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Lehman erwartet Verlust von 26 Mrd. $ für Washingnon Mutual

Es geht weiter im Reigen der Verlustkönige. Heute ist die größte Sparkasse der USA am Pranger. Die jüngste Einschätzung von Analysten des Investmenthauses Lehman Brothers  prognostiziert einen Verlust von 26 Milliarden USD für Waschington Mutual. Der Großteil des Verlusts gehe auf das Hypothekengeschäft zurück, teilte Lehman Brothers Analyst Bruce Harting heute mit. Demnach wird Washington Mutual nicht in die Gewinnzone zurückkehren solange sich die Kreditkosten nicht normalisieren. Dies dürfte erst im zweiten Halbjahr 2009 der Fall sein. Washington Mutual werde zudem gezwungen sein, kurzfristig seine Finanzreserven massiv aufzustocken.

Die Aktie des Instituts brach gestern in New York um mehr als 30 Prozent ein, nachdem Sorgen über mögliche weitere Zusammenbrüche von US-Hypothekenfinanzierern die Börsen belastet hatten. Die Kreditkrise hatte Washington Mutual bereits im ersten Quartal einen Verlust von 1,14 Mrd. $ eingebrockt.

Ende Juni hatte Lehman-Analyst Harting bereits erklärt, Washington Mutual müsse in den kommenden Jahren bis zu 30 Mrd. $ für Verluste aus Kreditgeschäften beiseite legen. Die Bank müsse möglicherweise ihre Prognose für Ausfälle im Zusammenhang mit Darlehen für Einfamilienhäuser in den nächsten drei bis vier Jahren von 12 auf 19 Mrd. $ erhöhen, hatte er geschrieben. Die 30 Mrd. $ beinhalteten zusätzliche mögliche Verluste aus weiteren Kreditgeschäften. Anfang Juni hatte die UBS die Ausfälle von Washington Mutual auf etwa 27 Mrd. $ geschätzt.

1.ooo Postings, Ein Resumé..

Mit diesem Artikel schreibe ich den 1.000 Artikel in diesem Blog. Es ist an der Zeit ein Resume zu ziehen, für die vergangenen Monate die für uns alle sicherlich nicht einfach gewesen sind. Dennoch bin ich zufrieden mit der Resonanz auf meine Arbeit hier, zumindest was die täglichen Besucherzahlen anbelangt. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle auch ganz herzlich bei Euch bedanken, für Euer Interesse, für die regelmäßigen Besuche und die gelegentlichen Anregungen und Kommentare.

Und da sind wir schon an dem Punkt den ich gerne ansprechend möchte und der mir besonders am Herzen liegt. Natürlich mache ich mir gerne die Arbeit Wirtschaftsnachrichten zu filtern und für Euch zu interpretieren, jedoch würde ich mir generell eine etwas regere Beteiligung zu den einzelnen Themen von Euch wünschen. Vor kurzen habe ich hier einen Livestream eingerichtet, in der Hoffnung das nun etwas mehr Diskussionen oder Meinungen von Euch zu dem ein oder anderen Thema aufkommen werden. Aber leider war auch hier wieder nur eine handvoll Leute aktiv. den Livestream werde ich also in den nächsten Tagen wieder abschalten, und gehe nicht davon aus das Ihr dies als herben Verlust empfindet.

Wir bewegen uns in schwierigen Börsenzeiten und gerade in diesen ist es manchmal extrem wichtig durch Einflüsse von außen den Horizont wieder etwas zu erweitern und über den Tellerrand hinaus zu blicken, neue Eindrücke zu gewinnen die einen vielleicht weiterbringen werden.

Ich bin zufrieden mit der Performance meiner beiden Depots, nicht extrem glücklich darüber aber immerhin zufrieden. In Zeiten in denen die Indizes dieser Welt über 20 Prozent an Wert verlieren, ein Depot überhaupt im Plus zu führen ist schon eine durchaus respektable Leistung. Mit einem ordentlichen Plus von 20-30 Prozent dazustehen betrachte ich persönlich, ohne das dies jetzt falsch ankommen sollte doch als durchaus gute Performance. Das war aber nicht mein Ziel! Mindestens 50 – 100 Prozent ist eigentlich meine persönliche Benchmark und vielleicht sind die auch dieses Jahr noch drin. Ein weiteres Depot ist in Planung…verrate ich aber noch nicht!

So oder so, ich würde mich freuen wenn Ihr mich weiterhin hier begleitet, und mir gelegentlich schreibt, oder besser noch den ein oder anderen Kommentar hier hinterlasst, damit wir am Ende dieses bemerkenswerten Jahres, egal wie es ausgehen mag zumindest das Gefühl haben das wir gemeinsam durch Dick und Dünn gegangen sind, und ich nicht nur den Alleinunterhalter gespielt habe. Und….ich bin mir ziemlich sicher das es noch ein Happy End für das Jahr 2008 geben wird. In diesem Sinne, ich freue mich auf die kommenden Monate.
viele Grüße

Euer Lars

Lehman Brothers in der Not..

Nach zweistelligen Kursgewinnen zum Handelsbeginn heute gab die Aktie des US Investmenthauses schließlich doch die Gewinne wieder ab. die Verunsicherung der Anleger ist groß.  Investoren befürchten es könne hier bald einen zweiten Fall Bear Stearns geben. Lehman-Vorstandschef Richard Fuld sucht nach Wochen heftiger Kursstürze nach einem wirkungsvollen Befreiungsschlag. Das Brokerhaus kommt aus den negativen Schlagzeilen nicht heraus. Die Krise der US-Investmentbank weckt allmählich Erinnerungen an die Beinahepleite des Konkurrenten Bear Stearns.

Um die Sorgen vor einer Liquiditätskrise zu zerstreuen, hat Fuld Vermögenswerte verkauft und die Bilanz gestärkt. Mehrere Kennzahlen spiegeln das wider: Der Bestand kurzfristig veräußerbarer Wertpapiere – Liquidity Pool gennant – lag Ende Mai bei 45 Mrd. $. Ende Februar waren es nur 34 Mrd. $ gewesen, wie aus aktuellen Mitteilungen an die Börsenaufsicht SEC hervorgeht. Das Volumen von hypothekenbesicherten Anleihen schrumpfte Fuld im vergangenen Quartal von 89 Mrd. $ auf 72 Mrd. $. Den Bestand an Suprime-Hypotheken reduzierte er von 5,3 Mrd. $ auf 2,8 Mrd. $.

Neben der strategischen Allianz  mit einem bislang noch nicht genannten Partner ziehe das Institut ferner eine Art Aktienrückkaufprogramm oder den Verkauf eines Vermögenswerts in Betracht, berichtete das „Wall Street Journal“ am Montag unter Berufung auf informierte Kreise.

Krasse Berg- und Talfahrt bei Fannie und Freddie!

Wer heute morgen auf eine kräftige Erholung der beiden Hypothekenfinanzierer Freddie Mac und Fannie Mae gesetzt hatte dürfte inzwischen schwer enttäuscht sein. Nach vorübergehenden Gewinnen der beiden Unternehmen von bis zu 30 Prozent notieren die beiden Titel, nun eine Stunde nach US Börsenbeginn weider im Minus. Was für eine Berg- und Talfahrt!

Grund für die Turbulenzen dürfte die Erkenntnis sein das die geplanten Kapitalmaßnahmen einzig und alleine den Bondsholdern zu Gute kommen würden, und den leidgeprüften Aktionären erstmal überhaupt nichts bringen werden. Wer also auf hohen Verlusten sitzt kann jetzt erstmal nur hoffen das er irgendwann sein Geld wieder bekommt. Weitere Verluste bei den beiden Aktien sind also bis auf weiteres und einer definitiven Klärung der Situation nicht ausgeschlossen sein.

Mein persönliches Kursziel liegt hier noch etwas weiter unten !

Salzgitter ist an der Norddeutschen Affinerie interessiert!

Der Stahl- und Röhrenhersteller Salzgitter scheint, nach heutigen Presseberichten, an einer größeren Beteiligung an der Norddeutschen Affinerie interessiert zu sein. Mehrere Aktionäre sind in den vergangenen Wochen angesprochen worden, ob sie Ihre Beiteiligung nicht verkaufen wollen.

Salzgitter strebe zehn Prozent Anteil an der Affi an. Der Stahl- und Röhrenhersteller habe bereits von fünf Prozent von der A-Tec erworben. Nun verhandele man auch mit der HSH Nordbank über einen Kauf von deren fünf Prozent. Der dritte große Anteilseigner, die Hansestadt Hamburg, die ebenfalls fünf Prozent hält, verhandele aber im Moment nicht: „Früher oder später werden wir verkaufen“, wenn auch der Zeitpunkt für einen Verkauf „jetzt nicht erreicht“ sei, zitiert das Blatt einen Sprecher der Beteiligungsgesellschaft der Stadt.

Erholung auf breiter Front, Börsen bleiben aber nervös!

Es sieht wieder deutlich besser aus am heutigen Montag. Die Erholung am späten Nachmittag in den USA am Freitag sowie die positive Nachrichtenlage bei den US Hypothekenfinanzierern scheint heute die ganze Welt zu beflügeln. Öl gibt ebenfalls heute wieder etwas nach und das verhilft den Kursen weiterhin dazu sich zu erholen. Dennoch bleibt die Stimmung extrem angespannt und nach einem guten Börsenstart sind wir noch lange nicht wieder auf dem Wege der Besserung.

Unsicherheit bleibt also das dominierende Gefühl. Pessimisten sprechen schon von der totalen Implosion des gesamten Finanzsystems oder von einer Kernschmelze. Kein Wunder, schließlich sind schon etliche Banken ins Schleudern geraten: J. P. Morgan, Lehman Brothers, Bear Stearns, Wachovia, UBS, Credit Suiss, um nur ein paar Kandidaten zu nennen.

Die Angst vor einem Kollaps des Bankensystems dominiert die Grundstimmung, weshalb Anleger in der gerade begonnenen Bilanzsaison vor allem auf die Quartalsbilanzen der Banken besonders achten werden. In der kommenden Wochen präsentieren unter anderem die Wackelkandidaten JP Morgan, Merrill Lynch und Citigroup als US-Schwergewichte der Branche ihre Bilanzzahlen.

Darüber hinaus kommen Ergebnisse zum zweiten Quartal zahlreicher anderer Konzerne: Unter anderem berichten Intel und Johnson & Johnson am Dienstag, Ebay am Mittwoch. Microsoft, Google und IBM folgen am Donnerstag. Aus Europa stehen vor allem Zahlen von Philips am Montag, Rio Tinto am Mittwoch und Nokia und Novartis am Donnerstag im Vordergrund.

Verkauf Continental zu 67,50 Euro

Gerade eben habe ich die letzte Position aus den Subprime Rebound Depot verkauft. Die Aktie von Continental, die heute auf Grund eines Gerüchtes um 23 zugelegt hat. Das Familienunternehmen Schaeffler will den Autozulieferer übernehmen hieß es am Wochenende in der Presse. Weder ist dieses Gerücht bislang offiziell bestätigt worden, noch löst das die eigentlichen Probleme die Continental aktuell hat. Und es dürfte auch nicht unbedingt im Interesse der Familie Schaeffler sein das der Kurs des Reifenherstellers jetzt überproportional steigt. Ich bin erstmal raus und betrachte das Ganze von der Seitenlinie. Da ist in den kommenden Tagen wohl noch einiges möglich.

Fannie und Freddy gerettet, IndyMac leider tot

Mit einer derart positiven Börseneröffnung haben heute wohl die wenigsten gerechnet. Nach der Pleite von IndyMac und den weiter anhaltenden Schwierigkeiten um Fannie Mae und Freddy Mac war in dieser Woche auch eher vom Untergang der US Immobilienfinanzierer zu rechnen. Am Wochenende jedoch mehrten sich die Stimmen das die Abschläge bei den beiden großen US Hypothekenfinanzierern übertrieben sein. Die Bausparbank IndyMac wird nun verstaatlicht und ist somit faktisch zwar pleite aber noch nicht tot.

In den USA haben Regierung und Notenbank umfangreiche Maßnahmen zur Rettung der angeschlagenen Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac angekündigt. Dazu gehörten die Vergabe von Krediten und der Kauf von Aktien, falls dies von den staatlich geförderten Unternehmen benötigt werde, teilten das Finanzministerium und die Federal Reserve mit.

Zunächst sollen die beiden Immobilienfinanzierer „auf Zeit“ einen höheren Kreditrahmen beim Staat eingeräumt bekommen. Zurzeit liegt dieser bei jeweils 2,25 Milliarden Dollar. Der Staat soll außerdem die Möglichkeit erhalten, Aktien der beiden Gesellschaften aufzukaufen, „falls dies nötig ist“. Das heißt also das Fanny Mae und Freddie Mac erwartungsgemäß gerettet wurden, weil der Schaden im Falle einer Pleite der beiden Unternehmen um ein vielfaches höher ausfallen würde.

Feindliche Übernahme bei Continental? Wer ist Schaeffler?

Ich muss gestehen ich habe noch nie etwas von dem Unternehmen gehört. Ein Familienunternehmen aus Herzogenaurach, das wäre an sich ja noch nichts besonders bemerkenswertes. Aber nun bietet eben dieses Familienunternehmen für eine Übernahme der Continenal AG bis zu 10 Milliarden Euro. Ja es ist die Rede von dem Automobilzulieferer Continental, dem Dax Unternehmen, und Reifenhersteller Continental. Ich habe diese Nachricht eher etwas ungläubig gelesen gebe ich zu…

Aber zurück zur Frage, wer ist Schaeffler? Schaeffler hatte im vergangenen Jahr mit rund 66.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 8,9 Milliarden Euro erwirtschaftet. Der unter anderem auf Wälzlager spezialisierte Konzern mit den Marken INA, LuK und FAG macht nach eigenen Angaben rund 60 Prozent seines Geschäfts mit der Autoindustrie, der Rest verteilt sich auf andere Branchen wie etwa Luft- und Raumfahrt.

Wie die Financial Times berichtet, arbeitet Schaeffler mit der Royal Bank of Scotland (RBS) zusammen und sei notfalls auch zu einer feindlichen Übernahme bereit. Die Zeitung beruft sich auf Informationen aus nicht näher genannten „Kreisen“. Eine Übernahme von Continental wäre der größte Unternehmenskauf in diesem Jahr in Europa.

Kalifornische Bausparbank IndyMac ist pleite!

Es gibt ein neues Opfer der Kreditkrise. Zu viele besorgte Anleger wollten auf einen Schlag ihre Einlagen zurück haben und brachten damit die angeschlagene IndyMac zum Absturz. US-Aufsichtsbehörden haben die Bausparbank IndyMac am Freitag geschlossen. Der Zusammenbruch des Instituts ist der größte Banken-Crash in den USA seit dem Kollaps der Continental Illinois National Bank im Jahr 1984.

Am vergangenen Montag hatte IndyMac noch mitgeteilt, dass es keine neuen Kreditanträge mehr annehme und 3.800 Arbeitsplätze abbauen werde was der Hälfte aller Arbeitsplätze entspricht. Der Vorstand des Unternehmens verkündete noch vollmundig das man so sicher durch die Krise steuern werde.

Die Krise bei der Bausparbank hatte sich zugespitzt, nachdem Senator Charles Schumer vor einem drohenden Kollaps des Instituts warnte und die Aufsichtsbehörden aufforderte, etwas zu unternehmen. Innerhalb von nur elf Tagen nach der Veröffentlichung von Schumers Brief hoben IndyMac-Kunden über 1,3 Mrd. $ ab, was die Kapitaldecke des Unternehmens zusätzlich überproportional strapaziert hat.

Der größte unabhängige börsennotierte Baufinanzierer wurde vom Staat übernommen. Es ist eine der größten Bankenpleiten in der US-Geschichte überhaupt und bereits der fünfte Zusammenbruch eines Instituts in diesem Jahr. Von den Börsen verdaut wird die bittere Pille erst am Montag – keine guten Aussichten also für den Wochenstart.

Freddie und Fannie fallen weiter..

S-Finanzminister Henry Paulson verkündete heute das man die beiden angeschlagenen Immobilienfinanzierer Freddie Mac und Fannie Mae bis auf weiteres in der heutigen, halbstaatlichen Form weiterführen möchte. Mit anderen Worten heißt das Paulson versuchte mit seiner Stellungnahme, Spekulationen über eine drohende Pleite entgegen zu treten. Zuvor hatte die „New York Times“ berichtet, dass im Falle einer Mehrheitsbeteiligung des Staates die Aktien der beiden Institute praktisch wertlos seien.

Die Aktien der beide Unternehmen nähern sich derweil unaufhaltsam der Wertlosigkeit. Freddie-Mac-Aktien fielen auf bis zu 4,11 $. Die Aktie hatte bereits am Donnerstag 22 Prozent auf 8,20 $ eingebüßt. Fannie-Mae-Papiere wurden zeitweise für 6,52 $ gehandelt. Am Donnerstagabend waren es zum Handelsschluss noch 13,20 $. Im späteren Handelsverlauf erholten sich die Papiere etwas, notierten aber noch mit 32 Prozent im Minus, Freddie Mac bei 5,45 $ und Fannie Mae bei 8,95 $.

Das Vertrauen in die Unternehmen und in den Staat dürfte damit erstmal auf längere Sicht arg angekratzt sein. Ursprünglich war eine ausdrückliche Garantie der Regierung für die 5000 Mrd. $ Schuldverschreibungen vorgesehen, für die die Institute gerade stünden. Dies sei jedoch verworfen worden, da sich die Staatsschulden dadurch verdoppelt hätten.

Ölpreis drückt mal wieder den Dax nach unten

Mit der Gesamtsituation überfordert zeigt sich der Dax heute mal wieder soeben ist der deutsche Leitindex auf ein neues Jahrestief gefallen. Zuletzt betrug das Minus im Dax 2,0 Prozent auf 6177. Der europäische Stoxx 50 verlor 1,2 %. In Paris fiel der CAC 40 um 1,4 %, der Londoner FTSE 100 büßte 1,2 % ein.

Der konjunkturlähmende Ölpreis zieht wieder an: Ein Fass (159 Liter) Leichtöl der US-Referenzsorte WTI zur August-Auslieferung kostete bis zu 145,98 $. Innerhalb eines Tages verteuerte sich das Barrel US-Leichtöl um mehr als 10 $. Händler führten den kräftigen Sprung auf den schwachen Dollar und die anhaltenden Spannungen mit dem Iran zurück.

Die Nachricht vom Verkauf der Citigroup-Tochter Citibank an Credit Mutuél beflügelte nun den Kurs der Post-Tochter, die die Gewinnzone mit plus 2,7 % anführte. Durch die Veräußerung der Citibank ist das Angebot an Banken auf dem deutschen Markt knapper geworden. Da die Deutsche Bank leer ausgegangen ist, könnte sie sich nun auf eine mögliche Übernahme der Postbank konzentrieren. Aktien der Commerzbank rückten um 1,5 % vor, Deutsche-Bank-Papiere gaben um 1,8 % nach.

Ganz hinten notierten erneut die Titel von Continental, die sich um 7,5 % verbilligten. Merrill-Lynch-Analysten hatten ihre Kaufempfehlung zurückgenommen. Die Integration von VDO, der Abbau der dafür aufgenommenen Schulden und erhöhte Rohstoffkosten würden den Autozulieferer überfordern.

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