Author Archives: Lars

Stockfeed – Der superschnelle Trader Newsfeed

Stockfeed.de der superschnelle Newsfeed speziell für Börsenbegeisterte, Trader und Aktienanleger.  Nie wieder etwas verpassen und immer top aktuell informiert sein. Das dürfte für viele wohl bislang eher eine Wunschvorstellung gewesen sein. Gerade für Trader die das nicht hauptberuflich machen ist es einigermaßen schwer bei der knappen Zeit die einem „nebenher“ bleibt auch noch die Wirtschaftsnachrichten, Marktberichte, AdHoc Meldungen und Analystenkommentare regelmäßig zu verfolgen.

Das Problem kennen wir alle…langes Suchen und recherchieren von marktbestimmenden Nachrichten und immer die Angst etwas zu verpassen. Ich habe mit www.stockfeed.de nun einen neuen Service gegründet den ich Euch hier auch gerne zur Verfügung stellen möchte. Schaut es euch einfach mal an und gebt mir wenn Ihr Lust habt Feedback dazu. Für Vorschläge bezüglich einer Erweiterung des Angebotes bzw. eines NewsFeeds der da unbedingt noch rein muss schreibt mir bitte einfach kurz einen Kommentar. Wenn Ihr Anregungen und Fragen habt, gerne immer her damit..

Am besten geht dies wenn man sich den Browser in einem zweiten Fenster öffnet oder optimaler Weise sogar auf einem zweiten Monitor laufen hat. Stockfeed.de aktualisiert sich regelmäßig und Ihr habt immer die neuesten Nachrichten im Blick. Und das Beste! Die Seite ist frei von lästigen Popups oder Layern und wird dies auch bleiben!

P.S. Das Projekt wurde inzwischen mangels Nachfrage stillgelegt…schade eigentlich!

Der letzte Versuch der Bären?

Man könnte meinen das gerade bei einigen Aktien wie z.B. AIG und Citibank die Shorteindeckungen begonnen haben. Mit einem nochmaligen kräftigen Anstieg meldet sich heute der ehemalig größte Versicherungskonzern wieder zurück aus dem Reich der Pennystocks. Die Dynamic ist erstaunlich und scheint sich zu beschleunigen. Immer mehr Zeichen fon der Konjunkturfront sowie aus den einzelnen Unternehmen deuten darauf hin das es sich hier nicht nur um eine Bärenmarktrally handeln könnte sondern die lang ersehnte Bodenbildung.

Natürlich werden die Shorties alles daran setzten in den nächsten beiden handeltagen das Ruder noch einmal rum zu reißen und es bleibt extrem volatil. Ob es ihenen gelingen wird die aktuell schwache Tendenz an den US Aktienmärkten weiter zu halten und gar bis zum Handelsschluss in new York zu behaupten wage ich mal zu bezweifeln.

„Für den Beginn eines neuen Bullenmarktes spricht nach Einschätzung von Klaus Deppermann, technischer Analyst der BHF Bank, auch ein Chartvergleich mit dem Jahr 1974. ´Bislang hat sich der DAX fast exakt an das Muster von 1974 gehalten. Danach wäre ein Anstieg von mindestens ein bis zwei Jahren zu erwarten. Auch das von uns vor einem Monat als sehr wichtig genannte Kursziel für den DAX von 3618 wurde inzwischen erreicht und wenige Minuten unterschritten.“

Charttechnisch sei bislang zwar noch offen, ob es sich nun um eine Bear-Market-Rallye oder doch um den Beginn eines neuen Aufwärtstrends handele. Mit jedem Tag Kursanstieg werde ein neuer Bullenmarkt jedoch wahrscheinlicher, meint Deppermann. ´Bei etlichen Indizes steht die Bärenfalle kurz vor der Vollendung. Beim DAX wäre das etwa bei einem nachhaltigen Überwinden von 4.050 Punkten der Fall.

IBM will Sun Microsystems übernehmen, Sun Aktie +64%

In der Branche der Serverhersteller bahnt sich einem Zeitungsbericht zufolge eine milliardenschwere Übernahme an. Wie das „Wall Street Journal“ (WSJ) am Mittwoch berichtet, verhandelt die International Business Machines Corp (IBM) mit dem Wettbewerber Sun Microsystems Inc über einen Kauf. Die Zeitung beruft sich dabei auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Es sei momentan noch unklar, ob eine Übernahme zustandekomme, heißt es im WSJ.

Sollte es jedoch zu einer Einigung kommen, dann müsse IBM mindestens 6,5 Mrd USD in bar zahlen, um Sun zu übernehmen, hätten die informierten Personen gesagt. Das wäre mehr als das Doppelte des Schlusskurses von Sun am Dienstag. Beiden Unternehmen gemeinsam ist der Zeitung zufolge, dass sie Computersysteme für Firmenkunden herstellen, die nicht auf das Betriebssystem „Windows“ von Microsoft oder Chips von Intel angewiesen sind. IBM und Sun seien zudem starke Unterstützer von Software mit offenem Quellcode wie Linux und Java-Internetanwendungen.

Warten auf Ben…

Die Japaner tun es bereits und die Briten auch: Der Kauf von Staatsanleihen gehört einer Welt niedriger Zinsen und einer dramatischen Rezession inzwischen zum geldpolitischen Instrumentarium. Experten hoffen darauf, dass auch die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) und ihr Präsident Ben Bernanke auf der Zinssitzung am Mittwoch Auskunft zu ihren Plänen geben werden.

Für die Notenbanken ist die Zeit des „Quantitative Easing“ (QE) angebrochen. Das bedeutet, dass sie den Wertpapierkauf in ihr Waffenarsenal aufnehmen, um die Wirtschaft anzukurbeln. Der Grund: Weil die Leitzinsen so niedrig sind – in den USA liegt er bei 0 bis 0,25 Prozent-, haben die Zentralbanken keinen Spielraum für Zinssenkungen mehr. Vorreiter bei QE während der aktuellen Kreditkrise sind neben der Fed die Bank of Japan (BoJ), die Bank of England und die Schweizerische Nationalbank.

Die amerikanische Notenbank ist bereits aktiv geworden. Sie legte zahlreiche Wertpapierkaufprogramme auf und vereinbarte Währungstauschgeschäfte mit anderen Notenbanken. Sie stützte den Markt für kurzfristige Schuldverschreibungen (Commercial Paper). Jüngster Vorstoß ist die „Term Asset-Backed Securities Loan Facility“ (Talf). Dabei handelt es sich um ein Aufkaufprogramm im Volumen von 200 Mrd. $ für Wertpapiere, die mit Autokrediten, Kreditkartenschulden und Studentenkrediten besichert sind.

Bärenmarktrally bis Freitag!

Am Freitag ist es soweit…der vielleicht von einigen lang ersehnte Hexensabbat, der große Verfallstag rückt immer näher. zu recht gibt es momentan einige Analysten und Markkteilnehmer die daran glauben das am Freitag schonwieder alles vorbei sein könnte. Wenn die Kurse erst einmal in die richtige Richtung geschubst wurden um danach dann eindecken zu können, neigt der Markt im Anschuss meistens dazu in die andere Richtung zu gehen. Nachem die letzte Tage also eher von steigenden Kursen geprägt waren könnte es dann mal wieder genau andersrum kommen. Auch im Vorfeld bis zum freitag dürfte es noch die ein oder andere heftige Kursbewegung geben die einen nicht weiter verwundern sollte.

Ausgelöst wurde diese bisher noch sehr zarte Rally von den Verursachern der Krise. Diverse banken meldeten das man nun wieder profitabel gearbeitet habe. Wie profitabel bleib allerdings größteneteils offen. Und genau hier liegt das mögliche Problem. Um die gigantischen Milliardenverluste ausgleichen zu können ohne das einen die zinslast dabei auffrisst müssten alle Banken eigentlich pro Quartal zweistellige Milliardengewinne ausweisen, damit die Rechnung dann irgendwann wieder passt. Aber wo sollen diese Milliardengewinne derzeit herkommen? Die Aussagen der Citigroup, Bank of America und Co. sind also durchaus kritisch und eher relativ zu sehen.

Sollte der markt sich ab freitag allerdings entscheiden doch weiter steigen zu wollen – Nachholpotenzial wäre ja genug da – dann sieht es wirklich gut aus und es könnte sich so etwas wie eine wirkliche Bodenbildung entwickeln. Leider sind jedoch auch in die Wochen nach dem Verfallstag nicht ganz unproblematisch. Man sollte damit rechnen, dass ab nächster Woche der Weltfinanzgipfel unter Beteiligung der G20 am 2. April wieder extrem von den Medien thematisiert und wahrscheinlich auch dramatisiert werden wird. In jedem Falle bleibt es wohl extrem unruhig…

Morgan Stanley setzt Porsche Kursziel auf 7,- Euro!

Heute morgen hat mich mal wieder die aktuelle Porsche Analyse von Morgan Stanley erheitert. Nicht nur das man sich kürzlich mit der Herausgabe eines Kursziels von 10,- Euro für die Porsche Aktie lächerlich gemacht hat, heute setzt man mit einem neuen Kursziel von 7,- Euro noch einen drauf 🙂 Ich weiß ja nicht welche Drogen dort konsumiert werden, oder ob die ganze Finanzkrise inzwischen schon ein paar Gehirnwindungen von sogenannten Analysten verspult hat, aber das ist jetzt wirklich lächerlich. Eventuell liegt hier auch eine Verwechslung mit einem amerikanischen Autobauer vor, kann aber eigentlich nicht sein weil die ja schon fast im Pennystock Bereich sind.

Wie auch immer, sollte Porsche in diesem Leben nochmal auf 7,- Euro fallen stecke ich mein gesamtes Vermögen in diese Aktie! Das habe ich bei der ersten Analyse gesagt und dazu stehe ich weiterhin. Unabhängig davon dürfte die Porsche Aktie heute die 40,- Euro Marke in Angriff nehmen. Natürlich ist auf diesem psychologisch wichtigen Niveau mit heftigem Widerstand zu rechnen. unter anderem dürften Investoren die short in Porsche sind ein großes Interesse daran haben das diese Hürde nicht genommen wird. Denn dann sollte es auch bald und zügig Richtung 50,- Euro gehen.

Ich nehme mal stark an das Morgan Stanley hier short ist und dies der letzte plumpe Versuch vor dem großen Verfallstag ist die Aktie wieder zu drücken. Also lasst Euch nicht verarschen! Wenn MS dann eindecken muss haben wir alle gaaaaanz viel Spaß!

Konjunkturpaket von OnVista, Aktion FreeBuy

Die OnVista Bank hat nun ein eigenens Konjunkturpaket geschnürt. Mit der Aktion FeeBuy schenkt Ihnen der Online Broker 1.000,- Euro Ordergebühren für alle Arten von Wertpapiergeschäften, sowie weitere 255,- Euro für Realtime Kurse. Konto-und Depotgebühren entfallen in den ersten 12 Monaten komplett. Sprich ein Jahr Traden völlig für umsonst.

Das ist mal ein echtes Angebot gerade für Leute wie mich die pro Jahr locker 500 bis 1000 Trades machen. Wer also noch kein Depot oder Zweitdepot hat sollte sich das Angebot der Onvista Bank ruhig mal näher ansehen. Die Handelsoberfläche ist sehr übersichtlich und funktionell und soweohl für Profis als auch Börsenneulinge hervorragend geeignet.

MGM Mirage verfehlt die Erwartungen, aber…

Der Kasinobetreiber MGM Mirage berichtet für das vierte Quartal einen Gewinn von 0,10 Dollar pro Aktie und verfehlt damit die Erwartungen von Wall Street um 4 Cents. Der Umsatz fällt gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 15,8 Prozent auf 1,62 Milliarden Dollar, was ebenfalls unter den aktuellen Konsensschätzungen der Analysten von 1,71 Milliarden Dollar liegt. Die Aktie gab im späten US Handel ihre Gewinne wieder ab und notiert aktuell knapp unter der 3,- Dollar Marke.

Die Spieleinnahmen verringerten sich um 17% gegenüber dem Vorjahr 2007 im vierten Quartal. Im Bereich Spielautomaten wurde 12% weniger verdient. Ebenso gingen die Zimmerbuchungen der Casinobetriebe um 12% zurück. Im Bereich Non Gaming Rooms war ein Rückgang um 9% zu verzeichnen. Somit ging auch die Durchschnittsrate für gebuchte Zimmer von 156 auf 133 Dollar zurück. Das schwacher Ergebnis ist auf die anhaltende Konjunkturschwäche zurückzuführenhieß es von Unternehmensseite. Nicht weiter erstaunlich!

Alles in allem muss ich sagen das ich hier weitaus schlechtere zahlen erwartet hatte und man sehen kann das die Amerikaner auch in schlechten Zeiten noch nach Vegas fahren. Zwar sind die Zahlen rückläufig, aber verglichen mit anderen Branchen verhältnismäßig gut. Ich denke ich werde heute noch einmal nachlegen nachdem nun die Katze aus dem Sack ist!

Edelmetalle geben nach. Jetzt kaufen?

Ergänzend zu dem vorigen Artikel sei noch gesagt…Ein Investment in Gold, Silber oder Platin ist wie alle anderen Anlageformen ebenso erfolgversprechend wie eine Aktienanlage. Besonders in diesen Zeiten aber gilt das es auf das richtige Timing ankommt. Geht man für die kommenden Wochen von einem weiterhin schwächeren Dollar aus dürfte sich also das Warten lohnen. Die Futures für Edelmetalle zeigen größtenteils schwächere Tendenzen. Derzeit verbilligt sich der Kurs für eine Feinunze Gold um 6,70 Dollar auf 915,30 Dollar. Die Feinunze Silber notiert momentan 20 Cents leichter bei 12,69 Dollar. Gleichzeitig wird die Feinunze Platin bei derzeit 1.051,70 Dollar (+2,30 Dollar) etwas fester gehandelt.

Nehmen wir also mal an der Dollar wird in den kommenden tagen noch etwas nachgeben. Theoretisch besteht aus charttechnischen Gesichtspunkten sogar eine realistische Chance auf Kurse bis zu 1,45. Die Preise für Edelmetalle hingegen könnten noch etwas weiter fallen. Warum? Weil die Börsen offensichtlich wieder anfangen zu steigen und sich Anleger auf Grund der Chancen die sich dort bieten wieder verstärkt am Aktienmarkt engagieren werden. Vielleicht löst der ein oder andere dafür auch Teile seiner Gold- oder Siberpositionen wieder auf.

Die extreme Schuldenlast einzelner Staaten könnten ebenfalls dazu führen das die Goldreserven der Zentral- und Bundesbanken in absehbarer Zeit zumindest zu einem Teil auf den Markt kommen werden solange die Kurse noch so attraktiv sind.Dies dürfte dann zusätzlich auf die Kurse der Edelmetalle drücken. Wer also glaubt das der große Crash unmittelbar bevor steht sollte sich dennoch einen Teil Edelmetall ins Depot legen. Aber auch denen sei gesagt das Gold nach meiner Auffassung nicht die erste Wahl ist. Die etwas optimistischeren Menschen sollten eventuell noch etwas warten und dann eher in Platin und Palladium investieren die in vielen Industriezweigen für die Produktion benutzt werden…

Gold, Silber, Platin

Gold kaufen online – schnell, sicher und günstig
Gold ist ist ein kostbares, und seltenes Gut heißt es, jedoch ist diese Aussage relativ. Die gesamten Goldreserven dieser Erde die bei diversen Bundesbanken lagern sind nicht gerade unerheblich. dennoch ist der frei verfügbare Anteil relativ gering und bestimmt somit auch den aktuellen Preis. Gold hat sich in Krisenzeiten immer hervorragend als sicherer Hafen erwiesen und das dürfte auch weiterhin so bleiben. Natürlich sind auch hier die Schwankungen teilweise enorm und wie bei einer Aktienanlage ist der richtige Zeitpunkt in physisches Gold zu investieren von entscheidender Bedeutung.

Beim Goldkauf sollte ebenfalls immer der Dollarkurs mit in die Überlegung einbezogen werden, sonst kann es schnell sein das ein Währungsverlust den Gewinn wieder deutlich schmälert oder gar komplett aufzehrt. Grundsätzlich ist es meistens nicht sehr ratsam Gold oder andere Edelmetalle bei der Hausbank zu erwerben, da die An- und Verkaufsgebühren meistens deutlich über denen liegen die man bei einem reinen Goldhändler zahlen muss.

Börsenprofis empfehlen zur Diversifizierung eines ausgewogenen Depots unbedingt auch einen Teil Gold in das Vermögen zu integrieren, der je nach Marktlage zwischen 5 Prozent und sogar 30 Prozent betragen sollte. Es ist also durchaus sinnvoll sich mit dem Thema Gold und Edelmetalle etwas näher zu befassen. Eine spannende Alternative kann z.B. auch Platin oder Silber sein deren Preis gerade jetzt sogar noch attraktiver erscheint. Die schwache Nachfrage aus der Computerindustrie die diese beiden Edelmetalle in Ihren Produkten verbauen hat zuletzt stark auf die Kurse gedrückt.

Ebenfalls sehr interessant besonders in Krisenzeiten ist der Erwerb ausgewählter Goldmünzen die dann meistens nur zum reinen Goldwert gehandelt werden und dier zusätzliche Sammlerfaktor durch die Prägung vernachlässigt wird. Gut erhaltene Münzen können dann im erneuten Aufschwung nochmal mit einer satten Zusatzrendite wieder verkauft werden. Ausserdem haben Goldmünzen den Vorteil das die „Stückelung“ und der Wert etwas niedriger sind, und im Vergleich zu Goldbarren wieder flexibler eingetauscht werden können.

Amex im Krisenstrudel

Die Aktie von Amerikan Express war gestern die zweit schwächste im Dow Jones Index. Grund hier für war die deutlich auf 8,7 Prozent gestiegene Kreditausfallrate des Unternehmens. Nach einem Januarwert von bereits 8,3 Prozent hat sich die Ausfallrate bei Amex also noch einmal verschärft. Im Gegensatz zu den beiden Konkurrenten Visa und Mastercard hat Amex das Problem der eigenen Kreditvergabe und entsprechender Ausfälle die sich bedingt durch die ständig steigende Arbeitslosenquote in den USA noch verschärfen könnte.

Die Konsumverweigerung der US Bürger drückt nochmal zusätzlich auf den Umsatz. Erst im März war das Papier unter die 10-Dollar-Marke gerutscht. Die Aktie notierte das erste Mal seit dem Jahr 1995 so niedrig, und konnte sich seitdem nur leicht von den Tiefsständen erholen. Da weder eine deutliche Besserung des Konsumverhaltens der US-Bürger zu erwarten ist, noch ein neuer Jobmotor aus Obamas Hut gezaubert werden kann dürfte die Amex Aktie weiterhin leiden und ist selbst auf diesem Niveau wohl kein Kauf.

Deflation ist schlimmer als Inflation!

Deflation: Da die Preise sinken, lohnen sich Investitionen immer weniger. Welcher Kaufmann kauft Waren, wenn er sie nur noch zu einem reduzierten Preis verkaufen kann? Wer investiert in ein Unternehmen, das immer weniger Waren absetzen kann? Weil die Preise permanent fallen, warten die Leute, bis es noch billiger wird. Das Motto lautet:  Lieber morgen kaufen, denn da ist alles noch billiger.Alle Käufe, welche nicht unmittelbar getätigt sein müssen, werden dann verschoben. Daraus entsteht ein Teufelskreislauf, eine deflationäre Abwärtsspirale. Hierin liegt ein grundsätzlicher Unterschied zur Inflation: Während diese sich normalerweise durch das in die Wirtschaft strömende Geld gewissermaßen selbst mäßigt, wohnt der Deflation der entgegengesetzte Effekt inne, eine Selbstverstärkung. Weil alle nur noch auf billigere Preise warten, sinken die Umsätze bei den Unternehmen.

Dadurch kommen diese unter Druck und müssen entweder Bankrott anmelden, weil sie die Kredite nicht mehr bedienen können, oder die Produktionsleistung drosseln. In beiden Fällen kommt es zu immer mehr Arbeitslosen. Wegen der explodierenden Erwerbslosigkeit sinkt die Kaufkraft der Leute – ein Arbeitsloser muss zwangsläufig sparen. Damit sinken die Umsätze der Betriebe weiter, und sie müssen noch mehr Personal abbauen usw. Zusätzlich reduzieren die Arbeitgeber die Löhne immer schneller, was durch das anschwellende Heer der Erwerbslosen sehr einfach wird. Dazu kommt, dass aufgrund der Firmenpleiten und privaten Insolvenzen auch immer mehr Kredite bei den Banken nicht mehr zurückgezahlt werden. Banken gehen bankrott und die Sparguthaben werden gesperrt.

Damit sinkt die Kaufkraft der Bevölkerung zusätzlich. Die Deflation unterscheidet sich auch noch in einem anderen wichtigen Punkt von der Inflation: In einer Inflation haben Sie eine wesentlich bessere Planungsmöglichkeit. Sie wissen, dass die Preise immer weiter steigen und können dies bei Ihren Entscheidungen einbeziehen. In einer Deflation können Sie zwar von fallenden Preisen ausgehen, darüber hinaus jedoch ist alles ungewiss. Niemand weiß, was in naher Zukunft weiter geschehen wird. Dazu kommt, dass sich eine Inflationsrate viel besser bestimmen lässt als ein fallendes Preisniveau. Steigende Preise kann man anhand von veröffentlichten Listenpreisen bei den Unternehmen nachvollziehen, ein fallendes Preisniveau jedoch ist längst nicht so offensichtlich. Es verbirgt sich hinter Rabatten, Sonderpreisen usw., die statistisch schwer zu fassen sind. Das ist auch der Grund, warum dann niemand Investitionen richtig einschätzen kann.

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