Ölpreis drückt mal wieder den Dax nach unten

Mit der Gesamtsituation überfordert zeigt sich der Dax heute mal wieder soeben ist der deutsche Leitindex auf ein neues Jahrestief gefallen. Zuletzt betrug das Minus im Dax 2,0 Prozent auf 6177. Der europäische Stoxx 50 verlor 1,2 %. In Paris fiel der CAC 40 um 1,4 %, der Londoner FTSE 100 büßte 1,2 % ein.

Der konjunkturlähmende Ölpreis zieht wieder an: Ein Fass (159 Liter) Leichtöl der US-Referenzsorte WTI zur August-Auslieferung kostete bis zu 145,98 $. Innerhalb eines Tages verteuerte sich das Barrel US-Leichtöl um mehr als 10 $. Händler führten den kräftigen Sprung auf den schwachen Dollar und die anhaltenden Spannungen mit dem Iran zurück.

Die Nachricht vom Verkauf der Citigroup-Tochter Citibank an Credit Mutuél beflügelte nun den Kurs der Post-Tochter, die die Gewinnzone mit plus 2,7 % anführte. Durch die Veräußerung der Citibank ist das Angebot an Banken auf dem deutschen Markt knapper geworden. Da die Deutsche Bank leer ausgegangen ist, könnte sie sich nun auf eine mögliche Übernahme der Postbank konzentrieren. Aktien der Commerzbank rückten um 1,5 % vor, Deutsche-Bank-Papiere gaben um 1,8 % nach.

Ganz hinten notierten erneut die Titel von Continental, die sich um 7,5 % verbilligten. Merrill-Lynch-Analysten hatten ihre Kaufempfehlung zurückgenommen. Die Integration von VDO, der Abbau der dafür aufgenommenen Schulden und erhöhte Rohstoffkosten würden den Autozulieferer überfordern.

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