offene Kurslücke geschlossen werden sollte. Mein Verkaufssignal wäre hier also eigentlich erreicht, aber… Wieder einmal zeigt sich in dem Chart auch eine gute alte und bekannte Chartformation, die durchaus Anlass zu Hoffnung gibt dass dies erst der Anfang einer nun dynamisch folgenden Bewegung ist.

Die Rede ist natürlich einmal mehr von einer Tassen-Formation, die bei einem nun fortgesetzten Anstieg das theoretische Kurspotenzial von ca. 10,68 Euro ausgehend von der blauen Linie (Tassenrand) hat. Das würde dann ein Kursziel von 60,45 Euro ergeben, was zugleich in der Näher der Höchststände aus dem Juni/Juli diesen Jahres ist. Also, unbedingt beobachten! Vieles wird selbstverständlich davon abhängen, ob es dem DAX dieses mal gelingt sich über der 10.000er Marke zu halten…

Nach Leoni jetzt auch Lanxess mit eher trüben Aussichten…

Es ist die Woche der schlechten Unternehmensnachrichten und großen Kursbewegungen bei Einzelaktien aus dem Bereich der Automobilzulieferer. Nach Leoni und Rheinmetall gestern folgt heute die Lanxess Aktie…Das Chemieunternehmen macht durch einen sehr trüben Ausblick auf das erste Halbjahr auf sich aufmerksam. Die schwache Nachfrage aus der europäischen Automobil- und Reifenindustrie lastet überraschend schwer auf der Bilanz der Leverkusener. Dem heutigen Bericht zufolge fiel das Ergebnis für das erste Quartal dieses Jahres deutlich schlechter aus, als dies vom Markt erwartet wurde. Mit einem operativen Ergebnis zwischen 160 und 180 Millionen Euro wurde nur noch etwa halb soviel verdient wie im Vorjahreszeitraum . Damals konnte man noch ein EBITDA in Höhe von 369 Millionen Euro verbuchen. Die Aktie ist heute entsprechend unter Druck und verliert vorbörslich bereits deutlich an Wert.

Nachdem auch die Prognose für das zweite Quartal eher verhalten ausgefallen ist, würde ich hier erst einmal nicht versuchen den heutigen Rücksetzer zu kaufen. Denn aus charttechnischer Sicht ist der Schaden schon recht beträchtlich. Zwar bieten Kurse um die 58,40 Euro eine erste Unterstützung, der Gewinneinbruch ist aber so gravierend, dass ich eher davon ausgehe dass dies auch entsprechend im Aktienkurs eingepreist wird. Der allgemeine Ausblick auf die zweite Jahreshälfte klingt zwar schon wieder etwas positiver, ob sich das dann auch in der Jahresbilanz entsprechend positiv niederschlagen wird bleibt aber noch abzuwarten. Genauere Einschätzungen für das Gesamtjahr kündigte Firmenchef Heitmann für die Vorlage des Berichts zum ersten Quartal Anfang Mai an.

Eine weiter Unterstützung könnte bei ca. 55,25 Euro liegen. Hält diese nicht droht sogar ein Rücksetzer bis auf das letzte Verlaufstief bei 45,78,- Euro. In jedem Falle wurde heute die 200-Tage Linie deutlich unterschritten, was bei einer solchen Dynamik selten eingutes Zeichen ist…! Lanxess bleibt ein interessantes Unternehmen, die heutige Meldung sollte aber erst einmal zur Vorsicht mahnen. Die Aktie kommt nun auf meine Intensiv-Beobachtungsliste.

VW, Porsche, Audi, BMW und Daimler – auf Rekordjagd!

Im abgelaufenen Monat November konnten alle deutschen Premium-Hersteller erneut eine ganze Reihe von Absatz- und Umsatzrekorden aufstellen. Für den größten deutschen Hersteller VW ging es auch im letzten Monat in den USA weiter steil bergauf. Insgesamt wurden 36.728 Autos in dem Zeitraum abgesetzt, was gut 29 mehr als im Vorjahreszeitraum ist. Besonders der US Passat findet weiter reißenden Absatz. Das Modell legte im Vergleich zum Vorjahresmonat um 75 Prozent zu. Die zweite tragende Säule war der Jetta, bei dem der Absatz um etwa 10 Prozent stieg. Seit Jahresbeginn hat VW mehr als 394 000 Autos in den USA verkauft und damit 35 Prozent mehr als in den ersten elf Monaten 2011.

Auch die Volkswagen Tochter Audi eilt ebenfalls von Rekord zu Rekord. In den USA konnten im November 12.067 Fahrzeuge verkauft werden, was einer erneuten Steigerung um 24,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Absatzstärkstes Modell war der A4 mit 3.343 verkauften Modellen. Der Sportwagenbauer Porsche verkaufte im November so viele Autos wie noch nie zuvor in einem Monat. Mit 3.865 Fahrzeugen lag der US Absatz um stolze 71 Prozent höher als vor einem Jahr. Kassenschlager bleibt weiterhin der  SUV Cayenne. Hier verdoppelte sich der Absatz im auf Jahressicht beinahe. Seit Jahresbeginn hat Porsche damit gut 32.000 Autos in den USA verkauft. Eine Steigerung auf im Jahresvergleich 2011 um stolze 18 Prozent!

In München feiert man ebenfalls neue Bestmarken…Während der Absatz der Marke BMW um kräftige 45,0 Prozent auf 31.213 Fahrzeuge gesteigert wurde, konnte die Marke Mini mit 5.248 verkauften Einheiten lediglich um 10,5 Prozent zulegen. Das meistverkaufte Modell war erneut die 3er Baureihe, deren Verkäufe um 42,4 Prozent weiter zulegen konnten. Sogar Daimler hat seinen Absatz im November in den USA um 15 Prozent gesteigert. Im November verkauften die Schwaben 32.649 Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz, Smart und Sprinter. Damit sieht sich Daimler auf dem besten Weg zu einem neuen Rekordjahr.

Insgesamt bleibt also das bestehende Bild der starken deutschen Automobilhersteller damit voll intakt, auch wenn die Hersteller im November von Sondereffekten profitiert haben. Denn durch die Auswirkungen des Wirbelsturms Sandy waren viele Autobesitzer an der US-Ostküste gezwungen sich kurzfristigen Ersatz für ihre zerstörten Fahrzeuge zu besorgen. Dementsprechend konnten auch die amerikanischen Hersteller kräftige Absatzsteigerungen verzeichnen. Wir dürften damit ein historisch gutes Automobil-Jahr gesehen haben, dass sich natürlich auch in den  Bilanzen der Konzerne widerspiegeln wird. Auch Zulieferer wie Leoni, Rheinmetall und andere werden ebenfalls von dieser weiterhin positiven Entwicklung profitieren. Als Aktionär von deutschen Automobilfirmen darf man sich jetzt wohl schon auf die Zahlenvorlage für das Gesamtjahr freuen, Ob diese Ergebnisse allerdings in 2013 noch einmal zu toppen sind bleibt abzuwarten…!

Fazit: VW bleibt weiterhin mein Favorit und damit natürlich auch die Aktie der Porsche Holding, mit der man unmittelbar am weiteren Erfolg des Mutterkonzerns beteiligt ist. Das Gesamtjahr will das Management mit einem operativen Ergebnis auf Vorjahresniveau von ca. 11,3 Mrd € abschließen. Umsatz und Absatz sollen neue Bestmarken erreichen. In den kommenden Jahren sollte der Einsatz des modularen Querbaukastens die Produktionskosten weiter senken, sodass ich selbst im Falle eines stagnierenden Umsatzes davon ausgehe dass sich das Firmenergebnis weiterhin gut entwickeln wird.

Was ist los bei Leoni, Wacker Chemie und Aixtron ?

Nach der schlechtesten Woche an der Wall Street seit mehreren Monaten dürfte nun in absehbarer Zeit die Entscheidung anstehen in welche Richtung der Markt in den kommenden Wochen laufen will. Grundsätzlich ist die Bilanzsaison bislang einigermaßen im Rahmen der Erwartungen verlaufen, richtige Enttäuschungen gab es aus meiner Sicht nicht, eher sogar ein paar positive Überraschungen. Dennoch zeigt der Markt weiterhin deutliche Anzeichen von Schwäche, die man auf keinen Fall ignorieren sollte. Die Umsätze an den Börsen sind immer noch sehr dünn, was zudem natürlich Tür und Tor für die Großanleger öffnet, um die Kurse einzelner Aktien in die gewünschte Richtung zu buxieren. So auch heute wieder geschehen bei den Aktien von Leoni, Wacker Chemie und Aixtron. Hier wurden wichtige charttechnische Marken unterschritten, alle drei Aktien sind nun massiv überverkauft.

Die spannende Frage ist nun also ob es den Käufern in den kommenden Tagen gelingen wird die Aktien wieder über die zuvor wichtigen Unterstützungsmarken zu befördern. Denn eine überverkaufte Situation alleine ist noch kein aussagekräftiges Argument für den Kauf einer Aktie. Wie ich heute Morgen schon in den Kommentaren hier auf Investors Inside bemerkt habe stellen solche Kursstürze, wie wir sie bei Wacker Chemie, Aixtron und Leoni gesehen haben, nicht selten das Finale einer Abwärtsbewegung dar. Im Falle Wacker Chemie lag es bereits seit Tagen auf der Hand dass das Tief aus dem Jahr 2008 noch einmal getestet werden sollte. Zudem war die Nachricht dass dasUnternehmen heute in der Siliziumsparte Kurzarbeit einführen will nicht unbedingt förderlich für den Aktienkurs und ein willkommener Anlass den Kurs abstürzen zu lassen.

Bis zum Handelsschluss hat sich die Wacker Aktie nun bereits wieder deutlich von den Tiefständen erholt und notiert nur noch mit ca. 1,7 Prozent im Minus. Eine ähnliche Entwicklung haben wir heute bei Aixtron gesehen. Auch hier konnte das Minus am Ende des Tages wieder deutlich reduziert werden. Dennoch ist es zu früh um jetzt bereits wieder Entwarnung zu geben. Hier sollte nun zunächst aufmerksam beobachtet werden wie sich die Aktie in den kommenden Tagen verhält bevor man über einen Neueinstieg nachdenken kann. Erst ein Anstieg über die 10,- Euro Marke würde die Charttechnik wieder etwas aufhellen.

Die Enttäuschung des Tages war aber wohl für viele Anleger die Leoni Aktie. Das Unternehmen ist nicht nur als Automobilzulieferer sondern auch in der Luftfahrtbranche hervorragend positioniert. Nachteilig wirkt sich hier im Moment aus, dass Leoni einen Großteil seines Umsatzes in Europa erwirtschaftet. Der Markt befürchtet also dass sich die schwachen Verkaufszahlen der italienischen, spanischen und französischen Autohersteller negativ auf die Bilanzen bei Leoni auswirken werden. Zu Recht könnte man sagen, denn Peugeot und Co. haben ernsthafte Probleme. Allerdings sollte auch nicht vergessen werden dass diese Schwäche auch durch die Stärke von BMW, VW und Co. teilweise kompensiert wird. Die Leoni Aktie ist zudem auf dem aktuellen Niveau extrem günstig bewertet. Zwar kann auch hier ein weiteres Abrutschen des Aktienkurses nicht ausgeschlossen werden, nachdem die Unterstützung bei 28,- Euro nun unterschritten wurde, aus meiner Sicht überwiegen bei der Leoni Aktie aber eindeutig die mittelfristigen Chancen. Ich gehe davon aus dass auch hier noch einmal final abgefischt wurde, bevor die Aktie wieder nach oben dreht.

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Die Autobranche vor neuem China Schub? VW, BMW, Daimler, Porsche und Conti…!

Gute Nachrichten gab es einmal mehr für die gesamte Automobilbranche. Alle Aktien aus dem Segment können heute deutlich zulegen und ziehen den DAX nach oben. Aus China war heute zu hören dass man dort den Automobilabsatz in den kommenden Monaten mit neuen Prämien weiter ankurbeln will. Zwar wurden weder genaue Zahlen über die Höhe noch über den konkreten Zeitpunkt der geplanten „Abwrackprämie“ bekannt, der Markt geht aber offenbar davon aus dass diese Maßnahmen den ohnehin schon sehr guten Ansatz deutscher Automobilhersteller in naher Zukunft weiter ankurbeln wird. Im Gegensatz zu manch anderem europäischen Hersteller gelang es insbesondere den deutschen Premium Herstellern wie VW, BMW und Daimler die Neuwagenverkäufe in China weiterhin deutlich zu steigern. Für das laufende Jahr rechneten Experten bislang mit einem Zuwachs von ca. 10 Prozent beim Absatz für Pkw im Reich der Mitte. Dieser Wert könnte nun noch einmal nach oben korrigiert werden, sollten sich die Gerüchte um neue Fördermaßnahmen der chinesischen Regierung bewahrheiten.

Hinzu kommen noch die weiterhin positiven Analysten-Erwartungen für die Branche. So hat beispielsweise Barclays das Kursziel für die VW Vorzugsaktien heute erneut auf 192,- Euro angehoben, die Commerzbank sieht den fairen Wert für das Papier bei 180,- Euro. Zuletzt hatte sich auch Goldman Sachs wieder einmal zu den Aussichten der Branche zu Wort gemeldet, und alle Kursziele deutscher Hersteller teilweise deutlich erhöht. Nicht zuletzt die Automobilzulieferer, allen voran Continental, profitieren ebenfalls kräftig von den starken Absatzzahlen und den Einschätzungen der Fachleute. Branchenkennern zufolge liefern Hersteller wie Leoni, Bertrand oder auch ElringKlinger inzwischen bis zu 80 Prozent ihre Erzeugnisse alleine an die deutschen Premium Hersteller. Das Wachstum der Zulieferbranche hat sich in den letzten Jahren knapp verdreifacht.

Fazit: Die Automobilbranche bleibt heiß! Die Nachfrage in China und den anderen Schwellenländern dürfte noch auf lange Sicht hoch bleiben, auch wenn die Wachstumszahlen der letzten Jahre sicherlich nicht ungebremst so fortgeschrieben werden können. Die neuen Maßnahmen der chinesischen Regierung dürften aber noch einmal für einen deutlichen Auftragsschub sorgen. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es dann heute doch noch…Berichten zufolge gewähren nun auch die Premium Hersteller wie VW in den schwächeren Absatzmärkten – insbesondere in Deutschland – teilweise satte Rabatte auf ihre Fahrzeuge, um den Verkauf weiter anzukurbeln und den Druck auf die Konkurrenz aufrecht zu erhalten. Was für die Autokäufer gut ist wird sich natürlich leicht negativ auf die Margen der Konzerne auswirken. Im Verhältnis zum weltweiten Absatz sollte dieser Faktor jedoch nicht ernsthaft ins Gewicht fallen.

Leoni – bestens verkabelt!

Heute hat die Leoni AG die Quartalszahlen veröffentlicht, und die können sich wirklich sehen lassen. Der Automobilzulieferer profitiert weiterhin von der weltweiten Automobilnachfrage, und konnte sowohl den Umsatz als auch den Gewinn kräftig steigern. Für die kommenden Quartale sieht sich der Der Kabel- und Bordnetz-Spezialist gut gerüstet. Die Ziele für das Gesamtjahr 2011 wurden von Firmenchef Klaus Probst erneut bestätigt und auch der Ausblick auf das Jahr 2012 lassen Anleger auf mehr hoffen. Laut Aussage des Unternehmens gibt es bislang keinerlei Anzeichen für eine Abschwächung der Nachfrage nach den Produkten der Leoni AG.

Sowohl das Geschäft mit den Kabeln als auch der Vertrieb kompletter Kabelsätze, haben ähnlich kräftig zu dem Quartalsergebnis beigetragen. Insgesamt kletterte der Umsatz zwischen Juli und September auf 913 Millionen Euro, und damit um satte 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern legte noch kräftiger, um 40 Prozent, auf 54,6 Millionen Euro zu. Somit wurde in der Berichtsperiode ein Überschuss von knapp 33 Millionen Euro erwirtschaftet, was einem Gewinn von 1 Euro je Aktie entspricht.

Die Unternehmensführung plant nun  auch für das Gesamtjahr 2011 mit einem weiterhin kräftigen Anstieg der Umsätze von 2,96 Milliarden auf rund 3,6 Milliarden Euro. Das EBIT soll dementsprechend von zuvor knapp 100 Millionen Euro auf 230 Millionen Euro zulegen. Alles in allem also ein sehr solides Zahlenwerk des Automobilzulieferers, dass für künftige Quartale mehr verspricht. Die Aktie gibt heute dennoch vorbörslich etwas nach, was wir als klare Nachkaufchance unseres Depotwertes werten. Leoni ist nicht nur in der Automobilbranche gut verdrahtet, auch der Chart sieht momentan interessant aus.

Vor kurzem gelang es bereits kurzzeitig die 200-Tage Linie wieder zu überschreiten. Ein solider Boden dürfte sich im Bereich um die 28,- Euro ausgebildet haben. Auch erkennbar im Chart ist eine mögliche Schulter-Kopf-Schulter Formation die die Aktie noch einmal in diesen Bereich führen könnte. Fundamental betrachtet sollte spätestens hier dann der Rebound der Aktie erfolgen. Das Chance-Risiko- Verhältnis bei der Leoni Aktie würden wir als äußerst günstig bezeichnen.

Trading Update – Klöckner, Rheinmetall, Salzgitter, ThyssenKrupp..

An dieser Stelle auch noch kurz ein Wort zu den zyklischen Stahlaktien denen man mal wieder, in der Annahme einer nahenden Rezession, überproportional eingeschenkt hat. Wie bereits in den letzten beiden Börsenbriefen, die ich Ihnen geschickt habe erwähnt, besteht hier enormes Kurspotenzial, wenn es nicht zu einer solchen Rezession kommt. Wie wir heute wissen kann man dieses Szenario – zumindest für den Moment – für Deutschland auszuschließen, und auch die leicht abgeschwächten Wachstumsraten Chinas deuten bislang lediglich auf eine leichte Delle hin. Stahlaktien musste man also konsequent in der Schwäche kaufen, und auch heute sind die Kurse, nach unserer Meinung, noch auf Schnäppchen-Niveau! Sehen sie sich die Kursentwicklung von Rheinmetall, ThyssenKrupp, Salzgitter und Klöckner & Co. in den letzten Tagen an. Insbesondere Salzgitter und Klöckner haben noch deutliches Nachholpotenzial.

Leser des Investors Inside Börsenbriefes, die unsere letzten Ausgaben aufmerksam gelesen haben, sollten jetzt mit allen Positionen deutlich im Gewinn sein. In der vergangenen Woche haben wir nun weitere Positionen u.a. bei HeidelbergCement, Stada, Celesio, und Leoni aufgebaut, die wir an dieser Stelle allesamt für sehr interessant halten. Für spekulativ orientierte Anleger könnten die Aktien von Vestas, Bet-at-Home sowie Asian Bamboo interessant sein…Vestas ist momentan die einzige Aktie aus dem Sektor regenerative Energien die wir guten Gewissens in unser Depot gelegt haben. Bankenaktien wie die Commerzbank oder die Deutsche Bank bleiben hingegen weiterhin in einem schwierigen Umfeld, auch wenn wir grundsätzlich davon ausgehen, dass wir auch hier bis zum Jahresende deutlich höhere Kurse sehen könnten. Zu allen genannten Neuzugängen werden wir in den kommenden Tagen ein Trading Update veröffentlichen.

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