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ProSiebenSAT 1 kauft eigene Aktien zurück

Mit einem satten Aufschlag von 32% ging die ProSiebenSAT 1 Aktie am Freitag aus dem Rennen. Ursache für die Rally ist die Ankündigung des Unternehmens bis zu 4,9 Millionen stimmrechtslose Vorzugsaktien über die Börse zurückkaufen zu wollen. Damit sollen in erster Linie die Aktienoptionen der Führungsriege von KKR und Permira bedient werden – die beiden Finanzinvestoren sind die Mehrheitseigner von ProSiebensSat1.

Analysten äußerten sich skeptisch zu dem Rückkaufprogramm. Zwar seien Aktienrückkäufe allgemein als ein positives Signal zu betrachten, die immer für eine kurzfristige Erholung der entsprechenden Titel sorgen. Zudem profitiere die Aktie von der auf dem G 20-Gipfel beschlossenen Bereitstellung zusätzlicher Geldmittel. Da ProSiebenSat1 mehrheitlich von Finanzinvestoren kontrolliert wird, hoffen die Anleger jetzt, dass eine Normalisierung der Finanzmärkte auch den Zugang zu neuen Krediten erleichtern dürfte, so ein Händler.

Analyst Marcus Sander von Sal. Oppenheim betrachtet den Aktienrückkauf allerdings mit Skepsis. Angsichts der hohen Verschuldung von ProSiebensSat1 sei es fraglich, ob es nicht auch andere Möglichkeiten gegeben hätte, die Anreize für die Manager zu steigern. Er bewertet daher die Titel weiter mit „Neutral“. Dennoch hat der angekündigte Aktienrückkauf ProSiebenSat1 am Vormittag zu einem Kursfeuerwerk verholfen. Die Papiere kletterten in der Spitze um mehr als 22 Prozent und setzten sich damit an die Spitze des MDax. Für längerfristige Anleger jedoch hat sich die ProSieben-Aktie als Wertvernichter erwiesen. Im vergangenen Jahr stürzten die Titel von 15 Euro auf einen Euro ab.

Die Schuldenlast der Sendergruppe ist zwar erdrückend, das operative Geschäft dürfte sich schon bald wieder deutlich erholen. Aus der Internetbranche sowie aus klassischen Medien wie Print gibt es schon wieder erste deutlich positive Anzeichen. Dennoch sollte die ProSieben Aktie nur noch als Zock betrachtet werden. Die Großinvestoren den letzten Jahre haben Ihr Geld (meistens) verdient und dabei den Konzern extrem geschröpft. Ach wie schön war die Zeit als Leo Kirch noch das Ruder in der Hand hatte.

Gute Chancen auf weitere Gewinne

Das war eine klasse Börsenwoche würde ich sagen! Und wie versprochen werden einige von Euch wohl am Donnerstag und Freitag mit einem fetten Grinsen im Gesicht vor den Rechner gesessen haben. Die beiden Depots haben sich klasse entwickelt und es dürfte in der kommenden Woche wohl noch etwas weiter gehen. Besonders die Casinoaktien im Trading Depot machen gerade richtig Spaß. Die US Indizes haben nach einem kleinen Schwächeanfall dann doch alle noch auf Tageshoch geschlossen, und die richtigen Gewinnmitnahmen sind ausgeblieben. Statt dessen scheint nun Kaufdruck aufzukommen. In einzelnen Aktien ließ sich schon beobachten das die eh schon steigenden Kurse dann nochmal den Turbo durch Shorteindeckungen gezündet haben. Das dürfte aber bei weiter freundlichem Umfeld auch erst der Anfang gewesen sein.

Der Dow Jones hat die 8000 Punkte Marke zurückerobert und getrieben von guten Nachrichten a la Research in Motion läuft es derzeit bei den Technologiewerten besonders gut. Der Nasdaq schaffte es somit acuh über die wichtige Marke von 1600 Punkten. Der S&P 500 hat ebenfalls die nächste Wochen-Pivot-Zone bei 842 Punkten noch kurz vor Handelsschluss genommen und damit den Boden für weitere Kursanstiege bereitet. Charttechnisch stehen also alle Zeichen auf grün! Die erstaunlichen Parallelen mit der beginnenden Hausse im Jahr 2003 nach dem Platzen der Internetblase werden immer offensichtlicher. Hierzu hat auch Thomas Grüner von Grüner-Fisher Investments ein paar sehr interessante Artikel veröffentlicht die man auf wallstreet-online.de nachlesen kann.

Die nächste Handelswoche wird etwas kürzer als gewohnt denn es ist Ostern und der Amerikaner neigt dazu vor den Ferien dann doch noch ein paar Gewinne mit zu nehmen. Gegen Ende der Woche ist also etwas Vorsicht angesagt. Bei einem weiter starken Anstieg könnte der Kaufdruck der noch nicht Investierten aber entsprechend noch einmal zunehmen und die Gewinnmitnahmen mehr als kompensieren. Vieles wird wohl auch in dieser Woche von der Eröffnung der neuen Berichtssaison in den USA abhängen die traditionell mit den Zahlen von Alcoa eingeleitet wird. Durch die schwache Nachfrage der Autoindustrie sowie die deutlich gesunkenen Aluminiumpreise wird hier eher mit schlechten Zahlen gerechnet. Am Dienstag wissen wir mehr.

Twintec – ein vergessener Wert

Die Umsätze in der Aktie sind nicht nennenswert – noch nicht! Aber die Bewertung des Unternehmens um so lächerlicher. Die TWINTEC AG entwickelt, produziert und vertreibt umweltfreundliche Technologien zur Abgasminderung. In erster Linie handelt es sich dabei um innovative Produkte zur Nach- und Aufrüstung von bereits im Verkehr befindlichen Kraftfahrzeugen mit Verbrennungsmotoren sowie entsprechende Austauschprodukte.Es handelt sich also um Katalysatoren und Rußpartikelfilter. EineBranche der man durchaus für die kommenden Jahre eine gewisse Zukunftsphantasie bescheinigen könnte.

Hauptsächlich stellt sie Twintec dabei Katalysatoren und Rußpartikelfilter zur Nachrüstung oder Austausch bei älteren Lkw und Pkw Modellen her, was speziell im Zusammenhang mit der Autobahnmaut in Deutschland eine völlig neue Qualität erhält. Bemisst sich doch di künftige Gebühr nach dem Co2 Ausstoß, webnso wie die künftige Regelung bei der Kfz Steuer. Das KGV 2009e liegt derzeit bei 6,36 bei einem zu erwartenden Gewinn je Aktie 2009e 0,55 . Die Marktkapitalisierung des Unternehmens liegt derzeit nur noch bei 22,75 Euro bei einem Umsatz 2007 von 78,52 Mio Euro. Der Buchwert im vergangenen Jahr betrug  4,84 Euro je Aktie.

Die Informationspolitik der Unternehmensführung lässt allerdings schon seit geraumer Weile stark zu wünschen übrig, und gerade das dürfte noch weiter zur Verunsicherung der Anleger und den weiteren Verkäufen auf diesem Niveau beigetragen haben. Ich halte das Risko nach unten für extrem überschaubar und habe gestern eine erste position gekauft. Sicherlich gibt es momentan Aktien am Markt bei denen mehr Musik drin ist, längerfristig bin ich aber von deutlich höheren Kursen überzeugt. Der derzeitige Anstieg an den Börsen ist sehr breit angelegt und wird auch die Nebenwerte bald wieder erfassen. Das Automobilzulieferer nicht ganz „out“ sind kann man derzeit bei Conti schön sehen…

Rebound bei Research in Motion nach Hammerzahlen

Der Blackberry-Anbieter Research in Motion (RIM) hat mit einem zuletzt starken Umsatz- und Gewinnsprung die Markterwartungen übertroffen. Der Überschuss kletterte im Ende Februar abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal um mehr als ein Viertel auf 518 Mio. $. Den Umsatz steigerte RIM mit seinen Smartphones und mobilen E-Mail-Diensten sogar um 84 Prozent auf fast 3,5 Mrd. $. Als Wachstumstreiber erwies sich die neueste Generation der Blackberry-Smartphones. Der Konzern übertraf damit die Erwartungen von Analysten deutlich, die nach einer Gewinnwarnung des Konzerns im Februar mit viel weniger gerechnet hatten.

RIM gewann im vergangenen Geschäftsquartal trotz der Wirtschaftskrise etwa 3,9 Millionen neue Vertragskunden für seine Blackberry-Dienste. Insgesamt sind es nun rund 25 Millionen, teilte der kanadische Konzern am Donnerstagabend am Sitz in Waterloo (Ontario) mit. Im gesamten Geschäftsjahr 2008/09 (28. Februar) stieg der Gewinn um fast 47 Prozent auf knapp 1,9 Mrd. $. Der Umsatz schoss um 84 Prozent auf 11,1 Mrd. $ in die Höhe. Die RIM-Aktie stieg in einer nachbörslichen Reaktion um fast 20 Prozent. Bereits im Tagesverlauf hatte sie fast 8 % auf 49,09 $ zugelegt.

Historischer Wendepunkt!

Es sieht nach wie vor alles danach aus das die Bodenbildung in den Indizes nun abgeschlossen ist. Zwar konnte der Dow Jones die 8000 Punkte gestern nicht verteidigen, der S&P 500 hat das Tagesziel aber nicht nur erreicht sondern nochmal deutlich überschritten. Heute dürfte es natürlich erst einmal wieder zu leichten Gewinnmitnahmen kommen, die aber relativ schnell „abgearbeitet“ werden sollten. Die asiatischen Börsen nortieren ebenfalls nach anfänglicher Schwäche im Plus.

In Hongkong gab es nach dem gestrigen Plus von sagenhaften 7,4 Prozent heute nur noch einen Aufschlag von 0,5 Prozent. Gestützt wird der Markt auch vom chinesischen Einkaufsmanagerindex für März. Demnach hat die wirtschaftliche Aktivität im verarbeitenden Gewerbe des Landes erstmals seit sechs Monaten zugenommen. Auch die Börsen in Tokio haben sich freundlich entwickelt. Exporttitel waren dank eines schwächeren Yen gefragt. Der Nikkei-225-Index gewann zuletzt 0,5 Prozent auf 8 763 Yen.

Die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer der G20-Gruppe hatten als Lehre aus der schweren Krise am Vortag eine umfassende schärfere Kontrolle der Finanzmärkte beschlossen. Die Mittel des Internationalen Währungsfonds (IWF) zur Unterstützung von Staaten in der Krise wurden auf 750 Mrd. Dollar erhöht. Insgesamt wollen die Staaten eine Billion Dollar investieren. US-Präsident Barack Obama nannte die Ergebnisse „historisch“, „sehr produktiv“ und als einen „Wendepunkt im Streben nach wirtschaftlicher Erholung“.

Die Führer der Welt hätten sich auf „beispiellose Schritte zur Wiederherstellung von Wirtschaftswachstum“ geeinigt, sagte Obama nach dem Ende des Weltfinanzgipfels in London. Das „umfangreiche und abgestimmte“ Maßnahmenpaket werde helfen, die Konjunktur in der Welt wieder anzukurbeln, die ärmsten Ländern zu unterstützen und künftig solche Wirtschafts- und Finanzkrisen zu vermeiden. Na dann ma l los…ich denke es geht heute noch ein kleines Stückchen weiter rauf!

G-20 beschließt 5 Billionen Dollar Konjunkturprogramm

Die Teilnehmer des Weltfinanzgipfels in London haben sich also doch auf einen gemeinsamen Kurs zur Bewältigung der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise verständigt. Bis Ende 2010 sollten Maßnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur im Volumen von fünf Billionen Dollar umgesetzt werden, sagte der britische Premierminister und G20-Gastgeber Gordon Brown zum Abschluss des Gipfels am Donnerstag. Eine Billion Dollar solle an den IWF und andere Institutionen gehen. Dafür soll der IWF seine Goldreserven verkaufen.

Zudem hätten sich die G20 auf einen gemeinsamen globalen Ansatz zur Säuberung der Bankbilanzen verständigt. Steueroasen würden trockengelegt.Die Teilnemher des G-20-Gipfel haben sich nach Angaben des britischen Premierministers Gordon Brown auf sechs Kernvereinbarungen verständigt. Neben sollen Hedgefonds global reguliert werden. Das Bankgeheimnis müsse beendet werden. Brown sagte wörtlich: „Wir werden die Bankenlandschaft aufräumen und das Kreditgeschäft wieder ankurbeln.“ Für die Bankenwelt werde es neue Regeln für Bonus-Zahlungen geben. „Es gibt künftig keine Belohnung mehr für Versagen“, sagte Brown.

Die G20 sagt auch der Steuerhinterziehung den Kampf an. Steuerparadiese, die nicht mit Behörden anderer Länder zusammenarbeiten, sollen auf eine schwarze Liste. Diesen Steueroasen drohten zudem Sanktionen, sagte Brown. Die G-20 Nationen würden das größte Konjunkturpaket der Geschichte umsetzen. Die Zentralbanken würden die expansionistische Politik fortsetzen. Die G-20-Staaten würden über den Internationalen Währungsfonds (IWF) eine Billion Dollar zur Verfügung stellen. Schwellenländer sollten mehr Mitspracherecht in der globalen Wirtschaftspolitik erhalten.

Die Staats- und Regierungschefs verständigten sich zudem darauf, mit 250 Milliarden Dollar den vielfach kollabierten Welthandel wieder anzukurbeln. Das Geld soll als Versicherungen und Bürgschaften für Exportgeschäfte genutzt werden. Handelsblatt

US Autoabsatz zieht wieder an

Der seit dem vergangenen Sommer zunehmend schnellere Abschwung auf dem US-Automobilmarkt hat sich im März erstmals etwas abgeschwächt. Verglichen mit dem Vorjahr verbuchten zwar alle Hersteller erneut starke Absatzeinbußen, doch gegenüber dem Februar zogen die Verkäufe im ersten Frühjahrsmonat wie in den Vorjahren kräftig an. Der saisonal bereinigte Jahresabsatz per Ende März lag nach Erhebungen der Marktforscher von Autodata bei 9,86 Mio Fahrzeugen und damit deutlich über Analystenerwartungen und dem Februar-Wert, der mit 9,12 Mio Autos auf den niedrigsten Stand seit 1981 gefallen war.

Vertreter der US-Hersteller zeigten sich am Mittwoch erleichtert, dass die übliche Frühjahrsbelebung nicht ausgefallen ist. Getrieben von verstärkten Verkaufsanreizen setzten die fünf absatzstärksten Konzerne GM, Toyota, Ford, Chrysler und Honda im März prozentual zweistellig mehr Autos ab als im Februar. Verglichen mit dem März 2007 waren es jedoch deutlich weniger – zwischen 36% und 45% bewegte sich ihr Absatzeinbruch. Deutsche Hersteller verloren zwar ebenfalls zweistellig, doch deutlich geringer. Erste Hersteller sehen Anzeichen für eine Trendwende. Besonders optimistisch zeigten sich General Motors und Toyota, die im März 45% bzw 39% weniger Pkw und Trucks verkauft haben. GM-Verkaufsanalyst Mike DiGiovanni sprach „von ersten Zeichen einer Aufhellung“. Angesichts des sich stabilisierenden Gesamtabsatzes sehe er gute Chancen, dass 2009 insgesamt 10,5 Mio Fahrzeuge in den USA verkauft werden könnten.

Toyota-Vizepräsident Bob Carter sieht gar „sehr frühe Anzeichen für eine Bodenbildung“. In den Markt kehre etwas Optimismus zurück, sagte er. Auch der zuletzt vom Abschwung stark getroffene Sportwagenhersteller Porsche sieht erste Anzeichen für eine Stabilisierung der Lage auf dem nordamerikanischen Markt: Die Auslieferungen im März hätten 15% über den Februar-Werten gelegen, hieß es in einer Mitteilung. Porsche verkaufte 1.749 Sport- und Geländewagen in den USA, 29% weniger als noch vor einem Jahr. Ford-Manager warnten dagegen, es sei noch zu früh, von einem Boden zu sprechen, auch wenn es Zeichen gebe, dass der Markt in etwa drei Monaten wieder anziehen werde. Ford-Ökonomin Emily Kolinski Morris sagte, man habe in den vergangenen Wochen ermutigende Zeichen bekommen, dass sich der wirtschaftliche Abschwung ermäßige.

Ford hat im März 41% weniger Automobile verkauft als noch vor einem Jahr, Chrysler 39%. Der kleinste der US-Hersteller meldete stolz, er habe erstmals seit September wieder mehr als 100.000 Fahrzeuge in einem Monat abgesetzt. Erkauft haben sich die US-Hersteller das Absatzwachstum mit massiv erhöhten Rabatten. Im Schnitt wurden pro Fahrzeug 3.169 USD Nachlass gewährt, meldete Edmunds.com. Deren Verkaufsanalyst Jesse Toprak sagte, mit einer großen Erholung am US-Automarkt im Laufe des Jahres sei nicht zu rechnen, doch nach dem März sehe er für seine Absatzprognose von 10 Mio Autos mehr Aufwärtschancen als Abwärtsrisiko.

Etliche Hersteller haben zuletzt ihre Halden geräumt. So liegt der Lagerbestand der Marken Ford, Lincoln und Mercury nach Angaben der Konzernmutter inzwischen um 27% unter dem Vorjahreswert. Auch Toyota vermeldete einen Rückgang des Händlerbestandes von 18% seit Jahresbeginn. Bis Ende April werde sich der Bestand wieder normalisiert haben, sagte Toyota-Manager Carter. GM betätigte die Produktionsplanung: Im zweiten Quartal sollen 550.000 Fahrzeuge von den Bändern rollen. Im ersten Quartal waren es gerade 372.000, 58% weniger als im Jahr zuvor.

Unter den deutschen Herstellern verbuchte Porsche mit 29% noch den stärksten Absatzrückgang. Die Nachfrage nach Luxusautos der Marken Mercedes-Benz und BMW fiel um 25% bzw 24%. BMW-Manager Jim O’Donnell sagte, im vergangene Monat habe es einen Cocktail aus schlechten und guten Zeichen gegeben, aber er sei glücklich, dass die guten Zeichen etwas überwogen hätten. Vom Kleinwagen Mini setzte BMW knapp 16% weniger ab als noch vor Jahresfrist. Daimlers smart verkaufte sich dagegen 1% stärker als vor einem Jahr.

Volkswagen und Audi verbuchten mit 19,7% bzw 19,4% die prozentual geringsten Absatzverluste unter den deutschen Anbietern. VW profitierte dabei von weiter steigender Nachfrage nach dem Passat CC und Audi von einem starken Start des kleinen Geländewagens Q5 und anhaltend wachsendem Absatz des Sportcoupes A5. Audi-Manager Johan de Nysschen sagte, die Händler hätten mit ihren Verkäufen die Erwartungen des Unternehmens übertroffen.


            

Schaeffler darf nochmal!

Der angeschlagene Schaeffler-Konzern hat bei der schwierigen Suche nach einem Sanierungskonzept Zeit gewonnen. Die Banken haben sich weitgehend auf die Details einer Überbrückungsfinanzierung für das hochverschuldete Unternehmen geeinigt, erfuhr das Handelsblatt aus Finanzkreisen. Den Aufschub kann Schaeffler gut gebrauchen, denn dass der Staat mit großen Summen einspringt, ist nicht zu erwarten. Die Liquiditätshilfe von 500 Mio. Euro solle in den nächsten Tagen auf den Weg gebracht werden. Sie läuft über sechs Monate. Die Banken erwarten eine Lösung von Schaeffler innerhalb der nächsten drei bis fünf Monate. Damit ist der Spielraum von Schaeffler etwas größer geworden. Ursprünglich hatten die Banken eine Frist bis Mai gesetzt.

Das Schaeffler bisher an Zukunftskonzepten vorgelegt hat, hat nach Einschätzung der Banken zu wenig Substanz, als dass jetzt schon eine Entscheidung getroffen werden könnte. Die Gruppe müsse deutlich nachbessern. Auch mit den bisher vorgelegten Zahlen sind die Banken nach Angaben aus Finanzkreisen unzufrieden. auptproblem von Schaeffler ist die hohe Verschuldung. Die Zinsbelastung von 70 Mio. Euro sei schon in guten Zeiten für das Unternehmen nur mit einem Kraftakt zu stemmen, sagte ein Beteiligter. In Finanzkreisen hieß es, das Unternehmen könne derzeit die Zinsen bedienen und seine Lieferanten noch bezahlen. Mit der Liquiditätshilfe solle Schaeffler aber auch operativ wieder etwas Spielraum bekommen.

Bei der Suche nach einer langfristig tragfähigen Lösung sehen es die Schaeffler-Banken als wichtig an, dass sich die beiden Unternehmen Schaeffler und Conti wieder annähern und ihre Grabenkämpfe einstellen. Zuletzt hatte sich der Streit zwischen beiden Gesellschaften zugespitzt. Eine Fusion sei aber weiter sinnvoll, Synergien müssten geschöpft und Kosten gespart werden, hieß es in Finanzkreisen. Allerdings werden von den Gläubigern derzeit auch Modelle durchgespielt, ob eine Trennung von Schaeffler und Conti vorteilhafter sein könnte. Die Variante fände ich als Conti Aktionär ja immer noch ganz spannende…sicherlich sind die Synergieeffekte nicht zu unterschätzen, aber Conti dürfte ohne den Klotz Schaeffler am Bein schneller wieder aus der Krise kommen

Bodenbildung abgeschlossen!

Das sieht heute gut aus, und könnte der Tag werden auf den so viele Börsianer so lange gewartet haben. Die US Indizes sind gestern wieder schön gestiegen und haben die wichtigen Marken zurückerobert. Dem entsprechend stark präsentierten sich dann auch die Märkte in Tokio, Singapur und Hongkong und verzeichneten dicke Aufschläge. Zum Ende der ersten Sitzungshälfte steigt der Hang-Seng-Index um 5,3% bzw 717 auf 14.237 Punkte! Trotz der weiterhin extrem schwachen Arbeitsmarktdaten zeigen sich in den letzten Wochen immer häufiger konjunkturelle Erholungstendenzen. Wenn diese bisher auch noch seh zart ausfallen, so gibt es doch durchaus Anlass zur Hoffnung das das Schlimmste nun hinter uns liegen könnte.

Besonders interessant ist das nun anscheinend wieder auf breiter Font gekauft wird und alle Branchen von der Erholung profitieren. Die vorher stark gebeutelten Banken und die Autobauer, sowie Zykliker wie die Stahlindustrie sollten wohl als erstes wieder richtig anspringen. Aber noch dürfte es bei aller Euphorie viel zu früh sein die nächste Hausse aus zu rufen. Eine Stabilisierung auf dem jetztigen Niveau oder etwas drüber sowie einen mehrwöcheigen Seitwärtstrend würde ich erst einmal als großen Erfolg für die gemeinsamen Bemühungen aller Nationen und das Überleben der Weltwirtschaft in der gekannten Form bezeichnen!

Heute geht es aber Richtung Norden und das ist sicher. Die Frage ist wie weit und welche Aktien davon am meisten profitieren können. Im S&P 500 Future ist es nach wie vor die Marke von 826 Punkten die es zu überwinden gilt. Der Dow Jones will die 8000 wieder sehen und der Dax kann bis 4600 laufen. Ein gutes Zeichen für den deutschen Leitindex war sicherlich das zweimalige Testen der 4000er Marke von oben! Hier liegt die neue Unterstützung. Die Variante eines möglichen Short-Squeeze sollte in den kommenden Stunden auf jeden Fall beachtet werden. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen schönen Handelstag und weiß das Ihr heute schmunzelnd vor Euren Rechnern sitzt 🙂

Insiderkäufe bei Las Vegas Sands

Am 27. März und am 30. März hat Chairman Sheldon Adelson jeweils eine ordentliche Position eigener Aktien erworben. Insgesamt ließ sich der CEO von Las Vegas Sands das knappe 23 Millionen Dollar kosten. Da kann man schon mal von einem echten Vertrauensbeweis sprechen! Es scheint also doch nicht so schlecht bestellt zu sein um die Casinoaktie aus Las Vegas. Natütrlich würde ich mir jetzte auch einen entsprechenden Kauf bei MGM Mirage wünschen. Ein gewisser Milliardär der hier ganz groß mit an Bord ist sollte sich das wohl auch leisten können..Wir werden sehen. In jedem Falle bin ich nach wie vor überzeiugt das die Casinoaktien noch viel Spaß bringen werden und man sollte die weiter Entwicklung genau im Auge behalten um nicht eine der größten Chancen dieser Krise zu verpassen. Das hat sich wohl auch Sheldon Adelson gedacht…

Börsen im Aufwind – Erstes vom G-20 Gipfel

Dramatischer Stellenabbau in den USA. Insgesamt sind alleine im Februar 742.000 Stellen in den Vereinigten Staaten verloren gegen, und damit deutlich mehr als dies von den Marktbeobachtern erwartet worden ist. Die Talfahrt in der US Konjunktur und damit auch der Arbeitsplatzabbau setzten sich immer noch fort. Eine Besserung scheint erstmal nicht in Sicht, denn spätestens wenn General Motors nun doch in den Konkurs getrieben wird dürfte sich die Gesamtzahl der Arbeitslosen in den USA aber auch im Rest der Welt noch einmal deutlich erhöhen. Die Chancen das dieses Szenario nun doch eintritt werden täglich größer..

Die Börsen scheint dies wenig zu kümmern. Seit Börseneröffnung können sich die US Märkte mal wieder deutlich von Ihrem schwachen Start erholen und notieren aktuell im Plus. Wahrscheinlich wurden die Daten dann insgeheim doch wieder deutlich schlechter erwartet. Man fragt sich zwar als geneigter Leser solcher Mitteilungen wo da noch die Steigerung liegen soll, aber bitte mir solls erst einmal recht sein.Überraschend positiv hingegen präsentierte sich der Einkaufsmanager-Index. Der Konjunkturindex der Einkaufsmanager (ISM) stieg auf 36,3 von 35,8 Punkten und lag damit über der Konsensschätzung der Analysten (36,0 Punkte). Dies ist der dritte Anstieg in Folge.

Der Eindruck das alle Welt nun auf eine entscheidende Meldung seitens des gerade stattfindenden G-20 Gipfels wird immer deutlicher. Nur welches Kaninchen dort aus dem Hut gezaubert werden soll, bzw. ob überhaupt einer der Damen und Herren dort zaubern kann bleibt eher fraglich. Erste Erfolge gibt es dennoch zu berichten. Der amerikanische Präsident Barack Obama und der russische Premier Medwedew haben Gespräche vereinbart, um intensiv über weiter Abrüstungsmaßnahmen beider Nationen zu verhandeln. Damit kommt nach jahrelangem Stillstand wieder Bewegung in den Abrüstungsprozess zwischen den beiden Atommächten. Positiv, aber das dürfte uns gerade nicht sehr helfen. Indes attakierte Medwedew die US Leitwährung in ihrer Funktion als Weltwährung und forderte dessen Ablösung.

Gordon Brown  sagte dass er auf dem am Mittwochabend beginnenden G20-Gipfel mit „harten Verhandlungen“ rechne. Die Welt erwarte aber klare Ergebnisse des Gipfeltreffens. „Wenn wir nicht handeln, wird alles nur schlimmer“, warnte er. Im Unterschied zu der großen Depression in den 30er Jahren begegne die Staatengemeinschaft diesmal umgehend und gemeinsam der Krise. Die Erwartungen der Staatsoberhäupter sind also groß, genau so wie die der Menschen in den Republiken!

Kauf EON und Veolia Environnement

In den vergangenen Tagen habe ich mich etwas intensiver mit dem Energiesektor, Wasserversorgung, Müllentsorgung etc. befasst. Zwei der attraktivsten Werte aus Europa sind dabei nun ins Depot gewandert. Die großen Stromkonzerne in Deutschland dürfen ihrer Konkurrenz laut einem Zeitungsbericht jetzt mehr Geld für das Nutzen der Leitungen in Rechnung stellen. Die Bundesnetzagentur habe nach kräftigen Einschnitten in den vergangenen Jahren den vier Konzernen E.ON , RWE , Vattenfall und EnBW wieder deutlich höhere Erlöse für ihre Höchstspannungsleitungen zugebilligt, berichtet das ‚Handelsblatt‘. Eine Sprecherin der Netzagenturbestätigte, dass die Behörde den Netzbetreibern Bescheide mit den jeweiligen Erlösobergrenzen zukommen lassen hat. Deren Höhe werde grundsätzlich vertraulich behandelt.

Besonders groß fällt der Zuschlag demnach beim Marktführer E.ON aus. Deutschlands größtem Energiekonzern wurden laut dem Zeitungsbericht 30 Prozent höhere Erlöse genehmigt als noch vor einem Jahr. Die Einnahmen im Netzgeschäft dürften demnach um mehrere hundert Millionen Euro steigen. In den vergangenen Jahren hatte die Bundesnetzagentur die Entgelte, die die Netzbetreiber Konkurrenten und ihren eigenen Vertriebsgesellschaften für die Nutzung der Leitungen in Rechnung stellen dürfen, noch regelmäßig gesenkt. Stromkunden hatten die harte Haltung der Bundesnetzagentur begrüßt. Die Netzkosten machen rund ein Drittel des Strompreises für Privathaushalte aus. Allerdings sind darin neben den Übertragungsnetzen auch die knapp 900 regionalen Verteilnetze enthalten. Nach Angaben der Bundesnetzagentur in dem Bericht haben sich unter anderem die Ausgaben der Netzbetreiber erhöht, um steigende Mengen an erneuerbarer Energie aufzunehmen.

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