Author Archives: Lars

Trading Update VW, HeidelbergCement, Porsche, Klöckner & Co., Bilfinger, Hochtief, Continental

In der abgelaufenen Börsenwoche hatten Anleger nicht viel zu Lachen. Die Kurse der Aktien gaben zunächst weiter nach, um sich dann gegen Ende der Woche wieder etwas zu stabilisieren. Wer also zu enge StoppLoss Orders im Markt platziert hatte dürfte teilweise unglücklich ausgestoppt worden sein. Auch der Dax kam zuletzt den charttechnisch relevanten Niveaus, die eher fallende Kurse in den kommenden Tagen vermuten ließen, verdächtig nahe. Am heutigen  Montag zeigt sich das große Bild bereits wieder ganz anders, der Deutsche Leitindex demonstriert Stärke und hat sich wieder in den Bereich um die 6.250 Punkte vorgearbeitet. Hier ist der Index zuletzt wieder deutlich zurück gefallen. Sollte also dieses mal ein Ausbruch nach oben gelingen können, dürfte nun das alte Jahreshoch bei 6.341 Zählern das nächste Ziel sein. Wir befinden uns weiterhin in einer sehr entscheidenden Phase die in beide Richtungen durch Fehlsignale geprägt ist. Dennoch, der S&P Future deutet heute darauf hin, dass dieses Ausbruch nun gelingen kann.

Wir haben uns also bereits Ende letzter Woche für einen Wiedereinstieg entschieden, wenn auch vorerst nur unter kurzfristigen Gesichtspunkten. Das Risiko die doch noch stattfindende Sommerrallye zu verpassen sehen wir als durchaus gegeben an. Zwar gelang es uns nicht alle Titel zu vernünftigen preisen wieder einzusammeln, jedoch den Großteil. Vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen bei VW haben wir die Vorzugsaktien wieder eingesammelt. Das dann gelieferte Zahlenwerk hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen, und so befinden wir uns nun bereits wieder in einer komfortablen Situation um die offene Position gut nach unten absichern zu können. Unser erstes Tradingziel wurde mit 83,50 Euro soeben erreicht. Auffällig ist seit einigen Tagen der inzwischen doch enorme Kursunterschied zwischen den Vorzugs- und Stammaktien, was uns heute veranlasst hat auch für die Stämme eine Order im Markt zu platzieren.

Wer unserer Entscheidung gefolgt ist die Aktien von HeidelbergCement am Freitag, nach den durchwachsenen Zahlen, um die 37,50 Euro zu kaufen dürfte sich heute ebenfalls über den Kursanstieg gefreut haben. Das Papier reagiert heute mit einem Kurszuwachs von fast vier Prozent auf eine Kaufempfehlung des Analysehauses Jeffries International. Eine kleine Branchenübersicht hatten wir ja bereits letzte Woche veröffentlicht. Die HeidelCement AG dürfte langfristig der interessanteste Kandidat unter den Baustoffherstellern bleiben. Wenn die Aktie heute die 40,- Euro Marke wieder nachhaltig überwinden kann, winken Gewinne bis in den Bereich um die 45,80 Euro, später 48,80 Euro.

Die Baubranche wird offenbar vom Markt momentan nicht so richtig, oder falsch, wahr genommen. Zwar sind die Konjunkturprogramme kürzlich ausgelaufen, die Gewinne aus diesen Aufträgen sollten aber noch einige Quartale „nachhallen“. Ebenso ist die Nachrichtenlage sowohl bei Hochtief als auch Bilfinger Berger weiterhin sehr gut. Fast wöchentlich werden Großaufträge aus allen Teilen dieser Welt verkündet. Die Auftragsbücher der beiden großen Player im Deutschen Markt sind weiterhin prall gefüllt, eine Trendwende ist derzeit nicht zu erkennen. Ganz im Gegenteil, wir rechnen damit, dass sich dieser Trend in den kommenden Quartalen weiter fortsetzen sollte. Beide Titel erscheinen auf dem aktuellen Niveau zu günstig zu sein. Am Freitag haben wir die Position bei Bilfinger Berger wieder aufgenommen. Bei Hochtief warten wir noch auf Bestätigung des Trends. taucht die Aktie noch einmal unter 50,- Euro ab sind weitere Verluste bis 46, 40 Euro zunächst möglich. Dies wiederum wäre ein hervorragender langfristiger Einstiegszeitpunkt.

Gekauft haben wir ebenfalls letzte Woche wieder bei Continental. Die Aktie ist zwar von allen bereits am besten gelaufen, zeigt aber gleichzeitig die größte relative Stärke aller Positionen. Den Rücksetzer auf 47,50 Euro haben wir genutzt. Kurse über 50,- Euro sollten bei weiter freundlichem Börsenumfeld bald wieder an der Tagesordnung sein. Unser Tradingziel liegt hier vorerst bei 56,80 Euro. Ebenso liegt das erste Ziel für die Klöckner & Co. Aktie, die wir zu 15,50 erworben haben nun bei 18,- Euro. Porsche bleibt eine der interessantesten Rebound-Storys im deutschen Markt. Wir wollten, nachdem wir ausgestoppt worden sind, nicht Gefahr laufen, dass wir die Stücke dann letztendlich wieder deutlich über der 40,- Marke zurückkaufen müssen. Und haben uns neu positioniert. Bei 39,- Euro scheint ein großer Widerstand zu sein, kann dieser Überwunden werden dürfte der Kurs relativ schnell in Richtung 43,- bzw. 44,- Euro tendieren.

Bei allen genannten Trades würden wir zwar gerne längerfristig investiert sein, werden, aber bei geändertem Marktumfeld auch sofort wieder verkaufen. Zwischen einer Sommerrallye und einem starken Rücksetzer in den Monaten August und September ist weiterhin alles möglich. Dessen sollten Sie sich immer bewusst sein. Kurzfristig spielen wir nun also wieder das Szenario einer Rallye an den Aktienmärkten, ein weiterer Rücksetzer in den kommenden Woche wäre aber immer noch unser Wunschszenario, um dann im letzten Quartal an der Jahresendrallye entsprechend zu partizipieren…

HeidelbergCement – Lafarge oder Saint-Gobain?

HeidelbergeCemet hat heute morgen nun die lang erwarteten Quartalszahlen veröffentlicht, und diese zeigen durchaus ein gemischtes Bild. Das Unternehmen konnte den Umsatz auf 3,30 Mrd. Euro steigern, was ungefähr den Erwartungen des Marktes entsprach. Das operative Ergebnis kletterte auf 492 Mio. Euro und lag damit deutlich über dem Marktkonsenz von 446 Mio. Euro. Das EBIT sank hingegen auf 461 Mio. Euro. Hier hatten sich die Markteilnehmer mit 515 Mio. Euro deutlich mehr erwartet. Somit fiel auch das  Nettoergebnis mit „nur“ 120 Mio. Euro aus. Anleger hatten auf ca. 200 Mio Euro gehofft. Leider gab das Unternehmen auch für das Gesamtjahr 2010 erneut keine Prognose ab.

Im laufenden Jahr sollen bei HeidelbergCement weiterhin 300 Mio. Euro an operativen Kosten eingespart werden. Somit liegt der Fokus des Unternehmens immer noch auf dem langfristigen Schuldenabbau, was aus Anlegersicht sicherlich zu begrüßen ist. Der Mitbewerber Saint Gobain hatte bereits gestern die Zahlen zum abgelaufenem Quartal veröffentlicht, und den positiven Trend der Branche bestätigt. Man gehe weiterhin von einer anziehenden Nachfrage aus, hieß es. Saint Gobain bestätigte noch einmal seine Jahresprognose und erwartet eine kräftige Steigerung des operativen Gewinns im laufendem Jahr. Der Umsatz legte in den ersten sechs Monaten des Jahres um 4,3 Prozent auf 19,53 Milliarden Euro zu, im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres konnte der Gewinn um 50% auf 1,45 Milliarden Euro gesteigert werden.

Lafarge, der weltgrößte Zementhersteller senkte heute seine Prognose. Die Schätzungen des Unternehmens belaufen sich weltweit, in den Lafarge-Märkten 2010 im besten Fall auf drei Prozent Zuwachs, im schlechtesten Fall werde die Nachfrage gar um ein Prozent sinken. Das Unternehmen war bislang von einem Plus von fünf Prozent ausgegangen. Die Franzosen wiesen im ersten halben Jahr einen Umsatzrückgang von drei Prozent auf 7,7 Milliarden Euro aus. HeidelbergCement bleibt für uns der interessanteste Kandidat aus dem Sektor. Der Aktienkurs hat heute, nach der Veröffentlichung der Daten deutlich nachgegeben, und ich rechne bei weiter schwachem Börsenumfeld, noch einmal mit einem Test der Unterstützungszone zwischen 37,50 und 37,80 Euro. Auf diesem Niveau könnte die Aktie dann wieder ein mittelfristig sehr interessantes Investment sein…

Porsche macht Tesla Motors mit dem 918 Spyder Konkurrenz

Mit bis zu 500 PS Leistung, und einem Benzinverbrauch von 3 Litern (bei gemäßigter Fahrweise), sowie einem Schadstoffausstoß von nur 70 Gramm Co2/km  setzt Porsche neue Maßstäbe in der Automobiltechnik der Zukunft. Getsren wurde bekannt, dass die Studie des 918 Spyder, die bereits auf dem Genfer Automobilsalon 2010 großen Anklang gefunden hat, nun gebaut werden soll. Der Hybridflitzer soll knappe 500.000,- Euro kosten, und das zahlungskräftige Publikum dafür mit einer Beschleunigung von 3,2 Sekunden auf Tempo 100, sowie einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 320 km/h erfreuen.

Für den dafür nötigen Schub auf den Hinterrädern sorgt im 918 ein hinter den Sitzen eingebauter Mittelmotor – V8 mit 368 kW / 500 PS bei einer maximalen Drehzahl von 9.200 U/min – den Porsche auf Basis des 3,4-Liter-Triebwerks des RS Spyder entwickeln will. Zum Ökoflitzer, wird der Supersportler durch insgesamt vier Elektromotoren mit einer Gesamtleistung von 160 kW/218 PS an Vorder- und Hinterachse, die aus einer fluidgekühlten Lithium-Ionen-Batterie gespeist werden. Diese werden zum einen durch den Anschluss an die Steckdose, und zum anderen durch die Umsetzung von Bremsenergie wieder aufgeladen.

Die große Resonanz von Öffentlichkeit und der potenziellen Kunden führte nun zur Entscheidung des Porsche-Vorstands, auf Basis der Studie, ein Serienfahrzeug zu entwickeln. Der Wagen soll in Zuffenhausen von Hand gefertigt werden und im Jahr 2013 auf den Markt kommen. In den kommenden Monaten werden weitere Produktdetails des 918 Spyder festgelegt. Die Größenordnung der Serie soll im dreistelligen Bereich liegen.

Der 918 Spider könnte einen erneuten Quantensprung in der Geschichte der Porsche AG bedeuten, und dürfte auch den kürzlich an die Börse gebrachten Autobauer Tesla Motors dann ab spätestens 2013 in Bedrängnis bringen. Sollte sich das Konzept des Spiders durchsetzen, wäre es durchaus auch vorstellbar, dass dann in ferner Zukunft ein entsprechender „Volksporsche“, also ein für Normalsterbliche bezahlbares Modell, auf dieser Basis produziert werden könnten. Michael Macht sagte dazu: „Das man mit der Verbindung von Höchstleistung und effizienten Antriebskonzepten den richtigen Weg für die Marke Porsche eingeschlagen habe.“

Sollte dieser Weg weiter verfolgt werden, gehe ich davon aus, dass Porsche wieder an die altern Erfolge anknüpfen kann. Auch die neuesten Verkaufszahlen des Modells Panamera belegen wohl einmal mehr, dass der Konzern immer wieder in der Lage ist den Geschmack seiner Kunden exakt zu treffen. Inzwischen sind bereist 25.000 Exemplare des „Familien-Porsche“ ausgeliefert worden. Die Porsche Aktie ist und bleibt für mich, bei Kursen unter 40,- Euro ein glasklarer Langfrist-Kauf.

VW Zahlen – noch besser als erwartet!

Das Geschäft des Volkswagen Konzerns lief im ersten Halbjahr 2010 deutlich besser als erwartet. Das Operatives Ergebnis übertrifft mit 2,8 Mrd. EUR den schwachen Vorjahreswert um 1,6 Mrd. EUR. Das Ergebnis vor Steuern fällt mit 2,6 (0,8) Mrd. EUR deutlich höher aus. Die Umsatzerlöse des Konzerns liegen mit 61,8 Mrd. EUR um 20,7 Prozent über Vorjahr. Der Cash-flow aus dem laufenden Geschäft des Automobilbereichs mit 7,3 Mrd. EUR um 0,9 Mrd. EUR besser als im Vorjahr; Sachinvestitionsquote beläuft sich auf 3,5 (5,6) Prozent. Im zweiten Quartal 2010 fließen im Rahmen der durchgeführten     Kapitalerhöhung (Gesamtvolumen 4,1 Mrd. EUR) Mittel in Höhe von 1,1 Mrd. EUR zu. Die Netto-Liquidität des Konzernbereichs Automobile mit 17,5 Mrd. EUR weiter auf hohem Niveau. Die Modelle des Volkswagen Konzerns überzeugen:    – Auslieferungen an Kunden des Konzerns übertreffen mit 3,6 Mio. Fahrzeugen den Vorjahreswert um 15,8 Prozent; weltweiter Marktanteil verbessert sich auf 11,7 (11,6) Prozent. Die Nachfrage nach Konzernmodellen in China, Westeuropa, Nord- und Südamerika unverändert hoch. Quelle: dpa-AFX

Dryships – der nächste Verdoppler nach YRCW?

Ich hatte ja bereits angekündigt, dass ich in dieser Woche noch eine weitere sehr aussichtsreiche Aktie aus dem Logisitkbereich vorstellen wollte, die ich ebenfalls im Depot habe. Dryships gehört für mich, bereits seit Monaten, zu den aussichtsreichsten Kandidaten für einen deutlichen Rebound bei wieder anziehender Weltkonjunktur, Das die Umsätze der großen Konzerne deutlich zugenommen haben kann man an den Quartalsberichten dieser Berichtssaison weiterhin deutlich erkennen. Ebenso wie bei YRC Worldwide, die sich überwiegend auf den Transport über Land spezialisiert haben, dürfte nun die Nachfrage bei den Dry Bulk Shippern wieder deutlich angezogen haben. Die YRCW Aktie hat gestern, nach der Korrektur des Vortages, mit einem Plus von 19,6% wieder deutlich angezogen, und dürfte nun die von mir anvisierten Kursziele ansteuern. Wir lassen die Gewinne laufen…

Bereits zu Kursen um die 6,- Dollar haben wir schon mehrfach mit den Aktien von Dryships erfolgreich spekuliert, dann kam in diesem Jahr der Absturz der Aktie um weiter 50% auf Grund der BP Ölkatastrophe. Alles was nur ansatzweise mit Tiefseebohrungen zu tun hat wurde mit in Sippenhaft genommen, da die Diskussion um ein generelles Verbot solcher Bohrungen an die Öffentlichkeit gelangte und von den Medien überproportional ausgeschlachtet wurde. Dryships Inc. baut und betreibt neben Containershiffen auch zwei Spezialschiffe, die genau dieses, ansonsten sehr lukrativen, Sektor abdecken – die Tiefseebohrungen nach Öl und anderen Rohstoffen, sowie die Errichtung von Bohrplattformen. Das US-Moratorium für Tiefsee-Bohrungen, nach der Katastrophe um die gesunkene Bohrinsel Deepwater Horizon, wurde gerade bis November verlängert und dürfte sich noch im dritten Quartal negativ auswirken, mittelfristig sollte aber auch dieser Bereich wieder positiv zum Unternehmensergebnis beitragen.

Chief Operating Officer Pankaj Khanna gab gestern die Zahlen zum abgelaufenen Quartal bekannt, und die konnten sich, trotz aller widriger Umstände, sehen lassen. Insbesondere wurden die guten Zahlen, getragen von deutlichen Kostensenkungsmaßnahmen in den vergangenen Monaten. Dabei wurde nicht zuletzt beim Drillig-Sektor der Rotstift deutlich angesetzt.  Das Kerngeschäft des Unternehmens – die Drybulk-Flotte mit insgesamt 39 Schiffen, ist durch langfristige Charterverträge weiterhin gut ausgelastet. Die momentan erzielten Chartterraten sind somit überwiegend unabhängig vom derzeit schwächeren Spotmarkt.

Die Reederei berichtet für das zweite Quartal einen Gewinn von 0,30 Dollar pro Aktie und übertrifft damit die Erwartungen der Wall Street um 8 Cent. Der Umsatz steigt gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 8,1 Prozent auf 224,2 Millionen Dollar, was ebenfalls über den Konsensschätzungen der Analysten von 216,2 Millionen Dollar liegt. Damit konnte das Unternehmen die Erwartungen des Marktes deutlich schlagen. Zwar sollte man hier keine Kurssteigerungen a la YRCW in den kommenden Tagen erwarten, aber langfristig rechne ich hier mit deutlich höheren Kursen, und habe mich entsprechend neu positioniert. Eine Verdopplung des aktuellen Kurses sollte in den kommenden 6 Monaten möglich sein, langfristig auch eine Vervielfachung, wenn die Weltkonjunktur, allen voran China mitspielt!

Solar Millennium Unternehmensführung schlägt zurück

Noch immer beschäftigt die Anleger des Solarunternehmens Solar Millennium der überhastete Rücktritt des Kurzzeit-Vorstandes Utz Claassen. Nachdem dieser seinen Vorstandsposten bereits nach 74 Tagen Amtszeit wieder geräumt hat, die Provisionen, die im Zusammenhang mit einem 5-Jahres Vertrag zu sehen sind, aber nun behalten will. Nun hat sich die Unternehmensführung nun offenbar entschlossen Utz Claassen auf Rückzahlung, in Form von Schadensersatz, des Betrages von immerhin 9,18 Millionen Euro zu verklagen. Zunächst hatte die Leitung der Projektierer von thermischen Solarkraftwerken versucht sich außergerichtlich mit Claassen zu einigen. Diese Verhandlungen scheinen aber nun wohl gescheitert zu sein. Dies verwundert auch nicht, wenn man die Presse und die dar gebrachte Einstellung Claassens zu der Sache in den vergangenen Wochen verfolgt hat.

Verständlicher Weise sind die Anleger erzürnt über dieses ganze Hickhack. Wäre der damalige Vorstand und Aufsichtsrat seiner Pflicht nachgekommen die ihm anvertrauten Gelder etwas gewissenhafter zu verwalten, bzw. entsprechend „wasserdichte“ Verträge mit Herrn Claassen zu schließen, wäre dieser wohl gar nicht erst auf die Idee gekommen, sich seine Amtszeit vergolden zu lassen. Im Optimalfall hätte dieser den Vertrag  gar nicht angenommen, und seinen Posten somit nicht angetreten. „Wir haben leider Schwierigkeiten, die Leistungen von Herrn Claassen überhaupt zu messen.“ ließ Kuhn gestern verlauten. Laut Berichten in der Fachpresse wurde von dem zuvor hochgelobten Utz Claassen keinerlei Neugeschäft generiert. Lediglich diverse Beraterverträge mit befreundeten Unternehmen oder Personen geschlossen, die die Bilanz von Solar Millennium zusätzlich belasten dürften…Fortsetzung folgt!

BP-Chef, Tony Hayard tritt zurück

Der BP-Chef, Tony Hayard erklärte heute seinen Rücktritt, und der Zeitpunkt dürfte gut gewählt sein, denn BP hat heute ebenfalls die Zahlen zum zweiten Quartal vorlegen müssen. Genau genommen hat BP den Rücktritt von Hayard heute erklärt, somit dürfte auch klar sein woher der Wind weht. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier der Sündenbock für katastrophale Zahlen gleich mit geliefert werden soll. Die Kritik an dem Vorstandschefs bezüglich des mangelhaften Krisenmanagements ist in den vergangenen Tagen immer lauter geworden. Seit der Explosion der BP-Ölbohrinsel «Deepwater Horizon» am 20. April mit elf Toten wurde dem Konzern vorgeworfen, nicht entschieden genug gegen die Ölpest vorzugehen.

Als Nachfolger wird bereits der Amerikaner Bob Dudley gehandelt. Wegen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat der Energiekonzern den größten Verlust der britischen Unternehmensgeschichte eingefahren. Falls die zugesagten 20 Milliarden Dollar für Schadensersatz in die Halbjahresbilanz einfließen, rechneten Analysten bereits im Vorfeld mit einem entsprechenden Rekordverlust. Das Ergebnis aus der normalen Geschäftstätigkeit soll sich nach Zeitungsberichten auf etwa fünf Milliarden Dollar für das zweite Quartal belaufen. Die Ölpest im Golf von Mexiko, und größten Naturkatastrophe der USA

BP verbuchte im zweiten Quartal den ersten Quartalsverlust seit 1992. Wegen der unübersehbaren Kosten für die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko musste der Londoner Konzern in seiner Bilanz für das zweite Quartal zunächst einen Verlust von 17,1 Milliarden Dollar verbuchen. Darin enthalten waren 32,2 Milliarden Dollar für die drohenden Verbindlichkeiten der Ölpest. Im ersten Quartal verbuchte der Konzern noch 6,1 Milliarden Dollar Gewinn. Ob dieser Betrag nun ausreichen wird um die langfristigen Kosten im Zusammenhang mit der Ölpest zu deckeln bleibt fraglich. Die nächsten Quartale werden es wohl zeigen.

Warten auf die Zahlenflut..

Der Dax ist im ersten Anlauf erwartungsgemäß an der 6.200 Punkte Marke gescheitert. Nun dürfte es durchaus spannend sein zu beobachten wie es in dieser Börsenwoche weiter gehen wird. Noch immer befindet sich der Deutsche Leitindex in einer, inzwischen sehr engen, Dreiecksformation aus der er in den kommenden Tagen in die ein- oder andere Richtung ausbrechen wird. Wir haben uns letzte Woche für einen vorläufigen Ausstieg aus unseren deutschen Aktienpositionen entschlossen und rechnen nun eher damit, dass die Indizes wieder nachgeben werden.

Der Banken-Stresstest hat keine neuen Erkenntnisse gebracht, außer vielleicht, der Tatsache, dass Spanien und seine Banken nach wie vor zu den Wackelkandidaten in Europa gehören. Wie die Händler in den USA diese Daten heute verarbeiten ist ungewiss. Nachdem aber in der Vergangenheit das Thema Krise in Europa dort wesentlich intensiver diskutiert wurde, könnten nun auch die Ergebnisse des Stresstests in den USA für Verunsicherung sorgen. Zusammenfassend ist wohl zu sagen, dass der Stresstest nicht das gewünschte Ergebnis gebracht hat, und die Latte beim nächsten Mal etwas höher gehängt werden muss. Vielmehr gewinnt man den Eindruck, dass es sich hierbei eher um eine Propaganda-Veranstaltung gehalten hat, um die Bürger zu besänftigen..

Die Berichtssaison ist hingegen im vollen Gange. In dieser Woche stehen die neuesten Quartalszahlen von UBS, SAP, Deutsche Bank, Danone, Daimler, DoPont, LVMH, Air France und der Deutschen Börse am Dienstag auf dem Prüfstand. Der Mittwoch läutet dann die Berichtssaison für Krones, Morphosys, Arcelor Mittal, Infineon, Vossloh, Wincor Nixdorf, Eni SpA, BG Group, Boeing, ein. Am Donnerstag folgen, BASF. Siemens, Merck, Software AG, Bayer, Gildemeister, Aixtron, Sanofi Aventis, Telefonica, France Telecom, MAN, Lufthansa, Puma, Sony, Royal Dutch, Continental, Hugo Boss, und die Banco Santander, Freitag schließen sich HeidelberCement, EADS, Wacker Chemie, GEA Group, ElringerKlinger, Total, Anglo American, EnBW, Audi, Chevron und Samsung an.

Viele entscheidender für die weitere Entwicklung der Börsen dürften aber wohl die Konjunkturdaten sein. Bereits heute um 16:00 Uhr werden zunächst die mit Spannung erwarteten US Daten der Neubauverkäufe für den Monat Juni präsentiert. Morgen dann der Case Shiller Hauspreis Index, und das Verbrauchervertrauen in den USA für den Monat Juli. In Deutschland wird der GfK Konsumklimaindex veröffentlicht. Weiter in dieser Woche geht es dann mit dem Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA, dem Beige Book, den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe, und dem Einkaufsmanager-Index aus Chicago sowie dem Index für die Verbraucherstimmung am Freitag…Genügend Zündstoff also für bewegte Kurse. Nach wie vor ist also Vorsicht geboten. Sich jetzt zu weit aus dem Fenster zu lehnen kann zu einem unerwünschten Ergebnis führen. Vielmehr sollte wohl abgewartet werden in welche Richtung die Indizes nun ausbrechen wollen.

Sieben neue Bankenpleiten in den USA – Crescent Bank and Trust Company, Sterling Bank…

Am vergangenen Freitag gab die FDIC erneut sieben Bankenpleiten in den USA bekannt. Damit steigt die Zahl der vom amerikanische Einlagerungsfond abgewickelten Kreditinstitute in diesesm Jahr inzwischen auf insgesamt 103 Banken. Unter den Verlierern der Kreditkrise befand sich dieses mal auch wieder ein Institut, dass mit einer Einlage von über einer Milliarde US Dollar zu den etwas größeren gehörte. Im Bundesstaat Georgia musste die Crescent Bank and Trust Company mit Aktiva im Umfang von 1,01 Milliarden Dollar und Einlagen von 965,7 Millionen ihre pforten schließen. Die Kundeneinlagen wurden von der Renasant Bank in Tupelo übernommen.

Ebenfalls erwischt hat es nun die Sterling Bank in Florida ($ 407,9 Mio. Aktiva, $ 372,4 Mio. Einlagen), die Home Valley Bank in Oregon ($ 251,8 Mio. Aktiva, $ 229,6 Mio. Einlagen), die SouthwestUSA Bank in Nevada ($ 214 Mio. Aktiva, $ 186,7 Mio. Einlagen), die Williamsburg First National Bank in South Carolina ($ 139,3 Mio. Aktiva, $ 134,3 Mio. Einlagen), dieCommunity Security Bank in Minnesota ($ 108 Mio. Aktiva, $ 99,7 Mio. Einlagen), und dieThunder Bank in Kansas ($ 32,6 Mio. Aktiva, $ 28,5 Mio. Einlagen)

Im Krisenjahr 2009 gingen insgesamt 140 geldinstitute bankrott. Mit 103 Bankenpleiten zum Halbjahr dürfte dieser Wert also wohl im Jahr 2010 noch übertroffen werden. Zumindest theoretisch – sollte sich der Trend fortsetzen. Auch die Liste der Banken, bei denen eine Insolvenz in naher Zukunft anstehen könnte wurde noch einmal überarbeitet, und umfasst nun 775 Institute. Zuvor waren es „lediglich“ 702 Banken, die auf dieser schwarzen Liste standen.

Ratingagenturen Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch trauen sich selbst nicht mehr…

Bereits gestern war in der Presse zu lesen, dass die US-Ratingagenturen, Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch, die zuletzt stark in der Kritik standen, nun offenbar ihren eigenen Ratings wohl nicht mehr trauen. Im Vorfeld der Obama-Finanzmarktreform forderten alle drei Unternehmen ihre Kunden nun schriftlich auf, die vergebenen Bewertungen bei der Emission neuer Produkte vorerst nicht mehr zu verwenden.  Ein kleiner Passus des Reformentwurfes hatte wohl für Aufregung bei den Analysehäusern gesorgt. Demnach können Ratingagenturen künftig für ihre Bewertungen verantwortlich gemacht werden. Bisher galten die Bewertungen und Anlageurteile lediglich als Meinungsäußerungen, die von der Verfassung entsprechend geschützt sind. Nun könnten Fehleinschätzungen dazu führen, dass Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch und Co. in Zukunft gerichtlich belangt werden können. Man befindet sich nun offensichtlich in einer Zwickmühle, die auch deutliche Auswirkungen auf andere Industriezweige haben dürfte.

Beispielsweise ist es zwingend notwendig bei gewissen Neuemissionen, und der damit zusammenhängenden Registrierung bei der Börsenaufsicht SEC, ein Rating vorweisen zu können. Dieses wird nun aber, bis auf Weiteres, verwehrt. Somit ist es den Emissionshäusern derzeit nicht mehr möglich neue Produkte am Markt zu platzieren. Insbesondere trifft dieses Regelung auf Verbraucherkrediten sowie Hypotheken und Autokrediten zu. Zwar versucht man derzeit an einer Lösung dieses Problems zu arbeiten, momentan bedeutet dies aber den Stillstand in den genannten Segmenten. Standard & Poor’s versicherte, dass man eine solche Lösung finden werde, diese dürfte dann zwar gewisse Bewertungen enthalten, aber offiziell nicht mehr verwendet werden. Zwangsläufig stellt man sich nun als geneigter Leser solcher Meldungen die Frage nach der Sinnhaftigkeit oder künftigen Daseinsberechtigung solcher Institutionen..

Wir hatten ja bereits in der Vergangenheit über die Praktiken von Ratingagenturen, auch hierzulande, berichtet. Erst kürzlich gerieten die Institute wegen einer möglichen Ungleichbehandlung von amerikanischen und europäischen Interessen in die Kritik. „Heftige Diskussionen über die Arbeit der US-Ratingagenturen Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch gibt es bereits seit längerem. Waren es damals die Vorwürfe, dass man seitens dieser Institutionen einen schlechten Job gemacht, und damit die Finanzkrise erst ausgelöst hat, ist es heute eher die offensichtlichen Ungleichbehandlung von den USA und dem Rest der Welt. Insbesondere Europa hatte zuletzt stark unter den Herabstufungen einzelner Länder zu leiden. Allen voran natürlich Länder wie Griechenland, Spanien und Portugal. Was damals versäumt wurde scheinen die Ratingagenturen nun durch plötzlichen Übereifer wieder wett machen zu wollen..“ (aus unserem Artikel vom 08.07.2010)

Persönlich betrachte ich dieses Vorgehen Obamas gegen die kurz zuvor noch als „Experten“ geadelten Ratinghäuser, als sehr begrüßenswert im Sinne aller Verbraucher, und würde mir ein ähnlich beherztes Vorgehen auch hierzulande wünschen. Man darf also durchaus gespannt sein wie sich die Ratingbranche in den kommenden Jahren entwickeln wird. Es wird etwas passieren müssen, je eher desto besser, und der Anfang ist gemacht. Was mich auch wieder auf unseren Artikel “ Mehr Verantwortung für den Staat und seine Bürger“ vom Ende des letzten Jahres bringt. Zunächst war dies ein frommer Wunsch meinerseits für dieses Jahr, der sich aber nun langsam zur Realität wandelt.. anbei noch ein Auszug des Artikels vom 30.12.2009:

„Wenn also hier ein Schritt in die richtige Richtung unternommen werden sollte, so müssen auch die Kontrollinstitutionen wie die Ratingagenturen und die BaFin stärker kontrolliert werden. Alles in allem eine ordentliche, aber keine unlösbare Aufgabe für die deutsche Politik, aber auch eine die das Thema Altersvorsorge in Deutschland dauerhaft positiv beeinflussen würde. Und so wünschen wir, das Investors Inside Team, uns für das kommende Jahr mehr staatliche Mitverantwortung und mehr Kapitalschutz für die Bürger, die mehr denn je, bezüglich ihrer Altersvorsorge auf eigenen Beinen stehen müssen. Das hat bei den Ostimmobilien nicht besonders gut geklappt…aber vielleicht kommt der Staat ja dieses Mal seiner Pflicht nach!“

Zeit für Gewinnmitnahmen?

Zugegeben, unser Timing für den Ausstieg war seit zwei Jahren das erste Mal nicht wirklich perfekt…Die letzten beiden Handelstage hätten unsrer Depot-Performance noch einmal richtig gut getan, wenn wir unsere Positionen noch etwas gehalten hätten.. Dennoch sind wir weiterhin überzeugt, dass dies nun nicht der Start einer Sommerrallye ist, sondern vielmehr ein weiterer Swing im bestehenden Trendkanal, der alsbald sein Ende finden sollte. Charttechnisch sieht es zunächst, sowohl beim Dax als auch beim S&P 500 ,nach einem Ausbruch aus. Dieser müsste heute bestätigt werden um einen weiteren Anstieg zu untermauern. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Indizes nun aber wieder in den Trendkanal zurückfallen werden ist durchaus gegeben. Wären wir also noch investiert würden wir dieses Szenario nun als am wahrscheinlichsten ansehen, und unsere Positionen heute wieder auflösen. Unser ursprüngliches Tradingziel wäre somit heute, spätestens bei 6.200 Punkten im Dax, erreicht worden.

Was bringt uns zu der Annahme? Weniger der heute anstehende Stresstest der europäischen Banken…viel mehr aber die sonstige Nachrichtenlage bei den Unternehmen. Der Technologie-Sektor konnte erwartungsgemäß überwiegend zulegen, aber auch hier wurden die bereits erwarteten guten Zahlen im Vorfeld schon eingepreist, bzw. nach dem Eintreten abverkauft. Der Bankensektor hat bei genauerer Betrachtung enttäuscht. Positiv ist das offensichtliche Verhalten der US Verbraucher zu sehen, wenn man die Zahlen von Amazon, Apple und Co. betrachtet. Die zuletzt diesbezüglich gelieferten Konjunkturdaten, decken sich also nicht so wirklich mit der Realität..Dennoch bleiben die Unsicherheiten, gerade in Amerika hoch. Die Rede Ben Bernankes zeigte eindeutig, dass die USA noch lange nicht über den Berg sind. Zwar bleibt Geld wohl somit weiterhin billig, gerade der Arbeits- und Immobilienmarkt aber weiterhin sehr anfällig. Das Statement Bernankes, dass er den Ausblick für die US-Wirtschaft als „ungewöhnlich unsicher“ bezeichnet, sagt bereits vieles.

Ben Bernanke kündigte an, weitere Maßnahmen zu beschließen, um die US-Wirtschaft zu unterstützen. Sprich man flutet den Markt wohl erneut mit Geld, und genau das ist es was die Börse hören will. Liquidität treibt also weiterhin die Kurse. Für unseren Geschmack ist momentan etwas zu viel Optimismus im Markt. Unsere Leser wissen, dass wir mittelfristig sehr positiv für die Börsen gestimmt sind, kurzfristig sollten die Indizes aber noch einmal korrigieren. Sollten Sie noch investiert sein, empfiehlt es sich aus unserer Sicht, die offenen Positionen nun eng abzusichern und die Gewinn weiter laufen zu lassen, oder die schönen Gewinne auch einfach mal mit zu nehmen… gestern konnte unser Zockerwert YRCW bereits wieder deutlich zulegen, wir halten die Logistikbranche weiterhin für sehr interessant, und werden Ihnen in der nächsten Woche einen weiteren Kandidaten mit enormen Kurspotenzial vorstellen.

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Amazon und Sandisk nachbörslich deutlich unter Druck

Mit einem satten Kursminus von 11 Prozent ging die Amazon Aktie gestern nachbörslich aus dem Handel, Trader sprachen von einem regelrechten“Schlachtfest“. Der Online Gemischtwarenhändler hatte mit einem Gewinn von 0,45 Dollar je Aktie für das abgelaufene Quartal die Erwartungen der Anleger herbe enttäuscht, Im Schnitt sind Analysten von einem Gewinn je Aktie von mindestens 0,54 Dollar ausgegangen. Insbesondere die operativen Kosten belasteten das Ergebnis bei Amazon, durch umfangreichen Marketingaktivitäten, gesenkte Preise und kostenlosen Versand. Dabei konnte Amazon seinen Umsatz im zweiten Quartal um 41 Prozent auf 6,6 Milliarden USD steigern.

Auch die  Aktien von SanDisk gerieten nachbörslich deutlich unter Druck und gaben 7,5 Prozent nach. Diese heftige Kursreaktion war aber in erster Linie wohl auf die Mitteilung zurückzuführen, dass Firmengründer und CEO Eli Harari zum Jahresende sein Amt aufgeben und aus dem unternehmen ausscheiden wird. Operativ konnte Sandisk einmal mehr überzeugen. Der Flash-Datenspeicherhersteller  hat seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal um deutliche 390 Prozent gesteigert und damit die Wall-Street-Schätzungen übertreffen können.

Die Abschläge bei beiden Unternehmen erscheinen ein wenig heftig, somit könnte sich kurzfristig eventuell eine kleine Rebound-Spekulation lohnen.. Erst einmal sollte aber der heutige Handelsverlauf an den Börsen abgewartet werden. In Europa dürfte heute alles im Zeichen des Banken Stresstests stehen…

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