Fannie und Freddy gerettet, IndyMac leider tot

Mit einer derart positiven Börseneröffnung haben heute wohl die wenigsten gerechnet. Nach der Pleite von IndyMac und den weiter anhaltenden Schwierigkeiten um Fannie Mae und Freddy Mac war in dieser Woche auch eher vom Untergang der US Immobilienfinanzierer zu rechnen. Am Wochenende jedoch mehrten sich die Stimmen das die Abschläge bei den beiden großen US Hypothekenfinanzierern übertrieben sein. Die Bausparbank IndyMac wird nun verstaatlicht und ist somit faktisch zwar pleite aber noch nicht tot.

In den USA haben Regierung und Notenbank umfangreiche Maßnahmen zur Rettung der angeschlagenen Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac angekündigt. Dazu gehörten die Vergabe von Krediten und der Kauf von Aktien, falls dies von den staatlich geförderten Unternehmen benötigt werde, teilten das Finanzministerium und die Federal Reserve mit.

Zunächst sollen die beiden Immobilienfinanzierer „auf Zeit“ einen höheren Kreditrahmen beim Staat eingeräumt bekommen. Zurzeit liegt dieser bei jeweils 2,25 Milliarden Dollar. Der Staat soll außerdem die Möglichkeit erhalten, Aktien der beiden Gesellschaften aufzukaufen, „falls dies nötig ist“. Das heißt also das Fanny Mae und Freddie Mac erwartungsgemäß gerettet wurden, weil der Schaden im Falle einer Pleite der beiden Unternehmen um ein vielfaches höher ausfallen würde.

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