Author Archives: Lars

Der Goldpreis fällt dramatisch! GM und WallMart überzeugen

Die Verlierer des Vortages waren die Gewinner von gestern. Die Inflation ist nach wie vor hoch das Schlimmste liegt aber hinter uns. Es mehren sich die Stimmen das die US Konjunktur den Tiefpunkt gesehen haben könnte, ganz im Gegensatz zu der hiesigen Konjunktur wo man die Auswirkungen mit etwas Zeitversatz nun erwartet. Erste Meldungen dazu von der schwächelnden Wachstumsfront gab es bereits gestern schon. Aber zurück zu den Amis..ganz erstaunlich stark präsentierten sich die Banken und Finanzwerte gestern sowie die Konsumtitel insbesondere die Autowerte konnten sich wieder erholen. General Motors legte 10 Prozent zu. Die US Kaufhauskette WalMart verzeichnete im abgelaufenen Quartal wieder einen Rekordgewinn!!!

Zu den großen Verlierern dieser Tage gehören nach wie vor die Rohstoffwerte die gestern wieder massiv verkauft wurden. Alcoa und Barrick Gold verloren kräftig, und besonders bemerkenswert war die Entwicklung des Goldpreises der über 19,- Dollar nachgab und mit einem Minus von 5,5 % einen der größten Tagesverluste überhaupt verzeichnete. Damit steht das Edelmetall nur noch knapp über der Marke von 800,- Dollar je Unze. Wie schon geschrieben sehe ich hier weiteres Abwärtspotenzial. Auch Kurse um die 700 Dollar sind theoretisch in der nächsten Zeit denkbar, denn Gold dürfte erstmal als sicherer Hafen gegen die Inflation keine so große Rolle mehr spielen. In einem Jahr mag das schon wieder ganz anders sein..lest dazu auch meinen letzten Bericht über Gold..

Ich rechne heute mit einem freundlichen Wochenausklang für die Börsen und freue mich auf die kommende Woche in der zwei meiner Lieblingstitel Ihre Zahlen vorlegen müssen. Montag und Mittwoch wird es spannend…aber jetzt schaun wir erst mal was heute so passieren wird.

Nach Sieg vor dem BGH bereitet JAXX nun Klage gegen das Lotto-Kartell in Millionenhöhe vor..

JAXX AG bereitet Schadenersatzklage gegen Lotto-Kartell in Millionenhöhe vor! Der Bundesgerichtshof hat heute in seinem Lotto-Kartellurteil die Grundlage für umfassende Schadenersatzklagen gegen das deutsche Lotto-Kartell geschaffen. Der BGH hat letztinstanzlich festgestellt, dass die Lottogesellschaften Umsätze von gewerblichen Spielvermittlern wie JAXX nicht boykottieren dürfen. Außerdem verwiesen die Karlsruher Richter in ihrem Urteilsspruch auf die erheblichen Bedenken der Europäischen Kommission an der Rechtmäßigkeit des seit Anfang des Jahres geltenden Glücksspielstaatsvertrags und auf die hierzu anstehende Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs.

Quelle: Finanznachrichten

Centrotherm Solarsilizium Umsatz vervierfacht!

Die Centrotherm Photovoltaics AG meldete heute, dass sie im ersten Halbjahr 2008 Konzernumsatz und Konzern-EBIT mehr als verdoppeln konnte. Den Angaben zufolge setzte der Konzern in den ersten sechs Monaten 140,1 Mio. Euro (Vorjahr: 61,1 Mio. Euro) um. Dabei erzielte der Technologie- und Dienstleistungsanbieter für die Herstellung von Solarzellen und Solarsilizium ein EBIT in Höhe von 18,4 Mio. Euro (Vorjahr: 9,0 Mio. Euro).

Der Auftragsbestand stieg im ersten Halbjahr um 515,7 Mio. Euro auf 978,3 Mio. Euro zum 30. Juni 2008. Ein besonders starkes Wachstum konnte man dabei im Geschäftsbereich Solarsilizium verzeichnen. Hier stieg der Auftragsbestand von 107,7 Mio. Euro zum 31. Dezember 2007 auf 435,0 Mio. Euro zum 30. Juni 2008. Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung hält der Vorstand an seiner Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2008 von 330 bis 350 Mio. Euro und einer EBIT-Marge von mindestens 12,5 Prozent fest.

Salzgitter, Hochtief und Vivacon

Aus den Unternehmen kamen mal wieder durchaus positive Signale. Die Salzgitter AG konnte erneut überzeugen. Der Umsatz erreichte im ersten Halbjahr 6,23 Milliarden Euro und lag damit knapp ein Drittel über dem Vorjahreswert. Analysten hatten nur mit 5,93 Milliarden Euro gerechnet. Beim Vorsteuergewinn verbuchte Salzgitter einen leichten Rückgang von 664 auf 646 Millionen Euro. Der Überschuss lag hingegen mit 437 deutlich über dem Vorjahresniveau. Die Hochtief AG erhöhte damit die Prognose für das Gesamtjahr.

Hochtief konnte den Gewinn mit 47 Millionen Euro erneut toppen. Erwartet wurden hier 43 Millionen Euro Gewinn. Die Vivacon AG konnte ein Umsatzwachstum von 20 Prozent verzeichnen, musst aber einen Rückgang beim EBIT hinnehmen Der Vorstang hält unverändert an den Jahreszielen fest. Besonders positiv sin hier die deutlich gestiegenen regelmäßigen Einnahmen aus dem Erbbaurecht.

Die Konjunkturzahlen hingegen sind alles andere als erfreulich. Die deutsche Wirtschaft schrumpft zum ersten mal seit vier Jahren wieder. Das Bruttoinlandsprodukt sank im zweiten Quartal um 0,5 Prozent im Vergleich zum ersten Vierteljahr. Einen so starken Rückgang hatte es zuletzt Anfang 2003 gegeben. Auch die Aussichten sind nicht rosig. Die meisten Experten erwarten auch in den kommenden Monaten eine schwache Konjunktur. Als wichtigste Gründe dafür gelten die geringere Nachfrage aus dem Ausland und die Kaufkraftverluste der Verbraucher durch die hohe Inflation

Die Vivacon AG steigert in Q2 2008 EBIT um 35%

Die Vivacon AG erwirtschaftete im zweiten Quartal 2008 einen Umsatz von EUR 39,5 Mio., was einer Steigerung zum Vorjahresquartal von 20% entspricht. Das Transaktionsvolumen ging im Vergleich zum Vorjahresquartal auf EUR 108,8 Mio. zurück (Q2 2007: EUR 262,6 Mio.). Im zweiten Quartal wurden insgesamt 2.410 Wohnungen an private und institutionelle Investoren veräußert.

Das EBIT verbesserte sich um 35% auf EUR 17,1 Mio. im zweiten Quartal 2008 (Q2 2007: EUR 12,7 Mio.) und das Vorsteuerergebnis erreichte EUR 9,7 Mio. nach EUR 15,0 Mio. im Vorjahresquartal. Die Marktbewertung der Sicherungsinstrumente (Inflations-und Zinsswaps) habe das Vorsteuerergebnis mit insgesamt EUR 0,6 Mio. positiv beeinflusst (Q2 2007: EUR +2,9 Mio.). Der Konzerngewinn erreichte EUR 5,8 Mio. gegenüber EUR 11,7 Mio. in Q2 2007.

Das unverwässerte Ergebnis pro Aktie beträgt im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2008 EUR 0,29 gegenüber EUR 0,60 im Vorjahreszeitraum. Zum 30. Juni 2008 belief sich der Auftragsbestand auf EUR 77,5 Mio. gegenüber EUR 122,9 Mio. zum 30. Juni 2007. Im abgelaufenen Quartal hat das Unternehmen in verschiedenen Transaktionen Erbbaurechtsgrundstücke mit einem jährlichen Erbbauzins von ca. EUR 2,0 Mio. angekauft sowie im Rahmen einer  Portfoliotransaktion weitere Erbbauzinsen in Höhe von EUR 0,86 Mio. generiert. Der anfängliche Bestand an jährlichen Erbbauzinsen beträgt zum 30. Juni rund EUR 16,2 Mio. (Ende Juni 2007: EUR 10,7 Mio.), wovon bereits 40% in direkten Erbbaurechtsakquisitionen erworben wurden.
Der weitere Ankauf von Erbbaurechtsgrundstücke steht im Fokus der operativen Tätigkeit. Vivacon plant im  Gesamtjahr jährliche Erbbauzinsen von bis zu EUR 10 Mio. zu erwerben und geht daher davon aus, die Jahresplanung sogar ohne weitere signifikante Portfoliotransaktionen zu erreichen. Der Vorstand bekräftigt seine kommunizierte Jahresplanung von einem Konzerngewinn in Höhe von EUR 60 Mio.

Angst essen Seele auf…

Innerhalb von zwei Tagen wurden nun die Gewinne bei den Banken wieder fast vollständig vernichtet, und man fragt sich als geneigter Anleger was war eigentlich der Grund für den vorherigen Anstieg?. Der Grund war, um das nochmal kurz revue passieren zu lassen das der Ölpreis der die Märkte in den vergangenen Monaten stark belastet hatte und somit Konjunktur- und Inflationssorgen bereitete inzwischen von 145,- auf 112,- Dollar je Barrel gefallen ist.

Noch kein wirkliches Anzeichen von Normalität aber ein Anfang. Nun wurde diese gesamte Phantasie wiedermal in einer panikartigen Verkaufsaktion über 2 Tage verkauft. Runter geht halt immer schneller als rauf. Traurig ist es trotzdem, denn so eine gute Vorlage für die Märkte werden wir wohl so schnell nicht mehr sehen, und was passieren wird wenn der Ölpreis jetzt doch wieder steigen sollte, daran mag ich gar nicht denken.

Die Aufhebung für das naked short selling Verbot halte ich für das falscheste was man machen konnte und das wird sich rächen wie man sieht. Die Angst regiert an den Märkten und nicht die Hoffnung auf Besserung, die wohl heute endgültig auch beim letzten Kleinanleger zerstört worden sein dürfte. Vor ein paar Tagen konnte ich dem Markt wieder durchaus positive seiten abgewinnen, heute muß ich meine Position wohl nochmal ernsthaft überdenken.

Gut zu erkennen ist das ganze Problem an den Orderbüchern von Fannie Mae, Fredie Mac und Washington Mutual. Hier werden verunsicherte Kleinanleger abgerippt und nicht etwa größere Positionen leer verkauft. Das große Spiel um Geld mit der Angst andere Leute beginnt von vorne…

vielleicht kaufe ich mir mal wieder einen Turbo-Bull auf Öl?

Vorsicht bei STADA

Obwohl nach dem heftigen Kursrutsch nun einige Analysten wieder aufs Parkett treten und die Aktie mit „kaufen“ oder „strong buy“ empfehlen rate ich hier erstmal deutlich zu Vorsicht. Inwieweit diese Analysten Eigeninteressen verfolgen kann man ja immer nicht so genau sagen – ein Schelm wer Böses dabei denkt…Mit Kurszielen von 44,- Euro bei Independent Research und und 42,- Euro bei der SEB auf Sicht von 12 Monaten lehnen sich die beiden Finanzinstitute weit aus dem Fenster.

Ich mag der Stada Aktie das Erreichen solcher Kursziele gar nicht absprechen, die Wahrscheinlichkeit das es vorher nochmal kräftig runter gehen kann ist aber derzeit gegeben und sollte nicht vernachlässigt werden. Charttechnisch liegt die nächste Unterstützung erst bei Kursen um dei 22,40 Euro und das wäre nochmal ein Abschlag von ca. 40 Prozent. Wie anfällig der Stada Kurs ist kann man heute wieder sehr gut sehen, und da ist auch ein weiteres Abrutschen mit anschließender Stopp-Loss-Welle nicht ausgeschlossen…

Deutschland ist von einer Rezession weit entfernt…

Es sei momentan „definitiv nicht notwendig“, ein staatliches Konjunkturprogramm aufzulegen, sagte Stefan Kooths, Konjunkturexperte des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW), zu Dow Jones Newswires. Das DIW betrachte die mittleren Quartale 2008 als eine vorübergehende Schwächeerscheinung sowie eine technische Reaktion auf das starke Wachstum im ersten Quartal. „Da sehen wir jetzt noch keine Notwendigkeit, Konjunkturprogramme auszupacken“, sagte Kooths.

Experten führender deutscher Wirtschaftsforschungsinstitute haben sich mehrheitlich gegen ein Konjunkturprogramm als Antwort auf die gegenwärtige Wachstumsschwäche der deutschen Wirtschaft ausgesprochen. Erst wenn davon auszugehen sei, dass Deutschland vor einer Rezession stehe, stelle sich die Frage, ob durch klassische Instrumente der Fiskalpolitik wie etwa Steuersenkungen oder zusätzliche Ausgabenprogramme gegengesteuert werden müsse. „Aber vor einer solchen Situation sehen wir die deutsche Volkswirtschaft derzeit nicht“, sagte Kooths.

Deutschland sei von einer etwaigen Rezession „weit entfernt“, betonte auch der Chefökonom des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI), Michael Bräuninger. „Wir haben keine Rezession und sollten die Konsolidierung weiter betreiben“, betonte er. Zwar gebe es einen Rückgang in zweiten Quartal, im gesamten ersten Halbjahr aber sei die Entwicklung nicht dramatisch. „In der jetzigen Situation halte ich ein Konjunkturprogramm für nicht sinnvoll“, betonte auch Bräuninger.

Die derzeit von einigen Politikern gemachten Vorschläge sind nach Auffassung von DIW-Experte Kooths „eigentlich keine Konjunkturprogramme, sondern andere politische Maßnahmen, die man verfolgt und von denen man sich jetzt verspricht, sie leichter durchsetzen zu können, dass man ihnen auch noch das Mäntelchen der Konjunkturstimulierung umwirft“. Das sei relativ durchsichtig und habe mit Konjunkturprogrammen überhaupt nichts zu tun, kritisierte der DIW-Experte.

Quelle: Dow Jones Newswires

Canadian Solar Zahlen gut aber nicht gut genug?

Die Zahlen zum abgelaufenen Quartal von Canadian Solar sind heute rausgekommen und die waren ganz ordentlich. Wie schon gestern gesagt wurde die Latte von LDK Solar jetzt etwas höher gehängt und andere Konzerne müssen sich daran messen lassen. Die Zahlen waren gut aber nicht gut genug hat der Markt entscheiden, denn die Aktie fiel sowohl im nachbörslichen US Handel schon als auch hierzulande- Wobei die Umsätze sicherlich nicht repräsentativ sind und erst bei US Börseneröffnung klar werden sollte wohin die Reise für Canadian Solar heute geht. Der Vollständigkeit halber hier die englischen Auszüge aus der Meldung..

Net revenues for the quarter were $212.6 million (including $5.1 million of silicon material sales), compared to net revenues of $60.4 million for the second quarter of 2007 (including $2.7 million of silicon material sales) and $171.2 million for the first quarter of 2008 (including $2.2 million of silicon material sales). Net income for the quarter was $10.5 million, or $0.36 per diluted share, compared to a net loss of $2.9 million, or $0.11 per diluted share, for the second quarter of 2007 and net income of $19.0 million, or $0.61 per diluted share, for the first quarter of 2008. Excluding share- based compensation expenses of $2.3 million and a one-time non-cash debt conversion charge of $10.2 million, non-GAAP net income for the quarter is $23.0 million, or $0.78 per diluted share.

For the rest of the year and for 2009, we are maintaining our positive outlook for growth in both net revenues and MW shipments. We are increasing our 2008 revenue guidance to $850 – $970 million from the previously guided $750 – $870 million. Based on current sales and supply agreements and market forecasts, we reiterate our 2009 shipment target of 500 – 550MW. The 2009 target includes about 400 MW of regular solar modules and 100 – 150 MW of e- Modules.

Georgien und Russland im Cyberkrieg

Während sich die politische Situation zwischen Georgien und Russland wieder etwas zu entspannen scheint gibt es eine neue Form der Kriegsführung die die Russen nun wohl für sich endeckt haben. Der Cyberkrieg! Die Website des georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili war zu einem Provider in die USA umgezogen nachdem die Seite mehrfach von russischen hackern attakiert wurde. Die meisten dieser Angriffe wurden durch eine Firewall blockiert und dem FBI gemeldet.

Die ursprünglichen Server in Georgien wurden am Wochenende von Russen mit Angriffen überschwemmt und blockiert, sagte Nino Doijashvili, die Chefin von Tulip Systems. Die gebürtige Georgierin bot der Regierung sofort ihre Hilfe an, um die Websites president.gov.ge und die eines georgischen Fernsehsenders, rustavi2.com, auf die Server ihrer Firma zu verlegen. Doijashvili sagte, die Hackerangriffe könnten nach Moskau und St. Petersburg zurückverfolgt werden.

Die Stiftung Shadowserver, die Internetangriffe beobachtet, teilte mit, sie habe Anweisungen an sogenannte Botnets beobachtet, georgische Websites anzugreifen. Botnets sind Netzwerke von Computern, die von Hackern gesteuert und für Angriffe auf andere Rechner benutzt werden. Am Montag hatten Hacker auch die Website des georgischen Parlaments übernommen und sie durch ein Bild ersetzt, das den georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili in die Nähe von Adolf Hitler rückt.

LDK Solar unterzeichnen den 10ten Langfristvertrag!

Heute gab das chinesische Solarunternehmen LDK Solar bekannt das man einen weitern Langfristvertrag über 5 Jahre mit  XL Telecom & Energy Limited über die Lieferung von Solar-Wafern unterzeichnet habe.  Im in den Jahren von 2009 bis 2013 wird LDK Solar demnach 300 MW an multicrystallinen Silicon Solar Wafern an XL Telecom & Energy Limited liefern. damit sichert sich die Firma einen weiteren langfristigen Absatzpartner für ihre Produkte. Die Produktionen der nächsten Jahre sind damit, und mit den voran gegangenen 5 bis 10 Jahres-Verträgen bereits jetzt zu über 80 Prozent abverkauft schätzt man.

Anbei noch eine sehr interessanter Kommentar von seekingalpha.com

Karstadt Konsum schwächelt auch unter Arcandor

Der Einzelhandels- und Touristikkonzern Arcandor AG musste im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2007/08 einen Rückgang beim EBITDA hinnehmen. Wie der Konzern heute erklärte, lag der bereinigte Konzernumsatz wechselkursbereinigt auf Vorjahresniveau. Auf Euro-Basis sank er um 4,1 Prozent. Die Entwicklung der Geschäftsbereiche im dritten Quartal verlief bei Thomas Cook und Primondo positiv.

Allerdings wurden diese Ergebnisverbesserungen durch einen deutlichen Ergebnisrückgang bei Karstadt überkompensiert. Das bereinigte EBITDA der operativen Bereiche sank um rund 20 Prozent. Im laufenden Geschäftsjahresverlauf soll das Gesamtjahresziel eines bereinigten operativen EBITDA von mehr als 800 Mio. Euro erreicht werden. Für das Geschäftsjahr 2008/09 erwartet das Management einen währungsbereinigten Ergebniszuwachs auf mehr als 1,1 Mrd. Euro. Ursprünglich war eine Ergebnissteigerung auf 1,3 Mrd. Euro vorgesehen.

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