Commerzbank klagt gegen Investmentfirma des Scheichs von Dubai

Die Commerzbank, Royal Bank of Scotland und die südafrikanische Standard Bank haben, Zeitungsberichten zufolge, die hoch verschuldete Dubai Group verklagt. Die Investmentgesellschaft des Scheich von Dubai , Mohammed bin Raschid al-Maktum, leidet bereits seit Jahren unter dem starken Einruch ihrer Geschäfte und ist offenbar ihren Rückzahlungs-Verpflichtungen für Kredite in Höhe von 10 Milliarden Dollar bereits seit zwei Jahren nicht mehr nachgekommen. Nun haben die betroffenen Banken vor knapp einer Woche Klage gegen die Dubai Group, die zur Dubai Holding gehört, eingereicht. Zwar würde man einen aussergerichtlichen Weg weiterhin bevorzugen, hieß es, die Dubai Group hat aber bislang keinen tragfähigen Vorschlag für einen entsprechenden Vergleich beigebracht.

Wie hoch die Beteiligung der einzelnen Banken an diesem Schuldenberg sind wurde nicht bekannt. Insbesondere Commerzbank Aktionäre dürfte diese Information wohl aber interessieren. Denn, laut einem Bericht in der FTD könnten diese Kredite unbesichert sein. Einen Ausfall des Schuldners muss man deswegen hier aber wohl nicht zwingend befürchten. Die Dubai Group strebt nach eigenen Angaben an, dass die Kreditgeber einer zeitlichen Streckung der Schuldenrückzahlung auf bis zu zwölf Jahre zustimmen. Ziel sei es dabei den Wert der Beteiligungen in der Zeit zu steigern und sie dann zu verkaufen. Die Dubai Group ist unter anderem an der ägyptischen Investmentbank EFG Hermes, der zyprischen Popular Bank und der Dubaier Börse beteiligt.

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