Miese Prognosen für Finanzwerte halten an!

Nach den neuesten Schätzungen der Hedgefond Manager von Bridgewater Associates beläuft sich der Abschreibungsbedarf der Finanzinstitute weltweit auf insgesamt 1.600.000.000 Dollar, und damit af das Vierfache der ursprünglich geschätzten Summe von 400 Milliarden Dollar. Zwar wurde diese Schätzung schon mehrfach nach oben korrieiert, jedoch ging man bis heute im schlimmsten Fall von 1 Billion Dollar aus. Eine Hedge-Fonds-Studie bemisst die Schäden nun deutlich höher als bisherige Schätzungen – und warnt vor den Folgen.

Die Dimension der Krise gilt allgemein als eher schwer einzuschätzen, weil die Kreditforderungen in neuen Papieren gebündelt und weiterverkauft wurden. Dadurch können Finanzinstrumente sowohl erstklassige als auch faule Kredite enthalten. Nachdem im vergangenen Jahr verstärkt US-Immobilienkredite platzten, hatte das Misstrauen gegenüber den jahrelang massiv gehandelten Papieren die aktuelle Finanzmarktkrise ausgelöst.

Wohl keine besonders guten Vorgaben für die kommende Woche, dazu noch die Pleitegerüchte um General Motors und fertig ist die Bärensuppe. Der Ölpreis macht ebenfalls weiterhin keine Anstalten wieder fallen zu wollen, auch das dürfte den Anlegern in der kommenden Woche weiterhin Kopfzerbrechen machen. Ich bin gespannt wie die Amerikaner aus ihrem Independence Wochenende zurückkommen werden. Wunder sollte man sich wohl nicht erwarten, aber auf das Halten der charttechnischen Marken darf man doch zumindest mal hoffen…

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