Author Archives: Lars

DAX – die nächsten Zielmarken

Der Dax ist hat, wie von uns erwartet, an der Marke von 5.000 Punkten erneut gedreht. Angetrieben vom Finanzsektor können sich alle Werte quer durch alle Branchen nun kräftig erholen. Dennoch bleibt festzuhalten dass sich fundamental nicht viel geändert hat. Die politische Situation ist nach wie vor undurchsichtig, und eine nachhaltige Lösung der bekannten Probleme in weiter Ferne. Es ist also ratsam wohl nicht zu euphorisch zu werden, und die aktuelle Bewegung mit einer gesunden Portion Skepsis zu betrachtet. Hier nun ein kleines Update in Form eines Charts wie es in den morgen weiter gehen könnte, bzw. wo die relevanten Marken sind, die es nun zu überwinden gilt, um die seit Wochen bestehende Seitwärtsrange zu verlassen.

Gelingt ein deutlicher Ausbruch über die Marke von 5.675 Punkten stehen die Chancen nicht schlecht, dass sich die aktuelle Bewegung noch bis zum Wochenende fortsetzen wird. Dann allerdings sollte sowohl das aktuell laufende Window Dressing ein vorläufiges Ende gefunden haben, als auch die Politiker Europas eine greifbare Lösung für die Probleme der Eurozone erarbeitet haben. Andernfalls besteht die dringende Gefahr dass es sich auch bei dieser Bewegung wieder nur um ein Strohfeuer gehandelt hat, und wir erneut tiefere Kurse sehen werden. Für heute steht aber natürlich an erster Stelle sich nach langer Zeit mal wieder über deutliche Kursgewinne zu freuen, und die geschundene Anlegerseele auch mal baumeln zu lassen!

In diesem Sinne wünsche ich allen Investors Inside Lesern einen schönen und erholsamen Abend.

Klöckner & Co. – Die Stahlbranche in der Rezession?

Die Stahlbranche leidet! Zumindest ist dies der erste Eindruck wenn man die Aktienkurse von Klöckner, Salzgitter, ThyssenKrupp und auch Rheinmetall betrachtet. Alle Welt redet inzwischen von der kommenden Rezession, in der wir uns laut der aktuellen Börsenbewertung der oben genannten Unternehmen, bereits befinden. Ist das wirklich so? Die jüngsten Nachrichten aus China haben den Markt, zusätzlich zu den teilweise überflüssigen Diskussionen, und öffentlichen Statements von Politikern, zusätzlich verunsichert. Sogenannte „Fachleute“ aller Couleur melden sich nun zu Wort und versuchen diese Situation zu nutzen um sich zu profilieren. Es ist schlimm…. aber zurück zur Stahlbranche.

Steht diese wirklich so schlecht da wie man angesichts der Aktienkurse glauben möchte? Die heutigen Nachrichten des Stahlhändlers Klöckner & Co. haben mich letztlich dazu veranlasst mir die Branche wieder einmal genauer anzusehen. Insbesondere aus dem charttechnischen Blickwinkel, aber auch fundamental betrachtet scheint es hier eine gewisse Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung und der IST-Situation zu geben. Wir werden in den kommenden Tagen für jeden der oben genannten Werte eine Kurzanalyse erstellen, und diese dann in Kürze im Blog oder in unserem kostenlosen Newsletter veröffentlichen.

Gisbert Rühl, der Klöko Chef hat in einem Interview am Wochenende noch einmal das wiederholt, was zuvor schon hinreichend bekannt war, und den Aktienkurs der Klöckner & Co. Aktie letztlich um 50 Prozent einstürzen ließ. Bereits damals habe ich diese Entwicklung für deutlich überzogen gehalten. Heute gibt die Aktie aufgrund der Meldung noch einmal um über neun Prozent nach. Die Aussagen Rühls, dass es schwer werden dürfte die Nettomarge in Höhe von 6 Prozent in diesem Jahr zu erreichen, und das in den kommenden Monaten mit einer rückläufigen Nachfrage zu rechnen sei, war nicht neu und ist angesichts der Verwerfungen an den Kapitalmärkten auch nicht weiter verwunderlich! Die Reaktion der Börse heute zeigt einmal mehr wie irrational das Verhalten der Anleger ist, und wie groß die Unsicherheiten.

Betrachtet man den Jahres-Chart der Klöckner & Co. Aktie so wird klar, dass mit dem heutigen Tag das erneute Verkaufssignal von letzter Woche vorerst bestätigt wurde, deutlich zu sehen ist aber auch die überverkaufte Situation bei der Aktie. Wir gehen davon aus, dass es sich bei der aktuellen Kursbewegung um eine finale Bewegung, eine Bärenfalle, handeln könnte. Gelingt es im weiteren Handelsverlauf wieder oberhalb der Marke von 10,- Euro zu schließen wäre dies ein deutliches Zeichen von Stärke. Für heute dürfte die Rückkehr über die Unterstützung bei 9,20 Euro von zentraler Bedeutung sein. Wir haben unsere Position in der Aktie heute Morgen weiter aufgestockt.

Phoenix Solar – kommt bald der nächste Kursrutsch?

Die Phoenix Solar Aktie hat ebenfalls turbulente Zeiten hinter sich. Nach einem Anstieg der Aktie bis auf 50,- Euro im Jahr 2008 folgte der erste Absturz bis auf 20,- Euro. im Jahr 2009 gelang drei Rebound bis ca 43,- Euro. Seit Anfang 2010 kennt die Aktie jetzt aber nur noch eine Richtung – gen Süden. Inzwischen notiert die Phönix Solar Aktie unter der wichtigen 10,- Euro Marke bei ca. 9,20 Euro und hat damit erneut ein kräftiges Verkaufssignal generiert. Die nächste Unterstützung für die Aktie liegt nun im Bereich zwischen 6,50 und 7,- Euro, was gleichzeitig dem 10-Jahres-Tief entsprechen würde.

Die Phoenix Solar AG versteht sich selbst als international führendes Photovoltaik-Systemhaus. Der Konzern erzielte im letzten Geschäftsjahr (2010) insgesamt Erlöse in Höhe von von 636 Millionen Euro bei einem EBIT von 36,4 Millionen Euro. Das Unternehmen ist sowohl in der Planung und Entwicklung, sowie dem Bau und dem Betrieb von Photovoltaik-Großkraftwerken tätig. Zusätzlich ist die Phönix Solar AG Fachgroßhändler für Solarstrom-Komplettanlagen, Solarmodule und Zubehör. Eine Kernkompetenz des Unternehmens liegt in der Photovoltaik-Systemtechnik, und der konsequenten Senkung der Systemkosten.

Zuletzt konnten einige neue Aufträge, mit einer Gesamtleistung von 3,7 Megawatt, aus Italien an Land gezogen werden. Der Vorteil der Phoenix Solar AG bei der Bewältigung dieser Aufträge liegt klar auf der Hand. Man kauft die benötigten Komponenten bei dem dafür besten, oder günstigsten Anbieter ein. So wurden bei zwei Aufträgen die Solarkraftwerke mit Modulen des Herstellers First Solar ausgestattet, in einem dritten Auftrag liefert Phoenix Solar Module des kalifornischen Herstellers Miasolé. Dennoch leidet natürlich auch eine Phoenix Solar unter den immer weiter zurückgehenden Margen der Branche. Der Umsatz und das EBIT sind zuletzt deutlich eingebrochen, die Nachfrage bleibt insgesamt schleppend. Fachleute gehen von einem negativen Ergebnis für das Gesamtjahr 2011 aus.

Die nächsten Quartalsberichte werden also zeigen müssen ob es dem Unternehmen gelingen kann diese negative Tendenz wieder zu drehen. Solange sollten sich Anleger bei der Aktie wohl auch noch zurückhalten. Sollte die Nachfrage also auch in den kommenden Monaten schwach bleiben, wovon momentan auszugehen ist, wäre ein weiteres Abrutschen des Aktienkurses in den genannten Bereich durchaus möglich. Auch der Abstieg aus dem TecDax dürfte sich vorläufig eher negativ auf die Aktie auswirken. Auf dem genannten Kursniveau von unter 7,- Euro allerdings könnte die Aktie der Phoenix Solar AG, alleine aus charttechnischer Betrachtung, für spekulativ orientierte Anleger, eine der interessantesten Rebound-Kandidaten im deutschen Solarsektor sein. Phoenix Solar gehört auf die Solar Watchlist!

Gold und Silber – kommt jetzt der Absturz? Bayer im Aufwind!

Und wieder einmal ging gestern eine wilde Handelswoche in Deutschland zu Ende. Nachdem es zwischenzeitlich so aussah, als ob der DAX nun gnadenlos durch rauscht hat er es sich kurzfristig noch einmal anders überlegt, was allerdings nicht viel heißen muss. Dennoch gibt es einige Faktoren die dafür sprechen würden, dass wir das Tief nun bald gesehen haben könnten. Zum einen wäre da die Charttechnik, die nun nach dem zweiten erfolgreichen Test der 5.000er Marke dafür sprechen würde dass wir hier einen Doppelboden ausbilden. Wie in der letzten Woche in unserem Newsletter geschrieben, haben wir damit gerechnet das dies erneut passieren müsste. Die teilweise panikartigen Verkäufe, am Donnerstag und Freitag, mit Tagesverlusten zwischen 8 bis 12 Prozent in einzelnen BlueChips spricht ebenfalls grundsätzlich für das Finale der aktuellen Bewegung.

Schön zu sehen ist auch das Gap, das am Donnerstag hier gerissen wurde. Ich gehe davon aus das dies zumindest in der kommenden Woche geschlossen wird. Die Erholungsversuche bei den meisten Aktien  scheinen nun immer schwächer zu werden, was auf einen allmählich einsetzenden Käuferstreik und große Frustration hindeutet. Auf gut deutsch, die Anleger sind nun hochgradig frustriert und haben die Schnauze von Aktien anscheinend gestrichen voll. Auch die neuesten Sentimentdaten untermauern diese These. Dies war in den letzten Wochen noch deutlich anders. Der Optimismus regierte weiterhin, jede Schwäche wurde umgehend wieder gekauft. Die gestrige Erholung war im direkten Vergleich zu den vorherigen deutlich schwächer, insbesondere bei den zyklischen Titeln aus den Sektoren Stahl und Automobil.

Absolut überzeugt hingegen hat am Freitag die Bayer Aktie nach positiven Nachrichten. Plus 7,33 Prozent und das in dem Umfeld. Der vorangegangene Abschlag dürfte deutlich überzogen gewesen sein, und auch aus charttechnischer Sicht spricht einiges für deutlich höhere Kurse. Die Bayer Aktie sollten Sie unbedingt im Auge behalten! Banken waren nach anfänglicher Schwäche ebenfalls wieder sehr stark, und das trotz der katastrophalen Nachrichtenlage und der großen politischen Unsicherheiten. Ich denke hier ist so langsam alles eingepreist. Wie bereits geschrieben ist der Finanzsektor (Banken und Versicherer) einer unserer Favoriten für den nächsten Bounce.

Übel schaut es dagegen bei Gold aus! Silber ist regelrecht abgestürzt und massiv unter die 200 Tage Linie gefallen… Kurse um die 25,- bis 26,- Dollar nächste Woche würden mich nicht wundern. Gold könnte nun in den Bereich um die 1.500,- Dollar zurücklaufen. Ebenfalls deutliche Verluste hinnehmen mussten Rohstoffaktien aller Art. Auch dies ist im Übrigen ein Zeichen für die finale Phase einer Korrektur. Wenn die Assets die bislang als sichere Hafen angesehen wurden anfangen dramatisch zu fallen, ist die Wende meistens nicht mehr allzu fern. Allerdings ist die theoretische Fallhöhe aufgrund der vorangegangenen Übertreibung hier noch sehr Hoch! Dieses Bild sollte veranschaulichen wo wir gerade bei welcher Asset-Klasse stehen:

Bleibt also weiterhin abzuwarten wie sich insbesondere die Edelmetalle und die Rohstoffe in der kommenden Woche verhalten werden. Gegen Ende September ist, unter normalen Umständen, zu den bereits oben genannten Faktoren, zusätzlich mit dem Window-Dressing der Fonds, und institutionellen Anleger zu rechnen. Diese werden höchstwahrscheinlich versuchen Ihre Quartalsbilanz noch positiv abzuschließen… Vieles spricht also dafür, dass der Markt nun wieder drehen könnte – zumindest kurzzeitig! Darauf wetten würde ich allerdings nur mit Teilbeträgen, denn die politische Situation in Europa und den USA ist nach wie vor katastrophal, und einen weiterer deutlicher Rückschlag jederzeit möglich.

Ich wünsche allen eine erfolgreiche, und hoffentlich mal wieder positive, Handelswoche!

Solarworld – Angst vor der „Gelben Gefahr“

Solarworld warnt vor der „Gelben Gefahr“…und damit ist nicht die FDP gemeint, um das gleich mal voraus zu schicken. Der Chef des größten deutschen Solarkonzerns Solarworld, Frank Asbeck, schlug in der abgelaufenen Woche Alarm. Nicht zuletzt der rekordverdächtig niedrige Aktienkurs der Solarworld Aktie dürfte Herrn Asbeck dazu veranlasst haben sich mal etwas Luft zu verschaffen und seinen Unmut über das politische Versagen kund zu tun. Asbeck sieht seine Branche wegen der chinesischen Konkurrenz ernsthaft bedroht und fordert die Politik zum Handeln auf. Der Solarworld-Chef rechnet damit, dass sich der Solarmarkt bis 2020 etwa verfünffachen wird. Die Frage dürfte nun sein wer von dieser Entwicklung in Zukunft profitieren wird…

Asbeck kritisierte in diesem Zusammenhang insbesondere die „unfairen Methoden“ der Konkurrenz. Gemeint sind natürlich die Chinesen. Chinas Konzerne werden, seiner Meinung nach, vom Staat mit günstigen Krediten gepäppelt und könnten auf diese Weise riesige Mengen zu extrem niedrigen Preisen anbieten, die teilweise bis zu 30 Prozent unter den Herstellungskosten liegen sollen. Unter den deutschen Herstellungskosten war hier wohl gemeint. Weiter befürchtet Asbeck, das nun Großkonzerne wie Foxxcon oder Samsung bald massiv in den Wettbewerb eingreifen werden, und das wohl nicht zu Unrecht. Die Konzerne stehe in den Startlöchern und werden in den Markt eingreifen, was für Solarworld dann konkret heißt das man in Zukunft nur noch einer der mittelgroßen Player am Markt sein könnte.

Selbst der Branchenprimus Solarworld sieht seine Existenz nun offenbar ernsthaft bedroht, und weiß sich offenbar keinen anderen Ausweg als nach der Politik zu rufen. Das hat aber so nach unserer Auffassung wenig Sinn, zumal die Chinesen gerade als potenzieller „Retter Europas“ um weitere Freiräume „gebeten“ habe. Unsere Politik dürfte an der ganzen Misere nicht ganz unschuldig sein. Der Sektor Solarwirtschaft wurde in den vergangenen Jahren regelrecht kaputt-subventioniert statt der freien Marktwirtschaft ihren Lauf zu lassen. Nicht wenige der deutschen Steuergelder sind genau dadurch in China gelandet und haben es erst möglich gemacht das diese Industrie dort so enorm wachsen konnte. Wir haben bereits vor Jahren vor genau diesem Szenario gewarnt…

Ich möchte hier heute mal den 10-Jahres Chart der Solarworld AG einstellen, der eindrucksvoll den steilen Aufstieg, und den tiefen Absturz einer Branche dokumentiert. Auch in diesem Falle gilt – ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Anleger müssen sich mental von den „guten alten Zeiten“ verabschieden, denn die werden aller Voraussicht nach nicht wieder kommen! Die Solarworld Aktie notiert aktuell bei 3,40 Euro, der Börsenwert der Firma ist von Zig-Milliarden auf nur noch 390 Millionen Euro geschrumpft. Eine Trendwende scheint vorerst auch nicht in Sicht zu sein, und es steht zu befürchten das der Kursverfall, auch bei einer Solarworld Aktie, weiter gehen wird.

Charttechnisch betrachtet liegen die nächsten Zielmarken nun bei 2,88 und 2,65 Euro. Der aktuelle Widerstand, den es zu überwinden gilt liegt bei 4,11 Euro. Solarworld dürfte aber aufgrund der Größe und der „Marke Solarworld“ zu den Unternehmen gehören die die zu erwartende Marktbereinigung überleben werden. Vielleicht wird das Unternehmen auch irgendwann ein interessanter Übernahmekandidat für einen ausländischen Konzern… Kurzfristige Kurssprünge sind natürlich, bei positiver Nachrichtenlage, immer mal wieder drin, da die Aktie deutlich überverkauft erscheint. Langfristig bleiben die Aussichten aber wohl eher negativ. Solarworld ist für uns , auch auf diesem Niveau, immer noch kein Kauf, wäre aber zu gegebener Zeit, eine schöne Trading-Aktie mit relativ überschaubarem Risiko.

Q-Cells, Solon und Conergy – die großen Verlierer

Q-Cells und Conergy sind inzwischen Pennystocks und damit wohl auch gleichzeitig die größte Enttäuschung, für Solaranleger, der letzten Jahren gewesen. Die Solon Aktie hält sich zwar noch über der wichtigen Marke von einem Euro, gehört für uns aber in die gleiche Kategorie. Und natürlich ist dies nicht ganz unbegründet so. Die Probleme bei den drei Solarfirmen sind vielschichtig. Bereits seit Monaten haben wir uns immer wieder skeptisch über die Zukunft der Solarbranche im Allgemeinen, und der drei Unternehmen im Speziellen, geäußert, und bereits seit Monaten fallen die Aktienkurse, trotz des deutlich ermäßigten Niveaus immer weiter. Ein Ende des Kursverfalls ist nach unserem Dafürhalten auch nicht in Sicht, da es nicht absehbar ist wann, und ob, der Preisverfall bei den Produkten der Unternehmen gestoppt werden kann.

Q-Cells erwartet zwar für den Rest des Jahres eine leichte Belebung des Geschäftes, von einer Wende in der Branche kann aber im Moment noch keine Rede sein. Die Preise für Module und Zellen sind seit Jahresanfang um teilweise knapp 40 Prozent gefallen, was die Margen gewaltig unter Druck bringt. Gleichzeitig ist die Nachfrage im ersten Halbjahr weiter deutlich eingebrochen. Das Unternehmen kündigte nun erneut ein massives Sparprogramm an, und will die Zellenproduktion zurückfahren. Ob eine Konzentration auf die Modulproduktion aber erfolgversprechender ist bleibt erst noch abzuwarten.

Conergy ist bereits vor Monaten aus unserem Blickwinkel verschwunden. Das Unternehmen will sich nun ebenfalls neu organisieren und in seinem Werk in Frankfurt/Oder auf die profitable Modulproduktion fokussieren. Die aktuell nicht kostendeckend zu betreibende Wafer- und Zellfertigung soll bis auf weiteres eingestellt werden. Das Unternehmen will nun die meisten Zellen für seine Module ab Dezember 2011 von namhaften externen Lieferanten aus Asien beziehen.

Als international tätiges Unternehmen hat Solon im ersten Halbjahr 2011 über drei Viertel seiner Umsätze außerhalb des Heimatmarktes Deutschland erzielt. Nach der Restrukturierung fokussiert sich das Unternehmen nun stärker auf das Segment der Industrie- und Gewerbedächer. Im ersten Halbjahr 2011 konnte das Unternehmen mit 221,9 Mio. Euro den Vorjahresumsatz nicht erreichen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag bei minus 24,7 Mio. EUR nach einem Plus von 6,6 Mio. EUR im ersten Halbjahr des Vorjahres. Demgemäß passte das Unternehmen seine Aussichten deutlich nach unten an und erwartet nun einen Verlust für das Gesamtjahr.

Generell erscheint eine charttechnische Betrachtung aller drei Titel mittlerweile wenig sinnvoll zu sein. Dazu wurde einfach zu viel (charttechnisches) Porzellan zerschlagen. Ohne Frage werden die Aktien bei der geringsten positiven Meldung in der Branche auch wieder anspringen, und kurzzeitig zweistellig zulegen können. Dies ist ja auch in der Vergangenheit mehrfach passiert, endet aber immer mit dem gleichen Ergebnis – noch tiefer Kurse.

Wir sehen Conergy, Solon, und auch Q-Cells weiterhin als die großen Verlierer im Solarmarkt, die es auch in Zukunft schwer haben werden dauerhaft zu überleben. Momentan sollten man sich wohl an stärkeren Tagen von den Aktien trennen, sofern das nicht sowieso schon geschehen ist. Für die Zockermentalitäten unter Ihnen kann eine kurzzeitige Spekulation zwar durchaus interessant sein, ist aber mit sehr hohem Risiko verbunden. In der Wochenendausgabe unseres kostenlosen Börsen Newsletters werden wir und diesem Thema etwas genauer annehmen, und die Zukunftsaussichten einzelner Titel bewerten. Wenn Sie Interesse haben melden Sie sich hier unverbindlich an!

„Der Mensch hat dreierlei Wege, klug zu Handeln; erstens durch Nachdenken, das ist das Edelste, zweitens durch Nachahmen, das ist das Leichteste,
und drittens durch Erfahrung, das ist das Bitterste.“

Bauer AG erhält weiteren Großauftrag aus den USA

Die Bauer AG, konnte erneut einen Großauftrag in dreistelliger Millionenhöhe aus den USA an Land ziehen. Vorgestern hat die Bauer AG den endgültigen Zuschlag für die Sanierung des Center Hill Damm im Bundesstaat Tennessee, USA, erhalten. Der amerikanische Auftraggeber, das U.S. Army Corps of Engineers, hat damit die Spezialtiefbauarbeiten, die etwa 29.000 Quadratmeter unterirdische Dichtwände und Injektionsarbeiten am Damm umfassen, nach einem umfangreichen Ausschreibungsverfahren an das lokale Tochterunternehmen BAUER Foundation Corp. vergeben. Damit etabliert sich die Bauer AG auch in den USA immer mehr als Spezialist für ungewöhnliche oder schwierige Bauvorhaben, insbesondere der Sanierung von Dämmen.

Die BAUER Gruppe, die sich weltweit als einer der Technologieführer in der Erstellung von Schlitzwänden versteht, kann damit ein weiteres bedeutendes Projekt mit einem Auftragsvolumen von 106 Millionen US-Dollar zu ihrer Projektliste hinzufügen. Die Ausführung wird etwa zwei Jahre dauern. Bereits bei der Sanierung des Deichs am Lake Okeechobee in Florida, USA, konnte der Baubereich seine Kompetenz auf diesem Gebiet unter Beweis stellen.

Die Aktie des Spezialisten für Tiefbau, Baumaschinen und Tiefeinbohrungen notiert aktuell nur noch um die 17,- Euro und damit so tief wie seit der Lehman Pleite nicht mehr, Mit einer Marktkapitalisierung von unter 300 Mio. Euro und einem Buchwert je Aktie von knapp 26,- Euro scheint die Aktie DASS Schnäppchen im Bausektor zu sein. Die zusätzliche Phantasie durch den neu gegründeten Bereich Geothermie und Tiefenbohrungen, beispielsweise für die Ölindustrie ist noch nicht ansatzweise im aktuellen Kurs berücksichtigt. Somit bleibt die Bauer AG Aktie eine der Aktien, die ich auf aktuellem Niveau für am deutlichsten unterbewertet halte!

Ben Bernanke spielt den Kennedy Twist…

Ben Bernanke hat sich kurzfristig für eine Instrument entscheiden das wir bereits aus den 60ger Jahren unter Kennedy kennen, um die Märkte zu beruhigen. Damit fällt das Mittel der Wahl eher schwach aus, und enttäuscht den Markt. Bereits beim ersten Versuch vor knapp 50 Jahren hatte der „Twist“ nur einen kurzzeitigen Erfolg. Bei dem als „Twist“ bekannt gewordenen Programm kauft die FED nun kurzfristig langlaufende Anleihen mit einer Laufzeit von 6 bis 30 Jahren, und verkauft gleichzeitig kurzlaufende Anleihen mit einer Laufzeit bis zu 3 Jahren. Dadurch soll sich der Zinssatz bei den Staatsanleihen langfristig positiv auswirken. Das Volumen des Ankaufprogramms wurde mit 400 Mrd. US-Dollar angegeben.

Den Zinssatz für den Leitzins ließ die FED unverändert, was vom Markt auch so erwartet worden war. Die Märkte quittierten die Nachricht heute zunächst mit einem Kursrutsch um ein knappes Prozent. Man darf also gespannt sein wie die US Börsen heute aus dem Rennen gehen werden. Letztlich war der Twist ein probates Mittel der FED um Handlungsfähigkeit zu demonstrieren, und dem Markt zu vermitteln dass es noch nicht an der Zeit ist das letzte Pulver zu verschießen…Sprich, das Signal Bernankes soll sein, dass die aktuelle Situation noch nicht so schlimm ist, und keine stärkeren Mittel erfordert. Mal sehen ob das reicht…!

Jetzt hat es auch SMA Solar erwischt…

Aus aktuellem Anlass möchten wir unsere Serie über die Solarindustrie mit der Aktie von SMA Solar beginnen. Das Unternehmen galt bislang immer als der Fels in der Brandung, letztlich konnte sich aber auch die SMA Solar Technology AG dem allgemein vorherrschenden Trend in der Solarbranche nun nicht mehr entziehen, und revidierte in der vergangenen Woche die Umsatz- und Gewinnziele deutlich nach unten. Der Hersteller von Wechselrichtern ist Weltmarktführer in dem Bereich, jedoch scheint auch hier zunehmend Konkurrenz , insbesondere aus den USA, den Marktanteil des Unternehmens weiter zu reduzieren. Der Marktanteil von SMA Solar ist in den letzten Jahren von 60 auf nunmehr knapp 40 Prozent gesunken. Die bedien stärksten Konkurrenten in dem Geschäft sind die US Firmen Power One und Satcon.

Analysten, die zuvor nicht selten noch höhere Kursziele für die Aktie ausgerufen hatten reduzieren nun reihenweise Ihre Gewinnprognosen und damit auch die künftigen Kursziele. Diese skeptische Grundhaltung dürfte nun noch eine Weile anhalten, bis das Unternehmen vom Gegenteil überzeugt hat. Das durchschnittliche Kursziel für die SMA Aktie liegt derzeit bei 42,- Euro, die Gewinnschätzungen für das Gesamtjahr 2012 wurden deutlich von knapp 6,60 Euro auf 3,50 bis 3,80 Euro zurückgenommen, was angesichts des aktuellen Aktienkurses von 46,- Euro immer noch ein KGV von 12 bis 13 bedeuten würde. Damit wäre die Aktie angesichts der Unsicherheiten sicherlich kein Schnäppchen.

Aufgrund des rapiden Modulpreisverfalles in der Solarbranche hat SMA Solar inzwischen das Problem, dass der prozentuale Anteil der teuren Wechselrichter bei Solaranlagen bei der Gesamtkalkulation deutlich mehr ins Gewicht fällt als noch vor wenigen Monaten. Dementsprechend erhöhen die Abnehmer für die SMA Produkte auch den Druck auf das Unternehmen und diktieren die Preise weiter nach unten. Es ist nicht davon auszugehen, dass sich dieser Prozess in naher Zukunft zum positiven wenden wird. Zudem besteht wahrscheinlich die Gefahr von Zahlungsausfällen, wenn es in der Solarindustrie zu Insolvenzen schwacher Unternehmen kommen sollte.

Fazit: Wir würden die Aktie weiterhin meiden. Im Vergleich zu anderen Unternehmen aus der Branche, die bereits deutlich korrigiert haben, scheint hier die theoretische Fallhöhe noch sehr deutlich zu sein. Unser charttechnisches Kursziel liegt momentan bei 39,60 Euro. Erst eine Rückkehr über die 50,- Euro Marke würde das charttechnische Bild wieder etwas aufhellen. Sollte sich an unserer Einschätzung zu der Aktie etwas grundlegendes ändern werden wir Sie selbstverständlich über unseren Börsen Newsletter informieren.

Solarworld, Q-Cells, Conergy, Solon oder Sunways – wer wird überleben?

In der Solarbranche dürften wir unmittelbar vor einem umfangreichen Selektionsprozess stehen. Sieht man sich die Charts der deutschen Branchenvertreter Q-Cells, Solarworld, Solon, Conergy und Sunways an wird einem etwas mulmig zu Mute. Bereits vor Jahren habe ich hier im Blog darüber geschrieben wie diese Branche kaputt subventioniert wird, und wie traurig dies eigentlich ist. Der einstige Hoffnungsträger der deutschen Wirtschaft ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Die Branche ist im Wandel sagen die Fachleute fast schon zynisch. Ursprünglich sollten in der deutschesten Solarindustrie, in den kommenden 10 bis 20 Jahren, massiv Arbeitsplätze geschaffen werden. Jetzt muss man langsam eher eine umfangreiche Entlassungswelle fürchten.

Es wird immer schwerer für die Solarhersteller noch ausreichend Geld mit Ihren Produkten zu erwirtschaften, die Margen gehen wegen des weltweiten Überangebotes weiter in den Keller, ein Ende dieser Entwicklung ist derzeit nicht abzusehen. Selbst die chinesischen Solarzellen- und Modulhersteller bekommen immer größere Probleme. Das Geschäft ist insbesondere im Absatzmarkt Europa massivem Konkurrenzdruck unterlegen. Hinzu kommt nun noch das die Rezessionsbefürchtungen den Absatzmarkt deutlich verkleinert haben, da Unternehmen und Privatpersonen ihre Investitionen bis auf Weiteres zurückstellen.

Letztlich wird nun eine umfangreiche Branchenbereinigung dazu führen müssen, dass einige Firmen von der Bildfläche verschwinden, und wiederum andere sich den verbleibenden Kuchen in der Zukunft aufteilen werden. Die Frage dürfte also nicht sein ob es in der näheren Zukunft noch Solarhersteller geben wird, sondern viel mehr welche Firmen stark genug sein könnten um den Selektionsprozess nicht nur zu überleben, sondern klar für sich zu entscheiden und gestärkt aus dieser Krise hervorgehen werden. Zu schnell wurden auch in China zu viele Firmen mit staatlicher Hilfe hochgezogen die sich nun gegenseitig Konkurrenz machen. Auch dort werden manche Firmen, nach heutigem Kenntnisstand, auf Dauer nicht überleben können. Hinzu kommen dort noch andere Faktoren die sich ebenfalls belastend auswirken.

Für uns ist die aktuelle Entwicklung in der Solarbranche nun ein guter Anlass sich die Aktien aus dem Sektor, nach längerer Abstinenz, wieder etwas genauer anzusehen. Von welchen Aktien sollte man sich unbedingt fernhalten, und welche könnten die Gewinner von Morgen sein? Und wo könnte sich eine kurzfristige Rebound-Spekulation lohnen? Diese und andere Fragen versuchen wir in den kommenden Wochen in unserem Newsletter, und auf dem Blog zu beantworten. Natürlich ist das Thema etwas umfangreicher und kann nicht in einem Artikel abgehandelt werden. In der Wochenendausgabe des Investors Inside Börsen Newsletters werden wir mit dem ersten Teil dieser interessanten Reihe starten.  Melden Sie sich jetzt hier kostenfrei und unverbindlich an!

Die Gildemeister Aktie ist unter Druck

Eine der schwächsten werte im MDax ist heute die Aktie des Weckzeugmaschinenbauers Gildemeister. Grund für den heutigen Schwächeanfall sind die Aussagen von Gildemeister-Chef Rüdiger Kapitza in einem Interview das er kürzlich der Financial Times Deutschland gegeben hat. Demnach erwartet der Firmenchef im nächsten Jahr signifikante Auftragsrückgänge zwischen 20 und 30 Prozent. Das zu erwartende Minus sei allerdings zum Teil auch auf den statistischen Basiseffekt, wegen des bereits erreichten hohen Auftragsniveaus, zurückzuführen, hieß es in der Meldung weiter. Einen deutlichen Einbruch der Geschäfte, wie nach der Lehman Pleite erwartet Kapitzka hingegen nicht. Die Aktionäre von Gildemeister waren heute dennoch „not amused“ über diese Prognose, und schickten den Aktienkurs um über fünf Prozent in die tiefe. Gildemeister bleibt jedoch, trotz gekürzter Prognose, eines der interessantesten Unternehmen aus dem deutschen Maschinenbau. Grund genug sich den Titel heute einmal etwas näher anzusehen…

Mit dem heutigen Kursrutsch hat die Aktie ein deutliches Verkaufssignal generiert. Entscheidend für den weiteren Verlauf dürfte sein ob die 11,- Euro verteidigt werden können. Hier verläuft die 30-Tage Linie, die nach Möglichkeit nicht erneut unterschritten werden sollte. Gelingt dies nicht dürfte relativ Zügig die letzte Unterstützung bei 10,20 Euro angelaufen werden. Wir gehen kurzfristig von einer weiteren Schwäche des Titels aus, die bis in den Bereich um die 10,- Euro führen dürfte. Die aktuelle Unterstützung bei 10,20 Euro hat bislang gehalten, auch wenn Diese beim Kursrutsch des DAX unter die wichtige Marke von 5.000 Punkten kurzzeitig unterschritten worden ist.

Fundamental betrachtet erscheint die Gildemeister Aktie weiterhin attraktiv zu sein. Das hohe Wachstumstempo des vergangenen Jahres konnte aber auf Dauer nicht gehalten werden, und das verwundert angesichts der aktuellen Währungsturbulenzen und Rezessionsängste auch nicht weiter. Entscheidend dürfte nun sein wie erfolgreich das Unternehmen die letzten Monate des Jahres  absolviert. Gelingt also ein Rebound an der genannten 10,- Euro Marke dürften sich hier mittelfristig wieder interessante Einstiegschancen ergeben. Erst bei Kursen über 12,- Euro kann aber, aus charttechnischer Sicht, wieder Entwarnung gegeben werden.

Commerzbank, Deutsche Bank – Trendwende in Sicht?

Fast schon sah es in der vergangenen Woche so aus, als ob das Schlimmste bei den beiden deutschen Großbanken, der Commerzbank und der Deutschen Bank, vorüber sein könnte. Beide Aktien konnten sich deutlich von den Tiefständen lösen und legten, getrieben durch positive Nachrichten, wieder zu. Grund für den Kursanstieg war, neben der deutlich überverkauften Situation bei den Bankentiteln weltweit, die Intervention der Notenbanken, die in einer gemeinschaftlichen Situation beschlossen hatten die europäischen Bankenhäuser mit Dollars in beliebiger Höhe zu versorgen. Bei der Deutschen Bank Aktie spielte zudem noch eine gehörige Portion Phantasie mit. Denn offenbar will sich Investmentlegende Warren Buffet an dem Deutschen Geldhaus beteiligen.

Diese positiven Effekte scheinen aber heute bereits wieder verpufft zu sein. Die Commerzbank meldete heute, neben der Komplettübernahme der Deutschen Schiffsbank, dass sich das Kreditgeschäft im Bereich Mittelstand deutlich verlangsamt habe. Unternehmen, insbesondere aus dem Maschinenbau und der Automobil-Zulieferindustrie wären nun deutlich vorsichtiger und würden reihenweise Investitionen zurückstellen, hieß es. Da ist sie nun, die selbst erfüllende Prophezeiung einer baldigen Rezession, und trifft natürlich auch das Geschäft der Banken massiv, die wiederum nun Probleme bekommen ihre gesteckten Ziele zu erreichen.

Das Mittelstandsgeschäft war in den letzten Quartalen für die Commerzbank der größte Gewinntreiber. Anleger befürchten nun offenbar dass sich die schleppende Kreditvergabe negativ auf die Gewinne der Bank auswirken könnten. Die Commerzbank Aktie verliert heute erneut über fünf Prozent, und dürfte den „geplanten“ Anlauf auf die 2,- Euro Marke somit noch einmal auf unbestimmte Zeit verschieben. Dennoch befindet sich der Titel immer noch in einem kurzfristigen Aufwärtstrend, und einem intakten Kaufsignal. Gelingt es also, trotz dieser Nachrichten, den Widerstand bei 1,86 Euro dennoch zu überwinden, stehen die Chancen auf eine nachhaltige Trendwende bei der Commerzbank Aktie sehr gut.

Die Deutsche Bank Aktie muss heute ebenfalls wieder kräftig einstecken und gibt 5,3 Prozent ab. Konkrete Gründe lassen sich dafür nicht finden, außer der allgemeinen politischen Schieflage und der Spekulationen um eine mögliche Bankenrettung im Falle einer Pleite Griechenlands, aber das kennen wir ja schon! Beim Deutschen Branchenprimus häufen sich zudem die positiven Analystenkommentare die allesamt ein deutlich höheres Kursziel für die Deutsche Bank Aktie prognostizieren. Der Ausbruch über den Widerstand bei 26,- Euro ist hier am Freitag zwar nicht gelungen, dennoch macht die Aktie insgesamt den Eindruck dass der Boden nahezu erreicht sein könnte. Die Marke von 31,35 Euro bleibt der Widerstand den es zu überschreiten gilt, um die Bodenbildung abzuschließen.

Top