Author Archives: Lars

Nackte Angst vor General Electric!

Heute werden die Zahlen des Mega-Konzerns General Electric veröffentlicht. Auf Grund der größe des Unternehmens und der weit verzweigten Betätigungsfelder gilt GE als der Indikator für die US Wirtschaft schlechthin. Erwartet wird ein Gewinnrückgang auf 0,53 Dollar je Aktie. Sollte diese Marke aber gerissen werden dürfte das für die Börsen in der kommenden Woche wohl deutliche Auswirkungen haben.

Wie bereits bei General Motors gesehen, die sich gerade auf einem fünfzig Jahres Tief befinden sind auch die Urgesteine der US Wirtschaft nicht davor gefeit in dieser Börsenphase deutlich abzurutschen. Bleibt nur zu hoffen das uns ein weiterer Tiefschlag erspart bleiben wird, und vielleicht sogar mal eine positive Überraschung über den Ticker läuft der die Börsen zumindest auf die Sicht von 2 bis 3 Wochen mal mit nach oben ziehen kann.

Denn sie hätten es dringend nötig, die Börsen. Charttechnisch sieht es nun wirklich langsam sehr brenzlig aus. der Dax nähert sich der Marke von 6.000 Punkten und die wird wohl auch nochmal getestet werden. Der Dow Jones kann sich nur mit Mühe und Not über der 11000er Marke halten und könnte in einem weiter schwachen Umfeld beim Unterschreiten dieser Marke auch sehr schnell Richtung 10500 Punkte laufen…Hoffen wir also das es nicht so kommt, obwohl Hoffnung ja bekanntlich an der Börse nichts verloren hat…

Air Berlin und Arcandor fliegen ohne Condor weiter

Damit sind zum einen die heutigen Kurse gemeint, denn die Vorgaben aus Asien sind heute nicht schlecht. Die europäischen Indizes zeigen sich heute auch sehr robust und es gibt durchaus einige sehr interessante Nachrichten aus den einzelnen Unternehmen. So hat sich z.B. Air Berlin und Arcandor nun doch von einer Condor Übernahme verabschiedet und das dürfte den Kurs der Aktie in den nächsten Tagen deutlich beflügeln. Deswegen heute Kauf einer ersten Position Air Berlin im Trading Depot.

Ebenfalls aufwärts geht es wieder mit dem Ölpreis der in den vergangenen Tage ja relativ stark zurückgekommen war und nun sich seit gestern wieder mit einem kräftigen Satz nach oben zurückgemeldet hat. das sollte eigentlich mal wieder bremsen, allerdings erwarte ich für die Solarwerte mal wieder positive Signale.

Wohin die reise heute aber letztendlich gehen wird werden wir wohl erst erfahren wenn die US Börsen eröffnet haben. Die Pleitegerüchte um Fannie Mae und Freddy Mac wiegen schwer. Die Krise der Immobilienfinanzierer nimmt größere Ausmaße an als gedacht: Die US-Regierung bereitet einen Rettungsplan für Freddie Mac und Fannie Mae vor. Selbst eine Übernahme schließt Washington laut Medienberichten nicht aus. Sollte es zu einer Übernahme kommen, wären die Aktien von Fannie Mae und Freddie Mac wenig oder gar nichts mehr wert. Keine besonders guten Aussichten für die Aktionäre…

Auch Wiliam Poole hält Freddie und Fannie für pleite!

Die von der Kreditkrise arg gebeutelten US-Hypothekenfinanzier seien „faktisch zahlungsunfähig“, sagte der frühere Chef der Fed in St. Louis, Wiliam Poole, in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Politik müsse dies anerkennen und möglicherweise ein Rettungspaket schnüren.

Laut der „Financial Times“ arbeitet die US-Regierung bereits an einem solchen Hilfspaket, um eine Pleite und eine weitere Destabilisierung des US-Immobilienmarktes zu verhindern. Auch das „Wall Street Journal“ berichtet, es liefen bereits entsprechende Beratungen im Finanzministerium und den zuständigen Aufsichtsbehörden.

Poole sagte, diese Annahme basiere auf den jüngsten Verlusten der beiden Branchenriesen. Nach dem fairen Wert bei der Rechnungslegung sei Freddie Mac insolvent, der faire Wert von Fannie Mae könne im kommenden Quartal sogar negativ werden, erklärte Poole, der im März in den Ruhestand gegangen war.

Quelle: Börse ARD

Anleger die heir auf ein vermeindlich sicheres Investment gesetzt hatten können einem wirklich leid run. Die beiden Aktien sind heute weiter im freien Fall mit minus 20 bzw. minus 30 Prozent!!! Ich sehe hier schon die beiden nächsten Bear Staerns Fälle.. Lehman brothers denen man auch eine baldige Pleite nachsagt notieren auch gerade mit einem satten Minus von 17 Prozent. Die Richtung ist klar und nun wird nochmal richtig durchgeschüttelt. erstaunlich ist nur das sich der US Markt heute ansonsten sehr robust zeigt!

Abschläge auf breiter Front durch Freddy und Fannie

Es geht mal wieder runter heute nachdem wir uns kurzzeitig über eine Erholung freuen konnten. Die Futures in Europa werden sich den US Vorgaben nicht entziehen können. Mit durchschnittlich minus 1,5 Prozent in den europäischen Indizes geht der Handel heute ins Rennen. Der S&P ist gestern charttechnisch leider ebenfalls ind Bärenlager gewechselt. Besonders die Finanztitel und die Immobilienfinanzierer Freddy Mac und Fanny Mae haben den Markt gestern mit erneuten deutlichen Abschlägen nach unten gerissen. Stimmen mehren sich die bei den beiden Unternehmen eine Insolvenz nicht ausschliessen.

Neue Abschreibungen bei Merrill Lynch und gesenkte Gewinnprognosen bei der BNP Paribas und anderen europäischen Börsen werden heute ebenfalls für weiter negative Impulse sorgen. Die asiatischen Indizes führen heute trotz dieser Vorgaben mal wieder ein Eigenleben und notieren teilweise sogar schön im Plus. Einer der wenigen Lichtblicke heute sind die Zahlen von Südzucker die besser ausgefallen sein dürften als erwartet. Ansonsten ist alles Käse und man sollte vielleicht einfach mal wieder Urlaub machen…

Goldman Sachs tritt aus globalem Bankenverband aus

Die weltweit führende US-Investmentbank Goldman Sachs ist aus dem globalen Bankenverband IIF ausgetreten. Der Hintergrund ist ein Streit um schärfere Bilanzregeln als Folge der Finanzmarktkrise.

Grund für den Zwist sei die Frage, ob Banken die vorgeschriebenen Bilanzierungsregeln eins zu eins umsetzen und folglich die meisten Wertpapiere und auch Kredite in ihren Beständen zu aktuellen Marktpreisen bewerten sollen, berichtete die Tageszeitung „Die Welt“ unter Berufung auf Finanzkreise. Goldman Sachs lehne den Vorstoß des Verbandes zur Lockerung der Vorschriften strikt ab.

Der Austritt der Investmentbank bedeute einen Rückschlag für die Branche und deren obersten Vertreter Josef Ackermann, hieß es in dem Bericht. Der Deutsche-Bank-Chef wolle als Vorsitzender des IIF in der kommenden Woche in Washington ein Konzept vorlegen, welche Lehren die Branche aus der Finanzkrise ziehen solle. Dabei sei es das Ziel, durch Selbstregulierung der Banken schärfere Gesetze zu verhindern.

Auch Morgan Stanley wackelt. Auch die US-Investmentbank Morgan Stanley habe deutliche Skepsis geäußert, sei aber bislang nicht aus dem Verband ausgetreten. Ein IIF-Sprecher wollte sich nicht näher äußern und sagte der Zeitung lediglich, es habe „große Fortschritte“ beim Gesamtkonzept gegeben. Ein Sprecher von Goldman Sachs bestätigte auf Anfrage in New York den bereits am 2. Juni dieses Jahres erfolgten Austritt aus der Organisation. Zu den Gründen wollte er sich aber nicht äußern.

Deutschlands Export schwächelt

Gestern gab es im späten US Börsenhandel noch eine schöne Erholungsrally. Die Indizes konnten auf Tageshoch schließen und das ist für den heutigen Handel ein sehr gutes Zeichen.  Nach Börsenschluss kamen dann noch der Aluminiumkonzern Alcoa mit Zahlen die besser ausgefallen sind als dies von den meisten Marktteilnehmern befürchtet wurde. Netto hat Alcoa 546 Millionen Dollar verdient.

Vor einem Jahr betrug der Gewinn 715 Millionen Dollar. Damitt erzielte Alcoa 66 Cent je Aktie, von Reuters befragte Analysten hatten 64 Cent erwartet. Im nachbörslichen Handel legten die Anteilsscheine um 5,2 Prozent zu, nachdem sie im Verlauf des Tages mehr als drei Prozent auf 32,33 Dollar abgegeben hatten. Allerdings könnte Alcoa auch im dritten Quartal noch zu den schwächeren Werten gehören wenn die Flaute in der Autoindustrie weiter anhält – wovon ich erstmal ausgehe.

In Asien beflügeln diese Vorgaben dann heute auch die zuletzt arg gebeutelten Indizes aber nur teilweise. der Nikkei ist nur knapp im Plus der Kospi gar im Minus. nach wie vor sind hier Finanztitel nicht sehr gefragt ebenso wie Technologietitel. Ob also die gesterige Kursbewegung nachhaltig sein kann ist noch die Frage. Hauptsächlich dürften diese Zugewinne auf Grund des gestern stark gefallenen Ölpreises zustande gekommen sein. Die Futures in Deutschland sind heute entsprechend gut und wir dürften heute wohl mal wieder einen positiven Tag vor uns haben.

Einziger Wehrmutstropfen sind die Zahlen zur Handelsbilanz in Deutschland die gerade reingekommen sind. Fast in allen Disziplinen ist die Bilanz um 3 bis 5 Millairden kleiner ausgefallen als erwartet, und das deutet auf einen schwächelnden Export hin – was aber auch alleine schon anhand der schwachen Auto Absatzzahlen von BMW, Porsche, Mercedes und Co. nicht weiter verwundern dürfte.

Freddy Mac und Fanny Mae brauchen 75 Milliarden USD

In Asien geht es heute mal wieder kräftig nach unten, und das wundert einen auch nicht wirklich nach dem schwachen Handelsverlauf in Amerika. Die heftigen Kursverluste von Freddy Mac und Fanny Mae am gestrigen Abend in den USA haben auch hier Spuren hinterlassen. Es geht also wiedermal ein Stückchen nach unten heute. Besonders betroffen sind in Asien mal wieder die Finanztitel und die Technologiewerte. Der HSI verliert fast 3,5 Prozent heute, der Kospi ist ebenfalls mit einem Minus von über 3 Prozent dabei, und das ist wirklich kein Pappenstil.

Lehman Brothers schrieben gestern das die beiden Immobilienfinanzierer Freddy Mac und Fanny Mae bald nochmal insgesamt frisches kapital in Höhe von 75 Milliarden US Dollar benötigen könnten. Wegen einer anstehende Änderung in der Rechnungslegung könnten die beiden Unternehmen nochmals zusätzlich in der genannten Höhe belastet werden. . Die Anteilscheine der beiden Konzerne stürzten daraufhin zeitweise auf den niedrigsten Stand seit 1992 ab. Zum Börsenschluss in New York kosteten Freddie-Aktien knapp 18 Prozent weniger, Fannie-Papiere rutschten 16,2 Prozent in den Keller.

Demensprechend schlecht dürften dann heute auch die Futures in Euroland heute eröffnen. In ein paar Minuten ist es soweit. Ehrlich gesagt ist das nach dem gestrigen Erholungstag mal wieder sehr schade das sofort wieder draufgehauen wird. Charttechnisch sah es nach der kleinen Erholung gestern nämlich wiedermal gar nicht so schlecht aus. Nun fangen wir wohl wieder von vorne an.

War wohl nix!

Es fing mal wieder alles so gut an heute, um dann im Tagesverlauf wiedermal deutlich nachzulassen. Der deutschen Indizes waren zwischenzeitlich mit über zwei Prozent im Plus, und auch die US Börseneröffnung sah wieder deutlich freundlicher aus als noch die Tage zuvor. General Motors konnte sich von den Verlusten ebenfalls erstmal wieder etwas erholen und die Solarwerte waren teilweise mit über 10 Prozent im Plus. Ich glaube immer noch das diese werte auf dem aktuellen Niveau einen neuen Boden ausbilden sollten.

Man sollte bei solchen Bewegungen nicht allzu euphorisch werden, oder gar das Ende der Krise hineininterpretieren, denn wie wir gerade schön sehen können war dieses Schauspiel nur von kurzer Dauer. Nach einem kurzen und heftigen Aufbäumen fehlen die Anschlusskäufe. Der Pessimismus ist einfach zu groß und morgen beginnt die US Berichtssaison aufs neue. Die Börsenphase die den markt beim letzten Mal ordentlich durchgerüttelt hat.

Neue Milliardenabschreibungen werden befürchtet, und solange die Unternehmen uns nicht eines Besseren belehren bleiben wir auch lieber etwas skeptisch. die Verluste der letzten Monate wiegen wohl bei den meisten schwer, und der Großteil kann sich auch keine weiteren Buchverluste erlauben. Menschlich absolut verständlich, aber auch teilweise ärgerlich für diejenigen die versuchen trotz der schlechten Lage ein paar Euro an der Börse zu verdienen. mal schaun wie es morgen weiter geht – heute wars halt noch nichts!

Guter Start in Asien

Ich hoffe ihr konntet Euch alle etwas erholen und bei dem schönen Wetter auch mal abschalten den Grill anschmeißen und genießen. Ich jedenfalls habe das intensive gemacht und muß sagen das mir ein verlängertes Wochenende ohne Börse auch mal wieder ganz gut getan hat. Gelegentlich ist ein kleines Päuschen sehr heilsam und bringt einen auf neue Idee.

Die neue Woche beginnt in Fernost mit Aufschlägen. Besonders stark können heute die chinesischen Werte zulegen, allen voran die Technologietitel und die Finanzwerte, die heute sogar Gewinnsteigerungen in Aussicht gestellt haben. Dementsprechend sind auch die europäischen Futures wieder im Plus. bis jetzt zwar nur leicht mit 0,3 Prozent im Dax, aber es reicht immerhin um die wichtige Marke von 6300 Punkten wieder zu überschreiten.

Der Euro verliert weiter an Boden gegenüber der US Währung. Die Zinserhöhung der EZB wirkt nach und dies dürfte auch diese Woche weiterhin der Fall sein. Wahrscheinlich hat der Euro mit 1,60 Dollar sein Hoch erstmal gesehen. Spannnend dürfte in diesem Zusammenhang aber vielleicht auch eine Beobachtung des Ölpreises werden Eigentlich müsste dieser nun wieder etwas nachgeben. Generell geht man aber davon aus das der Ölpreis noch die 150er Marke testen wird bevor eine Chance auf wieder deutlich fallende Kurse besteht.

Ich habe mich am Wochenende neben vielen anderen schönen Dingen auch mal wieder etwas intensiver der Charttechnik gewidmet um mir verschiedene Szenarien ausgemalt. Ein positives, ein negatives und ein neutrales, nach wie vor halte ich das positive noch für am wahrscheinlichsten jedoch ist der Zeitpunkt ab welchem Level dieses Szenario starten wird noch nicht so ganz klar. Ich werde die Tage darüber berichten…

Miese Prognosen für Finanzwerte halten an!

Nach den neuesten Schätzungen der Hedgefond Manager von Bridgewater Associates beläuft sich der Abschreibungsbedarf der Finanzinstitute weltweit auf insgesamt 1.600.000.000 Dollar, und damit af das Vierfache der ursprünglich geschätzten Summe von 400 Milliarden Dollar. Zwar wurde diese Schätzung schon mehrfach nach oben korrieiert, jedoch ging man bis heute im schlimmsten Fall von 1 Billion Dollar aus. Eine Hedge-Fonds-Studie bemisst die Schäden nun deutlich höher als bisherige Schätzungen – und warnt vor den Folgen.

Die Dimension der Krise gilt allgemein als eher schwer einzuschätzen, weil die Kreditforderungen in neuen Papieren gebündelt und weiterverkauft wurden. Dadurch können Finanzinstrumente sowohl erstklassige als auch faule Kredite enthalten. Nachdem im vergangenen Jahr verstärkt US-Immobilienkredite platzten, hatte das Misstrauen gegenüber den jahrelang massiv gehandelten Papieren die aktuelle Finanzmarktkrise ausgelöst.

Wohl keine besonders guten Vorgaben für die kommende Woche, dazu noch die Pleitegerüchte um General Motors und fertig ist die Bärensuppe. Der Ölpreis macht ebenfalls weiterhin keine Anstalten wieder fallen zu wollen, auch das dürfte den Anlegern in der kommenden Woche weiterhin Kopfzerbrechen machen. Ich bin gespannt wie die Amerikaner aus ihrem Independence Wochenende zurückkommen werden. Wunder sollte man sich wohl nicht erwarten, aber auf das Halten der charttechnischen Marken darf man doch zumindest mal hoffen…

Spielzeugautos mehr wert als amerikanische Nobelmarken

Die Nachrichtenlage bleibt nach wie vor sehr schlecht. Meldungen wie General Motors ist an der Börse weniger wert als Matchbox oder der größte US Autobauer könnte bald pleite gehen, verunsichern die Märkte zusätzlich nochmal. Denn sicherlich hätte das, so es den tatsächlich eintreten würde, nochmal extreme Auswirkungen auf die Börse. Der gesamte Autosektor wurde in der letzten Woche schwer abgestraft und mit Ihm auch die Zulieferer.

Allen voran die Stahlindustrie für die man in den kommenden Monaten Absatzprobleme voraussagt weil weniger Autos gebaut werden. Es werden aber gar nicht weniger Autos gebaut sondern nur weniger verkauft…d.h. es gibt zwei Dinge bald günstiger Neuwagen und Stahlaktien. Wenn Ihr also ein neues Auto kaufen wollt schiebt den Kauf noch ein wenig nach hinten denn höchstwahrscheinlich werden wir beim Autokauf in 2 – 6 Monaten ordentlich Geld sparen können.

Aber nochmal kurz zurück zu den harten Fakten von General Motors… Das Unternehmen gibt es inzwischen seit genau 100 Jahren. Im vergangenen Jahr „erwirtschaftete“ GM einen satten Jahresverlust von 38,7 Mrd. Dollar. Schon seit 2004 ist das Unternehmen nicht mehr profitabel. An der Börse ist General Motors derzeit so wenig wert wie seit 54 Jahren. Am Freitag hatte GM lediglich eine Marktkapitalisierung von nur noch 5,7 Mrd. Dollar.

Das ist vergleichbar mit den Dax-Leichtgewichten TUI und Infineon. Mattel dagegen, bekannt durch Matchbox, Fisher Price und Barbie-Puppen, hat eine Marktkapitalisierung von 6,2 Mrd. Dollar das musst ich hier einfach nochmal aufnehmen weil ich es wirklich sehr bemerkenswert finde. Charttechnisch ist jetzt sogar noch weitere Luft nach unten bis ca 6,- Euro wenns richtig hart kommt. Dann könnte Matschbox den großen Bruder theoretisch sogar kaufen…

Sehen wir nächste Woche wieder steigende Kurse?

Heute mal wieder ein gemischtes Bild in Asien. Wären sich einige Indizes ganz ordentlich ins Plus gearbeitet haben notiert der Nikkei auf einem 20 Monats Tief. der Hang Seng Index der gestern über 500 Punkte abgegeben hatte kann heute um 1,2 Prozent zulegen was allerdings nur die Hälfte der Tagesverluste gestern wieder ausgleicht. Grundsätzlich erwarte ich heute in der Eurozone einen verhalten positiven Start und eben solchen Tagesverlauf. In den USA wird heute wegen des Independence Days nicht gehandelt, und so sollte die Woche halbwegs ruhig ausklingen.

Hin- und hergerissen waren die Anleger am Donnerstag angesichts zwiespältiger Konjunkturdaten. Zwar fielen die Arbeitsmarktdaten nicht so katastrophal aus wie insgeheim befürchtet. Dafür enttäuschte der ISM-Index. Er sank von 51,7 Punkten im Vormonat auf 48,2 Zähler im Juni. Ökonomen hatten nur mit einem leichten Rückgang auf 51,0 Punkte gerechnet. Die US Börsen konnten sich zwar im Tagesverlauf gestern etwas erholen jedoch gelang es dem Dow Jones auf Schlusskursbasis nicht wieder über der Marke von 11300 Punkten zu schließen. Aber, noch ist hier nicht viel verloren wenn die kommende Handelswoche wieder etwas positiver laufen sollte..

Der Ölpreis notiert weiterhin uaf einem sehr hohem Niveau über der Marke von 145,- Dollar je Barrel und hält damit die Märkte weiterhin im Klammergriff. Die EZB Zinssenkung hat gestern für Erleichterung gesorgt. Ausser das der Euro daraufhin kräftig nachgegeben hat wurde der Zinsschritt an der Börse positiv aufgenommen. Erstens war die Höhe der Zinsanhebung die vom Markt erwartete, und zweitens – noch viel wichtiger – war der Ausblick darauf das die EZB wahrscheinlich in absehbarer Zeit keine weiteren Zinsschritte vornehmen werde. Dies könnte ebenfalls für eine baldige Wende an den Börsen sprechen. Die Stimmungsindikatoren sind so schlecht wie lange nicht und die Charttechnik spricht ebenfalls dafür.

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