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K+S – durchwachsene Zahlen und ein positiver Ausblick

Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S hat heute seine Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt. Demnach ist das EBIT um 10,8 Prozent auf 808,5 Millionen Euro geschrumpft. Auch der Umsatz ging  leicht, um 1,5 Prozent, zurück. Als Grund für die eher durchwachsenen Zahlen gab das Unternehmen das im Geschäftsjahr 2012 deutlich schwächere Salzgeschäft an. Dank entsprechender Zuwächse im Düngergeschäft konnte der Gesamtumsatz aber nahezu stabil bei 3,9 Milliarden Euro gehalten werden. Der um den Verkauf der Stickstoffsparte Nitrogen bereinigte Gewinn des Unternehmens legte hingegen um 10 Prozent auf 639,7 Millionen Euro zu. K+S will daher die Aktionäre in Form einer auf 1,40 (Vorjahr 1,30) Euro je Anteilschein erhöhten Dividende am Erfolg teilhaben lassen.

Trotz des insgesamt eher durchwachsenen Ergebnisses zeigte sich K+S-Chef Norbert Steiner für die nahe Zukunft zuversichtlich. Die Prognose für das nun laufende Jahr wurde bestätigt. Zudem rechnet  Steiner insgesamt mit einem positiven Geschäftsverlauf in diesem Jahr, und auch für das Geschäftsjahr 2014. Das Salzgeschäft ist zuletzt wegen der winterlichen Verhältnisse in Europa wieder deutlich angesprungen, bei Kali- und Magnesiumprodukten, sollte ein Absatz auf dem hohen Niveau des Vorjahres zu erzielen sein. Allerdings aller Voraussicht nach zu ein niedrigeres Durchschnittspreis als bisher.

Die Zahlen sind damit wohl etwas schwächer ausgefallen als dies vom Markt erwartet worden ist, jedoch sollte die leicht verbesserte Prognose für das nun laufende Jahr dem Aktienkurs heute etwas Aufrieb geben. Insgesamt bleibt die K+S Aktie wohl auch in den kommenden Monaten eher eine solide Depotbeimischung als ein echter Highflyer. Aber aus rein charttechnischer Sicht könnte nach der heutigen Zahlenvorlage die Bodenbildung bei der Aktie abgeschlossen werden. Bei Kursen über 36,60 Euro würde ein Kaufsignal getriggert.

Alcoa beruhigt Monsanto beflügelt K+S, Apollo patzt erneut und Metro dreht..!

Die Berichtssaison ist eröffnet! Während ich die Zahlen von Alcoa eher als gemischt empfinden würde sieht der Markt dies offenbar etwas optimistischer. Das Positive zuerst: Der Aluminium Konzern ist wieder zurück in den schwarzen Zahlen. Firmenlenker Klaus Kleinfeld erwartet für das nun laufende Geschäftsjahr eine weitere Belebung der Nachfrage nach Aluminium  um knapp sieben Prozent, was einer leichten Steigerung des Wertes von sechs Prozent aus dem letzten Jahr entspricht. Dennoch blieben die Preise für Aluminium und Aluminium-Produkte weiterhin unter Druck. Dies hatte insgesamt einen Umsatzrückgang bei Alcoa zufolge. Lediglich das vierte Quartal konnte mit einem Gewinn von 241 Millionen Dollar positiv abgeschlossen werden.  Zum diesem Gewinn trug auch der Verkauf eines Wasserkraftwerks bei, der allein 161 Millionen Dollar in die Bilanz spülte. Operativ betrachtet verbleibt also nur ein kleiner Gewinn von 80 Millionen Dollar, der nicht zuletzt durch das laufende Sparprogramm bei dem Konzern ermöglicht wurde. Der Umsatz ging um zwei Prozent auf 5,9 Milliarden Dollar zurück.

Ebenfalls über die Zahlen des letzten Quartals berichtete gestern der Agrarkonzern Monsanto. Der weltgrößte Saatguthersteller hat mit seinen Zahlen die Markterwartungen deutlich geschlagen. Der Umsatz im ersten Quartal des Geschäftsjahres stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum noch einmal um satte 20 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar. Der Gewinn verdreifachte sich in dem Zeitraum auf 339 Millionen Dollar. Etwas profitieren konnte von dieser Entwicklung auch die K+S Aktie, die gestern entgegen des allgemein schwächeren Marktes endlich mal wieder etwas Stärke gezeigt hat. Auch aus charttechnischer Sicht befindet sich der Titel nun erneut in einer sehr interessanten Ausgangslage. Allerdings bleibt der Druck der Verkäufer weiterhin hoch. Leichte Entwarnung kann hier erst wieder bei Kursen oberhalb von 34,50 Euro gegeben werden.

Für Aktionäre der Apollo Group war gestern mal wieder kein guter Tag. Auch mit den jüngsten Quartalszahlen wird klar dass sich die gesamte Ausbildungs Branche in den USA weiterhin im Wandel befindet. Dies ließ sich auch in den Zahlen zum abgelaufenen Quartal nicht verbergen. Das Unternehmen reduzierte einmal mehr seinen Ausblick und nahm die Umsatzprognose nun nach zuvor 525 bis 575 Millionen Dollar auf 500 bis 550 Millionen Dollar zurück. Die Aktie gibt nachbörslich deutlich nach und nähert sich damit einem neuen Jahrestief. Ebenso wie der Mitbewerber ITT Education Service stellen aber beide Aktien aus meiner persönlichen Sicht und zu gegebener Zeit eine interessante Rebound Spekulation dar. Beide Werte verbleiben auf meiner Watchlist.

Metro Chart Ausbruch

Die Aktie des Tages war gestern aber aus meiner Sicht ganz klar die des Metro Konzerns. Die Aktie ist nun aus dem seit Anfang Oktober bestehenden Abwärtstrend ausgebrochen und konnte gestern das letzte signifikante Hoch bei 23,08 Euro überwinden. Damit dürfte die Bodenbildung bei der Aktie nun höchstwahrscheinlich abgeschlossen sein, weitere Kursgewinne bis in den Bereich um die 24,- Euro sind kurzfristig möglich. Kann auch diese Marke dann überwunden werden, winken deutlich höhere Kurse. Ein erneuter Rücksetzer auf Tagesschlussbasis unter 23,- Euro wäre hingegen negativ zu werten und würde eine Fortführung der monatelangen Seitwärtsbewegung erwarten lassen. So oder so – die Entscheidung über den weiteren Weg der Metro Aktie steht in den kommenden Tagen an.

Warum die Kali und Salz Aktie eigentlich (noch) nicht steigen kann….

Die letzten Tage waren extrem extrem erfreulich für die meisten Aktionäre. Der Dax konnte kräftig zulegen und stieg auf 7.400, Aktien von zyklischen Unternehmen machten geradezu Freudensprünge, Bankaktien sind im Rallymodus und der Rohstoffsektor, einschließlich Gold und Silber, hat eine überzeugende Trendwende hingelegt. Nur eine Aktie konnte von diesem extrem positiven Umfeld nicht ansatzweise profitieren, bzw. fiel gegen den Trend weiter ab. Die Rede ist hier natürlich von der Kali und Salz Aktie , wie die Überschrift ja schon verraten hat. Natürlich ist die Aktie des Düngemittelherstellers nicht der einzige Titel der nicht an der Rally teilhaben durfte, der aktuelle Verkaufsdruck ist aber schon sehr auffällig, und hat aus meiner Sicht auch einen Grund….!

Wie man sehen kann hat die Aktie bei dem starken Anstieg gegen Ende Juni diesen Jahres mehrere Gaps zurück gelassen. Dabei ist insbesondere das erste Gap um die 33,- Euro doch recht ordentlich. Ein weiteres liegt bei c. 35 Euro etwas weiter oben. Ich persönlich rechne damit dass zumindest dieses zweite Gap bei 35,- Euro in der kommenden Woche geschlossen werden dürfte und hatte Sie, liebe Leser, ja bereits in unserem Newsletter vom 07.08.2012 darauf hingewiesen. Bei dieser Einschätzung bleibe ich auch weiterhin. Danach ist die Frage was passieren wird, denn es gibt durchaus noch eine zweite charttechnische Betrachtungsweisen…

Sieht man sich den längerfristigen Chart der K+S Aktie an, dann kann man sehr schön die Entstehung eine umgekehrten Schulter-Kopf-Schulter Formation erkennen, die sich hier bereits seit Anfang diesen Jahres ausbildet. Diese sollte nun in den kommenden Tagen abgeschlossen werden. Die eigentlich spannende Frage dabei ist nun aber ob dies bereits bei 35,- Euro geschehen wird, sprich die linke (oder rechte, je nach Betrachtungsweise) Schulter bei dem Tiefpunkt von Anfang März zu sehen ist, oder der „Ausreißer“ aus dem Dezember 2011 die linke Schulter abbildet. Beide möglichen Varianten entsprechen zudem exakt den Kursen der beiden noch offenen Gaps. Die „sauberste“ Variante wäre somit also ein kurzes und heftiges Abtauchen der Aktie bis auf ca. 33,- Euro um somit ein solides Fundament für einen möglichen Aufstieg zu legen.

Es ist aber durchaus möglich dass bereits um die 35,- Euro der Boden bei der Aktie gefunden wird, was ebenfalls ein sauberes Setup darstellen würde. Ein anschließender Richtungswechsel der K+ S Aktie sollte in beiden Fällen einen starken Anstieg auslösen, der – rein rechnerisch – bis in den Bereich um die 52,- Euro führen kann. Natürlich nicht in drei Handelstagen, aber zumindest bis zum Frühjahr oder gar Jahresende. Die Kali und Salz Aktie bietet also aus diesem Blickwinkel ein Potenzial von knapp 50 Prozent, je nach Einstiegszeitpunkt vielleicht sogar noch etwas mehr. Die „sichere“ Variante auf das oben stehende Szenario zu setzen wäre nun also sich bereits um die 35,- Euro zu positionieren und einen möglichen Rücksetzer auf 33,- Euro notfalls auszusitzen, oder dann weiter aufzustocken.

So lange die Aktie ihre Serie von tieferen Hochs und/oder tieferen Tiefs nicht unterbricht bleibe ich bei dieser Einschätzung. Erst wenn die Hürde bei 39,20 Euro und danach die 40,- Euro nachhaltig überwunden wird muss man wohl den charttechnischen Blickwinkel wieder ändern.

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Trading Update Commerzbank, Veolia, Asian Bamboo, Metro, K+S

Die jüngsten Ereignisse haben dem Bankensektor erneut eine äußerst turbulente Woche beschert. Deswegen sollte auch bei der Commerzbank Aktie weiterhin das von uns geschilderte Szenario eines möglichen Gap-Close im Hinterkopf behalten werden. Nach der Einigung in Griechenland konnten beide deutschen Bankentitel nicht von der Meldung profitieren. Sowohl die Aktie der Deutschen Bank als auch die der Commerzbank notierten am Freitag deutlich schwächer. Grund waren sicherlich die Unsicherheiten über die Entscheidung der Swaps and Derivatives Association. Anleger befürchten nun das sich diese noch einmal deutlich negativ auf die Bilanzen der Banken auswirken könnte. Vergessen sollte man dabei allerdings nicht dass sich die Geldhäuser gegen den nun eingetretenen Fall umfangreich abgesichert haben.

Die gute Nachricht ist zwar das überhaupt eine Art Einigung zustande gekommen ist, und somit auch eine kurzzeitige Entspannung an den internationalen Kapitalmärkten eintrat. In der kommenden Woche muss aber genau beobachtet werden wie der Markt tatsächlich auf die faktische Pleite Griechenlands reagieren wird, wenn die Kreditausfallversicherungen (Credit Default Swaps/CDS), mit denen sich bestimmte Halter von griechischen Staatsanleihen abgesichert haben, gezogen werden. Am Freitag Abend hat der Branchenverband International Swaps and Derivatives Association, ISDA wie erwartet ein sogenanntes Kreditereignis festgestellt. Für Commerzbank Aktionäre bedeutet dies zunächst einmal wieder etwas turbulente Tage, auch wenn ich der Meinung bin dass nun das Schlimmste überstanden sein sollte.

Richtig gut gefällt mir weiterhin die Aktie des französischen Wasserversorgers Veolia Environnement S.A. Am Freitag probte der Titel erneut seinen Ausbruch über das letzte Hoch bei 11.25 Euro und konnte sogar zum Handelsende leicht darüber schließen. Gelingt es nun diese Marke nachhaltig zu überwinden sind hier weitaus höhere Kurse drin. Ab Kursen von 11,90 Euro ist die Bodenbildung endgültig abgeschlossen. Lesen Sie >hier< noch einmal unsere aktuelle Einschätzung zu der Aktie. Heute ist die Aktie bereits deutlich ausgebrochen und hat die 200-Tage Linie zurückerobert, was  nun verstärkte Aufmerksamkeit institutioneller Investoren auf sich ziehen dürfte.

In der letzten Woche haben wir auch über die spekulative Aktie des chinesischen Bambusherstellers Asian Bamboo berichtet. Die Aktie hat in den letzten Tagen deutlich nachgegeben, konnte sich aber um die 11.65 Euro mustergültig fangen und notiert aktuell wieder leicht über der letzten Unterstützung bei der 12,- Euro Marke. An unserer grundsätzlichen Einschätzung zur fundamentalen Bewertung des Unternehmens hat dies nichts geändert. Viel mehr scheint hier momentan jemand den Kurs negative beeinflussen zu wollen, um einen guten Einstieg zu finden. Ich habe das Orderbuch in der letzten Woche intensiv verfolgt, und mich für eine Erweiterung der Position entschieden.

Wie schon im letzten Newsletter geschrieben konzentriere ich mich gerade etwas mehr auf die „Nachzügler“. Sehr gut gefallen hat mir gestern die Metro Aktie, die anscheinend einen tragfähigen Boden gefunden hat. Die 28,- Euro haben erneut gehalten und dass nun schon zum fünften Mal in den letzten Monaten. Das kurzzeitige Unterschreiten dieser Marke am Mittwoch und Donnerstag sollte man dabei nicht über bewerten. Selten ergibt sich bei einer Aktie eine so deutliche multiple Bodenformation. Hinzu kommt noch dass der gesamte Sektor „Einzelhandel“ nun nach einer sehr positiven Studie von Goldman Sachs wieder etwas mehr in den Fokus der Anleger rückt. Ich habe am Donnerstag eine erste Position Metro Aktien gekauft, und werden ggf. noch weiter aufstocken.

Ebenfalls eine der Aktien denen ich, auch unter der Voraussetzung eines in naher Zukunft schwierigeren Börsenumfeldes, wieder deutlich höhere Kurse zutraue ist die Aktie von Kali und Salz. Der Düngemittelhersteller konnte bislang, trotz aller positivere Analystenkommentare, noch gar nicht von der Aufwärtsbewegung profitieren. Ebenso wie Einzelhandelsaktien oder der Energiesektor scheinen auch Aktien aus dem Bereich Düngemittelherstellung gerade nicht „en vogue“ zu sein. Das dürfte sich aber bald schon ändern wenn man von einem weiterhin positiv verlaufenden Börsenjahr ausgeht. Die Deutsche Bank hat heute ihre Einschätzung zum europäischen Minensektor deutlich überarbeitet und stuft den Sektor inzwischen mit „Overweight“ ein. Aus meiner persönlichen Warte überwiegen bei der Aktie die möglichen Chancen die Risiken deutlich.

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Des einen Freud des anderen Leid – K+S, E.ON und RWE

Nun ist er da der strenge Winter – endlich (!) werden Kali und Salz Aktionäre sagen. Denn die bislang zu milden Tage und durchwachsenen Nachrichten aus der Branche wollten die Aktienkurs des Salz- und Düngemittelherstellers einfach nicht steigen lassen. Zumindest das Wetter hat sich nun deutlich geändert. Der strenge Wintereinbruch in Osteuropa und natürlich auch hierzulande lässt Anlegerherzen wieder etwas höher schlagen. Ob dies gerechtfertigt ist wird sich zeigen müssen. Gestern hat die Aktie nun endlich ein Kaufsignal generiert indem sie über 38,- Euro angestiegen ist. Bei 39,- Euro war dann aber schon wieder Schluss. Das kurzfristige Ziel liegt nun bei bei 41,60 Euro, etwas über dem Hoch vom November 2012. Diese muss unbedingt überwunden werde, da ansonsten jederzeit die Gefahr eines Rücksetzers unter 38,- Euro droht. Die K+S Aktie befindet sich auch nach dem gestrigen Anstieg immer noch in einem seit Anfang August 2011 gültigem Abwärtstrend. Für eine nachhaltige Aufhellung dieses Chartbildes müssen die Bullen nun als noch eine ordentliche Schippe drauflegen.

Eher schlecht wirken sich nun aber die klirrende Kälte, und unerwarteten Schneefälle, auf die beiden großen Energieversorger E.ON und RWE aus. Denn die ohnehin schon schwer gebeutelten Unternehmen müssen nun offenbar vorübergehend auch noch auf Umsätze aus dem Gasgeschäft verzichten. Russland kündigte gestern an weniger Gas liefern zu wollen, da man diese Ressourcen nun, wegen des harten Wintereinbruchs, im eigenen Land benötige. Um bis zu 30 Prozent wollen die Russen die Erdgas-Lieferungen nun erst einmal drosseln. Die Versorger reagierten gestern prompt und verkündeten dass man nach wie vor die volle Vertragsmenge geliefert bekomme, und die Lager entsprechend gut gefüllt sein, um auch Engpässe zu bewältigen. Es bleibt also abzuwarten ob und wie lange dieser Wintereinbruch anhalten wird. Kurzfristig sollt die Situation keine ernsthafte Bedrohung für die Umsatzziele deutscher Energieversorger darstellen. Dauert die Kälteperiode aber länger wird man die Auswirkungen wahrscheinlich auch in dem nächsten Quartalsbericht sehen können.

Kali und Salz – wenn dann jetzt!

Es läuft überhaupt nicht gut für K + S Aktionäre. Die Aktie des Düngemittelherstellers ist seit einigen Tagen kräftig unter Druck. Erst am Freitag wurde ein neues Jahrestief markiert. Charttechnisch sieht die Lage bei der Aktie inzwischen äußerst angespannt aus. Fundamental betrachtet ist die Schwäche nicht zu erklären. Dennoch, auffällig waren in den letzten Handelstagen die immer wieder im System auftauchenden größeren Verkaufsorders. Hier scheint also eine größere Adresse ausgestiegen zu sein, was natürlich entsprechenden Druck auf den Aktienkurs ausgeübt hat. Bislang hat der Verkäufer aber darauf geachtet, dass der Aktienkurs nicht unter die wichtige Marke von 35,- Euro fällt. Hier sollte sich nun also ein Boden gebildet haben. Momentan ist die K + S Aktie deutlich überverkauft. Eine technische Gegenbewegung ist jederzeit möglich.

Wer sich also für die Aktie des Salz und Düngemittelherstellers interessiert, dem bietet sich auf dem aktuellen Niveau eine hervorragende Einstiegschance. Allerdings gabe es zuletzt auch Nachrichten bei K+S die einen Aktionär durchaus beunruhigen können. So verließ kürzlich der Finanzvorstand Jan Peter Nonnenkamp das Unternehmen. Ein solcher Wechsel in der Führungsetage hat immer ein gewisses „Geschmäckle“. Nicht zuletzt dieser Umstand dürfte in den letzten Wochen für Druck gesorgt haben, und schickte die Aktie seitdem fast 10,- Euro oder 25 Prozent in die Tiefe. Auf diesem ermäßigten Niveau halte ich das Risiko einer wirklich negativen Überraschung nun für überschaubar. Die Chancen unter langfristigen Gesichtspunkten sollten überwiegen.

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