Was ist los bei Centrotherm?

Die Aktie der Centrotherm AG musste heute wiedermal deutliche Abschläge hinnehmen. Kritische Studien und Analysteneinschätzungen hatten die Aktie in den vergangenen Wochen in Richtung der 30,- Euro Marke getrieben. An einem solchen Tag wie heute war es damit schon fast logisch und konsequent, dass diese nun auch getestet werden muss. Wobei wohl erwähnenswert wäre, dass all dies wiedermal unter relativ dünnen Umsätzen passiert ist. Verunsicherte Kleinanleger schmeißen ihre Stücke auf den Markt und lösen somit die von den Marketmakern so freudig erwarteten Stopp-Loss Lawinen aus.

Auch der MACD hat somit heute ein, wenn auch nur leichtes, Verkaufssignal generiert. Wie bereits so oft bei der Aktie muss man nun erst einmal abwarten ob sich dieses Verkaufssignal bestätigen wird. In den vergangenen Wochen wurden solche Kursbewegungen meistens schnell wieder mit einer Gegenbewegung quittiert! Die Sorgen um eine drohende Pleite Griechenlands, die heute erneut auf gekeimt sind, dürften diese Bewegung wohl sehr begünstigt haben. Fundamental bleibt bei der Centrotherm Aktie alles beim Alten. Erst kürzlich haben einige Fonds ihren Anteil an dem Solarunternehmen wider aufgestockt. Der Freefloat der Aktie wird damit immer geringer, was auch der Hauptgrund für die dünnen Umsätze sein dürfte.

Erst heute habe ich wieder einen interessanten Newsletter bekommen, dessen Thema die besten Unternehmen bezüglich der Eigenkapitalquote war. Neben Größen wie Chevron, Coca-Cola, Gilead Sciences, Google, Novartis sowie Posco war auch die Aktie von Centrotherm auf dieser Liste zu finden. Die Eigenkapitalquote wurde hier mit 51,57% beziffert, was für ein deutsches Solarunternehmen wohl einzigartig sein dürfte. Mit dem kurzzeitigen Sturz unter die Marke von 29,- Euro hat die Centrotherm Aktie nun den letzten Tiefpunkt aus dem Februar noch einmal getestet. Wir halten nach wie vor an der Aktie fest und haben heute noch einmal unsere Position bei Centrotherm aufgestockt…

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