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Bosch kauft bei Ersol weiter zu

Der weltgrößte Autozulieferer und Elektrokonzern Bosch hat heute einen weiteren Schritt zur Übernahme des Solarzellen-Herstellers ErSol bekannt gegeben. Nach weiteren Aktienkäufen des Solarzellen Anbieters ist der Stimmrechtsanteil von Bosch am vergangenen Mittwoch über die Marke von 25 Prozent angewachsen und liegt nun bei 25,09 Prozent. Beide Unternehmen hatten Anfang Juni angekündigt, dass Bosch 50,45 Prozent an der im TecDAX notierten ErSol aus dem Besitz zweier Fonds des Finanzinvestors Ventizz übernimmt.

Der Kaufpreis liegt den Angaben von Anfang Juni zufolge bei 101 Euro je Aktie. Der in bar zu zahlende Kaufpreis für diese Anteile beträgt 546,4 Millionen Euro. Allen ausstehenden ErSol-Aktionären will Bosch laut damaliger Aussage – vorbehaltlich kartellrechtlicher Genehmigungen – ein öffentliches Übernahmeangebot von ebenfalls 101 Euro je Aktie unterbreiten.

Termine der Woche

Termine der Woche:

Diese Woche hat es mal wieder in sich. Diverse marktbewegende Daten stehen an. Hier ein kurzer Überblick:

Am Montag:

– ifo Geschäftsklimaindex Juni, Deutschland

– Einkaufsmanager Index für das verarbeitende Gewerbe, Deutschland

Am Dienstag:

– Shiller Hauspreisindex, USA

– GfK- Konsumklimaindikator Juli, Deutschland

– Verbrauchervertrauen Juni, USA

Am Mittwoch:

–  Auftragseingang langlebiger Güter Mai, USA

– Neubauverkäufe Mai, USA

– Notenbanksitzung, USA

Am Donnerstag:

– Bruttoinlandsprodukt für das erste Quartal, USA

– Verkäufe bestehender Häuser, USA

Am Freitag:

–  Verbrauchervertrauen der Uni Michigan Juni, USA

–  persönliche Ausgaben, Einkommen Mai, USA

Citigroup beginnt heute mit Entlassungen.

Nach dem katastrophalen Freitag steht natürlich zu befürchten das die Indizes in diese Woche weiter abrutschen werden. Dennoch ist auch hier auch mit der Gegenbewegung nach oben durchaus wieder zu rechnen. Die asiatischen Indizes präsentieren sich heute erstaunlich robust nach diesen Vorgaben und notieren nur geringfügig im Minus. Nach wie vor bewegt der Ölpreis die Gemüter. Die Ankündigung des venezualanischen Staatsoberhauptes Chavez haben wiedermal für reichlich Verunsicherung gesorgt, und das war wohl auch so beabsichtigt. Saudi Arabien hält mit einer Erhöhung der Förderquote dagegen. Man darf gespannt sein wie der Markt diese beiden Faktoren weiter beurteilt.

Von weiteren schlechte Nachrichten aus dem Finanzsektor bleiben wir auch diese Woche nicht verschont. So konnte man heute morgen lesen das die Citigroup dem Abbau von rund 6500 Stellen plant der auch vor der Managerebene nicht Halt machen wird. Bertroffen ist in erster Linie der Investmentbereich des Bankhauses.

Die Entlassungen sollen bereits am heutigen Montag beginnen. In New York und anderen Städten sollten ganze Handels-Desks entfallen. Im Gegensatz zu früheren Streichungen seien diesmal auch Dutzende von hochrangigen Managern betroffen. Bis zum 31. März habe die Citigroup mindestens 9000 seiner weltweit 350.000 Mitarbeiter entlassen, hieß es weiter.

Citigroup Finanzchef Gary Crittenden hatte am vergangenen Donnerstag mitgeteilt, die Bank mache sich auf weitere Abschreibungen gefasst. In einigen Bereichen seien die Summen geringer als im ersten Quartal. Die Abschreibungen wären möglicherweise dennoch beträchtlich. Die von der internationalen Krise an den Kreditmärkten am härtesten getroffene Bank hatte für die ersten drei Monate des Jahres 6 Mrd. $ abgeschrieben.

Auch wenn die Maßnahme der Entlassungen aus Unternehmenssicht verständlich und aus Aktioinärssicht vielleicht wünschenswert zu sein scheint trifft es hier mal wieder auch die falschen, und wird die Citigroup wohl nicht aus ihrer mißlichen Lage befreien können, denn dafür ist es viel zu spät.

Hexensabbat: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Was für den Fußball gilt gilt manchmal auch für die Börse. Heute wird mit dem dreifachen Verfallstag wieder ein Quartal abgeschlossen. Die deutsche Nationalmannschaft hat gestern in einem endlich mal sehr überzeugendem Spiel den Favoriten Portugal aus dem Turnier gekickt. Unsere Mannschaft ist also eine Runde weiter, nun hoffen wir mal das auch die Börse in dem kommenden Quartal eine Runde weiter kommen wird.

Heute ist mal wieder Hexensabbat, ein Tag an dem man sehr auf der Huth sein sollte, bzw. die Bewegungen einzelner Aktien genau beobachten sollte. Am Ende jedes Quartals, um genau zu sein am jeweils dritten Freitag im März, Juni, September und Dezember ist der große Verfallstag für Optionen und gehebelte Produkte, den sogenannten Derivaten. Es ist also durchaus möglich das der Kurs der ein oder anderen ktie heute verrückt spielen kann. Gestern gab es auch schon durchaus auffällige Kursbewegungen bei Twintec und Evergreen Solar die damit eventuel zusammen hängen könnten. So genau weiß das wohl niemand, und genau deswegen ist dieser Tag so überaus spannend.

Durchaus für möglich halte ich heute auch einen stärkeren Preisverfall beim Öl, nach der gestrigen Meldung das China seine Subventionen für das schwarze Gold drastisch reduzieren will, und somit die Preise für Benzin und diesel dort um deutliche 17 Prozent steigen. Dies hatt gestern schon zur Folge das der Ölpreis auf Grund der in nächster Zeit schwächer erwarteten Nachfrage deutlich gesunken ist. Zuletzt war ohnehin sehr viel Spekulation im Ölpreis die auch teilweise von kurzlaufenden Hebelprodukten getragen wurde. Es dürfte auf jeden Fall spannend sein den Ölpreis heute etwas genauer zu beobachten.

Die Vorgaben für den heutigen Tag sind wieder besser als gestren und die Futures der europäischen Indizes liegen durch die Bank mit einem halben Prozent im Plus. Die asiatischen Indizes hingegen waren bis auf den Hang Seng Index allesamt deutlich im Minus. Diverse Konjunkturdaten könnten den Markt heute mal wieder stark beeinflussen wenn die amerikanischen Börsen aufmachen. Heute etwas intensiver hin zu sehen dürfte sich lohnen.

China kürzt Öl Subventionen

Ausgerechnet beim Großverbraucher China hat die Regierung die Preise für Rohöl bislang massiv subventioniert. Das wird sich nun teilweise ändern. Am Rohölmarkt bröckelten die Notierungen.Die Aussicht auf steigende Kraftstoffpreise in China hat den Ölpreis am Donnerstagnachmittag deutlich fallen lassen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Leichtölsorte WTI verbilligte sich auf 132,68 $. Zuvor hatte der Preis in der Tagesspitze nach bei 137,82 $ gelegen.

Die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission Chinas hatte vor dem Preissturz mitgeteilt, dass sie die Subventionen kürzen wird und der Preis für Benzin und Diesel deshalb um 17 bis 18 Prozent steigt. Die Chinesen müssen die höheren Preise an den Tankstellen schon ab Freitag zahlen.

Das ist der stärkste Anstieg der Kraftstoffpreise in dem Land seit mehr als vier Jahren. Ab 1. Juli sollen auch die Preise für Kerosin und Flugbenzin steigen. Allerdings werden die Kraftstoffpreise auch nach der Subventionskürzung unter Weltmarktniveau liegen

300 Verhaftungen an der Wall Street

Weil sie Anleger über die Risiken von Subprime-Papieren falsch informiert haben sollen, hat die US-Bundespolizei am Mittwoch und Donnerstag fast 300 Personen festgenommen. Darunter sind auch zwei Manager der inzwischen notverkauften Investmentbank Bear Stearns.

In den USA laufen wegen der Krise gegen zahlreiche Banken und Finanzdienstleister Untersuchungen der Justiz und der Börsenaufsicht SEC. Bear Stearns wurde besonders stark von den Finanzmarkt-Turbulenzen getroffen und wurde im Frühjahr von JP Morgan übernommen. Die beiden Fonds hatten fast ausschließlich in Subprime-Papiere investiert. Der reihenweise Ausfall dieser Kredite bewirkte die bis heute anhaltende Finanzkrise. Weltweit mussten Banken deswegen bislang rund 400 Mrd. $ (260 Mrd. Euro) abschreiben.

Unter den Festgenommenen sind zwei frühere Fondsmanager der Investmentbank Bear Stearns. Die beiden 52 und 46 Jahre alten Männer seien am Donnerstag von Beamten für einen Gerichtstermin in ihren Wohnungen abgeholt worden, sagte eine FBI-Sprecherin in New York. Die Manager hatten zwei Hedge-Fonds geführt, deren spektakulärer Zusammenbruch im Juni vergangenen Jahres am Anfang der weltweiten Finanzkrise stand. Sie sollen Investoren über die wahre Lage der Fonds getäuscht haben.

Dow Jones wieder unter 12000 Punkten

…Das dürfte heute Nachmittag der Fall sein nachdem die US Börsen eröffnet haben. Die Vorgaben aus den asiatischen Staaten sind nicht besonders gut. Der Nikkei notiert mit einem Minus von 2,44 Prozent, ASX minus 1,2 Prozent und HSI minus 1,85 sowie Kospi minus 2 Prozent. Keine gute Vorlage also für einen erfolgreichen Handelsstart in Europa. Charttechnisch sind die Indizes alle klar in einen kurzfristigen Anwärtstrend übergegangen und der Dow Jones sollte beim letzten Tief von ca 11750 Punkten wieder drehen ansonsten ist 11580 die Marke die es nochmal zu erreichen gilt.

Die Depots die ich vorletzte Woche wieder aufgebaut hatte, habe ich gestern nachezu komplett wieder geräumt und warte nun auf das nächste eindeutige Chartsignal. Auch bei den Solarwerten drückt der Gesamtmarkt aktuell etwas auf die Stimmung undauch hier kann und sollte man sich erstmal lieber nicht dagegen stemmen. Politisch gibt es durchaus ein paar sehr spannende Impulse momentan die in einem „normalen“ Markt auch höchstewahrscheinlich zu einer Kursrally bei den Solarwerten geführt hätten.

Vorsicht bleibt aber momentan das oberste Gebot. Die Sorgen um den Zustand der US Konjunktur nehmen wieder deutlich zu und man fragt sich langsam wo überhaupt noch die positiven Nachrichten herkommen sollen. Die unsicherheiten bei den US Banke halten weiterhin an und reißen auch ander Branchen mit runter. Beim Traden ist nach wie vor die sehr kurzfristige Variante wohl die beste.

Barack Obamahs Antwort

Die Demokraten sehen darin – wie Umweltschützer auch – nichts anderes als ein kurzfristiges politisches Manöver. „Es gibt in Amerika nicht genug Öl, um unsere Probleme zu lösen“, meint der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Harry Reid. Und: „Selbst wenn wir die Küsten für Bohrungen freigäben, hätte das keine nennenswerten Auswirkungen auf den Ölpreis“. Auf einen prominenten Befürworter des Förderungsverbots können die Demokraten indes zählen: Den republikanischen Gouverneur Kaliforniens, Arnold Schwarzenegger. Er und McCain „stimmten manchmal eben nicht überein“, sagte ein Sprecher des früheren Actionfilmstars. „Und dies ist einer dieser Fälle.“

Der designierte Kandidat der Demokraten, Barack Obama, nahm den Sinneswandel seines republikanischen Rivalen indes als Steilvorlage. Ölmanagern in Houston „genau das zu erzählen, was sie hören wollen, ist genau die Washingtoner Politik, die uns seit Jahren davon abhält, von Energieimporten unabhängig zu werden“, erklärte er.

Oh George, bitte lass es schnell September werden…

Ob er das gemeint hat als er vor wenigen Tagen über seine Hinterlassenschaft und die durchgreifende Reform bei den „alternativen Energien geredet hat???““Unser Land muss mehr Öl produzieren. Und wir müssen jetzt damit beginnen“, sagte Bush. Die jetzige Regelung sei „veraltet und kontraproduktiv“. Neben der Erschließung neuer Quellen vor der Küste sprach sich der Präsident auch für Ölbohrungen in einem Naturschutzgebiet in Alaska aus.

Für mich mal wieder eine typische Bush-Lösung ohne Rücksicht auf Verluste. Grundsätzlich ist es ja vielleicht sogar verständlich aus der Sicht der Amerikaner das man sich von den Erdöl produzierenden Ländern etwas unabhängiger machen will, aber das dürfte wohl wiedermal genau der falsche und vor allem wenig zukunftsträchtige Ansatz sein. Statt verstärkt auf eine Förderung der regenerativen Energien zu setzen und die Milliarden, die ein solches Ölförderprogramm erstmal verschlingen würde, gleich an einer Stelle zu investieren die langfristig deutlich mehr Sinn macht, soll nun hier wieder an dem gewohntem festgehalten werden.

Und natürlich spielt es wiedermal eine untergeordnete Rolle das dabei die Umwelt in diesen Regionen mal wieder zusätzlich deutlich belastet werden. Sein Vater hatte sich während seiner Amtszeit noch für den aktiven Schutz dieser Regionen eingesetzt. Auch der designierte Präsidentschaftskandidat der Republikaner, John McCain, wittert offenbar einen Punktgewinn im Rennen ums Weiße Haus: „Es ist für die Bundesregierung an der Zeit, die Beschränkungen aufzuheben, damit wir unsere Reserven nutzen können“

…war klar obwohl in dem Satz das schöne Wörtchen Reserven vorkommt scheint das niemandem zu denken zu geben. Ich dachte immer Reserven sind für Notfälle bestimmt – und davon sind wir noch meilenweit entfernt. Aber wenns dem Amerikaner beim Tanken im Geldbeutel juckt versteht er halt keinen Spaß mehr.

Goldman Sachs und der Ölpreis

In Asien notieren die Börsen heute überwiegend im Plus, und das trotz der schlechten Vorgaben aus den USA gestern. Nach wie vor gehören aber die Finanztitel zu den Verlierern. Auffällig war eine kräftige Erholung von Einzeltiteln aus dem Bereich der regenerativen Energien. Nach wie vor haben sich die Märkte aber noch nicht wieder deutlich gefangen, bzw. den Weg nach Norden angetreten. Allerdings glaube ich das dies sehr bald der Fall sein könnte.

In den USA muß heute, nach Lehman Brothers am Montag und Goldman Sachs gestern, Morgan Stanley seine Zahlen vorlegen. Für das US Investmenthaus wird ein um 60% niedriger Werte als im Vorjahr beim Gewinn erwartet. Analysten gehen von 0,93 Dollar je Aktie aus. Vielleicht gelingt ja auch hier positive Überraschung für den Markt.

Der Ölpreis gibt derzeit täglich etwas nach und konnte auch zuletzt die Höchstemarken nicht mehr erreichen. Spannend dürfte heute nochmal die Veröffentlichung der US Rohöl-Lagerbestände werden und den Preis des Öls wohl auch in die ein oder andere Richtung bewegen. Ich bin nach wie vor der Meinung das wir das Hoch im Öl so langsam gesehen haben sollte. Die Nachfrage nach Benzin in den USA scheint deutlich zurückgegenagen zu sein und dies dürfte beim Ölpreis nicht ohne folgen bleiben.

Heute gibts Zahlen von Goldman Sachs

Die Fussball Europameisterschaft hält mich in diesen Tagen auf Trab…Mann, war das wieder ein schwaches Spiel der Deutschen Nationalmannschaft gestern. Mit einem glücklichen 1:0 Sieg gegen eine durchaus motivierte österreichische Mannschaft ist die deutsche Elf nun im Viertelfinale. Von allen Mannschaften die ich bis jetzt in dem Turnier gesehen habe sehen die Deutschen neben den Griechen und der Mannschaft aus Schweden wirklich nicht gut aus. Ich bin gespannt ob es auch dieses Mal gelingen wird sich bei der EM irgendwie „durchzumogeln“.. Gegen Portugal wird so eine Leistung sicherlich nicht reichen…Aber nun zu Börse.

Die Märkte notieren seit gestern wieder etwas fester. Bis auf China wo die Börsen um fast 4 Prozent heute nachgeben. Ansonsten liegen die asiatischen Börsen leicht im Plus. Besonders die Rohstoffwerte laufen heute gut und ziehen die Indizes nach oben. Der Ölpreis hatte gestern mal wieder wilde Kursbewegungen gemacht und den ein oder andern Titel stark beeinflusst. So konnten z.B. sämtliche Solartitel in den USA kräftig zulegen. Spitzenreiter war hier Solarfun mit einem Plus von 15 Prozent. Inzwischen ist der Ölpreis wieder etwas zurückgekomen und notiert aktuell mit 134,- Dollar je Barrel.

Der Empire State Index für das verarbeitende Gewerbe sank im Juni auf ein Minus von 8,68 – im Vormonat hatte er noch bei Minus 3,23 gelegen. Ein Wert von 0 bedeutet Stagnation, positive Zahlen Aufschwung. Damit wies er einen unerwartet deutlichen Rückgang der Industrietätigkeit im Staat New York aus. Das wiederum drückte mal wieder auf den Dollarkurs und der Euro konnte ca 0,8 Prozent hinzu gewinnen. Grundsätzlich bleib also alles erstmal wie gehabt, auch wenn die Zahlen für das produzierende Gewerbe im Bundestaat New York gestern ertmal wieder mächtig für Wirbel gesorgt hatten.

Nach den Vorgaben ist heut kein übermäßig starker Tag zu erwarten. In Deutschland stehen die ZEW Konjunkturerwartungen heute auf der Agenda, sowie in den USA die Genehmigungen der Baubeginne und die Erzeugerpreise im Monat Mai. Die Handelsbilanz 2007 und die Leistungsbilanz im ersten Quartal sowie die Zahlen der Kapazitätsauslastung der Industrieproduktion im Mai werden heute ebenfalls veröffentlicht. Von Unternehmensseite dürften die Zahlen von Goldman Sachs zum 2. Quartal serh interessant werden..

Guter Wochenauftakt voraus. G8-Treffen setzt Impulse!

Asien ist heute wieder deutlich im Plus. Die Rohstofftitel und die Exportwerte führen heute die Gewinnerliste an. Der Zink und der Kupferpreis legen deutlich zu. Es sieht also mal wieder ganz gut aus für diese Woche, und das Bild scheint sich gedreht zu haben. Die Tendenz stimmt also wieder nach den teilweise herben Verlusten in den letzten Tagen und ich werde die ein oder andere Depotposition heute vielleicht sogar nochmal aufstocken. Generell mache ich mir gerade intensivste Gedanken über amerikanische Finanztitel..

Von konjunktureller Sicht erwarten uns heute wiedermal diverse marktbeeinflussende Nachrichten. So werden heute gegen 11 Uhr  die Verbraucherpreise im Euroraum für den Monat Mai erwartet. Um 14:30 Uhr folgt dann der Empire State Manufacturing Index, und wenig später die Angabe der Wertpapier Käufe und Verkäufe ausländischer Investoren in den USA. Gegen 19 Uhr schliesst dann der US Wohnungsmarkt Index für Juni den Reigen ab.

Beim Treffen der G8 Staaten wurden die ersten Impulse für eine mögliche Lockerung der Ölpreis-Politik gelegt. So forderten die G8 Minister die Erdöl exportierenden Länder auf die Förderung zu erhöhen um so den Ölpreis im Sinne einer Infaltion positiv zu beeinflussen. Bis jetzt hat sich aber nur Saudi Arabien bereit erklärt die Förderung im eine halbe Million Barrel pro Tag raufzusetzten. Es ist sehr wahrscheinlich das andere Nationen diesem Beispiel folgen werden. Ich bin mir nur nicht ganz sicher das diese Maßnahmen reichen werden..

Euroland wird wohl noch eine Weile auf der Irischen Entscheidung rumknuspern müssen, und die aktuelle Euroschwäche könnte noch ein paar Tage anhalten demensprechend sollte auch der Dollar wieder etwas mehr zulegen. Grundsätzlich hätte ich mir einen solchen Volksentscheid auch bei der Euro-Einführung für uns alle gewünscht. Vielleicht hätten wir dann nicht alle die Hälfte unserer Kaufkraft verloren.

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