Author Archives: Lars

Cyber Attacke auf US Banken und die NYSE

Zuerst der Flash Crash beim Ölpreis  am Montag und jetzt auch noch Cyber-Attacken auf mehrere US Banken, die Woche hat es in sich. Noch immer weiß man nicht wer oder was den Kurssturz beim Ölpreis ausgelöst haben könnte. Die Fat Finger Theorie besagt dass ein Händler aus versehen eine oder mehrere Kommastellen vertauscht haben könnte und somit versehentlich eine ungewöhnlich hohe Order ins System gegeben haben könnte. Das halte ich für wenig plausibel, denn so etwas lässt sich nachvollziehen und der Schuldige wird schnell gefunden. Offensichtlich tappt man aber weiterhin im Dunkeln über den Hergang dieses Ereignisses – was ich persönlich mal wieder sehr beunruhigend finde!

Während die Rohstoff-Börsen sich über den Vorgang weiterhin bedeckt halten haben die staatlichen Behörden, wie unter anderem die CFTC, eine Untersuchung angekündigt. Die unterschiedliche Interessenlage dieser beiden Gruppen liegt wohl auch darin begründet dass inzwischen mehr als die Hälfte der Umsätze an den Rohstoffbörsen durch Hochfrequenzhändler getätigt werden. Mit diesem Klientel will man es sich halt nicht verscherzen…

Gestern nun erreichte uns eine weitere beunruhigende Meldung…US Medienberichten zufolge sind die Internetauftritte der beiden US Großbanken Bank of America und JP Morgan Chase am vergangenen Mittwoch von einer Cyber Aktivisten Gruppe namens „Cyber fighters of Izz ad-din Al qassam“ lahmgelegt worden. Weiter Banken  sollen ebenfalls betroffen gewesen sein. Und sogar die New York Stock Exchange wurde Opfer dieses Angriffs. Allerdings hielten sich die Auswirkungen dort wohl einigermaßen in Grenzen. Angeblich waren die Handelssysteme zu keiner Zeit davon betroffen. Dennoch, es bleibt bei mir das ungute Gefühl in der Magengegend dass wir Menschen uns inzwischen in eine technische Abhängigkeit begeben haben die sich jederzeit auch gegen uns wenden kann.

Das Financial Services Information Sharing and Analysis Center (FS-ISAC) rief aufgrund dieser Ereignisse die zweithöchste Warnstufe „Orange“ aus. Man sprach von „glaubwürdigen geheimdienstlichen Erkenntnissen bezüglich möglicher Cyber-Attacken“ Die Aktivistengruppe „Cyber fighters of Izz ad-din Al qassam“ nannte auch den Grund für die Angriffe in einem Bekennerschreiben. Darin hieß es: Man würde die Attacken so lange weiterführen bis der Mohammed-Film aus dem Internet verschwunden sei.

Dieses unsäglich dumme und völlig überflüssige Video sorgt weiter für blutige Aufstände in der arabischen Welt. Mehrere Menschen mussten bereits ihr Leben lassen. Ich persönlich kann nicht verstehen dass Google & Co. offenbar bereit sind eine weitere Eskalation zu riskieren, indem der Internetkonzern sich gegen eine Sperrung des Videos ausspricht. Denn es geht in dem Film nicht um Meinungs- oder Pressefreiheit sondern ist aus meiner Sicht einfach nur um eine bewusste Provokation. Wie wir in den letzten Tagen gesehen haben reicht ein solcher Auslöser aus um einen Flächenbrand in der arabischen Welt zu entfachen… brauchen wir das wirklich?

Alternativ dazu habe ich Ihnen heute wirklich mal ein brandaktuelles Video mit Unterhaltungswert (zum heutigen Verkaufsstart des iPhone 5 von Apple) auf Investors Inside eingestellt….

Commerzbank – Konsolidierung abgeschlossen?

Auch die Bank of Japan hat nun die Notenpresse erneut angeworfen. Um der ungewollten Yen Stärke sowie der weiterhin drohenden Deflation in dem Land vorzubeugen hat die japanische Notenbank heute Nacht ein weiteres Ankaufprogramm für die Wertpapiere in Höhe von 10 Billionen Yen beschlossen – das sind rund 100 Milliarden Euro. Damit steigt das Gesamtvolumen des Ankaufprogramms auf 80 Billionen Yen und soll bis Ende 2013 laufen. Ich denke man kann nun langsam schon von einer konzertierten Aktion der Notenbanken sprechen. Die massive Geldflut die hier in den letzten Tagen  durch die EZB, die FED und nun auch die BoJ beschlossen wurde wird nicht ohne Folgen bleiben, soviel ist sicher! Langfristig gesehen dürften die Auswirkungen auf die „kleinen Sparer“ verheerend sein. Eine höhere Inflationsrate als bislang ist wohl in nahezu allen Industrienationen in den kommenden Jahren unvermeidbar. Die eigentliche Frage ist nur wann und in welchem Umfang die Ersparnisse dezimiert werden.

Zunächst einmal entspannt sich damit aber auch die Lage nahezu aller Bankentitel dieser Welt weiterhin. In den kommenden Monaten wird zunehmend Kapital in alle möglichen Sachwerte fließen um sich vor dieser drohenden Inflation zu schützen. Rohstoffe, insbesondere Gold und Silber dürften weiter profitieren, aber auch die Bankenwerte stehen ganz oben auf der Kaufliste der Investoren. Dieser Sektor, der nun seit Jahren regelrecht verprügelt worden ist, bietet nach den jüngsten Maßnahmen der Notenbanken weiterhin sehr interessante Möglichkeiten an einem weiteren Aufschwung an den Börsen zu partizipieren und das Vermögen gegen drohende Inflation zu schützen.

Die Commerzbank Aktie hat in den letzten Tagen etwas konsolidiert, nachdem zuvor unser erstes Kursziel bei 1,65 Euro mustergültig erreicht wurde. Diese Konsolidierung dürfte nun weitestgehend abgeschlossen sein. Zudem hat sich gestern die letzte Hürde bei 1,565 Euro einmal mehr als Unterstützungslinie bewährt. Das Überwinden der Marke von 1,65 Euro bleibt das Ziel, dann wäre die Bodenbildung bei der CoBa endlich abgeschlossen! Danach muss auch noch der Widerstand bei 1,74 Euro genommen werden, um den Weg in Richtung 2,- Euro endgültig frei zu machen. Eine weitere kleine Hürde wartet bei 1,85 Euro. Insgesamt dürften die nächsten Tage, bis zum großen Verfallstag am Freitag, aber auch bei der Commerzbank Aktie noch etwas unruhig bleiben. Für heute rechne ich damit dass das Eröffnungs-Gap bei 1,588 Euro wenigstens noch einmal erreicht wird, bevor die Commerzbank Aktie dann weiter leicht steigen kann.

Porsche – erste Klage abgewiesen !

Die Porsche Aktie dreht heute richtig auf. Mit einem Sprung von fast sechs Prozent über die wichtige Marke von 45,- Euro startete die Aktie der Porsche SE heute in den Handel. Der Grund:  Das Landgericht Braunschweig hat heute die Klage einer Gruppe von Anlegern auf Schadensersatz in Millionenhöhe gegen den ehemaligen Sportwagenbauer abgewiesen. Damit ist der erste einer ganzen Reihe von zu erwartenden Schadensersatzprozessen offiziell gescheitert. Die Kläger hatten behauptet, Porsche habe sie im Jahr 2008 mit unrichtigen Pressemitteilungen veranlasst Aktiengeschäfte zu tätigen, die  zu hohen Verlusten geführt haben, konnten die Mitschuld der Porsche Führung an dieser Fehlspekulation aber offenbar nicht überzeugend darstellen.

Wie von mir bereits vor Jahren vermutet dürften einige dieser Prozesse mit einem ähnlichen Ergebnis enden, da nicht eindeutig bewiesen werden kann obs hier damals etwas nicht so gelaufen ist wie es hätte laufen müssen. Ich persönlich erlaube mir dazu auch kein Urteil, da ich offen gesagt die Verquickungen und gehebelten gegenseitigen Hin- und Her-Optionen schlicht und ergreifend nicht verstehe, bzw. abschließend beurteilen kann. Das einzige was mich als Porsche Aktionär interessiert ist, ob die Klagen eine realistische Chance auf Erfolg haben könnten. Und da bin ich nach wie vor der Meinung dass dem nicht so ist. Das maximale Risiko sehe ich hier in einer unbestimmten Vergleichssumme, die deutlich niedriger sein dürfte als die Gesamtforderungen verschiedener Investoren.

Somit bleibe ich auch bei meiner Einschätzung dass die Porsche Aktie viel zu günstig ist, denn bislang wurde das Klagerisiko offenbar zu 100 Prozent im Aktienkurs eingepreist. Was mit der Porsche Aktie beispielsweise bei einer Klageabweisung einer Milliardenklage eines US Hedgefonds passieren kann, wenn der Aktienkurs bereits bei einer vergleichsweise kleinen Niederlage der Kläger um 5 bis 6 Prozent steigt, kann man sich ausmalen. Und wenn in nächster Zeit  die VW Aktie noch deutlich steigen sollte…!?

Warum die Kali und Salz Aktie eigentlich (noch) nicht steigen kann….

Die letzten Tage waren extrem extrem erfreulich für die meisten Aktionäre. Der Dax konnte kräftig zulegen und stieg auf 7.400, Aktien von zyklischen Unternehmen machten geradezu Freudensprünge, Bankaktien sind im Rallymodus und der Rohstoffsektor, einschließlich Gold und Silber, hat eine überzeugende Trendwende hingelegt. Nur eine Aktie konnte von diesem extrem positiven Umfeld nicht ansatzweise profitieren, bzw. fiel gegen den Trend weiter ab. Die Rede ist hier natürlich von der Kali und Salz Aktie , wie die Überschrift ja schon verraten hat. Natürlich ist die Aktie des Düngemittelherstellers nicht der einzige Titel der nicht an der Rally teilhaben durfte, der aktuelle Verkaufsdruck ist aber schon sehr auffällig, und hat aus meiner Sicht auch einen Grund….!

Wie man sehen kann hat die Aktie bei dem starken Anstieg gegen Ende Juni diesen Jahres mehrere Gaps zurück gelassen. Dabei ist insbesondere das erste Gap um die 33,- Euro doch recht ordentlich. Ein weiteres liegt bei c. 35 Euro etwas weiter oben. Ich persönlich rechne damit dass zumindest dieses zweite Gap bei 35,- Euro in der kommenden Woche geschlossen werden dürfte und hatte Sie, liebe Leser, ja bereits in unserem Newsletter vom 07.08.2012 darauf hingewiesen. Bei dieser Einschätzung bleibe ich auch weiterhin. Danach ist die Frage was passieren wird, denn es gibt durchaus noch eine zweite charttechnische Betrachtungsweisen…

Sieht man sich den längerfristigen Chart der K+S Aktie an, dann kann man sehr schön die Entstehung eine umgekehrten Schulter-Kopf-Schulter Formation erkennen, die sich hier bereits seit Anfang diesen Jahres ausbildet. Diese sollte nun in den kommenden Tagen abgeschlossen werden. Die eigentlich spannende Frage dabei ist nun aber ob dies bereits bei 35,- Euro geschehen wird, sprich die linke (oder rechte, je nach Betrachtungsweise) Schulter bei dem Tiefpunkt von Anfang März zu sehen ist, oder der „Ausreißer“ aus dem Dezember 2011 die linke Schulter abbildet. Beide möglichen Varianten entsprechen zudem exakt den Kursen der beiden noch offenen Gaps. Die „sauberste“ Variante wäre somit also ein kurzes und heftiges Abtauchen der Aktie bis auf ca. 33,- Euro um somit ein solides Fundament für einen möglichen Aufstieg zu legen.

Es ist aber durchaus möglich dass bereits um die 35,- Euro der Boden bei der Aktie gefunden wird, was ebenfalls ein sauberes Setup darstellen würde. Ein anschließender Richtungswechsel der K+ S Aktie sollte in beiden Fällen einen starken Anstieg auslösen, der – rein rechnerisch – bis in den Bereich um die 52,- Euro führen kann. Natürlich nicht in drei Handelstagen, aber zumindest bis zum Frühjahr oder gar Jahresende. Die Kali und Salz Aktie bietet also aus diesem Blickwinkel ein Potenzial von knapp 50 Prozent, je nach Einstiegszeitpunkt vielleicht sogar noch etwas mehr. Die „sichere“ Variante auf das oben stehende Szenario zu setzen wäre nun also sich bereits um die 35,- Euro zu positionieren und einen möglichen Rücksetzer auf 33,- Euro notfalls auszusitzen, oder dann weiter aufzustocken.

So lange die Aktie ihre Serie von tieferen Hochs und/oder tieferen Tiefs nicht unterbricht bleibe ich bei dieser Einschätzung. Erst wenn die Hürde bei 39,20 Euro und danach die 40,- Euro nachhaltig überwunden wird muss man wohl den charttechnischen Blickwinkel wieder ändern.

Dramatischer Kursrutsch beim Ölpreis – was war der Auslöser?

Gestern Abend  stürzte der Ölpreis schlagartig um über drei Dollar ab. Niemand konnte sich den Kurssturz bislang erklären und fast schon zwangsläufig machen wieder Gerüchte um einen sogenannten „Fat Finger Trade“ die Runde am Parkett. Auch dieser Kursrutsch wird wohl  wieder nicht vollends aufgeklärt werden, und es bleibt bei mir das mulmige Gefühl dass Maschinen die Macht über die Finanzmärkte übernommen haben. Computer sind aber eben auch nicht unfehlbar, bzw. nur so gut wie der Mensch der sie programmiert hat. Erinnerungen an den „Flash Crash“ kommen wieder hoch. An diesem Tag wurde der Dow Jones durch einen Computerfehler innerhalb weniger Minuten um 10 Prozent in die Tiefe gezogen. Aktien die zuvor bei 50 Dollar notiert hatten fielen bis auf 0,01 Dollar usw. Ganze Vermögen wurden in dieser Nacht vernichtet weil bei einem solchen Kursrutsch auch keine Stopp Loss Orders mehr griffen. Zwar bemühte man sich im Anschluss um eine Rückabwicklung dieser Trades viele Anleger bleiben dabei aber auf der Strecke.

Und so dürfte es auch gestern wieder gewesen sein. Anleger die beispielsweise mit einem CFD auf steigende Kurse gesetzt haben dürften in diesen Minuten geradezu überrollt worden sein. Ein Stopp Loss greift dann nicht mehr wirklich oder viel zu spät. Und wer gar keine Absicherung im System hatte der dürfte wohl dem Margin Call nicht entgangen sein. Es bleibt am Ende nur die traurige Erkenntnis dass wir alle gegen solche Ereignisse nicht gewappnet sind. Zwar war ich persönlich weder beim Flash Crash involviert noch gestern Abend, dennoch kann ich sehr gut mitfühlen was in diesem Moment in einem Anleger vor sich gehen muss, der eigentlich alles richtig gemacht hat und trotzdem Schiffbruch erleidet. Und eigentlich weiß dieser Anleger nie wirklich warum der Trade so gelaufen ist. Der Ölpreis hat sich inzwischen wieder etwas erholt, Rohstoffe insgesamt sind seit diesem Zeitpunkt unter Druck..!

OnVista Bank schließt ING Markets an den außerbörslichen Handel an

Ab sofort können Kunden der OnVista Bank Produkte von ING Markets außerbörslich online handeln. Gleichzeitig schließt die OnVista Bank den neuen Emittenten an ihren außerbörslichen Limithandel an. Insgesamt sind damit 24 Emittenten an den außerbörslichen Direkthandel des Frankfurter Online-Brokers angeschlossen, davon 16 mit der bei Kunden beliebten Limitfunktion. Mit Turbos, Open End Turbos sowie Mini Futures bietet ING Markets insbesondere Hebelprodukte an.

Die Anbindung des neuen Emittenten wird von einer FreeBuy-Aktion begleitet: Bis zum 31. Oktober 2012 können alle Hebelprodukte von ING Markets ab einem Ordervolumen von 500 Euro außerbörslich kostenlos gekauft werden. Die OnVista Bank bietet seit Juni 2011 Limitfunktionen auch im außerbörslichen Direkthandel von Zertifikaten, Optionsscheinen und Hebelprodukten an. Zur Auswahl stehen bisher drei Ordertypen: Limit-Order, Stop-Order und Stop-Limit-Order. In Kürze sollen auch die Strategieorders Trailing Stop Buy, Trailing Stop Loss und One-cancels-the-other hinzukommen.

Mithilfe der außerbörslichen Limitorder können Anleger ihre Handelsstrategien auch im Direkthandel umsetzen bzw. aufgebaute Positionen im Depot bequem gegen Verluste absichern. Die Ordererteilung im außerbörslichen Handel der OnVista Bank erfolgt wahlweise über das Webtrading oder über die professionelle Handelssoftware GTS®. In beiden Fällen kann die Gültigkeit der Order über einen Zeitraum von bis zu 90 Tagen frei gewählt werden; damit entspricht sie der von börslichen Orders. Weiterer Vorteil im Vergleich zu vielen Wettbewerbern: Limitsetzungen, -änderungen bzw. -löschungen sind bei der OnVista Bank kostenfrei.


OnVista Bank - Die neue Tradingfreiheit

Übernahmeschlacht zwischen ACS und Vinci bei Hochtief ?

Die Hochtief Aktie gehörte in den letzten Wochen nicht gerade zu den Lieblingen der Anleger. Eine entsprechend verwirrende Nachrichtenlage über die mögliche Aufstockung der Beteiligung durch hoch verschuldete Hochtief-Mehrheitseigner ACS, ebenso wie die Berichte über die Verpfändung eben dieser Anteile an die spanische Bank BBVA trieben den Aktienkurz in den letzten Tagen hin und her. Die Schwierigkeiten der australischen Tochter Leighton sorgten zudem in den letzten Monaten für Abgabedruck bei der Aktie. Zahlreiche Analysten haben darauf hin ihre Einschätzungen zur Hochtief Aktie zuletzt deutlich überarbeitet und die Kursziele nach unten angepasst.

Die in den Berichten geschilderten Gefahren sind absolut real. Die Möglichkeit einer Fusion von ACS und Hochtief hätte höchstwahrscheinlich deutlich negative Auswirkungen auf die künftigen Bilanzen des deutschen Baukonzerns. Das ehemals gesunde Unternehmen, dass auch zuletzt wieder eine saubere Bilanz abgeliefert hat, könnte vom Käufer ACS mit Schulden überhäuft werden, um die eigene Bilanz aufzubessern. Heute läuft eine Meldung über den Ticker die aber durchaus das Zeug hat das Gesamtbild bei Hochtief deutlich zu verbessern.

Der französische Bau- und Infrastrukturkonzern Vinci, ein direkten Konkurrent von ACS, erwägt offenbar im Falle von Notverkäufe beim spanischen Konkurrenten ACS diese Unternehmensteile zu übernehmen. Durch die Verpfändung des größten Teils der Anteilsscheine am deutschen Baukonzern an die spanische Großbank Banco Bilbao Vizcaya Argentaria S.A ist ACS nun nicht mehr alleiniger Herr über solch durchgreifenden Entscheidungen. Die Chancen für ein solches Szenario stehen also gar nicht mal so schlecht. Vinci Chef Huillard signalisierte insbesondere großes Interesse für die Hochtief Töchter  Leighton und Turner im australischen und kanadischen Markt…!

 

 

Die Hochtief Aktie konnte bereits am Freitag kräftig zulegen und gehörte zu den absoluten Tagesgewinnern. Nachdem zuvor die Unterstützung um die 35,20 Euro zweimal getestet worden ist stehen die Chancen nun nicht schlecht dass es sich hierbei um einen dauerhaften Doppelboden gehandelt hat. Aus charttechnischer Sicht stehen die Ampeln nun wieder auf grün. Der MACD hat ein kräftiges Kaufsignal generiert und die Aktie mit dem letzten Anstieg auch die 38-Tage Linie wieder hinter sich gelassen. Zunächst ist nun zu erwarten dass der Titel bis zum letzten Hoch knapp über der Marke von 41,- Euro ansteigen wird. Bei 42,20 und 44,50 Euro liegen die nächsten ernst zu nehmenden Hürden.

Fazit: Hochtief ist und bleibt fundamental betrachtet ein sauberes Unternehmen mit einem KGVe 2013 von 9,84 und einer geplanten Dividendenrendite von 5,3 Prozent für das kommende Jahr . Der längerfristige Chart der Aktie sieht grundsätzlich (noch) nicht unbedingt vertrauenserweckend aus. Gelingt nun jedoch ein Anstieg bis in den Bereich um die 45,- Euro wäre der Weg nach oben wieder frei. Übernahmespekulationen oder ein Bieterwettkampf zwischen Vinci und ACS würden den Aktienkurs wohl sehr schnell in ungeahnte Höhen treiben. Bei ca 52,- Euro wartet zudem noch ein offenes Gap auf Schließung. Dort liegt auch der aktuelle Buchwert der Aktie..! Für mich ist die Hochtief Aktie somit unter den gegebenen Umständen eine interessante Spekulation mit einem günstigen Chance/Risiko Verhältnis.

Rohstoffe bleiben heiß…!

Unsere Rohstoffstudie war ein voller Erfolg und ich hoffe Sie konnten den enormen Anstieg der letzten Tage, gerade in diesem Sektor, für sich nutzen. An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich für die zahlreichen Neuanmeldungen zu unserem kostenlosen Newsletter bei Ihnen bedanken…. Kursgewinne von teilweise über 30 Prozent innerhalb von nur acht Handelstagen waren hier mit nahezu allen von mir vorgestellten Titeln möglich. Der gesamte Rohstoff-Sektor ist und bleibt auch in den kommenden Wochen heiß. Sie sollten also nicht den Fehler machen hier Ihre Gewinne zu früh vom Tisch zu nehmen, auch wenn eine entsprechende Depotabsicherung natürlich wichtig ist. Vergessen Sie bitte auch nicht die Möglichkeiten die sich hier nun demnächst durch die geplanten Infrastruktur Projekte in China ergeben! Wer noch nicht darüber nachgedacht hat sollte sich ebenfalls die Goldminenaktien noch einmal ansehen. Barrick Gold halte ich persönlich z.B., unter langfristigen Gesichtspunkten, immer noch für ein echtes Schnäppchen auf dem derzeitigen Niveau und ein MUSS in jedem Depot… Gerade im Hinblick auf die nun zu erwartende deutlich steigende Inflation, durch die getroffenen Maßnahmen der Notenbanken!

Natürlich wird auch dieser Anstieg der Indizes aber nicht immer in diesem Tempo weiter gehen können, das sollte jedem Anleger klar sein. Ich rechne nun damit dass nach der ersten Euphorie  auch mal wieder eine Phase der Ernüchterung eintritt. Montag ist und war tendenziell der schwächste Tag der letzten Handelswochen. Sprich die Kurse werden erst einmal leicht konsolidieren, was auch durchaus gesund ist. Wann genau, und ob überhaupt, dann eine echte Konsolidierung folgen wird weiß ich natürlich auch nicht. Wie immer ist die Börse ein Spiel mit Wahrscheinlichkeiten. Am Freitag steht einmal mehr der Hexensabbat auf dem Programm. Der großer Verfallstag für Futures und Optionen. Nach dem starken Anstieg der letzten Woche sollten immer noch einige Shorties kräftig unter Wasser sein und ihre verbliebenen Positionen höchstwahrscheinlich in den kommenden Tagen noch eindecken müssen. Dieser Umstand könnte den Kaufdruck somit noch ein paar Tage oben halten. Zudem fließt nun allmählich immer mehr frisches Geld  aus den Anleihemärkten in die Aktienmärkte. Dieser Trend sollte sich ebenfalls in den kommenden Wochen noch beschleunigen, was wiederum die Aktienmärkte in gewisser Weise nach unten absichert.

Aber Vorsicht: Die zweite Hälfte des September ist saisonal betrachtet eher schwach. Auch wenn der „Horrormonat“ September sich bislang von seiner besten Seite gezeigt hat, ist es nicht ausgeschlossen dass wir trotz der Maßnahmen der Notenbanken bei einigen Unternehmen noch einmal schwächere Kurse sehen werden. Der Grund dürfte dann teilweise auch in den schwächer erwarteten Unternehmensdaten zum dritten Quartal liegen. In einigen Branchen werden sich die Auswirkungen der Euro Krise aus dem zweiten Quartal weiter fortgesetzt haben, in anderen Branchen wiederum scheint die Trendwende bereits vollzogen. Es ist also äusserst entscheidend mit welchen Aktien im Depot man die kommenden Wochen handelt.

Eine mögliche Konsolidierung kann sich dann bis Mitte/Ende Oktober durchziehen, was ausdrücklich nicht heißen soll dass wir zwingend noch einmal einen echten Einbruch der Kurse in dieser Phase erleben werden. Viel mehr könnte ich mir unter den gegebenen Umständen eine zähe Seitwärstbewegung auf hohem Niveau vorstellen, bevor wir dann noch einen starken Jahresendspurt erleben. Wer also den gesamten Anstieg seit Juli verpasst hat (obwohl ich mir nicht vorstellen kann dass Investors Inside Leser dabei sind ..) wird sich zwangsläufig in den kommenden 4 bis 5 Wochen überlegen müssen wie er von der nun kommenden Börsenphase noch profitieren kann. Ich arbeite bereits an einigen neuen Aktien Analysen, die ich unseren Newsletter Abonnenten und Bloglesern in den kommenden Tagen und Wochen, und zu gegebener Zeit, vorstellen werde…!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen zunächst einmal einen gelungenen Start in die kommende Handelswoche und stets die richtigen Entscheidungen.

viele Grüße, Ihr

Lars Röhrig

Commerzbank, Deutsche Bank – kommt nun der finale Squeeze?

Die Commerzbank Aktie konnte in den letzten Handelstagen kräftig zulegen. Am Freitag konsolidierte der Titel dann auf hohem Niveau und musste vom Höchstkurs bei 1,636 Euro einen Teil der Gewinne wieder abgeben. der Schlusskurs lag bei 1,595 Euro und damit über der wichtigen nächsten Hürde von 1.582 Euro. Soweit ist also nach wie vor alles in Butter. Unser geschildertes Szenario hat somit weiterhin Gültigkeit. Nachdem davon auszugehen ist dass sich die steigenden Kurse noch bis zum Ende der nächsten Woche fortsetzen werden, besteht weiterhin die Möglichkeit eines entsprechenden Short Squeeze bei der CoBa Aktie. Die kleine Verschnaufpause darf somit nicht überbewertet werden. Bankaktien weltweit gehören nach wie vor zu den Gewinnern der jüngsten Entwicklungen am Kapitalmarkt. Zwar hat die Dynamik inzwischen etwas nachgelassen, der Trend ist aber absolut intakt. Ein Blick an die amerikanischen Börsen bestätigt diese These…

Sehr entscheidend für die weitere Entwicklung bei der Commerzbank Aktie dürfte nun in der kommenden Woche das Überwinden der Marke von 1,645 Euro werden. Gelingt dies ist zumindest ein kurzfristiger Test des Widerstandes bei 1,74 Euro zu erwarten. Kann auch diese Marke überwunden werden ist der Weg bis zur 2,- Euro Marke, oder gar 2,20 Euro frei. Natürlich besteht grundsätzlich auch die Gefahr dass die Bären noch einmal versuchen werden das Ruder bis zum Verfallstag am Freitag rum zu reißen. Das sollte nicht vergessen werden! Aber genau hier liegt eben auch die Chance auf weitere deutliche Kursgewinne, wenn sich die Bullen durchsetzen. Denn dann werden wohl noch einige Investoren ihre schief liegenden Positionen bis Freitag eindecken müssen.

Nicht minder spannend ist die Ausgangslage bei der Deutschen Bank Aktie. Wie erwartet ist die Aktie ausgebrochen und konnte die wichtige Hürde bei 33,50 Euro am Freitag zum Handelsschluss überwunden werden. Hier ist der Weg nun aus charttechnischer Sicht frei bis zunächst 35,40 Euro. Danach wären erst die Widerstandsmarken bei 37,75 Euro, 38,50 Euro und 40,- Euro relevant. Auch bei der Deutschen Bank Aktie dürfte die Short Quote immer noch relativ hoch sein. Der anstehende Hexensabbat könnte der Aktie also noch einmal einen deutlichen Schub verleihen.

Insgesamt kommt auch die neue Strategie der beiden Führungsspitzen Fitschen und Jain bei den Anlegern gut an. Der deutsche Branchenprimus hat sich nun entschlossen künftig durch Transparenz für neues Vertrauen bei den Anlegern zu werben. Die Umsetzung der geplanten Kürzungen der Boni sollte sich zudem deutlich positiv in den künftigen Bilanzen des Konzerns auswirken. Die jüngsten Meldungen über die Prüfung eines Ausstiegs aus der Spekulation mit Lebensmitteln hingegen sind aus meiner Sicht eher nicht vertrauensbildend. Denn letztlich wird dieses Thema bei der DB schon seit Jahren „geprüft“, weitere unkonkreten Aussagen diesbezüglich sind somit wenig glaubhaft. Man darf also durchaus gespannt sein ob sich auch die Deutsche Bank irgendwann durchringen kann auf diesen Teil der Geschäfte zu verzichten. Dem Image der Bank würde es sicherlich gut tun, und das es möglich ist hat…die Commerzbank ja bereits vorgemacht!

Commerzbank klagt gegen Investmentfirma des Scheichs von Dubai

Die Commerzbank, Royal Bank of Scotland und die südafrikanische Standard Bank haben, Zeitungsberichten zufolge, die hoch verschuldete Dubai Group verklagt. Die Investmentgesellschaft des Scheich von Dubai , Mohammed bin Raschid al-Maktum, leidet bereits seit Jahren unter dem starken Einruch ihrer Geschäfte und ist offenbar ihren Rückzahlungs-Verpflichtungen für Kredite in Höhe von 10 Milliarden Dollar bereits seit zwei Jahren nicht mehr nachgekommen. Nun haben die betroffenen Banken vor knapp einer Woche Klage gegen die Dubai Group, die zur Dubai Holding gehört, eingereicht. Zwar würde man einen aussergerichtlichen Weg weiterhin bevorzugen, hieß es, die Dubai Group hat aber bislang keinen tragfähigen Vorschlag für einen entsprechenden Vergleich beigebracht.

Wie hoch die Beteiligung der einzelnen Banken an diesem Schuldenberg sind wurde nicht bekannt. Insbesondere Commerzbank Aktionäre dürfte diese Information wohl aber interessieren. Denn, laut einem Bericht in der FTD könnten diese Kredite unbesichert sein. Einen Ausfall des Schuldners muss man deswegen hier aber wohl nicht zwingend befürchten. Die Dubai Group strebt nach eigenen Angaben an, dass die Kreditgeber einer zeitlichen Streckung der Schuldenrückzahlung auf bis zu zwölf Jahre zustimmen. Ziel sei es dabei den Wert der Beteiligungen in der Zeit zu steigern und sie dann zu verkaufen. Die Dubai Group ist unter anderem an der ägyptischen Investmentbank EFG Hermes, der zyprischen Popular Bank und der Dubaier Börse beteiligt.

Haderthauer erlässt Einkaufsverbot an Tankstellen: Alkohol nur noch am Steuer…

Heute möchte ich Ihnen zur Überbrückung der Wartezeit auf Ben Benanke kurz einen Schwank aus meinem Leben erzählen, den ich gestern Abend erlebt habe. Ich fuhr wie schon so oft mit meinem Fahrrad zu der Tankstelle meines Vertrauens, um noch ein paar Kleinigkeiten für das Abendessen zu besorgen, die im Kühlschrank gerade fehlten. An der Kasse fragte mich der Tankstellenangestellte dann plötzlich: „Sind Sie mit dem Auto da?“. Etwas verwundert entgegnete ich Ihm „Nö wieso??. Die darauf folgende Antwort des Tankwarts, mit anschließend ausschweifender Diskussion, hat mich dann doch einigermaßen erschüttert….“Dann darf ich Ihnen nichts verkaufen!“ hieß es. Etwas perplex habe ich zunächst einmal nach der versteckten Kamera gesucht, konnte aber auf die Schnelle keine finden… Der Tankwart versicherte mir dass er das Gesagte völlig ernst meinte und zitierte umgehend aus einem Zeitungsabschnitt in der BILD-Zeitung:

Demnach hat CSU Ministerin Haderthauer den Verkauf von Getränken, Alkohol , Tabakwaren und Schokoriegeln zum 01.09.2012 an Tankstellen in Bayern massiv eingeschränkt. Nur noch Kleinstmengen dürfen ab 20:00 Uhr an Werktagen verkauft werden. Jeder Tankwart ist ausserdem seit 01.09. verpflichtet zunächst festzustellen ob es sich bei der Person an der Kasse um einen „Reisenden“ handelt, oder nicht. Als Reisende gelten laut Definition Harderthauers Menschen die mit einem Auto, LKW oder Motorrad die Tankstelle erreichen. Fahrradfahrer oder gar Fußgänger haben Kaufverbot. Zusätzlich muss an der Kasse selbst in Stoßzeiten vor dem Kauf geprüft werden, wie viele Mitreisende in einem Auto, Bus oder Kleinbus sitzen und wie viele dieser Mitreisenden sich gleichzeitig an der Kasse anstellen, um einzukaufen. Denn es dürfen beispielsweise pro Mitreisendem eines Fahrzeuges nur 4 Flaschen Bier verkauft werden, bei Nichteinhaltung drohen Bußgelder. usw.usw.usw.

Nach dem Lesen dieser Zeilen musste ich zunächst erst einmal schallend lachen. Wieder suchte ich nach der versteckten Kamera, fand aber immer noch keine…. Zuhause angekommen habe ich dann wirklich noch zu später Stunde im Internet recherchiert und konnte es kaum fassen. Es stimmt tatsächlich! Ich bin ehrlich gesagt jetzt noch schockiert. Unabhängig davon dass ich der Meinung bin dass wir weißgott ganz andere Probleme in unserem Land haben als so etwas, kommen da spontan eine ganze Menge Fragen in mir hoch…

Wo liegt der Sinn einen solchen, auch meiner persönlichen Sicht, völlig sinnbefreiten Erlass zu produzieren, war mein erster Gedanke. Wie wenig kann man am „normalen“ Leben teilhaben um nicht zu wissen dass gerade in ländlichen Gegenden die Tankstellen eine wesentliche Rolle bei der Nahversorgung spielen, die viele Menschen dringend benötigen? Und wie wird sich dieser Beschluss nun auf die Betreiber von Tankstellen auswirken, die bekannter Maßen einen Großteil ihre Einnahmen durch genau dieser Waren generieren? Sie werden andere Wege finden müssen diese Loch zu stopfen. Die Mindereinnahmen finden wir Verbraucher demnächst dann zwangsläufig in Preiserhöhungen der Waren und der Spritpreise wieder, da bin ich mir sicher!

Wie hoch wird der Verwaltungsaufwand zur Durchsetzung dieser Maßnahmen sein, und was kostet das den Steuerzahler jeden Monat? Wie viele Menschen die bislang zu Fuß oder per Fahrrad zur Tanke gepilgert sind werden sich jetzt für Kurzstrecken ins Auto setzen müssen und damit sinnlos die Umwelt belasten? Und abschließend, wie viel Schaden kann man mit so einem Erlass in einem Bundesland produzieren ohne irgend einen nennenswerten Vorteil dabei zu produzieren? Wir werden es bald wissen fürchte ich…! Wurde über all diese Dinge wirklich vor dem Erlass nachgedacht? Und geht es wirklich nur darum  das fast schon heilige Ladenschlussgesetz in Bayern zu schützen? Haben wir eigentlich keine anderen Sorgen? Und muss ich solche Eskapaden als Steuerzahler wirklich über mich ergehen lassen? Fragen über Fragen…

Einen sehr lesenswerten Artikel zu dem Thema mit dem dazu absolut passenden Unterton habe ich auf der Seite des NDR gefunden… ich zitiere hier mal den ersten Satz: „Wer bisher geglaubt hat, die CSU entfalte mit den Auftritten von Alexander Dobrindt bereits ihren maximalen Unterhaltungswert, der hat die Rechnung ohne Frau Haderthauer gemacht. Die hat im Sommerloch einen gesellschaftlichen Erziehungsauftrag entdeckt, der in etwa so lauten könnte: Wer es verabsäumt, in werktäglicher Planung für Speis und Trank zu sorgen, bewegt sich eindeutig außerhalb familiärer Leitmotive und bedarf der staatlich unterstützten Gewöhnung an christliche Geschäftszeiten.“

In diesem Sinne, vergessen Sie bei Ihrem nächsten Tankstellenbesuch Ihr Auto nicht, auch wenn Sie nur einen Schokoriegel für 50 Cent kaufen wollen, weil Ihnen gerade nach etwas Süßem ist. Die zwei Liter Sprit die Sie auf dem Weg dorthin und zurück verfahren sind doch nicht so schlimm. Und das bisschen Bewegung was Sie normalerweise täglich dadurch hatten um sich nach einem langen Bürotag noch etwas zu entspannen und fit zu bleiben wird sowieso überbewertet…!

Top