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Wacker Chemie Aktie – jetzt kaufen?

Endlich ist die Wacker Chemie Aktie heute unter die runde Marke von 50,- Euro gerutscht. Nicht dass ich irgendwie gehässig wäre oder Sie diese Aussage nun falsch auslegen sollten, nein es geht mir viel mehr darum dass dieser Test schon seit längerem anstand. Immer wieder drehte die Aktie kurz vor dem Erreichen dieses Ziels wieder nach oben ab. Offensichtlich gab es aber  auch schon seit längerem  „unsichtbare Kräfte“ die es gut verstanden haben zu verhindern dass sich der Aktienkurs allzu weit von dieser Marke nach oben absetzen würde. Somit ist dieses Ziel nun endlich abgearbeitet worden, einige größere Stopp-Loss Orders wurden in der Folge ausgeführt und nun kann der eigentlich spannende Teil beginnen.

Aus charttechnischer Sicht sah die Wacker Chemie Aktie bereits seit längerem gar nicht mal so schlecht aus, wenn man mal den Kursrutsch von 170,- auf  unter 60,- Euro ausser Acht lässt und sich nur auf den Kursverlauf des letzten halben Jahres konzentriert. Seit Monaten deutet der Chart auf eine Bodenbildung zwischen 50,- und 57,- Euro hin. Die 200-Tage Linie ist seitdem deutlich nach unten gekommen und erscheint mir nun  bei ca. 61,- Euro wieder in erreichbarer Nähe zu sein. Die Aktie ist auf dem aktuellen Niveau deutlich überverkauft und zudem am unteren Bollinger Band angekommen. Aus meiner Sicht wird damit die Luft nach unten immer dünner… zudem die Wacker Chemie Aktie heute unter Buchwert notieren dürfte.

Wie ich Ihnen schon mehrfach hier im Blog geschrieben habe sehe ich auch keinen wirklichen Grund für ein deutliches Abgleiten des Titel. Wacker Chemie ist und bleibt ein breit aufgestelltes Spezialchemie Unternehmen. Ein paar Analysten sind der Meinung dass wir noch Kurse um die 47,- bis 48,- Euro sehen könnten, was ich an dieser Stelle auch gar nicht ausschließen möchte. Noch immer leidet auch Wacker Chemie, wie so einige anderen Anbieter auch, vorrangig unter rückläufigen Preisen beim Polysilizium. Während der Lieferpreis für 9N Polysilizium im August bei 27,80 US-Dollar lag, betrug er auf dem Spotmarkt 21,90 Dollar. Der Preis für 6N bis 8N Polysilizium notierte bei 22,70 Dollar, während sich der Spotmarktpreis auf 20,10 Dollar belief. Momentan beraten sich somit nahezu alle großen Hersteller darüber die Produktion in dem Segment zu reduzieren um die Preise zu stabilisieren.

Zum Ausgleich dieser momentan noch unbefriedigenden Situation hat die Wacker Chemie AG inzwischen den Ausbau anderer Geschäftsaktvitäten voran getrieben. So wurde kürzlich bekannt, dass das Unternehmen ein neues Werk zur Herstellung von Bindemitteln für die Bau- und Papierindustrie in Südkorea baut. Damit soll die stetig steigende Nachfrage nach Farben, Klebstoffen und Beschichtungen um ca. 40.000 Tonnen bedient werden. Auch die Expansion nach USA wurde vorangetrieben. Im US-Bundesstaat Tennessee wird nun ein neuer Produktionsstandort aufgebaut um sich von dem derzeit schwächlenden Europa Geschäft für die Zukunft unabhängiger zu machen.

Zuletzt hatten ein großes deutsches Anlegermagazine zum Verkauf der Aktie geraten, was kurzzeitig noch einmal Abgabedruck bei der Aktie erzeugt hat. Genauso schnell wie die Aktie heute unter die Marke von 50,- Euro abgetauscht ist kann auch wieder eine Gegenbewegung erfolgen. Momentan betrachte ich diese Bewegung eher als letzten ultimativen Test nach unten. Natürlich kann ich ihnen auch nicht versprechen dass wir demnächst wieder höhere Kurse sehen werden, aber die Erfahrung hat mich gelehrt dass Kursbewegungen dieser Art nicht selten am Ende eines Trends zu finden sind. Das Risiko nach unten würde ich bei maximal 10 Prozent sehen. Ich kann nur jedem interessierten Anleger raten sich mal etwas näher mit der Wacker Chemie AG zu beschäftigen. In vielen Bereichen ist das Unternehmen führend wie z.B. auch beim Material für thermoplastische Einkapselungen von Solarzellen zur Verhinderung von potenzialinduzierten Degradation 😉

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Solarworld, Q-Cells, Conergy, Solon oder Sunways – wer wird überleben?

In der Solarbranche dürften wir unmittelbar vor einem umfangreichen Selektionsprozess stehen. Sieht man sich die Charts der deutschen Branchenvertreter Q-Cells, Solarworld, Solon, Conergy und Sunways an wird einem etwas mulmig zu Mute. Bereits vor Jahren habe ich hier im Blog darüber geschrieben wie diese Branche kaputt subventioniert wird, und wie traurig dies eigentlich ist. Der einstige Hoffnungsträger der deutschen Wirtschaft ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Die Branche ist im Wandel sagen die Fachleute fast schon zynisch. Ursprünglich sollten in der deutschesten Solarindustrie, in den kommenden 10 bis 20 Jahren, massiv Arbeitsplätze geschaffen werden. Jetzt muss man langsam eher eine umfangreiche Entlassungswelle fürchten.

Es wird immer schwerer für die Solarhersteller noch ausreichend Geld mit Ihren Produkten zu erwirtschaften, die Margen gehen wegen des weltweiten Überangebotes weiter in den Keller, ein Ende dieser Entwicklung ist derzeit nicht abzusehen. Selbst die chinesischen Solarzellen- und Modulhersteller bekommen immer größere Probleme. Das Geschäft ist insbesondere im Absatzmarkt Europa massivem Konkurrenzdruck unterlegen. Hinzu kommt nun noch das die Rezessionsbefürchtungen den Absatzmarkt deutlich verkleinert haben, da Unternehmen und Privatpersonen ihre Investitionen bis auf Weiteres zurückstellen.

Letztlich wird nun eine umfangreiche Branchenbereinigung dazu führen müssen, dass einige Firmen von der Bildfläche verschwinden, und wiederum andere sich den verbleibenden Kuchen in der Zukunft aufteilen werden. Die Frage dürfte also nicht sein ob es in der näheren Zukunft noch Solarhersteller geben wird, sondern viel mehr welche Firmen stark genug sein könnten um den Selektionsprozess nicht nur zu überleben, sondern klar für sich zu entscheiden und gestärkt aus dieser Krise hervorgehen werden. Zu schnell wurden auch in China zu viele Firmen mit staatlicher Hilfe hochgezogen die sich nun gegenseitig Konkurrenz machen. Auch dort werden manche Firmen, nach heutigem Kenntnisstand, auf Dauer nicht überleben können. Hinzu kommen dort noch andere Faktoren die sich ebenfalls belastend auswirken.

Für uns ist die aktuelle Entwicklung in der Solarbranche nun ein guter Anlass sich die Aktien aus dem Sektor, nach längerer Abstinenz, wieder etwas genauer anzusehen. Von welchen Aktien sollte man sich unbedingt fernhalten, und welche könnten die Gewinner von Morgen sein? Und wo könnte sich eine kurzfristige Rebound-Spekulation lohnen? Diese und andere Fragen versuchen wir in den kommenden Wochen in unserem Newsletter, und auf dem Blog zu beantworten. Natürlich ist das Thema etwas umfangreicher und kann nicht in einem Artikel abgehandelt werden. In der Wochenendausgabe des Investors Inside Börsen Newsletters werden wir mit dem ersten Teil dieser interessanten Reihe starten.  Melden Sie sich jetzt hier kostenfrei und unverbindlich an!

Solon, Q-Cells, Conergy und Sunways – wie gehts hier weiter?

Die deutsche Solarbranche bleibt unter Druck! Die abgelieferten Zahlen von Solon weckten erneut die schlimmsten Befürchtungen, auch bei den Anlegern von Q-Cells, Conergy und Sunways, dass der Solar-Boom endgültig vorbei sein könnte – zumindest für die deutschen Solarmodul- und Zellen Hersteller. In China hingegen könnte die Entwicklung der Solarbranche in den kommenden Jahren deutlich positiver verlaufen. Währen hierzulande die Margen immer geringer und die Absatzmärkte immer enger werden kann man in China noch aus dem Vollen schöpfen. Unterstützt durch der Staat und gigantische finanzielle Mittel konnten chinesischen Firmen wie  Yingli, LDK, Trina, Suntech und Jinko Solar den weltweiten Marktanteil inzwischen auf satte 45 Prozent ausbauen! Auch die Gewinne in den Unternehmen sind weiter kräftig gestiegen währen diese bei heimischen Unternehmen immer weiter zurück gehen.

Alleine im letzten Jahr sind deutsche Unternehmen, die einst weltweite Marktführer in den Segment waren, weiter deutlich abgerutscht und erwirtschaften inzwischen nur noch knapp acht Prozent der weltweiten Erträge der Branche, Tendenz weiter fallend. Es ist nach unserer Auffassung bereits seit Jahren unschwer zu erkenne wohin die Reise für die deutschen Branchenvertreter gehen wird. Insbesondere die Aktien der inzwischen nach Börsenwert sehr kleinen Unternehmen werden es schwer haben dauerhaft am Markt zu überleben. Insbesondere die oben aufgeführten Titel eignen sich wohl inzwischen eher für kurzfristig orientiere Spekulationen als für eine dauerhafte Geldanlage! Etwas anders könnte das Bild bei den Maschinenbauern und den Projektierern in Zukunft aussehen. Die einen verkaufen das Equipment nach China und die anderen verbauen die günstigeren Produkte der Chinesen in Europa…

Einigermaßen fasziniert habe ich somit gestern im späten Handel mal wieder den überraschend steilen Anstieg der Q-Cells Aktie wahrgenommen. Auch hier soll es in Kürze Zahlen geben und offensichtlich setzt jemand darauf das diese besser sein werden als die Erwartungen des Marktes. Oder es liegt schlicht und ergreifend an den zu vermutenden Short-Eindeckungen nachdem die Short-Quote bei den Aktien zuletzt sehr hoch gewesen ist. Bleiben sie vorsichtig und betrachten Sie solche Kursbewegungen mit einer gesunden Skepsis! Aus charttechnischer Sicht trifft Q-Cells nun bei 1,34 Euro auf die nächste Hürde, nach unten hin bleibt die Zone um 1,16 Euro die zentrale Unterstützung. Mittelfristig gehen wir aber von Kursen unter einem Euro aus! Die Sunways Aktie profitiert weiterhin von Übernahme-Phantasien, Conergy bleibt für uns ein reines Zockerpapier und auch für Solon scheint der Weg vorbestimmt…

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Übernahmephantasien treiben die Kurse bei Sunways, LDK Solar und Q-Cells

Die solare Euphorie kannte gestern mal wieder keine Grenzen, als die Titel von Sunways über 22 Prozent zugelegt haben. Grund für den Kurssprung waren Gerüchte, dass Sunways demnächst von der chinesischen Firma LDK Solar übernommen werden könnte. Nach Aussagen des Firmenchefs von LDK Solar sehen sich chinesische Solarunternehmen derzeit verstärkt nach Unternehmen in Deutschland um, die technologisch gut aufgestellt sind um. Die beiden Unternehmen arbeiten bereits seit längerem zusammen, sodass eine Übernahme grundsätzlich Sinn machen könnte. Eine verstärkte Entwicklung von innovativen Produkten in Deutschland und die günstige Herstellung in China könnte letztlich der richtige Weg sein um langfristig am Markt bestehen zu können.

Die Chinesen kaufen zum Beispiel einen Teil ihrer Solarzellen bei den Deutschen und auch in Sachen Produktion tauscht man bereits Erfahrungen aus. Die Sunways AG hat mit ihren transparenten Solarzellen auch ein hoch interessantes Produkt zu bieten. Dennoch ist es wohl noch zu früh um jetzt  massiv in die Sunways Aktie zu gehen. Weder gibt es konkrete Gespräche noch Einzelheiten zu einer möglichen Übernahme. Der LDK Chef sagte wörtlich, und betonte dabei dass eine schnelle Übernahme nicht geplant sei!!!:“Wir haben gute Verbindungen mit dem Unternehmen. Bevor man heiratet, verlobt man sich, und davor geht man miteinander aus.“ In letzterer Phase befände man sich mit Sunways.

Ich halte es persönlich für verfrüht hier nun auf eine entsprechende Rally zu setzen. Alleine aus charttechnischen Gesichtspunkten müsste die Sunways Aktie in den kommenden Tagen noch einmal unter 4,- Euro fallen. Anleger die auf eine Übernahme setzen wollen sollten also nicht überstürzen…und viel Geduld mitbringen! Ebenso würden wir die aktuelle Lage bei der Q-Cells Aktie einschätzen, die offensichtlich auch davon profitieren konnte, dass man sich öffentlich zu Übernahmegesprächen bereit erklärt hat. (mit wem auch immer!) Obwohl sich der Kursanstieg bei Q-Cells noch in Grenzen hielt darf man sich doch zumindest wundern durch welche Nachrichten in der Solarbranche doch immer wieder zig Millionen an Marktkapitalisierung bewegt werden. Ich drücke natürlich dennoch allen Investierten die Daumen

Q-Cells – wie gehts hier weiter?

Die Q-Cells Aktie bleibt nach der letzten Veröffentlichung der schwachen Quartalszahlen unter Druck. Heute melde ich mich noch einmal zu dem Wert, da unser Kursziel mit 2,18 Euro erreicht worden ist. Die Frage ist nun wie es hier weitergehen wird..? Das Umfeld für die Hersteller von Wafern, Solarzellen und Modulen bleibt weiterhin sehr schwierig und der Preisdruck scheint sich ebenfalls noch einmal deutlich zu beschleunige. Laute einer Analyse des Londoner Solaranalysten  Martin Simonek sind die Preise für multikristalline Solarzellen im vergangenen Monat noch einmal deutlich um weitere 8,7 Prozent auf 1,14 Dollar pro Watt gefallen. Diese Entwicklung drückt natürlich weiterhin kräftig auf die Margen der herstellenden Unternehmen.

Die Q-Cells Aktie wirkt zwar charttechnisch bereits völlig ausgebombt, dennoch lässt diese Entwicklung auch für die kommenden Quartale nicht viel Gutes erwarten. Die Aktie bleibt weiterhin hochspekulativ. Fundamental betrachtet weiß ich persönlich gerade nicht woher hier die nächsten positiven Meldungen kommen sollten, technisch betrachtet könnte aber jederzeit eine Gegenbewegung einsetzen, die dann bis in den Bereich um die 2,35 oder gar 2,50 Euro führen könnte. Die genannte Marke von 2,18 Euro stellt eine Unterstützung dar, die nächste würde bei erst bei 1,96 Euro liegen. Es steht zu befürchten, dass auch diese noch einmal „abgearbeitet“ werden muss bevor sich die Aktie dann wieder stabilisiert…Dies könnte dann aber dann ein guter Zeitpunkt sein um mit einer kleinen Position einzusteigen und mit einem Rebound-Trade kurzfristig zu profitieren.

Q-Cells – das sieht nicht gut aus!

Sowohl von der Nachrichtenseite als auch aus charttechnischer Sicht gibt es heute mal wieder keine guten Nachrichten von der Q-Cells AG. Heute morgen berichtete die Mitteldeutsche Zeitung, dass sich der Solarzellenhersteller Q-Cells aus Bitterfeld-Wolfen wegen der rückläufigen Nachfrage nach Solarzellen vom Großteil seiner Leiharbeiter trennt. Alte Befürchtungen der Anleger kehren damit offenbar schnell wieder zurück. Die Auftragslage bei dem Konzern ist nach wie vor nicht unbedingt als stabil zu bezeichnen. Am 12. Mai will das Unternehmen die neuen Quartalszahlen vorlegen – Anleger trennen sich im Vorfeld heute von der Aktie, die mit einem Tiefstkurs von 2,58 Euro heute der letzten Unterstützung bedenklich nahe gekommen ist, bzw. diese kurzzeitig unterschritten hat. Wird diese nun deutlicher unterschritten dürfte die Aktie erst im Bereich um die 2,20,- Euro den nächsten Halt finden. Der gesamte Solarsektor bleibt angeschlagen. Auch die Gewinnwarnung von US Branchenprimus First Solar und die heutigen schlechten Nachrichten von Sunways dürften in den nächsten Tagen noch etwas nachhallen…

Solarwerte Q-Cells, Solarworld, Solon und Phoenix – Analysten werden skeptischer

Während sich die Analysten bei der Aktie von Phoenix Solar noch uneinig sind fallen die Urteile bei Solarworld und Q-Cells in der letzten Zeit eher bescheiden aus. Allen voran sehen auch wir die Aktie von Q-Cells eher kritisch. Trotz eines kürzlich verkündeten Großauftrages bleibt die Aktie charttechnisch angeschlagen und kann auch nicht von der Meldung profitieren. Q-Cells Nordamerika und die US-Firma Sunpower haben gestern einen Vertrag über die Lieferung von Solarzellen mit einer Leistung von 83 Megawatt unterzeichnet. Ein Kauf drängt sich unserer Meinung nach hier in nächster Zeit trotzdem nicht auf. Wenn Sie investiert sind achten Sie auf die Marke von 2,60 Euro, die nicht unterschritten werden sollte!

Die Solarworld Aktie wurde zwar von der UBS in ihrer letzten Analyse von „sell“ auf „neutral“ heraufgestuft, aber das Kursziel bei 8,50 Euro belassen, was ungefähr dem momentanen Kursniveau entspricht. Auch hier scheint sich also ein Einstieg in die Aktie nicht unbedingt aufzudrängen. Zwar würden wir der Solarworld Aktie die beste Überlebensfähigkeit in einem hart umkämpften Markt attestieren, dennoch ist auch hier aufgrund der weiteren Unsicherheiten in der Branche allgemein, und der Charttechnik im besonderen, unter kurzfristigen Gesichtspunkten wohl nicht ratsam. Der Chart zeigt zudem noch ein Gap bei 7,82 Euro das demnächst geschlossen werden könnte.

Die Commerzbank sieht die Aktie von Phoenix Solar inzwischen nicht mehr so positiv und hat das Kursziel nun von 38 Euro auf 24 Euro gesenkt. Man rechnet mit einem Gewinneinbruch in diesem Jahr aufgrund der schwächeren Positionierung des Konzerns in Wachstumsregionen der Solarbranche. Die UBS hingegen ist der Meinung, dass der Titel nach wie vor ein klarer Kauf ist und belassen Ihr Kursziel bei 39,- Euro. Die Analysten verwiesen noch einmal darauf, das Phoenix Solar einer der günstigsten Photovoltaik-Papiere sei. Und das ist wohl richtig, vorausgesetzt es gelingt dem Konzern die Wachstumsziele zu erreichen.

Auch wir halten die Aktie von Phoenix Solar für eine der interessantesten aus dem deutschen Solarsektor, und sicherlich die interessanteste von den drei hier beschriebenen Aktien. Sieht man sich jedoch den Chart an stellt man fest, das hier offenbar keine Eile für einen Einstig geboten ist. Vorsichtige Anleger warten bis der gesamte Solarsektor wieder etwas anspringt, und setzen dann gezielt auf entsprechend günstige oder wachstumsstarke Titel aus der Branche. Die chinesischen Branchevertreter wie u.a. Yingli, Trina, LDK Solar sind in den letzten Tagen auch alle unter die Räder gekommen. Achten Sie auf deren Entwicklung, denn dort werden Sie als erstes erkennen können ob der Solarsektor wieder anspringt, oder nicht! Suntech Power konnte nachbörslich gestern nach guten Zahlen deutlich zulegen…

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