Author Archives: Lars

Deutsche Bank – Geht sie doch noch runter bis 22,- Euro?

Die leichte Erholung der letzten Tage bei der Aktie der Deutschen Bank hat sich mal wieder als nicht nachhaltig erwiesen. Während die amerikanischen Branchenkollegen weiterhin ungehemmt viel Geld verdienen kämpft das deutsche Bankhaus weiterhin mit seinen Altlasten. Immer neue Probleme und Ärger mit verschiedensten Aufsichtsbehörden lassen den Aktienkurs einfach nicht zur Ruhe kommen. Inzwischen hat sich nun auch das charttechnische Bild wieder deutlich eingetrübt. Der Slow Stochastic Indikator signalisiert schon seit Tagen wieder eher fallende Kurse und der MACD ist kurz davor diesem Vorbild zu folgen. Ein Unterschreiten der zuletzt erreichten Tiefstände würde somit wohl deutliches Abwärtspotenzial freisetzen….

DB Aktie Chart Analyse

Fazit: Der zuletzt erfolgte Ausbruch aus der abwärts gerichteten Keilformation erfolgte indem eine Kurslücke bei ca 25,45 Euro gerissen wurde. Diese gilt es nun kurzfristig offenbar zu schließen und danach schnellstens wieder in den hier im Chart neu eingezeichneten Trendkanal zurück zu gelangen. Gelingt dies nicht, muss man diese Formation wohl als Bärenflagge interpretieren, die dann Kurse von zunächst 25,- Euro, später sogar unter Umständen 22,- Euro zur Folge hat. Gelingt hingegen heute wieder die Trendwende nach oben, besteht grundsätzlich eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass wir dem nächste einen erneuten fest der oberen Begrenzung dieses neuen Trends sehen werden..

Ausverkauf bei VW, Daimler, Porsche – Die nächsten Zielmarken

Wie bereits in unserer letzten Newsletter Ausgabe geschrieben, wird die Luft an den Märkten spätestens dann deutlich dünner, sobald die Aktien der Autobauer und anderer Konjunkturzykliker ins Rutschen kommen… Genau das scheint nun eingetreten zu sein, weswegen erhöhte Alarmbereitschaft unter den Anlegern gegeben ist. Nicht nur der inzwischen dreimal in Folge schlechter als erwartet ausgefallene IFO-Index macht den Anlegern zusehends Sorge, sondern auch die politische Situation um den Absatzmarkt Russland und die damit verbundenen Wirtschaftssanktionen fangen an erste Wirkungstreffer zu zeigen – leider auf beiden Seiten.  Wie entscheidend der gestrige Handelstag für die deutschen Autobauer war, möchte ich Ihnen hier kurz anhand der Charts noch einmal zeigen:

Volkswagen:

VW Chart Analyse

Porsche:

Porsche Chart Analyse

Bei den Aktien von VW, Porsche und auch Daimler hat sich somit nun eine charttechnische Situation ergeben, die nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte. Die mittelfristigen Aufwärtstrends wurden zunächst einmal verletzt, bzw. möglicherweise gebrochen. Ob es sich hierbei um eine nachhaltige Bewegung handelt, oder wir an diesen charttechnischen Marken nun wieder nach oben drehen, bleibt somit vorerst einmal abzuwarten.

Aus rein charttechnischer Betrachtung haben alle drei genannten Aktien durchaus noch weiteres Abwärtspotenzial, bis sie auf die nächsten relevanten Unterstützungen treffen. Hier wäre für die Daimler Aktie die horizontale Unterstützung zwischen 58,50 und 59,- Euro als erstes Kursziel zu nennen und für die VW Aktie der Bereich um die 170,- Euro, wo sich der mittelfristige Aufwärtstrend und das 50er Fibaonacci Retracement treffen. Grundsätzlich ist auch ein kurzes Abtauchen bis an die Unterstützungslinie bei ca 166,50 Euro vorstellbar. Bei der Porsche Aktie kann man gar darauf spekulieren, dass das hier eingezeichnete, offene Gap (roter Kreis) noch geschlossen wird.

In jedem Falle ist die aktuelle Situation bei den Automobil-Aktien aus der Sicht eines Traders nach vielen Monaten „Langeweile“ nun wieder hochinteressant….!

C.A.T. Oil – Das perfekte Setup für den Rebound ?

Die C.A.T. Oil Aktie ist heute einmal mehr kräftig unter Druck, was wohl zum einen an der weiterhin ungeklärten und sehr unschönen Lage in der Ukraine liegt, zum anderen aber wohl auch an der Charttechnik. Wie langjährige Leser dieses Blogs wissen, bin ich ein echter Freund von ungefüllten Kurslücken, die ich auch immer wieder in meine Handelsstrategie einbaue. Nach meinem Verkauf des letzten Anstiegs der Aktie zu knapp 19,- Euro, (…aus einem einfachen wie naheliegendem Grund: Was nicht steigen will, fällt irgendwann!) stellt sich die aktuelle Situation nun aus meiner Warte wie folgt dar….

CAT Oil Aktie Chart Analyse mit Gap
Die Konsolidierung hat zuletzt noch einmal etwas Tempo aufgenommen, nachdem der hier eingezeichnete und deutlich abwärts gerichtete Trendkanal nach unten verlassen wurde. Das klare Ziel aus dieser Bewegung dürfte nun das Gap-Close des im Mai gerissenen Aufwärts-Gaps sein. Eigentlich müsste ich hier schrieben der Gaps, denn genau genommen sind es zwei Kurslücken die unmittelbar hintereinander im Chart auftauchen. Zudem stellt der Kursbereich nun geradezu mustergültig das 61,80er Fibonacci Retracement der vorangegangenen Aufwärtsbewegung dar, was ebenfalls das baldige erreichen dieser Marke erwarten lässt.

Kurzum, die Abwärtsbewegung könnte demnächst ihre Ende finden, Anschließend ist damit zu rechnen, dass der eingezeichnete Abwärtstrend zunächst von unten getestet wird und schließlich eine starke Aufwärtsbewegung folgt. Die hier eingezeichnete blaue Linie sollte dann als alte/neue Unterstützung fungieren. Wie schon in der Headline erwähnt, wäre dies ein perfektes Setup um einen erneuten Einstieg in die Aktie zu wagen. Allerdings wissen wir auch das der Markt selten zur Perfektion und oft zu Übertreibungen neigt…

Natürlich gilt diese Annahme auch nur, solange die Lage in der Ukraine und die Sanktionen gegen Russland nicht weiter eskalieren! Nicht das dies zwingend negative Auswirkungen auf die Bilanz von C.A.T. Oil haben muss, aber alleine die zunehmende Unsicherheit der Anleger dürfte dann für weiter fallende Kurse sorgen. Kann also der Bereich um die 15,82 Euro also nicht gehalten werden und neigt die Aktie auch nach dem Schließen des zweiten Gaps bei ca. 15,56 weiterhin zu Schwäche, steht zu befürchten dass auch der Mehrfachboden aus dem März/April diesen Jahres noch einmal angesteuert wird. Davon gehe ich aber wegen der hervorragenden Fundamentaldaten bei dem Unternehmen vorerst nicht aus..!

Apple ist auf Kurs in Richtung Alltime-High… und dann?

Apple hat gestern nach US Börsenschluss Zahlen zum abgelaufenen Quartal geliefert und damit erneut ein hervorragendes Ergebnis vorgelegt. Der Gewinn konnte in dem Berichtszeitraum auf 7, 7 Milliarden US-Dollar gesteigert werden, wobei insbesondere die starken iPhone Verkäufe erneut für dieses Ergebnis verantwortlich waren. Dreizehn Prozent mehr Smartphones, und damit 35,2 Millionen Geräte gingen weltweit über die Ladentische. Besonders erfreulich dabei ist die Tatsache das diese Umsatzsteigerung überwiegend in den Regionen dieser Welt erzielt wurden, die auch künftig für kräftiges Wachstum bei Apple sorgen dürften. Alleine in China wurden stolze 48 Prozent mehr iPhones verkauft… in Indien Brasilien und Russland wurde der iPhone-Absatz ebenfalls deutlich gesteigert.

Der Konzernumsatz konnte um sechs Prozent auf 37,4 Milliarden US Dollar gesteigert werden wobei die iPad Verkäufe um neun Prozent, auf 13,3 Millionen Einheiten zurückgegangen sind. Mac Computer hingegen fanden immer öfter den Weg in die heimischen Büros. Mit 4,4 Millionen verkauften Geräten stieg der Absatz hier um 18 Prozent.  Alles in allem also kein wirklich enttäuschendes Zahlenwerk, wie man heute vermehrt in den einzelnen Medien lesen kann! Auch der „schwache“ Ausblick auf das aktuell laufende Quartal mit ca. 37 bis 40 Milliarden Dollar Umsatz sollte nicht überbewertet werden. Denn zum einen stapelt TIM Cook gerne tief um dann positiv überraschen zu können, und zum anderen sollte nicht vergessen werden, dass das gerade veröffentlichte Quartalsergebnis zum dritten Geschäftsquartal traditionell das schwächste des Jahres ist!

Jüngsten Spekulationen zufolge soll Apple nun sogar für die neue iPhone-Generation 6 alleine für die erste Produktionsrunde 70 bis 80 Millionen Stück in Auftrag gegeben haben, was ungefähr verdeutlicht mit welchem Ansturm der Konzern auf seine, laut Tim Cook, „unglaubliche Produktpipeline“ in den kommenden Quartalen rechnet. Die jüngst mit IBM eingegangene Kooperation dürfte zudem dafür sorgen dass Apple vor einem neuen Umsatzschub steht und gerade die mobilen Endgeräte wie iPads verstärkt Käufer finden werden. Neue Phantasien bezüglich einer – möglicherweise – extremen Nachfrage nach der iWatch, sind bei diesen Überlegungen noch gar nicht ernsthaft berücksichtigt…

Fazit: Der Apple-Konzern hat mit den jüngsten Zahlen einmal mehr bewiesen dass er es „noch drauf“ hat. Apple und damit auch die Apple Aktie dürften nun unmittelbar vor einer neuen Ära stehen, die den Konzern in völlig neue Dimensionen vorstoßen lässt. Das von mir bereits im Februar prognostizierte Kursziel von umgerechnet 110,- Dollar für die Aktie, sollte dabei nur ein erster Meilenstein auf dem Weg dorthin sein. Möglicherweise kommt es in den kommenden Tagen zu leichten Turbulenzen beim Aktienkurs bzw. Gewinnmitnahmen, wobei ich nicht ernsthaft davon ausgehe. Diese sollte man dann wohl gezielt zum Kauf der Aktie nutzen, denn die kommenden Quartale versprechend die spannendsten und gewinnträchtigsten der letzten Jahre zu werden. Das Beste kommt erst noch…!

Commerzbank – Das sieht nicht gut aus!

Die Commerzbank Aktie ist heute erneut kräftig unter Druck und bestätigt damit einmal mehr meine Annahme das wir die Hochstände für dieses Jahr bereits gesehen haben. Bereits in meinem letzten Artikel zur Commerzbank Aktie im Mai hatte ich Ihnen geschrieben, dass es hier durchaus ein paar nennenswerte Risiken für die kurzfristige Entwicklung des Aktienkurses gibt. Seit gestern befindet sich der Markt nun in der traditionell schwächsten Phase des Jahres. Die meisten Börsenaktivisten in den USA haben Ihre Bücher vorübergehend geschlossen und genießen nun den Sommer an irgend einem Strand dieser Welt.

Es ist somit erst einmal nicht davon auszugehen dass wir nun ernsthafte Impulse in den kommenden Wochen sehen werden, auch wenn gerade die dünnen Umsätze in dieser Zeit immer wieder für die ein oder andere Überraschung gut sind. Wohl aber nicht bei der Commerzbank Aktie, die nach dem zuletzt gesehenen Bounce vom Mai-Tief inzwischen eine SKS-Formation ausgebildet hat wodurch mit der jüngsten Abwärtsbewegung nun auch der abwärts gerichtete Trendkanal bestätigt wurde. Der kurze Bounce zurück über die blaue Unterstützungslinie hat somit nicht gehalten und wurde umgehend wieder abverkauft. Damit bleibt auch weiterhin die hier eingezeichnete rote Linie der „Leitfaden“ für die künftige Kursentwicklung. Ein Test der unteren Begrenzung des neuen Trendkanals ist nun sehr wahrscheinlich geworden.
Commerzbank Aktie Chartanalyse

Wie weit kann die Aktie also noch fallen? Die 200-Tage Linie, die derzeit bei ca. 11,75 Euro verläuft, hat nicht gehalten, was einmal mehr als starkes Verkaufssignal gesehen werden sollte. Aus rein charttechnischer Betrachtung besteht hier nun weiteres Abwärtspotential bis in den Bereich um die 9,50 – 9,75 Euro. Dabei bietet das 50er Fibonacci Retracement bei ca 10,- Euro die erste nennenswerte Unterstützung. Weitere Haltemarken sind bei 9,38 Euro und knapp unter 9,- Euro zu finden. Hier würde ich einen neuen Einstieg für durchaus sinnvoll halten, wenn der Gesamtmarkt dann wieder mitspielt. Bleiben Sie also geduldig!

Die spannende Frage in diesem Zusammenhang ist natürlich auch die, nach der kurzfristigen Entwicklung des Gesamtmarktes… Der gestrige Handelstag hat zunächst einmal ein idealtypisches Muster einer klassischen Bullenfalle hinterlassen. Können durch die heute startende US Berichtssaison nicht neue – und sehr positive – Impulse gesetzt werden, dürften wir die hier genannten Kursziele bei der CoBa Aktie schneller sehen als so manchem Dauerbullen lieb ist. Ich weiß ich wiederhole mich, aber gerade bei solchen Aktien sollten Anleger in den kommenden Wochen deutlich mehr Vorsicht walten lassen, und lieber den Sommer genießen, als vermeintlich günstig neu einzusteigen. Die richtigen Kaufkurse kommen dann wenn der Markt sich einmal kräftig geschüttelt hat…!

Deutsche Bank – Nur knapp dem Supergau entronnen…!?

Die Aktie der Deutschen Bank ist gestern nur knapp dem charttechnischen Supergau entgangen. Mit einem erneuten Rücksetzer um fast vier Prozent auf 25,62 Euro wurde der langfristige Aufwärtstrend unterschritten. Im späten Handel konnte sich die Aktie dann aber wieder fangen und notierte am Ende des Tages „nur“ noch mit 2,4 Prozent im Minus. Die spannende Frage dürfte in den kommenden Tagen also sein, ob dieses Niveau nun gehalten werden kann, oder ob doch noch ein Absturz in tiefere Regionen droht. Der gestrige Kursverlauf ist somit durchaus als weiterer Warnschuss für Dauer-Optimisten zu sehen!

Deutsche Bank Aktie Chart Analyse langfristig

Die Aktie ist inzwischen deutlich überverkauft, dennoch muss dies nicht das Ende der Abwärtsbewegung gewesen sein. Zwar besteht nun durchaus die berechtigte Hoffnung auf eine kurzfristige, technisch bedingte Erholung, eine echte Trendwende ist aber wohl nicht zu erwarten, zumal sich das Umfeld für Bankaktien insgesamt in den letzten Tagen wieder deutlich eingetrübt hat.

In den Medien wird immer wieder lobend erwähnt wie günstig die DB Aktie im Vergleich zu anderen europäischen Banktiteln ist, und das ist rein rechnerisch ja auch gar nicht so weit hergeholt, aber ..! Die weiterhin hohen Risiken und Kosten durch diverse Rechtsstreitigkeiten lassen den Titel einfach nicht zur Ruhe kommen. Immer neue Baustellen tauchen auf, während die wenigsten dieser Problemfälle abgearbeitet werden. Das Risiko das aus dieser Situation resultiert ist für Anleger somit auch weiterhin nahezu umkalkulierbar. Auch der „Fall Barclays“ hat gestern noch einmal verdeutlicht, dass hier ganz schnell große Forderungen auf Finanzinstitute zukommen können, die dann auch große Auswirkungen auf den Aktienkurs haben…!

Auch operativ läuft es weiterhin nicht unbedingt in jedem Bereich rund. Heute wurde beispielsweise bekannt, dass man sich von einem weiteren Investment trennen will, dass der Bank bisher nur Verluste in Höhe von 1,5 Milliarden Euro beschert hat. Es geht hier um die Maher Terminals, die Frachtcontainer-Anlagen in Häfen in den USA und Kanada betreibt. Gekündigte Aufträge und unerwartet niedrige Frachtumsätze haben das Ergebnis des Unternehmens in den letzten Jahren deutlich einbrechen lassen.  Nun soll die Beteiligung, die im Jahr 2007 für 2,3 Milliarden Euro erworben wurde, Presseberichten zufolge für den Preis von 800 Millionen bis einer Milliarde wieder veräussert werden.

DB Aktie Chart kurzfristig

Spätestens nach der letzten großen Kapitalerhöhung, die soeben abgeschlossen wurde, muss man sich als Anleger zwingend auch fragen wie günstig der Titel denn tatsächlich noch ist. Preist man die Verwässerung der alten Anteilsscheine zur Bekanntgabe der Kapitalmaßnahme voll ein, dann wäre hier durchaus noch Luft nach etwas unten. Wo genau dann der Boden liegen würde kann ich Ihnen auch nicht sagen, aber ein Abrutschen unter die Marke von 25,65 Euro dürfte noch einmal deutliches Abwärtspotenzial freisetzen! Auch Kurse um die 22,50 Euro sind dann wohl kurzfristig möglich.

Letztlich ist und bleibt die Deutsche Bank Aktie  ein Titel auf dem Kurszettel den man wirklich nicht im Depot haben muss. Möglicherweise wird dies auch noch jahrelang so bleiben!? Kurzfristig können sich hier aber für Trader immer wieder interessante Situationen ergeben, die es ermöglichen auf eine stärkere Bewegung in die ein oder andere Richtung zu setzen. Aktuell liegt nach meiner Auffassung genau so eine Situation vor. So oder so…!

Aurubis – jetzt kaufen?

Eine der Aktien die mir gestern positiv aufgefallen ist ist die der deutschen Kupferhütte Aurubis. Nach einem mustergültigen Kursrücksetzer bis auf die Unterstützunglinie folgte unmittelbar eine V-förmige Erholung, die die Aktie auf Tagesschluss-Basis zudem wieder über den vorherrschenden Aufwärtstrend führte. Das ganze passierte unter relativ hohem Volumen, was darauf hindeutet, dass hier in den kommenden Tagen wieder verstärktes Interesse seitens der Käufer aufkommen sollte. Aus rein charttechnischer Betrachtung besteht nun durchaus die Möglichkeit das es sich bei dem Rücksetzer gestern um einen klassischen Fehlausbruch oder Bärenfalle gehandelt hat. Das Ziel wäre somit nun einen Ausbruch aus der seit Mai bestehenden und abwärts gerichteten Trading-Range auf der Oberseite.

Aurubis Chart Analyse

 

Noch befinden wir uns allerdings in einer Phase tiefere Hochpunkte und tieferer Tiefpunkte. Somit wäre erst bei einem Überschreiten des letzten Verlaufshochs bei 40,57 Euro eine endgültige Betätigung dieser Theorie. Zuvor muss – wie erwähnt – erst einmal die hier eingezeichnete grüne Linie überwunden werden. Gelingt dies halte ich Kurse um die 42,- Euro in naher Zukunft für realistisch. Die Bären könnten heute allerdings noch einmal einen neuen Anlauf versuchen um die Aktie in dem allgemein schwachen Umfeld zu drücken…

Die Aktie sollte grundsätzlich auch von dem freundlichen Umfeld im Gold-Sektor profitieren können. Viel entscheidender dürfte aber einmal mehr die kurzfristige Entwicklung im Kupfer-Markt sein. Hierzu habe ich Ihnen noch einmal den aktuellen Kupfer Chart „mitgebracht“.

Kupfer Chart langfristig

Deutlich zu sehen ist dass die Entscheidung über die künftige Richtung beim Kupferpreis nun unmittelbar bevorstehen dürfte. Vielleicht lässt sich der Markt hier auch noch ein bis zwei weitere Monate Zeit, bevor ein Ausbruch in die ein oder andere Richtung erfolgen kann, entsprechend positionieren muss man sich aber wohl bereits jetzt langsam, wenn die Zeichen dafür da sind. Ich persönlich gehe momentan eher von einem Ausbruch nach oben aus. Achten Sie deshalb also in den kommenden Tagen etwas genauer auf die Kursentwicklung bei Kupfer -Aktien. Europas größte Kupferhütte mit zusätzlicher Gold-Phantasie bleibt aus meiner Sicht einer der interessantesten Kandidaten um auf ein solches Szenario zu wetten.

Crash in Dubai als Vorbote einer neuen Finanzkrise?

Wie erwartet zeigten die Indizes gestern weiterhin Schwäche. Nachdem der IFO-Index bereits im frühen Handel enttäuscht hat war die Luft zunächst einmal raus. Dennoch konnte der US Markt anfangs noch stärker in den Tag starten. Der Auslöser für den späteren Kursrutsch ist somit nur wage zu erahnen… Ein Ereignis das aber sicherlich vom Markt nicht unentdeckt geblieben ist, waren die herben Kursverluste in Dubai. Der Dubai Financial Market General Index ist seit Tagen unter Druck, nachdem bekannt wurde, dass die Bauholding Arabtec offenbar in ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten steckt. Der Aktienkurs des weltgrößten Bauunternehmens hat sich innerhalb weniger Tage halbiert und die gesamte Börse dort mit hinunter gerissen. Die Kursverluste an Dubais Börse sind, mit über neun Prozent, wohl als Crash zu bezeichnen…!

Anleger verließen fluchtartig den Marktplatz Dubai, was wiederum auch Kursverluste in nahezu der gesamten arabischen Welt mit sich brachte.  In Abu Dhabi verlor der Börsenindex ADI zunächst aber „nur“zwei Prozent. In Saudi-Arabien und in Kuwait gaben die Börsen um rund ein Prozent nach. Bankenwerte und Immobilienaktien gehörten verständlicherweise zu den größten Verlierern am Markt.

Heute befindet sich die Börse in Dubai  im frühen Handel zwar schon auf kräftigem Erholungskurs, dennoch sollte man hier nun die weitere Entwicklung unbedingt genauestens beobachten: Bereits im Jahr 2008 waren crashähnliche Zustände in Dubai ein Vorbote der dann folgenden, weltweiten Finanzkrise. Nicht das ich nun zwingend davon ausgehen würde, dass es sich hier um einen verlässlichen Crash-Indikator handelt, da die Probleme in Dubai absehbar gewesen sind, zumal die Börse in Dubai zuvor überproportional gut gelaufen ist.

Unabhängig davon mahnt aber eine scharfe Korrektur der vorangegangenen Exzesse durchaus zu etwas mehr Vorsicht und verdeutlichen wie schnell der Wind auch an anderen Börsen plötzlich drehen könnte, wenn ernsthafte Störfaktoren auftauchen. Insbesondere Anleger von international agierenden Banken sollten sich in den kommenden Tagen somit wohl eher warm anziehen. Nehmen Sie den DFM General Index unbedingt auf Ihre Watchlist und beobachten Sie genau was hier passiert um nicht eines schönen Tages völlig auf dem falschen Fuss erwischt zu werden!

Trendwende bei 3D Systems, Stratasys, Voxeljet und ExOne?

An einem ansonsten eher durchwachsenen Handelstag gab es im späten US Handel dann doch noch ein paar Highlights. Die Märkte insgesamt machen aber eher den Eindruck also wolle man demnächst mal wieder etwas der heißen Luft aus den Kursen entweichen lassen die sich zuletzt dort gebildet hat. Nicht so bei den Sektoren die bereits im vergangenen Börsenjahr gut gelaufen sind. Ehemalige Momentum-Aktien wurden wiederentdeckt und schnell nach oben gekauft. Internet- und Solarwerte gehörten einmal mehr zu den Top Performern der letzten Wochen, ebenso wie natürlich Tesla 😉 Gestern waren nun die 3D Drucker Aktien an der Reihe… Die 3D Systems Aktie legte um 7,29 Prozent zu, Stratasys gewann 6,4 Prozent und Voxeljet Anteilsscheine legten gar um satte 10,48 Prozent zu, während die Aktie von ExOne die Kursgewinne bereits in der letzten Handelswoche absolviert hatte und nur leicht im Plus notierte.

Die Euphorie in den einschlägigen Boards ist erneut so groß wie bei der letzten Hype in diesem Sektor, was grundsätzlich immer zu etwas Vorsicht mahnen sollte. Die Bewertung der Unternehmen ist immer noch gewaltig, gemessen an den tatsächlich erwirtschafteten Gewinnen. Auch den Status „Game- Changer“ muss sich die Branche sicherlich erst noch verdienen, denn bislang stecken viele der Anwendungen noch in den Kinderschuhen. Der Markt wird aber rasant wachsen – keine Frage. Laut der Researchfirma Fort Collins soll sich der Markt für 3D Drucker und Dienstleistungen bis 2017 auf insgesamt rund sechs Mrd. Dollar sogar verdoppeln. Dennoch bleibt nun die für Trader ganz entscheidende Frage offen, ob es sich bei den zuletzt gesehenen Kurssteigerungen lediglich um ein kurzes Aufflackern gehandelt hat oder nicht.

3D Systems Chart Analyse

Exemplarisch für den gesamten Sektor möchte ich heute die Aktie von 3D Systems aufgreifen, die sich nun in einer extrem spannenden Ausgangslage befindet. Was zunächst wie ein klassischer Dead-Cat-Bounce ausgesehen hat, entwickelt sich inzwischen zu einem ernsthaften Trendwende-Szenario. Die Aktie hat mit dem gestrigen Kursanstieg das offene Gap (roter Kreis) wie erwartet geschlossen. Nun stellt sich die spannende Frage ob es gelingen wird den Kurs weiter nach oben zu treiben, sprich die hier eingezeichnete Cup-and-Handle-Formation auszulösen, oder ob der Kurs nun wieder in sich zusammenfällt und zumindest bis zu der hier eingezeichneten grünen Linie fällt. Der heutige Handelstag dürfte also ein sehr entscheidender werden!

Fazit: Es ist letztlich egal ob dieser Sektor überbewertet ist oder nicht. Zumindest spielt es keine große Rolle ob man den Kurs einzelner Aktien für maßlos überteuert hält, denn es ist nur von Belang was die breite der Masse der Anleger der Aktie für einen Kurs zubilligt. Und wenn wir eines in den letzten Jahren gelernt haben sollten, ist es wohl dass Übertreibungen in und Exzesse am Geldmarkt keine Seltenheit sind. Also… heute fällt eventuell die Entscheidung darüber ob dieser Sektor tatsächlich wieder wachgeküsst wird oder nicht. Mit einem weiteren Anstieg der Aktie wird ein starkes Kaufsignal ausgelöst, das man nicht missachten kann. Passiert allerdings das Gegenteil, dann ist dieses Signal mindestens genau so aussagekräftig! Bereits investierte Anleger sollten dann wohl ganz schnell die schönen Gewinne einstreichen und erst einmal abwarten.

Lufthansa – Absturz mit charttechnischen Folgen…

Die Lufthansa Aktie gerät heute kräftig unter Druck nachdem das Unternehmen die Prognose für das laufende Jahr und 2015 gekappt hat. Die anhaltende Schwäche im Passagier- und Frachtgeschäft macht Deutschlands Airline Nummer 1 weiterhin kräftig zu schaffen. Zwar hatten viele Marktbeobachter bereits mit einer eher verhaltenen Prognose für die kommenden Quartale gerechnet, der Umfang der heute erfolgten Gewinnwarnung hat den Markt dann aber doch auf dem falschen Fuss erwischt. Die Lufthansa Aktie rauschte zwischenzeitlich um bis zu 13 Prozent in die Tiefe.

Bei Lufthansa  erwartet man nun nur noch ein operatives Ergebnis in Höhe von ca. einer Milliarde Euro. Bislang ist man noch davon ausgegangen dass man hier den Bereich zwischen 1,3 und 1,5  Milliarden Euro erreichen könnte. Ebenso düster ist die Prognose für das kommenden Geschäftsjahr 2015. Statt der angepeilten 2,65 Milliarden Euro Gewinn werden nun nur noch knapp 2 Milliarden Euro Überschuss erwartet. Um diese Ziele allerdings zu erreichen hält Carsten Spohr eine Verschärfung der Sparbemühungen für erforderlich…!

Nach dieser Nachricht ist es somit auch nicht weiter verwunderlich, dass der DAX heute erstmals wieder zur Schwäche neigt und die runde Marke von 10.000 Punkten zwischenzeitlich aufgeben muß. Dennoch besteht wohl kein Grund zur Panik, denn die Verwerfungen bei der Lufthansa Aktie dürfte nur kurz nachhallen, bis dann die allgemein gute Stimmung für Aktien den Index wieder in den fünfstelligen Bereich vordringen lässt.

Für Lufthansa Aktionäre hingegen dürfte die Luft aus der kurzfristigen Perspektive nun deutlich dünner geworden sein. Die Aussichten für die kommenden Quartale sind alles andere als prickelnd und aus rein charttechnischer Betrachtung besteht zudem weitere Luft nach unten. Wie bereits vor längerer Zeit hier im Blog erwähnt, gehe ich davon aus, dass das offene Gap knapp über der 16,- Euro Marke noch geschlossen wird. Jetzt dürfte die Zeit dafür reif sein!

Kann die Unterstützungsmarke bei 17,30 Euro also nicht gehalten werden, ist der Bereich um die 16,- Euro das nächstmögliche Ziel. Auch ein weiterer Rutsch in Richtung 15,- Euro kann nicht ausgeschlossen werden. Für bereits investierte Anleger heißt das nichts Gutes, für Anleger die auf ein baldiges Comeback der Lufthansa Aktie setzen möchten, stellt dieser Bereich möglicherweise ein interessantes Niveau für eine erste Position dar. Letztlich bietet sich die Aktie, nach der heutigen Gewinnwarnung, aber auch dann nur für langfristig orientierte Anleger mit der nötigen Geduld an.mit charttechnischen Folgen

Deutsche Bank – Absturz pünktlich zum DAX-Rekord!

Es war mal wieder einer dieser großen Börsentage an denen Gewinne fast schon idiotensicher produziert werden können… Der DAX übersprang nun endlich die runde Marke von 10.000 Punkten – wenn auch nur kurzzeitig und  Mario Draghi senkte erwartungsgemäß die Zinsen. Die ansonsten eher durchwachsenen Wirtschaftsdate aus China und den USA  fanden einmal mehr keine ernsthafte Beachtung, da durch die Maßnahmen der EZB der Geldhahn bis auf Weiteres weit geöffnet bleibt und Aktien als Anlageklasse nun noch ein Stückchen „alternativloser“ geworden sind.

Für Aktionäre der Deutschen Bank allerdings gibt es weiterhin nicht allzu vieles an erfreulichen Nachrichten. Die Betrachtung des aktuellen Aktienkurses dürfte somit dem ein oder anderen Anleger eher Tränen der Verzweiflung als Freudentränen über den neuen DAX-Rekord ins Gesicht treiben.  Mit einem satten Minus von 3,84 Prozent war die Aktie nicht nur der mit Abstand schwächste Wert im Deutschen Leitindex, obendrein verlor die Aktie damit auch die wichtige Unterstützungszone unterhalb der 30,- Euro Marke. Die Xetra Schlussauktion, bei der fast die Hälfte (13,35 Millionen Aktien) des gesamten Tagesumsatzes kurz vor Schluss noch einmal in den Markt gekippt wurde, sollte ebenfalls zu denken geben…

Der Kursverlauf der letzten Wochen ließ ja bereits erahnen das hier etwas im Busch ist. Somit dürften die wenigsten Anleger wirklich überrascht über die erneute Kapitalerhöhung gewesen sein. Der Umfang dieser Kapitalmaßnahme hingegen hat doch etwas verwundert. Deutschlands Geldhaus Nummer 1 holt sich zusätzliche 8,5 Milliarden Euro Eigenkapital ins Haus und damit noch einmal 500 Millionen Euro mehr als ursprünglich erwartet. Der Preis den Altaktionäre dafür bezahlen müssen ist allerdings aus meiner Sicht keinesfalls ein Schnäppchen, auch wenn nun 22,50 Euro statt der ursprünglich erwarteten 21,- Euro für die neuen Aktien gezahlt werden.

DB Chart Analyse kurzzeitig

Wirft man einen Blick auf den Chart, findet man ebenfalls nicht viel Erbauliches… Mit dem gestrigen Kursrutsch unter die hier eingezeichnete schwarze Unterstützungslinie, dürfte nun klar sein, dass zumindest der untere Begrenzung des aktuellen Trendkanals bei ca. 28,- Euro getestet wird.

Deutsche Bank Aktie Chart Analyse

Im längerfristigen Bild wurde mit der hier eingezeichneten blauen Unterstützungslinie nun ein wesentlicher Punkt unterschritten, der darauf hindeutet, dass auch ein weiterer Kursrutsch bis in den Bereich um die 26,- Euro kurzfristig möglich ist, wenn das 61,8er Fibonacci Retracement bei 28,95 Euro heute nicht wieder überschritten wird. Ich persönlich halte diese Variante für sehr wahrscheinlich. Auch wenn ich nicht gänzlich ausschließen möchte, dass die Aktie gar auf 22,50 Euro fallen könnte und die Bezugsrechte, die man seit heute handeln kann, dann nahezu wertlos verfallen. Der Handel mit den Bezugsrechten soll laut Medienberichten noch bis zum 24 Juni andauern, bevor dann die neuen Stücke am 25. Juni in die jeweiligen Depots gebucht werden können.

Sollte der DAX nun, nach dem gestrigen Test der 10.000er Marke, in eine Korrektur oder Konsolidierung übergehen, wird das mit hoher Wahrscheinlichkeit auch an der DB Aktie nicht spurlos vorüber gehen. Insgesamt ist damit aus meiner Sicht das Chance/Risiko-Verhältnis bei der Aktie weiterhin extrem schlecht. Ich habe gestern die kurzfristig eingegangene Position Deutsche Bank Aktien mit einem minimalen Verlust aufgelöst und schaue mir das Spiel nun erst einmal von der Seitenlinie aus an. Kurse zwischen 22,50 und 26,- Euro können dann für langfristig orientierte Anleger wieder interessant sein, für Trader bleibt die Aktie wohl auch in Zukunft „schwierig“.

 

Apple Präsentation ohne Highlights – Wirklich..?!

Gestern hatte Apple-Chef  Tim Cook auf der Entwickler-Konferenz WWDC erneut nicht unbedingt Berauschendes für Anleger zu berichten. Dennoch hielt sich die Enttäuschung einigermaßen in Grenzen. Denn letztlich wurden die Erwartungen im Vorfeld der Konferenz somit bestätigt und schließlich handelt es sich bei der WWDC ja um eine Entwickler -Konferenz, bei der es vorrangig um Software gehen sollte. Ein neues Betriebssystem für das iPhone und iPad, sowie ein überarbeitetes Mac-Betriebssystem und ein paar neue Features wurden präsentiert. Unter anderem will der Konzern künftig mit einer neuen Gesundheits-Applikation namens „Healthtkit“ und mit dem „Homekit“ zur Steuerung von intelligenter Haustechnik Geld verdienen. Sicherlich zwei sehr interessante Märkte!

Was mir persönlich auf der Präsentation gefehlt hat, ist ein direkter Hinweis darauf, dass man bei Apple das gigantische Potenzial von Internet-Anbindungen im Auto erkannt hat und zügig umsetzt. Ich habe das Thema „Carkit“erst kürzlich mit einem Freund diskutiert, und bin nach wie vor der Meinung dass eine Kooperation mit einem großen Autobauer in diesem Bereich deutliches Umsatzwachstum bringen sollte. Viele der neuen Features des neuen Betriebssystems Yosemite deuten bereits darauf hin, dass Apple mit der kompletten Überarbeitung seines Ökosystems nun auch im Hardware-Bereich in neue Regionen vorstoßen möchte. Hier könnte also der Boden für ein solches Vorhaben bereits gelegt werden, einen konkreten Hinweis blieb das Unternehmen aber schuldig.

Für die Apple Aktie hätte dieser neue Geschäftszweig entsprechend hohes Potenzial, denn diesen haben wohl die wenigsten Analysten bisher ernsthaft auf der Agenda. Während alle Welt also auf die iWatch wartet oder aber einen iTV, könnte es also durchaus im Bereich des Möglichen sein, dass die Musik gerade an einer ganz anderen Stelle spielt. Wie immer wird man bei Apple bis zur endgültigen Marktreife eines solchen Produktes im Verborgenen arbeiten und nichts an die Öffentlichkeit dringen lassen. Somit möchte ich in diesem Stadium der Spekulation auch ausdrücklich erwähnen, dass es sich bei dem Gedanken lediglich um eine persönliche Vision handelt, die anhand der nun vorliegenden Informationen entstanden ist! Wenn sie die umgesetzten Veränderungen beim neuen Betriebssystem auf sich wirken lassen, wird der ein oder andere von Ihnen den Gedanken aber sicherlich nachvollziehen können…

Apple Chart Analyse Aktie

Zur Aktie: Fans der bereits bekannten, oder bald erwarteten Apple Produkte müssen sich immer noch bis zum Herbst gedulden um dann ein neues iPhone 6 und möglicherweise auch die lang ersehnte iWatch zu sehen. Man munkelt bereits, dass das neue Smartphone in zwei Versionen, mit einem großen und einem kleinen Display, erhältlich sein wird. Ob dann allerdings auch andere Innovationen präsentiert werden ist weiterhin offen. Zumindest dürfte aber die Hoffnung darauf den Aktienkurs soweit stützen, bis dann klar ist mit welchen Produkten man in das lukrative Weihnachtsquartal startet. Und es wird ganz sicher bei der nächsten Präsentation ein neues Produkt geben – Ein Ereignis auf das der Markt nun spekulieren kann!

Es ist also aus meiner persönlichen Sicht nun nicht zu erwarten, dass sich die Ergebnisse der Entwickler-Konferenz nun ernsthaft negativ auf den Apple Aktienkurs auswirken werden. Denn die umfangreichen Veränderungen an der Software sollten nun den Grundstein dafür gelegt haben um sich auch auf der Hardware Seite einen Schritt weiter zu entwickeln. Diese Erkenntnis scheint sich nun auch mehr und mehr bei den verschiedensten Marktbeobachtern durchzusetzen. Der verhaltene Rücksetzer der Aktie gestern war somit alles andere als der Ausdruck einer ernsthaften Enttäuschung und auch aus charttechnischer Sicht somit eher mustergültig als gefährlich. Der Ausbruch aus dem hier eingezeichneten Aufwärtstrend wurde nun getestet und bestätigt, wenn die Aktie nicht wieder in diesen Kanal zurückfällt. Nach einem solchen Kursmuster folgt dann nicht selten eine Trendbeschleunigung nach oben…

Ich halte weiterhin an meinem Kursziel von 765,- Dollar für die Apple Aktie, respektive knapp 110,- Dollar nach dem Split fest, und erwarte in diesem Jahr noch so einige positive Überraschungen! Hier ist noch einmal der Link zu meinem Artikel vom 14.Februar, der erklärt warum.

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