Author Archives: Lars

Konjunktur pur

Das amerikanische ABC-Verbrauchervertrauen für die Woche zum 05.04. ist mit -50 Punkten etwas negativer als im Konsens mit -49 Punkten erwartet worden war. In der Vorwoche wurde noch ein Wert von -49 Punkten ausgewiesen.

Das britische Verbrauchervertrauen für den Monat März ist mit 41 Punkten deutlich niedriger als in der Schätzung mit 45 Punkten prognostiziert worden war, ausgefallen. Im Vormonat waren noch 43 Punkte vorgelegt worden.

Das australische Westpac-Verbrauchervertrauen für April ist mit +8,3% deutlich besser als im Vormonat, für den ein Wert von -0,2% vorgelegt wurde, ausgefallen.

Die japanische Handelsbilanz für Februar ist mit +202,1 Mrd. JPY deutlich besser als in der Schätzung mit +142,0 Mrd. JPY prognostiziert wurde, ausgefallen. Im Vormonat war noch ein Defizit von 844,4 Mrd. JPY ausgewiesen worden.

Heute stehen wieder einmal die Notenbanken dies- und jenseits des Atlantiks im Fokus der Börsianer. Die Bank of England (10.30 Uhr MESZ), deren Sitzung morgen endet, und die US-Notenbank Fed (20.00 Uhr MESZ) haben ihr Pulver in puncto Zinssenkungen bereits verschossen. Nun müssen sie sich auf quantitative Maßnahmen konzentrieren. Man darf daher gespannt sein, wie es hier wohl weitergeht. In Deutschland könnte der zur Veröffentlichung anstehende Auftragseingang der Industrie im Februar (12.00 Uhr MESZ) für Unruhe sorgen.

Porsche trotzt der Krise

Neue Modelle kurbeln beim Sportwagenbauer Porsche die Nachfrage in Deutschland an. Im ersten Quartal 2009 seien 3497 Fahrzeuge bestellt worden, 14,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, teilte der Konzern am Dienstag mit. Im März habe Porsche rund 1400 Aufträge erhalten – 57 Prozent mehr als im Februar und nur 100 weniger als im bisher besten Monat März vor drei Jahren. Anfang des Jahres hatte Porsche die neue Generation der Baureihe Boxster/Cayman sowie die Diesel-Version des Geländewagens Cayenne auf den Markt gebracht. Die Verkaufszahlen von Porsche stiegen in Deutschland im März zum Vorjahresmonat um 2,9 Prozent auf 1472 Einheiten.

ING Groep wird Diba nicht verkaufen!

ING müsse wegen Milliardenhilfen vom niederländischen Staat sein komplettes Portfolio an Tochtergesellschaften auf den Prüfstand stellen und dabei stehe auch ING-Diba zur Disposition, hatte die „Financial Times Deutschland“ am Dienstag unter Berufung auf Finanzkreise berichtet. Entscheidungen, welche Töchter möglicherweise verkauft werden sollen, seien jedoch noch nicht gefallen. Die EU-Kommission hatte die staatliche Unterstützung nur vorläufig genehmigt. ING muss in den kommenden Wochen einen Restrukturierungsplan vorlegen. Es sei zu erwarten, dass die Kommission verlangt, dass ING sich zum Ausgleich für die staatliche Hilfen von werthaltigen Töchtern trennt, berichtete die „Financial Times Deutschland“ weiter.

ING-Diba ist mit 6,7 Millionen Kunden die größte Direktbank in Deutschland und hat in den vergangenen Jahren konstant Gewinne abgeworfen. 2008 waren es vor Steuern 412 Millionen Euro. Die Bank ist zur Refinanzierung nicht auf die Kapitalmärkte angewiesen, ihr Einlagevolumen lag Ende 2008 bei 64,4 Milliarden Euro. In Finanzkreisen gilt es der „FTD“ zufolge daher als wahrscheinlich, dass ING die Deutschland-Tochter nur aufgrund massiven Drucks durch die EU-Kommission aufgeben würde. Der ING Kurs hat in den vergangenen beiden Handeltagen wiederkräftig nachgegeben.

Der Aktionär zu Klöckner&Co.

…Es ist noch nicht einmal zwei Wochen her, da schienen die Aktien von Stahlkonzernen in einer tiefen Depression versunken zu sein. Der Stahlpreis eilte von einem Tief zum nächsten, ein Boden schien in weiter Ferne, die Nachfrage brach ein. Doch mittlerweile scheint all dies in den Kursen eingepreist zu sein. Die meisten Unternehmen haben in den vergangenen Monaten ihre Lagerbestände stark zurückgefahren. Da die Unternehmen über kurz oder lang ihre Lagerbestände auch wieder aufstocken müssen, wird sich auch der Stahlpreis stabilisieren. Von dieser Belebung des Geschäfts werden Stahlhändler wie Klöckner & Co profitieren. Noch dazu steht das Unternehmen finanziell auf wesentlich festeren Beinen als noch vor einem Jahr. Der Konzern konnte seine Verschuldung von über einer Milliarde auf 358 Millionen Euro gesenkt.

Zuletzt häuften sich auch die positiven Kommentare von Analysten zu dem Wert. Die Berenberg Bank empfahl die Aktie kürzlich mit einem Kursziel von 18 Euro zum Kauf. Das wären vom aktuellen Niveau aus rund 100 Prozent Potenzial. In der Tat: Die Zeichen mehren sich, dass die Stahlpreise derzeit nahe ihres Tiefstpunktes notieren. Klöckner & Co wird auch nach Ansicht des AKTIONÄRS schnell von einem steigenden Stahlpreis profitieren. Zudem sind aufgrund der stark gesunkenen Schulden und der gestiegenen Eigenkapitalquote Übernahmen durchaus wahrscheinlich. Die Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 12 Euro wird noch einmal bestätigt.

Einfach mal durchschnaufen!

Die Märkte haben gestern in den USA eigentlich nichts weiter als eine klassische Korrektur nach einem vorangegangenen starkem Anstieg vollzogen. Das war erstmal nicht so ganz klar, nachdem die Analyse von Morgan Stanley doch sehr auf die Stimmung und die Kurse gedrückt hatte. Zunächst sah es wirklich nach einer größeren Korrekturbewegung aus. Im späteren Handel haben sich die Anleger dann doch wieder eines besseren besonnen und die US Indizes wieder nach oben gezogen, sodass das Tagesminus mit o,5 bis 0,8 Prozentpunkten relativ klein ausfiel. Noch viel besser als das letztendliche Ergebnis haben mir aber die drei Bilderbuch mäßigen Untertassen gefallen die sowohl der Dow Jones, der Nasdaq als auch der S&P 500 in Ihren Tagescharts  ausgebildet haben. Das ist die optimalste Form einer kleinen Korrektur die man sich als Anleger wohl wünschen kann, denn meistens folgen darauf dann wieder steigende Kurse.

Wie auch immer, noch ist alles in bester Ordnung und es besteht noch kein konkreter Anlass die Positionen wieder aufzulösen. Wenn auch jede einzelne Aktie durch einen entsprechenden Stopp-Loss abgesichert sein sollte gibt es wohl nichts ärgerlicheres als unglücklich ausgestoppt zu werden und dann dem weiteren Anstieg hinterher schauen zu müssen. Das richtige Positionieren von Stopps ist somit wenn es mal läuft einer der wesentlichsten Faktoren für Erfolg an der Börse. Ich bin mit allen Positionen noch engagiert, auch wenn es teilweise schon sehr knapp war! Heute erwarte ich bis zur US-Eröffnung erst einmal einen moderat positiven Start der europäischen Börsen und Zugewinne im Dax von 0,5 bis 1,0 Prozent. Am Nachmittag sollte dann etwas mehr Bewegung rein kommen, steigende Kurse oder nochmal eine ähnliche Bewegung wie gestern., aber wohl kein Absturz, Nachbörslich kommen die Alcoa Zahlen und die könnten die Richtung für den Rest der Woche vorgeben…

Morgan Stanley verunsichert Anleger

Heute haben die Analysten von Morgan Stanley Anlegern zur Untergewichtung von Aktien geraten und damit die Tagesgewinne in den Indizes wieder vernichtet. . Der Bärenmarkt sei noch nicht vorüber, schrieben sie in einer Studie. Daher zögen sie weiter Bargeld Aktien vor. Sie selbst hätten nach dem jüngsten Kursanstieg sowohl in Europa als auch den USA fünf Prozent des Aktienbestandes in Anleihen umgeschichtet. Noch seien die drei Indikatoren, die ein Ende des Bärenmarktes signalisierten, noch nicht auf „grün“ gesprungen. Daher würde eine weitere Verbesserung der Fundamentaldaten abgewartet. Bisher hatte Morgan Stanley den Aktienmarkt auf „neutral“ stehen.

Natürlich ist der Bärenmarkt noch nicht zu Ende! Und wir werden wahrscheinlich noch ein paar Wochen oder gar Monate seitwärts laufende Kurse sehen, wenn die Übertreibung nach unten abgebaut wurde. Ich erachte solche leichtfertigen Aussagen als extrem schädlich und wahrscheinlich nicht ganz uneigennützig. Auchdas verbreiten von schlechter Stimmung und gezielte veröffentlichung von Falschmeldungen sollte in dem neuen Obama Geithner Plan ein wenig Beachtung finden und entsprechend geahndet werden. Am besten wäre wohl wenn solche Meldungen in Zukunft vorher eine Zensur durchlaufen müssten. Naja das geht dann wohl doch etwas zu weit…

Wie nervös die Märkte immer noch sind kann man also heute mal wieder sehr schön sehen. es reicht die meinung irgend eines Analysten eines US Investmenthauses um weltweit innerhalb von einer Handelstunde Werte in Milliardenhöhe runterzureden. Und es gibt denen die den Einstieg bisher verpasst hatten nochmal die Chance sich zu positionieren. Man sollte also in diesen Tagen nicht den Fehler machen die Stopp Limits zu knapp zu setzten um nicht auf dem falschen Fuß erwischt zu werden und dem weiteren Anstieg dann hinterher sehen muss.

Die kleinen netten Annehmlichkeiten des Lebens…

Kräftige Insiderkäufe bei Beate Uhse! Insgesamt 7.090.000 Stücke kaufte heute die Global Vastgoed B.V. ausserbörslich zum Kurs von einem Euro. Damit hält die niederländische beteiligungsgesellschaft nun 9,081% der beate Uhse AG. Ich habe nicht ganz so viele genommen 🙂 Der Konzern hat einen Radikalumbau hinter sich und dürfte schon sehr bald wieder auf Profitabilität getrimmt sein. “Wir haben das Geschäft dahin gedreht, wo wir es haben wollten“, mit diesen Worten leitete Serge van der Hooft, seit 1. Januar 2008 COO von Beate Uhse, die heutige Bilanzpressekonferenz ein.

Mit Umsätzen von 253 Millionen Euro und einem Vorsteuergewinn in Höhe von 3,1 Millionen Euro hat der Erotikkonzern mit Sitz in Flensburg seine Planzahlen 2008 erreicht. Trotz weltweiter Finanzkrise will der Konzern auch 2009 weiter wachsen. Van der Hooft zeigt sich zuversichtlich: “Gerade in wirtschaftlich schlechteren Zeiten möchte der Verbraucher auf die kleinen netten Annehmlichkeiten des Lebens nicht verzichten, dazu zählt auch Erotik.“ 2009 will er das operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen auf 6 Millionen Euro verdoppeln. Ohne Berücksichtigung einer Versicherungsleistung von 4 Millionen Euro wurden in 2008 3,1 Millionen Euro erzielt. Die Umsätze sollen 2009 stabil bleiben, jedoch langfristig gesteigert werden.

Sehr erfreuliche Zahlen legt das Versandhaus, der wichtigste Geschäftsbereich im Beate Uhse Konzern, vor. Die Kunden honorierten die 2008 eingeleitete Serviceoffensive mit höheren Bestellquoten. Trotz einer geringeren Nachfrage wurden Umsätze von gut 111 Millionen Euro (Vorjahr: 109,3 Millionen Euro) erwirtschaftet. Der deutsche Markt war mit einem Plus von 30 Prozent besonders stark. Und gerade hier soll der künftige Fokus der Beate Uhse AG liegen. Der Online Markt boomt nach wie vor und das gerade im Erotikbereich wo man sich anonym die kleinen Nettigkeiten des lebens bestellen kann.

Doch keine Sun-Übernahme durch IBM

Heftig unter Druck geraten dürfte heute die Aktie von Sun Microsystems. Die Übernahme durch IBM scheint gescheitert zu sein, und somit sollten die jüngsten Kursgewinne bei der Sun Aktie nun wieder abgebaut werden. Das Potenzial der Aktie scheint ohne Übernahmephantasie doch eher begrenzt zu sein! Der US-Technologiekonzern International Business Machines Corp. und der Server-Spezialist Sun Microsystems Inc. haben ihre Gespräche bezüglich einer möglichen Akquisition im Volumen von rund 7 Mrd. Dollar abgebrochen. Dies berichtete das „Wall Street Journal“ am Sonntag . Laut der Zeitung hat das Sun-Board demnach am Samstag die Offerte von IBM als zu niedrig zurückgewiesen. Dabei soll sich das Angebot auf 9,40 Dollar pro Aktie oder weniger belaufen haben. Ursprünglich waren bis zu 11 Dollar pro Aktie im Gespräch gewesen, hieß es. Sun habe IBM schriftlich das Ende der exklusiven Verhandlungen erklärt, woraufhin der IBM-Konzern im Gegenzug seine Offerte zum Kauf von Sun zurückgezogen habe, so die Zeitung weiter.

Charttechnischer Ausbruch bei Porsche

Genauso beharrlich wie gewisse Analysten behaupten das die Porsche Aktie weitaus weniger wert sein müsste als dies aktuell der Fall ist, behaupte ich nach wie vor das diese deutlich mehr wert sein müsste. Und genau das hat sich heute auch aus charttechnischer Sicht für mich bestätigt. Der Ausbruch über die Marke von 43,60 Euro und der weitere Anstieg über 44,- und wahrscheinlich heute noch 45,- Euro machen den Weg frei für Kurse über 50,- Euro. Genau genommen eigentlich Kurse über 60,- Euro, aber ich will ja hier nicht gleich übertreiben…Dennoch bin ich nach wie vor sicher das wir auch diese Regionen bald wieder sehen werden! Das Jahresziel bei der Porsche Aktie bleibt für mich dreistellig! Zwischen 48,90 und 52,1 Euro wartet noch ein kleiner Widerstand und danach kommt lange nichts mehr!

Gold muss jetzt nicht sein!

Viel diskutiert wird derzeit die Sinnhaftigkeit einer Investition in Gold. Als Krisenwährung war es schon immer sehr beliebt, und schließlich haben wir ja eine Krise, wenn nicht die größte Krise aller Zeiten. Was liegt also näher als Gold zu kaufen und ruhig schlafen zu können wenn alles andere den Bach runter geht? So einiges kann ich da nur sagen. Ich bin immer wieder fasziniert wie viele Börsenbriefe sich dem Thema Gold auch noch dann annehmen wenn die internationalen Indizes in 2 Wochen um über 17 Prozent zulegen..Kurzum die goldigen Zeiten sind erstmal wieder vorbei!

Zusehends kann man Verkäufe bei Gold beobachten was den Kurs des Edelmetalls weiter unter Druck bringen sollte. Wie bereits vor kurzem geschrieben sind hier Kurse unter 860 Dollar oder vielleicht sogar noch einmal 750 Dollar und weniger möglich. Sollten die Börsen nun weiter freundlich bleiben dürften Anleger in dem vermeintlich sicheren Hafen Gold ihre Bestände weiter abbauen. Dazu kommt noch das die verschiedenen Zentralbanken bereits Verkäufe einiger Tonnen Gold angekündigt haben um wenigstens einen kleinen Teil Ihrer Konjunkturprogramme zu finanzieren. Das dürfte ebenfalls weiter auf den Preis drücken.

Der gerade wieder nachgebende Dollarkurs kann diesen Effekt zwar ein wenig abfedern, aber das muss ja nicht immer so bleiben. Wie bereits am Jahresanfang geschrieben erwarte ich für das Edelmetall in diesem Jahr einen weiteren Einbruch des Preises, der dann aber wieder noch oben korrigiert werden dürfte. Das Timing wo und wann man also seine Goldpositionen kauft ist ganz entscheidend und kann durchaus 20 Prozent mehr oder weniger Rendite bedeuten. Grundsätzlich halte ich alle anderen Edelmetalle wie Silber, Palladium und Platin für interessanter. Das liegt schlicht und ergreifend an der Verwendung in der Industrieproduktion. Ob Computer- oder Handyplatinen, Autokatalysatoren oder Ähnliches..die drei „weißen“ Edelmetalle finden überall Verwendung. Gold hingegen wird wirklich überwiegend im Schmuckbereich verwendet, und der dürfte noch länger Zeit nicht so toll laufen.

Versteht mich nicht falsch ich bin grundsätzlich für einen gewissen Depotanteil an Edelmetallen zur Krisenabsicherung, aber es muss nicht immer Gold sein, und schon gar nicht zu jeder Zeit eines Anlegerlebens. Alles hat seine Zeit auch an der Börse! Und wenn dann der Tag gekommen ist Gold zu kaufen bleibt immer noch die Frage in welcher Form. Auf jeden Fall physisch, keine Minenaktien wie von manchen empfohlen und am besten in Form von werthaltigen Münzen. Barren sind langweilig und bringen keinerlei Zusatzrendite, Münzen hingegen schon. Ein komplexes Thema über das man erst einmal aber nicht nachdenken muss, denn jetzt spielt die Musik im Aktienmarkt! Ich werde rechtzeitig berichten wenn sich an meiner Einschätzung zum Gold und anderen Edelmetallen etwas geändert hat.

Hongkong wieder deutlich im Plus

Mit wiedermal deutlichen Aufschlägen zeigen sich die Aktienkurse heute an der Börse in Hongkong. Der HSI gewinnt nach der ersten Sitzungshälfte 3,4% und notiert auf dem Drei-Monats-Hoch von 15.040 Punkten. Die Kurse folgen damit der Tendenz in der gesamten asiatischen Region. In Singapur waren vor allem zyklische Titel gefragt, mit der Hoffnung auf eine stabilere Weltkonjunktur. Der STI gewinnt nach der ersten Sitzungshälfte 1,9% auf 1.855 Punkte. Damit sind auch in Asien die wichtigen Marken der Indizes wieder gefallen und die charttechnischen Voraussetzungen für den Beginn einer neuen Hausse gegeben.

Das Tageshoch des HSI von 15.147 Punkten könne kurzfristig zum Widerstand werden. Gesucht sind vor allem Nachzügler wie etwa Immobilientitel: New World Development haussieren um 9% auf 9,59 HKD, Wharf um 8,2% auf 23,05 HKD und Sino Lund um 5,8% auf 9,67 HKD. Li & Fung fallen dagegen nach Gewinnmitnahmen um 3,9% auf 19,80 HKD. Händler verweisen aber immer noch darauf das es fundamental keine großen Änderungen gegeben habe und somit eine baldige Korrektur des Anstieges sehr wahrscheinlich sein. Und genau dann wenn alls dies erwarten wird es zu 98 Prozent nicht eintreten…

Erste Sysnergien bei Conti/Schaeffler

Nun nimmt die Zusammenarbeit der beiden Automoblizulieferer endlich Formen an. Man ist davon abgekommen sich gegenseitig zu bekriegen und hat sich auf das Wesentliche besonnen – das Schaffen von Sysnergien! Die beiden Automobilzulieferer Continental AG und Schaeffler legen ihren Einkauf zusammen. Wie aus einer Pressemitteilung des im MDAX notierten Konzerns hervorgeht, wurde die Zusammenarbeit im Einkauf zum 27. März 2009 vertraglich vereinbart. Ziel ist, durch den Zugriff auf die Stahlmärkte und Lieferanten von Komponenten sowie bei Investitionen und Nicht-Produktionsmaterialien die Materialkosten zu optimieren. Davon verspricht man sich Synergien in dreistelliger Millionenhöhe.

Continental und Schaeffler erreichten 2008 ein Einkaufsvolumen von insgesamt rund 20 Mrd. Euro. Das synergiefähige jährliche Einkaufsvolumen beträgt etwa 6,6 Mrd. Euro. Allein für den Zeitraum zwischen 2009 und 2011 ergeben sich so nach Einschätzung der beiden Unternehmen Einsparpotenziale mit einem Gesamtbetrag von 350 bis 400 Mio. Euro, hieß es weiter. Ein ordentliches Sümmchen und der Markt belohnte dies mit ordentlichen Zugewinnen bei der Conti Aktie am Donnerstag und Freitag. Bis über 16 Euro stieg die Aktie und dürfte diese Richtung bei dem zu erwartenden Umfeld für die kommende Woche auch weiter beinehalten. Die Skeptiker dürften sich bald wundern wenn die Conti Aktie wieder jenseits der 20,- Euro Marke notiert!

Top