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Arques übernimmt Siemens Gigaset Sparte

Für 45 Millionen Euro hat die Arques Industries aus Starnberg  die Gigaset-Sparte von Siemens übernommen und erhält dafür vom Mutterkonzern noch eune zweckgebundene Mitgift von 50 Millionen Euro. Auf den ersten Blick ein Super Deal würde wohl jeder sagen, und der aktienkurs der Starbnerger Beteiligungsfirma konnte daraufhin heute um bis zu 10 Prozent zulegen. Ob diese Euphorie nach den zuletzt veröffentlichten und doch eher schlechten Quartalszahlen gerechtfertigt ist bleibt noch abzuwarten.

Die Mitbewerber um den Deal hatten deutlich weniger als Kaufpreis angeboten und somit drängt sich die Frage auf ob man bai Arques mal wieder über wert eingekauft haben könnte. Neben Arques hatte Siemens dem Pressebericht zufolge auch mit der US-Firma Gores und dem Münchner Investor Orland, gemeinsam mit der Beratungsfirma Keylens, über einen Verkauf verhandelt. Ursprünglich war der Markt davon ausgegangen das die Assets aus der Gigaset Sparte sogar für einen symbolischen Wert zu erwerben seien, sprich umsonst. Bei Arques selbst war man der Meinung, die Beteiligung sei „zu sehr günstigen Konditionen“ erfolgt.

Weiter abwärts?

Die Indizes in Asien notieren heute den Vorgaben entsprechend überwiegend im Minus. Dow Jones und Nasdaq konnten sich gestern nur knapp in den positiven oder neutralen Bereich retten und haben schwach geschlossen. Der Dax dümpelt an der 6250er Marke herum und ein Unterschreiten dieser marke ist nach wie vor als sehr gefhrlich für die kommenden Wochen einzustufen. Gerade mal enen Punkt darüber konnte der Deutsche Leitindex gestern schließen. Es ist also höchste Vorsicht geboten in der aktuellen Situation.

Dazu kommt noch das der Ölpreis gestern wieder kräftig zulegen konnte und über der Marke von 120 Dollar je Barrel notiert. Damit hat der Markt erstmal Chance verpasst sich aufgrund fallender Rohölpreise zu erholen und damit den Preis für das schwarze Gold weiter in die Knie zu zwingen. Vielleicht setzen die Märkte ja bald zu einem zweiten Versuch an der überzeugender ausfallen wird. Das Kurziel für Öl muss nach wie vor unter 100,- Dollar liegen um der Weltwirtschaft wieder auf die Sprünge zu helfen.

Die beiden US Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac konnten sich gestern zwar etwas von Ihren tagestiefs erholen, überzeugend war die Vorstellung hingegen nicht. Für mich sah es eher nach einer technischen Gegenreaktion aus die eventuell heute schon wieder abverkauft werden kann. Charttechnisch – soweit man bei den beiden Aktien überhaupt noch von Charttechnik sprechen kann – liegt die Unterstützung der beiden erst bei ca. 2,20 Dollar. Vielleicht kann ja Herr Bernanke heute neie Impulse in die Kurse bringen…

Solaraktien als Rezessionsanker?

Auch heute sind die Vorgaben mal wieder nicht besonders gut, denn sogar die asiatischen Börsen die gestern sehr optimistisch gestartet sind mussten heute Ihre gewinne nach den schlechten Vorgaben aus den USA wieder abgeben. In erster Linie waren es mal wieder die beiden Aktien von Fannie Mae und  Freddie Mac sie die Börsen dort zum bröckeln brachten. Die Furcht der Anleger vor einer Verstaatlichung der beiden US-Hypothekengiganten hat deren Aktien heute auf den tiefsten Stand seit 1991 gedrückt.

Die Papiere setzten ihre rasante Talfahrt fort und fielen noch einmal um 22 bzw. fast 27 Prozent. Für Unruhe sorgte ein unbestätigter Bericht des „Wall Street Journal“ über ein Treffen von Freddie Mac mit Vertretern des Finanzministeriums. Das Ministerium erklärte lediglich, in regelmäßigem Kontakt mit den beiden Instituten zu stehen. Wahscheinlich wird es heute weiter runter gehen denn die Tagescharchts der letzten Tage zeigen klassische Abverkaufsmuster, und die Befürchtung vieler Privatanleger einen Totalverlust zu erleiden ist hier groß.

Ganz besonders gut läuft es hingegen momentan bei den chinesischen Solarunternehmen die in den letzten Wochen allesamt gute Zahlen vorlegen konnten. Die Wachstumsphantasien hier sind ungebremst und diese Entwicklung wird wohl wie erwartet noch eine weile anhalten. Gestern legte Suntech Power nach LDK Solar und Trina Solar die zahlen zum zweiten Quartal vor und die waren ebenfalls hervorragend. Das konnte dann auch entsprechend im Kurs der Aktie beobachtet werden. Die Suntech Aktie legte um 12,5 Prozent zu, LDK Solar 7 Prozent und Trina Solar fast 8 Prozent!

Hewlett Packard kann überzeugen. Postbank wird verkauft.

Trotz des gestrigen extrem schlechten Handelstages in Europa und den USA sind die asiatischen Märkte heute im Plus. Die Verluste der letzten Tage konnten somit erst einmal gestoppt werden. Hier dürften auch die jüngsten Zahlen von HP eine Rolle gespielt haben, denn besonders die asiatischen Technologiewerte konnten sich heute Nacht wieder gut erholen. Besonders in China ging es heute weider aufwärts. Der chinesische Leitindex gewann heute satte 6 Prozent hinzu.

Hewlett Packard, der weltgrößte PC-Hersteller konnte seinen Gewinn im dritten Quartal durch das internationale Geschäft mit Notebooks und Druckern steigern. Der Nettogewinn sei in den drei Monaten bis Ende Juli auf 2,5 Mrd. Dollar von 1,78 Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum gestiegen, teilte HP am Dienstag nach US-Börsenschluss mit. Der Umsatz kletterte um zehn Prozent auf 28 Mrd. Dollar. Analysten hatten mit 27,4 Mrd. Dollar gerechnet.

Die europäischen Futures legen minimal zu sodass ich heute von einer leichten Erholung ausgehe. Der Tag dürfte ein ganz entscheidender bei der Postbank werden. Dem Vernehmen nach bieten Deutsche Bank, Spaniens Santander und die niederländische ING für das Institut, dessen Börsenwert auf 6,6 Mrd. Euro geschrumpft ist. „Wegen der Finanzkrise wird allerdings nicht gerade mit Hochdruck verhandelt“, sagten Insider. Vor drei Monaten war die Postbank noch rund 9,9 Mrd. Euro wert gewesen. Allerdings haben auch die Aktienkurse der Bieter erheblich gelitten – und damit die finanziellen Voraussetzungen, einen milliardenschweren Zukauf zu stemmen

Blackstone steigt bei Lehman Brothers ein!

Die Futures sind in Europa bereits jetzt im Minus und vollziehe somit die schwache Entwicklung der Börsen in Asien nach. Alle Indizes sind dort nach den schwachen Vorgaben aus den USA gestern im Minus. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index verlor 2,28 Prozent auf 12.865 Punkte. Die japanische Notenbank (BOJ) hat erneut ihre Wachstumsprognose wegen der hohen Energie- und Rohstoffpreisenach unten geschraubt.

Der Ölpreis ist weiter gesunken nachdem nun doch keine Förderausfälle durch den Tropensturm Fay im Golf von Mexico erwartet werden. der Euro ist nach wie vor schwächer und die Dynamik der Bewegung hat abgenommen. Spätestens bei 1,45 sollte es eigentlich wieder zu einer technischen Gegenreaktion kommen die erneut bis 1,50 laufen kann.

Auch Lehman Brothers will nun teile des Investmentgeschäftes veräußern, und ist somit schon die zweite große Bank nach der UBS die laut übere eine Abspaltung dieses defizitären Bereiches nachdenkt. Als einer der Interessenten für die Tochter Neuberger Berman gilt Blackstone. Dies dürfte in den kommenden Tagen genug Stoff für weitere Spekulationen hergeben.

Freddie war schuld! Barrons Bericht verursacht Talfahrt

Es war wieder einer der großen US-Hypothekenfinanzierer, Freddy Mac, der die Märkte am Abend in Schockstarre versetzte. Bereits im laufenden dritten Quartal und nicht erst im kommenden Jahr benötige man eine Kapitalspritze von 5,5 Milliarden Dollar, hieß es am Abend. Das genügte, um die bis dahin orientierungslosen Märkte auf Talfahrt zu schicken. Während der Dow Jones Index in New York bis um 20 Uhr deutscher Zeit 1,3 Prozent oder 152 Punkte abgeben muss, büßt der Dax 0,7 Prozent ein und sinkt unter die Marke von 6400 Zählern.

Berichte über die bevorstehende Übernahme durch die US-Regierung haben die Aktien der weltgrößten Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac so tief fallen lassen wie seit 18 Jahren nicht mehr. Die Titel gerieten bis zu 19 Prozent ins Minus.

Der Barron’s-Bericht trug zur Belastung der Aktien aus dem gesamten Finanzsektor bei. Zudem stufte Merrill Lynch das Kursziel für die Freddie-Aktie herunter. Unter Druck geriet erneut Lehman Brothers: Analysten prognostizieren, dass die viertgrößte Investmentbank im dritten Quartal einen Verlust von 1,8 Mrd $ melden würde – statt wie angenommen einen leichten Gewinn von 250 Mio. $. Erst vergangene Woche hatten Analysten die Befürchtung geäußert, dass auch bei der bislang weitgehend verschont gebliebenen Investmentbank Goldman Sachs Einbrüche zu vermelden sein würden.

Solarwoche voraus. Trina und Suntech mit Zahlen.

Die letzte Woche war wohl der Startschuss für die nächste Rally im Solarsektor. Die chinesischen Solaraktien konnten Freitag nochmal kräftig zulegen und haben somit die Ausgangslage geschaffen sich charttechnisch endgültig aus dem Abwärts- bzw- Seitwärtstrend zu befreien. Heute stehen die Zahlen von Trina Solar auf der Agenda. Die Aktie konnte im Vorfeld der Zahlen schon einmal die 30,- Dollar Marke überzeugend hinter sich lassen. Meistens passiert dies nicht ohne Grund und einige wissen da vielleicht schon wieder mehr?

Noch überzeugender war die Performance von Suntech Power die Am Freitag teilweise bis 39 Dollar zulegen konnten und bei ca 38 Dollar geschlossen haben. damit ist auch diese Aktie aus dem Abwärtstrend überzeugend ausgebrochen. Das Überwinden der 35 Dollar Marke ist damit wohl eindeutig gelungen. Hier stehen ebenfalls diese Woche, genauer gesagt am Mittwoch die Zahlen zum zweiten Quartals an die anscheinend sehr überzeugend werden dürften.

Die asiatischen Märkte tendieren uneinheitlich. In Japan treiben die Exportwerte weiter gestützt durch einen schwächer werdenden Yen die Börsen weiter an. In Shanghai, Hongkong, Singapur, Südkorea und Taiwan gingen die Kurse dagegen nach unten. Ein Tropensturm in der Karibik sorg indessen für wieder steigende Ölnotierungen, wohingegen der Dollar gegenüber dem Euro wieder etwas abgeben muss. Spannend wird diese Woche sicherlich die Entwicklung des Goldpreises sein, der ja in der vergangenen Handelswoche über 8,5 Prozent verloren hatte. damit dürfte die Handelswoche wohl auch erstmal gemischt anfangen das ist aber nur bedingt interessant wenn man die richtigen Aktien im Depot hat…

Ambac geht ab wie ein Zäpfchen, eine Analyse

Die Papiere der Anleihenversicherer Ambac Financial Group Inc. und MBIA Inc. legen vorbörslich kräftig zu, nachdem die Ratingagentur Standard & Poor`s das Rating “AA“ für beide Konzerne bestätigte. Gleichzeitig ist die frühere Einschätzung der Experten über die Möglichkeit einer jeweiligen Herabstufung zurückgenommen worden.

Für Aktionäre des US-Anleiheversicherer Ambac war die Welt bis Mai 2007 noch in Ordnung, die Aktie kletterte innerhalb ihres langfristigen Aufwärtstrends von einem AllTimeHigh zum Nächsten. Im Frühsommer startete dann bei 96,10 $ eine deutliche Abwärtsbewegung, welche in mehreren Etappen in einem regelrechten Crash endete. Im Zuge der sich ausweitenden Finanzkrise nahm die Katastrophe ihren Lauf, die Aktie verlor unglaubliche 98,9 % an Wert.

Bei 1,04 $ markierte die Aktie schließlich im Juni 2008 ein Mehrjahrestief und startete eine steile Kurserholung bis an den Widerstandsbereich bei 5,65 $. Dort startete vergangene Woche ein kleiner Kursrücksetzer. Heute notiertdie Aktie vorbörslich wieder deutlich im Plus und wird freundlich in den Handel erwartet. Das kurzfristige Chartbild ist bullisch, das mittelfristige noch bärisch zu werten.

Charttechnischer Ausblick: Die Ambac Aktie könnte jetzt einen weiteren Angriff auf das Hoch der letzten Woche bei 5,99 $ starten. Gelingt anschließend ein nachhaltiger Anstieg über 6,00 $ würde weiter steigende Notierungen bis 8,70 und auf mittelfristige Sicht 13,00 – 15,50 $ möglich werden. Erst über 15,50 $ würde sich das mittel- bis langfristig stark angeschlagene Chartbild wieder leicht aufhellen

Kurzfristige Rücksetzer finden bei 3,76, 3,24 – 3,30 und darunter 2,50 – 2,88 $ Unterstützung. Unter 2,50 sollte die Aktie aber möglichst nicht mehr zurückfallen, um weiteren Kapitalentzug und Abgaben bis 1,74 und darunter ggf. sogar 1,04 $ zu verhindern. Die beiden Werte kommen auf jeden Fall mal in meine Watchlist.

United Ailines hängt am Öltropf

Mit Kursgewinnen von 350 Prozent seit den heftigen Kursverlusten im Juli hat sich die Aktie von United Airlines wieder eindrucksvoll zurückgemeldet. Ich kann mir ehrlich gesagt keinen wirklichen Reim auf die heftigen Kursturbulenzen machen in der sich die Airline schon seit Jahren befindet. Erst vor wenigen Monaten wurden die Aktien nach heftigen finanziellen Schwierigkeiten vom Markt abgestraft und verkamen als Pennystock bevor sie dann im März 2006 wieder durch einen Reversesplitt „reaktiviert“ wurden und zu einer fullminanten Rally ansetzten. Mit Kursen um die 30 bis 40 Dollar je Aktie war es aber dann im Herbst 2007 wieder vorbei.

Seitdem befindet sich die UAL Aktie im Sinkflug. Hauptsächslich verursacht durch den damals stark angestiegenen Ölpreis von dessen erneutem Nachgeben die Aktie der US Fluglinie direkt profitieren kann. Bei keiner Aktie ist die Korrelation zwischen  Ölpreis und Aktienkurs so extrem wie bei der United Airlines Aktie. Den in der Vergangenheit arg gebeutelten Aktionären von UAUA istdie momentane Kursentwicklung wirklich zu gönnen, und ich hoffe für sie das es noch ein wenig weiter geht, denn dann sinkt wohl auch der Ölpreis weiter. Aber wehe wenn er doch wieder steigt!

US Verbrauchervertrauen weiterhin schwach

Heute um 16:00 Uhr war es soweit die Uni Michigan veröffentlichte mal wieder den Index für das Verbrauchervertrauen. Der vorläufige Index der Uni Michigan für die USA notiert im August bei 61,7. Die Erwartungen lagen hier im Vorfeld bei etwa 62,0 bis 63,0 und damit leicht darüber. Die momentane Enttäuschung konnte man dann auch wieder sofort in den Indizes sehen die sich aufmachten die Tagesgewinn wieder zu schmälern. Die Verbraucherstimmung ist besonders in den USA von besonderer Bedeutung, da ca. 70% des Bruttoinlandsprodukts vom Privatkonsum abhängen.

Das hat die Märkte aber nur kurzzeitig beeindruckt denn der jüngste Rückgang des Ölpreises dürfte sich spätestens bei der nächsten Veröffentlichung wieder deutlich positiver bemerkbar machen, ebenso wie die erneute Stärkung der Kaufkraft des Dollars der sich auch täglich weiter erholen kann. Die Konjunktursorgen und Inflationsängste werden derzeit von den meisten Marktteilnehmern ausgeblendet, und das ist auch gut so, denn nur so hat der Markt die Möglichkeit mal wieder richtig durchzuatmen und neue Kraft für eine weitere Erholung zu sammeln. Meine Prognose für den Ölpreis kennt Ihr ja und das zweite Kursziel dürfte spätestens nächste Woche erreicht sein, vielleicht sogar heute schon…

Vivacon die Immobilienaktie mit der größten Phantasie

Im Gegensatz zu den heute veröffentlichten Zaheln von Colonia Real Estate die wirklich mehr als enttäuschend waren und die Aktie zu Recht an die letzte Tiefstmarke buxierte sind Analysten von der Vivacon Aktie nach wie vor, oder jetzt wieder vestärkt angetan. Anbei ein kurzer Auszug aus den letzten Analystenkommentaren zu der Aktie:

Die Analysten von Close Brothers Seydler Research stufen die Aktie von Vivacon-Aktie weiterhin mit „buy“ ein. Die EPS-Schätzung von Close Brothers Seydler Research für die Jahre 2008 und 2009 liege bei 2,58 EUR und 2,85 EUR, woraus sich ein KGV von 3,5 und 3,2 errechnen lasse. Das Kursziel der Aktie werde mit 12,30 EUR beibehalten.

Das Anlageurteil unserer Ersteinschätzung für die Vivacon-Aktie lautet „kaufen“, so die Analysten von SRH AlsterResearch. Ihr Kursziel würden die Analysten mit 12 EUR, also dem gerade Vierfachen des von ihnen als erreichbar erklärten Jahresergebnisses, formulieren.

Nach Angaben des Bankhaus Lampe werde Vivacon derzeit 40% unter seinem Net Asset Value (NAV) gehandelt. Analysten würden die jährlichen Erbbauzinsen von Vivacon auf 16,2 Mio. Euro taxieren. Dies rechtfertige nach Ansicht der Experten ohne weiteres den aktuellen Börsenwert von 144 Mio. Euro. Und möglicherweise könne das Management – wie schon oft in der Vergangenheit bewiesen – mit dem einen oder anderen Überraschungscoup aufwarten.

Weiter meldete das Unternehmen gestern dass sie mit Abschluss einer Kreditvereinbarung mit der niederländischen NIBC Bank N.V. über eine Warehouse-Linie im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich die Basis für eine weitere Expansion geschaffen worden sei. Dies ist umso bemerkenswerter, als das es gerade für Immobilienunternehmen derzeit nicht leicht sein dürfte solche Finanzierungen auf die Beine zu stellen. Ein weiterer Pluspunkt der für die Qualtität der Aktie sprechen sollte.

Inflationsgefahren lassen nach, Gold und Silber fallen weiter

Gold scheint derzeit auch als Absicherung in der Krise bzw. als Schutz gegen eine hohe Inflation ausgedient zu haben. Die Inflationsängste haben mit dem sinkenden Ölpreis etwas abgenommen. Vor allem Hedgefonds reduzieren ihre Positionen in Rohstoffen und legen ihr Geld nach Ansicht von Rohstoffanalysten stattdessen in Währungen an.

Es gibt auch einen Zusammenhang zwischen dem Goldpreis und der Finanzkrise, was man seit Juli vergangenen Jahres deutlich beobachten kann. Besonders deutlich wurde dieser Zusammenhang in der ersten Hälfte des Jahres. Die fallenden Aktienkurse und der schwache Dollar hatten eine wahre „Kauforgie“ ausgelöst, so der Hedge-Fonds-Manager Paul Touradji im März dieses Jahres. Da schnellte der Goldpreis auf ein Rekordhoch von gut 1.030 Dollar je Feinunze, ist aber seitdem um mehr als 25 Prozent gesunken. Auch der Preis für Silber ging in den Keller, Silber hat sich in den letzten Wochen um mehr als 30 Prozent verbilligt.

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