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Detroit Autoshow – Weltpremiere Porsche 918 RSR

Da lag ich mit meiner Vermutung vom 30.12.2010 offensichtlich nicht ganz daneben 🙂 Porsche stellt heute seine Weltpremiere, den Porsche 918 RSR vor und baut die Kompetenz in Sachen Performance,  durch intensive Entwicklungsarbeit im Bereich der Hybrid-Technologie weiter aus. Zwar handelt es sich hierbei offenbar nicht um ein Serienmodell für das zahlungskräftige Publikum, und deutet eher auf ein künftig verstärktes Engagement Porsches im Rennsport hin, aber die Richtung stimmt…Mittelfristig könnten sich hieraus sehr interessante und auch irgendwann bezahlbare Fahrzeugkonzepte ergeben, die eine neue Ära bei dem Sportwagenbauer einläuten.

Der Porsche 918 RSR ist die High End-Synthese aus den erfolgreichen Porsche-Hybrid-Konzepten: Ein Mittelmotorcoupé mit Schwungradspeicher. Der V8-Motor mit Benzindirekteinspritzung ist eine Weiterentwicklung des erfolgreichen Rennmotors aus dem Porsche-Rennwagen RS Spyder und leistet im 918 RSR nu 563 PS bei 10.300 / min. Jeweils ein Elektromotor pro Vorderrad liefert zusätzlich 75 kW, also insgesamt 150 kW, zu einer maximalen Antriebsleistung von 767 PS.

Diese Zusatzleistung wird bei Bremsvorgängen gewonnen und in einem sogenannten Schwungradspeicher konserviert. Der Schwungradspeicher, im 918 RSR auf der Beifahrerseite platziert, ist eine Elektromaschine, deren Rotor mit bis zu 36.000 Umdrehungen pro Minute kreist, um Energie zu speichern. Aus dem geladenen Schwungradspeicher kann der Pilot auf Knopfdruck dessen Energie abrufen und bei Beschleunigungs- oder Überholvorgängen einsetzen. Diese „Porsche Intelligent Performance“ bedeutet eine weitere Erforschung von Methoden zur weiteren nachhaltigen Verbesserung der Effizienz unter verschärften Bedingungen.

Originaltext: Porsche AG Digitale Pressemappe

Premium Kapitalanlagen

Porsche macht Tesla Motors mit dem 918 Spyder Konkurrenz

Mit bis zu 500 PS Leistung, und einem Benzinverbrauch von 3 Litern (bei gemäßigter Fahrweise), sowie einem Schadstoffausstoß von nur 70 Gramm Co2/km  setzt Porsche neue Maßstäbe in der Automobiltechnik der Zukunft. Getsren wurde bekannt, dass die Studie des 918 Spyder, die bereits auf dem Genfer Automobilsalon 2010 großen Anklang gefunden hat, nun gebaut werden soll. Der Hybridflitzer soll knappe 500.000,- Euro kosten, und das zahlungskräftige Publikum dafür mit einer Beschleunigung von 3,2 Sekunden auf Tempo 100, sowie einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 320 km/h erfreuen.

Für den dafür nötigen Schub auf den Hinterrädern sorgt im 918 ein hinter den Sitzen eingebauter Mittelmotor – V8 mit 368 kW / 500 PS bei einer maximalen Drehzahl von 9.200 U/min – den Porsche auf Basis des 3,4-Liter-Triebwerks des RS Spyder entwickeln will. Zum Ökoflitzer, wird der Supersportler durch insgesamt vier Elektromotoren mit einer Gesamtleistung von 160 kW/218 PS an Vorder- und Hinterachse, die aus einer fluidgekühlten Lithium-Ionen-Batterie gespeist werden. Diese werden zum einen durch den Anschluss an die Steckdose, und zum anderen durch die Umsetzung von Bremsenergie wieder aufgeladen.

Die große Resonanz von Öffentlichkeit und der potenziellen Kunden führte nun zur Entscheidung des Porsche-Vorstands, auf Basis der Studie, ein Serienfahrzeug zu entwickeln. Der Wagen soll in Zuffenhausen von Hand gefertigt werden und im Jahr 2013 auf den Markt kommen. In den kommenden Monaten werden weitere Produktdetails des 918 Spyder festgelegt. Die Größenordnung der Serie soll im dreistelligen Bereich liegen.

Der 918 Spider könnte einen erneuten Quantensprung in der Geschichte der Porsche AG bedeuten, und dürfte auch den kürzlich an die Börse gebrachten Autobauer Tesla Motors dann ab spätestens 2013 in Bedrängnis bringen. Sollte sich das Konzept des Spiders durchsetzen, wäre es durchaus auch vorstellbar, dass dann in ferner Zukunft ein entsprechender „Volksporsche“, also ein für Normalsterbliche bezahlbares Modell, auf dieser Basis produziert werden könnten. Michael Macht sagte dazu: „Das man mit der Verbindung von Höchstleistung und effizienten Antriebskonzepten den richtigen Weg für die Marke Porsche eingeschlagen habe.“

Sollte dieser Weg weiter verfolgt werden, gehe ich davon aus, dass Porsche wieder an die altern Erfolge anknüpfen kann. Auch die neuesten Verkaufszahlen des Modells Panamera belegen wohl einmal mehr, dass der Konzern immer wieder in der Lage ist den Geschmack seiner Kunden exakt zu treffen. Inzwischen sind bereist 25.000 Exemplare des „Familien-Porsche“ ausgeliefert worden. Die Porsche Aktie ist und bleibt für mich, bei Kursen unter 40,- Euro ein glasklarer Langfrist-Kauf.

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