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Der Euro im freien Fall

In der vergangenen Woche schrieb ich…“Was waren das doch für tolle Zeiten als die gute alte Deutsche Mark noch etwas wert war. Es gab Lire, Pesos, Drachmen, Schilling, Francs…, jedes Land hatte seine eigene Währung und gab es irgendwo Probleme, dann konnte die heiße Luft entweichen indem man eine Währung des betroffenen Landes auf- oder abgewertet hat. Heute haben wir uns selber dieser Möglichkeit beraubt, und das ist jetzt die Quittung dafür. Ach, Du schöne alte D-Mark, komm bitte wieder zurück!“ Die Problematik bei einer wiederkehrenden D-Mark ist aber wohl, dass im Moment niemand so genau sagen kann was diese dann wert sein dürfte. Die Wahrscheinlichkeit eines Umtauschkurses von 1,95 und ein paar Zerdrückten zum Euro sehe ich als relativ gering an. Die Befürchtung eines weiteren extremen Kaufkraftverlustes, ähnlich wie bei der Euro Einführung hingegen als sehr hoch.

Die öffentlichen Diskussionen um einen Rückschritt zur alten, und gut bewährten D- Mark werden immer intensiver. Heute konnte man wiedermal schöne Berichte um eine sogenannte D-Mark 2.0 oder einen nordischen Euro lesen. Die Möglichkeit einer baldigen Währungsreform wird nun offen diskutiert. Das ist zwar irgendwie verständlich, aber wenig hilfreich in der jetzigen Situation und beängstigend für die Bürger. Die Meinungsmache der Presse sorgt für Panik bei den Verbrauchern und Anlegern, Newsletter mit Horrorszenarien haben wieder einmal Hochkonjunktur und versuchen die Anlagenot Ihrer Leser für sich zu nutzen. Gold stieg zuletzt deutlich an, der Euro hingegen scheint ins Bodenlose fallen zu wollen.

Persönlich halte ich den Euro in seiner jetzigen Form für gescheitert…wie oben schon erwähnt war bereits der mit der Einführung des Euro einhergehende Kaufkraftverlust für uns Deutsche ein herber Schlag. Man wollte zu viel in zu kurzer Zeit und hat auch die schwachen Länder in die Union aufgenommen ohne sich offensichtlich des Risikos und der gesamten Tragweite dieser Entscheidung bewusst zu sein. Sich dies einzugestehen ist eine Sache, aber dies dann öffentlich zuzugeben eine ganz andere. Wir werden einen neuen Euro brauchen, der stärker ist als der alte, und dies geht wohl dann auch unter Umständen einher mit dem Ausschluss einiger Mitgliedsländer. Vielleicht zaubert aber auch irgend ein Politiker eine völlig Neue Währung aus dem Hut und möchte sich damit unsterblich machen…

Ansonsten wird wohl folgendes passieren müssen. Ähnlich wie in dem oben beschriebenen Szenario als es noch die verschiedenen Währungen in Europa gab könnte heute innerhalb der Währungsunion ein Ausgleich nur mittels Inflation geschehen. Das heißt, man müsste in den starken Ländern die Inflation so in die Höhe treiben das die schwachen Länder davon profitieren. Inflationsraten von 10 Prozent oder mehr jährlich in Deutschland wären damit wohl sehr wahrscheinlich. Sicherlich ist dies aber kein Szenario was der deutsche oder französische Verbraucher sich wünschen kann. Aufstände und Unruhen würde ich dann auch hierzulande nicht mehr ausschließen..

Mein Fazit bleibt, selbst wenn keines der Mitgliedsländer bankrott geht und selbst wenn wir Europäer diese Krise irgendwie überstehen werden dürfte man inzwischen erkannt haben, dass der Euro viel zu anfällig ist und sich in Krisenzeiten so nicht bewährt hat. Es muss etwas Neues her und es muss sich deutlich etwas ändern im Euroraum. Die Regulierung der Finanzmärkte ist und bleibt da sicherlich ein wichtiges Thema. Das hemmungslose wirtschaften der Politiker mit unseren Steuergeldern ist aber ein noch entscheidenderer Punkt für ein dauerhaftes Gelingen. Jedem Bürger ist klar, dass er dauerhaft nicht mehr Geld ausgeben kann als er einnimmt. Nur bei den Politikern scheint dieses „Anti-Verschuldungs-Gen“ irgendwie zu fehlen. Jahrzehnte lange Misswirtschaft wird sich früher oder später rächen..heute bei den Griechen und übermorgen vielleicht bei uns…

HeidelCement immer noch mit Verlust

Der lange Winter hat dem Baustoffhersteller HeidelbergCement offenbar etwas zugesetzt. Die heute veröffentlichten Zahlen sind etwas unter den Erwartungen des Marktes geblieben. Immer noch schreibt der Konzern Verluste. Auch im ersten Quartal des laufenden Jahres musste ein Negativergebnis in Höhe von 199 Millionen Euro in kauf genommen werden. Im Vorjahreszeitraum war es lediglich ein Minus von 63 Millionen Euro. Nachdem die Analysten mit einem durchschnittlichen Verlust von 161 Millionen gerechnet haben, dürften die heute veröffentlichten zahlen also eher für Enttäuschung sorgen.

Etwas besser als erwartet entwickelte sich hingegen der Umsatz der Heidelberger. Hier hatten die Fachleute einen Wert von 2,15 Milliarden Euro erwartet. Tatsächlich erreichte Heidelcement aber einen Umsatz von 2,18 Milliarden Euro, verglichen mit einem im Vorjahr erzielten Ergebnis von 2,36 Milliarden musste aber auch hier auf Jahresbasis ein Rückgang hingenommen werden. Noch immer leidet das Unternehmen nach eigenen Angaben unter einer schwachen nachfrage aus Europa und Nordamerika.

Überwiegend die weiter voranschreitenden Kontenreduktionen des selbst auferlegten Sparprogramms Fitness Plus 2010 konnten ein weiteres Abrutschen des Ergebnis verhindern. Im ersten Quartal 2010 konnten somit noch einmal 63 Millionen Euro eingespart werden. Der Ausblick des Unternehmens hingegen scheint versöhnlich. Man erwartet seitens der Geschäftsleitung nun eine spürbare Belebung des Marktes in Asien in den kommenden Monaten. In Europa und Amerika hingegen bleibt die Lage angespannt. Alles in allem also ein eher durchwachsenes Bild!

Rückschlag für Washington Mutual Aktionäre

Heute ist mal wieder ein extrem spannender Tag für die Aktionäre der Washinton Mutual. Die Aktionäre die ihre Rechte bereits in den vergangenen Wochen deutlich gestärkt haben formieren sich nun wieder neu um von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer noch einmal die Vorgänge vor der Pleite des Unternehmens genau prüfen zu lassen. Dies weckte zunächst neue Hoffnungen, dass es doch noch zu einer angemessenen Entschädigung der Aktionäre kommen könnte. Insbesondere sollte nun noch einmal geprüft werden, welche Rolle der Einlagensicherungsfond damals bei der Übernahmen durch JP Morgan gespielt habe, bzw. ob eine Zerschlagung des Unternehmens zum damaligen Zeitpunkt erforderlich gewesen sei. Mit der erneuten Prüfung dieser Vorgänge wollten die Aktionärsvertreter beweisen, dass hier vorschnell gehandelt wurde und somit ein unnötiger Schaden für die Anleger entstanden sei.

Sollte dies der Fall, und nachweisbar sein, stünden die Chancen für eine Entschädigung durch die FDIC und oder JP Morgan nicht schlecht. JP Morgan hingegen versucht nun mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln diese erneute Prüfung zu verhindern, was darauf schließen lässt, dass etwas dran sein könnte an den Vorwürfen. Leider wurde dieses Gesuch der Aktionärsvertreter heute im ersten Anlauf vom Insolvenzrichter abgelehnt. Initiiert wurde diese erneute Prüfung von insgesamt 16 verschiedenen Investmentfonds die mit einer Gesamtsumme von 2.3 Milliarden Dollar an dem Unternehmen beteiligt waren. Eine Spekulation auf einen positiven Ausgang der WaMu Story wird somit vielleicht auf nun niedrigerem Niveau vielleicht wieder interessanter, dennoch ist es noch keineswegs sicher, dass der Fall überhaupt neu aufgerollt wird. Im ersten Anlauf ist man nun gescheitert…

Die Porsche Aktie ist angeschlagen..

Es waren die schlechten Nachrichten, über die US Sammelklagen die den Kurs der Porsche Aktie nachhaltig verändert haben. Nun befindet sich der Titel weiter im deutlichen Abwärtstrend und hat heute sogar die wichtige Marke von 40,- Euro wieder unterschritten. Charttechnisch hat sich das Bild nun weiter deutlich eingetrübt. Die drohenden Milliardenklagen dürften noch eine ganze Weile auf dem Kurs lasten. Eine kleine Unterstützung für die Aktie sollte bei ca 38,80 Euro liegen. Wir rechnen aber eher mit dem baldigen Erreichen der doppelten Unterstützung bei 36,- Euro. Hier sehen wir dann allerdings, bei alle Unsicherheiten, einen soliden Boden für einen erneuten Anstieg der Aktie.

Vor zwei Tagen musst auch noch ein rückläufiger Absatz in den USA verkündet werden. Wie zu erwarten war ist dabei insbesondere der Verkauf der Cayenne reihe nicht nur ins stottern geraten sondern fiel eher katastrophal aus. Ein Minus von 63 Prozent bei dem Porsche Geländewagen unterstreicht unsere Theorie darüber das diese Baureihe wohl lieber eingestellt werden sollte. Die Zeiten haben sich eben gravierend geändert! „Back to the Roots“ wäre wohl das richtige Konzept um den Konzern wieder auf Profitabilität zu trimmen. Porsche stand immer für erstklassige Sportwagen und weniger für spritschluckende -möchtegern Off Roader die überwiegend wohlhabende Hausfrauen nutzen, um Ihre Kinder in die Schule zu fahren oder ihre täglichen Einkäufe zu erledigen.

Dies zeigen auch die Absatzzahlen des neuen (und sogar familienfreundlichen) Panamera. Während fast alle Segmente stagniert haben konnte beim Viersitzer ein deutliches Absatzplus erzielt werden. Der Panamera verkörpert wohl mehr denn je den Geist Ferdinand Porsches, bis auf den 911er natürlich der wohl immer der einzig wahre Porsche für die Fans der Zuffenhausener Autoschmiede bleiben wird. Der Panamera hat aber wohl das Zeug um bald ein ebenbürtiger Gegner im Wettlauf um die besten Absatzzahlen zu werden…Und genau dieser Umstand könnte Porsche irgedwann wieder zu einem ganz großen und vielleicht dem profitabelsten Autobauer der Welt machen….Bis dahin werden aber noch einige Schlaglöcher zu umfahren sein!!

Achten Sie auf den US Transportation Index!

Besonders zu erwähnen ist momentan die Entwicklung des US Transportation Index. Der Index gilt allgemein als Vorlaufindikator für die gesamte US Konjunktur. Noch am Freitag tauchte der Transportindex kräftig ab, konnte aber bereits gestern die am Freitag ausgebildete schwarze Kerze vollständig wieder kompensieren. Ich habe in vergangenen Newslettern ja bereits mehrfach darauf hingewiesen das man den Transportation Index im Auge behalten sollte. Hier wird sich zuerst zeigen in welche Richtung die Börsen demnächst laufen werden. Auch einzelne Aktien aus dem US Transportsektor scheinen mir immer noch extrem attraktiv zu sein. Dies ist wohl bislang der einzige Sektor der noch gar nicht von der Hausse der letzten 14 Monate profitieren konnte. Sollten sich die Börsen also weiter erholen wird auch dieser Bereich irgendwann anspringen und zwar kräftig!

Auch unsere Depotwerte Dryships und Excel Maritim Carrieres konnten gestern mit Aufschlägen von mehr als fünf Prozent von dieser Entwicklung profitieren. Kleineren Unternehmen wie beispielsweise Oceanfright dürften dann im weiteren Verlauf diesem Trend folgen. Auch der Speditions-Gigant YRCW Worldwide, der im vergangenen Jahr nur knapp der Insolvenz entgangen ist, gehört für mich nach wie vor zu den interessantesten aber auch spekulativsten (!!) Kandidaten für eine nachhaltige Erholung der US Logistikbranche. Ebenso dürften nun nach den neuesten und sehr positiven Zahlen vom US Häusermarkt einige Hypothekenfinanzierer im Fokus der Anleger stehen. Unsere Favoriten hier sind MGIC Investment und MBIA. Auf die Liste der interessanten Langfristkandidaten aus den USA werden wir in den kommenden Wochen noch etwas genauer eingehen…Behalten Sie die genannten Werte zunächst einmal im Auge bist die kommende Richtung an den Börsen klarer wird..

Euro bald unter 1,30?

Wer meinen Blog schon länger liest weiß, dass ich eigentlich fast immer eine optimistische Haltung einnehmen. Dennoch gefällt mir der Markt zur Zeit irgendwie nicht. Ich kann es nicht so genau definieren, es sieht einfach nicht mehr überzeugend aus. Aber keine Angst ich werde sicherlich nicht vom Perma-Bullen zum Pessimisten mutieren… Die Nachrichtenlage von der Konjunkturfront stimmt mich eigentlich weiterhin positiv, auch die Unternehmensdaten waren überwiegend besser als erwartet. es deutet also vieles auf eine weitere Erholung an den Aktienmärkten hin. Wären da nicht Faktoren wie Griechenland, Bankenregulierung, Japan, die Unsicherheiten um eine Blase in China, die Ölpest vor Amerika, und noch ein paar weitere…Der Dax tut sich gerade sehr schwer damit die 6.200 Punkte wieder zurück zu erobern und in den einzelnen Aktien lässt sich weiter eine gewisse Schwäche feststellen.

Nun meldete sich auch noch Marc Faber zur Wort und prognostiziert einen Crash in China innerhalb der nächsten neun bis zwölf Monate. Der Börsenprofi verweist dabei insbesondere auf den Shanghai Composite Index der seit dem Jahresbeginn 2010 ein Minus von neun Prozent erlitten hat. Die Entwicklung der Inflation in der Region gibt Anlass zu Sorge, der Immobiliensektor ist überhitzt und auch der Aktienmarkt der asiatischen Börsen will trotz strafferer Geldpolitik nicht so richtig Dampf ablassen. „Der Markt erzählt uns, dass irgendetwas nicht ganz stimmt“, sagt Faber. am Montag blieben die meisten Börsen in Asien erst einmal geschlossen. Am Freitag mussten aber auch hier bereits kräftige Abschläge hingenommen werden. Je nach Handelsverlauf heute bin ich sehr gespannt wie sich die asiatischen Märkte diese Woche entwickeln werden…Sollte es in China irgendwann zu einem Kursrutsch kommen dürfte klar sein was dies dann für die restlichen Börsen bedeutet. Vielleicht ist dieses Thema aber noch ein bisschen zu weit weg um sich jetzt bereits den Kopf darüber zu zerbrechen…

Die US Börsen haben sich gestern noch einmal sehr stark präsentiert und konnten an die alten „Bestmarken“ anknüpfen. Der Dax hat die Marke von 6.140 Punkten zunächst auch sehr überzeugend überwunden und notiert heute zu Handelsbeginn mit leichten Aufschlägen. Der zweifache Ausbruch nach unten in der vergangenen Börsenwoche könnte sich also nun als klassisches Fehlsignal entpuppen, was wiederum bullish zu werten wäre. Ebenso ist ein erneutes Abtauchen der Indizes immer noch möglich. Um sicher zu gehen welche Richtung nun tatsächlich eingeschlagen wird warte ich noch etwas ab. Sollten die Indizes in den kommenden beiden Handelstagen weiter Stärke zeigen habe ich mich wohl geirrt, und muss dann wieder long gehen..Dann wäre das Kursziel von 6.500 bis 6.600 Punkte im Dax wieder in greifbarer Nähe. Ansonsten bleibt mein kurzfristiges Kursziel eher 5.800 bis 5.900 Punkte.

Angesichts der europäischen Probleme habe ich mich in den vergangenen Tagen mal wieder etwas intensiver mit US Aktien beschäftigt, denn wie man auch heute bereits wieder sehen kann helfen auch die Nachrichten um ein Rettungspaket für Griechenland derzeit nicht den Preisverfall des Euros nachhaltig zu stoppen. Vielleicht ist es also eine gute Idee das Risiko in den kommenden Monaten auf mehrere Währungen zu verteilen. Der Dollar ist hier natürlich nur eine Variante, das britische Pfund und der Schweizer Franken haben dabei durchaus auch Ihren Charme. Aber bleiben wir beim Dollar, warum sollte man beispielsweise in US Aktien investieren? Die Antwort erscheint logisch: Sollte es wider erwarten zu einem Dominoeffekt in Europa kommen ist der Euro wohl in seiner heutigen Form gescheitert, und war wie manche Amerikaner heute schon behaupten, von Anfang an nicht mehr als ein Experiment. Ein sehr teures Experiment für die Bürger der Euro Staaten!

Tag der Entscheidung!

Mit einem kleinen Endspurt schaffte es der Dax gestern Abend noch über die so wichtige Marke von 6.140 Punkten. Damit dürfte die charttechnische Situation im Dax sich wieder deutlich aufgehellt haben. Kann der Widerstandsbereich zwischen 6.140 und 6.150 Punkten heute wieder nachhaltig überwunden werden dürften das nächsten Ziel des deutschen Leitindex jetzt wieder bei 6.200 bis 6.300 Punkten liegen, und somit die Aufwärtsbewegung fortführen. Theoretisch sind nun auch wieder neue Höchststände denkbar.

Aber Vorsicht! Bei aller Euphorie und der guten Performance der US Indizes gestern bleibt die Frage nach dem möglichen Fehlsignal. Auch dieses Szenario ist immer noch denkbar. Würde heißen, dass die starken Abverkäufe diese Woche nur kurz durch eine technische Gegenreaktion (gestern) unterbrochen wurden, um dann eventuell schon heute in tiefere Regionen, mit Kursziel 5.900 Punkten aufzutauchen. Beide Szenarien sind denkbar und ähnlich wahrscheinlich. Heute dürfte also die Entscheidung über die weitere Richtung für die kommenden Tage und Wochen an den Börsen fallen.

Gestützt durch die Zinsentscheidung der FED sowie gute bis sehr gute Unternehmensdaten sollte der Trend eigentlich weiter nach oben zeigen. Auch heute wieder konnten einige Unternehmen erfreuliches an Ihre Anleger verkünden. Samsung, der weltweit grösste Produzent von Speicherchips, LCD-Flachbildschirm-Fernsehern sowie die Nummer zwei des Handy-Marktes konnte seinen Umsatz um 21 Prozent auf 34,64 Billionen Won deutlich steigern. Der Gewinn kletterte in den ersten drei Monaten im Jahresvergleich auf das Siebenfache, er lag bei knapp vier Billionen Won oder umgerechnet 2,7 Mrd Euro.

Der Handelskonzern Metro hat im ersten Quartal Umsatz und Ergebnis gesteigert.Insgesamt steigerte der Konzern den Angaben zufolge die Erlöse von Januar bis März gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,3 Prozent auf 15,5 Milliarden Euro. Besonders profitieren konnte der Konzern durch die wirtschaftliche Erholung in Westeuropa und Asien. In Osteuropa zeigten die Märkte dagegen weiterhin eine eher schwache Tendenz.

Heute dürfte also der richtige Tag sein, um seine Stopp Loss Orders entsprechend zu überarbeiten. Für den Fall eines weiteren Absturzes ist man damit gut gerüstet. Setzen sie die Orders nicht zu knapp! Der Markt bleibt extrem volatil, und es besteht dann immer die Gefahr unglücklich ausgestoppt zu werden.

Unsere Depotwerte sind alle auf Kurs und  werden bei günstigem Umfeld auch weiter laufen. Manchen von den Aktien stehen erst ganz am Anfang einer langen Aufwärtsbewegung. Dennoch, wenn der Markt kippt ist es besser erst einmal zu verkaufen und dann später wieder einzusteigen. Wir haben im Februar gesehen wie schnell die Börsen weit nach unten rutschen können. Schonen Sie also ihre Nerven – und seien Sie immer konsequent in Ihrem Handeln an der Börse. Denke Sie daran, heute dürfte der Tag der Entscheidung sein…in unserer Samstagsausgabe des Investors Inside Newsletters finden Sie u.a. eine Kursanalyse von Martin Brosy zur Microsoft Aktie…

viele Grüße, Ihr

Lars Röhrig

Und jetzt auch noch Spanien?

Wo geht die Reise hin, werden sich viele Anleger nun Fragen. Der Dax hat gestern kräftig nachgegeben und konnte sich nur mit Mühe über der Marke von 6.020 Punkten halten. Heute wurde diese Marke durchbrochen und sogar die 6.000 Punkte im Dax zunächst deutlich unterschritten. Ich gehe nicht davon aus das diese Marke schon so bald wieder zurückerobert werden kann. Weitere Abschläge bis zur Marke von 5.900 Punkten sind in dieser Woche wohl noch möglich, vielleicht sogar 5.800 Punkte! Spätestens da wird es wieder spannend für mittelfristig orientierte Anleger. Wir befinden uns aktuell irgendwo zwischen der zweiten Phase der Hausse und der dritten. Vergleicht man die Bewegungen des Dax mit denen nach dem Platzen der Dot-Com.Blase, also die Jahre 2003 und 2004 fällt immer wieder auf das die Entwicklung des Deutschen Leitindex in den Jahren 2009 und 2010 nahezu identisch verlaufen ist.

Und wiedermal punktgenau steht nun eine Konsolidierung auf der Tagesordnung die uns nun in den Bereich der oben genannten Marken führen sollte. Im Anschluss sollte noch einmal die finale Rally starten die dem Dax dann einen Zuwachs von 1.000 bis 1.200 Punkte bescheren könnte. Zunächst einmal sollte aber die aktuelle Situation genauer beobachtet werden. der Unterschied zu den Jahren 2003 und 2004 ist nämlich ein nicht ganz unwichtiger…Damals gab es keinerlei Anzeichen von irgend welchen Krisen, kein Griechenland oder befürchteten Dominoeffekt der Eurostaaten. Diese Faktoren und den weiteren Verfall des Euro muss man heute in diese Überlegungen mit einfließen lassen. Das Worst Case Szenario sieht also ein wenig anders aus..Bei aller Parallelität der Dax-Entwicklung in diesen Jahren sollte man auf Grund dieser Situation einen tiefer gehenden Abschlag bis auf das Level von 5.400 Punkten zumindest einmal im Hinterkopf behalten.

Bei den US Indizes sieht das Bild etwas freundlicher aus. Der S&P 500 konsolidiert ebenfalls durch, was aber noch als gesund bezeichnet werden kann. Ein weiteres Abrutschen bis zur Marke von 1.145 Punkten halte ich für sehr wahrscheinlich und wäre aus charttechnischer Sicht ein gutes Fundament für einen weiteren Anstieg. Ähnlich sieht die Situation beim Dow Jones aus. Bei einem Punktestand von 10.700 könnte der Index dann wieder nachhaltig nach oben drehen. Spätestens an diesen Marken sollte man also schon einmal wieder Ausschau nach Schnäppchen halten. Ich hatte ja bereits gestern geschrieben, dass eine Teilinvestition des zur Verfügung stehenden Geldes in US Aktien angesichts der Unsicherheiten in Europa vielleicht keine schlechte Idee ist…

Kurzum, wir befinden uns aktuell in einer ungewissen Situation mit einem deutlichen Überhang auf der Negativseite. Natürlich sprechen die Konjunktur- und Unternehmensdaten wieder eine deutlich freundlichere Sprache, dennoch sind die Folgen der Europa Krise nicht zu unterschätzen, und werden dann, wenn es jetzt noch dicker kommen sollte, alles andere überschatten. Es ist also weiter extreme Vorsicht angebracht. Ich habe wie Sie wissen meine Bestände in der letzte Woche nahezu komplett aufgelöst und freue mich bereits jetzt die gleichen Positionen heute schon wieder bis zu 10% günstiger kaufen zu können. Natürlich nur theoretisch, denn ich warte noch etwas ab…Erfolgreiches Swing-Trading funktioniert eben nur wenn man sich an die Regeln hält 😉 … Jetzt wird wohl erst einmal Spanien zum beherrschenden Thema!

Microsoft auf Wachstumskurs

Microsoft gehört ohne Zweifel zu den wohl erfolgreichsten Unternehmen in der Welt. Das vor kurzem eingeführte Windows 7 ist eine Erfolgsgeschichte, solch eine enorm hohe Nachfrage nach diesem Produkt hätte man wohl nach dem gefloppten Windows Vista nicht gedacht. Ich möchte heute in meinem Artikel die Softwarebranche etwas genauer betrachten. Das neue Betriebssystem Windows 7 verhalf Microsoft zu einem sensationellen Gewinnanstieg, so stieg der Gewinn im ersten Quartal 2010 um 35 Prozent. Kein Wunder wenn man sich einmal die Wachstumsraten von Windows 7 im Vergleich zum Vorgänger Windows Vista in den ersten 5 Monaten anschaut. Windows 7 konnte nach 5 Monaten schon knapp 10 Prozent Marktanteile verzeichnen, Windows Vista hingegen nur knapp etwas mehr als 4 Prozent.

Wo soll die Reise hingehen, wie viele Marktanteile wird sich Windows 7 sichern können und damit als Indikator für den Gewinn von Microsoft dienen? Dafür habe ich euch einmal eine Grafik hochgeladen, in der wird das Potential von Windows 7 deutlich. Viele Kunden scheinen noch einen Rechner mit Windows XP zu besitzen, wenn diese mit der Zeit auf Windows 7 umsteigen, würde das Microsoft exorbitante Gewinne bescheren.

Die Konkurrenz schläft nicht! Denken wir an Apple, durch das iPad schafft Apple kontinuierlich neue Plattformen für das eigene Betriebssystem. Wenn der Konzern weiter so expandiert und so gute Verkaufszahlen liefert wird das für Microsoft ein harter Brocken. Viele steigen über das iPhone oder iPad auf andere Apple-Produkte um, beispielsweise den iMac. Alles Plattformen ohne Windows 7. Die Gefahr ist da, allerdings aufgrund der unterschiedlichen Zielgruppen noch relativ gering. Ich habe im Internet eine sehr anschauliche Grafik gefunden:

Ich denke man sieht sehr deutlich welche wunderbare Stellung Microsoft hat. Im „Brandz Top 100 Report“ ist Microsoft eine der wertvollsten Marken, das Unternehmen belegte Platz 4. Platz 1 ging an Google, Platz 2 an IBM und Platz 3 an Apple. Die Experten von „Euro am Sonntag“ empfehlen die Aktie zum Kauf, gleiches tut die Citigroup. Deren Kursziel sind 37 US-Dollar. Ich persönlich schätze, wenn die Aktie die Marke von 25 Euro knackt ist der Weg nach oben frei. Mein Kursziel lautet 32 Euro. Martin Brosy

Griechenland, Goldman Sachs, Immobilienfonds und der Mai

Wie bereits gestern geschrieben bin ich vorerst aus dem Markt ausgestiegen. Bis auf Solar Millenium halte ich nur noch ein paar kleinere amerikanische Aktien von denen ich langfristig überzeugt bin, und die ich schon sehr lange mit dreistelligen Gewinnen im Depot habe. Solar Millennium deshalb, weil ich hier eine echten Sondersituation sehe und die Aktie für deutlich unterbewertet halte. Inzwischen wurde Strafanzeige wegen mutwilliger Rufschädigung und Geheimnisverrat gegen Unbekannt gestellt. Das Photovoltaik-Unternehmen habe sich dazu entschieden, nachdem es mehrfach einschlägige Anfragen von Medienvertretern erhalten habe, denen offenbar bewusst irreführende und rufschädigende Informationen zugespielt worden seien, teilte Solar Millennium am Freitag mit.

Vorstandssprecher Thomas Mayer sieht eine gewisse Systematik hinter den gezielt gestreuten und falschen Aussagen die verschiedenen Medienvertretern in den vergangenen Wochen zugespielt worden sind. Welche Rolle Utz Classen dabei gespielt haben kann bleib in den Berichten offen. Darüber hinaus ist nach Unternehmensangaben die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wegen des Verdachts vorsätzlicher Marktmanipulation eingeschaltet. Diesbezüglich sei bereits am 10. Februar 2010 Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth gestellt worden. Man darf also durchaus gespannt sein was bei den Ermittlungen dann letztendlich raus kommen wird…Ich bleibe weiterhin zuversichtlich, dass hier mit einem für die Aktionäre befriedigenden Ergebnis zu rechnen ist. Jedoch sollte sich jeder Anleger auch des Risikos einer solchen Spekulation bewusst sein.

Nun zum Markt..Nachdem der Dax erst einmal sehr erfreulich gestartet ist, dann aber sowohl die Marke von 200 Punkten nicht überwinden konnte, als auch im weiteren Tagesverlauf wieder unter die 6.140 Punkte gefallen ist besteht nun doch Anlass zur Sorge bezüglich eines weiteren Abrutschens der Börse. Auch in den USA gaben die Börsen im späten Freitagshandel weiter ab. Mit minus 1,42 Prozent im Dow sowie minus 2,02 Prozent beim Nasdaq und einem Abschlag von 1,67 Prozent beim S&P 500 kann man davon ausgehen, dass auch die asiatischen Börsen am Montag nicht besonders freundlich tendieren werden. Dies wiederum könnte zur Folge haben, dass der Dax unter die so wichtige Marke von 6.000 Punkten fällt und somit ein deutliches Verkaufssignal generiert.

Eine weitere Verkaufswelle in Richtung 5.900 Punkte oder 5.830 Punkte ist dann sehr wahrscheinlich. Trotz wirklich guter Unternehmensdaten und einer konjunkturellen Erholung bleiben die Unsicherheiten um Griechenland, Portugal und jetzt auch Spanien groß, aber nicht nur das…Der Skandal um Goldman Sachs hat den amerikanischen Bankenprimus am Freitag erneut um 9,4 Prozent in die Tiefe gerissen. Man befürchtet jetzt das die Bemühungen Obamas um eine strengere Regulierung des Bankenwesens weitere solche Fälle zu tage bringen könnte. Auch eine Regulierung an Sich, ohne Betrugsvorwürfe, hätte wohl dramatische Auswirkungen auf die Performance der Banken in der Zukunft. Die Nachrichtenlage um die US Immobilienfonds und der Preiseverfall bei den Gewerbeimmobilien wird ebenfalls als möglicher Auslöser der nächsten Krise gehandelt. Und zuletzt ist da noch der immer wiederkehrende Zyklus der Investmentfonds, die Ihre Investitionsquote im Wonnemonat Mai wieder runter schrauben, um dann erst im Herbst wieder zu investieren..

Alles in allem also keine besonders guten Vorgaben für den kommenden Monat, da hilft auch die weitere Niedrigzinspolitik der Fed nur bedingt..Es bleibt also abzuwarten wie sich diese ganzen Hürden für weiter steigende Kurse in den kommenden Wochen entwickeln werden, bzw. wie der Markt darauf reagieren wird. Nach dem Kursverlauf am Freitag würde ich aber mal tippen, dass nun wieder etwas heiße Luft aus dem Markt entweichen wird. Dabei wird es natürlich, wenn es so kommt ,erst einmal wieder Abschläge auf breiter Front geben. Qualität spielt aber sicherlich hier eine ganz wesentliche Rolle. Achten Sie also demnächst neben den klassischen Kennziffern verstärkt auf Aktien die nicht so stark fallen, bzw. sich Intraday schnell wieder erholen. Achten Sie insbesondere auf die Marke von 6.020 Punkten. Fällt diese nachhaltig ist Vorsicht angebracht!

Vielleicht ist es also ratsam erst einmal Pause zu machen, um dann später mit satten Kapitalreserven wieder zu ordentlichen Kursen einkaufen zu können. Ich werde Sie natürlich über meine Aktivitäten im Blog und über diesen Newsletter auf dem Laufenden halten.

Ich bin raus!

Der Markt sieht irgendwie nicht mehr stabil aus! Die Indizes neigen zur Schwäche und man kann in den einzelnen Aktien immer wieder größere Verkaufsorders sehen, die von Fonds stammen dürften. Vielleicht ist es aber auch das bekannte Börsenmotto „sell in may an go away“ das hier gerade gespielt wird..Die Lage ist unklar, und ich warte erst einmal ab wie der heutige, letzte Handelstag im April zu Ende geht. Der Dax ist heute nach einem guten Auftakt wieder unter die Marke von 6.140 Punkten gefallen und momentan sieht es eher nicht so aus als ob wir heute darüber schließen können. Auch die 6.200 Punkte konnten in der heutigen Aufwärtsbewegung nicht mehr überwunden werden, durchaus ein weiteres Zeichen für die Schwäche des Marktes..

Das Risiko eines weiteren Abverkaufs in der kommenden Woche ist mir dann schlichtweg zu groß. Ich habe alle Positionen heute aufgelöst, lediglich die Aktien von Solar Millennium verbleiben in meinen Depots. Das Wetter ist zu schön um sich dieses Hin und Her anzutun 🙂 und ich bin mal froh über eine etwas mehr Zeit um mich wieder neu zu orientieren. Also mache ich erst einmal Pause bis wieder ein klarer Trend erkennbar ist….Natürlich werde ich weiter über das Marktgeschehen hier berichten! Allen die weiter investiert bleiben wünsche ich natürlich an dieser Stelle viel Erfolg und steigende Kurse…

Kauf Bauer AG, Solar Millennium wieder im Aufwind

Nach den starken Kursverlusten der letzten Tage haben wir uns ein paar Bauer AG Aktien ins Depot gelegt. Die Aktie sollte weiter von dem positiven Trend in der Baubranche profitieren können. Auch fundamental dürfte der Titel derzeit unterbewertet sein. Mit der Verschiebung des Bewertungshorizonts auf 2011 erhöhten die Analysten von Goldman Sachs das kürzlich das Kursziel für Bauer. Das Unternehmen werde von einer zyklischen Erholung 2011 profitieren. Die Umsatz- und EBITDA-Schätzungen von Goldman liegen um 7% bzw 15% über dem Konsens, was den günstigen Ausblick auf die Schwellenländer und auf die weltweite Erholung des BIP spiegele. Das Kursziel sieht Analyst Rudolf Dreyer nun bei 49 Euro.

Weiterhin ist die Aktie von Solar Millennium in unserem Fokus. Auch diesem Titel trauen wir noch so einiges zu in den kommenden Wochen. Nach der Konsolidierung der vergangenen Tage geht es heute wieder um 7% nach oben. Mittelfristig dürften aber auch hier deutlich höhere Kurse möglich sein. Auch die Umsätze in der Aktie ziehen nun wieder deutlich an. Charttechnisch hat die Aktie vor ein paar Tagen ein deutliches Kaufsignal generiert. Mit dem möglichen erreichen der Marke von 24,50 Euro sollte sich dann der Aufwärtstrend noch einmal deutlich beschleunigen. Wir rechnen bei weiter freundlichem Börsenumfeld und guter Nachrichtenlage weiterhin mit Kursen von über 30,- Euro in diesem Jahr.

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