Alcoa schlägt die Markterwartungen

Die US Börsensaison ist eröffnet. Heute Nacht startete die US Wirtschaft in die Berichtssaison zum abgelaufenen dritten Quartal. Wie immer durfte der Aluminiumkonzern Alcoa den Zahlenreigen eröffnen, und legte schon mal gut vor. Bereinigt um Sondereffekte stieg der Gewinn des Konzerns überraschend deutlich – von vier Cent auf neun Cent je Aktie. Am Markt war lediglich mit einem Anstieg auf sechs Cent je Aktie gerechnet worden. Mit 61 Millionen Dollar Quartalsgewinn konnte Alcoa operativ trotz des schwachen Dollars und der niedrigeren Aluminiumpreise das letzte Quartal somit deutlich über den Erwartungen des Marktes abschließen. Diese Zahlen sollten bei den Anlegern heute erst einmal für Erleichterung sorgen, die Alcoa Aktie konnte nachbörslich drei Prozent zulegen.

Auch die Erlöse kletterten zweistellig um 15 Prozent auf 5,3 Milliarden Dollar. Mit einem erwarteten Umsatz von 4,95 Milliarden Dollar waren die Experten pessimistischer gewesen. Der frühere Siemens Chef  Klaus Kleinfeld ist weiterhin optimistisch, dass die weltweite Nachfrage nach Aluminium und Aluminiumprodukten wieder an Stärke gewinnen werde. Der Konzern geht von einem leicht erhöhten Anstieg der weltweiten Aluminium-Nachfrage in diesem Jahr von 12 auf  13 Prozent aus. Bisher war ein Plus von 12 Prozent veranschlagt gewesen. Auch bei Alcoa erwiesen sich einmal mehr die Emerging Markets als der Wachstumsmotor für das Unternehmen. Die Umsätze haben hier weiterhin zugenommen hieß es. Die Autobranche frage ebenfalls wieder verstärkt Aluminium nach, hieß es.

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