Author Archives: Lars

Auf der Suche nach Rendite…

Immer wieder werde ich auch gefragt welche Fonds ich den aktuell im Depot habe, oder in welche Fonds man derzeit investieren sollte. Den ersten Teil der Frage muss ich aktuell mit „gar keinen“ beantworten, auf den zweiten Teil habe ich aber leider keine passende Antwort. Generell gilt dass immer genau zu prüfen ist was genau im Kleingedruckten eines Fondsprospektes steht, und ob das Produkt zu meiner persönlichen Risikostruktur passt. Während wir also aktuelle in vielen Immobilienfonds beispielsweise die Situation haben das die Preise für Wohnimmobilien schon stark gestiegen sind, und ein Einstieg eher langfristig zu sehen ist, gibt es auch Kurzläufer die durchaus einiges an Potenzial bei nur kurzfristiger Bindung des Kapitals haben dürften.

Sind Immobilien jetzt teuer oder werden die Preise weiter steigen? Ist der Goldzyklus schon zu Ende? Sollte man jetzt besser in Aktien investieren, und wenn ja in welche? Selten waren Anleger wohl so unschlüssig auf der Suche nach einer halbwegs sicheren Anlage. Die Frage ist ja ob es die sichere Anlage überhaupt gibt, oder jemals gab.  Beispielsweise ist Holz grundsätzlich ein interessantes, wenn auch langweiliges Investment, das eine  durchschnittliche jährliche Rendite von 14 Prozent erwirtschaften kann. Aber auch hier gilt es auf den richtigen Anbieter zu setzen. Trinkwasser ist ebenso ein echtes Langfrist-Thema.

Grundsätzlich können Fonds also durchaus auch für den langfristigen Vermögensaufbau interessant sein, längerfristige Planungen sind in diesen Zeiten hingegen deutlich schwieriger geworden. Kurzlaufende Spezialitäten-Fonds können hier unter Umständen Abhilfe schaffen. Einige Anbieter bieten Ihnen die Möglichkeit sich kostenlos und unverbindlich über einige interessante Fondsprodukte aus den Bereichen. Gold-, Öl-, Gas-, Wasser, Wind- und Solarenergie, sowie alternativen Investments wie z.B. Edelholz oder Container zu informieren.

First Solar – der Niedergang eines ehemaligen Highflyers

Bereits vor einem halben Jahr habe ich hier prognostiziert das die Aktie des US Solar-Unternehmens First Solar in absehbarer Zeit auf 25,- Dollar fallen würde. Damals, ich erinnere mich noch genau, habe ich so einige Mails erhalten in denen mein Geisteszustand angezweifelt wurde. „Never catch a falling knife“ – ist eine der Börsenregeln die man in manchen Fällen wirklich beherzigen sollte. Nicht etwa dass ich der Meinung bin dass man grundsätzlich nicht in ein fallendes Messer greifen sollte, denn damit habe ich persönlich schon schöne Gewinne erzielt, sondern der Zeitpunkt ist wie immer entscheidend. Und wie bei fast allen Solarwerten schien der richtige Zeitpunkt, zumindest für mich persönlich, bei der First Solar Aktie noch nicht gekommen zu sein.

Die Aktie notiert aktuell nahe des 52 Wochen Tiefpunktes bei 26,- Dollar. Nachdem die FirstSolar Aktie gestern zur Handelseröffnung bereits 25,30 Dollar erreicht hat darf ich also mein Kursziel als erreicht betrachten. An diesem Punkt hatte ich mir eigentlich vorgenommen mit einer ersten Position in die Aktie einzusteigen. Ich bin aber inzwischen keineswegs mehr davon überzeugt dass der Zeitpunkt nun der richtige ist, bzw. kann mir auch durchaus vorstellen dass es mit der Aktie noch ein ganzen Stück tiefer gehen könnte.

Viele Faktoren sprechen im Moment dagegen. Zum einen wäre da die relativ hohe Short Quote die zur Vorsicht mahnt. In der kommenden Woche ist wiedermal Verfallstag und so würde ich gerne noch abwarten wie weit die Shorties diese Aktie bis dahin noch drücken wollen. Grundsätzlich stellt sich die Frage aber nach den Zukunftsaussichten der Firma und der Wettbewerbsfähigkeit der Produkte von First Solar. Zumindest in diesem Punkt ist sich der Markt offenbar einig. Das Unternehmen hat es versäumt sich in den letzten Jahren weiter zu entwickeln und mit entsprechenden Innovationen auf sich aufmerksam zu machen. First Solar will nun neue Märkte erschließen und die Produktionskosten auf 0,67 Dollar je Watt weiter senken. Bis zum Jahr 2015 sollen die Produktionskosten dann weiter auf 0,52 Dollar pro Watt fallen, gleichzeitig soll der Wirkungsgrad der Dünnschichtmodule gesteigert werden. Ob die neue Strategie von Erfolg gekrönt sein wird bleibt also noch abzuwarten.

Eigentlich sollte die Marke um die 26,- Euro einen ersten soliden Boden bei der Aktie darstellen. Wegen der oben geschilderten „Sonderfaktoren“ allerdings ist es jederzeit Möglich dass auch diese Marke nicht halten wird. Aus charttechnischer Sicht wurde ebenfalls eine ABC Korrektur mustergültig abgearbeitet. Die Aktie ist massiv überverkauft und zumindest eine technische Gegenreaktion wäre mehr als überfällig. Die langfristigen Aussichten des Unternehmens am Markt kann ich beim besten Willen im Moment nicht einschätzen, und so bleibt mir nur mich an der Charttechnik zu orientieren und ggf. auf eine entsprechende technisch bedingte Gegenbewegung in Richtung 30,- Dollar zu setzen. Ich habe meinen Kaufkurs somit vorläufig weiter nach unten angepasst, und liege nun bei 23,50 Dollar auf der Lauer.

Wir haben wirklich ernsthafte Probleme…!

Jetzt wird es wirklich ernst liebe Leser. Bis hier und nicht weiter werden sich viele Deutsche gerade denken. Des Deutschen liebstes Kind ist in ernsthafter Gefahr, und da ist einfach Schluss mit Lustig. Das mit der Atombombe war ja schon ziemlich unmöglich von den Iranern, aber nun geht es auch noch um die Wurst, unsere geliebte Bratwurst…



Ja, die Medienwelt treibt oft sonderbare Blüten. Nicht nur dass ich diese Titelseite wirklich sauwitzig fand, auch zum Thema Börse haben sich die Schlagzeilen in den letzten Tagen wieder deutlich verändert. Auffällig ist wiedermal dass die erste ernsthafte Konsolidierung in diesem Jahr vor dem Hintergrund ausgesprochen positiver Aufmacher diverser Börsenmagazine stattfindet. So berichtete kürzlich das Anlegermagazin DER AKTIONÄR über „DAX 10.000 – Warum der DAX weiter steigt“ oder BÖRSE online „DAX-Rally – Warum die Hausse weitergeht“. Im Innenteil der Hefte fanden sich dann auch mehr oder minder plausible Erklärungen für diese Thesen.

Immer in solchen Phasen in denen die einschlägigen Blätter eine nie enden wollende Aktien Rally heraufbeschwören sollte man als kluger Anleger wieder besonders vorsichtig, oder zumindest deutlich skeptischer, werden. 😉 In diesem Sinne wünsche ich Ihnen jetzt schon ein schönes Wochenende und  weiterhin die richtigen Entscheidungen! Vielleicht sollten Sie mit Ihrer Familie auch noch einmal schnell eine Bratwurst essen gehen bevor diese dann bald unbezahlbar wird!?

Was macht die Commerzbank Aktie nach dem Schuldenschnitt ?

Nachdem das von mir vor zwei Tagen skizzierte Szenario des Gap Close nun offensichtlich ausgeblieben ist, und vor dem Hintergrund der heutigen Nachrichten muss man die Commerzbank Aktie nun wohl endgültig aus einem neuen Blickwinkel betrachten. Die Bereitschaft zur Beteiligung privater Gläubiger am griechischen Schuldenschnitt wurde soeben von der griechischen Regierung als großer Erfolg gefeiert. Insgesamt haben zwischen 83,5 und 85,8 Prozent der Gläubiger dem Neuanfang zugestimmt. (Eine genaue Zahl wahr bislang nicht zu ermitteln.) Nach Angaben des Finanzministeriums in Athen wurde die wichtige 75-Prozent-Marke deutlich überschritten. Von den 177 Milliarden Euro an Anleihen unter griechischem Recht seien 152 Milliarden Euro zum Umtausch eingereicht worden. Damit wurde aber auch die magische Zielmarke von 90 Prozent nicht erreicht, was nun zur Folge haben dürfte dass die griechische Regierung von der Möglichkeit Gebrauch macht die verbleibenden Gläubiger zu einer entsprechenden Beteiligung zu zwingen.

Die gute Nachricht ist das überhaupt eine Einigung zustande gekommen ist. Damit sollte zunächst auch eine weitere Entspannung an den internationalen Kapitalmärkten folgen. Die Lage für die europäischen Banken sollte sich damit auch wieder deutlich entspannen. Insbesondere die Commerzbank Aktie, die ja in den Tagen vor dieser Entscheidung wieder deutlich nachgegeben hatte, sollte nun wieder entsprechend profitieren können. Erst gestern im Vorfeld der Verhandlungen kam es noch einmal zu einem größeren Kursrutsch, der aber offensichtlich von größeren Adressen gezielt zu Einstieg genutzt wurde.

Ich persönlich rechne nun damit, dass die Commerzbank Aktie weiter steigen wird. Mit einem Überschreiten der Marke von 1,90 Euro würde das „alte“ Szenario wieder aufgenommen werden. Die 200 Tage Linie verläuft inzwischen bei ca. 1,97 Euro. Kann diese im Anschluss überwunden werden, und in den kommenden Tagen auch der massive Widerstand bei 2,05 Euro, dann wären weitere Anschlusskäufe die Folge. In diesem Falle ist das letzte Hoch bei 2.20 Euro das erste Ziel. Der grundsätzliche Trend der Aktie bleibt aber zunächst negativ. Erst wenn wirklich das letzte Hoch aus dem Februar diesen Jahres erreicht, bzw. überschritten wird kann auch aus charttechnischer Sicht Entwarnung gegeben werden.

An meiner grundsätzlichen Einschätzung zu den Chancen und Risiken bei einem Investment in die Commerzbank Aktie hat sich nichts geändert. Auch wenn das Gap im Chart nicht mehr geschlossen wurde und diese Kurslücke somit weiter mahnend zu erkennen ist. Ich persönlich bin fest davon ausgegangenen dass die Verhandlungen um den Griechischen Schuldenschnitt „positiv“ ausgehen werden, alleine schon weil ein Scheitern hier zu großen Verwerfungen an den Kapitalmärkten geführt hätte. Dieses Risiko wollte man am Ende wohl doch nicht eingehen. Ob die Märkte dieses Ereignis heute nun überschwänglich feiern werden wage ich aber zu grundsätzlich zu bezweifeln. Letztlich ist nur das eingetreten was unsere Kanzlerin als alternativlos bezeichnen würde…Der Bankensektor dürfte heute dennoch von der Einigung in Griechenland profitieren – allen voran die Commerzbank Aktie.

Gastkommetar: Der Druck auf Solaraktien steigt weiter…

Jeder Job in der Solarindustrie in Deutschland kostet die Stromverbraucher rund 250.000 €, kommentierten die Subventionskritiker. Deutschland ist für die weltweite Solarbranche aufgrund exakt dieser Subventionspolitik durchaus ein Schlüsselmarkt, aber das war einmal:

Die „politische Energiewende“ sorgt aktuell wieder für Unruhe und Verunsicherung bei Verbrauchern und der Wirtschaft des Mittelstandes aus. Der Grund dafür ist, dass die Bundesregierung die bisherige Förder- und Subventionspraxis im erheblichen Umfang radikal ändern will und dies bereits früher und stärker, als bisher geplant. Der Kürzungsumfang, der zunächst ab 09.03.2012 angesetzt werden soll, für Strom aus neu installierten Anlagen, soll bis zu 29% Subventionsreduzierung – je nach Größe – umfassen. Die Kürzung umfasst 20,2 % für neu installierte Kleinanlagen; Besitzer von größeren und Freiflächenanlagen müssen Kürzungen von 29 % verkraften. Sukzessive soll die Förderung 0,15 Cent pro Kilowattstunde pro Monat und fortfolgend reduziert und heruntergefahren werden. Für neue Anlagen mit mehr als 10 Megawatt Leistung entfällt die Förderung gänzlich.

Die Zielrichtung der Förder- und Subventionspolitik in Sachen Solarstromgewinnung ist klar: die Fördersätze werden konzeptionell stetig weiter sinken. Zudem sollen die Besitzer der Anlagen künftig einen Teil des von ihnen erzeugten Stroms selbst verbrauchen oder vermarkten.

Der Deutsche Bundestag hatte am 30. Juni 2011 die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und damit eine Umkehr in der bisherigen Förder- und Subventionspraxis beschlossen. Der Bundesregierung ist bewusst geworden, dass sie diese enormen Kostenlasten der Förderpolitik pro Photovoltaik nicht mehr länger wird tragen können, schon gar nicht in diesem Umfang. Bedenken gegen die einseitige Privilegierung der Solarenergie wurden allerdings auch von Seiten der Wirtschaft und der Forschung erhoben:

Eine vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) für den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) durchgeführte Befragung von mehr als 1.000 Unternehmen in Deutschland hatte ergeben,  dass diese Form der Förder- und Subventionspolitik unangemessen und ineffektiv ist. Rund 51 % der Unternehmen gaben an, dass das neue Energiekonzept durch steigende Energiepreise und eine schwankende Versorgungssicherheit ihr Investitionsverhalten negativ beeinflussen wird. Demgegenüber dürfte die Energiewende lediglich 20 % zu steigenden Investitionen führen. Klar benachteiligt ist die gesamte Dienstleistungsindustrie in Deutschland, insbesondere die Branchen, deren Geschäftsmodell und Geschäftszweck (Solarien; Wellness; Fitness; Friseure; Shopping-Center) auf Lichttechnik ausgelegt und erhöhten Stromkonsum angewiesen ist. Im Prinzip handelt es sich um (kleine) Großverbraucher, die jedoch nicht durch die Bundes-Härtefallregelungen aufgefangen werden, weil sie keine sog. produzierenden Betriebe sind, aber dennoch als energieintensives Gewerbe bilanzieren (wegen erreichen der Stromkosten von 15 % plus X der Wertschöpfung, d.h. Umsatz minus Energie- und Materialkosten).

Von einem Missverhältnis sprach auch die Forschung in Deutschland unter Auswertung der Energieeffizienz von Windkraft und Solarenergie: für Windkraft sprechen sowohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als auch die Effizienz der Anlagen, die deutlicher höher seien, als bei der Photovoltaik-Energie. Deshalb sei die Kürzung der Förderung der Solarenergiegewinnung durch die Bundesregierung durchaus nachvollziehbar, zumal die Photovoltaik in Deutschland nur einen Anteil von 3 % an der gesamten Stromerzeugung hat, aber über die Hälfte der jährlichen Kosten in Höhe von 14 Milliarden Euro in Form von ausgezahlter Einspeise-Vergütung verursacht. Dieses Missverhältnis wird nun korrigiert.

Unternehmen und Aktienwerte dieser Branche geraten in schwere Bedrängnis, so z. B. die deutsche Q-Cells. Aber auch die im US-Markt notierten China-Solar-Aktien wie LDK Solar und Suntech Power stürzten nach der Veröffentlichung der geplanten Förderkürzungen teilweise erheblich ab.

Damit markiert das Jahr 2012 eine Wende in der Förderpolitik der vom Bundestag und Bundesrat im Jahr 2003 verabschiedeten Subventionen im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Dieses Gesetz legte den Grundstein für den wirtschaftlichen Betrieb von Solaranlagen in Deutschland. Seit 2006 gibt es neue Bedingungen für die Stromeinspeisung. Hier wurde festgeschrieben, dass Energieversorger 20 Jahre lang die Stromeinspeisung pro Kilowattstunde fest vergüten müssen. Diese besonders attraktiven Subventions- und Fördergarantien und das Programm zur CO² Reduzierung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau machten diese Investition für Eigenheimbesitzer und Investoren sehr interessant. Die Mindestvergütung für Solarstrom betrug 35,49 Cent pro Kilowattstunde, bei einer Solaranlagen-Dachinstallation für die Erzeugung von weniger als 30 KW wurden 46,75 Cent und bei einer Fassadeninstallation für die Erzeugung von weniger als 30 KW sogar 51,75 Cent vergütet.

Hier die aktuelle Vergütungsübersicht seit 01.01.2011(alt) und ab 01.01.2012 (neu = reduziert)
·         für Gebäudeanlagen bis 30 kWp

28,74 ct/kWh (alt)
24,43 ct/kWh (neu)
·         für Gebäudeanlagen 30 bis 100 kWp

27,33 ct/kWh (alt)
23,23 ct/kWh (neu)
·         für Gebäudeanlagen 100 kWp bis 1 MWp

25,86 ct/kWh (alt)
21,98 ct/kWh (neu)
·         für Gebäudeanlagen größer als 1 MWp

21,56 ct/kWh (alt)
18,33 ct/kWh (neu)
·         für Konversionsflächen

22,07 ct/kWh (alt)
18,76 ct/kWh (neu)
·         für Freilandanlagen

21,11 ct/kWh (alt)
17,94 ct/kWh (neu)

Durch diese Kürzungen soll der Ausbau der Photovoltaik in Deutschland gebremst und neue Förderpräferenzen gesetzt werden, um die Effizienz und Qualität der Energie-Wende deutlich zu verbessern. Werden mehr neue Anlagen gebaut, als von der Regierung vorgesehen, können die Fördersätze weiter gekürzt werden. Die Bundesregierung privilegiert nur das sogenannte produzierende Gewerbe zum Nachteil der gesamten Dienstleistungsbranche, die in Deutschland sehr stark von kleinen und mittelständischen Betrieben vertreten werden. Als produzierendes Unternehmen müssten sie lediglich ein Zehntel der EEG-Umlage zahlen, was zu weiteren, erheblichen Wettbewerbsverzerrungen führt. Sandro Valecchi

KLöckner & Co. – jetzt kaufen?

Die Klöckner & Co. Aktie ist bereits seit Tagen unter Druck. Insbesondere Gestern wurde die Aktie noch einmal mit einem Minus von 7,4 Prozent regelrecht verprügelt. Heute wissen wir nun auch warum! Der Verfall bei den Stahlpreisen hat dem Duisburger Stahlhändler im vergangenen Jahr weiter stark zugesetzt. Der Überschuss des Unternehmens brach im Jahr 2011 um rund 85 Prozent auf 12 Millionen Euro ein, im Abschlussquartal stand unter dem Strich ein Verlust von 27 Millionen Euro in den Büchern. Zwar waren die Zahlen für den Markt keine große Überraschung mehr, und wurden ungefähr in dieser Höhe erwartet, jedoch dürfte der ein oder andere Anleger wohl trotzdem insgeheim auf bessere Daten gehofft haben.

Kurzfristig belastend für den Aktienkurs dürfte aber auch bei KlöKo der fehlende Ausblick sein. Das laufende Jahr bezeichnete Vorstandschef Gisbert Rühl als „nicht minder herausfordernd als 2011“, traute sich aber keine konkrete Prognose zu. Rühl rechnet aber mit einer deutlich besseren Entwicklung auf dem amerikanischen Kontinent. Dank entsprechender Zukäufe in den USA und Brasilien legte der Umsatz im Jahr 2011 bereits um 36,5 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro zu. Das operative Ergebnis sackte im gleichen Zeitraum aber um rund 9 Prozent auf 217 Millionen Euro ab. Das nun eingeleitete Sparprogramm soll in 2012 erste Früchte tragen und künftig knapp 70 Millionen Euro zum Betriebsergebnis beisteuern.

So schlecht die Zahlen auf den ersten Blick auch sein mögen, eine wirkliche Überraschung waren sie nicht. Auch die Analysten hatten bereits mit Ergebnissen auf diesem Niveau gerechnet. Es besteht somit grundsätzlich eine gute Chance darauf dass nun alle schlechten Nachrichten bei den Duisburgern im Kurs enthalten sind. Die künftige Phantasie durch die getätigten Zukäufe sollte nicht unterschätzt werden. In den kommenden Quartalen könnte sich alleine der Zukauf von Macsteel in den USA als der richtige Schritt zur richtigen Zeit erweisen. Zudem verfügt das Unternehmen immer noch über ein dickes Kapitalpolster das den Aktienkurs nach unten einigermaßen gut absichert. Der aktuelle Rücksetzer könnte sich für mutige Anleger somit als gute Kaufgelegenheit erweisen.

Der DAX im Korrekturmodus – Endlich !

Endlich!..werden sich einige Noch-Nicht-Anleger gestern gedacht haben. Der Markt korrigiert und die Hoffnung auf deutlich günstigere Kurse zum Einstieg steigt. Während so mancher Bulle gestern auf dem falschen Fuß erwischt wurde wittern die Bären nun zum ersten Mal in diesem Jahr wieder Morgenluft. Lange und breit wurde in den letzten Wochen immer wieder über die nahezu grenzenlose Liquidität gesprochen und geschrieben, die eine solche Kursbewegung eigentlich nahezu unmöglich machen sollte. Wie man aber schon in den letzten Tagen sehen konnte wartete ein Großteil dieser neuen Liquidität wohl aber auf bessere Kurse. Denn dem DAX fehlte zuletzt offensichtlich die Kraft sich weiter nach oben zu bewegen. Nachdem der Index mehrfach an der 7.000er Marke gescheitert war musste man also kurzfristig vorsichtiger werden.

Wir haben ebenfalls in der letzten Ausgabe unseres Newsletters am Wochenende schon darauf hingewiesen dass die Luft für weiter steigende Aktienkurse nun erst einmal dünner werden sollte, und uns dementsprechend neu ausgerichtet. Neben der aktuellen Nachrichtenlage sprechen auch zyklische Faktoren dafür das wir nun schwächere Kurse sehen werden. Insgesamt ist dieser Rücksetzer in dem von uns geschilderten Rahmen aber noch als durchaus gesund zu bezeichnen. Die spannende Frage dürfte aber trotzdem nun sein ob die Anleger, die der fulminanten Rallye bislang von der Seitenlinie zusehen mussten, nun bald ihre Chancen suchen werden und der Abverkauf dementsprechend schnell auch wieder zu Ende ist? Oder ob wir uns nun unmittelbar vor einer echten Korrektur befinden?

Natürlich besitze ich keine Glaskugel die mir die richtige Antwort nun serviert, Dennoch möchte ich ihnen gerne mein bevorzugtes Szenario hier mit Ihnen teilen. Ein kurzfristiger Bounce, also eine rein technisch bedingte Erholung, sollte heute in den ersten Handelsstunden zunächst einmal die Aktienkurse etwas freundlicher aussehen lassen. Dann aber könnte bereits am Nachmittag erneuter Druck aufkommen der sich bis in die späten Handelsstunden hineinzieht. Ich persönlich rechne zumindest damit dass die Schwäche noch bis zum Donnerstag anhalten könnte. Eventuell sogar bis Freitag wenn die US Arbeitsmarktdaten schlechter als erwartet ausfallen sollten, oder Montag, wenn am Wochenende weitere Meldungen zum Thema Griechenland zu erwarten sind.

Bitte verstehen Sie das jetzt nicht falsch, das geschilderte Szenario hat keinen Anspruch auf Unfehlbarkeit. Genauso gut ist ein erneute starker Rebound bei vielen Aktien vorstellbar. Es gibt wohl niemanden der das momentan wirklich beurteilen kann. Etwas anders zu behaupten wäre unseriös. Es handelt sich hierbei lediglich um meine persönliche Sicht auf die nächsten Tage. Wie immer in solchen Situationen sollte man auch genauestens verfolgen was der Mainstream hierzu für eine Meinung hat um entsprechend antizyklisch zu agieren. Denn wie so oft liegt auch in diesem Falle die breite Masse meistens falsch. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen erfolgreichen Tag…

Commerzbank – Wird das Gap bei 1,623 Euro noch geschlossen?

Ausgelöst durch die gestrige Korrektur hat sich das Chartbild bei der Commerzbank Aktie gestern erneut drastisch verändert. Während andere Bankentitel sich in dem schwachen Umfeld noch vergleichsweise gut halten konnten gab die Commerzbank Aktie im gestrigen Handel erneut stark ab, und sank unter die wichtige Unterstützung bei 1,78 Euro. Auch zum Xetra Handelsschluss konnte die Marke zunächst nicht zurückerobert werden. Im weiteren Verlauf bröselte der Kurs dann in Frankfurt sogar bis auf 1,71 Euro ab, was ich bereits wieder für erste Käufe genutzt habe. Vorbörslich hat sich der Kurs nun um die 1,73 bis 1,75 Euro eingependelt. Und auch wenn heute erst einmal mit einer Stabilisierung der Börsen zu rechnen ist bleibt doch die Frage nach dem weiteren Weg des Aktienkurses der Commerzbank Aktie, den man in diesen Tagen vom sonstigen Marktgeschehen etwas losgelöst sehen muss.

Die Aktie nähert sich mit der aktuellen Kursbewegung nun bedenklich dem noch offenen Gap zwischen 1,623 und 1,65 Euro, dass es wohl doch noch zu schließen gilt. Zumindest sehe ich die Wahrscheinlichkeit dafür inzwischen als sehr hoch an. Die genannten Kurse müssen natürlich nicht zwingend erreicht werden, aber wenn dann wohl noch in dieser Woche. Genau wie beim letzten Mal, als die offene Kurslücke geschlossen wurde, sollte die Bewegung dann schnell ablaufen und der Aktienkurs anschließend wieder deutlich steigen. Für Anleger die noch in die Aktie Einstiegen wollen könnte das genannte Kursniveau also eine interessante Einstiegschance darstellen.

Der gestrige Kursrutsch sollte aber auch nicht unterschätzt werden. Denn auch ein weiteres Abrutschen der Aktie bis zur Unterstützung bei 1,51 Euro ist nun theoretisch wieder möglich. Spätestens hier muss sich die Aktie wieder fangen sonst droht ein erneuter Kursrutsch in Richtung 1,34 Euro. Zwar halte ich persönlich den Auslöser der aktuellen Kursturbulenzen für völlig übertrieben, (dazu später mehr) aber man sollte die Charttechnik in dieser Situation zumindest respektieren. Grundsätzlich hat sich meine Einstellung zu der Aktie nicht verändert, da sich auch seit gestern das makoökonomische Bild nicht verändert hat. Ich werde diesen Rücksetzer erneut nutzen um meine Position bei der Commerzbank Aktie wieder auszubauen.

RWE – deutlicher Gewinnrückgang und gekürzte Dividende

Der Aktienkurs der RWE AG konnte in den vergangenen Woche wieder stark zulegen. Heute wurden die endgültigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt. Demnach hat sich der Energiekonzern beim Umsatz mit einem leichten Minus von etwas mehr als drei Prozent und 51,686 Milliarden Euro eigentlich verhältnismäßig gut geschlagen, das Betriebsergebnis ging jedoch in dieser Zeit um über 17,5 Prozent auf 8,460 Milliarden Euro zurück. Dementsprechend wurde nun die zuvor in Aussicht gestellte Dividende auch auf zwei Euro je Aktie gekürzt. Wie das Unternehmen berichtete waren hauptsächlich die niedrigeren Stromerlöse, aber auch die Probleme im Gasgeschäft für den Rückgang verantwortlich.

Weiter hieß es in der heutigen Pressemeldung: Das um Absicherungsgeschäfte aus dem Energiehandel bereinigte Nettoergebnis, an dem sich Dividende errechnet wird, fiel um knapp 34 Prozent auf nur noch 2,479 Milliarden Euro. Das absolute Nettoergebnis fiel gar um 45,4 Prozent auf 1,806 Milliarden Euro. RWE traute sich trotz der Belastungsfaktoren, die auch in den kommenden Jahren weiter existieren sollten, eine Prognose für das Gesamtjahr 2012 zu. Der Konzern will ein ähnliches Ergebnis wie im Geschäftsjahr 2011 erzielen und das Nettoergebnis auf diesem Niveau stabil halten. Dies soll auch für das Geschäftsjahr 2013 gelten sagte Vorstandschef Jürgen Grossmann.

Der beschleunigte Atomausstieg Deutschlands hat RWE, wie auch die anderen deutschen AKW-Betreiber E.ON, EnBW und Vattenfall hart getroffen. Insbesondere die Stilllegung der beiden Blöcke des Atomkraftwerks Biblis treffen den Konzern dauerhaft. Weitere Belastungen wie die neue Brennelementesteuer sowie teure Verträge mit Gaslieferanten wie der russischen Gazprom werden auch in den kommenden Jahren wohl belasten. Auch wenn die Analysten mit einem leicht schlechteren Ergebnis gerechnet haben gibt es meiner Meinung nach bei diesen Zahlen nicht viel zu jubeln. Denn der Ausblick für die kommenden Jahre bleibt weiterhin trübe und rechtfertigt somit auch keine weiteren Kurssteigerungen bei der Aktie.

Salzgitter stürzt ab… Hier ist Vorsicht geboten !

Die Salzgitter Aktie ist heute nach einem sehr verhaltenen Ausblick deutlich unter Druck. Dabei waren die zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr gar nicht mal so übel, oder zumindest leicht besser als erwartet. Allerdings spielten auch hier gewisse Sonderfaktoren eine Rolle. Bei der Betrachtung des rein operativen Geschäftes kann man zumindest etwas nachdenklich werden. Deutschlands zweitgrößter Stahlkocher hat das Jahr 2011 wieder mit einer deutlichen Steigerung bei Gewinn und Umsatz abgeschlossen. Der Nettogewinn legte auf 236 Millionen Euro zu, allerdings wurde dieser durch steuerlicher Sondereffekte aus einer Umstrukturierung, um rund 100 Millionen Euro erhöht. Der Umsatz legte um eineinhalb Milliarden auf 9,84 Milliarden Euro zu.

Vor allem die Rahmenbedingungen für Walzstahl- und Röhrenprodukte bezeichnete das Unternehmen weiterhin als günstig, jedoch zweifelt die Konzernführung offenbar daran das sich die jüngste Entwicklung auch im kommenden Jahr so fortschreiben lässt. Es dürfte aus heutiger Sicht herausfordernd werden, das Vorjahresniveau zu erreichen, teilte die Salzgitter AG heute weiter mit. Sollte es nicht zu einer Rezession kommen, dürfte der Umsatz stabil bleiben und das Ergebnis vor Steuern positiv ausfallen, hieß es weiter.

Zwar ist bekannt dass das Salzgitter Management seine Prognosen grundsätzlich eher konservativ formuliert, dennoch dürfte die Deutlichkeit der Aussagen so manchen Anleger heute verschreckt haben. Die Möglichkeit dass diese eher schwache Prognose noch verfehlt werden könnte und Salzgitter eventuell sogar rote Zahlen schreibt ließ die Aktie heute deutlich einbrechen. Der Aktienkurs sackte heute zunächst bis unter 42,- Euro ab, konnte sich aber bereits wieder leicht erholen. Aus charttechnischer Betrachtung ist dieser Rücksetzer nicht ganz ungefährlich, da der Kursrutsch die Aktie nun wieder unter die 200-Tage Linie befördert hat. Gelingt es nicht den Kurs heute über dieser Marke zu stabilisieren, dann droht ein weiterer Abverkauf in Richtung 39,60 und sogar 35,70 Euro. Ich rechne damit das zumindest die 40,- Euro Marke noch einmal getestet werden könnte.

Wochenausblick, Marktbericht DAX & Co.

Heute gerät der Markt durch die Aussagen des chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao  kräftig unter Druck. Hinzu kommt ein wieder anziehender Ölpreis, der mit dem kämpferischen Aussagen des US Präsidenten am Wochenende zusammen hängen dürfte. Bei der Eröffnung der Jahrestagung des Volkskongresses der Kommunistischen Partei Chinas prognostizierte die politische Führung des Landes ein deutlich schwächeres Wirtschaftswachtum Chinas in diesem Jahr. Dieses soll nur noch bei 7,5 Prozent liegen, was für einen westliche Nation immer noch ein stolzer Wert wäre, für den Wachstumsmotor China aber den schwächsten Wert seit acht Jahren bedeutet. Im letzten Jahr ist die Wirtschaft Chinas noch um 9,2 Prozent gewachsen. Insbesondere der Außenhandel, der im vergangenen Jahr noch um 22,5 Prozent zulegen konnte, werde sich in diesem Jahr auf zehn Prozent halbieren, hieß es.

Nachdem auch bereits wenige Tage nach der Einigung nun schon wieder über ein mögliches drittes Rettungspaket für Griechenland diskutiert wird ( Wer hätte das gedacht 🙂 ) ist die Nachrichtenlage insgesamt also deutlich negativ. Auch von konjunktureller Seite dürften in der ersten Hälfte dieser Woche wenig neue Impulse kommen, die den DAX über die Marke von 7.000 Punkten heben könnten. Am Freitag erwarten wir die endgültigen US Arbeitsmarktdaten sowie am Mittwoch wie üblich die Vorläufer dieser Veranstaltung, die Veränderung der ADP Non-Farm Arbeitsplätze. Am Donnerstag folgt dann die EZB Zinsentscheidung sowie die US  Anträge auf Arbeitslosenhilfe. Ebenfalls am Freitag wird die Handelsbilanz der USA und die aktuelle Arbeitslosenrate erneut veröffentlicht.


Es ist also gut möglich, dass wir in dieser Woche nun einen weiteren Rücksetzer an den Märkten sehen werden. Zumindest die erste Hälfte der Woche könnte etwas turbulent werden. Sollten die US Arbeitsmarktdaten nicht entsprechend positiv ausfallen ist auch eine Korrektur möglich. In der kommenden Woche laufen mal wieder einige Optionen aus, und so ist es nicht unwahrscheinlich dass wir uns wieder in einer Phase größerer Kursschwankungen befinden könnten.

Aus unserem kostenlosen Börsen Newsletter vom Wochenende: „Die aktuelle Konsolidierungszone verläuft zwischen 6.989 und 6.730 Punkten. Wird diese Zone verlassen dürfte ein stärkerer Ausschlag erfolgen, unabhängig von der Richtung. Ein Anstieg über die Marke von 7.000 Punkten dürfte dann zu Anschlusskäufen führen die den DAX zunächst in den Bereich 7.340 Punkte schieben. Später sind dann auch 7.600 Punkte denkbar. Taucht der DAX aber aus der Konsolidierungs-Zone nach unten ab, dürfte auch dann eine entsprechend dynamische Bewegung folgen, die den Index dann bis zur Unterstützungszone (blaues Rechteck) zwischen 6.498 und 6.375 Punkten führt. Auch ein Rücksetzer bis zum 50er Fibonacci Retracement bei 6.275 Punkten halte ich dann für sehr wahrscheinlich.

Commerzbank – was ist die Bank wirklich wert ?

Bei der Commerzbank geht die Restrukturierung wie geplant weiter zügig voran. Heute wurde bekannt dass das am 23. Februar überraschend angekündigte Umtauschangebot von nachrangigen Anleihen in Aktien von den Anlegern in dem erhofften Umfang angenommen wurde. Die Bank berichtete das ihr Papiere im Wert von 965 Millionen Euro angedient worden seien. Durch den nun erfolgenden Umtausch kann die Commerzbank also ihr hartes Kernkapital um weitere 776 Millionen Euro stärken, und das Grundkapital um weitere sieben Prozent stärken. Soweit so gut, für mich waren diese Daten keine große Überraschung mehr.

Sie wissen, ich bin eher positiv für die Aktie gestimmt, und halte einen nachhaltigen Rebound in diesem Jahr für sehr wahrscheinlich, möchte Ihnen aber nicht vorenthalten dass es auch durchaus berechtigte und kritische Stimmen zu der CoBa Aktie bzw. der Bilanzierungsmethode der Bank gibt. In der aktuellen Ausgabe der ZEIT hingegen hat man sich etwas näher mit den Bilanzierungspraktiken vieler Unternehmen im Allgemeinen und der Commerzbank im Speziellen befasst, den ich Ihnen hier mit an die Hand geben möchte. Es ist eben nicht immer alles Gold was glänzt, und letztlich weiß man als Anleger eigentlich immer noch nicht an was man sich da genau beteiligt hat. Bitte lesen Sie hier weiter!

Natürlich hat die jüngste Kapitalerhöhung ihren Preis für die Altaktionäre. Die CoBa muss knapp 361 Millionen neue Aktien ausgeben um diesen Tausch auch bedienen zu können. Dies verwässert den Anteil der bisherigen Anteilseigner. Laut Unternehmensangaben wirkt sich die  Transaktion aber zumindest im ersten Halbjahr positiv auf das Ergebnis nach Steuern der Commerzbank aus. Man rechnet mit einem Einmaleffekt in Höhe von 87 Millionen Euro. Der Bund, als einer der Hauptaktionäre tauschte ebenfalls einen Teil seiner Stillen Einlagen in die neuen Aktien und ist somit weiter mit etwas mehr als 25 Prozent an der Bank beteiligt. Zum jetzigen Zeitpunkt ist wohl auch das „alternativlos“…

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