Author Archives: Lars

OnVista Bank schenkt aktiven Neukunden das neue iPad und die Ordergebühren

Die OnVista Bank belohnt aktive Neukunden ab sofort mit einem neuen iPad von Apple. Die ersten 3.000 Neukunden, die bis zum 30. September 2012 ein FreeBuy Cash Depot beim Frankfurter Online-Broker eröffnen, erhalten als kostenlose Zugabe das begehrte Tablet und obendrein zwei Willkommens-FreeBuys. Einzige Voraussetzung: Bis zum 31. Oktober 2012 müssen mindestens 50 Wertpapiertransaktionen mit einem Ordervolumen von jeweils 1.000 Euro oder mehr über das neue Depot ausgeführt werden – dafür gibt es dann das neue iPad.

Dabei spielt es keine Rolle, ob für die anrechnungsfähigen Orders kostenlose Wertpapierkäufe aus dem möglichen Kontingent des FreeBuy-Depots eingesetzt, oder ob reguläre Wertpapierkäufe oder -verkäufe getätigt werden. Mit dem FreeBuy-Depot und der einzigartigen Verzahnung der OnVista Bank mit dem Finanzportal spricht Onvista vorrangig aktive Anleger an. Das neue iPad macht es dabei noch leichter, sich über die aktuellen Entwicklungen an den Finanzmärkten auf dem Laufenden zu halten und von überall aus auf das Depot zuzugreifen.

OnVista Bank - Die neue Tradingfreiheit
 

Mit FreeBuys kostenlos Wertpapiere ordern

Mit dem Freebuy-Depot von Onvista können Kunden der Wertpapiere dauerhaft ohne Ordergebühren kaufen. Im Konto-Modell FreeBuy Cash erhalten sie in Abhängigkeit vom durchschnittlichen Guthaben auf dem Verrechnungskonto bis zu 30 FreeBuys pro Monat. Ansonsten gilt für eine Order über das FreeBuy Cash-Depot ein Grundpreis von 5,99 Euro plus 0,23% des Ordervolumens (maximal 39,00 Euro).

Dax Prognose – Angst vor dem Sprung über 7.000

Heute korrigiert der Markt zum Handelsstart etwas durch, was grundsätzlich nach dem starken Anstieg der letzten Tage auch gesund ist. Gestern wurde unsere Trading Ziel im S&P 500 mit dem Erreichen der  Marke von 1.403 Punkten abgearbeitet, im DAX fehlt mir allerdings noch der Test der runden 7.000er Marke von unten, um die aktuelle Bewegung erst einmal abzuschließen. Runde Marken üben immer wieder eine gewisse Faszination und Anziehungskraft aus. Aus diesem Grund rechne ich persönlich auch nicht mit einer stärkeren Korrektur bevor dieses Ziel zumindest touchiert wurde. Grundsätzlich wird die Luft aber nun aus charttechnischer Sicht schon sehr dünn. Der DAX sollte demnach das gesteckte Ziel noch erreichen können, dann im Anschluss aber erst einmal auf 6900, 6850 oder gar 6720 korrigieren, bevor der Aufwärtstrend dann wieder aufgenommen werden kann.

Ein möglicher Zeitpunkt für die Korrektur könnte aus meiner Sicht der Freitag sein. Hier steht auch die nächste größere POMO Sell Action der FED auf dem Programm. Entscheidende Konjunkturdaten aus China und den USA sehen wir allerdings schon morgen. Neben dem chinesischen Verbraucherpreisindex und dem Erzeugerpreisindex die schon nachts um 3:30 Uhr unserer Zeit veröffentlicht werden, dürften mal wieder die Handelsbilanz der USA sowie die Anträge auf Arbeitslosenhilfe  für verstärktes Interesse der Anleger sorgen. Aus diesem Grund möchte ich mich hier noch nicht so genau festlegen wann es zu einem Rücksetzer kommt. Wichtig ist es aus meiner Sicht darauf zu achten wann der DAX die 7.000er Marke erreicht. Spätestens ab diesem Zeitpunkt sollte man wohl kurzfristig etwas vorsichtiger werden.

Rheinmetall im Krisenmodus?

Der Kursverlauf der Rheinmetall Aktie ist seit Tagen nicht mehr überzeugend. Zudem wartet bei 35,- Euro immer noch ein großes Gap im Chart darauf eventuell noch geschlossen zu werden. Auch die heutige Meldung dass der Rüstungskonzern trotz guter Auftragslage plant seine Panzersparte einer intensiven internen Prüfung zu unterziehen lässt mich aufhorchen. Soll heißen die Sparte könnte eingedampft werden, viele Mitarbeiter fürchten nun die baldige Entlassung. Vom Unternehmen hingegen war heute zu hören… „das Ziel der Überprüfung sei eine wirtschaftlich optimale Struktur der Rheinmetall Landsysteme GmbH“, was wiederum darauf hindeuten könnte dass die erzielten Margen zu gering sind und der Gewinn des Unternehmens in dieser Sparte entsprechend schwach ausfällt. Am Freitag will die Rheinmetall über das abgelaufene Quartal berichten, man darf also gespannt sein ob die gesteckten Ziele erreicht wurden.

Rheinmetall hatte erst Anfang 2012 die Produktion von militärischen Radfahrzeugen aus der RLS ausgegliedert und in ein Joint Venture mit MAN eingebracht. Nun geht es um die Zukunft der verbleibenden Panzersparte. Die Rheinmetall Landsysteme GmbH entwickelt und der baut gepanzerten Radfahrzeugen, Kampfpanzern, Panzerhaubitzen und Spezialpanzern zum Legen von Brücken, dem Räumen von Minen oder dem Bergen beschädigter Fahrzeuge. Eigentlich der Bereich den ich persönlich mit am interessantesten bei dem Unternehmen finde, denn der Bedarf an solchen Spezialfahrzeugen sollte weiterhin hoch bleiben. Insbesondere bei den zunehmenden Friedenseinsätzen und bei Spezialeinheiten werden Rheinmetall Panzerfahrzeuge verstärkt eingesetzt.

Rheinmetall wollte sich nicht weiter zu den einzelnen Details des Konzernumbaus äussern. Für mich passt das alles nicht so ganz zusammen. Die Konzentration auf andere Unternehmensteile wäre aus meiner Sicht nur bedingt sinnvoll, denn gerade der Bereich „Defence“ war immer eine tragende Säule des Konzerns. Die hochprofitable Automobilsparte wird wahrscheinlich erst im Jahr 2013 an die Börse gebracht, fällt aber damit dann künftig mindestens zur Hälfte aus der Bilanz des Mutterkonzerns. Zuletzt konnte Das Unternehmen einen Großauftrag verkünden an dem es zusammen mit Krauss Maffei 800 Leopard 2 Panzer nach Saudi Arabien liefern soll. Weitere Großaufträge aus Katar sollen Gerüchten zufolge schon in der Pipeline sein. Diese Panzergeschäfte sind aber alles andere als unumstritten, da die Wahrscheinlichkeit eines Weiterverkaufs der Panzer in Krisengebiete laut Fachleuten sehr hoch ist.

Ob der neu eingeschlagene Weg der Geschäftsleitung nun sinnvoll ist oder nicht werden die kommenden Monate zeigen. Erste Fragen hierzu dürften wohl auch mit der Zahlenvorlage zum zweiten Quartal am kommenden Freitag beantwortet werden. Die geplante Verschlankung des Konzerns stimmt mich im Vorfeld dieser Zahlen zumindest etwas nachdenklich. Meistens geschehen solche weitreichenden Veränderungen eher aus der Not heraus. Zudem hinterlassen Restrukturierungsmaßnahmen wie diese meistens hässliche Spuren in den Bilanzen der kommenden Quartale. Die eigentliche Frage die man sich als Aktionär von Rheinmetall wohl demnächst stellen muss ist aber viel mehr eine moralische. Bislang war Rheinmetall mit seinen Produkten aus meiner Sicht ein Unternehmen dass sich vorrangig mit „Friedenssicherung“ beschäftigt hat. Die Großaufträge aus dem arabischen Raum, die eventuell geplante Konzentration auf solche Geschäfte, ebenso wie eine Gewinnmaximierung in einzelnen Sparten zu Lasten von Mitarbeitern, würden meine persönliche Sichtweise auf das Unternehmen aber deutlich verändern…!

Mehr zum geplanten Panzer Deal mit Saudi Arabien auch hier:

Commerzbank Aktie vor den Zahlen kaufen?

Die Bankaktien konnten sich zuletzt etwas erholen. Nachdem die Anteilsscheine der Commerzbank noch einmal die Tiefstände ausgelotet haben, kam wie erwartet der Rebound und führte über den Widerstand bei 1,18 Euro bis in den Bereich um die 1,30 Euro. Seit vier Tagen konsolidiert die Aktie nun auf diesem Niveau. Dabei wurde die Unterstützungszone zwischen 1,18 und 1,20 Euro zweimal erfolgreich getestet. Inzwischen kann man nun mit etwas Wohlwollen eine Cup an Handle (Tasse mit Henkel)  Formation im kurzfristigen Chart ausmachen, die den Aktienkurs in absehbarer Zeit bis in den Bereich um die 1,46 Euro führen sollte. Mit dem Sprung über die Marke bei 1,28 Euro wäre damit dann zum einen die 38 Tage-Linie erfolgreich überwunden worden und zum anderen die 200 Tage-Linie bei ca. 1.54 Euro fast wieder in greifbarer Nähe. Hier läge dann zusätzlich noch das Verlaufshoch von Anfang Mai das es zu überwinden gilt, um die Bodenbildung bei der CoBa Aktie endgültig abzuschließen.

Am kommenden Donnerstag wird die CoBa den Halbjahresbericht veröffentlichen. Ich betrachte die Vorlage des Zahlenwerks, nach der erfolgreichen und weitreichenden Restrukturierung der Bank, als einen der besten Zeitpunkte der letzten Wochen um bereits im Vorfeld der Veröffentlichung mit einer ersten Position auf einen Rebound zu setzen. Durch die Zusagen der EZB und auch der FED in die Märkte einzugreifen wenn es notwendig wird dürfte insbesondere für die zweitgrößte deutsche Privatbank nun einige großer Risikofaktoren deutlich an Schrecken verloren haben. Gelingt es dem Firmenlenker Martin Blessing zudem durch ein entsprechend überzeugendes Zahlenwerk und die weitere Reduktion der Risikofaktoren wieder mehr Vertrauen in sein Unternehmen zu schaffen, sind die genannten Kursziele schneller in Reichweite als sich so mancher Anleger dies heute bereits vorstellen kann.

Kurzfristig sehe ich somit jetzt eine realistische Chance für demnächst wieder deutlich steigende Kurse bei der Commerzbank Aktie, wenn es gelingen kann die 38-Tage Linie zu überwinden. Achten Sie also verstärkt auf die Zone zwischen 1,28 und 1,30 Euro! Natürlich besteht auch weiterhin die Möglichkeit einer erneuten Enttäuschung bzw. eines weiteren Rücksetzers an den Börsen ausgelöst durch politische Nachrichten. Dann wäre dieses Szenario wohl erneut hinfällig und mein „Spielplan“ für die kommenden Wochen müsste schnell überarbeitet werden. Meiner Meinung nach spricht aber, sowohl aus fundermentaler als auch aus charttechnischer Sicht, jetzt einiges dafür dass es dieses mal vieles anders sein könnte …!

K + S Rückschlagspotenzial bis…

Die Aktie des Düngemittelherstellers Kali und Salz konnte kann bereits seit tagen nicht mehr von dem allgemein positiven Trend an den Aktienmärkten profitieren. Auch gestern verlor der Titel 0,77 Prozent an Wert während die Mehrzahl der Aktien weiter kräftig zulegen konnte. Anfang Juni notierte die Aktie noch knapp unter der Marke von 31,- Euro, wo ich ihnen die Aktie als möglichen Trading Kandidaten zu 30,75 Euro vorgestellt hatte. Nach einem anschließenden Ausflug über die 40,- Euro Marke wurde die Position wieder glatt gestellt. Seitdem konsolidiert die K+S Aktie auf diesem Niveau. Der Schlusskurs lag gestern bei 39,54 Euro.

Aus charttechnischer Sicht dürfte diese Konsolidierung weiter gehen. Der MACD hat in den negativen Bereich gedreht und auch der Slow Stochstics Indikator signalisiert eher noch weiter nachgebende Kurse. Der RSI befindet sich (noch) im neutralen Bereich. Über der 40,- Euro Marke befinden sich zudem starke Widerstände, die nicht im ersten Anlauf überwunden werden konnten, und auch weiterhin hart zu knacken sein dürften. Mit dem starken Anstiege im Juni wurde beim Durchstoßen der 38 Tage-Linie zudem ein ordentliches Gap hinterlassen. Diese Kurslücke, die sich um die 33,- Euro befindet dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit noch geschlossen werden, bevor es dann zu einem nachhaltigen Anstieg bei der K+S Aktie kommen kann.

Analysten zeigen sich weiterhin optimistisch was den zu erwartenden Kursverlauf bei der Aktie anbelangt. Erst am 01.August hat HSBC das Kursziel von 49,- auf 51,- Euro angehoben. Grundsätzlich bin auch ich der Meinung dass es sich bei K+S um den wahrscheinlich interessantesten Kandidaten aus der Düngemittel-Branche handelt. Allerdings ist die Aktie auch nicht mehr ganz billig. Das KGV für 2013 liegt bei 11,31. Auf dem aktuellen Kursniveau ist die Aktie somit für mich maximal eine Halteposition. Unter Berücksichtigung der Charttechnik habe ich die Gewinne mitgenommen und warte auf einen entsprechenden Rücksetzer für einen Wiedereinstieg. Unter der Unterstützung bei 38,30 Euro dürfte es schnell in Richtung 35,80 Euro gehen. Hier kann man wieder erste Positionen aufbauen – oder man wartet auf den Gap Close…

Tradingidee SAF Holland – Wenn dann jetzt!

Die Aktie von SAF Holland dümpelt bereits seit Anfang Juni in einer engen Trading Range zwischen 4,20 und 4,80 Euro. Gestern konnte die Aktie nun erneut stark zulegen und notiert inzwischen wieder an einem sehr interessanten Ausgangspunkt für eine mögliche Rally in Richtung der 6,- Euro Marke. Mit dem XETRA Schlusskurs von 4,89 Euro ist die Aktie bereits aus der bestehenden Tading-Range ausgebrochen. Zudem notiert die SAF Aktie inzwischen wieder über der wichtigen 200-Tage Linie, die bei ca. 4,77 Euro verläuft. Ein erstes Ziel auf dem Weg nach oben wäre nun der Widerstand bei 5,56 Euro. Sowohl der MACD als auch der RSI Indikator signalisieren weiter steigende Kurse. Aus charttechnischer Sicht stehen die Ampeln somit nun auf grün. Sollte die Aktie heute weiter zulegen können ist der Ausbruch geglückt!

Der LKW Zulieferer glänzte bereits im ersten Quartal des Jahres mit guten Zahlen und einem sehr optimistischem, und vor allem konkretem Ausblick auf die kommenden beiden Jahre. Analysten haben darauf hin Ihre Kursziele deutlich nach oben angepasst. Ich habe Ihnen den Titel im Dezember hier bei Kursen von 3,80 Euro vorgestellt. Acht Euro sollten bei der Aktie bei weiter freundlichem Börsenumfeld drin sein! Equnet sieht das Kursziel inzwischen gar bei 9,- Euro was einer weiteren Kurssteigerung von 50 Prozent entsprechen würde.

Die Aktie des Spezialmaschinenbauers ist mit einem KGV von 5,09 für 2013 weiterhin extrem attraktiv bewertet. Zudem ist das Unternehmen solide durchfinanziert, was in diesen Zeiten fast noch wichtiger erscheint als eine günstige Unternehmensbewertung. Am 14. August wird SAF  nun die Zahlen für das abgelaufene Quartal präsentieren. Ich gehe davon aus dass der Aktienkurs bis zur Vorlage der Daten zum letzten Quartal nun weiter anziehen wird. Spätestens aber mit der Präsentation des Quartalsberichts rechne ich mit einem deutlichen Schub und natürlich entsprechend guten Zahlen. Es könnte also durchaus Sinn machen sich bereits im Vorfeld der Quartalsbilanz mit einer ersten Position bei SAF Holland zu engagieren. Nach unten ist der Aktienkurs von SAF durch die Unterstützung bei 4,20 Euro gut abgesichert.

Wenn gute Zahlen eigentlich schlechte Zahlen sind…

Der US Privatsektor hat im Juli mehr neue Stellen geschaffen als angenommen. Im Vergleich zum Vormonat ist die Zahl der Beschäftigten um 163.000 Stellen angewachsen und lag damit deutlich über den Marktschätzungen von 120.000 neu geschaffenen Stellen. Damit sind die Vorgaben für den Arbeitsmarktbericht am Freitag gar nicht mal so schlecht. Auch die sonstigen US Indikatoren haben sich in den letzten Wochen weiter aufgehellt. Insbesondere vom zuvor angeschlagenen US Häusermarkt gibt es immer weitere Signale dafür dass die Talsohle nun endlich durchschritten wurde. Der Leidensdruck der US Wirtschaft ist nicht mehr ganz so hoch wie noch vor ein paar Wochen. Somit sinkt auch nach Auffassung der meisten Marktteilnehmer die Wahrscheinlichkeit dafür das Ben Bernanke heute Abend tatsächlich ein weiters Liquiditätsprogramm  a la QE3 ausrufen wird.

Nachdem zuvor die Aktienkurse aber in freudiger Erwartung dieses Ereignisses bereits deutlich gestiegen sind droht nun aus Sicht vieler Marktbeobachter kurzfristig deutliches Enttäuschungspotenzial für die Aktienmärkte. Die weit verbreitete Meinung ist, dass Bernanke sich diesen letzten und entscheidenden Schritt noch etwas aufheben dürfte. Denn insbesondere wenn sich die Euro-Krise weiter zuspitzt und  die Unternehmensdaten im dritten Quartal weiter verschlechtern sollten, könnte eine neue Geldspritze sinnvoller sein als heute. Man darf also durchaus gespannt sein was heute Abend passieren wird…

Nicht nur die  Lage sondern auch die Stimmung in Europa scheint sich hingegen weiter zu verschlechtern. Für das dritte Quartal erwartet die Industrie sowohl in Deutschland als auch für Gesamteuropa nicht allzu viel Gutes. Der Einkaufsmanager Index für die Euro Zone ist im Juli erneut gesunken und notiert somit inzwischen auf einem Drei-Jahres-Tief. Die weitere spannende Frage ist nun also ob die EZB am Donnerstag halten wird was Mario Draghi so vollmundig versprochen hat. Wenn nicht dürften die Risikoaufschläge für spanische und italienische Anleihen wieder schneller am oberen Rand der Spanne notieren als den Ländern lieb sein kann, und die Aktienmärkte ebenfalls deutlich korrigieren.

Einen weiteren Faktor scheint der Markt aber in meinen Augen völlig verdrängt zu haben. Das Ringen um die Reformen in Griechenland und den Verbleib des Landes in der Eurozone geht offenbar in die entscheidende Phase. Die Anzeichen für einen baldigen Austritt Griechenlands verdichten sich immer mehr. Auch wenn die meisten Marktteilnehmer davon ausgehen dass dieses Ereignis schon lange in den aktuellen Preisen enthalten sein sollte, wäre es wohl geradezu fahrlässig sich darauf zu verlassen dass ein solches Ereignis völlig ohne Folgen bleiben kann. Auch das könnte nach meiner Ansicht ein mögliches Szenario sein für das sowohl die EZB als auch die FED ihr Pulver noch etwas trocken halten, ebenso wie das mögliche Scheitern des ESM in Karlsruhe am 12. September. Denn nur durch eine entsprechende konzertierte Aktion der Notenbanken wäre ein kurzfristiger Crash dann in beiden Fällen wohl noch aufzuhalten.

Welches Szenario Mario Draghi also gemeint haben könnte als er sagte die EZB werde alles tun…bleibt für mich aus diesem Blickwinkel erst einmal unklar. Ich gehe davon aus dass die FED heute nicht das gewünschte QE3 Programm liefern wird. Viel mehr wird Bernanke mit einer kleineren Maßnahme versuchen den Markt nicht völlig zu enttäuschen, bzw. bei Laune zu halten. Das kann beispielsweise eine Verlängerung der Nullzins Politik um ein Jahr sein. Und natürlich werden seine Aussagen zum weiteren Vorgehen wieder einmal in die Waagschale geschmissen und somit ganz entscheidend für die Reaktion des Marktes sein. Da Bernanke sich der Tragweite seiner Worte sehr wohl bewusst ist, rechne ich somit aber auch nicht mit einem Absturz im Anschluss auf die FED Sitzung. Mal sehen ob ich recht behalten werde… In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen erfolgreichen Börsentag und werde mich jetzt den schönen Dingen des Lebens widmen, bis der Markt sich für eine Richtung entschieden hat…

Kurs-Massaker bei Suntech, Trina, LDK, Yingli, Jinko Solar & Co.

Ein wahres Massaker erleben zur Zeit die Aktionäre von chinesischen Solarfirmen. Auslöser für den jüngsten Kursrutsch war vor zwei Tagen die Meldung dass Suntech Power möglicherweise Opfer eines Betrugs geworden ist. Dabei soll das Unternehmen einen Betrag von 560 Millionen Euro verloren haben. Zudem wird Suntech Power verdächtigt, verschiedene Wertpapiergesetze missachtet zu haben. Konkret geht es um Unternehmensmeldungen im Zeitraum vom 18. August bis zum 30. Juli 2012 zur Geschäftsentwicklung und der finanziellen Situation. Offensichtlich vermutet der Markt hier größere Unregelmäßigkeiten.

Auch bei Trina Solar läuft es alles andere als rund. Der Solarkonzern hat sein Prognose für das zweite Quartal deutlich gekappt, was insbesondere auf die Strafzölle und den damit verbundenen, schwachen US Markt zurückzuführen ist. Canadian Solar hat seine Prognose dementsprechend ebenfalls kürzlich gekappt. Die Liste der schlechten Nachrichten aus der Branche will nicht abreißen und schickte alle genannten Titel in den letzten beiden Handelstagen deutlich in die Tiefe. Hier ein kurzer Überblick da ich aus Platzgründen nicht alle Charts hier abbilden kann, auch in Textform:

Die Aktie von Yingli Green Energy korrigierten gestern noch einmal um 12,6 Prozent auf 1,60 USD und erreichte damit ein neues Allzeittief. Die Aktien von Suntech Power brachen um weitere 15,7 Prozent auf 1,13 USD ein, Trina Solar schlossen 2,5 Prozent leichter bei 4,72 USD. LDK Solar Aktien korrigierten noch einmal um 3,4 Prozent auf 1,42 USD, Jinko Solar Aktien fielen ebenfalls noch einmal deutlich um fast 8 Prozent. ReneSola schlossen 5,2 Prozent leichter bei 1,28 USD und China Sunergy beendeten den Handelstag mit einem Minus von 5,1 Prozent auf 1,67 USD.

Während also nun auch bei den chinesischen Branchenvertretern Weltuntergang-Stimmung herrscht konnte beispielsweise die amerikanische First Solar Aktie von dieser Entwicklung deutlich profitieren und legte gestern fast zehn Prozent zu. Allerdings ausgehend von einem ebenso dramatischen Kursniveau, verglichen mit den ehemaligen Höchstständen der Aktie. Wie weit der Absturz bei den chinesischen Aktien noch gehen kann bleibt abzuwarten. Bekanntlich ist ja bei „0“ Schluss und allzu weit sind einige der genannten Aktien nicht mehr davon entfernt. Grundsätzlich bleibe ich auch auf diesem deutlich niedrigerem Kursniveau bei meiner Meinung zu chinesischen Solaraktien. Spekulativ orientierte Anleger könnten jetzt ein paar Zockerpositionen wagen wenn sie sich über die Möglichkeit des Totalverlustes ihres Kapitals im Klaren sind. Alle anderen lassen lieber auch weiterhin die Finger davon!

Porsche verachtfacht Gewinn, BMW mit deutlichem Gewinneinbruch

Porsche erzielte im ersten Halbjahr 2012 einen Gewinn der achtmal so hoch ist wie im letzten Jahr. Unterm Strich bleiben 1,15 Milliarden Euro nach zuvor 149 Millionen Euro in der Kasse der Porsche SE. Wie der einmal wurde das Ergebnis durch die gegenseitigen Optionsrechte zwischen VW und Porsche deutlich geschmälert, da die Werte für diese Optionen regelmäßig neu bewertet werden müssen. In diesem Quartal schlugen die Kaufrechte für den zweiten Teil des Sportwagengeschäfts von Porsche mit satten 1,38 Milliarden Euro zu buche. Nun holt die Porsche Muttergesellschaft zum Befreiungsschlag aus. Mit dem Komplettverkauf des Porsche-Sportwagengeschäfts ergibt sich kurzfristig im Konzernabschluss ein einmaliger positiver Ergebniseffekt von bis zu sieben Milliarden Euro, wie die Porsche Automobil Holding SE gestern mitteilte. Dadurch dürfte die Porsche SE dann schuldenfrei sein und zudem einen Großteil der Risiken aus den ausstehenden Klagen gegen das Unternehmen abgedeckt haben. Verbleiben wird nach der Transaktion dann die Hälfte aller VW Stammaktien bei der Porsche SE. Dieser Teil wird momentan mit 18 Milliarden Euro an der Börse bewertet…!

BMW verbucht mit der Vorlage der Quartalszahlen heute einen Gewinneinbruch, sieht sich aber weiterhin im Plan auch in diesem Jahr ein Rekordergebnis erzielen zu können. Dabei fiel der Rückgang beim Gewinn mit einem deutlichen Minus von 28 Prozent schon recht deutlich aus. Im zweiten Quartal wurden nur noch 1,28 Milliarden Euro verdient, deutlich weniger als bspw. bei Porsche! Der operative Gewinn belief sich auf 2,3 Milliarden Euro, was ungefähr 19 Prozent weniger ist als im Vorjahr. Beim Umsatz konnte BMW weiter zulegen. Hier wurde der Wert um 7,3 Prozent auf 19,2 Milliarden Euro gesteigert. Auch die Gesamtzahl der abgesetzten Autos wurde um 5,4 Prozent auf 475.011 Einheiten gesteigert.

Der Gewinnrückgang wurde zwar von den meisten Marktteilnehmern so erwartet, dennoch bleibt für mich ein fader Beigeschmack dieses Zahlenwerkes. Offensichtlich muss BMW inzwischen deutlich höhere Rabatte auf seine Modelle gewähren als die vergleichbare Konkurrenz von VW oder Audi. Anders ist die Steigerung bei Absatz und Umsatz bei gleichzeitige deutlichem Gewinnrückgang für mich nicht zu erklären. Auch VW, Porsche und Audi hatten kürzlich Zahlen verkündet, die sich wesentlich stabiler präsentieren. Mein Fazit bleibt somit weiterhin wie gehabt: BMW ist der einzige deutsche Autobauer der sich nicht in meinem Depot befindet, und das wird auch so bleiben. Grundsätzlich sollten sich Anleger wohl die Frage stellen ob sie langfristig nicht bei Audi und VW bessere Chancen vorfinden. Insbesondere die nun anstehende Fusion von VW und Porsche bietet in meinen Augen eine ganz neue Chance. Vielleicht lesen Sie dazu den oberen Teil dieses Artikels noch einmal genau…

Das Hindenburg Omen wurde wieder gesichtet…

In der letzten Woche wurde es wiedermal gesichtet – Das Hindenburg Omen. Viele Anleger haben sich wohl gefragt was das ist, und was der gute alte Herr Hindenburg mit der Börse zu tun hat? Ich habe bereits beim letzten Auftauchen dieses Phänomens recherchiert und darüber berichtet. Gerne möchte ich hier aber noch einmal versuchen dieses Phänomen einigermaßen verständlich zu erklären. Es handelt sich hierbei um eine spezielle Chartformation die relativ selten auftritt, aber dann nicht selten einen mittelbar starken Einbruch der Börsen zur Folge hat. Dieses technische Muster besteht aus relativ komplizierten Zusammenhängen von Kursverläufen. Es wird ausgelöst, wenn mehr als 2,8 Prozent aller an der NYSE gelisteten Aktien neue Jahreshochs ausgebildet haben, und gleichzeitig mehr als 2,8 Prozent aller Aktien ein neues Jahrestief markieren. Zusätzlich muss der Zehn-Wochen-Durchschnitt aufwärts gerichtet sein, der McClellan Oszillator hingegen an diesem Tag gen Süden zeigen, usw. Wer es genau wissen will bitte nochmal >hier< nachlesen.

Hört sich erst mal irgendwie wirr an, zeigt aber, dass gewisse Zusammenhänge an der Börse irgendwie durcheinander geraten sind. Platt gesagt, zum einen stark steigende Kurse und gleichzeitig stark fallende Kurse. Wenn ein Hindenburg Omen auftaucht zeigt dies somit, dass während einige Aktien noch steigen, die allgemeine Marktbreite bereits deutlich nachlässt, und die Zahl der fallenden Aktien an genau diesem Tag die Zahl der steigenden Aktien nun überwiegt. Am vergangenen Donnerstag wurde wieder ein sogenanntes Hindenburg Omen gesichtet. Zur Erinnerung, das war genau der Tag an dem Mario Draghi sein Zaubersprüchlein aufgesagt hat, und somit einen Absturz der Märkte verhinderte. Aus charttechnischer Sicht waren an diesem Tag alle Voraussetzungen für eine starke Korrektur gegeben…!

Nun muss man aber nicht in Panik verfallen, denn zunächst ist dieses Phänomen nur eine Momentaufnahme. Die Theorie besagt aber: Sollte das Hindenburg Omen innerhalb von 36 Tagen nach dem ersten Erscheinen erneut auftreten, ist die Wahrscheinlichkeit für stark fallende Kurse danach- zumindest theoretisch- extrem hoch. Das erste Erscheinen des Hindenburg Omen signalisiert also zunächst nur „Gefahr“ beim zweiten Auftauchen wird die Luft schon etwas dünner. Weiterhin besagt die Theorie dann, dass nach dem zweiten Erscheinen innerhalb der nächsten 106 Tage mit einem Crash an den Aktienmärkten zu rechnen ist. Sicherlich ist auch dass dann noch ein großzügig gefasster Zeitraum der genügend Zeit zum Handeln lassen würde.

Eines der bekanntesten Beispiele für diese sich selbst erfüllende Prophezeiung ist der Crash von 1987. Damals wurde im September/Oktober insgesamt drei mal ein solches Phänomen “gesichtet”. Was daraufhin passierte wissen wir ja alle. Auffällig war aber im Jahre 1987, dass zwischen den einzelnen Erscheinungen die Kurse weiter munter angestiegen sind bevor es dann letztendlich zum Crash kam. Auch in  Jahr 2007 wurde das Hindenburg Omen im Juli gesichtet… Nun sollte man solchen historischen Ereignissen aber vielleicht nicht allzu viel Bedeutung beimessen. das Hindenburg Omen trat in den letzten 40 Jahren immer mal wieder auf, führte aber nicht unbedingt immer und vor allem nicht sofort, zu einem jähen Absturz der Börsen. Sollte es demnächst wieder an einem Börsentag zu dem Phänomen kommen, dann ist eventuell Vorsicht geboten, ansonsten würde ich nach wie vor eher darauf setzen den gesunden Menschenverstand in die Anlageentscheidungen mit einzubeziehen.

Metro – Skepsis ist angebracht

Die Metro AG hat heute ebenfalls Zahlen für das letzte Quartal vorgelegt, und die sahen auf den ersten Blick gar nicht mal so schlecht aus. Der Handelskonzern übertraf beim Ebit vor Sonderfaktoren die Erwartungen des Marktes, denn der Verlust ist geringer ausgefallen als befürchtet. Analysten hatten mit einem Umsatz von 15,8 Mrd. Euro und einem Ebit vor Sonderfaktoren von 300 Mio. Euro gerechnet. Beim Ergebnis hatten die Fachleute einen Verlust in Höhe von 55,7 Millionen Euro prognostiziert. Tatsächlich setzte Metro 15,8 Milliarden Euro im zweiten Quartal um. Der operative Gewinn wurde vor Sonderfaktoren von 306 auf nun 314 Millionen Euro gesteigert. Unterm Strich musste aber nach Wertberichtigungen ein Verlust von 20 Millionen Euro ausgewiesen werden. Damit wurden die deutlich pessimistischen Erwartungen des Marktes zwar geschlagen, der Handelskonzern bleibt aber im negativen Terrain.

Erreicht wurden diese Werte nur durch eine Preisoffensive die zu Lasten der Gewinne ging, dennoch ist Firmenlenker Olaf Koch weiterhin zuversichtlich und will mit entsprechenden Kostensenkungsmaßnahmen weiter gegensteuern. An seiner  Prognose für das Gesamtjahr hielt Koch fest. Für den Konzern erwartet er weiterhin einen leichten Umsatzanstieg sowie ein Ebit vor Sonderfaktoren in etwa auf der Höhe des Vorjahreswertes von 2,37 Milliarden Euro. Um diese Ziele zu erreichen muss sich der Konzern aber wohl im zweiten Halbjahr noch einmal deutlich strecken. Ich bin mir nicht sicher ob dies angesichts der allgemein mauen Umfeldes auch erreicht werden kann. Zunächst beruhigt die Bestätigung der Prognose aber offensichtlich die Nerven der Anleger. Die Metro Aktie kann heute über drei Prozent zulegen.

Commerzbank vs Deutsche Bank – Wer restrukturiert schneller und solider?

Die Commerzbank hat im abgelaufenen Quartal wieder deutlich mehr verdient als im Vorjahreszeitraum. Im vergangenen Jahr hatten hohe Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen das Ergebnis noch deutlich belastet. Nun rechnet man bei der CoBa wieder mit einem Quartalsgewinn in Höhe von 450 Millionen Euro. Die genauen Zahlen gibt es zwar erst am 09. August, dennoch gab das Unternehmen bereits gestern erste Eckdaten bekannt. Demnach verdiente die Commerzbank im ersten halben Jahr nun ca. 900 Millionen Euro nach 1,2 Milliarden Euro im Vorjahr.

Belastet wurde das Ergebnis auch in diesem Quartal durch weitere „Aufräumarbeiten“. So mussten auf den Verkauf der ukrainischen Tochterbank Forum, die nun an die Smart Group veräussert wird, Abschreibungen in Höhe von 86 Millionen Euro vorgenommen werden. Weitere Belastungen in Höhe von geschätzten 200 Millionen Euro werden in den kommenden Quartalen noch auf die CoBa zukommen wenn die Transaktion dann abgeschlossen wird. Der Verkauf hat laut Angaben der Commerzbank aber nur geringe Auswirkungen auf das Kernkapital der Bank. Martin Blessing sieht sein Unternehmen hier weiterhin auf einem guten Weg. Die harte Kernkapitalquote lag Ende März bei 11,3 Prozent. Für Ende Juni 2012 rechnet die Commerzbank mit einer Steigerung auf 12 Prozent.

Auch die Deutsche Bank will die Kapitalanforderungen nach Basel III weiterhin aus eigener Kraft erfüllen, schafft es aber nach eigenen Angaben bis Anfang 2013 nur auf 7,2 Prozent, was deutlich unter den Vergleichswerten anderer Geldhäuser liegt. Zwar wäre dies gerade genug um die Anforderungen der Aufsichtsbehörden zu erfüllen, Anleger und Analysten befürchten aber wegen dieser schwachen Quote weiterhin eine Kapitalerhöhung. Die Konzernleitung setzt hingegen darauf die Kapitalanforderungen durch den Abbau von Risikopositionen und die erzielten Gewinne zu stärken. So wurde heute bekannt dass man das Engagement in spanischen Staatsanleihen im letzten Quartal von 1,4 Milliarden auf nun 873 Millionen Euro reduziert hat. Auch in den übrigen Krisenländern Portugal, Irland, und Griechenland wurde das Engagement weiter zurückgefahren. Einzig in Italien hat die DB in den letzten drei Monaten die Investitionen von 2 auf 2,5 Milliarden Euro erhöht.

Im Fokus stehen heute aber zunächst einmal die Geschäftszahlen des deutschen Branchenprimus. Die Deutsche Bank musste heute einen geradezu dramatischen Gewinneinbruch im Investmentbanking bekannt geben. Demnach brach der Vorsteuergewinn um satte 63 Prozent gegenüber  dem Vorjahr, auf nur noch 357 Millionen Euro ein. Die Eurokrise würde weiterhin hohe Belastungen für das Unternehmen mit sich bringen, hieß es in dem Pressebericht. Eine gravierende Verbesserung der Situation erwarten die beiden neuen Vorstandschefs Anshu Jain und Jürgen Fitschen in nächster Zeit nicht.

Angesichts der weiteren Kapitalanforderungen die auch aus den Gewinnen (welchen?) der Deutsche Bank realisiert werden sollen und den sehr wahrscheinlichen Strafzahlungen aus dem Libor Skandal, die demnächst auf das Unternehmen zukommen werden, scheint mir das Polster der Bank inzwischen sehr dünn zu sein. Eine baldige Kapitalerhöhung bei der Deutschen Bank sollte man wohl aus diesem Grunde nicht mehr kategorisch ausschließen. Die Commerzbank hingegen mausert sich weiterhin zu einem soliden Bankhaus im klassischen Sinn, auch wenn der eigeschlagene Weg noch etwas steinig bleiben dürfte. Letztlich haben beide Banken die Erwartungen damit verfehlt. Insgesamt gewinne ich aber inzwischen den Eindruck dass die Truppe um Blessing etwas solider und schneller restrukturiert als die um Fitschen und Jain und das dürfte in diesen Zeiten ein ganz wesentlicher Faktor sein…!

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