Author Archives: Lars

Intel, AMD, Samsung, JP Morgan, Google und GE im Fokus der Anleger

Diese Börsenwoche wird wohl die Entscheidung bringen..Nachdem die US Indizes sich am Freitag dann letztlich doch in die gewünschte Richtung bewegt haben, stehen die Chancen für den Dax in den kommenden Tagen nun die Marke von 6.300 bzw. 6.335 Punkten zu überwinden sehr gut. Die US Berichtssaison ist nun angelaufen, was für neue Impulse in einem in den letzten Wochen so richtungslosen Handel sorgen sollte. Der Aluminiumkonzern Alcoa hat ordentlich vorgelegt, bei den vom Softdrinkherstellers PepsiCo vorgelegten Zahlen gab es bereits einen leicht faden Beigeschmack. Nun warten die Anleger gespannt auf die Zahlen, und vor allem den Ausblick, der Halbleiterhersteller Intel, Advanced Micro Devices und dem südkoreanischen Elektronik-Hersteller Samsung. Bei allen drei Unternehmen sind die Erwartungen extrem hoch, und lassen somit leider auch Raum für Enttäuschungen. Dennoch wird gerade dem Halbleiter-Sektor momentan mit der stärkste operative Zuwachs zugetraut.

Die aktuellen Daten zu den Erzeuger- und Verbraucherpreisen geben am Donnerstag und Freitag Aufschluss darüber wie es um, das Thema Inflation in den USA bestellt ist. Auch die Daten der US-Einzelhandelsumsätze und das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan, die beide am Freitag erwartet werden, dürften darüber entscheiden, ob die Märkte nun endlich aus der seit Monaten bestehenden Seitwärtsphase nach oben ausbrechen können. Etwas besorgniserregend ist hingegen das Ergebnis der letzten Sitzungen des IWF am Wochenende ausgefallen. Es dürfte nun klar sein, dass wir uns in der Phase eines internationalen Abwertungs-Wettlaufes der wichtigsten Währungen befinden. Welche Auswirkungen dies in den kommenden Wochen und Monaten haben wird ist noch nicht klar abzusehen. Die Amerikaner teilten auch bei dieser Sitzung wieder kräftig aus, und griff auch Europa und insbesondere Deutschland an. Dies aber wohl mehr aus einer eher schwachen Position heraus, da die Amis Ihr Pulver bereits weitestgehend verschossen haben, und nun auf „Hilfe“ von außen angewiesen sind. Aber dazu später mehr…

Außer den bereits genannten Halbleiterherstellern werden die US-Bank JPMorgan , der Internetkonzern Google und der Mischkonzern General Electric Auskunft über ihre Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Quartal geben. Je nachdem wie also die Unternehmenszahlen und vor allem die Konjunkturdaten in dieser Woche ausfallen werden, könnte der Dax bis zum Ende der Handelswoche nach oben ausbrechen, und das Jahreshoch bei 6.387 Punkten eventuell nehmen, oder erneut an der 6.300 Punkte Marke scheitern. Sollte der Deutsche Leitindex  an dieser Marke erneut nach unten abdrehen, so wäre dies insgesamt der vierte gescheiterte Versuch gewesen, und man sollte etwas vorsichtiger werden. Ich gehe aber nach wie vor von einem Ausbruch nach oben aus!

Ausverkauf bei Q-Cells

Seit der Ankündigung des Kapitalerhöhung befindet sich die Aktie von Q-Cells weiterhin deutlich im Abwärtstrend. Inzwischen notiert die Aktie mit 3,40 Euro auf einem neuen Allzeit-Tief, und ich muss immer an die armen Anleger denken, die dem Unternehmen bis zuletzt die Stange, also die Aktien, gehalten haben, und an die große Solarstory „made in Germany“ geglaubt haben. Vielen wurde diese Anlage zu den Hochzeiten bei Kursen um die 70 bis 80 Euro noch von der Hausbank empfohlen. Einige wollten die Aktien „einfach liegen lassen“ was natürlich ein Riesenfehler gewesen ist, und in Zeiten wie dieses schon lange nicht mehr funktioniert.. Nun inzwischen haben es wohl auch die letzten kapiert, dass die Q-Cells Aktie sich nicht unbedingt als Anlageform für die spätere Rente eignet. Wir hatten bereits bei Kursen über 20,- Euro vorsichtig davor gewarnt, dass so etwas wie in diesen Tagen passieren könnte.

Der Aktienkurs nähert sich immer weiter dem Ausgabepreis der neuen Aktien an, der auf 2,16 Euro je Anteilsschein festgelegt wurde. Am 12. Oktober, endet die Bezugsfrist für die neuen Aktien, somit könnte es bis Dienstag noch weiterhin sehr ungemütlich für Q-Cells Aktionäre werden. Sowohl charttechnisch als auch fundamental ist und bleibt die Q-Cells-Aktie angeschlagen. Nach Auslaufen der Bezugsfrist könnte es dann wieder etwas ruhiger werden, und eventuell sogar eine leichte Gegenbewegung bei der Aktie starten. Von welchem Kursniveau diese mögliche Erholung dann starten könnte bleibt allerdings sehr ungewiss. Die Q-Cells Aktie ist leider nach wie vor nur etwas für Trader mit guten Nerven, und weniger als echte Anlage geeignet. Wir werden die Aktie auch auf diesem reduzierten Kursniveau vorerst weiter meiden.

Phoenix Solar – Ausgebombt!

Trotz nicht wirklich ernstzunehmender Umsätze in der Aktie fällt der Kurs von Phoenix Solar fast täglich. Heute könnte ein Test des Jahrestiefs bei 24,30 Euro anstehen, und somit stehen die Chancen auf eine anstehende Erholung nicht schlecht. Fundamental hat sich bei dem Unternehmen nichts geändert. Erst vor wenigen Tagen konnte ein erneuter Großauftrag aus Italien verkündet werden. Das operative Geschäft läuft weiterhin hervorragend. Einziger Wermutstropfen waren die Insiderverkäufe, die Ende September bekannt geworden sind. Allerdings sollte man hier mit etwas mehr Augenmaß an die Sache ran gehen und mal realistisch beurteilen, dass die zwei Verkäufe á 10.000 Aktien die von Herrn Manfred Bächler sowie die zweimal 10.000 Aktien von Heike Bächler ausgeübt wurden doch eher ein kleinerer Insiderverkauf waren. Der Gesamterlös dieser vier Transaktionen belief sich nur auf ca. 1.000.000,- Eur0.

Charttechnisch ist die Aktie inzwischen völlig ausgebombt und deutlich überverkauft. Im gestrigen Handel hat Phoenix Solar die Unterstützung bei 25,63 Euro unterschritten, heute muss wohl auch noch die letzte Marke bei 24,30 Euro abgearbeitet werden. Die Marktkapitalisierung von Phoenix Solar beträgt aktuell 186 Millionen Euro, das KGV für 2010 und 2011 wird mit 6,9 angegeben. Unabhängige Analysten sehen das Kursziel der Aktie nach wie vor bei ca. 45,- Euro. Ganz so optimistisch sind wir derzeit auf Grund des schwachen Umfeldes für Solaraktien nicht, Kursziele von 35,- bis 38,- Euro halten wir aber in absehbarer Zeit für durchaus realistisch.

Besonders relevante charttechnische Marken üben immer eine gewisse Anziehungskraft auf den Aktienkurs aus, nicht selten entwickelt sich der Aktienkurs in die Richtung in die er offenbar nun zwangsläufig muss. Das Orderbuch spricht eine deutliche Sprache. Der Verdacht liegt nahe, dass hier einmal mehr genervte Kleinanleger an dem Kursverlauf der letzten Tage „schuld“ sind. Diese selbsterfüllende Prophezeihung endet aber meistens auch mit einem darauf folgendem starken Anstieg an dem die frischgebackenen Ex Aktionäre dann nicht mehr teilhaben werden. Ich bin also durchaus gespannt wie sich der Kurs nach dem Test des Tiefs weiter verhalten wird, und habe noch einmal eine entsprechende Order im Markt platziert. Neben 25,62 Euro finden sich im Falle eines Rebounds der Aktie erste Trading-Hürden bei 26,10 Euro sowie vor allem in der breiten Zone zwischen 27,21 Euro und 28,44 Euro, in der mehrere Horizontalmarken liegen.

Alcoa schlägt die Markterwartungen

Die US Börsensaison ist eröffnet. Heute Nacht startete die US Wirtschaft in die Berichtssaison zum abgelaufenen dritten Quartal. Wie immer durfte der Aluminiumkonzern Alcoa den Zahlenreigen eröffnen, und legte schon mal gut vor. Bereinigt um Sondereffekte stieg der Gewinn des Konzerns überraschend deutlich – von vier Cent auf neun Cent je Aktie. Am Markt war lediglich mit einem Anstieg auf sechs Cent je Aktie gerechnet worden. Mit 61 Millionen Dollar Quartalsgewinn konnte Alcoa operativ trotz des schwachen Dollars und der niedrigeren Aluminiumpreise das letzte Quartal somit deutlich über den Erwartungen des Marktes abschließen. Diese Zahlen sollten bei den Anlegern heute erst einmal für Erleichterung sorgen, die Alcoa Aktie konnte nachbörslich drei Prozent zulegen.

Auch die Erlöse kletterten zweistellig um 15 Prozent auf 5,3 Milliarden Dollar. Mit einem erwarteten Umsatz von 4,95 Milliarden Dollar waren die Experten pessimistischer gewesen. Der frühere Siemens Chef  Klaus Kleinfeld ist weiterhin optimistisch, dass die weltweite Nachfrage nach Aluminium und Aluminiumprodukten wieder an Stärke gewinnen werde. Der Konzern geht von einem leicht erhöhten Anstieg der weltweiten Aluminium-Nachfrage in diesem Jahr von 12 auf  13 Prozent aus. Bisher war ein Plus von 12 Prozent veranschlagt gewesen. Auch bei Alcoa erwiesen sich einmal mehr die Emerging Markets als der Wachstumsmotor für das Unternehmen. Die Umsätze haben hier weiterhin zugenommen hieß es. Die Autobranche frage ebenfalls wieder verstärkt Aluminium nach, hieß es.

Norwegische Zentralbank, Norges Bank kauft verstärkt HeidelbergCement AG

Die Aktie von HeidelbergCement konnte sich nun endlich wieder von den Tiefstständen lösen. Am 22. September haben wir hierzu geschrieben..“Bei HeidelbergCement läuft es wieder etwas besser. Der Aktienkurs hat sich nun wohl endgültig stabilisiert, und kann auch heute gegen den allgemeinen Markttrend leicht ansteigen. Diese neu gewonnene Stärke wird von einer guten Nachrichtenlage bezüglich der Expansion des Unternehmens, sowie der von der Familie Merckle getätigten Insiderkäufe und der Beteiligung des amerikanischen Vermögensverwalters BlackRock, untermauert. Charttechnisch ist die Aktie nun nach oben ausgebrochen und dürfte die Marke von 40,60 Euro sowie später 43,30 Euro ansteuern. Wir halten die HeidelCement AG Aktie auf dem derzeitigen Niveau weiterhin für deutlich zu günstig.

An der Aussage halten wir natürlich weiterhin fest, auch die zuletzt ausgegebenen Kursziele haben immer noch Ihre Gültigkeit. Gestern hatte der Staat Norwegen hat heute in einer Pflichtmitteilung veröffentlicht, dass der Anteil an der HeidelbergCement AG die 3,00% Schwelle überschritten hat. Am 30. September 2010 lag der Stimmrechtsanteil demnach bei 3,09%, bzw. rund 5,8 Mio. Aktien. Der Markt zeigt sich allgemein heute erstaunlich robust. Der Dax Future notiert momentan wieder im Plus, ebenso wie der S&P Future. Wir gehen immer noch davon aus, dass ein Ausbruch der Märkte nach oben möglich ist, sofern die heute kommenden US Arbeitsmarktdaten keine allzu große Enttäuschung mit sich bringen. Die Aktie des Baustoffproduzenten dürfte in den kommenden Tagen dann weiter zulegen können!

Rebound bei Roth & Rau sowie Klöckner & Co. ?

Die Aktie von Roth und Rau ist in den letzten Wochen schwer unter die Räder gekommen. In der vergangenen Börsenwoche notierte die Aktie des Anlagenbauers noch beim Tiefstand von knapp über 17,- Euro. Inzwischen konnte der Titel sich aber charttechnisch wieder stabilisieren und notiert aktuell bereits wieder über der wichtigen 18,- Euro Marke. Seit gestern haben die Umsätze in der Aktie nun wieder deutlich zugenommen, und auch einige Analysten und Trader haben Roth und Rau wieder auf die Empfehlungs– oder Beobachtungsliste genommen. Es deutet vieles darauf hin, dass die Aktie von Roth und Rau gerade wieder entdeckt wird. Wir haben uns ja bereits in der letzten Woche entsprechend positioniert, und gehen nun von weiter anziehenden Kursen bei der Aktie aus. Sollte es gelingen auch die 19,- Euro Marke schnell wieder zu überschreiten, winken weitere Kursgewinne. Unser Trading Ziel bleibt zunächst 22,40 Euro sowie 23,50 Euro.

Sehr erfreulich hat sich dann auch die Aktie von Klöckner & Co heute entwickelt. Nach dem eher verhaltenen Start an dem starken Börsentag gestern legt die Aktie des Stahlhändlers nun wieder so richtig los. Mit dem Überschreiten der 17,- Euro Marke dürfte auch hier nun der Weg frei sein für deutlich höhere Kurse. Bei 17,60 sowie 18,40 warten noch ein paar größere Hürden, die aber in einem weiter freundlichen Börsenumfeld bald überwunden sein dürften. Klöckner dürfte eine dieser Aktien sein die eine extreme Dynamik entwickeln können wenn der DAX nachhaltig nach oben ausbricht! Mittelfristig sind wir weiterhin davon überzeugt, dass Kurse von 24,- Euro in diesem Jahr und ca. 36,- Euro im kommenden Jahr mindestens erreicht werden sollten.

Chinesen lieben Volkswagen!

„Wir werden eine neue Bestmarke erreichen“, sagt Christian Klinger. Außerdem soll der Vertrieb „massiv ausgebaut werden. das was eigentlich bereits lange vermutet wurde machte Vertriebsvorstand Klinger nun offiziell. Dieser Optimismus kommt nicht zufällig, insbesondere die Absatzzahlen aus China ließen den Autobauer aus Wolfsburg die selbst gesetzten Ziele immer weiter anheben. Volkswagen will in den kommenden Jahren massiv in ein erweitertes Händlernetz in der Volksrepublik investieren, und die Zahl der Händler auf 2.600 glatt verdoppeln. Der Konzern erhofft sich dabei bereits im kommenden Jahr bis zu zwei Millionen Fahrzeuge alleine in China absetzen zu können.

Im Jahr 2009 hatte der VW-Konzern mit 6,3 Millionen abgesetzten Autos den bis dahin besten Wert der Firmengeschichte erreicht, und das wohlgemerkt trotz der weltweiten Autokrise. Bis Ende September diesen Jahres verkaufte Volkswagen nun ebenfalls erstmals in der Firmengeschichte über fünf Millionen Autos. Im Jahr 2009 waren es zu diesem Zeitpunkt erst 4,76 Millionen abgesetzte Fahrzeuge gewesen. VW-Chef Martin Winterkorn hat dem Konzern das Ziel gesetzt, bis spätestes 2018 Toyota als Weltmarktführer abzulösen, und scheint dabei auf einem guten Weg zu sein Der Kfz-Absatz soll bis dahin auf mehr als zehn Millionen Fahrzeuge steigen, sicherlich ein ambitioniertes aber nicht unerreichbares Ziel! Toyota lag im Krisenjahr 2009 noch bei 7,8 Millionen abgesetzten Fahrzeugen.

Die eingeschlagene Strategie dürfte sich für den VW Konzern weiterhin auszahlen. Auch die Expansion in einen weiteren gigantischen Absatzmarkt wie Indien dürfte sich wohl bereits im kommenden Jahr auszahlen. Angesichts dieser Wachstumsaussichten erscheint die VW Aktie bereits heute deutlich zu günstig zu sein. Auch die ausgegebenen Kursziele der Analysten von 110 bis 130,- Euro je Vorzugsaktie werden wohl in Kürze noch einmal überarbeitet werden. Sollte es VW gelingen die gesteckten Ziele zu erreichen halte ich auch Kurse von weit über 200,- Euro in den kommenden Jahren für möglich.

VW, Porsche, Deutsche Bank und Salzgitter..

Mit einem Befreiungsschlag meldeten sich die US Börsen heute eindrucksvoll zurück. Der S&P 500 hat heute die Marke von 1.150 Punkten überzeugend hinter sich gelassen, und es sieht so aus als würde sich daran bis zum US Handelsschluss auch nicht mehr allzu viel ändern. Damit befinden wir uns schlagartig wieder in einer völlig neuen Situation. Der noch heute morgen drohende Abverkauf von Aktien ist ausgeblieben. Die Umsätze waren in den letzten Tagen extrem dünn, was allgemein darauf hindeutete, dass hier letztlich überwiegend Kleinanleger am Werk waren, die Ihre Stücke entnervt in den Markt gegeben haben. Seitwärtsbewegung sind an der Börse meistens sehr nervenaufreibend, und jeder Anleger hat seine eigene Schmerzgrenze wenn es darum geht Verluste hinzunehmen, oder erreichte Gewinne wieder abgeben zu müssen. Genau diese psychologische Falle wird immer wieder von großen Playern genutzt um gezielt noch ein paar günstige Aktien von Qualitätswerten „abzufischen“. Meistens geschieht dies unmittelbar bevor der Markt wieder nachhaltig nach oben dreht.

Nun, allem voran hoffe ich natürlich, dass Sie als Leser des Investors Inside Börsen Newsletters relativ unbeschadet durch diese turbulente Zeit gekommen sind. Ich habe in den vergangenen Tagen mehrfach Mails bekommen, die allesamt eine Frage beinhaltet haben: „Warum steigen Sie ausgerechnet jetzt wieder massiv in Aktien ein, wenn alle Welt eine deutliche Korrektur befürchtet?“ Die Antwort darauf hört sich relativ einfach an: „Zum Teil genau deswegen!“ Die Mehrzahl der Marktteilnehmer war in den letzten Tagen einfach zu negativ eingestellt. Alle möglichen Analysten predigten wieder negative Kursziele für den DAX, die aus charttechnischen Betrachtungen mehr oder minder auch logisch erschienen, oder zumindest als logisch dargestellt wurden. Ich gebe zu auch ich war mir bis heute Nachmittag nicht ganz sicher ob meine Strategie die richtige ist.

Dennoch habe ich seit meinem Urlaub sehr viel Zeit damit verbracht verschiedene Aktienkurse und deren Charts zu studieren, mir die relevanten Chartmarken als Kaufpunkte notiert und dies auch konsequent umgesetzt. Wie immer ist es aber auch dann nicht 100-prozentig machbar zum optimalen Kurs zu kaufen, es hilft aber wenn man in diesem Fall einen Plan B hat, und nicht voll investiert ist, was man sowieso niemals sein sollte. Heute Morgen habe ich die Aktien von VW, Porsche und Deutsche Bank noch einmal nachgekauft und etwas verbilligt, Salzgitter kam als spekulative Position noch dazu. Über den Stahlhersteller hatte ich ja heute morgen im Blog berichtet.

Die Deutsche Bank Aktie ist in den letzten Tagen wiederholt bis 39,50 Euro gefallen, und bei ca. 40,20 Euro immer wieder nach unten abgedreht. Heute konnte der Aktienkurs nun endlich wieder etwas nach oben ausbrechen. Dennoch bleibt hier zunächst Vorsicht angebracht. In Kürze kommen eine ganze Menge neue Aktien auf den Markt was den Verkaufsdruck kurzzeitig wieder verstärken könnte. Die nachgekaufte Position wurde heute konsequent wieder verkauft, und ich warte hier erst einmal die weitere Entwicklung bis Freitag ab. Autobauer zeigen weiterhin Schwäche! Auch wenn sich die Titel von VW und Porsche im Zuge der steigenden Börsen wieder erholen konnten, so war doch eine gewisse Schwäche zu erkennen. Es dürfte also besonders spannend sein diesen Sektor im morgigen Handel etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Position bei VW haben wir verdoppelt, die nachgekaufte Porsche Position wieder glatt gestellt, da ich hier bereits ausreichend positioniert bin.

Bei aller Freude über den heutigen Handelstag sollte man nun nicht leichtsinnig werden, und die Handelsstrategie konsequent weiter verfolgen! Sprich wenn der Markt weiter steigt die eingegangenen Positionen relativ eng absichern, und die Gewinne laufen lassen, bis der nächste Rücksetzer kommt. Auch wenn der S&P 500 heute ein Kaufsignal generiert hat heißt dies nicht, das die Situation morgen Abend auch noch so ist. Ab Donnerstag könnte es bereits wieder unruhig an den Börsen werden. Wichtige Konjunkturdaten aus den USA stehen in dieser Woche noch auf der Agenda, die Berichtssaison startet traditionsgemäß mit Alcoa. Also, genießen Sie die heutigen Kursgewinne, und bleiben Sie bitte wachsam…

Salzgitter – jetzt wirds gefährlich!

Die Salzgitter Aktie ist bereits seit Wochen angeschlagen und erreicht inzwischen fast täglich neue Tiefsstände. Eigentlich ist die Nachrichtenlage in den letzten Wochen gar nicht so schlecht gewesen. Manche Fachleute prognostizieren sogar das umsatzstärkste Jahr, dass es jemals gegeben hat für die Stahlbranche. Andere wiederum predigen den großen Preisverfall bei Stahl und warnen eindringlich davor sich nun im Stahlsektor zu engagieren. Anleger dürften somit hin- und hergerissen sein, wenn es um Titel wie ThyssenKrupp, Salzgitter, oder auch Klöckner & Co. geht. Wobei letzteres Unternehmen als Stahlhändler sicherlich in einer ganz anderen Position ist, als die Stahlhersteller. Diese Tatsache wird aber auch von Fachleuten oftmals nicht genügend beachtet. Die Klöckner & Co. Aktie ist und beliebt unser langfristiger Favorit im Stahlsektor! In diesem Artikel soll es aber nun darum gehen, ob die Aktie von Salzgitter auf dem aktuellen Niveau ebenfalls interessant sein könnte…

Wir beobachten die Aktie bereits seit dem diese im Mai des erste mal unter die psychologisch so wichtige Marke von 50,- Euro gefallen ist. Inzwischen notiert der Titel bereits unter 46,- Euro, und hat damit weiteres Abwärtspotenzial. Heute hat die Aktie letztlich auch noch die Nackenlinie, die bei 45,80 Euro verläuft erreicht. Sollte auch diese Unterstützung nun nicht halten droht ein weiterer Sell-Off in der Aktie der zunächst bis 42,80 Euro führen könnte. Sollten die Börsen nun noch einmal kräftig nachgeben wäre auch ein Abtauchen in Richtung 37,80 Euro denkbar. Es ist also Vorsicht angesagt. Die Aktie von Salzgitter ist deutlich angeschlagen, und kann jederzeit weiter abtauchen. Erst ein erneuter Ausbruch über die Marke von ca. 54,- Euro nach oben würde wieder weiteres Kurspotenzial in Richtung 65 – 68,- Euro generieren. Mutige Anleger setzten bereits jetzt auf einen Rebound der Aktie, vorsichtige Naturen sollten die kurzfristige Entwicklung der Aktie weiter beobachten.

Japans Notenbank setzt auf Nullzins-Politik

Die japanische Notenbank hat ihre Zügel überraschend gelockert. Der Zinssatz zur kurzfristigen Geldbeschaffung von Banken sei von 0,1 Prozent auf 0,0 bis 0,1 Prozent gesenkt worden, teilte die Notenbank am Dienstag in Tokio mit. Der Zinssatz war seit Ende 2008 unverändert. Die Notenbank will mit den Schritten den seit Wochen anhaltenden Anstieg des Yen stoppen und damit den japanischen Exporteuren etwas Luft verschaffen. Der Dollar und der Euro gewannen nach dieser Ankündigung gegenüber dem japanischen Yen deutlich hinzu. Kurzfristig scheint der japanischen Notenbank also eine Intervention gegen einen zu stabilen Yen gelungen zu sein. Der Abwertungswettlauf geht also weiter…

Zudem wollen die japanischen Währungshüter dem Finanzsektor mit dem Aufkauf von Anleihen für bis zu 35 Billionen Yen (306 Mrd Euro) unter die Arme greifen. Die Notenbank will mit den Schritten das zuletzt wieder schwächere Wachstum ankurbeln und den Yen schwächen, um Deflationsgefahren zu bannen. Die stark von Exporten abhängige japanische Wirtschaft leidet zuletzt vor allem unter einem starken Yen. Aus diesem Grund hatte die Notenbank vor kurzem auch direkt am Devisenmarkt eingegriffen. Zuletzt hatten die Währungshüter zudem im März und August ihre Geldpolitik über höhere Kreditlinien für Banken ausgeweitet. Der Yen gab nach der Ankündigung nach. Am Aktien- und Anleihenmarkt kam es zu Kursgewinnen. Der Nikkei konnte um 1,5 Prozent zulegen

Wie gehts weiter bei Volkswagen, Porsche, Deutsche Bank?

Wo will der Markt denn nun hin, dürften sich heute einige Anleger fragen. Nachdem es heute Vormittag nun so aussah, als ob er sich für die südlichen Gefilde entschieden hätte, bin ich davon noch nicht so ganz überzeugt. Charttechnisch zieht sich das Band immer weiter zusammen, man kann also davon ausgehen, dass ein Ausbruch in die ein- oder andere Richtung unmittelbar bevor steht. Dieser Handelswoche könnte also die Entscheidung bringen. Die US Berichtssaison startet gegen Ende der Woche und dürfte neue Impulse liefern. Marktbeobachter gehen immer noch von deutlichen Gewinnsteigerungen bei den Unternehmen aus. Sollten sich diese Prognosen erfüllen dürften auch die Zweifler langsam wieder an die Börsen zurück kommen. Die Umsätze sind nach wie vor relativ dünn, sodass die momentanen Kurse nur bedingt aussagekräftig sind.

Heute hat es dazu den Automobilsektor etwas durchgeschüttelt. Nachdem die jüngsten Absatzdaten aus den USA  sowohl für Daimler als auch BMW, Porsche und VW weiterhin deutlich positiv waren verwundert die Reaktion des Marktes auf diese erfreulichen Nachrichten dann doch etwas. Insbesondere VW hatte ja bereits in der vergangenen Woche einen Absatzrekord vermeldet, und es zeichnet sich ab, dass die deutsche Automobilindustrie, nachdem man noch im letzten Jahr den Untergang der Branche prognostiziert hatte, nun das beste Jahr seit langem verzeichnen dürfte. Totgesagte leben eben manchmal doch länger…Unsere Favoriten in dem Sektor bleiben nach wie vor die beiden Aktien von VW und Porsche, wobei wir bei Volkswagen die Vorzugsaktien bevorzugen würden.

Bereits am Freitag deutete die Charttechnik bei VW aber auf ein Verkaufssignal hin, somit war heute im frühen Handel Vorsicht geboten. Charttechnisch sollte nun in dem aktuellen Bereich um die 83,- Euro wieder ein neuer Boden gebildet werden können. Inzwischen hat sich die Aktie von den kürzlich erreichten Höchstständen wieder um fast 10,- Euro entfernt. Hält dieser Boden allerdings nicht, und die Indizes tendieren in den kommenden Wochen weiter nach unten, dann sind auch Kurse von 77,- oder 78,- Euro wieder denkbar. Wir gehen davon aus, das es sich hier um einen vorübergehenden Rücksetzer handelt, und haben bereits heute wieder eine erste Position aufgebaut. Wie schnell diese Aktien in einem Positiven Umfeld wieder nach oben drehen konnte man in den letzten Wochen ja mehrfach beobachten..

Auffällig sind auch die Kursbewegung bei der Aktie der Deutschen Bank. Die Prognose vieler Analysten, dass die Aktie bis zum Ende des Bezugsrechtehandels der neuen Aktien weiter fallen dürfte, hat sich vorerst nicht bewahrheitet. Die 40,- Euro Marke scheint weiterhin einen tragfähigen Boden zu bilden. Erst am Freitag wurden in der Xetra Schlussauktion noch einmal über 2 Millionen Stücke der Aktie gekauft, was dafür spricht, dass sich hier größere Adressen weiter eindecken. Etwas mehr Volatilität könnte dann ab dem ersten Handelstag der neuen Aktien wieder auftreten. Grundsätzlich gehen wir aber nicht davon aus, dass die DB Aktie, selbst im ungünstigsten Fall, nun noch einmal nachhaltig unter 38,50 Euro fallen dürfte. Hier liegt ebenfalls eine starke charttechnische Unterstützung.

Charttechnischer Ausblick: Das aktuelle Kursniveau des S&P 500 von ca. 1.140,- Punkten muss in dieser Woche unbedingt gehalten werden. Kleinere Ausbrüche in beide Richtungen sind natürlich jederzeit möglich. Fällt der S&P aber nachhaltig in Richtung 1.120 Punkte sollte man sich wohl erst einmal wieder vom Markt verabschieden, und abwarten wie das Spiel zwischen Bullen und Bären in den kommenden Tagen entscheiden wird. Können die Märkte in den USA heute aber wieder erwarten nach oben drehen und der S&P 500 die 1.150 Punkte hinter sich lassen, dürfte es sinnvoll sein sich ein paar ausgesuchte Werte ins Depot zu legen, oder bereits gelegt zu haben, was natürlich mit einem entsprechenden Risiko behaftet ist, wenn man dies bereits vor dieser Entscheidung tut

In jedem Falle sollten Sie momentan, wenn Sie sich für einen vorzeitigen Einstieg entschließen, bitte darauf achten nur Aktien im Depot zu haben, die sich nach Rücksetzern entsprechend schnell wieder erholen! Welche das sind wissen Sie ja bereits als regelmäßiger Leser unseres Newsletters.

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