Author Archives: Lars

Etwas runter und dann wieder rauf!

Zum Handelsende in den USA ging es noch eimal kräftig runter, das hatte ich schon etwas früher erwartet, bleibt aber im Endergebnis das gleiche. Nach den starken Kursgewinnen am Vortag war das nicht weiter verwunderlich. Nun befinden wir uns charttechnisch weiterhin im Niemandsland und das macht es so schweirig die Situation halbwegs einschätzen zu können. Der Dax hatte an dem starken Montag ein Gap gebildet un gleich deutlich höher eröffnet als am Freitag zuvor geschlossen. Nach wie vor ist die Marke von 4200 Punkten hier sehr interessant und sollte auch wenn wir heute sicherlich darunter gehen werden bald zurückerobert werden.

Das Gap liegt ungefähr bei 4060 Punkten was aktuell ebenfalls die Unterstützungslinie bilden sollte. Ein mustergültiger Kursverlauf wäre also nun das Schließen des  Gaps bei 4060 und ein kurzes Abtauchen des dax auf dieses Niveau um dann anschließend wieder zu steigen. Das wird nicht an einem Tag passieren, aber vielleicht bis Ende dieser Woche oder Anfang nächster. Für ein deutliches Abtauchen des Dax spricht derzeit nicht allzu viel. Erst bei Kursen unter 4000 würde ich mir darüber wieder ernsthafte Gedanken machen.

Die Gewinnmitnahmen gestren in den USA sind relativ moderat ausgefallen, und vor allem wurden nicht gleich wieder alle Tagesgewinne bei den Banketiteln abgegeben. Wie schon gestern kurz geschrieben mehren sich die zeichen einer Stabilisierung. Sowohl von konjunktureller Seite als auch aus den einzelnen Unternehmen wird die Nachrichtenlage zusehends besser. Auch wenn es bis jetzt nur ein zartes Pflänzchen ist… Heute wirds wohl nochmal etwas holprig!

Porsche sichert sich den 10 Milliarden Euro Kredit

Nun ist es amtlich, und die Nachricht auf die alle Porsche Anleger und Fans lange gewartet haben kam heute morgen über den Ticker. Porsche hat sich die 10 Milliarden Kreditlinie erneut gesichert, und das dürfte für die Skeptiker wohl eine überraschung sein. Insgesamt wurde die Summe von einem Konsortium aus 15 verschiedenen Banken eingeräumt, was ich in diesen Zeiten auch nicht ungewöhnlich finde. Darunter Barclays Capital, Commerzbank, LBBW, Deutsche Bank, UBS, Credit Suisse, Santander, BayernLB, BNP Paribas, Calyon, Unicredit/HVB, Helaba, Intesa, WestLB und DZ-Bank.

Denn trotz dem man mit Porsche eines des profitabelsten Unternehmen der Welt als Kunde hat ist es derzeit für Banken unumgänglich das Risiko zu streuen und zu verteilen. Eine Kreditvergabe in dieser Höhe ist aber auch generell eine sehr gutes Zeichen dafür das wieder etwas mehr Vertrauen in die deutsche Bankenlandschaft einkehrt und das ist das wichtigste an dieser Meldung! Vereinbart wurde der Kredit in zwei Trancen mit 12 monatigerLaufzeit, wobei die größere Tranche in Höhe von 6,7 Milliarden noch einmal um weitere 12 Monate verlängert werden kann. Derkleiner teil der Kreditlinie soll kurzfristig zurückgeführt werden.

Der Sportwagenhersteller wird damit einen Kredit in gleicher Höhe ablösen. Der Kreditrahmenvertrag erlaube es dem Autobauer, das Volumen in den nächsten Wochen auf bis zu 12,5 Mrd. Euro auszubauen. Die Bewilligung der neuen Kreditlinie hatte sich zuletzt wegen des „extrem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfelds und der Turbulenzen am Anleihemarkt“ verzögert. Die Banken hätten zusätzlichen Überprüfungsbedarf gehabt. Porsche hält derzeit 50,76 Prozent der VW-Stammaktien und will den Anteil noch in diesem Jahr auf 75 Prozent erhöhen. Die Kreditlinie wurde zu marktüblichen Konditionen an Porsche ausgegebn hieß es, also keineüberteuerten Zinsen wie von vielen befürchtet!

Die Zeichen mehren sich…Presseschau!

Die Hauspreise in den USA sind im Januar auf Monatssicht gestiegen. Wie die Federal Housing Finance Agency (FHFA) am Dienstag mitteilte, legten die Preise gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt um 1,7% zu. Das war der erste Anstieg seit einem Jahr. Der vorläufig gemeldete Zuwachs im Dezember 2008 um 0,1% wurde allerdings auf ein Minus von 0,2% revidiert.

Der Richmond Fed Index, das Stimmungsbarometer für die Lage im Industriesektor der Richmond-Region, hat sich im Februar deutlich von -51 auf -20 Punkte verbessern können. Der Subindex für die Auslieferungen kletterte von -56 auf -15 Zähler.USD/JPY rutscht trotz der überraschend positiven Zahlen weiter ab und erreicht ein neues Tagestief bei 97,64; um 15:40 Uhr UTC wird das Währungspaar mit 97,70 gehandelt

Die Futures für Edelmetalle zeigen deutlich schwächere Tendenzen. Derzeit verbilligt sich der Kurs für eine Feinunze Gold (April-Kontrakt) um 29,20 Dollar auf 923,30 Dollar. Die Feinunze Silber (Mai-Kontrakt) notiert momentan 49 Cents leichter bei 13,39 Dollar. Gleichzeitig wird die Feinunze Platin (April-Kontrakt) bei derzeit 1.115,30 Dollar.

Der Kurs des Euro ist am Dienstag unter 1,36 Dollar gefallen. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung noch 1,3533 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,3507 (Montag: 1,3558) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7404 (0,7376) Euro.

Verkauf Swiss Life, Kauf Stada

Die Swiss Life Aktie ist seit meinem Kauf sehr gut gelaufen und ich habe mich entschlossen mal ein paar Gewinne mitzunehmen. Heute morgen wurde der komplette Bestand für 51,- Euro verkauft. Nicht das ich nicht weiter an die Aktie glauben würde, aber auf dem derzeitigen Niveau von ca 75 CHF ist auch ein etwas kräftigerer Rückgang mal wieder möglich, eventuell geht die Aktie vorher noch auf 80,- CHF. Natürlich bleibt die Swiss Life Aktie auf meiner Watchlist und ich werde zu gegebener Zeit dann auch wieder ein paar Stücke einsammeln.

Über Stada hatte ich bereits vor einigen Wochen geschrieben. Der Buchwert je Aktie liegt immer noch bei ca 18,- Euro und Kurse um die 20,- Euro halte ich hier durchaus für möglich. Wenn man sich den jahreschart der Stada Aktie ansieht kann einem schon ein wenig schwindelig werden. Um so mehr glaube ich das der Markt hier ganz besonders übertrieben hat und eine baldige Kurserholung einsetzten könnte. Es ist viel Bewegung im Generikamarkt und die letzten Übernahmen in dem Sektor zeigen das es für einen großene Player auch interessant sein könnte Stada zu übernehmen. Da bleibt natürlich noch die Frage des Kaufpreises in dem Umfeld. Die Stada Führung hat jedenfalls schon mal signalisiert das man nicht abgeneigt sei…

Einkaufsmanagerindex überraschend gestiegen

Die konjunkturelle Talfahrt im Euroraum hat sich nach Einschätzung der Einkaufsmanager sowohl im verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor im März überraschend etwas verlangsamt. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) des verarbeitenden Gewerbes stieg auf 34,0 Punkte von 33,5 im Februar, wie Marktteilnehmer in London am Dienstag unter Hinweis auf die erste Veröffentlichung berichteten. Volkswirte hatten im Mittel dagegen mit einem unveränderten Indexstand gerechnet.

Der PMI des Servicebereichs stieg auf 40,1 Zähler von 39,2 im Vormonat. Ökonomen hatten dagegen einen geringfügigen Rückgang auf 39,0 Punkte prognostiziert. Der aggregierte Sammelindex erholte sich leicht auf 37,6 gegenüber seinem Rekordtief von 36,2 Punkten im Februar. Ein Indexstand unter 50 signalisiert eine Kontraktion des Sektors, ein Indexstand darüber eine Expansion.

Mustergültige Gewinnmitnahmen

So jetzt ist es soweit, und bis jetzt läuft alles wie geplant. Der Dax ist/war bei 4200 Punkten und erwartungsgemäß setzten hier die ersten Gewinnmitnahmen ein. Die US Futures notieren nun auch wieder etwas leichter, was nach dem gestrigen Kursanstieg ebenfalls nicht verwundert. Ob es den Börsen gelingen kann nun wieter nach oben zu laufen ist genau die Frage auf deren beantwortung ich in dieser Woche warte.

Beide Szenarien, also auch ein Abpraller nach unten sind wohl denkbar. Allerdings halte ich es heute auch eher für wahrscheinlich das die Indizes in den USA nach anfänglichen Verlusten wieder nach oben drehen werden. Genau wie die 4200er Marke im Dax übt die 8000er Marke im Dow Jones derzeit wohl nochmal eine gewisse Anziehungskraft aus. Ebenso könnte im S&P 500 die obere Pivotzone von 826 Punkten noch getetste werden. Ich habe heute ein paar Verkäufe getätigt, aber auch neue Käufe. Dazu später mehr..

Ritterschlag für Continental durch Goldman Sachs

Die wohl gewichtigste Meinung unter den Analystenhäusern kommt immer noch von Goldman Sachs. Nicht nur weil man sich keine Eskapaden während der Krise geleistet hat – fast keine. Ist ja alles relativ heutzutage. Sondern weil Goldman Sachs nach wie vor die realistischten Prognosen aufstellt. Heute war ein Update der Continental Aktie dran mit dem Rating „neutral“, aber auch einem Kursziel von 17,- Euro. Nachdem GS die Aktie nun einige Wochen nicht mehr auf der Liste hatte, hält man einen Einstieg in die Automobil-Zulieferer Branche nun wieder für sehr attraktiv.

Im Rahmen einer Branchenstudie zum europäischen Automobilsektor, dessen Einschätzung auf „attractive“ heraufgesetzt worden sei, werde darauf hingewiesen, dass sich Investoren im Sektor die besten Kaufgelegenheiten seit zehn Jahren bieten würden. Der Autoabsatz dürfte im Februar seinen Boden erreicht haben, womit das Schlimmste überstanden sein könnte. Die Nachfrage könnte von den staatlichen Anreizprogrammen Unterstützung erfahren. Nichtsdestotrotz seien aber die Annahmen zum globalen Autoabsatz nochmals nach unten revidiert worden.

Die Erwartungen der Autohersteller und des Marktes für 2009 sowie 2010 seien in den letzten Monaten deutlich zurückgekommen und würden nun dem konjunkturellen Umfeld realistischer Rechnung tragen. Die Erholung dürfte eher langsam verlaufen, so dass man beim Absatzvolumen in 2010 mit einer Stagnation rechne. Der geringe Streubesitz, die Unsicherheit über die künftigen Besitzverhältnisse sowie das Risiko, Kreditvereinbarungen zu brechen würden das Bewertungspotenzial überschatten.

Manz Automationen Vorstände kaufen Aktien für 1,6 Mio.

Gerade sind insgesamt fünf AdHoc Mitteilungen über den Ticker gekommen dennen man entnehmen kann das die Führungsriege der Manz Automationen AG in den vergangenen Tagen eine ordentliche Stückzahl ihrer eigenen Aktien gekauft haben. Insgesamt wurden dabei 55.222 Aktien zu Preisen zwischen 28,54 Euro und 29,84 Euro eingesammelt.

Immerhin ein Gegenwert von ca. 1,600.000 Millionen Euro. Das sollte nun das Vertrauen in die weiter deutlich unterbewerte Manz Aktie weiter untermauern, und somit dem weiteren Anstieg des Kurses unterstützen. Analysten sind sich einig, das alles unter 40,- Euro nach wie vor sehr günstig erscheint.

Hierbei sind eventuelle Synergieeffekte mit Roth und Rau sowie eine Normalisierung des Marktumfeldes für Solarenergie noch nicht berücksichtigt. Sollte der Dax sich nun über dem Marke von 4200 Punkten etablieren können und die US Börsen weiter laufen sehe ich hier auch wieder deutlich höhere Kurse für mutige Anleger kommen.

Tommothy Geithners Plan

Um das Programm in Gang zu setzen, wird die Regierung bis zu 100 Mrd USD des Troubled Asset Relief Program (TARP) und Kapital privater Investoren einsetzen. Damit solle in einem ersten Schritt der Kauf fauler Papiere über 500 Mrd USD finanziert werden. Mit der Zeit könne das Programm aber auf bis zu 1 Bill USD verdoppelt werden, erklärte das Finanzministerium. Das Finanzsystem arbeite noch immer gegen eine wirtschaftliche Erholung. Die Bilanzen der Banken müssten repariert werden, weil die „Legacy Assets“, die Möglichkeit der Banken zur Kapitalbeschaffung und ihren Willen zur Kreditvergabe einschränkten. Lediglich zu hoffen, dass die Banken die Probleme mit ihren toxischen Papieren im Laufe der Zeit selbst lösten, drohe die Finanzkrise zu verlängern, sowie ehemals in Japan, erklärte das Ministerium.

Investoren, die an dem Programm teilnehmen, würden nicht den Gehaltsbeschränkungen unterliegen, wie sie für andere Programme des Finanzministeriums geschaffen worden seien, erklärte Finanzminister Timothy Geithner bei einer Pressekonferenz. Er rechnet mit einer starken Unterstützung des Programms aus dem Privatsektor. Durch das Programm dürfte die Gefahr weiterer Rückgänge bei den Asset-Preisen verringert werden, sagte er. Der eine Teil des Programms konzentriert sich auf die toxischen Kredite. Unter diesem „Legacy Loan Program“ werden Investmentfonds gebildet, die Pools von Assets aufkaufen. Das Treasury stelle 50% des Kapitals für jeden Fonds zur Verfügung. Die Fonds sollen von bis zu fünf privaten Managern geleitet werden, die der Aufsicht von der FDIC unterstehen. Interessenten sollen ihre Antrag beim Finanzministerium bis zum 10. April einreichen.

Bei dem „Legacy Loan Program“ sollen die Banken selbst die Assets identifizieren, die sie verkaufen wollen. Der Einlagensicherungsfonds werde dann eine Analyse vornehmen, um die Garantiesumme festzulegen. Diese werde das Verhältnis 6:1 nicht überschreiten, erklärte das Treasury. Durch die FDIC-Garantie solle die Finanzierung gewährleistet werden. Unterdessen erhalte der höchste Bieter Zugang zu dem öffentlich-privaten Investmentprogramm, um 50% des erforderlichen Kapitals für den Kauf zu erhalten. Welche Assets angenommen würden, werde von den Banken, Regulierungsbehörden, der FDIC und dem Finanzministerium bestimmt. „Eine Reihe Investoren dürften an dem Legacy Loan Programm teilnehmen“, erklärte das Ministerium. Die Teilnahme individueller Investoren, Pensionskassen, Versicherungen und anderer langfristiger Investoren sei besonders ermutigend.

Im Rahmen des „Legacy Securities Program“ sollen den Investoren Darlehen ohne Rückgriffsmöglichkeit zur Verfügung gestellt werden, um den Kauf bestimmter toxischer Wertpapiere zu finanzieren. Hier würden unter anderem auch mit Hypotheken besicherte Wertpapiere angenommen, die nicht von den den Hypothekenfinanzierern (Agencys) vergeben wurden und ursprünglich mit „AAA“ bewertet waren, sowie ausstehende, mit Gewerbehypotheken hinterlegte Papiere und besicherte Wertpapiere, die mit „AAA“ bewertet sind. Quelle: Dow Jones Newswires

US-Bankenrettung löst Rally aus

Das sieht bis jetzt sehr gut aus! Die Börsen in Singapur und Hongkong notieren heute in Vorfreude auf das US-Bankenprogramm sehr freundlich. Auch die anderen Börsen in Asien verzeichnen heute wieder deutlich Zuwächse. Der Nikkei überspringt seit langem mal wieder die Marke von 8000 Punkten Marktexperten in Europa erwarten für den heutigen Handel, bzw. für diese Handelswoche eher schwächere Notierungen. Ich bin der Meinung wir haben eine gute Chance die Bodenbildung abzuschließen und weiter moderat zu steigen. Der S&P 500 Future steht bereits auch schon wieder bei 781 Punkten und damit in Vorbereitung auf den Angriff der 800er Marke.

Bei aller Euphorie über den Bankenrettungs-Plan sei aber gesagt. Erstmal muss Timmothy Geithner ihn veröffentlichen und dabei auch etwas mehr Details bekanntgeben sonst war alles wieder für die Katz. Dann muss dieser Plan die politischen Hürden im Senat nehmen um schließliach eine glaubhafte Chance zu haben auch etsprechend umgesetzt zu werden. Und zu guter Letzt weiß heute noch niemand so genau ob denn dieser Plan nun  funktionieren wird und die nötige Befreiung für den Markt bringen kann. Noch viel wichtiger das Vertrauen in die Politik und die Wirtschaft wieder herstellen kann…

Unter Anlegern herrscht eine gewisse Zurückhaltung, da die neue Quartalsberichtssaison in den USA kurz bevor steht. Nun muss sich mal wieder zeigen wie sich die wirtschaftliche Lage bei den Unternehmen im ersten Quartal verändert hat. Weiterhin geht man von einem anhaltenden Konsolidierungskurs in den einzelnen Unternehmen aus. Arbeitsplätze werden weiter abgebauet und Investitionen auf unbestimmte zeit zurückgestellt. Man sollte sich sicherlich auch von dieser Berichtssaison nicht zuviel erwarten, aber es könnte teilweise etwas besser werden. Vielleicht ist ja die ein oder andere Meldung dabei die es schafft zumindest einen Sektor oder Wirtschaftszweig wieder etwas zu beflügeln…Lassen wir und überraschen!

Wie auch immer, wir befinden uns wieder in der Phase der allgemeinen Uneinigkeit. Selten waren sich die sogenannten Analysten und Fachleute so uneinig über den weiteren Verlauf des Dax in den kommenden Wochen. Angefangen von einer Interpretation als reine technische Korrektur bis hin zur Bodenbildung und dem Beginn der nächsten Hausse ist mal wieder alles dabei. In der Vergangenheit wurde meistens an dem Punkt an dem die Profis offensichtlich keine Ahnung haben wie es weiter geht wirklich der Neubeginn gestartet. Wichtig ist in dieser Woche das der Dax möglicherweise die 4200 Punkte zurückerobert, dann sieht es dafür gar nicht mal so schlecht aus. Prallen wir dort wieder ab ist größte Vorsicht angebracht.

Aabar steigt bei Daimler ein!

Die Investmentgesellschaft Aaber steigt nun doch mit 9,1 Prozent bei dem gebeutelten Stuttgarter Autobauer Daimler ein. Wie heute bekannt wurde investiert der Fond aus Abu Dhabi insgesamt 1,95 Milliarden für den fast zehnprozentigen Anteil. Damit wird das Stammkapital bei Daimler um 10 Prozent erhöht und die neuen Aktien an die Araber zum Preis von 20,27 Euro abgegeben. Der Kapitalerhöhung wurde am Wochenende bereits durch den Aufsichtsrat zugestimmt. Die Kooperation mit Aaber sieht vor verstärkt im Bereich der Entwicklung von Elektroautos und neuen Verbundwerkstoffen zusammen zu arbeiten.

AIG Manager haben noch tiefer in die Kasse gegriffen

Die umstrittenen Bonuszahlungen an führende Manager des angeschlagenen US-Versicherungskonzerns American International Group (AIG) waren noch höher als bisher angenommen. Wie der Generalstaatsanwalt des US- Bundesstaates Connecticut, Richard Blumenthal, dem US-Sender CNN am Samstag in einem Interview sagte, wurden Boni in Höhe von insgesamt 218 Millionen Dollar (161 Mio Euro) an die Manager bezahlt. Bisher waren 165 Millionen Dollar genannt worden. Nach Blumenthals Angaben haben 73 Manager jeweils eine Million Dollar oder mehr erhalten. Fünf von ihnen hätten sogar mehr als vier Millionen Dollar bekommen. ´Wenn die Zahlen sich verändern, möchten wir wissen, was stimmt´, sagte Blumenthal CNN.

Nach einem landesweiten Sturm der Entrüstung über die Bonus- Zahlungen an die AIG-Manager hatte das US-Abgeordnetenhaus mit überwältigender Mehrheit eine Steuer von 90 Prozent für diese Boni beschlossen. Die Abstimmung in der zweiten Kongresskammer, dem Senat, steht noch aus. AIG hatte in den vergangenen Monaten 200 Milliarden Dollar staatliche Hilfen erhalten, um einen Kollaps anzuwenden. US-Präsident Barack Obama hatte die Bonus-Zahlungen scharf kritisiert und sein Unverständnis über die Moral von Spitzenmanagern geäußert. Allerdings stellte sich inzwischen heraus, dass die US- Regierung grundsätzlich durchaus darüber informiert worden war, dass Bonuszahlungen bei AIG beabsichtigt waren

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