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Wacker Construction mit Gewinnwarnung

Vor noch nicht gar so langer Zeit ist der Hersteller für Baumaschinen, Wacker Construction an die Börse gegangen. Damals unter großem Getöse, die Erstnotiz war mehrfach überzeichnet und jeder wollte die Aktien zu Schnäppchenpreisen um die bekommen. Der Baubranche wurde damals noch ein nie gesehener Boom prophezeit und gerade die China-Phantasie ließ Euphorie ausbrechen. Heute ist es sehr still geworden um die Aktie von Wacker. Seit dem Börsengang ist der Titel nach einem kurzen Hin und Her eigentlich nur gefallen. Zu allem Über brachte der Konzern dann gestern auch noch eine Gewinnwarnung raus.

Die Wacker-Construction-Aktie stürzt zu Handelsauftakt auf 6,52 Euro ab. Das bedeutet einen Abschlag von 16 Prozent im Vergleich zum Xetra-Schlusskurs von 7,80 Euro. Allerdings hatte der SDax-Titel bereits im Parketthandel am Donnerstagabend deutliche Einbußen auf 7,00 Euro erlitten. Damit häufen sich bei denjenigen Anlegern, die den Titel seit dem Börsengang im Sommer 2007 halten, bereits Kursverluste von über 70 Prozent.

Am Donnerstagabend teilte der Konzern nach Xetra-Schluss mit, dass er seine Geschäftsziele nach unten schrauben müsse. Das Unternehmen, das sich nach der Fusion mit der österreichischen Neuson künftig „Wacker Neuson“ nennt, korrigierte seine Prognose für das laufende Jahr nach unten. Das SDax-Unternehmen rechnet nun mit einem Umsatz von mindestens 870 Millionen Euro und einer operativen Umsatzrendite (Ebitda-Marge) nach Kaufpreisallokation von mindestens elf Prozent. Die bisherige Erwartung lautete auf mehr als eine Milliarde Umsatz und eine Ebitda-Marge von mindestens 17 Prozent.

Charttechnisch sieht die Aktie echt übel aus, jedoch könnte sich ein Kauf zwichen 6,50 und 7,- Euro langfristig als sehr lohnend erweisen, wenn die Konjunktur wieder anzieht.

LDK Solar, Suntech Power und Trina Solar

Trotz der überzeugenden Zahlen von First Solar konnte sich der amerikanische Solarmarkt getern mal wieder nicht so entwickeln wie es eigentlich hätte sein sollen. Die chinesischen Solarwerte notierten am Abend sogar teilweise deutlich im Minus. Das könnte zum einen an dem Ölpreis liegen der gestern wiedermal deutlich nachgegeben hat und zum anderen sicherlich auch an der nach wie vor sehr hohen Shortquote die hier im Gegensatz zu Fannie Mae und Freddie Mac, wo derzeit naked short selling verboten ist, immer noch existent ist. Beim Ölpreis allerdings habe ich ja festgestellt das die Korrelation nicht unbedingt gegeben ist und die Solarwerte wie LDK, FirstSolar, JaSolar und Co. durchaus ihr Eigenleben führen.

Ehrlich gesagt weiß ich auch nicht mehr wirklich was die Kurse dieser Unternehmen bewegt, oder eben seit Monaten nicht bewegt. Fundamental und verglichen mit europäischen Mitbewerbern sind die Aktien bezogen auf die zu erwartenden 2009er Gewinne viel zu günstig. Die Zukunftsperspektiven sind extrem gut und es gilt als so gut wie sicher das chinesische Solarzellen den Markt in den kommenden Jahren dominieren werden. Das hilft nur dem Anleger nicht wirklich viel denn seit Wochen bewegen sich die Aktien unter kleiner werdenden Schwankungen seitwärts oder abwärts.

Ich habe mir gestern mal wieder die Mühe gemacht die Aktien auch mal aus dem aktuellen charrtechnischen Blickwinkel zu zu betrachten. Bei LDK Solar hat sich in den letzten Wochen eine Flagge ausgebildet die bei 32,- Dollar ihre Unterstützung findet. Bei Suntech ist es ähnlich, hier gilt die Marke von 30,- Dollar als Unterstützung. Trina Solar sollte kurzfristig die Marke von 28,- Dollar halten können und befindet sich damit ebenfalls noch im grünen Bereich.

Ich hätte gestern schon mit dem Ausbruch nach oben gerechnet, aber der Markt wollte mal wieder nicht so wie ich. Der Ausbruch in irgend eine Richtung steht aber wahrscheinlich unmittelbar bevor. D.h. Anleger die jetzt Wochenlang gelitten haben können das nun auch noch abwarten. Vielleicht hat sich die ganze Warterei ja zum Schluss doch noch gelohnt!

Sumitomo, BMW, Linde, General Motors

Heute mal wieder fallende Kurse in Asien. Nicht verwunderlich nachdem die USA gestern ebenfalls negativ geschlossen hatte. Mit Verlusten von über zwei Prozent notieren heute die Indizes in Tokio, Shanghai und Co. Zu schlecht waren die Nachrichten von der Konjunkturseite aus den USA sowie die einzelnen Unternehmensnachrichten im asiatischen Raum im Speziellen aus dem Finanzsektor.

Titel wie Sumitomo NEC Corp. und Santos drücken auf Grund von deutlich fallenden Gewinnen auf die Stimmung. Autobauer wie z. B: Mazda Motor Corp und Suzuki haben es weiter ebenfalls schwer und kämpfen mit deutlich nachgebenden Absatzahlen. Der Autokonzern BMW hat nach einem schwachen zweiten Quartal seine Jahresprognose gesenkt. Im zweiten Quartal ging der Gewinn bereits deutlich zurück. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern brach um 58 Prozent auf 425 Millionen Euro ein

Linde vermeldete heute einen Umsatzanstieg um 13 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro. der Gewinn konnte um 15,4 Prozent gesteigert werden und somit wurde der Gesamtausblick für das laufende Jahr bestätigt. Neben den gestern gelieferten Zahlen von der Deutschen Börse AG sind das ebenfalls sehr erfreuliche Date die hoffentlich heute die schlechten Nachrichten a la BMW etwas kompensieren können. Mit Spannung werden wohl heute die Quartalszahlen von General Motors am Nachmittag erwartet. Hier wird dann wohl auch der Weg der Autoaktien in den nächsten Tagen klarer werden. Ebenfalls spannend dürften die US-Arbeitsmarktdaten für Juli werden, hier wird ein Rückgang um 75000 Stellen erwartet…

Deutsche Börse glänzt mit guten Zahlen

Die Deutsche Börse AG hat im zweiten Quartal so gut verdient, das trotz der widrigen Umständer das Jahrsergebnis wohl auch diese Jahr gesteigert werden kann.

Der Frankfurter Börsenbetreiber hat im zweiten Quartal ungeachtet rückläufiger Handelsvolumina am Aktienmarkt bei Umsatz und operativem Ergebnis zugelegt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebita) der nach Marktkapitalisierung noch vor der Nyse Euronext und der Terminbörse CME rangierenden Deutschen Börse stieg um 17 Prozent auf 375,1 Millionen Euro und übertraf damit die Schätzungen der Analysten. Dabei war im Ebita des Vorjahreszeitraums von 321,8 Millionen Euro noch ein außerordentlicher Ertrag von 10 Millionen Euro aus einem Grundstücksverkauf in Luxemburg enthalten.

Das starke Niveau des ersten Quartals 2008, mit dem der Marktbetreiber auf nahezu allen Ebenen einen neuen Rekord aufgestellt hatte, wurde allerdings – wie erwartet – nicht erreicht. Der Gruppenumsatz sei um acht Prozent auf 585,5 Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Abend mit. Hinzuzurechnen seien Nettozinserträge aus dem Bankgeschäft in Höhe von 59,2 Millionen Euro.

Das Ergebnis im ersten Halbjahr bestätigt die Erwartung des Börsenbetreibers, in diesem Jahr trotz der derzeitigen Widrigkeiten an den Finanzmärkten ein höheres Ergebnis zu erwirtschaften. 2007 hatte die Deutsche Börse ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen von 1,3 Milliarden Euro erzielt.

Hertie ist pleite

Wie ich soeben im Radio hören konnte ist Hertie, eine der größten deutschen Kaufhausketten pleite. Die Probleme fingen wohl an nachdem ein britischer Investor Dawnay Day sich vor ein paar Jahren hier eingekauft hatte. Es hieß weiter das ein Insolvenzverwalter nun die noch oder nahezu profitablem Standorte prüfen wolle um eine möglich Weiterführung des Unternehmens zumindest in Teilbereichen sicher zu stellen. Hertie beschäftigt derzeit ca 4.000 Mitarbeiter. Von 30 Millionen Euro Minus ist die Rede. Hertie will trotzdem die Geschäfte wie gehabt weiterführen und die Arbeitsplätze erhalten.

Der britische Haupteigentümer Dawnay Day kämpft bekanntlich ebenfalls mit finanziellen Problemen. Er und die britische Unternehmensberatung Hilco hatten die Warenhäuser einschließlich der Grundstücke 2005 vom damaligen Karstadt-Quelle-Konzern für 500 Millionen Euro gekauft und später in Hertie umbenannt.

First Solar mit Top Zahlen, Solarworld vor Übernahme?

Gestern nachbörslich kamen die von einigen sehnsüchtig erwarteten Zahlen von First Solar und die waren überzeugend. Mit einem Revenue von $267.0 Millionen Dollar , sprich Gewinn je Aktie von $0.85 dürften die Aktionäre zufrieden sein. Die Schätzungen für das kommende Quartal liegt nun bei $0.92. Der Kurs von Firstsolar hat darauf hin nachbörslich auf bis zu 315,- Dollar angezogen und es dürfte schwierig werden noch ein paar Stücke unter 300,- Dollar zu ergattern.

Der Ölpreis hat sich gestern wieder von seinem Zwischentief erholt und notiert heute wieder 3,5 Prozent höher bei 127,- Dollar je Barrel. Dies dürfte gestern dann auch wieder etwas auf die allgemeine Börsenstimmung gedrückt haben, oder hat zumindest verhindert das sich der Anstieg weiter fortsetzen konnte. Dennoch, auch wenn die Korrelation zwischen Ölpreis und den Kursen der Solarwerte in den letzten Wochen nicht unbedingt erkennbar war, könnte dies zumindest heute zusätzlich dazu führen das sich die Solarwerte besser entwickeln als der Gesamtmarkt.

Solarworld wird heute ebenfalls noch die Daten zum zweiten Quartal veröffentlichen. Die Aktie konnte gestern bereits um über 10 Prozent zulegen. Dies aber in erster Linie auf Grund von Übernahmegerüchten. Nach Spekulationen um ein Übernahmegebot von GE für Solarworld werde nun geschaut, wer noch als Übernahmekandidat in Frage komme hieß es. Der gesamte Sektor konnte gestern kräftig zulegen…

Rebound bei chinesischen Solarwerten?

Besonders stark präsentierten sich gestern mal wieder die chinesischen Solarwerte wie LDK Solar, Trina Solar. JASolar und Solarfun, aber auch die anderen Vertreter wie Suntech und Firstsolar konnten getsern nach den Abschlägen der letzten Wochen wieder deutlich zulegen. bemerkenswert ist dies insofern das dies an einem Tag passiert an dem der Ölpreis wiedermal ordentlich nachgibt. Der Ölpreis fiel gestern seit langem mal wieder unter die Marke von 1,20 Dollar je Barrel und steuert damit auf mein erstes Kursziel von 118,- Dollar zu.

der gesunkene Ölpreis dürfte auch heute wieder die Börsen befeuern. Es war ein starker und teilweise sehr überzeugender Tag gestern. Trotz, oder vielleicht gerade wegen der Nachrichten von Merill Lynch gestern und der geplanten großen Kapitalerhöhung sind die Banken und sonstigen Finanztitel gestern wieder durchgestartet. Bank of America, JP Morgan und Amerikan International führen die gestrige Gewinnerliste mit Zuwächse von über 12 Prozent an. Die Kursgewinne im asiatischen Raum ließen natürlich heute Nacht dann auch nicht auf sich warten, allerdings ist die Stimmung dort etwas verhaltener.

Ich bin gestern abend schon wieder mit den ersten Positionen eingestiegen und werde heute mal wieder die Depots aufstocken um den Swing-Trade mit zu nehmen. Das könnte mal wieder der Startschuss für eine mehrtägige Erholung gewesen sein.

Toyota schwächelt auch

Es war heute nicht anders zu erwarten. Die Börsen in Asien sind alle im Minus nach den äusserst schwachen Vorgaben der US Märkte gestern. Heute gehören unter anderem die Technologiewerte mal wieder zu den Top-Verlierern. Die Zahlenflut in dieser Woche dürfte auch heute und in den kommenden Tagen die Anleger auf Trab halten.Es ist schon eine aussergewöhnliche Woche mit der Vielzahl an Nachrichten.

Besonders gebeutelt sind nach wie vor neben den Finanzaktien die Autobauer und auch die Fluggesellschaften. Gestern meldete sich unter anderem Toyota zu Wort und prognostizierte ebenfalls einen Absatzrückgang. Toyota werde weltweit nun voraussichtlich 9,5 Millionen Fahrzeuge verkaufen, teilte das japanische Unternehmen mit. Bislang hatte Toyota einen Absatz von 9,85 Millionen Fahrzeugen in Aussicht gestellt. Die weltweite Fahrzeug-Produktion bei Toyota dürfte damit um ein Prozent auf 8,43 Millionen Fahrzeuge fallen. das ist der erste Absatzrückgang seit über sieben Jahren.

Im Verlaufe des Tages wird es noch einige sehr interessante  Unternehmensberichte und Konjunkturindikatoren geben die ich dann zumindest teilweise hier reinstellen werde. Unter anderem erwartet uns heute das US Verbrauchervertrauen der Uni Michigan und Zahlen von IDS Scheer, SAP, Morphosys, Krones, Pfeiffer Vakuum. DAB Bank und Südzucker. 


Gemischtes Bild bei den Unternehmensdaten

Die kurze Freude der vergangenen Tage scheint wieder komplett verpufft zu sein. Ich bin froh das ich vor ein paar tagen wieder fast alle Positionen glatt gestellt habe und harre nun der Dinge die da kommen. in dieser Woche stehen noch eine ganze Reihe von Unternehmens- und Konjunkturdaten auf der Agenda und es ist schwer abzusehen wie diese ausfallen werden. Jedoch dürften die heutige Ergebnisse von Bilfinger Berger und Stada schon mal einen kleinen Vorgeschmack darauf gegeben haben was passieren kann wenn die Zahlen nicht nach dem Gusto des Marktes ausfallen.

Gute Zahlen hingegen gab es von Kraft Foods. das Unternehmen hat den steigenden Energie- und Getreidepreisen im zweiten Quartal erfolgreich getrotzteund überraschend seinen Gewinn und seine Geschäftsprognosen erhöhte. Auch der US-Telekomkonzern Verizon lag dank seines starken Mobilfunk-Geschäfts mit dem Quartalsergebnis über den Erwartungen.

Es dürfte also eine spannende Woche werden und momentan ist es mir lieber an der Seitenlinie zu stehen und erstmal zu beobachten was noch alles passiert..

500 Milliarden Dollar Defizit

das Sümmchen muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.Neben dem allgemeinen Wertverfall amerikanischer Aktien und damit einer immensen Wertvernichtung ebenso wie bei den privaten Eigenheimen die als Altersvorsorge wohl bald ausgedient haben könnten ist die Lage in Punkto Staatsverschuldung absolut katastrophal.

Das Bilanzdefizit für 2009 schätzen die Amerikaner inzwischen auf fast 500 Milliarden Dollar und somit nochmal über 20 prozent schlechter als die eh schon sehr skeptischen Schätzungen noch vor ein paar Wochen. Das US-Präsidialamt werde heute seine Schätzung auf 490 Mrd. $ anheben, sagte ein Regierungsvertreter. Grund hierfür sind neben Finanzkrise, Rohstoffboom, Irakkrieg der Abschwung in der größten Volkswirtschaft und das deshalb neu aufgelegte Konjunkturprogramm.

Die Bush Regierung hat es nicht geschaft der immensen Staatsverschuldung auch nur ansatzweise die stirn zu bieten und somit dem amerikanischen Volk wohl eine last für die nächsten Jahre aufgezwungen. es wird nicht leicht sein für den nächsten US Präsidenten die US wirtschaft wieder auf den Erfolgspfad zurück zu führen, egal wer ab januar dann im weißen haus sitzen wird. Die US-Wirtschaft leidet unter den Folgen der Finanzkrise sowie den hohen Lebensmittel- und Energiepreisen, die die Kaufkraft und potenzieller Investitionen aufzehren.

Porsche macht mehr Gewinn als Umsatz

Grund sei vor allem die Neubewertung der 31-prozentigen Beteiligung an Volkswagen, berichtet „Der Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe. Insgesamt werde für das am 31. Juli endende Geschäftsjahr ein Gewinn von mehr als elf Milliarden Euro bei 8,6 Milliarden Euro Umsatz erwartet.

Mit dem Verkauf von Autos werde Porsche dagegen einen Gewinn von 1,2 Milliarden Euro einfahren, schreibt das Magazin. Allein rund 5,9 Milliarden Euro Profit dürfte der Konzern nach Schätzung des Credit-Suisse-Analysten Arndt Ellinghorst durch die Neubewertung seines VW-Pakets erzielen. Geschäfte mit Aktien-Optionen würden weitere 3,5 Milliarden Euro einbringen. Dividenden und anteilige Gewinne des VW-Konzerns brächten den Stuttgartern zusätzlich über 900 Millionen Euro ein.

Das ergebnisabhängige Gehalt von Porsche-Chef Wendelin Wiedeking könne mit dem hohen Gewinn auf 100 Millionen Euro steigen.

Down Under verunsichert, Ryanair schockt!

In Asien starten die Indizes heute sehr verhalten in die neue Woche, nahezu unverändert beenden hier wohl fast alle Börsen den ersten Börsentag. Inzwischen schlägt die Kreditklemme auch dort teilweise voll durch. heute kamen neue Zahlen und Daten aus Down Under. Der australische Bankenbereich ist in der Krise. das Konsumentenvertrauen ist auf dem absoluten Tief und auch die sonstigen Konjunkturbarometer befinden sich auf dem Stand von 1991.

Der Ölpreise sollte in dieser Woche weiter nachgeben und dies sollte auch zu einer weiteren Erholung an den Märkten führen. Der Dollar hingegen, oder andersrum der Euro ist gegenüber der US Währung immer noch zu stark. Aber der Dollar befindet sich gerade erstmal an einer spannenden Marke an der sich entscheiden muß ob die 1,60 nun doch noch nachhaltig überwunden werden, der ob die Überbewertung des Euro nun allmählich wieder abgebaut werden kann.

Diese Woche dürfte aber in erster Linie von Unternehmenszahlen bestimmt werden. Aus dem Dax legen BASF, Bayer, Continental, Deutsche Bank, Deutsche Börse, Deutsche Post, FMC, Lufthansa, Metro, Postbank und Siemens und Geschäftszahlen vor, dazu je neun weitere Gesellschaften aus dem MDax und TecDax. Nach wie vor dürfte es für sie Autobauer und die Fluggesellschaften sehr schweirig werden, wie man hier sehen kann…
Den Anfang der schlechten Nachrichten für diese Woche machte Ryanair heute. Vom irischen Billigflieger Ryanair gibt es schlechte Nachrichten. Europas größter Billigflieger hat wegen der hohen Ölpreise im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2008/09 einen Gewinneinbruch um 85 Prozent auf 21 Millionen Euro erlitten. Sollte sich der Ölpreis auf dem derzeitigen Niveau halten, werde das Ergebnis im Gesamtjahr zwischen der Gewinnschwelle und einem Minus von 60 Millionen Euro liegen.

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