Hewlett Packard kann überzeugen. Postbank wird verkauft.

Trotz des gestrigen extrem schlechten Handelstages in Europa und den USA sind die asiatischen Märkte heute im Plus. Die Verluste der letzten Tage konnten somit erst einmal gestoppt werden. Hier dürften auch die jüngsten Zahlen von HP eine Rolle gespielt haben, denn besonders die asiatischen Technologiewerte konnten sich heute Nacht wieder gut erholen. Besonders in China ging es heute weider aufwärts. Der chinesische Leitindex gewann heute satte 6 Prozent hinzu.

Hewlett Packard, der weltgrößte PC-Hersteller konnte seinen Gewinn im dritten Quartal durch das internationale Geschäft mit Notebooks und Druckern steigern. Der Nettogewinn sei in den drei Monaten bis Ende Juli auf 2,5 Mrd. Dollar von 1,78 Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum gestiegen, teilte HP am Dienstag nach US-Börsenschluss mit. Der Umsatz kletterte um zehn Prozent auf 28 Mrd. Dollar. Analysten hatten mit 27,4 Mrd. Dollar gerechnet.

Die europäischen Futures legen minimal zu sodass ich heute von einer leichten Erholung ausgehe. Der Tag dürfte ein ganz entscheidender bei der Postbank werden. Dem Vernehmen nach bieten Deutsche Bank, Spaniens Santander und die niederländische ING für das Institut, dessen Börsenwert auf 6,6 Mrd. Euro geschrumpft ist. „Wegen der Finanzkrise wird allerdings nicht gerade mit Hochdruck verhandelt“, sagten Insider. Vor drei Monaten war die Postbank noch rund 9,9 Mrd. Euro wert gewesen. Allerdings haben auch die Aktienkurse der Bieter erheblich gelitten – und damit die finanziellen Voraussetzungen, einen milliardenschweren Zukauf zu stemmen

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