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Dürr – Jetzt aufwärts Richtung 90,- Euro?

Die Dürr Aktie hat sich von dem letzten Rücksetzer inzwischen kräftig erholt. Aktuell kämpft der Titel mit dem Ausbruchsniveau um nun den Abwärtstrend zu verlassen. Gelingt dies, dürften demnächst deutlich höhere Kurse winken. Widerstände lauern vorher noch bei 70,- und 71,35 Euro D.nach wäre der weg nach oben frei. Das rechnerische Kursziel aus der aktuellen Chartformation liegt dann bei stolzen 90,- Euro…  (mehr …)

Lanxess – Warum fällt die Aktie wirklich?

Zum Abschluss des heutigen Handelstages möchte ich ihnen gerne noch einen Chart zeigen… Eine der Aktien im negativen Sinne war wohl ohne Zweifel die des Spezialchemie-Unternehmens Lanxess. Warum generiert die Aktie zunächst zwei kräftige Kaufsignale bei dem die 200-Tage-Linie von unten getestet wird und stürzt dann so jäh ab? Diese Frage wird sich so mancher Anleger heute wohl gestellt haben…

Nun, zum einen lag das wohl an den Analystenratings der letzten Tage. Die Aktie wurde zunächst von mehreren Analystenhäusern zum Kauf empfohlen, was den Anstieg unterstützt hat. Dann folgte heute umgehend eine Abstufung der Analysten von JP Morgen, die das Kursziel für die Lanxess Aktie nun sogar noch einmal von 37 auf 28 Euro gesenkt haben. Hauptargument war hier die deutlich reduzierten Ergebnisschätzung bis zum Jahr 2015 um bis zu fünfzig Prozent (!) Die JP Morgan Analysten liegen mit dieser Einschätzung sehr deutlich unter den Konsens-Schätzungen der Kollegen.

Ausgehend von den heutigen Kursen um die 46,- Euro wären die genannten Kursregionen ohne Frage ein ordentlicher Schluck aus der Pulle für die Bären… Grundsätzlich bin ich ja kein Freund von solchen vollmundigen Analysen, die zudem offenbar andere Kennziffern aufweisen als bei manchem Mitbewerber. Das spielt aber auch keine ernsthafte Rolle, denn letztlich hat der Markt immer Recht. Oder?

Lanxess Chart mit Gap

Nein, denn ich halte die heutige Kursbewegung eher für rein technisch bedingt. Wie man in dem Lanxess Chart deutlich sehen kann war hier noch eine Kurslücke (roter Kreis) zu schließen. Ich hatte Sie ja bereits damals bei der Entstehung dieses Gaps darauf hingewiesen… Diese Lücke wurde heute im späten Handel nun geschlossen. Die aus meiner Sicht spannende Frage ist nun also ob es sich tatsächlich um eine ernsthafte Abwärtsbewegung handelt, die uns noch deutlich tiefere Kurse beschweren wird, oder ob diese Lücke unbedingt noch geschlossen werden sollte, bevor der Ausbruch nach oben dann gelingen kann.

Ich halte somit einen Test der unteren Trendlinie (blau) morgen noch für sehr wahrscheinlich, was auch dem Erreichen des 76er Fibonacci Retracements entspricht, bevor die eigentliche Entscheidung dann fällt.

Auch ich kann Ihnen diese Frage nach dem weiteren Weg der Aktie natürlich nicht beantworten, aber die Zusammenkunft verschiedenster Ereignisse lassen mich hier aufhorchen. Das BlackRock bei Lanxess zuletzt seine Short-Position geringfügig erhöht hat, ist allerdings nur eine Randnotiz. Ob wir nun also eine gute Einstiegsmöglichkeit sehen oder aber den Beginn eine deutlichen Abwärtsbewegung, kann aus meiner Sicht nicht abschließend beurteilt werden. In jeden Falle bleibt die Situation bei der Aktie extrem spannend und sollte intensiv beobachtet werden!

K+S – Die Börse ist ein Spielkasino…!

Es ist wohl eine der wildesten Spekulationen der letzten Jahre…Die K+S Aktie wird geschlachtet und alle stimmen in den Chor der Pessimisten mit ein. Zuletzt haben wir ähnliche Bewegungen im Goldmarkt gesehen, nun ist offenbar der weltweite Kalimarkt auf der Liste der Wall-Street-Haie ganz nach oben gerutscht. Faszinierend dabei ist das mediale Echo auf die Ereignisse vom Dienstag und nicht zuletzt auch der plötzliche Sinneswandel vieler Analysten. Ohne Frage ist der plötzliche Angriff von Uralkali auf die eigene Branche verwunderlich und hinterlässt einige Fragen und Spekulationen. Dass hier aber sofort von einem Preisverfall bei Kali-Produkten in die genannten Regionen ausgegangen wird und dies dann auch umgehend in den Kursen wieder zu finden ist, obwohl da noch so einige Fragezeichen offen sind, ist mehr als nur auffällig.

Das die Short Quote bei einigen Kali-Produzenten zuletzt – und vor dem eigentlichen Ereignis – deutlich nach oben geschnellt sind, ist dann auch eigentlich nur eine Bestätigung für die Vermutung das hier einiges im Argen sein dürfte. Das Goldman Sachs bereits vor dem Absturz seinen Anteil an der K+S AG auf über 5 Prozent erhöht hat legt zumindest nahe dass die Amerikaner hier nicht beteiligt sind, ebenso wie BlackRock. Die Frage, die sich mir hier nun aufdrängt, ist die, ob all die Analysten, teilweise großer Banken, die Ihre Kursziele in den letzten beiden Tagen deutlich zurückgenommen haben, komplett ahnungslos sind und ebenfalls überrascht wurden oder vielleicht auch nicht…!

Weiterhin unklar sind die Motive die Uralkali zu diesem Schritt bewogen haben. Angefangen von der Vermutung dass Uralkali sich über den Alleingang des weißrussischen Partners Belaruskali geärgert hat, über einen Preiskampf, der dazu führen soll dass man bald Mitbewerber günstig übernehmen kann, bis hin zur Blockadehaltung um zu verhindern dass einer der Bergbau-Giganten sich in dem Umfeld breit machen könnte, ist alles dabei. Angeblich sollen auch einige Oligarchen aus Russland ein großes Interesse daran haben verstärkt in den Sektor zu investieren… da sind deutlich günstigere Aktienkurse natürlich sehr hilfreich! Auffällig finde ich auch die immer neuen und sehr negativen Aussagen des Uralkali Chefs die offensichtlich den Absturz der Branche anheizen sollen…!

Letztlich spielt das aber keine wesentliche Rolle bei der Betrachtung des grauenhaften K+S-Charts. Traurig ist nur, dass einmal mehr die Kleinanleger die Leidtragenden sind, die die Zeche für die Exzesse einzelner Großanleger, oder für den Egotripp einer einzelnen Firma, bezahlen müssen. Leider ist dieses Ereignis ebenfalls mal wieder das beste Beispiel dafür warum es in Deutschland keine Aktienkultur gibt. Denn, wenn ein vermeintlich sicherer Dax Konzern ohne Probleme so zerlegt werden kann, ist das auch bei anderen Branchen grundsätzlich möglich. Ich jedenfalls kann die Angst der Privatanleger seit dem K+S Desaster jetzt wieder deutlich besser verstehen, und auch die allgemein fälschliche Annahme dass es sich bei der Börse um ein großes Spielkasino handelt…!

Die Auflösung einiger Rätsel um den Kali-Krieg wird irgendwann kommen – natürlich nicht vollumfänglich – denn die Drahtzieher bleiben meist unerkannt. Natürlich wird es eine Untersuchung durch die Börsenaufsichten geben, aber da wird nichts bei rauskommen, wie immer. Vielleicht wird sogar eine kleine Strafe von ein paar Millionen Euro oder Dollar verhängt, was aber Wurscht ist, weil man hat ja Milliarden verdient. Das zahlt man dann eben aus der Portokasse, und die Karawane zieht weiter.

Für den Privatanleger bleibt nichts, ausser strikter Risikokontrolle und Abwarten bis der Spuk vorbei ist. Sicherlich fällt die Aktie nicht auf 2 bis 3,- Euro, wie gestern schon wieder sensationslüstern kolpoltiert wurde. Wo der Boden aber tatsächlich ist bleibt weiterhin unklar, auch wenn ich davon ausgehe dass dieser nicht mehr weit entfernt sein könnte. Zumindest rechne ich immer noch mit einer kräftigen technischen Gegenreaktion…hundertprozentig darauf verlassen würde ich mich darauf aber nicht.

Festzuhalten bleibt für mich am Ende dieses Artikels, dass die K+S Aktie auf Jahressicht am meisten an Wert verloren hat und gerade im Hinblick auf die nordamerikanischen Aktivitäten einer der interessantesten Übernahmekandidaten ist (für wen auch immer!) und einem Marktanteil im Kali-Geschäft von weltweit 10 Prozent hat. Eine Übernahme würde hier aus meiner Sicht am meisten Sinn machen. K+S hat zudem noch das zweite Standbein Salz, mit dem notfalls auch ein Preisverfall bei Kali etwas abgefedert werden kann. Letztlich ist auch der „angedrohte“ Preisverfall bei Kali aus heutiger Sicht keinesfalls sicher. Wo die faire Bewertung des Unternehmens ist, steht damit erst einmal in den Sternen….

Heiße Gerüchte bei Nokia und Apple, harte Fakten bei Blackberry

In dieser Börsenwoche scheinen insbesondere die Hersteller von Mobilfunkgeräten wie Apple, Nokia oder auch Blackberry erneut im Fokus vieler Anleger zu stehen. Während der finnische Handy Hersteller Nokia bereits am Freitag mit einem Kurssprung von knapp acht Prozent auf sich aufmerksam machte, scheint der Smartphone-Riese Apple ernsthafte charttechnische Schwierigkeiten zu haben. Branchen-Underdog Blackberry lässt weiterhin verbal die Muskeln spielen und bereitet seine Anleger schon einmal auf die nächsten Quartalszahlen vor…

Bei keiner anderen Aktie des Sektors gibt es wohl so viele unnütze Artikel und Spekulationen wie bei Nokia. Zuletzt konnte die Aktie stark zulegen, weil man jetzt über den baldigen Verkauf der Tochter Nokia Siemens Network (NSN) spekuliert. Mögliche Käufer bzw. Interessenten sollen hier Blackstone oder auch KKR und TPG sein. Ohne Frage würde sich ein Verkauf dieser Sparte positiv auf den Kassenbestand der Finnen auswirken, da der Wert des Gemeinschaftsunternehmens auf ca. 7-8 Milliarden Euro taxiert wird. Jedoch scheint es sich bei diesen Überlegungen bislang eher um gezielt gestreute Gerüchte als weniger um Fakten zu handeln auf die man ernsthaft spekulieren kann. Dabei gehen manche Spekulationen noch deutlich weiter…

Nach Meinung einiger Marktteilnehmer könnte ein baldiger Verkauf von NSN die Vorbereitung auf eine mögliche Übernahmen des gesamten Nokia Konzerns durch den Software-Riesen Microsoft sein. Diese Annahme beruht hauptsächlich darauf, dass bei Nokia kürzlich komplett auf das Betriebssystem „Windows Phone“ umgestellt wurde. Für Microsoft wiederum könnte ein weiteres Standbein im Smartphone-Markt auch durchaus Sinn machen…Ob dies alles tatsächlich so kommen wird oder nicht, weiß aber wohl niemand so genau. Dennoch ist eine solche Spekulation natürlich hochinteressant. Aus charttechnischer Sicht sieht die Aktie allerdings etwas müde aus, was sicherlich anders wäre wenn einige Big Boys tatsächlich etwas über solche Übernahme-Pläne wissen würden. Die Aktie hat ein neues Kaufsignal generiert.

Ebenfalls kräftig spekuliert wird weiterhin bei Apple. Nachdem die letzte Präsentation auch wieder nur eher Aufgewärmtes aus dem Hause Apple zu Tage gebracht hat, warten die Fans immer noch auf echte Innovationen, die den Konzern wieder auf den richtigen Pfad führen können. Stattdessen war kürzlich zu lesen, dass auch Apple wohl nun ernsthaft in den Bereich der günstigen Smartphones vorstoßen will und demnächst ein Billig-iPhone für 75,- Euro auf den Markt schmeißt. Damit würde der US Gigant dann natürlich nicht zuletzt auch Nokia mit seiner neuen Strategie angreifen! Auch wenn dieser Einstieg Apple aus rein monetärer Sichtweise wahrscheinlich nicht viel bringen wird, könnten damit Marktanteile für die Zukunft in den wichtigen Märkten von Morgen, China und Indien etc., gesichert werden. Dennoch halte ich einen solchen Schritt nach wie vor für sehr gefährlich, würde der Nobel-Handy Produzent doch damit ein ordentliches Stück genau dieses Image einbüßen.

Apple Aktie Chart mit Trend

Aus rein charttechnischer Sicht will die Apple Aktie den erneuten Anstieg über die wichtige Marke von 470,- Dollar momentan einfach nicht zu schaffen, was befürchten lässt dass es demnächst noch ein Stockwerk tiefer geht. Kann der Bereich um die 430,- Dollar nicht gehalten werden, droht zunächst ein Rücksetzer auf ca. 418,- Dollar. Hier wird sich dann aller Voraussicht nach entscheiden ob die Aktie den Turnarround doch noch vollziehen kann, oder aber weiter dem Abwärtstrend folgen wird. Ich habe Ihnen hier mal eine mögliche Variante des Kursverlaufes eingezeichnet. Hält diese Chartformation nicht, droht die Apple Aktie aus charttechnischer Sicht in diesem Jahr noch neue Tiefststände auszubilden!

Für den kanadischen Smartphone-Hersteller Blackberry dürfte der Tag der Wahrheit ebenfalls nicht mehr allzu fern sein. Am 28. Juni werden die Zahlen zum ersten Quartal des Geschäftsjahres bekannt gegeben, in denen nun auch erstmalig die realistischen Verkaufszahlen des neuen Flaggschiffs Z10 enthalten sind. An diesem Tag wird sich also zeigen, ob sich die Geräte tatsächlich so gut (oder vielleicht sogar deutlich besser!) verkaufen wie bisher angenommen. Die Short-Seller scheinen im Vorfeld dieses Ereignisses allmählich etwas nervös zu werden. Sieht man sich sowohl die Handelsvolumina als auch die Kursbewegungen der letzten Tage an so scheint hier allmählich etwas Kaufdruck aufzukommen. Kein Wunder, denn wenn es den Kanadiern gelingen sollte die Erwartungen des Marktes zu schlagen, dürfte ein kräftiger Short Squeeze bei der Blackberry Aktie anstehen. Die Marke von 16,- Dollar spielt hier eine ganz entscheidende Rolle! Kann dieses Kursniveau überwunden werden, sollte sich der Aufwärtstrend danach noch einmal kräftig beschleunigen. Die Aktie hat kürzlich ein Kaufsignal generiert!

Die Aktien der Smartphone Hersteller bleiben somit allesamt interessant. Jedes Unternehmen mit einer anderen Story und begleitet von den unterschiedlichsten Gerüchten. Ob sich all die im Umlauf befindlichen Berichte auch tatsächlich bewahrheiten werden, bleibt noch abzuwarten. In jedem Falle kann aber eine etwas intensivere Beobachtung in den kommenden Wochen nicht schaden.

Commerzbank – wird jetzt der Bogen endgültig überspannt?

Jüngsten Berichten zufolge bereitet die Commerzbank erneut eine Kapitalerhöhung vor. Nachdem im heutigen Handel zunächst durchaus Freude bei den Anlegern über den geplanten Verkauf eines Immobilienpaketes der Eurohypo aufkam, sackte der Aktienkurs der Commerzbank im späten Handel deutlich ab. Grund für den Kursrutsch sind Berichte über eine mögliche Kapitalerhöhung bei der zweitgrößten deutschen Bank. Das Institut habe demnach die Konkurrenten Deutsche Bank und UBS mit der Vorbereitung des Schritts beauftragt, berichtet das „Manager Magazin“ heute unter Berufung auf Finanzkreise. Die Commerzbank war zu einer Stellungnahme nicht bereit.

Die Höhe der geplanten Maßnahme bleibt damit ebenso offen wie der mögliche Zeitpunkt einer solchen Kapitalmaßnahme. Dennoch gehen Marktbeobachter von einem Kapitalschritt in Höhe von ca. 10 Prozent aus, was ungefähr 700 bis 800 Millionen Euro entsprechen würde.

Vielen leidgeprüften Commerzbank Aktionären dürfte nach diesen Berichten nun allmählich auch noch das letzte Fünkchen Hoffnung abhanden kommen. Denn, sollte diese neue Kapitalerhöhung kommen, wird der Aktienkurs noch einmal entsprechend verwässert. Der heutige Kursrutsch ist umso dramatischer, da die Aktie zuvor gerade mal wieder auf dem Wege der charttechnischen Besserung war. Das zuletzt hier genannte Kursziel von 1,35 Euro gerät damit kurzfristig in Reichweite. Die Chance auf deutliche Kurssteigerungen bis in den Bereich über 2,- Euro oder gar 3,- Euro kann man damit dann wohl für längere Zeit begraben. Man darf somit gespannt sein ob sich die heutigen Berichte kurzfristig bestätigt werden…

BlackRock mag Rheinmetall

Eine Aktie dir wir auf dem aktuellen Niveau für äußerst interessant halten ist die Rheinmetall AG Aktie. Offenbar sind wir mit dieser Einschätzung nicht alleine, denn heute wurde bekannt, dass der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock den Anteil an dem Unternehmen deutlich aufgestockt hat. BlackRock hält nun 5,10 % oder 2.019.343 Stimmrechte an dem Stahl- und Rüstungsunternehmen. Die Meinungen der Analysten gehen bei dem Wert in den letzten Tagen deutlich auseinander. Zum einen sind da die Unsicherheiten in wie weit sich die künftigen Sparmaßnahmen einzelner Staaten auf das künftige Rüstungsgeschäft auswirken werden, und zum anderen sehen manche Marktbeobachter möglichen Probleme in der Autobranche, und haben ihr Analysemodell kürzlich überarbeitet.

Grundsätzlich stellt die Aktie der Rheinmetall AG ein solides Basisinvestment im Stahlsektor dar. Durch den Bereich Wehrtechnik sollte der Aktienkurs, im direkten Vergleich zu anderen Stahlunternehmen, etwas weniger anfällig für zyklische Ereignisse sein. Insbesondere die Produkte aus dem Bereich unbemannte Aufklärungsflugzeuge sowie Ausrüstung zum Schutz von Bodentruppen bei diversen Friedenseinsätzen sind hier zu erwähnen. Nach dem Kursrutsch von 65,- auf nunmehr 37,- Euro dürften die Rezessionserwartungen nun ausreichend eingepreist sein.

Fundamental betrachtet ist die Aktie so günstig wie seit Mitte 2009 nicht mehr, und weist ein KGVe für 2012 von 5,61, bei einer Dividendenrendite von 5,7% auf. Anleger die nicht von einer deutlichen Abflachung der Konjunktur im Automobilsektor ausgehen sollten sich die Aktie unbedingt auf die Watchlist nehmen. Mittelfristig betrachtet könnte es also sehr interessant sein sich an die Einkaufsstrategie von BlackRock dran zuhängen…der Zeitpunkt erscheint günstig!

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HeidelbergCement – es tut sich was!

Zu meiner These, dass sich der US Immobilienmarkt unmittelbar vor der Wende zum Guten befinden könnte, kamen in den vergangenen Tagen viel versprechende Nachrichten hinzu, die mich in dieser Meinung weiterhin bestärken. Zuletzt hatte auch US-Präsident Barack Obama, Anfang diesen Monats, ein 50 Mrd. US-Dollar Konjunkturprogramm für die Infrastruktur angekündigt. Von den geplanten Maßnahmen werden Baufirmen sowie Baustoff- und Stahlproduzenten in den kommenden Quartalen weltweit profitieren. Ein Grund mehr sich in den kommenden Wochen wieder etwas intensiver mit Aktien aus diesen Sektoren zu befassen..

Allen voran halten wir die Aktie von HeidelbergCement auf dem derzeitigen Niveau für extrem aussichtsreich. Nachdem nun der seit Wochen über der Aktie schwebende „DAX- Fluch“, wie es die Presse so schön bezeichnet hat, allmählich sein Ende gefunden hat, und auch von der Nachrichtenseite einiges passiert ist, wird es Zeit für eine neue Analyse des Heidelberger Baustoffherstellers.

Die Familie Merckle, die bereits  seit Jahren maßgeblich an dem Unternehmen beteiligt ist, hat sich nun endgültig von Ihrer Beteiligung an der Ratiopharm AG getrennt. bereits vor knapp einem Jahr habe ich gemutmaßt, dass im Falle eines Verkaufes des Pharmaunternehmens, das freiwerdende Kapital der Familie Merckle dann zu einem großen Teil in HeidelbergeCement fließen wird. Der erfolgreiche Verkauf des Generikaherstellers spülte Einnahmen von rund 3,6 Mrd. Euro in die Merckle Holding womit nahezu alle Schulden getilgt werden konnten. Und tatsächlich wurden bereits unmittelbar nach dem Kaufabschluss über ein Tochterunternehmen zwei Tranchen a 10 Millionen Euro in HeidelCement investiert. Ich gehe davon aus, dass diese Insiderkäufe weiter zunehmen werden.

Ebenfalls massiv bei den Heidelbergern eingestiegen ist der wohl bekannteste US Hedge Fonds BlackRock, der inzwischen über 5,48% Prozent am Unternehmen hält. Offenbar hält man auch dort der Kurs der Aktie für deutlich zu günstig und will von einer Erholung des Bausektors profitieren. Es würde mich aber auch nicht wirklich wundern, wenn BlackRock etwas mit dem eher enttäuschenden Kursverlauf der letzten Wochen zu tun gehabt hätte..was letztlich aber auch nur untermauern würde, dass ein Richtungswechsel unmittelbar bevorsteht.

Alles in allem ist die Nachrichtenlage also inzwischen wieder deutlich positiv. Das KGV für 2011 wird mit knapp 8 angegeben und auch aus charttechnischer Sicht scheint der Titel wieder sehr interessant zu sein. Bei weiter freundlichem Börsenumfeld sollte die 40,- Euro Marke bald wieder erreicht werden, erst knapp über dieser Marke scheinen die ersten nennenswerten Hürden zu liegen. Die Chancen dürften die Risiken bei weitem überwiegen, somit bleibt die Aktie von HeidelbergCement für uns ein klarer Kauf!

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