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Gas bald um 75% teuer?

Der Ölpreis steigt weil der Dollar fällt. Der Dollar fällt wegen der Arbeitsmarktdaten, aber in erster Linie wegen der Aussagen Jean Claude Trichets die Zinsen in Euroland bald anheben zu wollen. Der hohe Ölpreis jedoch macht auch dem Euroland stark zu schaffen und wir verlieren deutlich an Kaufkraft. Das wiederum hat zur Folge das auch der Euro eigentlich schwächer wird. Die Inflaion wird unaufhörlich in die Höhe getrieben, und das wird letztendlich der gesamten Weltwirtschaft schaden.

Nun wird auch über den nächsten Kandidaten diskutiert der die Weltwirtschaft zusätzlich belasten würde, das Gas! Die preise sollen alleine hierzulande in absehbarer Zeit um 25 Prozent zulegen. Experten hingegen gehen im Herbst von einer weiteren Steigerung um 40 Prozent aus um dem allgemeinen Ölpreisansteig Rechnung zu tragen. Das wären dann also insgesamt ca. 75 Prozent Aufschlag zum heutigen Niveau!!!

Nach Ansicht des Staatssekretärs ist die Preisbindung von Öl und Gas nicht mehr zeitgemäß. „Die Bundesregierung sollte prüfen, ob sie in Abstimmung mit der Europäischen Union eine Strategie zur Entkopplung erarbeitet, damit es zu einer kostengerechten Preisentwicklung kommt, die spekulative Überhöhungen ausschließt“. Unklar blieb allerdings, wie die Entkoppelung des Gaspreises vom Ölpreis rechtlich durchgesetzt werden kann. Denn das Prinzip ist in langfristigen Verträgen zwischen den Lieferanten und den deutschen Großabnehmern privatrechtlich geregelt…

Die Last des Öls für die Weltwirtschaft

Es wird öffentlich über eine mögliche globale Rezession gesprochen. Der Ölpreis schwingt sich in immer neue Höhen und belastet damit die gesamte Weltwirtschaft. Doch gerade die Hauptverursacher wollen diese Tatsache nicht wahrhaben. das Treffen der Energieminister der G8-Staaten plus China, Indien und Südkorea im japanischen Aomori zeichnet ein dürsteres Bild wenn sich der Ölpreis weiter und in diesem Tempo in die falsche Richtung entwickle.  Der  Wirtschaftsminister Akira Amari des Gastgeberlandes Japan warnte vor der Gefahr einer Rezession der Weltwirtschaft. Der Ölpreis sei dabei ein großer Risikofaktor.

Die Länder forderten die Ölproduzenten auf, weitere Investitionen in die Öl- und Gasförderung vorzunehmen. Auf eine Abschaffung der Preissubventionen einigten sich die Energieminister aber nicht, weil Indien und China sich nicht darauf einlassen wollten. US-Energieminister Sam Bodman forderte im Vorfeld des G8-Ministertreffens vergeblich ein Ende der staatlichen Treibstoff-Beihilfen. „Wir wissen, dass die Nachfrage zunimmt, weil viele Nationen Öl immer noch subventionieren. Das sollte aufhören“, sagte er.

Der enorm starke Anstieg des Ölpreises in der vergangenen Woche auf 139,- Dollar je Barrel schickte die Börsen auf Talfahrt. Die US Indizes verloren zum Handelsschluss über 3 Prozent und das lässt für die kommende Woche nichts gutes erwarten. Ich wollte am Freitag die Depots neu aufbauen habe aber zum Glück dann doch noch kurzfristig dieufträge wieder aus dem Markt genommen. Auch wenn ich einige Titel auf dem Niveau für durchaus attraktiv halte werde ich die Käufe wohl noch um ein paar Tage verschieben. So richtig sicher fühle ich mich momentan nur bei den chinesischen Solarwerten, die in den nächsten tagen von dieser entwicklung profitieren sollten.

Trina Solar vor Zahlen

Natürlich hatte der um über 4 Prozent gestiegene Ölpreis dann auch wieder positive Auswirkungen auf die US Solarwerte. So konnte die Aktie von Trina Solar gestern um fast 10 Prozent zulegen. Heute werden hier die Zahlen zu US Börsenbeginn erwartet, und so wie es aussieht erwartet der Markt hier sehr positive Ergebnisse.

Ausserdem vermeldete die Freiburger SolarMarkt AG mit einem zusätzlichen Rahmenvertrag weitere Warenkontingente gesichert zu haben. Demnach liefert Trina Solar noch in diesem Jahr Fotovoltaik-Module zweier Zelltypen mit einer Leistung von insgesamt 5 Megawatt. Einen entsprechenden Vertrag haben die beiden Unternehmen kürzlich unterzeichnet. Die Module aus China verfügen nach Angaben der SolarMarkt AG über hohe Wirkungsgrade, enge Leistungstoleranzen und eine Produktgarantie von fünf Jahren.

Die anderen Solarwerte konnten sich ebenfalls sehr positiv entwickeln. Zu meinem Erstaunen auch die Aktie von First Solar. LDK Solar konnte gestern mal wieder nicht von dem allgemein positivem Umfeld profitieren. Dies sollte sich hoffentlich heute ändern, sonst wird wohl auch hier die 40,- Dollar Marke nochmal getestet werden, ähnlich wie bei Suntech Power.

Starker Auftritt Trichets, US Börsen und Öl weiter Up!

Die US Börsen haben gestern den größten Tagesgewinn der letzten Wochen verzeichnet, und demensprechend geht es heute in den asiatischen Börsen weiter. Mit diesen Vorgaben sollte sich auch heute der Trend in Europa fortsetzen können. Auch wenn der Ölpreis gestern ebenfalls einen Riesensatz nach oben machen konnte, was sicherlich etwas bremsend wirken könnte.

Der Euro steigt wieder nach der Ankündigung von Jean Claude Trichet das die EZB bald die Zinsen anheben werde. Das hatte aber leider den Nebeneffekt das die Börsen gestern in Europa etwas verstimmt reagierten. Nun scheint die EZB bereit, einen schärferen Abschwung durch höhere Zinsen zu akzeptieren, um die Inflationserwartungen unter Kontrolle zu halten. „Wir haben klar signalisiert, dass Preisstabilität für uns Vorrang hat und wir den Worten Taten folgen lassen werden“

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Er rührt einfach mal die Märkte durcheinander und dies noch mit einer entsprechenden Geste 🙂 Dieses Bild sagt alles!

Was ist Silizium?

Silizium ist keineswegs ein seltener Rohstoff – ganz im Gegenteil. Es gehört zu den häufigsten Elementen, die in der Erdkruste vorkommen. Die Verarbeitung zu hochwertigem Polysilizium ist allerdings ein teurer und aufwendiger Prozess. Vor allem die Reinheitsanforderungen sind enorm. Dementsprechend gab es bislang nur wenige Unternehmen, die über die entsprechenden Anlagen verfügten. Zu ihnen gehören unter anderem die deutsche Wacker Chemie, Hemlock, MEMC Electronic und die Renewable Energy Corp.. Diese etablierten Hersteller konnten sich den vergangenen Jahren ohne Frage eine goldene Nase verdienen. Allerdings haben die enormen Gewinnmargen in der Polysilizium-Produktion jetzt viele andere Wettbewerber hellhörig werden lassen.

Anders als etwa Öl oder Industriemetalle steht Silizium der Menschheit in fast unbegrenztem Ausmaß zur Verfügung. Es ist deshalb sehr wahrscheinlich, dass die derzeitige Polysilizium-Rallye nicht nachhaltig sein wird. Der Nachwelt wird sie vielmehr als Episode aus der Geburtsstunde des Solarzeitalters in Erinnerung bleiben. Die Solarzellen-Produzenten selbst werden dadurch von einem enormen Druck befreit, der heute die Notierungen der entsprechenden Aktien immer noch spürbar belastet. Dies eröffnet Anlegern, die in diesen Sektor investieren, wieder beträchtliche Gewinnmöglichkeiten. Denn die Nachfrage nach Solaranlagen zur umweltfreundlichen Stromerzeugung wird auch in den kommenden Jahren – unabhängig von aller konjunkturellen Unbill – boomen

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Übernahme: Robert Bosch GmbH bietet 101,- Euro je Ersol Solar Aktie

Die Robert Bosch GmbH hat am 1. Juni 2008 entschieden, den Aktionären der ersol Solar Energy Aktiengesellschaft, Erfurt, anzubieten, ihre auf den Inhaber lautenden Stückaktien der ersol Solar Energy Aktiengesellschaft mit einem rechnerischen anteiligen Betrag des Grundkapitals von EUR 2,00 je Aktie im Wege eines freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebotes gegen Zahlung eines Kaufpreises von

EUR 101,00 pro Stückaktie

zu erwerben. Das Angebot wird keine Mindestannahmequote als Angebotsbedingung enthalten. Im Übrigen wird das Angebot zu den in der Angebotsunterlage noch mitzuteilenden Bedingungen und Bestimmungen ergehen.

Das freiwillige öffentliche Übernahmeangebot steht im Zusammenhang mit dem Abschluss eines Kauf- und Übertragungsvertrags zwischen der Robert Bosch GmbH auf der einen Seite und der Ventizz Capital Fund II, LP, Delaware, USA, sowie der Ventizz II Jersey Holding Limited Partnership, Jersey, Channel Islands, auf der anderen Seite über den Erwerb von ca. 44,76 % der Aktien der ersol Solar Energy Aktiengesellschaft. Ferner hat die Robert Bosch GmbH über eine Call- und Put-Optionsvereinbarung mit der Ventizz Capital Fund II, LP, Delaware, USA, den Erwerb von weiteren ca. 5,69 % der Anteile an der ersol Solar Energy Aktiengesellschaft gesichert. Der Vollzug des Kauf- und Übertragungsvertrags und die Ausübung der Call- und Put-Optionen stehen unter der aufschiebenden Bedingung, dass die Transaktion durch die zuständigen Kartellbehörden freigegeben wird.

Diese Woche weiter aufwärts?

Die asiatischen Vorgaben sind verhalten gut und auch sollten die Börsen in Europa davon profitieren können. Die Indizes sind hier im Schnitt mit 0,5 bis 1,5 Prozent im Plus. Stahl und Bergbau Aktien gehören hier zu den großen Tagesgewinnern. Die Rohstoffhausse scheint also noch etwas weiter zu gehen. Allerdings hatten Metallwerte im Schnitt auch in der vergangenen Woche mit ca minus 3 Prozent notiert. Die Verlierer sind in erster Linie und mit deutlichen Abschlägen die Luftfahrtunternehmen und die Banken. Woran das liegt wissen wir ja..

In den USA könnten heute die Vorwahlergebnisse in den USA durchaus eine positive Wirkung entfalten. Denn es wird immer klarer das Barack Obama wohl der Kandidat für die Demokraten sein wird um im September bei den US Präsidentschaftswahlen gegen den republikanischen Kandidaten John McCain anzutreten. Inzwischen dürfte eine Entscheidung im Lager der Demokraten – egal welche – durchaus willkommen sein, um zu verhindern das sich die Partei schon vor dem eigentlichen Wahkampf aufreibt und John McCain als lachender Dritter aus dem Rennen hervorgeht.

Spannend dürfte die Woche in jedem Fall für die Werte aus dem Bereich der alternativen Energien werden. Und hier natürlich im Speziellen für die Solarbranche. Die Neuregelung der Einspeisevergütung für Solarstrom hatte ja am Freitag für ein wahres Kursfeuerwerk bei Solarwerten gesorgt. Auch die jüngsten Prognosen sind nach wie vor sehr positiv für Solarwerte. Es dürfte also auch in dieser Wochen, sofern der Ölpreis nicht komplett einknickt, weiter gehen mit der Hausse bei Solarwerten. Sicherlich nicht in dem Tempo aber slowly but surely…

Welche Zukunftschancen hat die Solarbranche?

Ich zitiere hier einen Artikel aus der FTD.de von heute über die Solarbranche in Deutschland die Veränderungen in der Zukunft und die Rolle die chinesische Unternehmen dabei spielen werden.. das Thema China wird hier leider etwas kurz gehalten, und das wahrscheinlich bewusst, aber für die längerfristig orientierten Anleger führt kein Weg an den chinesischen Werten vorbei, sowohl bewertungstechnisch als auch visionär.

Die Branche wächst jährlich um rund 30 bis 50 Prozent. Bis 2015 soll Solarstrom in Deutschland wettbewerbsfähig sein, also nicht mehr teurer sein als Netzstrom vom Energieversorger. Für sonnenreiche Länder wie Spanien, Griechenland und Italien erwartet Solarexperte Gunter Greiner von der Frankfurter VCH Investment Group bereits 2011 den Durchbruch. Dann werde nach seiner Prognose in Deutschland nur noch 25 Prozent der Umsätze erzielt. „Die Solarbranche wird dann sehr stark exportorientiert sein“, so Greiner.

Mit dieser Umwandlung werden noch unsichere Jahre auf die Solarfirmen zukommen. „Die Branche wird in fünf Jahren nicht wiederzuerkennen sein“, sagt Stewart Armer, Fondsmanager von Fortis Investment. Unternehmen wie Solarworld und Q-Cells, die große Teile der Wertschöpfungskette abdecken, dürften eine gute Chance haben. Bislang profitieren die Deutschen vor allem von ihrem Know-how-Vorsprung. Kleinere Firmen müssen dagegen aufkeimenden Wettbewerb aus China fürchten.

P.S. Im Juni startet Philipp Vontobel auf seinem Blog PVI mal wieder einen neuen Börsenwettbewerb wo Ihr u.a.leckere Weine gewinnen könnt. Schaut es Euch einfach mal an, das mitspielen macht auf jeden Falls Spaß.

Barack Obama ist kurz vor dem Ziel

Nach den jüngsten Vorwahlen wird die Luft für Hillary Clinton immer dünner. Vor Wochen wurde ja schon spekuliert wann die ehemalige First Lady nun das Handtuch schmeißen würde. Im Sinne der Partei und einer Konzentration auf die Wahlkampf gegen den Republikaner John Mc Cain währe es wohl langsam angebracht. Die gestrige Entscheidung des Parteiausschusses ist vielleicht die Vorentscheidung..

Weil die Staaten ihre Abstimmungen regelwidrig vorverlegten, hat die Parteiführung der Demokraten die Vowahlergebnisse in Florida und Michigan nicht anerkannt, . Clinton gewann beide Vorwahlen – in Michigan stand Obama noch nicht einmal auf den Stimmzetteln. Damit bleibt Barack Obama deutlich in Führung vor Hillary Clinton. Der Senator aus Illinois kommt demnach auf 2050 Delegiertenstimmen, Clinton auf 1877. Um sich die Nominierung zu sichern, sind nun 2118 Delegierte notwendig.

An ihrem Rückstand dürfte auch die nächste Vorwahl am Sonntag in Puerto Rico nichts ändern, wo Clinton als Favoritin gilt. In dem US-assoziierten Archipel geht es um 55 Delegierte. Die beiden letzten Vorwahlen finden am Dienstag in Montana und South Dakota statt, wo es um insgesamt 31 Delegierte geht.

Rein rechnerisch hat also Barack Obama nun die Möglichkeit den Deckel drauf zu machen. Für Hillary Clinton hingegen müsste schon ein kleines Wunder geschehen um sie noch als Kandidatin für das Präsidentenamt zu nominieren.

Ich bin mir nach wie vor nicht sicher ob das amerikanische Volk schon innovativ genug ist um eine Frau oder einen Farbigen als Präsidenten zu akzeptieren. Man kann nur hoffen das die Menschen jenseits des Atlantiks aus den letzten Jahren gelernt haben und wissen das sie mit einer weiterhin republikanischen Regierung wahrscheinlich deutlich schlechter fahren werden, und das wohl im wahrsten Sinne des Wortes..

Neues Förderprogramm für alternative Energien

Die von der Solarbranche befürchtete drastische Absenkung der Förderung von Solarstrom ist vom Tisch.
SPD und Union einigten sich nach rund achtstündiger Sitzung am späten Donnerstagabend auf neue Fördersätze für das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG).

Die Hilfen für neue Dach-Solaranlagen sollen nun 2009 und 2010 jeweils um acht Prozent und 2011 um neun Prozent sinken, sagte der SPD-Abgeordnete Hermann Scheer am Freitag zu Reuters. Die Grundvergütung bleibe stabil. Allerdings soll die Absenkung bei Freiflächenanlagen höher ausfallen als bei Dachanlagen. Freiflächen machen in Deutschland nur einen geringen Anteil am Solargeschäft aus. Die Vereinbarungen wurden in der Branche mit Erleichterung aufgenommen. An der Börse legten Solarwerte deutlich zu.

Bei Windstrom, sowohl an Land als auch auf See, wurde die Förderung nach Angaben aus der Koalition gegenüber den Plänen des Umweltministeriums noch einmal erhöht. Gleiches gelte für Biomasse-Anlagen, die in erster Linie auf Drängen von CSU-Vertretern eine noch höhere Förderung bekommen sollen. Zahlen lagen zunächst nicht vor. Am Montag sollen noch weitere Details besprochen werden. Nach Angaben des stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Ulrich Kelber könnte die Gesetzesnovelle noch in der kommenden Woche im Parlament beraten werden.

Solarworld-Chef Frank Asbeck nannte die neuen Fördersätze erträglich. „Damit kann die Branche leben“, sagte er Reuters. Auch sei es nun weiterhin möglich, wie angestrebt, 2015 die Wettbewerbsfähigkeit von Solarstrom zu schaffen. Analysten werteten die Einigung positiv für die Geschäftsaussichten des Unternehmens. Die WestLB stufte Solarword auf „Buy“ von „hold“ hoch.

Ökostrom wird zu gesetzlich festgelegten Fördersätzen ins Netz eingespeist. Die Preisdifferenz zu konventionellem Strom wird durch eine Umlage auf alle Verbraucher verteilt. Einige Unionspolitiker hatten einen Abbau der Förderung um bis zu 30 Prozent gefordert. Diese Überlegungen waren allerdings auch bei den Umweltexperten der Union auf Widerstand gestoßen, die die vor allem in Ostdeutschland stark vertretene Solarbranche gefährdet sahen.

Solarworld und Q-Cells legen 7 Prozent zu, Solon + 10

Die herben Kursverluste der letzten Tage sind wieder vergessen. Heute legen Solarworld und Q-Cells um teilweise über 7 Prozent zu, und das trotz fallendem Ölpreis. Solon konnte sogar fast 10 Prozent hinzu gewinnen. Die Korrelation des Sektors zum BrentCrude Oil ist also anscheinend doch nur relativ.

Mit der Einigung über die Solarförderung kann nun die Neufassung des Erneuerbare Energien Gesetzes noch vor der Sommerpause verabschiedet werden. Die Gesetzesnovelle ist Bestandteil des Klimaschutzpaketes der Bundesregierung. Die Verhandlungen über den Solarstrom waren einer der Knackpunkte in den Verhandlungen: Die Union wollte die Fördersätze um ein Drittel kürzen. Die drastischen Einschnitte waren parteiintern umstritten. Ostdeutschen Landesverbänden und Umweltpolitikern gingen die Pläne zu weit.

Im Vergleich zum Gesetzentwurf von Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) sollen die Hilfen nur leicht stärker gekürzt werden. Das Ministerium hatte in seinem Gesetzentwurf die sogenannte Degression 2009 bei sieben Prozent, 2010 bei neun Prozent und 2001 bei acht Prozent angesetzt. Mit dem Abbau der Subventionierung will die Koalition erreichen, dass die Solarfirmen ihre seit Jahren fallenden Produktionskosten an die Verbraucher weitergeben.

Dem ensprechend positiv bin ich heute für die chinesischen Solaraktien in den USA. Ich habe gestern die Positionen bei Suntech und Trina Solar nochmal aufgestockt, und ebenso noch zwei Orders für LDK Solar und Solarfun in den Markt gegeben die aber noch nicht ausgeführt worden sind.

Gespannt bin ich auch auf den heutigen Kursverlauf bei First Solar die ja gestern unter die wichtige Unterstützung bei 260,- Dollar gefallen sind. Noch ist hier natürlich ein Rebound möglich, und dies wird heute zumindest wohl auch gelingen. Mittelfristig glaube ich bei der First Solar Aktie immer noch an weiter fallende Kurse.

Es sieht heute also mal wieder besser aus nach der Konsolidierung des Sektors in den letzten Tagen. Die Vorgaben aus Asien waren sehr gut und sollten trotz diverser Konjunkturberichte aus den USA heute reichen um den Märkten weiteren Auftrieb zu verleihen.

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