HeidelCement immer noch mit Verlust

Der lange Winter hat dem Baustoffhersteller HeidelbergCement offenbar etwas zugesetzt. Die heute veröffentlichten Zahlen sind etwas unter den Erwartungen des Marktes geblieben. Immer noch schreibt der Konzern Verluste. Auch im ersten Quartal des laufenden Jahres musste ein Negativergebnis in Höhe von 199 Millionen Euro in kauf genommen werden. Im Vorjahreszeitraum war es lediglich ein Minus von 63 Millionen Euro. Nachdem die Analysten mit einem durchschnittlichen Verlust von 161 Millionen gerechnet haben, dürften die heute veröffentlichten zahlen also eher für Enttäuschung sorgen.

Etwas besser als erwartet entwickelte sich hingegen der Umsatz der Heidelberger. Hier hatten die Fachleute einen Wert von 2,15 Milliarden Euro erwartet. Tatsächlich erreichte Heidelcement aber einen Umsatz von 2,18 Milliarden Euro, verglichen mit einem im Vorjahr erzielten Ergebnis von 2,36 Milliarden musste aber auch hier auf Jahresbasis ein Rückgang hingenommen werden. Noch immer leidet das Unternehmen nach eigenen Angaben unter einer schwachen nachfrage aus Europa und Nordamerika.

Überwiegend die weiter voranschreitenden Kontenreduktionen des selbst auferlegten Sparprogramms Fitness Plus 2010 konnten ein weiteres Abrutschen des Ergebnis verhindern. Im ersten Quartal 2010 konnten somit noch einmal 63 Millionen Euro eingespart werden. Der Ausblick des Unternehmens hingegen scheint versöhnlich. Man erwartet seitens der Geschäftsleitung nun eine spürbare Belebung des Marktes in Asien in den kommenden Monaten. In Europa und Amerika hingegen bleibt die Lage angespannt. Alles in allem also ein eher durchwachsenes Bild!

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