Konjunktur pur

Das amerikanische ABC-Verbrauchervertrauen für die Woche zum 05.04. ist mit -50 Punkten etwas negativer als im Konsens mit -49 Punkten erwartet worden war. In der Vorwoche wurde noch ein Wert von -49 Punkten ausgewiesen.

Das britische Verbrauchervertrauen für den Monat März ist mit 41 Punkten deutlich niedriger als in der Schätzung mit 45 Punkten prognostiziert worden war, ausgefallen. Im Vormonat waren noch 43 Punkte vorgelegt worden.

Das australische Westpac-Verbrauchervertrauen für April ist mit +8,3% deutlich besser als im Vormonat, für den ein Wert von -0,2% vorgelegt wurde, ausgefallen.

Die japanische Handelsbilanz für Februar ist mit +202,1 Mrd. JPY deutlich besser als in der Schätzung mit +142,0 Mrd. JPY prognostiziert wurde, ausgefallen. Im Vormonat war noch ein Defizit von 844,4 Mrd. JPY ausgewiesen worden.

Heute stehen wieder einmal die Notenbanken dies- und jenseits des Atlantiks im Fokus der Börsianer. Die Bank of England (10.30 Uhr MESZ), deren Sitzung morgen endet, und die US-Notenbank Fed (20.00 Uhr MESZ) haben ihr Pulver in puncto Zinssenkungen bereits verschossen. Nun müssen sie sich auf quantitative Maßnahmen konzentrieren. Man darf daher gespannt sein, wie es hier wohl weitergeht. In Deutschland könnte der zur Veröffentlichung anstehende Auftragseingang der Industrie im Februar (12.00 Uhr MESZ) für Unruhe sorgen.

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