Author Archives: Lars

Wieder tief im Minus

Nun scheint es wohl klar zu sein das das US Konjunkturpaket ebenfalls kleiner ausfällt als dies vom Markt erwartet wurde. Ebenso wie das neu geschaffene Budget für eine Bad Bank enttäuschte auch dieser von Timothy Geithner veröffentlichte Plan die Öffentlichkeit. Die Aktienmärkte in Japan und gesamt Asien tendierten heute extrem schwach und ebenso folgten dann die europäischen Märkte tief ins Minus. Die US Futures sehen leider ebenfalls heute nicht sehr vertrauenserweckend aus.

Bei der heutigen Performance des Nikkei sollte noch bedacht werden das gestern Feiertag in Japan war und somit die negativen Ereignisse von gestern und vorgestern nachgeholt werden mussten. ..Wie immer reagieren die Anleger extrem nervös auf solche Nachrichten und stellen sofort die gerade erst eingegangenen Positionen schnell wieder glatt. Das drückt weiter auf die Kurse, eröffnet aber wieder neues Potenzial für nervenstarke Trader.Ich habe da schon wieder einen Kandidaten im Auge…

Ein weiterer Hammer war wohl für die Anleger die öffentliche Diskussion über die zusätzliche Einführung einer Börsenumsatzsteuer von Herrn Steinbrück. Man wolle sich an dem Modell der Börsensteuer in Großbrittanien anpassen hieß es. Nur mit dem feinen Unterschied das man von Seiten der SPD mal wieder nicht das Gesamtbild betrachtet hat. Im Gegensatz zu Deutschland gibt es in Großbrittanien eine Aktienkultur die hier in Deutschland durch die geplanten Maßnahmen im Keime erstickt werden wird. Egal ,ich habe mich im vorherigen Artikel schon darüber ausgelassen. Was dieses Land braucht sind nachhaltige Lösungen!!!

Steinbrück will Börsenumsatzsteuer

Händeringend sucht die Bundesregierung nach neuen Einnahmequellen. Nun kam von der SPD mal wieder ein geistreicher Vorschlag. Zu den satten 25 Prozent Abgeltungssteuer möchte man gleich noch einmal eine Börsenumsatzsteuer erheben um dem Staat nochmal Zusatzeinnahmen von bis zu 35 Milliarden Euro zu bescheren. Super Vorschlag SPD! Um jegliche aufkleimende Entwicklung einer eh schon stark gebeutelten Aktienkultur in Deutschland im Keime zu ersticken sicherlich ein probates Mittel.

Die Förderung der Aktienkultur wäre gerade in Zeiten wie diesen so wichtig wie nie. Wir alle wissen das der Rentenanspruch bei Erreichen des dafür notwendigen Alters schon heute bei weitem nicht mehr zum wirklichen leben reicht. Auch Riester und Rürup Vergleich werden daran nicht wirklich etwas ändern können. Wenn man jetzt noch eine grobe Schätzung der Geldentwertung durch die aktuelle Kreditkrise mit in seine Überlegungen einbezieht nachdem wir ja gerade mal halbwegs die Wiedervereinigung und vor allem den Euro verdaut haben, dem dürfte etwas mulmig werden.

Um so wichtiger ist es den privaten Verögensaufbau in Deutschland zu fördern wenn unser Staat die nächsten 30 Jahre nicht mit den Thema Altersarmut verbringen will. Die Denkweise der SPD ist meiner Meinung nach wiedermal extrem kurzsichtig und lediglich zum stopfen der aktuellen Löcher geeignet. Eine echte Zukunftsperspektive bietet diese allerdings nicht. Im Übrigen bin ich der Meinung, oder zumindest der festen Hoffnung das auch aus den genannten Gründen die Abgeltungssteuer wieder abgeschafft oder zumindest deutlich reduziert werden wird. Als Alternative zu Abgeltungssteuer halte ich die Börsenumsatzsteuer nicht nur aus Anlegersicht für sehr attraktiv aber bitte nicht noch oben drauf!!!

HypoReal Estate – Das Fass ohne Boden!

Die HypoRael Estate entpuppt sich immer mehr als Fass ohne Boden, und ich muss zugeben das es mich langsam echt sauer macht wenn ich diese Nachrichten immer wieder lese. Der Bankenrettungsfonds Soffin stockte die Garantien für den schwer angeschlagenen Immobilienfinanzierer abermals auf. Die HRE erhalte zusätzlich 10 Mrd. Euro, teilte das Münchner Institut am Mittwoch mit. Damit belaufen sich die gesamten staatlichen Hilfen auf 102 Mrd. Euro. Die Gespräche mit dem Soffin über Eigenkapitalunterstützungen dauerten an, hieß es.

Die Aktie der Hypo Real Estate verbilligte sich um 4 %.und ich frage mich ernsthaft wer hier überhaupt noch sein Geld reinsteckt. Die Zeche die uns Steuerzahlern hier hinterlassen wird ist doch hoch genug!!! Wer also hier immer noch auf eine Rendite hofft dürfte am Ende wohl sehr enttäuscht und deutlich ärmer sein. Ausser der hartgesottenen Zockern dürften bei der HRE auch nur noch diejenigen an Bord sein die auf 80 oder mehr Prozent Verlusten sitzen. Mit Geldanlage hat dies jedenfalls nichts mehr zu tun.

Märklins Rettung durch Porsche war eine Ente

„Ach, schade!” So oder so ähnlich hörten sich die Kommentare aus Göppingen an. Doch das Gerücht, wonach der Sportwagenbauer Porsche, profitabelster Autokonzern der Welt, den angeschlagenen Modellbahnhersteller Märklin rettet, entpuppte sich als „Ente” eines Fachmagazins für Geschäftsreisen.

Natürliche verfolge Porsche-Chef Wendelin Wiedeking das Geschehen bei Märklin, sagte ein Porsche-Sprecher. Denn der 56-jährige Top-Manager hat sich schon mehrfach zu seiner Liebe zu Märklin-Modellen bekannt, von denen er eine stattliche Sammlung besitzt. Und er brächte das Herzblut für die Marke mit, das der vorläufige Insolvenzverwalter Michael Pluta bei den bisherigen Eigentümern vermisst hatte. Auch verfügen sowohl Porsche als auch Wiedeking als Privatperson über genügend finanzielle Mittel, um das Traditionsunternehmen zu retten und auf eine wirtschaftlich solide Grundlage zu stellen.

Doch dieser Wunschtraum wird für die 1300 Märklin-Mitarbeiter nicht in Erfüllung gehen. „Weder Porsche noch Herr Wiedeking kommen als Investor in Frage”, betonte ein Konzernsprecher. „Es gab und gibt keine Kontakte.” Wiedeking sei mit der Übernahme des Volkswagen-Konzerns vollauf beschäftigt. Eine Konzentration auf das Kerngeschäft der Porsche AG macht wohl derzeit auch mehr Sinn, die Probleme hier sind ja entsprechend groß. Schade ist es für Märklin dennoch, denn auch ich bin schon seit Kindesbeinen ein Fan der kleinen Modelle. Hoffentlich kann hier noch rechtzeitig ein Investor gefunden werden.

Schreib doch mal was…

Ich habe heute einige Mails mit der Kernaussage „schreib doch mal was zu den gestrigen Ereignissen“ bekommen, und dies will ich dann gerne auch mal tun. Auch wenn ich nicht genau weiß was Ihr jetzt von mir erwartet. Auch ich, genau wie wohl derzeit alle Menschen dieses Planeten, weiß nicht wie es weiter geht. Ich sehe die aktuelle Situation durchaus skeptisch und man muss schon sehr vorsichtig agieren um nicht auf dem falschen Fuss erwischt zu werden. Die gestrige Rede des neuen US Finanzministers hat offensichtlich die Mehrzahl der Anleger noch mehr verunsichert, und die Aussage das Teile des Finanzsystems ernsthaft geschädigt sind hat das nicht unbedingt besser gemacht.

Was hatten die Menschen erwartet? Ein Wunder? Vielleicht ist es wirklich erst die Spitze des Eisberges die wir hier bis dato gesehen haben und wir müssen uns alle auf eine lange und teilweise sehr harte Zeit einstellen. Vielleicht markieren die US Maßnahmen aber auch nun den Wendepunkt an dem man weiß das sie Lage sehr schwierig ist und bleiben wird. Aber auch einen Punkt an dem man entschlossen handelt um dem entgegen zu wirken.

Persönlich kann ich derzeit nur soviel sagen…schaut in die Depots und Ihr wisst das ich fest davon überzeugt bin das wir eine Erholung bei der Conti Aktie sehen werden. Porsche halte ich persönlich auch nach wie vor für eines der bestgeführten und langfristig lukrativen Unternehmen in Deutschland und im gesamten Automobilsektor. Bankenwerte würde ich nach wie vor meiden, besonders die Deutsche Bank! Rohstoffe sind und bleiben interessant und werden wohl wenn alles ganz dick kommt kein schlechtes Investment in die Zukunft sein.

Auch in meinem Jahresausblick habe ich ein paar Aspekte meines Denkens aufgeschrieben die nach wie vor Gültigkeit haben. Das Betrifft den Sektor erneuerbare Energien, Energie im Allgemeinen sowie Abfallwirtschaft und Wasserversorgung. Genauso sicher bin ich mir das der Euro nicht ewig auf diesem Niveau bleiben kann. Letztendlich ist es immer nur eine Frage des richtigen Einstiegszeitpunktes und des Anlagehorizonts. Langfristig sehe ich schon jetzt echte Schnäppchen und kurzfristig muss man versuchen die starken Gegenbewegungen die es immer mal wieder gibt richtig zu spielen.

Falsch wäre es wahrscheinlich der Börse nun entnervt den Rücken zu kehren und das Finanzsystem zu verteufeln. Grundsätzlich sind die Chancen wirklich Geld zu verdienen jeden Tag da, auch heute! Aber es ist manchmal auch sehr hilfreich ein paar Tage oder auch Wochen Pause zu machen wenn es nicht läuft, sich neu zu sortieren, und dann wieder mit Enthusiasmus und Intelligenz an die Sache ran zu gehen. Ich bleibe dabei und such täglich nach Chancen, natürlich auch für Euch! Ganz nebenbei 🙂 dies ist das 1769 Post auf diesem Blog…schreib doch mal was!

Credit Suisse patzt ebenfalls kräftig!

Auch die zweite Schweizer Großbank hatte ein wirklich schlechtes viertes Quartal. Nach den katastrophalen UBS Zahlen gestern wird klar das die Krise auch in der Schweiz voll durchschlägt. Die Schweizer Großbank Credit Suisse hat 2008 einen Rekordverlust von 8,2 Mrd. Franken (5,4 Mrd. Euro) erlitten. Allein im vierten Quartal 2008 gab es einen Verlust von 6 Mrd. Franken, teilte die zweitgrößte Schweizer Bank am Mittwoch mit.

Der Verlust fiel höher aus, als die Finanzanalysten erwartet hatten. 2007 hatte das Geldhaus noch einen Reingewinn von 7,8 Mrd. Franken erzielt. Am Dienstag hatte die auch die Schweizer Großbank UBS für das vergangene Jahr mit einem Minus von knapp 20 Mrd. Franken den größten Verlust in der Firmengeschichte gemeldet. Damit hat die Krise die Credit Suisse weniger hart getroffen als den Erzrivalen.

In diesen Zahlen noch nicht enthalten ist ein mit dem Abbau von Stellen verbundener Restrukturierungsaufwand von 900 Mio. Franken, der nach früheren Angaben im vierten Quartal verbucht werden sollte. Credit Suisse hatte Anfang Dezember angekündigt, 5300 Arbeitsplätze streichen zu wollen – das entspricht elf Prozent der Mitarbeiter.

Geithner bringt Börsen zum Absturz!

Die Rede von Timothy Geithner schickt die Börsen weltweit auf Talfahrt. Die genannten Summen versetzten die Anleger in Angst und Schrecken. Die Amis greifen in die Vollen und drucken Geld in einer Höhe die man sich kaum vorstellen kann. Geithner kündigte die Schaffung eines durch Staatsgelder und private Investoren gemeinsam finanzierten Fonds im Umfang von bis zu einer Billion, also 1.000 Milliarden Dollar an, der die Banken von faulen Wertpapieren befreien soll.

Darüber hinaus soll das laufende Programm der US-Notenbank von 200 Milliarden ebenfalls auf bis zu eine Billion Dollar, also weitere 1.000 Milliarden Dollar ausgeweitet werden, das die private Kreditvergabe ankurbeln soll. Als dritte Maßnahme seien weitere Kapitalspritzen für Banken geplant. Wahrscheinlich segnet der amerikanische Senat auch noch heute das mehr als 800 Milliarden Dollar schwere Konjunkturpaket ab. Nachdem sich die Senatoren gestern grundsätzlich einigten, gilt die Zustimmung als sicher. Sauber sag ich…die Amis machen halt keine halben Sachen!!!

Der Schock dürfte heute erst einmal tief sitzen, dennoch könnte ich mir vorstellen das diese Maßnahmen so inflationär sie auch sind eine Rally auslösen können sobald sich die Marktteilnehmer wieder gesammelt haben. Ich werde wohl die Depots heute noch etwas aufstocken!

Anna Brinkmann hat fertig!

Anna Brinkmann scheint mit Ihren Käufen langsam fertig zu sein. Seit Wochen berichte ich immer mal wieder über die auffälligen Insiderkäufe bei Cat Oil. Heute morgen schon wieder ein Kauf von Frau Brinkmann. Seit etwa einer Stunde hat der Umsatz in der Aktie deutlich zugenommen und Blockorders zwischen 10.000 und 25.000 Stücken sind im Orderbuch. Ich könnte mir gut vorstellen das Frau Brinkmann nun satt ist und der Kurs somit endlich nach oben gehen darf. In jedem Falle sollte die C.A.T. Oil Aktie jetzt genau im Auge behalten werden Hier tut sich etwas!! Ich habe meine Position heute morgen noch einmal aufgestockt!

Kein Geld mehr aus Island! Kaupthing Bank

„Die Deutschen müssen begreifen, dass die Menschen in Island alles verloren haben“. Islands Staatspräsident Olafur Ragnar Grimsson lehnt eine Entschädigung deutscher Sparer durch die Kaupthing Bank ab. Naja und die Deutschen die durch die Fehlspekulation der Isländischen Banken und mangelnde Aufsicht durch den Staat vielleicht alles verloren haben dürften diese Aussage mit etwas Unveständnis aufnehmen. Die schwerwiegenden Probleme Islands sind ja bekannt und hier geht es wirklich um das Überleben einer ganzen nation. Somit ist auch die Haltung von Olafur Ragnar verständlich. das Hemd ist halt näher als die Hose. Aber…

Die Äußerungen des Präsidenten stehen in direktem Widerspruch zu den offiziellen Verlautbarungen der Kaupthing Bank. Deren Vertreter hatten am vergangenen Donnerstag bei einer Gläubigerversammlung in Reykjavik zugesagt, alle deutschen Sparer zu entschädigen. Einzelheiten zum Ablauf und zum Zeitpunkt der Auszahlung blieb der staatlich eingesetzte Zwangsverwalter Olafur Gardarsson allerdings schuldig. All das dürfte nicht unbedingt eine vertrauensbildende Maßnahme für die Beziehungen zwischen Deutschland und Island sein.

Islands Staatspräsident Grimsson machte für die Finanzkrise seines Landes neben dem europäischen Finanzsystem insbesondere den britischen Premierminister Gordon Brown verantwortlich. Dieser hatte mithilfe eines Antiterrorgesetzes die Vermögenswerte der mittlerweile ebenfalls verstaatlichten Landsbanki einfrieren lassen. Grund war damals die Weigerung der Landsbanki, für britische Einlagen zu garantieren.

Araber sind interessiert an Conti/Schaeffler

Der arabische Staatsfonds International Petroleum Investment Company liebäugelt mit einem Einstieg bei der Schaeffler-Gruppe oder deren Tochter Continental. Der Fonds IPIC aus den Vereinigten Arabischen Emiraten versuche, den Autozulieferer Schaeffler über Berater und Banker zu kontaktieren, erfuhr die FTD aus Finanzkreisen. „IPIC prüft, entweder einen Anteil an Schaeffler oder einen Teil von Continental zu kaufen. Dabei würde es um mindestens 20 Prozent gehen, wahrscheinlich um mehr als 25 Prozent“, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person.

Das Interesse von IPIC ist ein Hoffnungsschimmer für die Schaeffler-Eigentümer Maria-Elisabeth und Georg Schaeffler, die seit Wochen nach frischem Geld für den Konzern suchen. Am Wochenende hatten die zwei Eigner erstmals zugegeben, dass sie dafür auch Anteile an der Schaeffler-Gruppe selbst hergeben würden. Das dürfte heute neue Phantasie bei der Conti Aktie hervorrufen. Ob es tatsächlich zum Einstieg des arabischen Staatsfonds kommen wird ist noch unklar und keines der beiden Unternehmen wollt eienen Kommentar dazu abgeben.

Der 1984 aufgelegte Staatsfonds IPIC aus Abu Dhabi investiert vor allem in Öl- und Chemiebetriebe. Seine Investments sind 14 Mrd. $ schwer.Strategie Typischerweise strebt der Fonds einen Minderheitsanteil von 25 bis 40 Prozent an. Investments In Deutschland hat IPIC jüngst 70 Prozent an der MAN-Tochter Ferrostaal gekauft und kann ab Anfang 2010 die übrigen 30 Prozent übernehmen. Beteiligungen hält der Fonds auch in Österreich, Spanien, Portugal, Ägypten und Südkorea.

Warten auf die Rettung

Heute soll der US Senat voraussichtlich über das etwas gekürzte Konjunkturprogramm abstimmen.Der Entwurf muss dann im Vermittlungsausschuss mit einer bereits verabschiedeten Version des Repräsentantenhauses in Einklang gebracht werden. Diese sieht Ausgaben von 819 Milliarden Dollar vor. Wie immer steht die politische Uneinigkeit und das Gerangel um Macht einer schnellen politischen Entscheidung, die Barack Obama als so wichtig bezeichnet hatte, im Wege.

Heute um 17 Uhr will der neue Finanzminister Timothy Geithner den neuen Plan vorstellen. Bei den Maßnahmen geht es um die Verwendung der restlichen 350 Milliarden Dollar, die noch von dem im vergangenen Jahr beschlossenen insgesamt 700 Milliarden Dollar schweren Rettungspaket übrig sind. Eine „Bad Bank“, die den Banken faule Wertpapiere abkaufen würde, soll es laut dem „Wall Street Journal“ nicht geben.

Von der Unternehmensseite gab es erwatungsgemäß schlechte Nachrichten aus der Schweiz. Die UBS streicht nach schlechtem Quartalsergebnis 15000 Stellen, nachdem im vierten Quartal ein Verlist von 8,1 Milliarden Schweizer Franken angefallen ist. Insgesamt hat die Schweizer Großbank nun 59 Milliarden CHF an Staatshilfen erhalten. Heute wird wohl alle Welt nach Amerika schauenum zu sehen wie es mit den Finanztiteln dort weiter geht, und das sollte dann auch entsprechend auf europäische Bankenaktien wirken.

Kaufsignal bei Conti?

Bereits in der letzten Woche hat sich angekündigt das bei der Continental Aktie wieder ein oder mehrere große Käufer dran sind. Heute kann die Aktie nach den jüngsten Nachrichten wiedermal deutlich zulegen. Grund hierfür könnte das öffentliche Eingeständnis von Schaeffler sein das man sich mit der Übernahme von Conti vielleicht doch etwas verhoben haben könnte. Weiter sagte ein Konzernsprecher das die Familie Schaeffler inzwischen durchaus bereit sei Assets aus dem eigenen Unternehmen zu veräussern um die Schuldensituation etwas zu entspannen.

Es wurde ebenfalls aus dem hause Schaeffler noch einmal darauf hingewiesen das durch die Synergien aus den mechanischen Produkten bei Schaeffler und den elektronischen Bauteilen von Continental hier einer der führenden Automobilzulieferer dieser Welt entstehen wird. Weiter ist man fast überzeugt das die neue Conti-Schaeffler Unternehmensgruppe gerade und in besonderem Maße von der Entwicklung hin zu kleineren und wirtschaftlichen Fahrzeugen profitieren werde. Das deckt sich völlig mit meiner persönlichen Meinung!

Besonders die Hybrid Technologie von Conti sollte als Gewinner aus der Krise hervorgehen. Die Conti Aktie kann heute wie gesagt weiter stark zulegen und dürfte sobald die Nachricht über einen erfolgreichen Teilverkauf aus dem Unternehmen kommen sollte wohl durch die Decke gehen. Aus charttechnischer Sicht ist seit heute zunächst einmal der Weg in Richtung der 20,- Euro Marke wieder frei. Hier sollte aber für längerfristig orientierte Anleger noch lange nicht Schluss sein…

Top