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Schnappatmung bei der Deutschen Bank und der Commerzbank

Inzwischen ist der allgemeine Börsenabschwung zur Banken-Panik mutiert. Insbesondere bei der Deutschen Bank ist der Alarmzustand ausgebrochen, nachdem das Unternehmen zuletzt nicht nur durch Rekordverluste und nie aufhörende Skandale glänzte, sondern nun auch öffentlich kommunizieren musste, dass man durchaus in der Lage sei gewisse Verbindlichkeiten zu begleichen. Was gut gemeint gewesen sein dürfte, war nach meinem Dafürhalten äusserst unüberlegt und hat letztlich zu einem weiteren panikartigen Ausverkauf bei der Deutschen Bank geführt. Manche Marktteilnehmer deuteten diese Aussage gar als „Kapitulation vor dem Markt“. Natürlich blieb auch das zweitgrößte Finanzhaus, die Commerzbank von dieser Entwicklung nicht verschont…

Öffentliche Versicherungen wie die der Deutschen Bank Mögen Aktionäre nicht, das sollte John Cryan eigentlich aus wissen. Dennoch betonte der neue Firmenlenker mehrfach die Zahlungsfähigkeit seiner Bank, nachdem der Aktienkurs geradezu dramatisch abgestürzt war. Was eigentlich beruhigend wirken sollte, hatte aber eher den Effekt eines Brandbeschleunigers. Der Aktienkurs ist heute erneut auf ein Allzeittief bei ca. 13,- Euro abgetaucht und macht bislang keine ernsthaften Anzeichen diesen „kurzen Ausrutscher“ schnell wieder auszubügeln. Dennoch gibt es Hoffnung…

Deutsche Bank Aktie auf Allzeittief

Letztlich sind mir solche Ereignisse relativ egal, zumal wenn es sich um die Aktie der Deutschen Bank handelt, die sich in der jüngsten Vergangenheit nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat. Dennoch möchte ich kurz auf den aktuellen Chart verweisen, der zumindest etwas Anlass zur Hoffnung gibt, dass es DAS jetzt allmählich gewesen sein könnte. Der Chart zeigt schon seit längerem einen abwärtsgerichteten Keil, weswegen die Verluste der letzten Wochen grundsätzlich nicht überrascht haben. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere Leser noch an meinen Artikel aus dem Oktober 2015 in dem ich diese Kursregionen bereits als Worst-Case-Szenario erwartet habe.

Mit dem letzten Kursrutsch wurde nun das rechnerische Kursziel, dass mit dem Verlassen der Keilfomation nach unten ausgelöst wurde, exakt abgearbeitet. Nicht selten schlägt das Pendel dann im Anschluss genau in die Gegenrichtung aus. Bei ca 13,- Euro scheint sich nun so etwas wie ein zarter Doppelboden bilden zu können. Achten Sie somit  ab morgen verstärkt darauf, ob zum einen die heutigen Tiefstände halten und zum anderen der hier eingezeichnete 20ger EMA (pink) überschritten werden kann. Als erstes positives Zeichen wäre ein Rücklauf bis in den Bereich der roten Unterkante des Keils zu werten. Kurse über 13,65 Euro oder gar 14,- Euro sehe ich also ab nun durchaus positiv, mit der Chance die Aktien der Deutschen Bank zu einem historisch niedrigem Kurs in ein langfristig ausgerichtetes Depot kaufen zu können.

Am Ende bleibt noch zu erwähnen, dass man davon ausgehen kann, dass John Cryan mit der zuletzt vorgelegten Bilanz wahrscheinlich einen Großteil der „Problemchen“ eingearbeitet hat und zumindest einem Vorschuss auf bald wieder bessere Zeiten bei der Deutschen Bank verdient hätte. Angesichts einer geradezu lächerlichen Bewertung des Unternehmens und der maßlos überverkauften Chartsitaution stehen die Chancen meiner Meinung nach nun nicht schlecht, dass man mit einem gewissen Zeithorizont hier demnächst ein „Schnäppchen“ machen kann. Gleiches gilt auf diesem Niveau jetzt wohl auch wieder für die Commerzbank Aktie! Beide Titel gehören jetzt auf die Intensiv Watchlist und sind kein „No-Go“ mehr…

Deutsche Bank und Commerzbank bleiben (noch) ein „No Go“

Es ist ja nicht so dass ich nicht rechtzeitig davor gewarnt hätte… Die Deutsche Bank und der charttechnische Supergau lautete sinngemäß der Artikel vom 08.10.15. Heute muss Deutschlands größtes Bankhaus nun einen astronomisch hohen Verlust für das Geschäftsjahr 2015 prognostizieren, womit die Bank auch ganz offensichtlich nicht mehr zu den führenden Geldhäusern dieser Welt gehört. Die US Kollegen schreiben seit vielen Quartalen bereits wieder kräftige Gewinne, während die Deutsche Bank immer noch in ihren Sünden der Vergangenheit gefangen ist. Auch der neue Chef vermag daran offenbar so schnell nichts zu ändern, auch wenn der langfristige Plan in die richtige Richtung geht…

Die Deutsche Bank erwartet, laut den heute spontan vorgelegten vorläufigen Zahlen für 2015 einen Verlust von rund 6,7 Milliarden Euro. Belastungen für Rechtsstreitigkeiten, Abschreibungen im Investmentbanking und im Privatkundengeschäft sowie Kosten für Stellenstreichungen im Zuge der „Strategie 2020“ führten zu diesem Ergebnis. Dementsprechend unter Druck ist auch die Aktie der Deutscher Bank heute mal wieder und damit auf dem besten Weg das von mir befürchtete Kursziel doch noch zu erreichen. Natürlich liegt dies auch an der allgemein schlechten Marktlage und der dadurch noch einmal deutlich eingetrübten Stimmung. Dennoch sind viele Probleme hier hausgemacht und man sollte auf das Schlimmste vorbereitet sein. Anbei noch einmal der unveränderten Chart aus dem Oktober:

Deutsche Bank Aktie Chart mit Trendlinien

Fazit: Die Katastrophe war also irgendwie absehbar. Man muss kein Freund dieser beiden deutschen Bankaktien sein, was ich ausdrücklich auch nicht bin, da es deutlich Besseres auf dem deutschen Kurszettel gibt. Kurzfristig dürfte der Druck auf die DB Aktie und auf die der Commerzbank noch einmal weiter zunehmen. Beide Charts sehen ohne Zweifel extrem mies aus. Die Deutsche Bank tut auch weiterhin alles dafür als „Skandalbank“ berühmt zu werden und berüchtigt zu bleiben. Denn die oft gestellte Frage ob es noch schlimmer geht wird regelmäßig mit „Ja“ beantwortet – wie auch heute. Grundsätzlich ist die Deutsche Bank also eine „Finger-Weg-Aktie“… Die Commerzbank Aktie leidet in diesem Umfeld mit und steuert nun das noch offene Gap bei 6,65 Euro an. Auch hier bleibt Vorsicht das oberste Gebot.

Dennoch scheint mir hier inzwischen so einiges an schlechten Nachrichten eingepreist worden zu sein.  Nach dieser Marktbereinigung sehe ich demnächst gute Chancen dafür, dass hier nun bald wirklich alles Negative in den Aktienkursen verarbeitet wurde. Das letzte Verlaufstief der DB Aktie lag bei 15,33 Euro. Ein Test oder gar kurzfristiges Unterschreiten dieser Marke würde mich kurzfristig also nicht wundern, wenn auch die Chance besteht, dass es sich bereits bei dem heutigen Kursrutsch um den finalen Albverkauf handelt… Danach wäre die Aktie wohl wirklich der günstigste Banktitel auf diesem Planeten – vorausgesetzt das war nun wirklich die letzte Horror-Meldung!

Commerzbank – Absturzgefahr!?

In der letzten Woche hatte ich ja bereits darauf hingewiesen, dass man mit einem Kauf der Commerzbank Aktie lieber noch etwas warten sollte, bevor man über einen Einstieg nachdenkt. Hauptsächlich ist wohl die momentan unsichere Nachrichtenlage um das Thema Griechenland für die Schwäche der Aktie verantwortlich, ebenso wie bei der Deutschen Bank Aktie. Niemand dürfte zu diesem Zeitpunkt wohl genau wissen was in den kommenden Wochen passieren wird, auch wenn ich persönlich glaube dass hier die ganz große Katastrophe ausbleiben wird. Letztlich heißt die Devise aber… solange man nicht absehen kann welchen Einfluss der mögliche Grexit oder Schuldenschnitt tatsächlich auf die Bilanzen europäischer Banken haben kann…lieber Füsse still halten und abwarten.

Aus rein charttechnischer Betrachtung nähert sich die Commerzbank Aktie nun wieder einmal einem neuralgischen Punkt. Der Ausbruchsversuch aus dem Abwärtstrend kann vorerst als gescheitert angesehen werden und es stellt sich nun die Frage, ob das aktuelle Kursniveau gehalten werden kann. Dabei spielt möglicherweise die Symmetrie der Kurse einmal mehr eine entscheidende Rolle…

Commerzbank Aktie vor der Entscheidung

Noch befindet sich die Aktie in der bereits beschriebenen Ausgangslage für eine inverse SKS-Formation oder auch SSKSS-Formation. Demzufolge müssten wir aber demnächst wieder anziehende Kurse sehen, um diese Chartformation nicht zu gefährden. Denn ein Unterschreiten der Unterstützung um die 10,50 Euro wäre ein ernsthaft negatives Zeichen, ein Rutsch unter 10,19 Euro dann ein erstes Verkaufssignal, wobei die runde Marke von 10,- Euro momentan noch eine sehr solide Unterstützung darstellt.  Spätestens ab dem letzten Verlaufstief bei 9,92 Euro sollte man hier wohl  aber die Reißleine ziehen. Kurse um die 8,50 Euro sind dann sehr wahrscheinlich.

Das muss selbstverständlich nicht heißen dass ein Kursrutsch bei der Aktie zwingend bevorsteht. Dennoch empfiehlt es sich die hier genannten Marken strikt zu beachten, um nicht komplett auf dem falschen Fuss erwischt zu werden. Ein Anstieg der Aktie über die hier eingezeichnete Aufwärtstrend-Linie wäre hingegen ein erstes positives Zeichen. Sehr viel mehr dürfte in diesem Umfeld, und vor der Veröffentlichung der Bilanz für 2014 am 13.02.2015, wohl erst einmal nicht drin sein….

Commerzbank – Auf Kurs in Richtung 9,75 Euro

Ich hatte ja bereits in meinem letzten Artikel zur Commerzbank Aktie geschrieben, dass es hier durchaus ein paar nennenswerte Risiken für die kurzfristige Entwicklung des Aktienkurses gibt. Nun war der gestrige Handelstag ja insgesamt nicht unbedingt hilfreich für die Optimisten und hat auch bei der CoBa Aktie deutliche Spuren im Chart hinterlassen. Der kurze Bounce zurück über die blaue Unterstützungslinie hat somit nicht gehalten und wurde umgehend wieder abverkauft. Damit bleibt auch weiterhin die hier eingezeichnete rote Linie der „Leitfaden“ für die künftige Kursentwicklung bis irgendwann ein neuer Aufwärtstrend entstehen kann.

CoBa Chart mit neuem Trend

Wie weit kann die Aktie also noch fallen? Auch wenn die 200-Tage Linie, die derzeit knapp über der 11,- Euro Marke verläuft, heute durchaus etwas Halt bieten könnte, würde ich mich nicht darauf verlassen dass dies auch dauerhaft so bleibt. Denn aus rein charttechnischer Betrachtung besteht hier nun weiteres Abwärtspotential bis in den Bereich um die 9,75 Euro. Hier würde ich einen neuen Einstieg für durchaus sinnvoll halten, wenn der Gesamtmarkt mitspielt. Und während ich das schreibe wurde die wichtige 200-Tage Linie erstmalig nach unten durchstoßen. Nicht die Tatsache ansich ist dabei verwunderlich sondern viel mehr der Umstand dass der Aktienkurs wie ein heißes Messer durch Butter und ohne nennenswerte Gegenwehr der Bullen nach unten strebt…!

Die spannende Frage ist nun auch die, nach der kurzfristigen Entwicklung des Gesamtmarktes… Der gestrige Handelstag hat zunächst einmal ein idealtypisches Muster einer klassischen Bullenfalle hinterlassen. Die Umsätze sind weiterhin eher dünn, und auch von der Nachrichtenseite werden sich die Impulse in den kommenden Wochen zusätzlich ausdünnen. Bleibt also die grundsätzliche Frage ob man in diesem Markt nun noch investiert sein muss? Ich habe diese Frage  – zumindest für mich – vor ein paar Tagen bereits ganz klar beantwortet, wie Sie vielleicht auch an meiner Schreibfrequenz hier im Blog gemerkt haben 😉

Was die Commerzbank Aktie anbelangt sollten Sie zumindest darüber nachdenken ob es sich lohnt die Sommermonate mit einer Zitterpartie zu verbringen, oder ob man lieber auf ein besseres Setup wartet? Dennoch gibt es auch in einem solchen Umfeld immer wieder durchaus sehr interessante Entwicklungen bei einigen Aktien, auf die ich im nächsten Artikel gerne noch kurz eingehen möchte…

Commerzbank und Deutsche Bank – Weiterhin Vorsicht!

Tja, was soll man sagen…Mario Draghi hat mal wieder in die verbale Trickkiste gegriffen und die Märkte haben sofort reagiert. Zudem hat unsere Kanzlerin heute noch verkünden lassen, dass Sie „..es nicht sehe, dass irgend ein Land die Eurozone verlassen müsse..!“ Es ist schon immer wieder erstaunlich wie wenig die Politik tatsächlich liefern muss und wie sehr die Anleger dem billigen Geld verfallen sind. Regierungskrise in Portugal, weiterhin massive Probleme in Griechenland und ein eventuell zugedrehter Geldhahn in Zypern… Mehr sage ich dazu heute nicht. Nachdem sich die Nachrichten von gestern nun aber ein wenig gesetzt haben, wird es durchaus interessant sein zu beobachten, wie sich diese im weiteren Verlauf nun in den Kursen niederschlagen. Insbesondere die heutige Börseneröffnung in den USA kann hier vielleicht ein paar neue Erkenntnisse darüber bringen ob sich der Trend nun möglicherweise wieder nach oben verlagern kann.

Grundsätzlich ist erst einmal nicht allzu viel passiert. Der DAX hat gestern mustergültig die obere Begrenzung des Trendkanals getestet und eröffnet heute mit einem Gap darüber. Zurückgelassen wurde einmal mehr ein kräftiges Mario-Draghi-Gap zwischen 7.838 und 7.868 Punkten und ich bin mir ziemlich sicher dass dieses noch geschlossen wird, bevor der Index wieder nachhaltig steigen kann. Generell ist es aus meiner Sicht auch durchaus noch fraglich ob wir den bestehenden Abwärtstrend nun tatsächlich nach oben verlassen werden, auch wenn das charttechnische Bild nun natürlich wieder etwas freundlicher aussieht. Es besteht durchaus die Möglichkeit dass es sich hier um eine klassische Eintagsfliege gehandelt hat..

Kurzfristig geholfen hat die EZB Entscheidung die Zinsen auch längerfristig niedrig zu halten, oder diese sogar noch einmal zu senken, natürlich den Bankaktien. Allerdings muss man auch dazu sagen, dass die Auswirkungen auf den Aktienkurs hier sehr unterschiedlich ausgefallen sind. Die Aktie der Deutschen Bank kann beispielsweise nur in einem geringem Umfang davon profitieren, während sich die Commerzbank Aktie auf einmal wieder nach oben bewegt. Das mag allerdings auch an den Beteuerungen des Finanzvorstandes Stephan Engels gelegen haben, wonach man keine Notverkäufe im Schiffsbereich plane, oder gar noch höhere Abschreibungen hieraus zu erwarten sind. Den Kursrückgang der Aktie hält er persönlich offenbar aus fundamentalen Betrachtungen für nicht gerechtfertigt…

Nun ja, was soll man sagen…Die Frage ob man den Aussagen des CoBa Vorstandes generell noch Glauben schenken kann, muss wohl jeder für sich selbst beantworten. Ich persönlich würde mich hier lieber auf das verlassen was ich tatsächlich auch irgendwann sehen kann. Sprich die getätigten Aussagen müssen erst einmal durch Zahlen belegt werden. Grundsätzlich bleibt die Commerzbank Aktie für mich auch weiterhin eine hochspekulative Aktie. Der Kursverlauf gestern war zwar mal wieder ganz erfreulich, hatte aber nicht ansatzweise das Zeug dazu der Aktie wirkliche Impulse zu verleihen. Fällt der Titel jetzt wieder unter die 6,- Euro Marke zurück dürfte es sich bei dem gestrigen Anstieg ebenfalls nur um eine Eintagsfliege gehandelt haben. Dann bleibt der Bereich zwischen 4,80 und 5,20 Euro weiterhin das Ziel. Erst bei Kursgewinnen bis über 8,50 Euro würde sich die Lage tatsächlich wieder etwas entspannen. Doch davon sind wir offensichtlich noch sehr weit entfernt.

Auch bei der Deutschen Bank Aktie sieht das Bild nach wie vor eher negativ aus. Zudem ist die Nachrichtenlage um Deutschlands größtes Bankhaus nach wie vor eher als katastrophal zu bezeichnen. Die Skandale der Vergangenheit werden zwar nach und nach abgearbeitet, aber es scheint auch immer wieder Neue zu geben. So hat die DB gestern von der Finanzaufsicht in Südkorea einen Rüffel bekommen weil sie unter anderem ohne entsprechende Lizenz Brokergeschäfte durchgeführt hatte. Der Streit mit der Kirch Familie scheint zu eskalieren und die Rating-Agentur Standard & Poor’s hat die langfristige Bewertung für Deutsche Bank gesenkt. Zudem belastet die Regierungskrise in Portugal wohl ebenso wie die zu erwartende Neuregelung der Eigenkapital-Vorschriften für US Banken. Die Liste der Probleme ist lang, und auch aus dem charttechnischem Blickwinkel gibt es hier momentan wenig Hoffnungsvolles. Der mittelfristige Aufwärtstrend konnte – dank Draghi – nun knapp gehalten werden, zuvor war die Aktie bereits durchgefallen.

Bei aller Euphorie über die weiterhin lockere Geldpolitik ist aus meiner persönlichen Sicht somit durchaus Vorsicht angebracht. Die Nachhaltigkeit der gestrigen Kursbewegungen bleibt noch abzuwarten. Hinzu kommt noch das oben erwähnte Draghi-Gap, dass wohl noch geschlossen werden sollte, bevor der DAX dann tatsächlich irgendwann neue Höchststände ausbilden kann. Insbesondere Bankaktien dürften in Zukunft, wie hier geschildert,  eher nicht zu den favorisierten Anlageinstrumenten gehören, auch wenn die Bewertungen teilweise recht attraktiv aussehen.

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  • draghi gap

Commerzbank – Endlich Pennystock!

Sie erinnern sich bestimmt noch an meinen letzten Artikel zur Commerzbank Aktie in dem ich davor gewarnt hatte das der geplante Reverse-Splitt nun weiteres deutliches Abwärtspotenzial für die Commerzbank Aktie bieten könnte. Leider wurde diese These nun durch den gestrigen Kursrutsch unter die 10,- Euro Marke bestätigt. Mit Kursen um die 9,80 Euro ist die „ursprüngliche CoBa Aktie“ also nun in den Pennystock Bereich vorgestoßen. Etwas was sich viele Anleger nicht vorstellen konnten und wahrscheinlich ohne den Re-Splitt auch nicht so schnell passiert wäre. Denn wie schon geschrieben ist die Hemmschwelle solch entscheidende Marken zu unterschreiten enorm hoch. Nicht selten hat die betroffene Firma selber ein großes Interesse daran nicht in den bei den Pennystocks zu landen und tätigt entsprechende Stützungskäufe.

Nicht aber im Falle Commerzbank, hier wurden rechtzeitig 10 alte Aktien zu einer Neuen zusammen gelegt und somit genügend Puffer erzeugt. Die Schar der Commerzbank-Turnarround Anhänger scheint indes immer noch sehr groß zu sein, wenn man sich die Zugriffszahlen verschiedener Artikel auf den unterschiedlichsten Finanzseiten anschaut. Woher kommt dieser unerschütterliche Optimismus, oder sollte ich vielleicht eher sagen Zweckoptimismus, weil unglaublich viele Anleger noch immer in ihren Positionen festhängen, die sie schon längst hätten auflösen sollen?

Wohin die Reise für die Commerzbank nun gehen wird kann niemand sagen…Vielleicht dreht die Aktie hier, nachdem auch diese magische Grenze nun zumindest einmal getestet worden ist. Vielleicht fällt die Aktie aber auch weiter in Richtung 6,- oder 7,- Euro? Aus charttechnischer Sicht ist die Commerzbank Aktie sowieso nicht mehr zu beurteilen…wir befinden uns sozusagen im luftleeren Raum. Ach, apropos Charts…ist Ihnen aufgefallen dass man fast nirgendwo mehr den alten „Trauerchart“ der Aktie finden kann? Jetzt ist alles neu, der Chart und auch die WKN…na wenn das mal kein gutes Zeichen für einen echten Neuanfang ist!

Ich persönlich habe meinen letzten Artikeln zu der Aktie auch nicht mehr viel hinzu zu fügen. Dennoch wollte ich es mir nicht entgehen lassen als Abschluss einer langen Reihe von Berichterstattungen wenigstens noch festzuhalten dass wir nun endlich (eigentlich!) im Pennystock-Bereich angekommen sind, und wünsche allen Commerzbank Aktionären wirklich von ganzem Herzen (..und ohne Sarkasmus!!)  alles gute für die Zukunft!

Commerzbank – Tiefpunkt erreicht, Kursziel 1,38 Euro

Sie erinnern sich sicherlich noch an meinen letzten Artikel zur Commerzbank in dem ich davon ausgegangen bin das wir noch tiefere Kurse bei der Aktie sehen werden. Bereits im Februar hatte ich ja >hier< erstmalig davor gewarnt dass wir diese Kursregionen bald wieder sehen könnten. Damals war für mich lediglich noch die Frage offen ob die Aktie nun bei 1,17 Euro oder erst bei ca. 1,12 Euro ihren Boden finden würde. Heute nun könnte es soweit sein, die CoBa Aktie tendiert erneut schwächer und hat auch die zweite Zielmarke heute abgearbeitet. Das bisherige Tief der Aktie bei 1,116 Euro aus dem November 2011 wurde damit noch einmal getestet. Insgesamt bleibt die charttechnische Situation der Aktie natürlich auch weiterhin deutlich angespannt. Denn, sollte diese letzte Verteidigungslinie nicht halten droht wohl auch noch ein Kursrutsch unter die 1,- Euro Marke.

Commerzbank Chat mit Triple Bottom

Dreht die Aktie hingegen nun nach wieder nach oben, wäre dies ein starkes Signal für eine solide Bodenbildung. Aus meiner Sicht macht an diesem Punkt ein erneuter Trade auf steigende Kurse wieder Sinn. – möglicherweise sogar langfristig betrachtet! Das Chance Risiko Verhältnis würde ich somit aus heutiger Sicht wieder als günstig bezeichnen, wenn man die möglichen Verluste hier eng begrenzt. Sprich, sollte die Aktie dennoch weiter fallen sollte der Trade umgehend wieder mit kleinem Verlust aufgelöst werden. Ich gehe aber eher davon aus dass die Commerzbank Aktie genau hier wieder nach oben drehen wird. Das erste nennenswerte Kursziel dieser Bewegung sollte dann im Bereich um die 1,38 Euro liegen…

Commerzbank – Punktlandung!

Sie erinnern sich – ich hatte Ihnen in der letzten Woche folgenden Chart geschickt, (zum Öffnen bitte hier klicken) und darauf hingewiesen das sich bei genau 1,303 Euro eine gute Trading Chance bei der Commerzbank Aktie ergeben sollte, um auf eine Gegenbewegung zu setzen. Dieses Kursziel wurde nun punktgenau abgearbeitet. Danach fing die Aktie sofort an zu steigen und notiert inzwischen wieder über 1,35 Euro. Heute sieht der Chart nun so aus:

Deutlich zu sehen ist der Kreuzwiderstand an dem sie Aktie nun nach oben gedreht hat. Damit können wir heute einen klaren Abwärtstrend-Kanal definieren in dem sich die Aktie befindet. Hier sollte also wie erwartet zunächst einmal eine Trendwende einsetzen, die dann sogar wieder bis an die obere Begrenzung des Trendkanals führen kann. Das Kursziel läge somit mittelfristig irgendwo im Bereich um die 1,56 Euro. Zunächst sollte aber natürlich erst einmal abgewartet werden ob sich diese Betrachtung der aktuellen Situation auch bewahrheitet. Sprich die Aktie sollte die Marke von 1,30 Euro nicht mehr nachhaltig unterschreiten. Ein Minimalziel für die notwendige Bestätigung dieser Theorie wäre somit in dieser Woche bei 1,40 Euro zu sehen. Ab hier würde die Aktie den seit Juni bestehenden Aufwärtstrend wieder aufnehmen und sich die Charttechnik damit wieder deutlich aufhellen.

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Commerzbank Aktie mit neuem Kursziel bei 1,655 Euro – Deutsche Bank Aktie bestätigt den Ausbruch

Die Commerzbank Aktie folgt ebenso wie der große Bruder, die Aktie der Deutschen Bank, unbeirrt weiter dem vorherrschenden Trend. Gestern hatte ich Ihnen ja bereits die aus meiner Sicht aussergewöhnlich bullishe Situation bei der Deutschen Bank Aktie hier im Blog geschildert. Daran konnten auch die negativen Analystenkommentare von JP Morgan heute nicht viel ändern. Die Deutsche Bank Aktie ist ausgebrochen, das nächste Kursziel liegt bei 39,50 Euro, respektive 40,- Euro. Näheres dazu können Sie >hier< noch einmal nachlesen. Die für die meisten Leser unseres Blogs aber noch spannender Frage ist nach wie vor, wohin die Reise bei der Commerzbank Aktie gehen könnte. Dazu habe ich Ihnen heute folgenden aktualisierten Chart mitgebracht: (zum Vergrößern einfach 2 x auf den Chart klicken)

 

 

Zuletzt habe ich hier folgendes zur Commerzbank Aktie am vergangenen Montag zum besten gegeben: „Die Commerzbank Aktie knabbert aktuell gerade an der so wichtigen Marke von 1,496 Euro. Diese gilt es nun zu überwinden nachdem zuvor bereits die Widerstandszone zwischen 1,465 und 1,48 Euro genommen werden konnte. Gelingt nun auch noch der weitere Anstieg bis über die nächste Widerstandslinie bei 1,516 Euro wäre der Weg frei bis zum noch offenen Gap zwischen 1,55 und 1,562 Euro. Hier verläuft zusätzlich noch das 23,60er Fibonacci Retracement, weswegen ich der Aktie einen Test dieser Marke in nächste Zeit eine hohe Wahrscheinlichkeit einräumen würde.“ (Artikel vom 15.10.2012 )

Heute befindet sich die Commerzbank Aktie bereits über der letzten nennenswerten Hürde bei 1,586 Euro. Gelingt es nun diese Marke auch noch auf Tagesschlussbasis zu überwinden steht einem Test des letzten Hochs aus charttechnischer Sicht nichts mehr im Wege. Damit ist das nächste Kursziel bei 1,655 Euro klar definiert. Die eigentlich spannende Frage ist aber wohl was danach passieren wird. leider kann ich Ihnen diese zu diesem Zeitpunkt auch nicht seriös beantworten, ich räume der Aktie aber ,in dem gegebenen Umfeld, die Fähigkeit zu einen Bruch des letzten Hochs ein. Die weiteren Kursziele lägen dann bei 1,79 und 1,996 Euro bevor irgendwann das Januar-Hoch bei 2,20 Euro in Angriff genommen werden kann.

Lange Rede kurzer Sinn. The trend is your friend, auch bei der Commerzbank Aktie. Der Ausbruch und der weitere Anstieg der Deutschen Bank Aktie, ebenso wie das freundliche Umfeld für Finanztitel in den USA dürften die CoBa Aktie weiterhin mit nach oben ziehen. Schlechte Nachrichten sind in nächster Zeit hier nicht zu erwarten. Bis zur Vorlage der Quartalszahlen und der Präsentation der neuen Strategie der Bank am 8. November hat die Aktie jetzt aus charttechnischer Sicht Rückenwind, natürlich immer vorausgesetzt dass der Gesamtmarkt freundlich bleibt…!

Commerzbank – Fast…!

Heute sehen wir mal wieder ein sehr schönes Beispiel dafür wie viel Druck bei einer Kontraktion eines Aktienkurses entstehen kann wenn sich dieser dann in einer plötzlichen Bewegung in die ein oder andere Richtung entlädt. So geschehen gerade zur US Handelseröffnung bei der Commerzbank Aktie:

 

 

Zwar wurde der schnelle Anstieg bis auf 1,465 EUR leider auch schnell wieder verkauft, dennoch sehe ich hier jetzt wieder eine gute Chance dafür dass sich diese Chartformation nach oben hin auflösen wird. Wie schon mehrfach hier geschrieben stellt die genannte Marke eine wesentliche Hürde dar. Es dürfte also für Commerzbank Aktionäre wieder mal ein spannender Tag werden. Einen Schlusskurs über 1,44 Euro würde ich bullish werten. Fällt die Aktie hingegen wieder in das Dreieck zurück steht die charttechnische Entscheidung wohl unmittelbar in den nächsten Tagen bevor. Dann wäre allerdings auch wieder eine Auflösung nach unten hin möglich…!

Trading Update Commerzbank, Porsche, K+S und Bauer

Die Aktie der letzten Woche war für mich persönlich die Porsche Aktie, die kräftig davon profitieren konnte dass die erste Klage von Investoren gegen die Holding abgewiesen wurde. Die Klagerisiken geben die Fachleute heute immer noch mit weit über 6 Milliarden Euro an, (teilweise bis zu 8 Milliarden, je nach Betrachtungsweise). Diese wurden in den vergangenen Monaten auch voll im Porsche Aktienkurs eingepreist. Sollten andere Klagen nun auch scheitern würde ein entsprechender Bewertungsaufschlag bei der SE fällig. Selbst im Falle dass am Ende der Verhandlungen ein Vergleich erzielt würde, wäre aus meiner Sicht hier ein weiterer Aufschlag von mindestens 50 Prozent auf den aktuellen Aktienkurs dann gerechtfertigt. Aber das kann noch etwas dauern…! Hinzu kommt natürlich noch die Phantasie durch den VW Anteil. Ich habe mir die Aktie am Wochenende noch einmal sehr genau angesehen…Lesen Sie dazu mehr >hier<

Ein Beispiel für eine Aktie bei der es besser sein könnte noch etwas abzuwarten ist die Aktie des Düngemittelherstellers Kali und Salz. Die K+S Aktie konnte sich bereits seit Wochen nicht nennenswert in irgend eine Richtung bewegen. Auch die Kursausschläge in der letzten Woche bewegten sich eher im Cent-Bereich. Hier war also nicht viel zu verdienen. Ich habe am Dienstag folgenden Artikel auf Investors Inside dazu veröffentlicht, den Sie bitte unbedingt lesen sollten. Aus charttechnischer Sicht ist diese Erklärung zum „Verhalten“ dieser Aktie einleuchtend. Zum Vergrößern des Charts bitte klicken!

 

 

Am Freitag kam zudem in der letzten Handelsstunde noch einmal deutliche Druck bei der K+S Aktie auf. In der Xetra Schlussauktion wurden insgesamt 770.000 Aktien in den Markt gekippt. Ein ungewöhnlich hohes Volumen! Soll heißen, der leichte, und sehr mühsame Anstieg, den wir nun in den letzten Tagen gesehen haben könnte sich als Bärenflagge erweisen. Wenn in den kommenden Tagen das letzet Tief bei 38,30 Euro und anschließend auch die glatte Marke von 38,- Euro unterschritten wird, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Eintreffen des von mir geschilderten Szenarios deutlich. Richtig kritisch dürfte es unter 37,50 Euro werden. Die anschließende Kursbewegung kann dann durchaus sehr dynamisch ablaufen.

In den kommenden Tagen ist es somit ganz entscheidend welche Aktien man im Depot hat. Die Gewinner der letzten Wochen werden gekauft, die Verlierer verkauft. Manchmal ist Börse doch so einfach! Aus meiner persönlichen Sicht macht es somit durchaus Sinn jetzt die Anzahl der offenen Positionen kurzzeitig etwas zu reduzieren. Soll heißen die Aktien die zuletzt gar nicht gelaufen sind eher zu verkaufen und die Positionen die sich gut entwickelt haben in den kommenden Wochen weiter überzugewichten. Damit reduzieren Sie zum einen die Anzahl der Aktien auf die Sie „aufpassen“ müssen und zum anderen erhöhen Sie die Chance noch am Quartalsendspurt teilhaben zu können. Der Rücksetzer der letzten Woche bietet zudem nun gute Möglichkeiten dies zu tun.

Spannend ist aus meiner persönlichen Sicht natürlich auch die Frage wo der Markt die Commerzbank Aktie einsortieren wird. Auf Jahressicht gehörte die Aktie der zweitgrößten deutschen Bank sicherlich nicht zu den Gewinnern. Kurzfristig betrachtet hingegen schon. Sowohl die Eindeckungskäufe in Höhe von über 16 Millionen Stück gegen 13:00 Uhr als auch die überzeugende Schlussauktion mit weiteren 13,7 Millionen gekauften Aktien, lassen mich aber eher davon ausgehen dass institutionelle Investoren nun verstärkt auf eine Fortsetzung der jüngsten Rally spekulieren werden. Etwas ärgerlich finde ich inzwischen die immer wiederkehrenden Negativprognosen von Herrn Blessing, die nicht gerade förderlich für einen weiteren Anstieg sind, bzw. immer wieder für Verunsicherung unter den Anlegern sorgen. Aber dazu habe ich mich ja bereits in der letzten Woche geäussert…

 

P.S. noch ein kleiner Hinweis zum Schluss: Caterpillar hat am Freitag Zahlen gemeldet. Danach hat der baumaschinenhersteller in dem „schwachen“ Umfeld beim Umsatz um 13 Prozent zulegen können. Insbesondere die Nachfrage auf dem nordamerikanischen Markt und der Absatz in Asien haben sich kräftig erholt. Während die Region Asien/Pazifik mit einem Plus von 27 Prozent aufwarten konnte, erreichte das Unternehmen in Nordamerika eine Verbesserung um 24 Prozent. Schauen Sie sich doch die Bauer AG Aktie noch einmal näher an 😉

Commerzbank – kurzfristiges Potenzial bis 1,65 Euro

Die Commerzbank Aktie konnte in der abgelaufenen Woche kräftig zulegen und erreichte die Marke von 1,40 Euro. Heute dürfte nun die spannende Frage sein wie es bei der Bankaktie weiter gehen kann. Ich hatte Ihnen ja in der letzten Woche bereits eine kurze Einschätzung dazu geschrieben, an der sich auch nicht allzu viel geändert hat. Dennoch möchte ich hier noch einmal kurz die aktuelle Situation bei der Commerzbank visualisieren:

 

Der Widerstand bei 1,38 Euro wurde damit erfolgreich überwunden. Nun ist es sehr entscheidend dass auch die Hürde bei 1,465 Euro noch aus dem Weg geräumt wird. Denn hier wäre die Bodenbildung bei der Aktie dann aus charttechnischer Sicht abgeschlossen. Die 200-Tage Linie verläuft aktuell bereits knapp über dieser wichtigen Marke bei ca. 1,52 Euro. Für heute wäre ein erstes Ziel auf dem Weg dorthin ein Anstieg der Aktie über das letzte Hoch aus dem Juni bei 1,43 Euro. Ab hier steigt dann auch die Wahrscheinlichkeit für einen weiteren Short Squeeze bei der Aktie aus meiner persönlichen Sicht noch einmal deutlich. Das errechnete Kursziel aus der aktuellen Chartformation läge dann bei mindestens 1,56 Euro, einen weiteren Anstieg bis auf 1,65 Euro halte ich in diesem Fall für sehr wahrscheinlich.

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