US-Präsident Barack Obama ist der Meinung, dass die gefallen Aktienkurse für Investoren mit langfristigem Anlagehorizont eine günstige Kaufgelegenheit bieten könnten. „Die Aktienbewertungen sind an einem Punkt angekommen, wo sich für den Langfristinvestor aussichtsreiche Einstiegsgelegenheiten ergeben sollten“. Zu diesen Worten des Präsidenten meinte Bill Stone, der Chef-Investmentstratege von PNC Wealth Management: „Ob man mit seiner Einschätzung nun übereinstimmt oder nicht, in jedem Fall hilft er das Vertrauen zu stärken. Die Stabilisierung des Marktes bedeutet auf jeden Fall ein Stück Vertrauensbildung“.
Obama verglich die täglichen Marktschwankungen mit den Stimmungsumfragen in der Politik und meinte, dass er seine Politik nicht danach ausrichten würde, um den täglichen Markterwartungen gerecht zu werden. „Wenn man seine Zeit darauf verschwendet, sich darüber Sorgen zu machen, dann landet man wahrscheinlich bei der falschen Langzeitstrategie“. Der Präsident äußerte weiter, dass mit der Verabschiedung des 787 Milliarden Dollar schweren Konjunkturpakets und den vom Kongress im letzten Monat bewilligten Steuerkürzungen das Verbrauchervertrauen wieder Fuß fasse.
Finde ich völlig richtig so von Obama, in solchen Zeiten ist es wichtig, dass bekanntere Persönlichkeiten nicht auch noch den Teufel an die Wand malen. Die Aktienkultur in Deutschland könnte auch mal etwas mehr PR gebrauchen.