Author Archives: Lars

Veolia Environnement S.A.

Neues von einem meiner langfristigen Top Favoriten aus dem Ent- und Versorgungsbereich. Nach zwei Gewinnwarnungen in den vergangenen Monaten hatten Anleger Schlimmes befürchtet. Am Freitag jedoch gab der französische Umweltschutz-Gigant Entwarnung. Egal, was passiere, es werde keine Kapitalerhöhung geben, versicherte Veolia-Environnement-Chef Henri Proglio. Zudem kündigte Veolia massive Einsparungen ein. Im laufenden Jahr sollen die Investitionen um 1,6 Milliarden Euro gekürzt, die Kosten um 280 Millionen Euro gesenkt werden. Außerdem sollen bis 2011 Verkäufe von Unternehmensteilen rund drei Milliarden Euro einbringen. Ziel sei es, 2009 einen positiven freien Cash-Flow zu erzielen, erklärte Veolia.

Im vergangenen Jahr litt der Konzern vor allem unter dem Geschäft in Deutschland. Wegen einer Abschreibung auf den Firmenwert der übernommenen Sulo halbierte sich der Gewinn auf 405 Millionen Euro. Ohne diese Abschreibung hätte Veolia 703 Millionen Euro verdient. Analysten hatten allerdings noch mehr erwartet, nämlich 745 Millionen Euro. Der Umsatz stieg dagegen um 13 Prozent auf 36,2 Milliarden Euro. Als Grund nannten die Franzosen die hohen Energiepreise, neue Verträge und Zukäufe in Ländern wie Italien und Deutschland. Ohne Akquisitionen hätte das Plus knapp unter zehn Prozent gelegen.

Das sind zwar keine berauschenden Zahlen, aber sollte es dem Unternehmen gelingen das Kostensenkungsprogramm zeitnah umzusetzen dürfte Veolia gestärkt aus der Krise hervorgehen. Den Markt für Müllentsorgung und Wasserversorgung halte ich für einen der interessantesten, und auch krisensichersten in den man in diesen tagen investieren kann. Dennoch würde ich mit einem Kauf noch warten. Charttechnisch sind hier bald Kurse um die 14,- Euro möglich, eventuell schenkt uns dieser Markt sogar noch tiefere Einstiegskurse.

Hubertus von Grünberg titt sofort zurück!

Der Machtkampf zwischen dem Autozulieferer Continental aus Hannover und Großaktionär Schaeffler eskaliert. Im Streit mit dem fränkischen Konzern trat Conti-Aufsichtsratschef Hubertus von Grünberg am Freitag mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurück. „Es zeichnet sich ab, dass Continental weiter Schaden nimmt“, sagte von Grünberg nach einer Sitzung des Aufsichtsrats in Frankfurt. „Wir laufen Gefahr, in das Schaeffler-Problem hineingezogen zu werden.

„Die schwer angeschlagene Schaeffler-Gruppe sei der Forderung nach einem tragfähigen Zukunftskonzept nicht nachgekommen und stattdessen auf Konfrontationskurs gegangen. Bis zur Wahl eines neuen Aufsichtsratschefs auf der Hauptversammlung am 23. April leitet nach Conti-Angaben von Grünbergs Stellvertreter Werner Bischoff das Kontrollgremium kommissarisch.

Schaeffler wies die Vorwürfe von Grünbergs zurück. Dieser habe das Vertrauen im Aufsichtsrat verloren, sagte ein Sprecher des fränkischen Unternehmens am Freitag. Die Besprechung eines Zukunftskonzeptes habe bei der Sitzung in Frankfurt überhaupt nicht auf der Tagesordnung gestanden. Schaeffler arbeite weiterhin mit Hochdruck an diesem Papier. Für einen tragfähigen Plan, wie die beiden Unternehmen zusammenarbeiten wollen, benötige der Conti-Großaktionär noch etwas Zeit.

US Arbeitslosigkeit auf historischen Höchststand

Die Vereinigten Staaten haben im Februar soviel Stellen verloren wie seit 1949 nicht mehr: Unternehmen bauten im vergangenen Monat 651.000 Jobs ab, die Arbeitslosenquote kletterte von 7,6 auf 8,1 Prozent. Das ist der höchste Stand seit 26 Jahren. Volkswirte hatten im Durchschnitt mit einem Verlust von 650.000 Stellen und einem Anstieg der Arbeitslosenquote auf 7,9 Prozent gerechnet. Seit Beginn der Rezession gingen inzwischen 4,4 Millionen Jobs verloren. „Wir befinden uns im Panik-Modus zur Zeit“, sagte Ethan Harris, Volkswirt bei Barclays Capital. „Die Unternehmen reduzieren ihre Belegschaft, um sich der taumelnden Weltwirtschaft anzupassen.“

Die Regierung von Präsident Barack Obama stemmt sich mit einem milliardenschweren Konjunkturprogramm, Hilfen für Hausbesitzer und einem neuen Bankenrettungsplan gegen den dramatischen wirtschaftlichen Abschwung. Am 17. Februar unterzeichnete Obama die „Recovery Bill“ im Umfang von 787 Mrd. $. Obama hat sich zum Ziel gesetzt, 3,5 Millionen neue Jobs zu schaffen oder bestehende zu erhalten. Obamas Programm kostet: Insgesamt plant der neue US-Präsident für das laufende Jahr mit Rekordausgaben von beinahe 4000 Mrd. $. Neben den bereits beschlossenen Initiativen sieht Obamas Haushaltsentwurf nochmals einen Puffer von 250 Mrd. $ für mögliche Bankenrettungen vor. Das Haushaltsdefizit steigt auf 1750 Mrd. $. Das entspricht rund zwölf Prozent des BIP. www.ftd.de

Immer munter weiter runter…

Es macht wirklich keinen Spaß mehr muss ich zugeben. Auch ich bin jetzt an dem Punkt wo ich mal über eine Börsenpause nachdenke. Der gestrige Kursverlauf der US Börsen war mal wieder ganz böse. Es ist mir langsam auch egal ob nun das schwarze Loch AIG die Citibank die nun offiziell Pennystock ist oder aber die drohende GM Pleite dafür verantwortlich zeichnen. Auch hierzulande ist die Nachrichtenlage nicht besser. Natürlich wird nun offen in der Politik über die Insolvenz der GM Tochter Opel gesprochen. Zumindest für den US Mutterkonzern war es eigentlich ja klar das auch das neu geschaffene Kapital nicht länger als bis ende März reichen würde. Das Gleiche gilt im Übrigen auch für Chrysler, hier lauert die nächste Bad-News-Front.

Ich denke ich stehe nicht alleine da wenn ich mich offen über meine Humorlosigkeit zu den aktuellen Geschehnisse äussere. Der Frust ist allgegenwärtig und groß. Ich halte das was hier gerade läuft für den so oft beschriebenen Ausverkauf an den Börsen. Selbst Aktien die sich noch lange in der Krise relativ gut halten konnten haben in den letzten beiden Wochen nun noch einmal 20, 30 oder gar 50 Prozent abgegeben. Die sogenannten Qualitätstitel sind eben auch nicht resistent. Wie lange diese Bewegung noch geht weiß wohl keiner, und der Verlauf dieses Ausverkaufs ist etwas untypisch, nach wie vor könnte ich mir aber vorstellen das wir bald das Schlimmste hinter uns haben. Und dann kann man wieder Aktien zu Kursen kaufen die sich vor einem Jahr noch keiner vorstellen konnte…

Nun patzt auch Salzgitter kräftig

Salzgitter leidet ebenfalls unter der Krise und auch der letzte Optimist für die Stahlbranche dürfte heute eines Besseren belehrt worden sein. Wegen einer „extremen Geschäftseintrübung“ erwartet der Stahlkonzern Salzgitter AG für 2009 einen spürbaren Umsatzrückgang und wird das neue Jahr eventuell sogar mit Verlust beenden. Die weiterhin stark rückläufige Nachfrage bei Flachstahl und hier im Speziellen aus der Automobilindustrie konnten durch die anderen Bereich nicht aufgefangen werden. Ebenso drücken die nachgebenden Stahlpreise deutlich auf die Marge.

Aussagen der heutigen Pressemitteilung zum Ergebnis und der nicht angegebenen Prognose für das laufende Jahr beinhalteten Sätze wie..“deutlich pessimistischer“, „eine spürbare Umsatzminderung“, „erheblich unterschreiten“ sowie Umsatz und Ergebnis des Unternehmensbereichs Stahl werden gegenüber dem Vorjahr signifikant rückläufig sein.“ Das finde ich ziemlich beunruhigend. Gestern noch hatte ich auf bessere Zahlen als erwartet gesetzt und wurde heute enttäuscht.

Selbst die Wirtschaftsvereinigung Stahl zeigt sich pessimistisch. 2009 werde ein „schweres Jahr“, kündigte Präsident Hans Jürgen Kerkhoff am Mittwoch an. Er sah aber die Chance, dass im zweiten Halbjahr eine moderate Erholung einsetze. Die Salzgitter Aktie ist also wieder aus dem Depot geflogen und ich konnte knapp unter der 49,- Euro Marke zumindest noch einen kleinen Gewinn mitnehmen. Auch die jetzigen Kurse halte ich somit für etwas zu ambitioniert und warte nun auf Kurse für einen Wiedereinstieg. Charttechisch ist auf jeden Fall erst einmal bis 39,- Euro Luft..

ProSieben SAT1 Media auf dem Weg zum Pennystock

Das ehemals so stolze Vorzeigeunternehmen ProSieben SAT1 Media von Leo Kirch ist auf dem besten Wege bald nur noch ein Pennystock in der deutschen Aktienlandschaft zu sein. Die in letzter Zeit häufig wechselnden Besitzer dürften daran einen großen Anteil haben. Eine gekürzte Dividende und ein allgemein schwächelder Werbemarkt in Deutschland drücken bei den Münchenern und vor allem den Anlegern derzeit mächtig auf die Stimmung, dabei waren die gestern gelieferten zahlen gar nicht mal so schlecht.

Eine hohe Abschreibung auf die Sender der 2007 erworbenen SBS Broadcasting und Belastungen durch Zinszahlungen drückten auf das Ergebnis. Zu den hausgemachten Problemen kamen negative Wechselkurseffekte und ein schwierigeres Geschäft im Zuge der konjunkturellen Abschwächung. Besondere Sorgen dürfte aber die deutlich auf nur noch 8 Prozent gesunkenen Eigenkapitalquote des Unternehmens machen. Wie wir wissen ist das in normalen Zeiten schon kein guter Wert und in diesen Zeitenerst recht nicht.

Der Umsatz konnte hingegen leicht gesteigert werden. Die Sendergruppe erlöste 2008 insgesamt 3,054 Mrd EUR. Zusammen hatten ProSiebenSat.1 und SBS 2007 einen Umsatz von 3,237 Mrd EUR erzielt, so dass sich für 2008 ein Rückgang um 5,7% ergibt. Dies sei zum Teil auf die verringerte Investitionsbereitschaft der Werbekunden aufgrund konjunktureller Unsicherheiten zurückzuführen, erklärte das Unternehmen. Alles in allem keine berauschenden Aussichten und ich könnte mir gut vorstellen das man die Aktie bald unter einem Euro handelt.

Obama wirbt für Aktien

US-Präsident Barack Obama ist der Meinung, dass  die gefallen Aktienkurse für Investoren mit langfristigem Anlagehorizont eine günstige Kaufgelegenheit bieten könnten. „Die Aktienbewertungen sind an einem Punkt angekommen, wo sich für den Langfristinvestor aussichtsreiche Einstiegsgelegenheiten ergeben sollten“. Zu diesen Worten des Präsidenten meinte Bill Stone, der Chef-Investmentstratege von PNC Wealth Management: „Ob man mit seiner Einschätzung nun übereinstimmt oder nicht, in jedem Fall hilft er das Vertrauen zu stärken. Die Stabilisierung des Marktes bedeutet auf jeden Fall ein Stück Vertrauensbildung“.

Obama verglich die täglichen Marktschwankungen mit den Stimmungsumfragen in der Politik und meinte, dass er seine Politik nicht danach  ausrichten würde, um den täglichen Markterwartungen gerecht zu werden. „Wenn man seine Zeit darauf verschwendet, sich darüber Sorgen zu machen, dann landet man wahrscheinlich bei der falschen Langzeitstrategie“. Der Präsident äußerte weiter, dass mit der Verabschiedung des 787 Milliarden Dollar schweren Konjunkturpakets und den vom Kongress  im letzten Monat bewilligten Steuerkürzungen das Verbrauchervertrauen wieder Fuß fasse.

Rettet der Kommunismus den Kapitalismus?

Es hat schon etwas wirklich witziges wenn man liest das die kommunistische Großmacht China den angeschlagenen Super-Kapitalisten, die USA durch sein Wachstum und den Konsum seiner Milliarden Menschen retten wird. Wer hätte das vor ein paar Jahren oder gar Jahrzehnten zur Zeit von Peristroika und Glasnost gedacht. Die gestrige Erholung an den weltweiten Märkten wurde hauptsächlich durch den Starken Anstieg an den chinesischen Börsen getragen, der mit einem Plus von satten 6,2 Prozent auch wirklich überzeugend war. In China dagegen wies der nationale Einkaufsmanagerindex im Februar den dritten Monatszuwachs in Folge auf. Außerdem kündigte die chinesische Regierung an, ihr umgerechnet knapp 470 Milliarden Euro schweres Konjunkturpaket auszuweiten.

Diese wirklich guten Nachrichten kamen gestern zu einem Zeitpunkt an dem man den europäischen und amerikanischen markt durchaus als ausgebombt bezeichnen könnte. Obwohl der Großteil der Marktteilnehmer verständlicher Weise noch skeptisch bleibt ob diese Bewegung nun nachhaltig sein kann spricht fundamental vieles dafür das nun der Großteil der ganzen Krise in den Kursen eigepreist sein könnte. Charttechnisch befinden sich sowieso fast ausnahmslos alle nennenswerten Indizes auf der unteren Begrenzung der langfristigen Aufwärtstrends. Hierzu habe ich gestern auch mal wieder einen Artikel von Grüner/Fischer Investments auf wallstreet-online.de gelesen der dies schön verdeutlicht.

Wir sind also wohl offensichtlich gerade am Scheideweg in die ein-oder andere Richtung. Natürlich bin ich immer noch für steigende Kurse zumal ich in den letzten Tagen die Depots wieder aufgefüllt habe. Aber ob mit dieser Gefallen wirklich getan wird bleibt noch abzuwarten. Die gestrige Kursbewegung der US Indizes in der leztzten halben Stunde zeigt deutlich das die Bären immer noch sehr aktiv sind und noch lange nicht aufgeben wollen. Die Störfeuer von der Konjunkturfront werden wohl auch noch eine Weile anhalten. Der aktuelle Konjunkturbericht der Notenbank Fed, das so genannte Beige Book, trübte die Tendenz an der Wall Street wiedermal etwas ein. Die Zeichen für eine wirtschaftliche Erholung vor der Jahreswende stünden schlecht, schreiben die Notenbanker…in jedem Falle sollte die Erholung an den Börsen ca ein halbes Jahr vor der wirtschaftlichen Erholung einsetzten.

Neues US Hypotheken Hilfsprogramm

Das US-Finanzministerium hat ein neues Hilfsprogramm zur Bekämpfung der zunehmend schwieriger werdenden Lage vieler US-Hypothekenschuldner aufgelegt. Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, will man im Rahmen des neuen Homeowner Affordability and Stability Plan insgesamt 75 Mrd. Dollar zur Verfügung stellen, um 7 bis 9 Millionen Hauseigentümern bei der Refinanzierung oder Restrukturierung ihrer Hypothekenschulden unter die Arme zu greifen. Damit soll eine mögliche Zwangsräumung verhindert werden.

Neben der direkten Unterstützung der in Not geratenen Hypothekenschuldner sieht das nun angekündigte Hilfsprogramm auch die Unterstützung der in Schieflage geratenen US-Hypothekenfinanzierer Federal National Mortgage Association (Fannie Mae) und Federal Home Loan Mortgage Corp. (Freddie Mac). US-Präsident Obama hatte das Programm Mitte Februar angekündigt.

USA – Stellenabbau im Februar bei fast 700.000

Insgesamt bauten die US Unternehmen im abgelaufenen Monat weitere 697.000 Stellen ab und damit so viele wie nie zuvor. Der bereinigende Prozess der US Wirtschaft beschleunigt sich somit derzeit extrem. Ein Ende oder gar eine Besserung schein derzeit nicht in Sicht zu sein. Diese Zahlen könnten heute dann doch nochmal die US Indizes belasten und eine schon fast sicher geglaubte Erholung heute wieder im Keim ersticken. ich bin gespannt ob die gestrigen Tiefs nun noch einem getestet werden, oder ob es nun endlich gelingen kann wieder höhere Indexstände anzulaufen. Bis jetzt sieht es ja noch gut aus, wie wir wissen kann sich das aber in wenigen Minuten ändern. Ich bin immer noch positiv!

Inzwischen habe ich auch das Tradingdepot in den letzten beiden Handelstagen wieder aufgefüllt. Neben SKW Stahl ist heute auch der Stahlhändler Klöckner & Co. ins Depot gewandert. Nachdem der Konzern bereits angekündigt hatte, 800 Mitarbeiter zu entlassen, will KlöCo im Rahmen eines „zweiten Maßnahmenpakets“ weitere 700 Arbeiter entlassen. Ausserdem wird die Dividende für das Geschäftsjahr 2008 ersatzlos gestrichen. Keine guten Nachrichten für Anleger die schon investiert sind, aber mittelfristig wohl ein gutes Zeichen die diese Kurse nun zum Einstieg nutzen können.

Und ja, ich wage mich wieder in den Solarsektor. Mein Favorit aus dem Sektor ist neben Centrotherm auch die Aktie der Manz Automationen die sich bereits im Langfristdepot befindet. Ich habe für das Tradingdepot gestern nochmal zusätzlich eine Position aufgebaut ebenso wie bei Roth und Rau. Q-Cells und Nordex sind ebenfalls vertreten. Im Langfristdepot kam gestern noch die Aktie von Salzgitter dazu. Im Moment suche ich gerade noch nach weiteren geeigneten Kandidaten aus dem Maschinenbau..So liebe Börse und nun tu mir doch den Gefallen und fang dich endlich mal wieder.. 🙂

IQ Power meldet Konkurs an

IQ-Power, Ein weiterer Hoffnungsträger der Aktionäre für eine besser Zukunft hat heute Konkurs angemeldet. In seiner heutigen Sitzung hat der Verwaltungsrat der iQ Power AG beschlossen, die Gesellschaft zum Konkursverfahren beim Amtsgericht in Zug anzumelden. Die Entscheidung wurde einstimmig getroffen, da die Finanzierung der Gesellschaft auch nach allen Anstrengungen des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung nicht zu einer tragfähigen Lösung geführt haben. In der vergangenen Nacht dauerten die Verhandlungen mit der Trafalgar Capital noch an, führten aber endgültig nicht zu einem Ergebnis.

Die iQ Power AG ist ein Anbieter von intelligenten Energiespeicher- und -management-Systemen in Automobilen. Mit der Starterbatterie MagiQ konnte ein Produkt zur Serienreife entwickelt werden und man so sieht sich das Unternehmen als Pionier auf dem Gebiet für elektrisches Energiemanagement und dem Safe Energy-Ansatz. Kommende Fahrzeuggenerationen würden nach Unternehmensansicht nicht nur bei der Elektrik, Elektronik, Software und Datenkommunikation auf die zuverlässige Versorgung mit Strom angewiesen sein, sondern zudem aus ökologischen aber auch ökonomischen Gründen verstärkt alternative Antriebsarten und Energieerzeugungs- bzw. Speicherungssysteme nachfragen.

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