Barack Obamahs Antwort

Die Demokraten sehen darin – wie Umweltschützer auch – nichts anderes als ein kurzfristiges politisches Manöver. „Es gibt in Amerika nicht genug Öl, um unsere Probleme zu lösen“, meint der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Harry Reid. Und: „Selbst wenn wir die Küsten für Bohrungen freigäben, hätte das keine nennenswerten Auswirkungen auf den Ölpreis“. Auf einen prominenten Befürworter des Förderungsverbots können die Demokraten indes zählen: Den republikanischen Gouverneur Kaliforniens, Arnold Schwarzenegger. Er und McCain „stimmten manchmal eben nicht überein“, sagte ein Sprecher des früheren Actionfilmstars. „Und dies ist einer dieser Fälle.“

Der designierte Kandidat der Demokraten, Barack Obama, nahm den Sinneswandel seines republikanischen Rivalen indes als Steilvorlage. Ölmanagern in Houston „genau das zu erzählen, was sie hören wollen, ist genau die Washingtoner Politik, die uns seit Jahren davon abhält, von Energieimporten unabhängig zu werden“, erklärte er.

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