Author Archives: Lars

Deutlicher Gewinnsprung bei Volkswagen

Nach einem Verlust von 279 Millionen im Vorjahreszeitraum konnte der VW Konzern heute einen deutlichen Gewinnsprung vorweisen. Im abgelaufenem Quartal haben die Wolfsburger nun 848 Millionen Euro verdient. Vor Steuern erwirtschaftete der VW Konzern 703 Millionen Euro Besonders profitieren konnte VW von den guten Geschäften in China, aber auch in Westeuropa und Nordamerika hat die Nachfrage nach der Marke VW weiter deutlich angezogen. Die Marke Volkswagen kam auf 416 Millionen Euro, nach einem Verlust im Vergleichsquartal von 279 Millionen Euro. Noch besser schlug sich die Ingolstädter Schwestermarke Audi. Sie erzielte in den ersten drei Monaten einen operativen Gewinn von 478 Millionen Euro. Weiterhin hohe Verluste verzeichnete die spanische Tochter Seat mit einem Minus von 110 Mio EUR. Auch die britische Luxusmarke Bentley und die Nutzfahrzeuge schrieben rote Zahlen. Die Umsatzerlöse des Gesamtkonzerns im ersten Quartal konnten um 19,4 Prozent auf 28,6 Milliarden Euro gesteigert werden.

Die VW Story dürfte also noch ein wenig weiter gehen. Die neue Strategie des Unternehmens verspricht auch weiterhin hohes Wachstum und gute Absatzzahlen. Besonders die neuen Expansionspläne in die Schwellenländer China und Brasilien sowie die Neuausrichtung auf ökologische Fahrzeuge sollten ihren Beitrag dazu leisten. Die Nutzfahrzeugsparte wird ebenfalls gerade unstrukturiert und auch hier zeichnet sich eine baldige Besserung ab. Einzig und alleine das Luxussegment macht ein wenig Sorgen, Aber auch hier dürfte zwangsläufig , bei weiter steigenden Börsen und damit verbundenem Wohlstand bald wieder Belebung einkehren. Ich hatte ja bereits heute Morgen in unserem Newsletter darauf hingewiesen, dass der Aktienkurs nun wieder deutlich steigen sollte. Einige Leser sind dem Rat gefolgt und freuen sich jetzt schon über schöne Gewinne. Kurse unter 72,- Euro können heute noch bequem zum Einstieg für langfristig orientierte Anleger genutzt werden.

Ach, Du schöne D-Mark, komm bitte wieder zurück!

Auch gestern wurde der Markt mit der Herabstufung Spaniens wieder einmal kurzzeitig durch gerüttelt. Marktbeobachter die einen Dominoeffekt befürchtet haben, dürfte damit wohl richtig liegen – zumindest was die Ratings dieser Länder anbelangt. Wer wird der nächste sein? Ich wundere mich persönlich ein wenig, dass Italien bislang von den bösen Ratingagenturen verschont worden ist, sieht es doch hier ähnlich schlecht aus wie in Griechenland oder Portugal. Und auch unser großer Nachbar Frankreich ist nicht ganz unbeleckt in Sachen Verschuldung. Letztendlich ist dann Deutschland dran. Nachdem wir alle Schulden für die in Schieflage geratenen Nachbarländer übernommen haben sind auch wir dann endlich Pleite.! Verzeihen Sie mir bitte diesen kleinen Ausflug in den Sarkasmus, aber angesichts der hemmungslosen Verfügung unseres Staates über das Geld seiner Steuerzahler kann einem schon Angst und Bange werden.

Wieder einmal soll der Steuerzahler dafür aufkommen, dass die Banken Jahrelange Misswirtschaft betrieben haben. Wieder einmal kommen die Verursacher dieses Problems ohne größere Blässeren davon und überlassen den kleinen, dummen Bürgern ihre verbrannte Erde. Wieder einmal sind es nicht zuletzt die amerikanischen Banken die auch dafür verantwortlich sind in dem sie Griechenland jahrelang geholfen haben die bittere Wahrheit zu verschleiern. Und wieder einmal ist es die unendliche Gier und Dummheit einiger weniger Menschen die durch Ihr Tun der Allgemeinheit eine große Bürde aufladen. Ja ich bin sauer darüber, ohne Frage, und ich bin einmal mehr zu tiefst enttäuscht von dem System in dem wir leben. Ein System in dem offensichtlich die skrupellosesten Menschen  am weitesten kommen…

Lasst Griechenland ruhig pleite gehen! Eine „geordnete Insolvenz“ wie es heißt sei die beste Lösung. Hat man denn gar nichts aus der Lehman Brothers Pleite gelernt? Die Auswirkungen und der dann wirklich einsetzende Dominoeffekt wären fatal. Die Variante die Griechen und andere Länder die sich nicht an die Vorgaben halten wieder aus der Währungsunion raus zu schmeißen ist mir da deutlich sympathischer. Was waren das doch für tolle Zeiten als die gute alte Deutsche Mark noch etwas wert war. Es gab Lire, Pesos, Drachmen, Schilling, Francs…, jedes Land hatte seine eigene Währung und gab es irgendwo Probleme, dann konnte die heiße Luft entweichen indem man eine Währung des betroffenen Landes auf- oder abgewertet hat. Heute haben wir uns selber dieser Möglichkeit beraubt, und das ist jetzt die Quittung dafür. Ach, Du schöne alte D-Mark, komm bitte wieder zurück!

Bayer, BASF, MAN, Postbank, Siemens und Volkswagen

Ein weiterer entscheidender Börsentag steht vor der Tür! Die Herabstufung Spaniens wurde inzwischen wieder durch die bis auf unbestimmte Zeit weiterhin expansive Geldpolitik der US Notenbank kompensiert. Der Leitzins der Amerikaner bleibt wie es hieß, für einen ausgedehnten Zeitraum extrem niedrig. Damit dürfte auch weiterhin genügend Liquidität vorhanden bleiben um die Aktienmärkte positiv zu beeinflussen. Die Wirtschaft habe zwar zugelegt und die Lange am US Arbeitsmarkt stabilisiere sich zusehends, hieß es in der Rede des Zinsausschusses, dennoch bleibt die Lage beim Konsum auf Grund der hohen Arbeitslosigkeit angespannt. Auch der Immobilienmarkt dürfte weiter die Gemüter beschäftigen. Während sich der Sektor der privaten Hausimmobilien allmählich fängt, droht nun weiteres Ungemach seitens der Gewerbeimmobilien. Fast alle amerikanischen Großbanken müssen derzeit extreme Abschreibungen auf Ihre Gewerbeimmobilien vornehmen sowie Verluste bis zu 80% in den einzelnen Immobilienfonds verbuchen.

Nun ja, in diesen Börsenzeiten versuche ich nicht allzu weit voraus zu planen und eher die kurzfristigen Bewegungen sind interessant. Der Dax dürfte heute nach dem freundlichen Ausklang des Handels in den USA ebenfalls etwas freundlicher in den heutigen Handelstag starten. Die asiatischen Börsen haben auch für gute Vorgaben gesorgt, ausser den japanischen, die heute wegen eines Feiertags geschlossen bleiben. Spannend dürfte heute aber sie Frage sein ob sich der Euro ebenfalls weiter stabilisieren kann..

Für den heutigen Handelstag stehen ebenfalls die Veröffentlichung diverser Unternehmensdaten aus der ersten und zweiten Reihe auf der Agenda. Unter anderem sind also die Zwischenberichten von Bayer, BASF, MAN, Postbank, Siemens und Volkswagen heute sicherlich richtungweisend. Hier ein kurzer Abriss der bisherigen Meldungen:

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat nach einem eher verhaltenen Jahresstart die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr angehoben. Der Umsatz dürfte währungs- und portfoliobereinigt 2010 um mehr als fünf Prozent zulegen, der Konzern bestätigte damit die Prognose. In den ersten drei Monaten kletterte der Umsatz um 5,3 Prozent auf 8,316 Milliarden Euro.

BASF hat im ersten Quartal 2010 die Markterwartungen übertroffen. Wie BASF heute mitteilte, erhöhte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 26 Prozent von 12,219 auf 15,454 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg von 1,59 Milliarden Euro auf 2,63 Milliarden Euro.

Der Fahrzeug- und Maschinenbaukonzern MAN konnte den Umsatz im ersten Quartal um 22% steigern. Wie das Unternehmen heute mitteilte, stieg der Umsatz von 2,6 Milliarden Euro im Vorjahresquartal auf aktuell 3,1 Milliarden Euro. Das Operative Ergebnis lag bei 128 Millionen Euro, das entspricht einem Anstieg von 28 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Die Deutsche Postbank ist operativ wieder schwarze Zahlen zurückgekehrt. Im ersten Quartal erzielte das Institut einen Vorsteuergewinn von 131 Millionen Euro nach einem Verlust von 71 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie die Postbank am Mittwoch mitteilte. 2009 hatte sie in jedem Quartal ein negatives Ergebnis vor Steuern erwirtschaftet.

Siemens  hat seinen operativen Gewinn im zweiten Quartal auf 2,138 Mrd. Euro erhöht und will in diesem Jahr das Rekordergebnis des Vorjahres übertreffen. Im ersten Halbjahr summierte sich das operative Ergebnis der drei Sektoren Industrie, Energie und Gesundheit auf 4,393 Mrd. Euro und der Gewinn nach Steuern auf 3,029 Mrd. Euro. Siemens hat seine Prognose angehoben!

Alles in allem sehr erfreuliche Daten für die Anleger, die den weiterhin positiven Trend in der deutschen Wirtschaft mehr als bestätigen. Dies sollte auch dem Dax heute die nötige Unterstützung geben sich wieder deutlich über der so kritischen Marke von 6.140 Punkten zu etablieren. Sollte dies heute gelingen ist der Aufwärtstrend weiterhin intakt. Wenn diese Marke in den kommenden Tagen nicht verteidigt werden kann sieht es erst einmal wohl nach einer weitergehenden Korrektur bis zumindest 5.900 Punkten aus. Bereits gestern war nach dem zunächst heftigen Rücksetzer deutlich zu sehen welche Aktien sich am schnellsten und deutlichsten wieder erholen können. Dazu gehörten in erster Linie die Aktien von Continental nach hervorragenden Zahlen und die von HeidelCement. Von der Erholung der VW Aktie hingegen war ich gestern etwas enttäuscht – die sollte sich aber demnächst wieder ändern! Achten Sie auf die Qualitätstitel mit denen Sie auch in unruhigen Zeiten gut durch die Krise kommen!

Pressestimen zu HeidelCement, Porsche und VW

Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hat seine Bankverbindlichkeiten umgeschuldet und deren Laufzeit verlängert. Die neue syndizierte Kreditlinie von 17 Banken über ein Volumen von 3 Milliarden Euro laufe bis 31. Dezember 2013, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Sie löse die verbliebenen Verbindlichkeiten aus der bisherigen Kreditvereinbarung mit einer Laufzeit bis Dezember 2011 ab. Die neue Kreditlinie solle vor allem als Liquiditätsreserve fungieren. ?Mit dem neuen syndizierten Kreditvertrag sichern wir uns ausreichend Liquidität bis Ende 2013 zu deutlich besseren Konditionen als bisher?, sagte Konzernchef Bernd Scheifele laut Pressemitteilung./dpa-AFX

Weil der Automarkt in China unerwartet kräftig wächst, muss der größte europäische Autobauer Volkswagen seine Investitionen in dem Land um 1,6 Milliarden auf 6 Milliarden Euro anzuheben. Mit dem Geld will der Konzern seine führende Stellung in China verteidigen, wie der Autobauer am Montag in Wolfsburg mitteilte. „Das Wachstum des chinesischen Marktes übertrifft alle Erwartungen“, sagte Konzernchef Martin Winterkorn. Außerdem will VW in China in den Bau von Elektroautos einsteigen. Die 6 Milliarden Euro sollen laut VW in neue Modelle und weitere Produktionskapazitäten in China gesteckt werden. Finanziert werden die Summen allein durch Einnahmen in China./RP Online

Porsche ruft von seinem neuen Sportwagen Panamera alle bisher gebauten Exemplare zurück. Betroffen seien weltweit rund 11.300 Fahrzeuge, sagte ein Porsche-Sprecher in Stuttgart. Bei den Autos könne es zu Problemen mit den Sicherheitsgurt-Straffern kommen, wenn die Sitze mehrmals in Folge verstellt würden. Der Rückruf finde vorsorglich statt. Betroffene Kunden würden bereits seit Anfang März angerufen und in die Werkstätten gebeten. Bisher seien keine Vorkommnisse bei Autobesitzern im Zusammenhang mit dem Problem bekannt./Business-Panorama.de

Trading Update Solar Millennium, Phoenix Solar, Centrotherm

Die Aktie von Solar Millennium hat sich gestern erwartungsgemäß, und fulminant wieder zurück gemeldet. Nachdem der erste Widerstand bei 18,80 Euro überwunden werden konnte wurde zunächst mustergültig der nächste Widerstand bei 21,60 Euro getestet, und dann ebenfalls überwunden. Nach dem starken Kursanstieg in den vergangenen beiden Tagen sind also die heutigen Gewinnmitnahmen nicht weiter verwunderlich. Das sollte es aber noch nicht gewesen sein bei Solar Millennium. Die Marke von 21,60 Euro wurde heute darauf hin zweimal erfolgreich von oben getestet und verteidigt. Ich erwarte nun in den kommenden Tagen einen weiteren Anstieg in Richtung 24,50 Euro, wo die untere Begrenzung des im März gerissenen Gaps liegen dürfte. Ein anschließender Short Squeeze könnte die Aktie dann wieder in Richtung 28,20 Euro führen. Bis jetzt ist der gesamte Kursverlauf nach dem vorangegangenen Ausverkauf als mustergültig zu bezeichnen. Bis zur Hauptversammlung am 06.Mai sollte der positive Trend anhalten. Dann muß man sehen was dort verkündet wird. Ich rechne aber mit positiven Überraschungen…

Die gute Nachrichtenlage um Phoenix Solar hat mich heute wiedermal dazu veranlasst mir eine erste Position der Aktie ins Depot zu legen. Auch die Aktie von Phoenix dürfte in den vergangenen Wochen überproportional abgestraft worden sein. In den letzten beiden Wochen war eine Bodenbildung unterhalb der 30,- Euro Marke zu erkennen. Das Risiko nach unten sollte nun einigermaßen begrenzt sein. Heute wurde bekannt das Phoenix Solar seine Lieferantenbasis durch einen neuen Rahmenvertrag mit der Firma MiaSolé gestärkt hat. MiaSolé baut Dünnschicht-Solarmodule auf Basis der Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS)-Technologie. Die erste Lieferung durch Mia wird im zweiten Quartal 2010 erwartet.

Die Centrotherm Aktie ist gerade etwas aus dem Fokus der Anleger verschwunden, was man an der dünnen Nachrichtenlage und den Umsätzen sowie Beiträgen in den einschlägigen Diskussionsforen sehen kann. Genau hier sehe ich aber eine gute Chance für einen antizyklischen Einstieg. Die Aktie hat nun um die 30,- Euro Marke ebenfalls einen soliden Boden ausgebildet, und ähnlich wie bei Phoenix Solar dürfte das Chancen/Risiko-Verhältnis nun einen deutlichen Überhang auf der positiven Seite haben. Barclays hat gestern wieder bereits den Anfang mit einer Neueinschätzung der Aktie gemacht. das Kursziel wird nun mit 44,- Euro je Aktie sowie das Rating „Overweight“ angegeben. Barclays rechnet mit einem deutlichen Nachfragewachstum bis ins Jahr 2014. Centrotherm ist und bleibt eins der Top-Investments im deutschen Solarsektor!

Wochenausblick – weiter freundlich!

Die neue Woche dürfte zumindest freundlich anfangen! Und es ist keine langweilige Woche du uns Börsianer nun erwartet, soviel ist sicher! Unsere Einschätzung zum Aktienmarkt ist unverändert positiv. Seit Tagen befindet sich der Dax in einer gewissen Trading-Range, die nun allmählich nach oben verlassen werden könnte. Unser nächstes Kursziel für den deutschen Leitindex bleibt 6.500 bis 6.600 Punkte. Bis auf ein paar wenige Ausnahmen ist die Berichtssaison bislang sehr gut verlaufen. In der vergangenen Woche kam es nur vereinzelt zu einigen enttäuschenden Quartalszahlen beispielsweise bei Nokia, Credit Suisse oder Ebay. Die Mehrzahl der Unternehmen präsentierte sich aber deutlich stärker als dies vom Markt erwartet worden ist, und so sollte es auch in dieser Woche weiter gehen..

Die Gemeinde der Analysten wird ebenfalls wieder deutlich positiver und ruft bereits neue Kursziele aus. Ein Umstand den ich eher bedenklich finde.! Die Marktbeobachter die sich seit Monaten dagegen wehren das diese Hausse nachhaltig sein könnte schwenken nun allmählich ins Lager der Bullen über. Ein normaler Prozess den man immer wieder in der zweiten Phase einer Hausse erleben konnte. Nachdem die erste Phase nun vorbei ist geben sich die Skeptiker irgendwann geschlagen und springen doch noch auf den fahrenden Zug auf. Dabei werden auch neue Kleinanleger „motiviert“ und so sollten die Umsätze an den Börsen nun weiter steigen. Zunächst dürfte dieser neue Optimismus also weiteren Auftrieb verleihen, bevor dann irgendwann die Phase drei einsetzt – die Euphorie! Spätestens hier sollte man dann seine Karten allmählich wieder vom Tisch nehmen..

Etwas Unruhe könnten hingegen die Pläne Barack Obamas in den Markt bringen. Der US Präsident sieht gerade seine große Chance eine stärkere Regulierung der weltweiten Finanzmärkte durch zu setzten. Die Chancen dafür, dass ihm auch dies gelingen wird stehen besser denn je. Der Skandal um Goldman Sachs war ein willkommener Auftakt die Gespräche mit der internationalen Gemeinschaft nun zu intensivieren. Finanztitel sollten also in den kommenden Wochen nicht unbedingt zu den Gewinnern an den Börsen gehören. Weiterer Gegenwind droht der Deutschen Bank und Co. nach wie vor von der Griechenland Krise. Nachdem die Zusagen Deutschlands für Griechenland noch keine ausgemachte Sache sind, und sich die Gegner einer solchen Regelung immer stärker dagegen stellen, dürfte auch eine Umschuldung Griechenlands noch nicht vom Tisch sein. Dies würde die dort engagierten deutschen Banken dann wohl schwer belasten..

Ein weiteres Thema, dass seit Tagen die Gemüter bewegt ist der Preisverfall bei den US Gewerbeimmobilien. Nach dem privaten Immobiliensektor hat es nun den gewerblichen mit voller Wucht erwischt und lässt in naher Zukunft wohl reihenweise Immobilienfonds an den Rande der pleite schliddern. Auch hier zu Lande sehen wir eine ähnliche Entwicklung kommen! Beispiele für Schieflagen gibt es bereist genug. Die Schwäche im Immobiliensektor ist und bleibt also das beherrschende Thema. Erst wenn sich dieser Sektor nachhaltig erholt steht die Weltwirtschaft wieder auf soliden Füssen. In der aktuellen Situation sind wir davon aber noch sehr weit entfernt. Dies sollten besonnene Anleger immer im Hinterkopf behalten.

Ich persönlich halte nicht viel von der Anlage in Immobilien oder Gold in der jetzigen Situation. Weiterhin gilt für mich, mehr denn je, die attraktiven Chancen zu nutzen die sich einem am Aktienmarkt bieten, zumindest solange bis der aktuelle Trend bricht. Und das kann noch dauern…Dem Thema offene Immobilienfonds hat sich mal wieder Dr. Peterreins mit seinem geldanlage-finanz-blog etwas intensiver angenommen und erklärt eindrucksvoll an Hand eines Beispiels wo hier die Probleme liegen: Aktuell findet eine Diskussion statt zwischen dem Finanzministerium unter Schäuble einerseits und dem Bundesverband BVI der Investmentfondsbranche andererseits. Dabei sind zwei Dinge strittig:

  1. Soll eine Kündigungsfrist für offene Immobilienfonds eingeführt werden? Und wenn ja, wie lange soll sie sein?
  2. Soll eine Mindestanlagedauer für offene Immobilienfonds eingeführt werden? Und wenn ja, wie lange soll sie sein?

Das Finanzministerium fordert eine Kündigungsfrist von 6 Monaten und eine Mindestanlagedauer von 2 Jahren. Beides ist dem BVI zu lange. Immerhin könnte man dann Anteile an offenen Immobilienfonds nicht mehr börsentäglich zurückgeben. Siehe auch den Handelsblatt-Artikel… weiterlesen…

Die Solar Millennium Aktie steigt wieder, dank Siemens!

Lange hat es gedauert, doch heute war es dann endlich soweit. in den letzten Wochen wurde der Kurs der Solar Millennium Aktie durch mehrere Blockorders künstlich niedrig gehalten. Das zumindest hat mir das Orderbuch immer wieder verraten. Heute, nach der Nachricht das nun auch Siemens in das profitable Geschäft der Solarthermie einsteigen will konnte die Hürde von 18,80 Euro endlich überwunden werden. Siemens will nun das erste solarthermisches Kraftwerk bei Lebrija, einem Dorf rund 80 Kilometer südlich von Sevilla bauen. Der wert des Projektes, bzw. die Investitionssumme wird mit rund 300 Millionen Euro angegeben. Das Siemens-Kraftwerk soll nach Fertigstellung etwa 50.000 Haushalte mit Strom versorgen. Siemens will, genau wie die Solar Millennium AG schlüsselfertige solarthermische Kraftwerke aus einer Hand anbieten, das Equipment dafür kaufte sich Siemens erst kürzlich mit der israelischen Firma Solel Solar Systems ein. Die Firma liefert die Parabolspiegel für die riesigen Solarfelder.

Gerade weil sich einige Anleger nun fragen was an dieser Nachricht gut sein könnte, hier kurz meine Sichtweise des Ganzen. Siemens ist sicherlich der Branchenprimus für alles was mit technischen Installationen weltweit zu tun hat, dennoch hat man diesen Zug bisher verpasst. Das nun auch die Münchner in dieses Geschäft einsteigen bedeutet einen kleinen Ritterschlag für die gesamte Branche. Außerdem dürfte damit der weitere Weg für das gigantische Desertec Projekt geebnet werden. Immer mehr deutsche Großkonzerne erkenne das enorme Potenzial der Energiegewinnung aus Sonnenenergie. Ob die Deutsche Bank oder Siemens…es werden Weitere folgen! Mit der heutigen Meldung könnte die Solar Millennium nicht zuletzt wegen des Wissensvorsprungs in diesem Bereich von zwei bis drei Jahren zum ernsthaften Übernahmekandidaten werden…Aus charttechnischer Sicht ist nun, oder spätestens mit dem Überschreiten der 20,- Euro Marke noch ordentlich Luft nach oben. Lesen Sie dazu auch meine vorangegangenen Artikel zu diesem Wert..

Was ist los bei Centrotherm?

Die Aktie der Centrotherm AG musste heute wiedermal deutliche Abschläge hinnehmen. Kritische Studien und Analysteneinschätzungen hatten die Aktie in den vergangenen Wochen in Richtung der 30,- Euro Marke getrieben. An einem solchen Tag wie heute war es damit schon fast logisch und konsequent, dass diese nun auch getestet werden muss. Wobei wohl erwähnenswert wäre, dass all dies wiedermal unter relativ dünnen Umsätzen passiert ist. Verunsicherte Kleinanleger schmeißen ihre Stücke auf den Markt und lösen somit die von den Marketmakern so freudig erwarteten Stopp-Loss Lawinen aus.

Auch der MACD hat somit heute ein, wenn auch nur leichtes, Verkaufssignal generiert. Wie bereits so oft bei der Aktie muss man nun erst einmal abwarten ob sich dieses Verkaufssignal bestätigen wird. In den vergangenen Wochen wurden solche Kursbewegungen meistens schnell wieder mit einer Gegenbewegung quittiert! Die Sorgen um eine drohende Pleite Griechenlands, die heute erneut auf gekeimt sind, dürften diese Bewegung wohl sehr begünstigt haben. Fundamental bleibt bei der Centrotherm Aktie alles beim Alten. Erst kürzlich haben einige Fonds ihren Anteil an dem Solarunternehmen wider aufgestockt. Der Freefloat der Aktie wird damit immer geringer, was auch der Hauptgrund für die dünnen Umsätze sein dürfte.

Erst heute habe ich wieder einen interessanten Newsletter bekommen, dessen Thema die besten Unternehmen bezüglich der Eigenkapitalquote war. Neben Größen wie Chevron, Coca-Cola, Gilead Sciences, Google, Novartis sowie Posco war auch die Aktie von Centrotherm auf dieser Liste zu finden. Die Eigenkapitalquote wurde hier mit 51,57% beziffert, was für ein deutsches Solarunternehmen wohl einzigartig sein dürfte. Mit dem kurzzeitigen Sturz unter die Marke von 29,- Euro hat die Centrotherm Aktie nun den letzten Tiefpunkt aus dem Februar noch einmal getestet. Wir halten nach wie vor an der Aktie fest und haben heute noch einmal unsere Position bei Centrotherm aufgestockt…

Neues von Washington Mutual

Heute entschied das Insolvenzgericht das die Aktionäre von Washington Mutual das Recht haben eine außerordentliche Hauptversammlung einzuberufen. Seit dem Bankrott im Jahr 2008 der einst größten Sparkasse der USA hat es keine solche Veranstaltung mehr gegeben. Nun dürfen auch die Aktionäre endlich ihre Rechte vertreten. Dies kann schon als kleiner Meilenstein in der ganzen Spekulation um eine mögliche Abfindung der Aktionäre bedeuten. Ziel dieser außerordentlichen Hauptversammlung könnte sein die bisherige Unternehmensführung vollständig abzusetzen und eine aktionärs-freundliche Führung für die weiter Begleitung der Verhandlungen einzusetzen.

Hauptargument der Aktionärsvertreter ist dabei, dass heute noch immer die selben Manager, die für die Pleite des Konzerns verantwortlich sind am Ruder sitzen, und dies nicht im Sinne der am Unternehmen beteiligten Personen sein kann. Man müsse auch innerhalb der Insolvenz wieder handlungsfähig sein, hieß es. Ausserdem dürften die Aktionäre nicht weiter daran gehindert werden Ihre Rechte wahrzunehmen. Damit stehen die Chancen dafür das die rechte der Aktionäre gestärkt werden und vielleicht doch noch eine entsprechende Entschädigung zu erwarten ist zwar wieder etwas besser, der Ausgang des ganzen Rechtsstreits bleibt aber ungewiss…

Es geht wieder aufwärts bei Solar Millennium

Der zuletzt arg gebeutelte Aktienkurs von Solar Millennium kann sich heute wieder erholen. Der Projektierer gab nun bekannt, dass die zweite Unternehmensanleihe der Solar Millennium AG in Höhe von 30 Mio. Euro, heute an die Anleger zurückgezahlt wird. Das Unternehmen verfügt über genügen Cash aus dem aktuellen operativen Geschäft und zahlt die Anleihe aus frei gewordenen liquiden Mitteln zurück. Insbesondere der Verkauf von Anteilen an den Kraftwerken Andasol 1,2 und 3 sowie Mittelrückflüsse für die geleistete Projekt- entwicklungsarbeit bei Andasol 3 haben in den letzten Monaten zu diesem erheblichen Liquiditätszufluss geführt. Die Anleihe hat in den letzten Jahren zur  erfolgreichen Realisierung der ersten Parabolrinnen-Kraftwerke Europas in  Südspanien beigetragen. So wurden aus dem Kapital beispielsweise  Projektentwicklungskosten für die Andasol Kraftwerke finanziert. Im  Gegenzug erhielten die Anleger einen Festzins von 6,75% p.a.

Diese Nachricht ist ein neuer und dringen benötigter Vertrauensbeweis an die Aktionäre, die Nachricht hieraus ist klar und straft alle Börsenmedien die dem Unternehmen in den vergangenen Monate finanzielle Engpässe attestiert hatten Lügen. Nach den ganzen Querelen um Utz Claassen und seinen unrühmlichen Abgang bei dem Unternehmen sollte nun also langsam wieder das Tagesgeschäft der Solar Millennium AG im Fokus der Anleger stehen. Viel mehr ist es wohl an der Zeit nun wieder die „normalen“ Bewertungskriterien für Aktien hierbei zu rate zu ziehen. Nachdem nun auch das Großprojekt in Ägypten erfolgreich abgeschlossen wurde sollten weitere positive Meldungen folgen…

Goldman Sachs – der Auslöser der nächsten Krise?

Sind die neuesten Nachrichten und Betrugsvorwürfe bei Goldman Sachs der Auslöser der nächsten Krise? Diese und viele andere Fragen im Zusammenhang mit den Ermittlungen der SEC dürften sich am Wochenende viele Anleger gestellt haben. Wie weit werden die Ermittlungen gehen? Welche Banken werden noch betroffen sein? Und wie weit dürfte dies die internationalen Finanzsysteme jetzt wieder belasten? Fragen über Fragen…Goldman Sachs ist nicht wirklich das Problem. Ob an den Vorwürfen etwas dran ist bleibt erst einmal abzuwarten. Fest steht allerdings, dass die Betrugsvorwürfe den amtierenden Präsidenten Barack Obama, bei der Durchsetzung seines zweiten großen Vorhabens, der Reform des US Bankenwesens, deutlich unterstützen dürften. Es ist für mich auch nicht weiter verwunderlich das dieses Exempel nun ausgerechnet bei der größten und wichtigsten US Investmentbank statuiert wird. Hier soll ein Zeichen gesetzt werden, dass die Wallstreet Banken in Zukunft in die Pflicht genommen werden, und das ist gut so!

Es wird noch eine ganze Weile dauern bis sich aus den Vorwürfen dann eine sinnvolle Anklage entwickeln wird, und es wird dann weitere Monate oder gar Jahre dauern bis es zu Verurteilungen oder Strafzahlungen kommen wird. Die ganze Geschichte um die Goldman Affäre ist kein Thema das die Börsen noch viel weiter ernsthaft beschäftigen sollte. Es werden weiterhin Milliarden verdient und dicke Boni gezahlt. Sollte es dann irgendwann zu einer Verurteilung kommen so kann man dies aus der Portokasse bezahlen. Das eigentliche Problem von Goldman Sachs dürfte neben dem Imageverlust nun vorrangig die Herabstufung der Bonität sein. Gemessen an der Absicherungsprämie für Credit Default Swaps haben sich die Prämien bei GS nun um satte 50% verteuert, was zur Folge hat das die Kreditwürdigkeit des Unternehmens nun unter der von Russland, Kolumbien, Italien oder Thailand liegt!

Angst machen sollten also nicht die Nachrichten um die Banken an sich, sondern viel mehr die neu aufkeimenden sehr schlechten Nachrichten aus dem Immobiliensektor dieser Banken. So sind die neuesten Berichte darüber das das Investmenthaus den nahezu Totalverlust eines Ihrer Immobilienfonds hinnehmen musste eigentlich eher ein Zeichen dafür das die Krise wieder aufleben könnte. Als Ursache der Krise ist der Wertverfall bei den US Immobilien also immer noch nicht gestoppt worden, bzw. konnte sich gar erholen. Von den damals angelegten 1,8 Milliarden Dollar in dem Fond sind heute noch schlappe 30 Millionen übrig. Eine Kapitalvernichtung von über 98 Prozent! Zwangsläufig stellt man sich die Frage wie es da wohl bei den kleineren Emissionshäusern aussehen muss, die nicht die Möglichkeit haben erst einmal gewisse „Umbuchungen“ vorzunehmen.

Und die deutsche IKB Bank sitzt mal wieder mitten drin im Molloch der Geldvernichtung! Mit einem Verlust von 150 Millionen Dollar aus der Abacus-Fast-Pleite dürften die Deutschen man wieder einen ordentlichen Schluck aus der Pulle genommen haben. Insgesamt wird der Schaden auf ca. eine Milliarde Dollar beziffert. Der Spruch von „stupid german money“ bewahrheitet sich einmal mehr. Oder ist bei den Herren in deutschen Führungsetagen die Gier einfach besonders groß? Man weiß es nicht… Auch beschäftigt die Immobiliensparte der Deutschen Bank die Gemüter. Hier solle es massive Probleme geben. Der Immobilienfonds „RREEF America Reit III“ ist so katastrophal an Wert gefallen, dass kurzfristig mit Hilfe von Kreditgebern und Investoren ein Notfallplan erarbeitet werden musste. Was genau dies heißen mag, weiß wohl nicht mal die Deutsche Bank selber so genau..

Hintergrund für diese heftigen Kursverluste ist der am Boden liegende Markt für Gewerbeimmobilien in den USA aber auch Europa und der Rest der Welt. Die Mieteinnahmen fehlen, der Wert der Immobilien sinkt rapide, viele Büros, Läden und Fabrikhallen stehen seit Monaten leer. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ hat der „Rreef America Reit III“ seinen Investoren einen Verlust von satten 65 Prozent oder auch mehr beschert. Die Deutsche Bank ist an diesem Fonds mit 10 Prozent beteiligt. US Pensionsfonds , die ebenfalls zu den Eignern gehören mussten sogar Verluste von bis zu 82 Prozent hinnehmen. Das Wallstreet-Journal schrieb in der heutigen Ausgabe, dass nun auch seitens der SEC gegen die Deutsche Bank ermittelt werden soll. Dies alles könnte sich natürlich auch hier bei uns zu einem erneuten Flächenbrand in der Finanzbranche ausweiten. Die klare Erkenntnis daraus ist, dass die Krise noch lange nicht vorbei ist, und dass erst wenn sich der Immobilienmarkt wieder erholt wirkliche Besserung in Sicht ist.

Einige kleinere Unternehmen, auch hierzulande die Ihr Geld mit Immobilienfonds verdienen werden auf der Strecke bleiben, da bin ich mir ganz sicher. Freunden und Bekannten rate ich immer noch von einer Investition in Betongold dringend ab. Zumindest in Form einer Beteiligung an einem offenen oder geschlossenen Immobilienfond. Zu undurchschaubar sind die Kostenstrukturen und die Provisionen meistens viel zu hoch.Die gesamte Branche kocht eben nur mit Wasser, und manche Initiatoren lassen sogar das noch anbrennen! Die Zeiten für Käufer von eigen genutzten Immobilien hingegen werden immer besser. Sollten Sie also planen sich demnächst ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen, oder eine neue Stahlgarage anzubauen dann aber bitte nur mit einer Eigenkapitalquote von mindestens 40 bis 50 Prozent in diesen Zeiten…

Goldman Sachs schockt die Märkte

Plötzlich und heftig kam heute die Wende am Aktienmarkt. Grund für den plötzlichen Sinneswandel der Anleger sind die Gerüchte um die Vorzeigebank der USA, Goldman Sachs. Das Investmenthaus soll nach Medienberichten die eigenen Kunden betrogen haben in dem man Ihnen wesentliche Informationen über Kreditprodukte vorenthalten hat. Die SEC ermittelt nun wegen dieses besonders schweren Vorwurfs des Betruges. Analysten sehen eine Milliardenklage auf das Unternehmen zukommen. Dies wiederum brachte die Aktie von Goldman Sachs innerhalb weniger Minuten kräftig unter Druck. Bisher beträgt der Abschlag knapp 14 Prozent. Goldman Sachs hat angekündigt gegen diese Vorwürfe vorzugehen, offensichtlich fehlt dem Markt aber der Glaube das es gelingen wird diese nachhaltig auszuräumen.

Bankentitel in Europa und Amerika verloren darauf hin durch die Bank kräftig an Wert. Es wird befürchtet das auch andere Finanzhäuser in den Fokus der SEC geraten könnten um zu prüfen welche genauen Auswirkungen das Handeln der Bankberater auf die Kunden der jeweiligen Bank gehabt haben könnten. Das eigentlich ärgerliche an dieser Situation ist nicht das es eine kurze und heftige Reaktion auf diese Ereignisse gegeben hat sondern viel mehr, dass dies zu diesem Zeitpunkt passiert. Alle nennenswerten Indizes haben kürzlich neue Höchststände erreicht und speziell in einigen Aktien unseres Depots die heute gerade nach oben ausgebrochen sind, wurde dies Charttechnik dadurch umgehend wieder zerstört. Ein weiteres Mal stürzen die Handlungen von Banken die Aktienmärkte ins kurzfristige Chaos.

Die Frage ist nun wie weit diese Nachricht reichen wird und welche Auswirkungen dies auf die Börsen in der kommenden Handelswoche haben kann. Reicht das bereits aus um eine neue und dauerhafte Panik bei den Anlegern zu verursachen? Heute zumindest sieht erst einmal alles danach aus. In jedem Falle ist es schon erstaunlich wie ein Unternehmen nach all den positiven Fakten und Daten es schaffen kann die Börsenwelt wieder komplett zu verändern. Auch das ist wieder ein hervorragendes Zeichen dafür wie nervös die Märkte immer noch sind. Ich halte nichts von panikartigen Verkäufen in solch einer Situation. Viel mehr muss man nun verstärkt den wirklichen Verlauf dieser Reaktion beobachten um dann rechtzeitig zu reagieren. Dies gilt wie immer für beide Seiten. Fällt der Markt weiter ist es wohl besser die Karten erst einmal vom Tisch zu nehmen, ansonsten sehe ich noch keinen echten Grund für einen Strategiewechsel..

Top