Nach zugegeben sehr überzeugenden Unternehmenszahlen scheint sich die Wirecard Aktie heute aus den Bann der Leerverkäufer etwas lösen zu können. Der Anstieg der Aktie um sieben Prozent könnte ein Signal dafür sein dass sich nun Vieles bei dem Titel nun zum Besseren wendet. Wenn da nicht die hohen Short-Positionen wären… Laut letztem Stand sind hier insgesamt 13,56 Prozent aller Aktien in den Händen der Leerverkäufer! (mehr …)
Ströer – Wer hier gewinnt ist noch völlig offen…
Die Ströer Aktie kann weiterhin nicht überzeugen. Zu tief sitzt die Skepsis der Anleger über die „Wahrheitsgehalt“ der Muddy Waters Analyse, die ich inzwischen auch durchgearbeitet habe und zu dem Schluss komme, dass die Vorwürfe nicht alle ganz an den Haaren herbeigezogen erscheinen. Dennoch möchte ich mir hier kein Urteil erlauben und beobachte weiterhin das Verhalten der Aktie welches für mich deutlich aufschlussreicher ist als irgendwelche Spekulationen…. (mehr …)
Apple und Dialog Semiconductor – Die Nerven liegen blank…
Im Apple Aktienkurs ist Moment so einiges an negativen Erwartungen eingepreist worden. Man rechnet damit das der iPhone-Hersteller im Zeitraum von Januar bis März rückläufige iPhone Verkäufe und damit auch erstmals seit 2003 ein Umsatzminus verkünden könnte. Nachdem die Zahlenvorlage von Apple für das erste Quartal nun auf heute Abend verschoben worden ist, steigt also die Spannung und offensichtlich auch die Nervosität der Anleger. Die Aktie des Apple Zulieferers Dialog Semiconductor ist heute dementsprechend einmal mehr unter Druck und hat die 30,- Euro Marke kurzzeitig unterschritten… (mehr …)
ThyssenKrupp, Salzgitter, US-Steel und AK Steel – Schlagartige Ernüchterung!
Stahlwerte gehörten in den letzten Wochen zu den großen Gewinnern. Die Profiteure der Rohstoff-Rally legten deutlich zu, konnten aber zuletzt die Gewinne nicht mehr halten. Ich persönlich begrüße diese Entwicklung, da die Rahmenbedingungen für Stahlwerte nach wie vor schwierig bleiben und somit auch kein Anlass zum Jubeln besteht. Heute ist der große Tag an dem sich diese Annahme nur sehr wahrscheinlich zeigen wird. Angefangen mit ThyssenKrupp, deren Kursverlauf ich genauso wenig nachvollziehen konnte wie den der Salzgitter AG, dürfte der Sektor heute deutlich Federn lassen… (mehr …)
VW, Daimler, Peugeot, Mitsubishi – Die Großoffensive der Behörden läuft!
Es hat schon langsam etwas Lächerliches was so in der deutschen Automobil-Branche abgeht. Gestern noch wurde die VW Aktie dafür gefeiert, dass man sich in den USA offenbar auf einen Vergleich mit den US Behörden geeinigt hat, heute haben die selben Aufsichtsorgane jenseits des Atlantiks die Daimler AG aufs Korn genommen. Berichte dass Daimler nun offiziell aufgefordert wurde „das Zustandekommen der Abgaswerte zu prüfen“ machen Anleger nervös. Nebenbei veröffentlich der Stuttgarter Autobauer auch noch Zahlen zum abgelaufenen Quartal, die ebenfalls nicht für Begeisterung bei den Anlegern sorgen… (mehr …)
Ströer im Würgegriff von Muddy Waters…
Einen  echten Einschlag erlebten heute die Aktionäre der Ströer SE. Der Medien-Dienstleister ist offenbar in den Fokus eines sehr bekannten Short-Sellers gerückt. Muddy Waters ist ein Hedgefonds der sich darauf spezialisiert hat vermeintlich überbewertete Unternehmen aufzuspüren und sich dann entsprechend „short“ zu positionieren. Genau dies scheint nun auch bei dem Börsenliebling des letzten Jahres passiert zu sein… (mehr …)
Dürr – Jetzt aufwärts Richtung 90,- Euro?
Die Dürr Aktie hat sich von dem letzten Rücksetzer inzwischen kräftig erholt. Aktuell kämpft der Titel mit dem Ausbruchsniveau um nun den Abwärtstrend zu verlassen. Gelingt dies, dürften demnächst deutlich höhere Kurse winken. Widerstände lauern vorher noch bei 70,- und 71,35 Euro D.nach wäre der weg nach oben frei. Das rechnerische Kursziel aus der aktuellen Chartformation liegt dann bei stolzen 90,- Euro… (mehr …)
War es das jetzt bei der Deutschen Bank?
Die Aktie der Deutschen Bank war gestern größter Tagesgewinner im DAX. Nicht dass ich ein Plus von fast 10 Prozent an einem Tag wirklich erwartet hätte, die Chancen für einen kräftigen Rebound der Aktie standen aber nicht schlecht, wie bereits am 08.04 geschrieben. Der Markt hat hier ganz klar auf ein Doppeltief gewartet und manche auch darauf spekuliert. Das dieses zweite Tief nun etwas nach oben versetzt war ist ebenfalls naheliegend gewesen, wie im Artikel „Deutsche Bank – Das könnte es gewesen sein“ beschrieben. Der finale Kursrutsch im frühen Handel gestern war ein weiters Zeichen… (mehr …)
BB Biotech mit Milliardenverlust …!
BB Biotech hat in den ersten drei Monaten des Jahres einen Verlust nach Steuern in Höhe von 1,2 Milliarden Schweizer Franken „erwirtschaftet! Im Vorjahr konnte man hier noch einen Gewinn in Höhe von 379 Millionen CHF ausweisen. Das wäre es was ich mit meinem Artikel „BB Biotech – Woher kommt bloß die ganze Euphorie“ gemeint hatte. Eine gesunde Skepsis ist hier aus meiner Sicht angebracht, die Veränderungen im US-amerikanischen Biotechnologie Sektor offensichtlich auch große „Veränderungen bei der schweizerischen Beteiligungsgesellschaft mit sich bringen… (mehr …)
BB Biotech – Kapitalvernichtung…?!
Was erst einmal nicht schön klingt, soll am Ende gar den Abschlag der Aktie zum inneren Wert des Unternehmens relativieren. Kapitalvernichtung ist grundsätzlich ein böses Wort und bei Aktionären bisweilen äusserst unbeliebt. Nun mag es an den Eigenheiten des Schweizer Finanzsystems oder auch deren bisweilen etwas seltsam anmutenden Sprachgebrauch liegen, dass man Kapitalmaßnahmen so tituliert. Etwas unglücklich gewählt ist das für den gemeinen Mitteleuropäer aber schon. Dem ein oder anderen Leser könnte somit beim durchforsten der heutigen Headlines somit kurzzeitig ein gehöriger Schreck in die Glieder gefahren sein…
Die ordentliche Generalversammlung  der BB Biotech AG hat nun eine Freigabe des vom Verwaltungsrat am 17.März vorgeschlagenen Aktienrückkauf erteilt. Damit kann das Unternehmen nun bis zu 10 Prozent der ausstehenden Aktien zurückkaufen und diese anschließend aus dem Verkehr ziehen. Der Wert des Rückkaufprogramms entspricht damit maximal einer Höhe von 273,4 Millionen Schweizer Franken, bezogen auf den aktuellen Börsenwert des Unternehmens.
Was also im ersten Moment erst einmal furchtbar klingt, ist für Aktionäre gar nicht so schlecht. Durch den Rückkauf und die anschließende Vernichtung dürfte sich der Wert der einzelnen, verbleibenden Aktien langfristig erhöhen. Mich persönlich wundert an dieser Stelle nur, dass man mit diesem Kapital offensichtlich aktuell nichts Besseres anzufangen weiß, als eigene Aktien zurück zu kaufen statt neue Beteiligungen einzugehen. Zumal der gesamte Biotechnologie-Sektor ja inzwischen deutlich zurückgekommen ist…!
Deutsche Bank – Das könnte es gewesen sein..!
Eine Meldung noch kurz vor dem Wochenende… Eine der schlechtesten Aktien der vergangenen Tage war mal wieder die der Deutschen Bank. Gestern nun hat die Aktie mein Minimalziel aus der letzten Analyse abgearbeitet, womit sich hier ein tragfähiger Boden ergeben könnte. Unabhängig davon dass man die Aktie eigentlich nicht unbedingt im Depot haben muss besteht nun aber die Möglichkeit auf steigende Kurse. noch ist es sicherlich zu früh diese auszurufen, wie immer möchte ich Sie aber rechtzeitig darauf hinweisen. Denn die guten Gewinne werden eben gemacht wenn man rechtzeitig dabei ist und über eine gewisse „Vorstellungskraft“ verfügt..
Die Aktie hat gestern mit dem Kursrutsch auf ca. 13,65 Euro das letzte offene Gap geschlossen und ist anschließend wieder angestiegen. Damit hat die Deutsche Bank das rechnerische Kursziel aus der vorherigen Bewegung nahezu perfekt abgearbeitet, wie im zweiten Szenario des vorigen Artikels beschrieben. Der heutige Rücksetzer zum Handelsbeginn wurde ebenfalls wieder gekauft, womit sich hier im Chart nun ein kleines „W“ gebildet hat. Diese Formation finden wir auch an anderer Stelle wieder…
Jetzt bleibt also die spannende Frage offen, ob ab hier nun wieder steigende Kurse bei einer völlig ausgebombten Aktie wahrscheinlich sind. Eine technische Gegenraktion ist längst überfällig. Dies ist also eins meiner Wenn-Dann-Jetzt-Szenarios. Eine Umkehr an dieser Stelle erhöht zudem auch die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die DB Aktie in den kommenden Wochen ein großes „W“ ausbilden könnte. Damit würde das jahrelange Trauerspiel für die Aktionäre möglicherweise endlich ein Ende finden.
Wie schon gesagt… noch ist es viel zu früh dafür und wer weiß schon welche Skandale die Aktie demnächst wieder belasten werden. Dennoch, ein Anstieg über die hier eingezeichnete orange Linie wäre ein erster Hinweis auf Besserung. Aktuell befinden wir uns an einer sehr wichtigen Abwärtstrend-Linie, die ich Ihnen hier ausnahmsweise in lila eingezeichnet habe. Kann diese nun überwunden werden, dürfte auch das Gap auf der Oberseite wieder geschlossen werden. Und dann schauen wir mal…
Ein weiteres Abrutsche in Richtung des Jahrestiefs bei 13,04 Euro kann natürlich ebenfalls nicht ausgeschlossen werden. Ich persönlich gehe aber eher davon aus, dass dies nicht mehr zwingen erreicht werden muss, da wahrscheinlich jeder Marktteilnehmer genau darauf wartet 😉 um das „perfekte“ Setup zu haben. Meist passieren solche Dinge eher genau dann, wenn keiner damit rechnet! Auch ein Rücksetzer auf 13,- Euro würde an dem oben geschilderten Szenario nichts Wesentliches ändern. Die Deutsche Bank Aktie ist auf diesem Niveau wieder interessant für einen möglichen Long-Einstieg.
Ich wünsche allen Investors Inside Lesern ein schönes Wochenende!
10 goldene Regeln für das Social Trading
Social Trading ist das Thema für Anleger in den letzten Monaten! Während es ja bereits seit Jahren ein paar Anbieter für das sogenannte Crowd Inventing am Markt gibt, unterscheiden sich diese in vielen Punkten der „Leistungen“, insbesondere aber auch bezogen auf die Trader denen man dort folgen kann. Einige Plattformen legen offenbar weniger Wert auf die Qualifikation ihrer Top-Trader als andere. Andere Anbieter wiederum achten wenigstens darauf, dass Ihre Trader auch mit „echtem“, also eigenem Geld am Markt unterwegs sind. Dies schafft grundsätzlich mehr Vertrauen, denn der Handelnde verdient dann nicht nur über Spreads oder Provisionen sein Geld, sondern einen Großteil durch die eigenen Handelsgewinne.
Grundsätzlich ist Social Trading eine feine Sache und eine gute Depotbeimischung, denn die jeweiligen Trader arbeiten gegen eine kleine Provision für Sie und vermehren im Optimalfall ganz bequem Ihr Kapital. Insbesondere für noch eher unerfahrene Trader, oder aber Anleger die schlicht nicht über die Zeit verfügen den Märkten ständig zu folgen, ist der Handel über einen Social Trading Broker ein sinnvolles Tool zu Vermögensbildung. Dennoch muss man auch als sogenannter Follower ein paar Regeln beachten die grundsätzlich dazu beitragen mit diesem Handelsmodell langfristig Erfolge zu erzielen. Wie hoch der tatsächliche Gewinn Ihrer Social Trading Aktivitäten sein wird hängt auch hier davon ab, wie intensiv sie sich mit der Materie beschäftigen wollen. Ich habe inzwischen mehrere Anbieter in diesem Bereich über einen längeren Zeitraum getestet und komme zu einem klaren Ergebnis. Zunächst aber möchte ich Ihnen die zehn goldenen Regeln für das Social Trading vorstellen, die sich aus meinen gemachten Beobachtungen und Erfahrungen ergeben:
Die zehn goldenen Regeln
1. Glaubwürdigkeit
Wählen Sie grundsätzlich einen Broker aus bei dem der Trader dem Sie folgen wollen auch über ein klares Profil verfügt. Es sollte neben dem aktuellen Portfolio auch ein grundsätzlicher Anlagestil bzw. eine Strategie ersichtlich sein, ebenso wie möglichst eine kurze Historie der letzte Trades und einige Maßdaten zur Risikokontrolle wie bspw. der maximale Drawdown. Ein schneller Blick auf diese Daten kann Ihnen verraten ob es sich bei den Trader um einen Hasardeur handelt oder einen solide arbeitenden Profi, der an einem langfristigen Portfoliozuwachs interessiert ist!
2. Kosten
Die meisten Plattformen bieten Ihren Tradern an in einem gewissen Rahmen eine Performance-Gebühr zu verdienen, die selbstverständlich auch sein muss. Alleine schon um den Trader dauerhaft zu motivieren die maximale Performance für Sie herauszuholen. Dafür erledigt er ja schließlich auch die Arbeit die Sie nicht machen wollen oder können – den Research! Je nach Plattform werden auch hier sehr unterschiedliche Sätze verlang, die in der Regel zwischen 5 und 20 Prozent vom erzielten Gewinn betragen. Faire Modelle sehen vor, dass der Trader erst dann eine Gebühr von Ihnen erhält, wenn sein Portfolio einen neuen Höchsttand erreicht hat (High Watermark). Bei andere Plattformen zahlen Sie gar keine erfolgsabhängige Gebühr sondern lediglich die üblichen Spreads von denen Ihr Trader dann einen Teil abbekommt. Achten Sie also bei der Auswahl Ihres Traders auf ein transparentes und faires Kostenmodell.
3. Performance
Bevor man so richtig durchstartet kann es durchaus hilfreich sein sich erst einmal eine Watchlist der bevorzugten Trader anzusehen. Dies ist insbesondere dann interessant wenn sich der Markt gerade in einer eher schwankungsintensiven Phase befindet. Denn hier trennt sich die Spreu vom Weizen, wie es o schön heißt. Ein guter Trader wird versuchen in jeder Marktphase Geld für Sie zu verdienen. Er beherrscht die Klaviatur des „Long“ und „Short“-Gehens aus dem FF und weiß diese auch entsprechend einzusetzen. Ein Blick – insbesondere bei stark fallenden Märkten – in das Portfolio des Traders verrät so einiges über dessen Trading-Plan!
4. Sicherheit
Sicher ist an der Börse gar nichts! Wenn Sie aber schon mal wissen, dass Ihr eingezahltes Geld nicht in irgendwelchen Sammelkonten schlummert auf die Sie keinen direkten Zugriff haben, dann ist das ein sehr beruhigendes Gefühl. Gute Broker führen jedes Kundenkonto als sogenanntes segregiertes Kundenkonto, dass völlig losgelöst von den Konten des Brokerhauses geführt wird. Das heißt, dass im Falle einer Zahlungsunfähigkeit des Brokers Ihr Geld dennoch sicher und jederzeit abrufbereit auf Ihrem persönlichen Konto schlummert, sofern nicht gerade ein Trade mit einem Teilbetrag ausgeführt wurde. Beim Glattstellen einer Position wird Ihr Geld immer wieder und ohne Umwege auf Ihr Konto gebucht. Achten Sie also darauf wie und wo genau Ihr Geld unterwegs ist!
5. Fehltrades und Verluste
Auch ein guter Trader kann durchaus mal ein paar Fehltrades hintereinander haben. Der versierte Trader wird dann Positionen glatt stellen, sich kurz schütteln, und seine Strategie überdenken. Möglicherweise nimmt er sich ein kurze Auszeit indem er ein bis zwei Tage gar nicht handelt. Danach sollte die Performance dann wieder merklich anziehen. Geben Sie Ihrem Trader also unbedingt eine zweite Chance und springen Sie nicht hektisch von Trader zu Trader hin und her. Jemand der in der Vergangenheit bewiesen hat dass er in der Lage ist eine gute Performance zu erzielen, wird dies auch in Zukunft wieder tun. Behalten Sie bitte unbedingt auch im Hinterkopf dass die Börse keine Einbahnstrasse ist  und Verluste genauso dazugehören wie Gewinne! Am Ende einer Handelsperiode lässt sich somit eine wirkliche Aussage über die Qualität eines Traders machen. Dann sollten die Gewinne höher sein als die Verluste.
