Author Archives: Lars

Auto Absatz im Februar weiter deutlich rückläufig

Am härtesten hat es wiedermal GM, Chrysler und Ford getroffen. Die drei US Automobil-Konzerne verbuchten einen Absatzrückgang von 44, 48 und 50 Prozent und das dürfte sicherlich nochmal deutlich schlechter als erwartet gewesen sein. Somit waren die Kursrückgänge eigentlich am gestrigen Handelstag verhältnismäßig gering. Aber auch die deutschen Autobauer leiden weiterhin unter der Krise. Allen voran BMW mit einem satten Minus von 35 Prozent. Das ist ehrlich gesagt schon etwas heftig und besorgniserregend. Gestern habe ich irgendwo gelesen das BMW nun mit einer Verdoppelung der Abwrackprämie dagegen halten will.

Bei Ausi betug das Absatzminus 24 Prozent sowie bei Daimler 21 Prozent. Am besten konnte sich unter den klassischen Automobilbauern in Deutschland noch die Volkswagen AG mit einem um 18 Prozent reduzierten Absatz schlagen. Dieser Wert dürfte auch in den kommenden Monaten relativiert werden, da bei VW derzeit Sonderschichten gefahren werden müssen um die starke Nachfrage im Kleinwagen Segment decken zu können. Gestern habe ich etwas von 135.000 bestellten Einheiten gelesen die nun auf Nachfrage produziert werden müssen. Das sollte eventuell entstehende Absatzlöcher in anderen Segmenten mehr als ausgleichen.

..Und dann war da noch Porsche die mal wieder im Branchenvergleich glänzen wie zu den besten Zeiten. Mit einem Minderabsatz von nur 12 Prozent im Februar dürfte der Sportwagenbauer auch hier wieder die Spitzenposition in Europa einnehmen. Bei Posche dürfte die Abwrackprämie wohl auch eher keine Rolle spielen, und das ist um so besser. Denn von vielen Marktbeobachtern wird die Abwrackprämie nur als Strohfeuer betrachtet das irgendwann erlöschen wird. Und die Frage die sich wohl viele in den Vorstandsetagen der Autobauer heute schon stellen ist…was kommt dann?

Börse Shanghai mit 6,1 Prozent Plus

Mal wieder was Positives! Nachdem die US Märkte auch gestern weiter geschwächelt haben kommen heute überraschend gute Nachrichten aus dem asiatischen Raum. So kletterte der chinesische Einkaufsmanagerindex im Februar den dritten Monat in Folge. Das Konjunkturbarometer der immer wichtiger werdenden Volkswirtschaft stieg von 45,3 im Januar auf 49,0 Punkte. Ab 50 Punkten kann wieder von einem Wachstum ausgegangen werden. Chinas Wirtschaft befinde sich möglicherweise an der Schwelle zu einer nachhaltigen Erholung, sagte der Regierungs-Wirtschaftswissenschaftler Zhang Liqun. Die Politik der Wachstumsanreize zeige Wirkung. Einkaufsmanagerindizes gelten als ein vorlaufender Konjunkturindikator.

Der Aktienmarkt in Shanghai reagierte mit einem Freudensprung auf die Nachrichten. Der SSE-Index stieg um 6,1 Prozent. Auch der Nikkei-Index schlug sich besser als an den Vortagen. Der 225 Werte umfassende japanische Leitindex stieg um 0,9 Prozent auf 7.290 Punkte. Das sollte heute auch die europäischen Börsen mal wieder positiv beeinflussen können, ebenso wie die US Börsen. Die Futures stehen heute jedenfalls auf grün…

Continental kooperiert enger mit Microsoft

Fahrzeughersteller setzen auf das von Continental und Microsoft entwickelte Fahrzeug-Multimedia-System. Das zugrundeliegende Microsoft Auto Betriebssystem erlaubt jederzeit Software-Updates, so dass auf Markttrends reagiert werden kann. Eingeführt werden soll das System 2010 in Nordamerika und ab 2011 in Europa. Die auf Grundlage der Microsoft Auto Software Plattform entwickelte Continental Multi Media Platform (MMP) soll am dem Jahr 2010 in Nordamerika und ab 2011 in Europa auf den Markt kommen.

Mit der flexiblen Continental Multi Media Plattform soll den Autoherstellern die Möglichkeit gegeben werden, aus einer Vielzahl von Funktionen wie Autoradio; CD/DVD-Player; Navigationssystem auszuwählen. Zusätzlich können mobile Audio- und Videogeräte, USB-Geräte oder Speicherkarten eingebunden oder Handys via Bluetooth vernetzt werden. In die skalierbare Plattform ist ein vollwertiger Internet-Browser und ein Webradio integriert. Darüber hinaus kann sie unterschiedliche Datenformat verarbeiten. Zur MMP gehört ein multimodales Konzept für die Mensch-Maschine-Schnittstelle. Dabei unterstützt die MMP sowohl eine Handschrifterkennung per Touchpad, den multifunktionalen haptischen Drehsteller oder die Touchscreen-Bedienung für die intuitive Auswahl von Elementen oder Buttons auf einem hochauflösenden Farbdisplay.

Die Plattform ist mit der Fahrzeugarchitektur entweder über CAN oder MOST verbunden. Via Controller Area Network (CAN) Bus lassen sich Datenraten von einem MBit pro Sekunde übertragen und der Media Oriented Systems Transport (MOST) Bus übertragt mit einer Datenübertragungsrate von bis zu 150 MBit pro Sekunde. Die Systemhardware umfasst einen Hochleistungsprozessor, der die gesamte AM- und FM-Signalverarbeitung leistet und Schnittstellen zu mobilen Audio- und Videoplayern, USB-Geräten, Speicherkarten und Bluetooth bietet

Centrotherm – ein glasklarer Kauf

Die Nachrichtenlage bei Centrotherm ist derzeit überzeugend, und ich bin somit immer mehr davon überzeugt ein hervorragendes Investment im Depot zu haben. Heute gab Centrotherm bekannt, man habe die erste Anlage zur Herstellung von Silizium im chinesischen Qinghai in Betrieb genommen und damit einen weiteren „Meilenstein“ in der Siliziumproduktion erreicht. Das sollte nun auch die letzten noch vorhandenen Bedenken bezüglich einer konsequenten Umsetzung der Firmenstrategie beseitigt haben und somit die Aktie auch bald wieder den weg nach oben antreten. Sven Kürten von der DZ Bank sieht das faire Kursziel der Aktie nach wie vor bei 32 Euro was einem satten Zugewinn von weit über 100 Prozent vom jetzigen Niveau aus entsprechen würde.

Kerngeschäft von centrotherm ist die Herstellung von Schlüsselequipment und schlüsselfertigen („Turnkey“) Produktionslinien für kristalline und Dünnschicht-Solarzellen. Die Produktpalette wird nun durch Reaktoren und Konverter für die Herstellung von Solarsilizium erweitert. Der TecDax-Konzern hatte erst vor zwei Wochen seine – mit einem Gewinnsprung von 165 Prozent und einem Umsatzplus von 125 Prozent – mehr als solide Jahresbilanz vorgelegt. In diesem Jahr sollen die Erlöse „nur“ noch zwischen 33 und 47 zulegen. Der Chart sieht wirklich mies aus, aber genau hier liegt auch die große Chance. Auf dem jetzigen Niveau dürfte sich der Boden bilden…

…oder doch?

Erst einmal muss ich mich mal wieder entschuldigen das die Seite heute mehrere Stunden nicht erreichbar war. Die Serverprobleme bei Strato sind manchmal wirklich die Pest! Nun läuft alles wieder und ich kann endlich zu den Ereignissen des Tages wieder Stellung nehmen. Von Unternehmensseite gabe es heute mal wieder nicht so besonders erfreuliche Nachrichten.

Beiersdorf, Deutsche Börse und Bayer drücken auf die Stimmung. Kali und Salz macht sich heute durch Spekulationen um zwei überteuerte Übernahmen bei den Aktionären keine Freunde bei den Aktionären und der Kurs dürfte in den kommenden Tagen wohl weiter leiden. Die Aktie der Deutschen Börse wirkt nach wie vor angeschlagen und das ist wohl auf Grund der gelieferten Zahlen auch verständlich. Besonders äuffällig aber ist wohl der freie Fall der Stada Aktie in den letzten Handelstagen. Einstellige Kurse dürften wir hier wohl auch noch sehen.

Erfreulich für die Continental Aktionäre dürfte sich die jüngste Entwicklung bezüglich der gescheiterten Machtübernahme durch Schaeffler auswirken. Die zeichen verdichten sich immer mehr das der hanoveraner Automobilzulieferer bald wieder alleine seinen bisher erfolgreichen Weg beschreiten könnte. Ein Händler kommentierte den heutigen Kurssprung so: Das schüre Hoffnungen, „dass die Banken die Kontrolle bei Continental übernehmen und der Autozulieferer nicht mehr von den Schaeffler-Problemen belastet wird.“

Ansonsten habe ich mich mit der Aussage von heute morgen offensichtlich etwas weit aus dem Fenster gelehnt. Die Indizes in Europa folgen mal wieder den Futures aus den USA und die Abhängigkeit der größten Wirtschaftsmacht dieser Erde zieht die Aktienkurse weiter nach unten. Ich habe immer noch die Hoffnung das nun bald eine technische Gegenreaktion einsetzten wird die in meinen Augen schon lange überfällig sein dürfte. Heute Nachmittag werden wir wissen wie es weiter geht, wahrscheinlich ist wohl das es erst noch einmal ungemütlich werden könnte bevor es dann besser wird.

Die Welt macht nicht mehr mit

Stell Dir vor es ist Weltwirtschaftskrise und keiner geht hin. Der gestrige Handelsverlauf in den USA war mal wieder eine Katastophe. Abverkauf bis zum Ende war die Devise, und wenn man die Kurse der Schwergewichte Citigroup, Bank of America und General Electric ansieht dann kann man von einem Ausverkauf sprechen. War es das jetzt das Finale wie gestern schon angenommen?

Ich bin mir nicht sicher. Der Dow Jones hat die 7000er Marke deutlich unterschritten und im S&P 500 hat die 700 gerade mal so gehalten. Für die USA kann ich diese Frage noch nicht eindeutig beantworten. Es kann durchaus noch weiter runter gehen, aber erst einmal sollte eine technische Erholung folgen und vielleicht hat der Ausverkauf gestern ja sein Hoch schon gesehen.

Der Rest der Welt hat offensichtlich keine Lust mehr dies mit zu machen. In Asien notieren die Indizes verhältnismäßig gut im Vergleich zu den Vorgaben und die Futures in Europa sind sogar im Plus, womit wohl gestern Abend noch niemand gerechnet hätte. Das liegt aber auch an den heutigen US Futures die ebenfalls leicht im Plus liegen. Ob das bis heute Abend gehalten werden kann wird man sehen…Man hat zumindest den Eindruck das die Anleger in Asien und Europa nun langsam keine Verluste der Amerikaner mehr mittragen wollen.

Zwischen Himmel und Hölle

Das stehen wir nun – an der Pforte zwischen Himmel und Hölle! Zugegeben etwas dramatisch ausgedrückt, aber faktisch aus der Sicht eines Börsensüchtigen wohl war. Er tobt erbittert der Kampf zwischen Bullen und Bären und der Sieger steht noch nicht fest. Die Pessimisten haben in den letzten Tagen und Wochen ordentlich Land gut gemacht und sind nun kurz davor den Börsen den entscheidenden Todesstoß zu versetzen, was dann eventuell einen weiteren und crashartigen Ausverkauf um weitere 10 bis 20 Prozent zur Folge haben könnte. Allemal übertrieben, aber durchauaus vorstellbar. Genauso vorstellbar ist aber, sollte dieses Szenario eintreten, das die dann erneuten Kursverluste wohl in der ersten Gegenbewegung dann wieder vollständig ausgeglichen werden können. Natürlich nur wenn man die richtigen Aktien im Depot hat..

Noch halten die Bullen so gut sie können dagegen, aber es fehlt einfach an starken Händen die bereit sind sich diesem Risiko auszusetzen. Das große Geld hat den Weg noch nicht wieder in den Markt gefunden und sogar die Sparrate in den USA erreicht ungewohnt hohe Quoten. Heute ist also wohl der Test der 700er Marke im S&P dran. Wenn de 714 Punkte zum Handelsende gehalten werden ist dies zumindest mal ein gutes Zeichen. Ob man mit dieser Information allerdings derzeit wirklich was anfangen kann wage ich zu bezweifeln. Die Charttechnik sowie andere wirtschaftliche Zusammenhänge scheinen schon lange keine Aussagekraft mehr zu haben und so bleibt einem nicht viel übrig als sich einzig und alleine mit Unternehmensdaten zu beschäftigen und zu entscheiden, ob dieses Unternehmen kaufenswert ist oder nicht.

Krise hin, Krise her, der Markt ist überverkauft und einzelne Aktien teilweise erst recht. Ich bleibe meiner Startegie weiterhin treu und lasse die meisten Positionen laufen, wenn auch in reduzierte Form. Solon, ING Groep und Good Year haben das Depot wieder verlassen. Im Falle eines weiteren Absturzes habe ich noch genügend Cash um entsprechende Abstauberlimits im Markt zu platzieren. Sollte der Markt nun drehen bin ich ebenfalls komfortabel investiert. Himmlisch wäre hingegen wenn er erst fällt und dann wieder 20 Prozent oder mehr steigt…

Conti bald wieder solo?

Die Nachrichtenlage um eine mögliche Aufspaltung von Schaeffler Conti verdichten sich immer mehr. Für die Familie Schaeffler dürfte dies wohl dann ein sehr trauriges Ereignis sein und Ihnen maximal 10 Prozent des bis dato ein familiengeführten Unternehmen verbleiben. Das Milliardenvermögen könnte sich somit auf „nur noch“ einige hundert Millionen reduzieren und der Gesichtsverlust wäre enorm. Nun man muss wohl nur bedingt Mitleid empfinden, zumal wenn man Continental Aktionär ist. Die undurchdachte Übernahme der Continental AG hat das an Sich hochprofitable Unternehmen in extreme Schwierigkeiten gebracht und die verbleibenden Aktionäre eine Menge Geld gekostet. Da ist es aus Aktionärssicht wohl verständlich das der Verursacher nun auch bluten muss.

Die Übernahme von Conti kann Schaeffler nicht ungeschehen machen. Richtig ist aber, dass die Familie de facto die Kontrolle über Conti wieder verlieren wird. Juristisch dürfte es sehr schwierig sein, den Conti-Kauf rückgängig zu machen. Tatsache ist aber, dass die sechs Gläubigerbanken von Schaeffler sich Conti- und Schaeffler-Anteile als Sicherheiten für ihre Kredite haben gewähren lassen. Weil Schaeffler die Kredite wohl schon bald nicht mehr bedienen können wird, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Banken auf ihre Sicherheiten zugreifen.

Für die Conti Aktie dürfte dies auch wenn zwischenzeitlich die Anteile noch einem durch eine Kapitalerhöhung verwässert würden einen echten Befreiungsschlag aus dem Kredit-Würgegriff. Zudem plant die Continental AG derzeit ein Entschuldungsprogramm und will sich von weniger profitablen Geschäftszweigen trennen, was sich langfristig deutlich positiv auf die Ergebnisse auswirken sollte. Die Conti Aktie kann heute bereits gegen den schwachen Trend um sieben Prozent zulegen, und das dürfte erst der Anfang einer langen Erholung sein wenn es denn wirklich zu einer Aufspaltung kommen wird.

Kommt nun das Finale?

Die neue Woche fängt genau so besch…an wie die alte aufgehört hat. Das war nach den Vorgaben zu erwarten. Die US Vorgaben waren wirklich schlecht und auch die letzten Unterstützungsmarken sind gefallen. Nun sind die neuen Kursziele der Indizes mal grob überschlagen die 7000 Punkte im Dow Jones, 714 Punkte im S&P 500 sowie 3700 oder gar 3600 Punkte im Dax. Es ist also offensichtlich immer noch Luft nach unten da. Ob diese Marken dann halten werden wird man sehen. Es hat schon etwas von finalem Ausverkauf, aber irgendwie ist der Verlauf und die Dynamik sehr ungewöhnlich. Eher gleicht es dem Salamicrash in den Jahren 2000 bis 2003. Die Frage ist wohl wann die letzten Anleger nun entnervt aufgeben werden, oder wann der Zeitpunkt eintritt an dem niemand mehr seine Aktien zu diesen Preisen verkaufen möchte.

Einzelne Aktien weisen schon wieder eine gute Stärke gegenüber dem Gesamtmarkt auf. Diese Aktien sollten in den kommenden Tagen genau beobachtet werden. Das die Nachrichten aus anderen Unternehmen auf die Kurse drücken ist hingegen wirklich verständlich. Egal ob die News der AIG, Fannie Mae, HBOS oder HSBC, die jüngsten Meldungen sind schlichtweg eine Katastrophe und teilweise auch sehr beunruhigend. Dennoch bin ich nach wie vor der Meinung das sich einige Branchen bei der ersten leichten Erholungstendenz extrem überproportional erholen werden. Ob dieser Zeitpunkt allerdings bereits jetzt schon da ist oder in den kommenden Tagen weiß ich ehrlich gesagt auch nicht. Es bleibt einem derzeit – wenn man überhaupt investiert sein will – nicht viel übrig als sehr besonnen und vorsichtig zu agieren.

Porsche sichert sich 12,5 Milliarden neue Kredite

Der Sportwagenhersteller Porsche besorgt sich einen neuen Kredit über 12,5 Milliarden Euro. „Wir sind auf gutem Weg, diesen Kredit zu erhalten“, bestätigte ein Unternehmenssprecher am Sonntag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX Aussagen aus einem Artikel der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Ein Kredit über 10 Milliarden Euro laufe Ende März aus, der neue nun 12,5 Milliarden Euro umfassen, ergänzte er. Laut FASZ rückt damit näher, was Porsche-Chef Wendelin Wiedeking stets als Ziel verkündet hatte, nämlich insgesamt 75 Prozent an Volkswagen zu übernehmen. „Das sind Spekulationen“, sagte der Sprecher dazu. Porsche wolle sich mit dem Kredit „größtmögliche Flexibilität sichern“, kommentierte er stattdessen allgemein.

Dies Spekulationen halte ich zu diesem Zeitpunkt für unbegründet. Gut ist sichrlich das Porsche die neue Kreditlinie so gut wie gesichert hat und durch die Erhöhung des Betrages deutlich flexibler wird. Der Porsche Sprecher würde sich nicht so weit aus dem fenster lehnen wenn nicht schon alles so gut wie in trockenen Tüchern wäre. Das entspräche auch nicht der gewohnten Porsche Informatinspolitik. Gut ist weiter das der Euribor seit der letzten Kreditvergabe deutlich zurückgekommen ist und somit die effektive Belastung für das Unternehmen durch den Kredit nicht wesentlich zunehmen sollte. Der Vertrauensbeweis der Banken in das bestgeführte Auomobilunternehmen der Welt ist ebenfalls sehr positiv zu werten.Wie schon geschrieben vielleicht kommt hier noch eine ganz große Überraschung mit der die wenigsten rechnen…

Warren Buffet – schlechtestes Jahr von Berkshire Hathaway

Ich kann mich noch gut erinnern als vor ein paar Monaten die Meldungen durch die Presse gingen das nun Warren Buffet mit einem Großteil seines Privatvermögens wieder in Aktien investiert. Das schaffte enormes Vertrauen bei den Anlegern und viele überlegten ob Sie es dem Großmeister des Value Investing nicht gleich tun sollten. Einige taten es sicherlich auch und dürften inzwischen wohl genau so ernüchtert sein wie die Berkshire Hathaway Aktionäre. Über einen Zeitraum von stolzen 44 Jahren hatte es Buffet geschafft den Buchwert der Berkshire Aktien pro Jahr um satte 20,3 Prozent zu steigern und das dürfte wohl einzigartig in der Börsengeschichte sein.

Nun kam die Ernüchternde Feststellung das  auch Warren Buffet sich mal irren kann. Investor Warren Buffett erzielte mit seinem Mischkonzern Berkshire Hathaway das schlechteste Ergebnis der Geschichte. Der Gewinn im Gesamtjahr fiel von 13,2 Mrd. $ auf 4,99 Mrd. $. Nach Angaben des Unternehmens reduzierte sich der Buchwert je Aktie um 9,6 Prozent. Dies lag aber nicht am „falschen“ Einstiegszeitpunkt etwa im vergangenen Jahr sondern in erster Linie an den langfristigen Positionen die Warren Buffet manchmal über Dekaden hält und die allesamt kräftig an Wert eingebüßt haben.

Berkshire Hathaway leidet unter dem allgemein schlechten Marktumfeld. Der Standard & Poor’s verzeichnete 2008 sein schlechtestes Jahr seit 1937. 19 der 20 größten Beteiligungen – dazu zählen der Limonadenhersteller Coca-Cola, der Kreditkartenanbieter American Express und der Ölproduzent ConocoPhillips – verloren an Wert. Das setzte Buffett zu, der mit Derivaten auf den Kursverlauf gewettet hatte. Allerdings hat Buffetin der Krise nun auch einige neue Positionen aufgebaut die er selber als echte Schnäppchen bezeichnet.General Electric, Harley Davidson und Goldman Sachs sind ein paar Beispiele ebenso wie das Zeichnen einer Wandelanleihe bei der Swiss Re.

Die Berkshire-Aktie büßte im vergangenen Jahr 44 Prozent ein. Und das dürfte wohl niemanden erfreut haben. Die Krise – schätzt Buffet wird noch das ganze Jahr 2009, vielleicht auch länger andauern.Dennoch ist Buffet optimistisch für die Zukunft, und er wird wohl auch dieses mal wieder recht behalten. Nicht umsonst ist er mit dem nötigen Weitblick der reichste Mann der Welt geworden. Ich halte die Berkshire Aktie auf dem Niveau für Langfristanleger für extrem interessant. das einzige was mir wirklich Sorgen macht ist das Alter von Warren Buffet. Was passiert mit Berkshire Hathaway wenn dieser nette alte Mann mal nicht mehr ist…?

Conti soll wieder aus Schaeffler herausgelöst werden..

Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff dringt auf eine Herauslösung der Continental AG aus der angeschlagenen Unternehmensgruppe. „Wir wollen die Conti aus dem Strudel heraushalten“, sagte der CDU-Politiker der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“. Für ihn sei entscheidend, dem „profitabelsten Reifenhersteller der Welt eine gute Zukunft mit Sitz in Hannover“ zu geben. Dies habe er auch gegenüber Guttenberg deutlich gemacht. In der Diskussion über staatliche Hilfe für den angeschlagenen Autozulieferer Schaeffler hat Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ein tragfähiges Zukunftskonzept gefordert.

Das dürfte einer der vernüftigsten Vorschläge der vergangenen Wochen sein. Man sollte den Deal einfach wieder rückgängig machen und somit das Überleben zumindest für eines der beiden hochprofitablen Unternehmen gewährleisten. Was dann aus Schaeffler würde weiß man aber nicht. der durch die Übernahme entstandene Schuldenberg kann zumindest teilweise durch den Verkauf von Conti Aktien gedeckelt werden. Sicherlich aber nicht in voller Höhe und natürlich muss dies auch dem entsprechend marktschonend passieren. Aber mittelfristig könnte dies der richtige Ansatz sein.

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