Author Archives: Lars

Estavis AG vor dem Comeback?

…Der Umsatz der Estavis AG stieg im Vergleich zur Vorperiode um gut zehn Prozent auf 22,1 Millionen Euro. Die Firma erklärt den Anstieg mit dem wachsenden Erfolg im Kerngeschäft mit Denkmalschutz-Immobilien. Denkmalgeschützte Häuser bieten privaten Kapitalanlegern besondere steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten. Estavis will sich jedoch nicht nur auf den Berliner Markt konzentrieren, sondern verfolgt das Ziel, der bundesweit führende Anbieter im Einzelverkauf von Wohnungen an Privatanleger zu werden.

Die Analysten von SES Research prognostizieren ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 1,3 Millionen Euro. Der Immobilienhändler erwartet einen Konzernumsatz von 75 bis 85 Millionen Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 13 Prozent im Mittel der Spanne. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2009/10 erzielte Estavis ein Ebit von 2,1 Millionen Euro, nach einem operativen Verlust von 2,4 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das Vorsteuerergebnis betrug 1,2 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr wurde noch ein Verlust von 3,2 Millionen ausgewiesen.

Der Markt für Immobilien ist immer noch schwierig und wird es wohl noch eine Weile bleiben. Dennoch ist gerade der Handel mit denkmalgeschüzten Immobilien in Deutschland immer noch eines der attraktivsten Geschäftsfelder die es im Immobiliensektor gibt. Nicht zuletzt wegen der nur noch spärlich vorhandenen Steuersparmöglichkeiten hat die Anlage in denkmalgeschützte Immobilien sich gerade bei Besserverdienern in den letzten Jahren größter Beliebtheit erfreut. Betrachtet man also das reine Geschäftsmodell der Estavis AG so könnte dieses Unternehmen eines der interessantesten Reboundkandidaten im deutschen Immobiliensektor werden.

Nach Berechnungen von SES Research beträgt der Buchwert von Estavis rund 58 Millionen Euro. Dagegen liegt der derzeitige Börsenwert mit 17,5 Millionen Euro nur ein Drittel dieser Summe. Die Analysten haben deshalb das Kursziel deutlich auf 3,30 Euro erhöht, was gegenüber dem aktuellen Kurs einem Potenzial von 70 Prozent entspricht.

Metro-Goldwyn-Mayer vor der Pleite?

Auf Metro-Goldwyn-Mayer lastet ein Schuldenberg von vier Milliarde US Dollar. Nun gab das Unternehmen bekannt das man einen Käufer suche um der Verschuldung Herr zu werden. dabei hatten erst vor gar nicht allzu langer Zeit genau diese Unternehmenskäufe zu der exorbitanten Verschuldung geführt. Finanzinvestoren wie Providence Equity Partners und TPG, die jeweils 29 und 21 Prozent halten, sowie dem Elektronik-Riesen Sony und dem Kabelkonzern Comcast mit jeweils 20 Prozent halten. hatten MGM erst vor rund fünf Jahren für fünf Mrd. Dollar gekauft. Wie so oft bei Geschäften dieser Art, landete ein Großteil des Kaufpreises anschließend als Schulden in den Büchern des gekauften Unternehmens.

Genau diese Schuldenlast bringt den Traditionskonzern aus Hollywood nun extrem in Bedrängnis. Der Unternehmenswert wird derzeit auf 1,5 bis 3 Milliarden Dollar geschätzt besteht aber in erster Linie aus alten Filmerechten wir z.B. „James Bond“, „Ben Hur“, „Rocky“, oder auch Klassiker wie „Manche mögens heiß“ Die Filmbibliothek von Metro-Goldwyn-Mayer umfasst derzeit über 4000 Titel. Dennoch ist es fraglich ob in diesen Zeiten ein Investor gefunden werden kann der die benötigte Summe zur Sanierung des Konzerns aufbringen kann und will. Alleine die Zinsbelastung für das Unternehmen beläuft sich auf fast 250 Millionen Dollar jährlich. Da ist es wahrscheinlich eher ratsam erst nach der Insolvenz ein entsprechendes Angebot zu unterbreiten. Auch in den Traumfabriken von Hollywood ist die Krise angekommen!

Bekommt Solon nun Staatshilfe?

Bekommt der angeschlagene Solarkonzern Solon bald Staatshilfe? Der tief in der Verlustzone steckende Solarmodulhersteller Solon hat einem Magazinbericht zufolge gute Aussichten auf Staatshilfe. Die Berliner Firma habe 180 Millionen Euro Staatsbürgschaften aus dem Deutschlandfonds beantragt, meldete die „Wirtschaftswoche“. Das Anliegen stoße auf „Sympathie“ im zuständigen Wirtschaftsministerium, berichtete das Magazin ohne Nennung von Quellen. Solon war für eine Stellungnahme am Samstag nicht zu erreichen, das Wirtschaftsministerium wollte zu dem Bericht keine Stellung nehmen.

Dabei könnte der Solarmodulhersteller Solon staatliche Hilfen in der Tat gut gebrauchen. Im dritten Quartal hatte der einstige TecDax-Konzern erneut tiefrote Zahlen geschrieben, der Nettofehlbetrag lag bei 36,6 Millionen Euro. Im operativen Geschäft fuhr Solon einen Verlust von 34,5 Millionen Euro ein. Im Gesamtjahr 2009 erwartet Solon weiterhin ein deutlich negatives Ergebnis.. Derzeit verhandeln die Berliner mit den kreditgebenden Banken über eine Neustrukturierung der mittelfristigen Konzernfinanzierung. Solon steht netto mit fast 400 Millionen Euro in der Kreide.

Solon hat in den vergangenen Jahren neben Deutschland vor allem in Spanien Geschäfte gemacht. Nach der Kappung der staatlichen Förderung in Spanien brach der dortige Markt zusammen. Konzerne wie Solarworld, Aleo Solar oder Centrosolar, die mehr auf kleinere Dachanlagen setzen, konnten sich dagegen in der Krise besser behaupten. Die vage Aussicht auf Staatshilfe treibt die Solon-Aktie vorbörslich um 1,3 Prozent in die Höhe. Der übergeordnete Trend ist dennoch weiterhin negativ: Seit Jahresbeginn ist der Titel um rund 50 Prozent eingebrochen! Auch nach dieser Nachricht dürfte die Solon Aktie nicht unbedingt ein Kauf sein. Erst einmal sollte das Unternehmen unter Beweis stellen das man ohne staatliche Hilfe operativ überlebensfähig ist.

Free Buy Aktion von OnVista – 360 mal kostenlos handeln

…Ganz anders sieht es da bei den neuen und offensichtlich noch extrem motivierten Brokern in Deutschland aus. OnVista bietet Ihnen ab sofort ein Free Buy Depot an. Das heißt Sie handeln je nach Guthaben auf dem dazugehörigen Verrechnungskonto bis zu 360 mal pro Jahr kostenlos. Bereits ab einem Guthaben von 2.000,- Euro können Sie 24 Mal kostenlos traden. Ab 5000,- Euro Guthaben 120 Mal und so weiter. Ab 25.000,- Euro bekommt man dann zu den 10 FreeTrades bei Kontoeröffnung weitere 350 FreeTrades hinzu mit denen man völlig kostenlos alle Wertpapiere an den angebundenen deutschen Handelsplätzen handeln kann. Aber auch über die FreeTrades hinaus bietet die Onvista Bank Top-Konditionen. Ab 5,99 Euro pro Trade zzgl. Fremdspesen.

Wer Onvista schon einmal genutzt hat weiß das es sich hierbei um die wohl  komplexeste Verzahnung von Finanzinformationen, Analysetools und Online Brokerage handelt. Ich schätze diese Plattform bereits seit Jahren sehr. Neben der Einsicht in Orderbücher gibt es diverse Suchfunktionen auf der OnVista Plattform um sich die richtigen Hebelprodukte oder Fonds zu finden sowie weitere spannende Analysetools. Die Fülle der Finanzinformationen die man hier finden kann ist extrem hilfreich bei meiner täglichen Arbeit. Wer also gerade auf der suche nach einem neuen Broker ist sollte sich Onvista unbedingt einmal näher anschauen. Für Interessierte einfach hier klicken und Depoteröffnungsunterlagen anfordern.

Für die Profis empfehle ich nach wie vor auch Lynx-Broker. Mit dauerhaften 6,00 Euro pro Trade schlägt Lynx selbst noch flatex. Verglichen mit den anderen Anbietern wie Comdirect, CortalConsors, DAB Bank oder S-Broker ist der Preisvorteil noch deutlicher. Bei Optionen und Futures ist der Unterschied noch wesentlich deutlicher. Man kann also davon ausgehen das man sich derzeit mindestens 50% bis 70% seiner Brokergebühren durch einen Wechsel zu Lynx sparen kann. Was in meinem Fall jährlich einen ordentlichen Betrag ausmacht. Als einziger Broker am Markt werden bei Lynx die Kapitalertragsteuern erst zum Jahresende fällig. Somit bleibt eine Menge Zeit aus dem sonst schon bei Zwischenverkäufen fälligen und abgebuchten Beträgen für das Finanzamt weiteres Kapital zu generieren

Achten Sie auf den Dollar

Nachdem die Indizes in den letzten Wochen wieder kräftig zulegen konnten kam es gestern zu Gewinnmitnahmen. Dabei ist auch der Dax an die Unterstützunglinie von 5700 Punkten zurückgefallen. Ebenso wie der S&P 500 der die 1.100 Punkte Marke nicht halten konnte ist der deutsche Leitindex damit aber unterhalb der so wichtigen 5750 Punkte gelandet, und dies ist zumindest ein Niveau auf dem grundsätzlich eine Fortführung des Aufwärtstrends möglich, aber nicht unbedingt wahrscheinlich ist. Die warnenden Zeichen mehren sich wieder, das der Anstieg seit März diesen Jahres vielleicht doch etwas zu schnell gegangen sein könnte. Persönlich bin ich etwas hin und her gerissen in dieser späten Börsenphase des Jahres 2009. Gedanklich bin ich sowieso bereits im Jahr 2010 und schreibe gerade die Jahresprognose für das kommende Jahr.

An einen erneuten Absturz der Börsen mag inzwischen wohl fast keiner mehr glauben. Die jüngsten Analysen von Moody´s lassen aber aufhorchen, und nicht nur das. Die Arbeitslosigkeit in den USA stagniert auf hohem Niveau, und eine Besserung ist erstmal nicht in Sicht. Demzufolge ist die Konsumneigung der privaten Haushalte auch weiterhin extrem niedrig, aber das wissen wir ja schon. Die Banken konnten teilweise nur mit Hilfe staatlicher Stützungsmaßnahmen überhaupt überleben und die Gewinne die nun so stolz präsentiert wurden stammen überwiegend aus Spekulationsgewinnen durch die wieder steigenden Börsen. Was wäre eigentlich passiert wenn die Börsen im letzten halben Jahr nicht gestiegen wären? Eigentlich im Nachhinein eine sinnlose Frage, aber dennoch interessant mal darüber nachzudenken.

Historische Vergleich mit anderen Krisen helfen bei einer objektiven Einschätzung der Situation auch nur noch bedingt. Während also einige Börsenpropheten immer wieder auf die charttechnischen Parallelen der letzten Krise in den Jahren 2000 bis 2003 verweisen, gibt es andere die davor warnen sich allzu sehr auf historische vergleiche einzulassen, weil jede Krise ihre eigenen Charakteristika hat. Jede Krise hat einen anderen Auslöser gehabt. Uns so klingt es auch etwas komisch wenn man die Ölkrise oder die Dot-Com Blase mit der größten Fehlspekulation aller weltweiten Banken vergleichen will. Sicherlich gibt es gewisse Zyklen an der Börse die immer wiederkehren, aber bestimmt keine festen Regeln!

Die Parallelen zu den letzten Krisen sind aber trotzdem nicht von der Hand zu weisen. Zumindest was die Phase der ersten Erholung nach einem Ausverkauf anbelangt. Danach sind allerdings dann in den historischen Krisenverläufen doch einige Unterschiede zu erkennen, und das gerade beim nun folgende weiteren Verlauf. Ich könnte mir gut vorstellen das die Indizes noch eine ganze Weile mit den jetzigen Niveaus beschäftigt sein werden. Die US Berichtssaison neigt sich dem Ende zu und es fehlt an neuen Impulsen. In jeden Falle befinden wir uns immer noch an einem ganz entscheidenden Punkt, sozusagen die Vorlage für das Börsenjahr 2010. Der einzige verlässliche Indikator für die künftige Entwicklung scheint mir derzeit der Greenback zu sein. Deshalb achten Sie weiter auf den Dollar! Wenn die US Währung stärker wird fallen die Märkte – und umgekehrt!

Trina Solar und Suntech Power, besser als erwartet!

Die chinesische Trina Solar Ltd. konnte den Markt mit ihren Quartalsergebnissen überraschen. Der Gewinn im dritten Quartal lag bei 40,1 Mio. USD, mehr als doppelt so viel, wie noch vor einem Jahr. Gleichzeitig sank aber der Umsatz um 14,1 Prozent auf 249,7 Mio. USD. Und auch damit schlug sich Trina Solar besser als erwartet. Die Analysten prognostizierten hier einen Umsatz von 216,3 MIo. USD. Trina Solar sagte in der Stellungnahme zu den Quartalszahlen, dass der Solarmodulabsatz im dritten Quartal um 85 Prozent auf 123 Megawatt stieg. Für das Gesamtjahr wurde auch die Erwartung angehoben und man geht nun von insgesamt 380-400 MW Kapazität aus. Des Weiteren hält der Hersteller von Solarmodulen daran fest, seine Produktionskosten im laufenden Jahr um 15-20 Prozent zu senken.

Chinas führender Solarzellenhersteller Suntech Power Holdings Co muss zwar im vergangenen dritten Quartal 2009 einen deutlichen Gewinnrückgang gegenüber dem Vorjahr einstecken, gegenüber dem Vorquartal zogen die Umsätze und Gewinne aber schon wieder spürbar an, so dass Suntech die Markterwartungen der Analysten übertreffen konnte. Für das vergangene dritte Quartal 2009 meldet Suntech einen Umsatzsprung auf 473,1 Mio. US-Dollar, ein Zuwachs von 47,4 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2009. Dabei verbuchte Suntech einen Nettogewinn von 29,8 Mio. US-Dollar oder 16 US-Cent je ADS-Aktie, nach einem Profit von 10,0 Mio. Dollar oder sechs US-Cent je Aktie im zweiten Quartal 2009. Im Vorjahr stand allerdings an dieser Stelle noch ein Gewinn von 42,6 Mio. Dollar oder 25 US-Cent je Aktie zu Buche.

Kapitalerhöhung bei der Deutschen Bank?

Unterdessen sorgt sich die Ratingagentur Moody’s um die Kredite der Deutschen Bank . Zwar gehöre die größte deutsche Bank zu den stärkeren Finanzkonzernen weltweit, sagte Ratingexperte David Fanger am Donnerstag. So habe sie die Krise bislang mit geringeren Verlusten als viele Konkurrenten durchgestanden. Doch auch die Deutsche Bank werde von den negativen Auswirkungen der Kreditkrise auf die Finanzmärkte getroffen. Das Kreditbuch zeige gewisse Schwächen auf, urteilte Moody’s.

Deshalb prüft die Agentur nun eine Herabstufung der Ratings auf „B“. Das Langfristrating steht momentan noch auf der zweithöchsten Stufe „Aa1“. Viele Schuldner können wegen der Flaute aber ihre Raten nicht mehr zahlen. Auch die Deutsche Bank hatte deshalb ihre Vorsorge für faule Kredite aufstocken müssen. Der Chef der Deutschen Bank fürchtet indes um sein viel gescholtenes Renditeziel von 25 Prozent, sollten die Kreditinstitute künftig mehr Eigenkapital vorhalten müssen. Das Ziel zu erreichen, würde dann „wohl schwieriger“, sagte Josef Ackermann. Bereits zuvor hatte Ackermann ausgeführt, dass strengere Eigenkapital-Vorschriften zu Lasten der Gewinne gingen. Die G-20-Staaten haben sich grundsätzlich darauf verständigt, dass Banken künftig stärker kapitalisiert sein müssen.

Die Papiere der Deutschen Bank könnten heute unter Druck geraten. Händler verwiesen auf Medienberichte, denen zufolge die Ratingagentur Moody’s wegen gewisser Schwächen des Kreditprofils der führenden deutschen Bank eine Senkung ihres derzeitigen Langfristratings „Aa1“ prüft. Auch die Bewertung „B“ für die Finanzstärke des Unternehmens steht demnach zur Disposition. „Das verheißt heute morgen nichts Gutes für die Aktie und dürfte einmal mehr Spekulationen über eine Kapitalerhöhung heraufbeschwören“, mutmaßte ein Händler.

Ratingagentur Moody`s rüttelt den Markt durch

Der Hauptgrund für den heutigen Kursverlauf an den Börsen dürfte bei den neuen Einschätzungen der Ratingagentur Moody´s zu finden sein…Nach Einschätzung der Rating-Agentur Moody’s haben die staatlichen Rettungsaktionen im Finanzsektor das Ausfallsrisiko von Bankschulden im Gesamtvolumen von 450 Milliarden Dollar erhöht. Die Agentur prüft deshalb die Herabstufung hybrider und nachrangiger Papiere von Instituten aus der ganzen Welt. „Einige Regierungsinterventionen bei angeschlagenen Banken in jüngster Zeit haben den Gläubigern dieser Papiere nicht geholfen oder sogar geschadet“, erklärte Moody’s heute und rüttelt damit den Markt so richtig durch.

Die Bonitätsbewertung von 40 Prozent der betroffenen Papiere dürfte damit voraussichtlich um eine oder zwei Stufen gesenkt werden, bei 50 Prozent um drei oder vier Stufen und bei dem Rest sogar um fünf oder mehr Stufen, erklärte Moody’s. Zuvor hatte die Agentur bei der Bewertung der Papiere unterstellt, dass auch Besitzer nachrangiger und hybrider Papiere von staatlichen Rettungsaktionen profitieren. Betroffen sind insgesamt 775 Schuldtitel von 170 Bankfamilien aus 36 Ländern.

Die Ratingsgentur bewertete ausserdem den osteuropäischen und österreichischen Bankensektor weiterhin extrem kritisch. Moody’s erwartet, dass „die Rezession in Osteuropa zu steigenden Kreditausfällen führen wird, die, in manchen Fällen, die Kapazität der Banken übersteigen könnte, diese Verluste in ihrer Bilanz unterzubringen“ Die schweizerGroßbank UBS wurde ebenfalls zurückgestuft. Das Finanzstärkerating der UBS wurde gleich um zwei Stufen auf C reduziert von zuvor B-. Die Aussichten der Bank beurteilte Moody’s mit negativ.

Moody’s hat heute ebenfalls den Ausblick der globalen Pharmaindustrie in ihrem jüngsten Branchenausblick als negativ eingestuft. Der am Donnerstag veröffentlichte Bericht mit dem Titel „Global Pharmaceutical Firms: Growing Pressure as Patent Expiries Approach“ fasst die Prognosen der Ratingagentur für die fundamentalen Kreditbedingungen im Pharmasektor in den kommenden 12 bis 18 Monaten zusammen. Einer der Hauptgründe für die Einschätzung ist der in den nächsten Jahren anstehende Patentablauf für eine Reihe von Umsatz-Spitzenreitern. Moody?s bewertet derzeit 35 Pharmaunternehmen, davon 4 Generika-Hersteller.

Jetzt noch richtig Geld bei Strom oder Gas sparen!

Anlässlich der drohenden Strompreiserhöhungen hier nun ein Artikel für Sie der gegen die Mehrbelastung Abhilfe schaffen kann. Die Preise für Strom und Gas können je nach Wohnlage und Anbieter deutlich differieren! Zum Jahresende lohnt sich also immer mal ein Blick in die eigene Energiebilanz und eine Anfrage bei einem der Zahlreichen Anbieter für Strom- und Gaspreis-Vergleiche. Ich habe hier mal die wichtigsten zusammengestellt um Euch einen schnellen Überblick über die unabhängigen Anbieter zu geben.

Das in Zeiten in denen jeder sparen muss oder sollte besonders am Jahresende ein genauerer Blick in die „Haus und Hoflieferanten- Liste“ sehr lohnend sein kann dürfte eigentlich jedem klar sein. Nur leider nutzen die meisten die Möglichkeiten die sich heute bieten sich wirklich viel Geld sparen zu können nur selten oder gar nicht.

Die hier aufgeführten Anbieter bieten Ihnen einen Strom- oder Gas Liefervertrag ohne lästige Grundgebühr an, somit entfällt schon einmal der sonst „übliche“ Grundtarif und man bezahlt wirklich nur noch das was man verbraucht.  500,- Euro jährlich oder mehr sind alleine beim Wechsel des Gasanbieters drin! Bei mir waren es nach neuestem Stand sogar unglaubliche 50%!!! An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an meinen alten Anbieter für die jahrelange Abzocke!

Bei unabhängigen Anbietern wie z.B. E wie einfach oder Toptarif ist man sicherlich gut beraten. Durch die einfache Eingabe der Postleitzahl sowie des durchschnittlichen jährlichen Verbrauchs erhält man sofort ein vergleichbares Ergebnis sowie Namen und Anschrift des günstigsten Gasanbieters. Alles völlig anonym, kostenlos und unverbindlich! Erwähnenswert sind ebenfalls auch weitere Anbieter wie Eprimo, Ich empfehle jedem sich mal ein unabhängiges Angebot für die Belieferung seines Haushaltes mit Strom oder Gas einzuholen, da hier seit kurzem enorme Einsparungen möglich sind.

Seit diesem Jahr wurde dann auch endlich der Gasmarkt etwas liberalisiert, sodass man zum einen direkt von besseren Preisen profitieren kann und zum anderen die großen Konzerne immer mehr dazu gezwungen sein werden etwas Verbraucher gerecht zu agieren. Dies wird langfristig allerdings nur der Fall sein wenn jeder für sich verantwortlich mit den Thema umgeht. Also testet einfach mal wie viel Einsparungspotenzial hier möglich ist! Bei Toptarif kann man ganz nebenbei noch ein Jahr völlig kostenlosen Strom gewinnen.. 😉 die Übersicht und vielfältigen Wahlmöglichkeiten bei Toptarif finde ich persönlich am kundenfreundlichsten.

Solon steckt tief in der Krise

Die Berliner SOLON SE veröffentlichte heute ihren Zwischenbericht zum 30. September 2009. Die ersten neun Monate des Jahres waren durch eine im Jahresvergleich deutlich geringere Nachfrage nach Solartechnik geprägt sowie durch einen starken Rückgang der Verkaufspreise, der bis ins dritte Quartal anhielt. In Folge verbesserter Renditemöglichkeiten für Kunden hat sich der Markt für Solartechnik gegen Ende des dritten Quartals wieder belebt. Insbesondere deutsche Kunden fragen wieder verstärkt Solaranlagen nach. So konnte SOLON den Konzernumsatz im Vergleich zu den Vorquartalen 2009 erneut steigern.

Auch im Geschäft mit Systemtechnik konnten neue Großaufträge vermeldet werden. Diese werden sich allerdings aufgrund der notwendigen Vorlaufzeiten größtenteils erst ab 2010 umsatz- und ergebnisseitig auswirken, so dass der Beitrag dieses Geschäftsbereichs zur Entwicklung des Gesamtkonzerns gegenwärtig noch hinter den Erwartungen zurückbleibt. Die oben beschriebene Marktsituation spiegelt sich in den vorgelegten Unternehmenszahlen der SOLON SE wider: So lag der Konzernumsatz mit 218,4 Mio. Euro um 66 % unter dem Vorjahr (Vorjahreszeitraum: 637,0 Mio. Euro). Die Gesamtleistung ging in den ersten neun Monaten des Jahres um 68 % auf 215,7 Mio. Euro zurück (Vorjahreszeitraum: 667,3 Mio. Euro). Der Anteil der im Berichtszeitraum im Segment Komponenten erwirtschafteten Konzernerlöse lag bei 65 %, während der Anteil des Segments Systemtechnik 35 % betrug. Rund 50 % der Konzernumsätze der ersten neun Monate des Jahres 2009 wurden in Deutschland erzielt. Von Januar bis September 2009 wurden Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 75 MWp produziert, davon 36 MWp im dritten Quartal.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ging auf -72,2 Mio. Euro zurück (Vorjahreszeitraum: 58,5 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank auf -87,0 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 49,4 Mio. Euro). In den Ergebnissen sind jeweils Sondereffekte in einem Umfang von -36 Mio. Euro enthalten, die aus Wertberichtigungen auf Vorräte infolge des starken Rückgangs der Verkaufspreise seit Jahresbeginn resultieren. Das Konzernergebnis nach Minderheiten betrug -146,7 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 27,3 Mio. Euro). Ohne Berücksichtigung der Einmaleffekte aus der im Wesentlichen im zweiten Quartal vorgenommenen Abwertung von Beteiligungen ergibt sich ein bereinigtes Konzernergebnis nach Minderheiten in Höhe von -80,4 Mio. Euro Das bereinigte Ergebnis je Aktie beträgt -6,42 Euro (Vorjahreszeitraum: 2,18 Euro).

Was ist los bei LDK Solar?

Mit einem kräftigen Ansteige des Aktienkurses meldete sich LDK Solar gestern zurück. Der chinesische Produzent für Silizium hatte bereits vorgestern mitgeteilt insgesamt 15 Prozent der Anteile an seiner Polysilizium-Produktionsanlage an den Jiangxi International Trust zu verkaufen. Der Erlös werde bei umgerechnet rund 219 Millionen Dollar liegen. Wie Chairman Xiaofeng Peng erklärte, verbessere sich durch diesen Zufluss die Finanzbasis und die kurzfristige finanzielle Flexibilität des Unternehmens. Seitdem ist die Aktie von ca 6,40 Dollar auf 8,08 Dollar gestiegen und konnte somit in einer kräftigen Aufwärtsbewegung auch den charttechnischen Ausblick wieder deutlich verbessern.

Zuletzt war die Nachrichtenlage um das Solarunternehmen nicht besonders erfreulich gewesen. Nachdem Q-Cells einer der Großkunden von LDK Solar, überraschend seinen langfristigen Liefervertrag aufgekündigt hatte, hat der chinesische Solar-Waferspezialist LDK Solar per Gerichtsbeschluss in China die Garantiezahlungen vom deutschen Solarspezialisten einfrieren lassen. Q-Cells unterstellt LDK Solar, dass Liefervereinbarungen nicht eingehalten wurden. Q-Cells hatte bereits Vorauszahlungen in Höhe von 244,5 Mio. US-Dollar geleistet. Seit dem streiten sich die beiden Unternehmen nun über ihre Anwälte um die Pflichten und Rechte aus der ehemaligen Vereinbarung. Grundsätzlich war der Verlust eines Kunden in der Größenordnung Q-Cells für LDK Solar aber erstmal negativ zu sehen.

Ob dieser Vorgang nun letztendlich zu dem Verkauf des 15 prozentigen Anteils an einen staatlichen Fonds der Chinesen geführt hat und es sich somit um eine stützende Maßnahme der Regierung handelt dürfte erst einmal nicht so relevant sein. Andere Branchenkollegen in China wie Suntech und Trina Solar werden ebenfalls massiv von Staatsseite unterstützt. In China hat man erkannt das diese Branche die Zukunft und Arbeitsplätze bedeutet. Auch wenn die Chinesen rein technologisch betrachtet nicht unbedingt führend sind so werden aber immer mehr Marktanteile durch chinesische Solarunternehmen hinzugewonnen, und dies wird wohl auch erst einmal durch die Förderprogramme so bleiben.

Rein charttechnisch betrachtet sieht es bei LDK Solar mit dem gestrigen Ausbruch über die 7,- Dollar Marke wieder sehr gut aus. Damit hat sich die Aktie endgültig aus dem seit Juni diesen Jahres bestehenden Abwärtstrend gelöst. Nächste Kursziele sind nun erst einmal 8,40 Dollar sowie 9,15 Dollar. Ein echter Widerstand wartet dann bei der glatten Marke von 10,- Dollar. Erst beim nachhaltigen Überwinden der 12,- Dollar Marke würde die Aktie dann aber wieder in den längerfristigen Aufwärtstrend zurückkehren. Aktuell sind wir der Meinung das die LDK Solar Aktie einer der interessantesten Anlagechancen im chinesischen Solarsektor ist. Dies nicht unbedingt wegen der langfristigen Aussichten, sondern momentan viel mehr wegen des Nachholbedarfs der Aktie im direkten Vergleich mit den Branchenkollegen. Immer vorausgesetzt das auch die Q3-Zahlen am Montag passen…

Arques Industries AG, die Erholung geht weiter…

Das operative Ergebnis der Arques AG zieht im dritten Quartal wieder deutlich an. Die Fokussierung des Beteiligungsportfolios und das strikte Kostenmanagement haben sich im 3. Quartal positiv auf das Ergebnis der ARQUES Industries AG ausgewirkt Das EBITDA war im 3. Quartal mit 9,9 Mio. EUR deutlich positiv, Finanzverbindlichkeiten im Berichtsquartal um 55 Mio. EUR auf 94,5 Mio.EUR gesenkt, Erneute Wertberichtigungen aus Portfolio-Bereinigungen belasten Ergebnis, Zuversicht für das 4. Quartal.

Die Ergebniskennziffern unterhalb des EBITDA wurden wie schon die Vorperioden durch erneute Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen belastet. Nach Steuern ergibt sich daher im Berichtsquartal ein Minus von 9,5 Mio. EUR (3. Quartal 2008: -78,4 Mio. EUR). ARQUES ist es gelungen, im 3. Quartal die Finanzverbindlichkeiten um 55 Mio. EUR auf 94,5 Mio. EUR zu reduzieren. Ausschlaggebend hierfür war vor allem die Veräußerung der Beteiligung an Actebis. Seit Jahresende 2008 wurden die Finanzschulden somit um 55% reduziert.

Auch für das 4. Quartal ist das Unternehmen zuversichtlich, die Verschuldung weiter abzubauen. Angesicht seiner auch für das Jahresschlussquartal zu erwartenden positiven operativen Entwicklung bei den Beteiligungen soll auch in den Monaten Oktober bis Dezember ein positives EBITDA ausgewiesen werden. Besonders erfreulich entwickelt sich dabei die Beteiligung Gigaset, die vom Erfolg neuer Produkte und der Expansion in neue wachstumsstarke Märkte wie zum Beispiel Südamerika profitiert.

Positiv wirkt sich auch die Tatsache aus, dass es ARQUES gelungen ist, wie avisiert die Fixkosten der Holding um mehr als 50% zu reduzieren. Für das Geschäftsjahr 2010 strebt ARQUES daher unverändert an, auch auf Gesamtjahressicht ein zumindest ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen. Voraussetzung hierfür ist eine Fortsetzung der konjunkturellen Erholung weltweit.

Top