Arques übernimmt Siemens Gigaset Sparte

Für 45 Millionen Euro hat die Arques Industries aus Starnberg  die Gigaset-Sparte von Siemens übernommen und erhält dafür vom Mutterkonzern noch eune zweckgebundene Mitgift von 50 Millionen Euro. Auf den ersten Blick ein Super Deal würde wohl jeder sagen, und der aktienkurs der Starbnerger Beteiligungsfirma konnte daraufhin heute um bis zu 10 Prozent zulegen. Ob diese Euphorie nach den zuletzt veröffentlichten und doch eher schlechten Quartalszahlen gerechtfertigt ist bleibt noch abzuwarten.

Die Mitbewerber um den Deal hatten deutlich weniger als Kaufpreis angeboten und somit drängt sich die Frage auf ob man bai Arques mal wieder über wert eingekauft haben könnte. Neben Arques hatte Siemens dem Pressebericht zufolge auch mit der US-Firma Gores und dem Münchner Investor Orland, gemeinsam mit der Beratungsfirma Keylens, über einen Verkauf verhandelt. Ursprünglich war der Markt davon ausgegangen das die Assets aus der Gigaset Sparte sogar für einen symbolischen Wert zu erwerben seien, sprich umsonst. Bei Arques selbst war man der Meinung, die Beteiligung sei „zu sehr günstigen Konditionen“ erfolgt.

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