Salzgitter, Hochtief und Vivacon

Aus den Unternehmen kamen mal wieder durchaus positive Signale. Die Salzgitter AG konnte erneut überzeugen. Der Umsatz erreichte im ersten Halbjahr 6,23 Milliarden Euro und lag damit knapp ein Drittel über dem Vorjahreswert. Analysten hatten nur mit 5,93 Milliarden Euro gerechnet. Beim Vorsteuergewinn verbuchte Salzgitter einen leichten Rückgang von 664 auf 646 Millionen Euro. Der Überschuss lag hingegen mit 437 deutlich über dem Vorjahresniveau. Die Hochtief AG erhöhte damit die Prognose für das Gesamtjahr.

Hochtief konnte den Gewinn mit 47 Millionen Euro erneut toppen. Erwartet wurden hier 43 Millionen Euro Gewinn. Die Vivacon AG konnte ein Umsatzwachstum von 20 Prozent verzeichnen, musst aber einen Rückgang beim EBIT hinnehmen Der Vorstang hält unverändert an den Jahreszielen fest. Besonders positiv sin hier die deutlich gestiegenen regelmäßigen Einnahmen aus dem Erbbaurecht.

Die Konjunkturzahlen hingegen sind alles andere als erfreulich. Die deutsche Wirtschaft schrumpft zum ersten mal seit vier Jahren wieder. Das Bruttoinlandsprodukt sank im zweiten Quartal um 0,5 Prozent im Vergleich zum ersten Vierteljahr. Einen so starken Rückgang hatte es zuletzt Anfang 2003 gegeben. Auch die Aussichten sind nicht rosig. Die meisten Experten erwarten auch in den kommenden Monaten eine schwache Konjunktur. Als wichtigste Gründe dafür gelten die geringere Nachfrage aus dem Ausland und die Kaufkraftverluste der Verbraucher durch die hohe Inflation

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