Author Archives: Lars

Was ist los bei Conergy?

Nach der gestrigen und zunächst für einige Beobachter überraschend positiven Meldung zu Conergy die wiedermal sofort mit einem kräftigen Kursanstieg quittiert wurde wollen wir nun noch einmal eine aktuelle Einschätzung zu dem Unternehmen abgeben. „Connergy ist wieder auf Gewinnkurs“ hieß es. Die Frage sei gestattet – ist das wirklich so? Die vorläufigen Zahlen zeigen eine deutliche konjunkturelle Belebung des Solarsektors im Schlussquartal des vergangenen Jahres hieß es weiter.

Hinzu komme das nun der jahrelang schwelende Streit zwischen Conergy und MEMC beigelegt wurde. Der Solarkonzern konnte seinen operativen Verlust im Vorjahr deutlich eingrenzen. Das Unternehmen weist für 2009 laut vorläufiger Zahlen ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von minus 36,8 Millionen Euro aus. Das ist nur noch ein Fünftel des Fehlbetrages 2008, als ein Ebit von minus 181,8 Millionen in den Büchern stand.

Die Einigung mit MEMC spielt beim ersten Quartalsgewinn seit 3 Jahren eine bedeutende Rolle: Endlich kann die Solarmodulfabrik in Frankfurt / Oder wieder profitabel wirtschaften. Zusätzlich konnte Conergy eine bereits abgeschriebene Anzahlung an MEMC wieder aufwerten. Die im Gewinn enthaltene Aufwertung betrug 34,2 Mio. Euro. Aus dem Geschäft heraus hat Conergy also einen Gewinn von nur 2,6 Mio. Euro erzielt, das entspricht gerade mal einer schwarzen Null.

Das EBIT, also der Gewinn vor den Abschreibungen, liegt mit 36,8 Mio. Euro deutlich im negativen Bereich. Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr um 38% eingebrochen jedoch wurde der Absatz im Schlussqaurteal auf Jahresbasis um ca ein Drittel gesteigert. Die Last der hohen kurzfristig fälligen Schulden konnten durch eine Brückenfinanzierung zumindest verschoben werden. Dennoch ist das Unternehmen immer noch angeschlagen und braucht nun nach der beinahe-Pleite von 2007 endlich den erfolgreichen Turnaround.

Gute Zahlen sehen anders aus! Wir bleiben also bei unserer Einschätzung das die Conergy Aktie momentan nur etwas für kurzfristig orientierte, spekulative Naturen ist. Nomura, Equinet und die West LB senkten umgehend nach der Veröffentlichung der Zahlen ihre Einschätzungen für die Conergy Aktie mit einem durchschnittlichen Kursziel von 0,40 bis 0,50 Euro. Dies würde einem weiteren Kursverlust von ca. 50% entsprechen. Wir raten daher unseren Lesern sich – zumindest bis zur Beendigung der allgemeinen Schwäche im Solarsektor – weiter mit Käufen zurück zu halten.

Die Fed foppt die Märkte

Das Zinsgespenst ist seit gestern wieder überraschend an den internationalen Börsen aufgetaucht. Die amerikanische Notenbank hat am Donnerstagabend den Diskontsatz erhöht und diese Nachricht kam trotz der letzten Ankündigungen Ben Bernankes für die Märkte ein wenig überraschend. Der Zinssatz, zu dem sich Banken bei der Fed unmittelbar Geld leihen können, steigt also ab heute von 0,5 auf 0,75 Prozent. Der Notenbankchef betonte aber das eine Erhöhung des eigentlichen Leitzinses in absehbarer Zeit zu befürchten sei, Dennoch sehen Marktbeobachter dies als ersten, und logischen Schritt in diese Richtung. Die erste Zinsanhebung seit Beginn der Krise im Jahr 2007 hat auch Ihre Spuren an den asiatischen Börsen hinterlassen. Nikkei und Hang Seng notieren zum Handelsende über zwei Prozent im Minus.

Die Notenbank begründete den Schritt aber in erster Linie mit einer Verbesserung der Lage an den Finanzmärkten was auch nachvollziehbar ist. Es sei nicht zu erwarten, dass sich dadurch auch die Kreditkosten für Haushalte und Unternehmen erhöhten hieß es weiter. Man werde im Laufe der Zeit entscheiden, ob der Abstand zwischen dem Diskontsatz und dem Schlüsselzins, der Fed Funds Rate, mehr ausgeweitet werden müsse. Vor Ausbruch der Finanzkrise 2007 hatte der Diskontsatz üblicherweise einen vollen Prozentpunkt über der Federal Funds Rate gelegen. Alles in allem also kein wirklicher Grund sich als Anleger in dieser Phase des neu gewonnenen Optimismus ernsthafte Sorgen zu machen. Dieser Erhöhung kann also auch durchaus als positives Signal einer weiteren Stabilisierung der Finanzmärkte gesehen werden..

Nein, die Zinserhöhungsangst ist lächerlich. Das Einzige, was in Sicht ist, ist die Anhörung von Fed-Präsident Ben Bernanke vor dem amerikanischen Kongress, die am 24. Februar beginnt. Weil die Politik der gesamten Institution misstraut – den einen tut sie zu wenig, den anderen viel zu viel -, signalisiert Bernanke Aktivität und Wachsamkeit, ohne wirklich etwas zu unternehmen. Man könnte auch sagen: Er spielt ihnen etwas vor.Von strafferer Geldpolitik kann keine Rede sein. Das gilt wohlgemerkt nicht nur für die Fed. Wennn die People’s Bank of China unter Fanfarenklang den Mindestreservesatz erhöht, die Europäische Zentralbank den zwölf- und sechsmonatigen Kredit auf Eis legt und die Bank of England mit Wertpapierkäufen pausiert, dann ist das keine Zinswende, sondern nur eine langsame Rücknahme der Überschussliquidität im Bankensystem.

Die Gefahr ist inzwischen nicht mehr, dass die Notenbanken damit zu früh beginnen. Sondern dass sie sich zu lange Zeit lassen und ihre technischen Fertigkeiten überschätzen. Die Fed beispielsweise will die gesamte Liquidität mithilfe des Einlagenzinses und Reverse-Repo-Geschäften aufsaugen. Der Grundgedanke: Statt das Geld zu verleihen, parken es die Kreditinstitute lieber hübsch verzinst bei der Notenbank. Der Diskontsatz spielt in der Geldpolitik keine große Rolle. Mit einem ausstehenden Kreditvolumen von 17,1 Mrd. $ ist er vernachlässigbar. Die Futures in den USA signalisieren heute genau das – nach anfänglichen Unsicherheiten dürften die Märkte dann bald wieder zum normalen Tagesgeschäft übergehen. Wir befinden uns in einer Erholungsphase! Wie weit diese gehen kann, oder ob sogar wieder an die alten Höchststände angeknüpft werden kann sei dahingestellt. In keinem Falle aber ist dies die Zeit nun erneut panisch und unüberlegt Aktien in den Markt zu schmeißen!

Conti, VW, Porsche, HeidelCement, Klöko, Centrotherm und K+S

wie erwartet haben die Indizes gestern in den USA mit einem kräftigen Plus die Faschingstage beendet. Ein Phänomen das man immer wieder beobachten kann! Nach der sogenannten „Januardelle“ – die in diesem Jahr allerdings besonders kräftig ausgefallen ist und sich meist bis zu den Faschingstagen hinzieht kehren die Jecken zu Ihrer Arbeit an die Börsen zurück und sorgen erst einmal für Kursausschläge nach oben. Die Umsätze sind immer noch verhältnismäßig dünn, sollten aber ab heute wieder etwas zulegen. Die Probleme um Griechenland geraten etwas in den Hintergrund und es scheint als ob nun wieder etwas mehr Normalität an den Börsen Einzug hält.

Wir sind ja bereits seit Tagen der Meinung das der Kursverfall einzelner Aktien völlig übertrieben war und haben in den letzten beiden Tagen wieder verstärkt eingekauft. Größtenteils sind dies unserer „alten“ Depotwerte aus der Dezember/Januar- Rally. Angefangen von Continental, Porsche und HeidelCement über VW Vz und St. Centrotherm und Klöckner sind wieder alle dabei. Die Position bei der Schweizer Rück und Continental wurden über das geplante Maß hinaus verdoppelt, ebenso wie die zweigleisige Beteiligung bei der VW AG bei der wir nun auch dei Stammaktien zu 62,- Euro ins Depot genommen haben.

Auf den aktuellen Niveaus halten wir also das Chance/Risiko-Verhältnis bei den Aktien für durchaus interessant. bereits in der vergangenen Woche hatten wir ja darauf hingewiesen das sich ein erneuter Kauf der K+S Aktie um die 40,- Euro lohnen sollte. Auch diese Annahme war richtig. Dem entsprechend befindet sich die Position bereits jetzt ca. 10% im Plus. Wie bereits gestern im Newsletter geschrieben sollten längerfristig orientierte Anleger jetzt langsam wieder Ausschau nach fundamental interessanten Werten halten. Die Eurozonen-Panik scheint erst einmal vorüber zu sein!

Pressestimmen zu Griechenland

Münchner Merkur“ zu Griechenland:

„Böse Zungen definieren modernes Investmentbanking als legalisierte Form des erpresserischen Raubes. Im Fall des Defizitsünders Griechenland hat sich die Branche selbst übertroffen: Dieselben Banken, an ihrer Spitze Goldman Sachs, die Griechenland erst beim Tricksen und Fälschen der Bilanzen halfen, rufen jetzt lauthals nach Staatshilfen für Hellas ­ aus Angst um ihre eigenen Milliardenschulden an Griechenland, Portugal und andere Adressen, die im Zuge einer neuen Finanzkrise faul werden könnten. Gierig und dumm sind die Investmentbanken: Gierig, weil sie den Schuldenländern beim Betrug helfen, und dumm, weil sie den Betrügern auch noch Geld leihen. Noch dümmer aber sind die Regierungen der Partnerländer, die sich das gefallen lassen. Wenn Hilfen für Griechenland schon unumg änglich sind, dann bitte von den Banken, die das Schlamassel mitangerichtet haben!“

„Handelsblatt“ zu Griechenland:

„Griechenlands rote Zahlen markieren bloß die Spitze eines riesigen europäischen Schuldenbergs. Fast alle EU-Regierungen stöhnen unter der schweren Last, und alle müssen sie spätestens ab 2011 wieder loswerden. Der Zeitpunkt ist nicht gerade günstig. Denn nach der Finanzkrise ist die mögliche Wachstumsrate in Europa auf ein Nachkriegstief abgerutscht. Deshalb steht die EU nun vor einer wirtschaftspolitischen Herausforderung von wahrhaft historischer Dimension: Sie muss die Staatsfinanzen sanieren und gleichzeitig das Wachstum ankurbeln. Zu schaffen ist das nur, wenn endlich alle Staatsausgaben systematisch einem Wachstumstest unterzogen werden. Längst nicht alle Leistungsgesetze und Etatposten werden diese Prüfung bestehen. Viele dürften sogar glatt durchfallen.

„Badisches Tagblatt“ zu Griechenland:

„Zunächst ist es nötig, die offenkundig dubiosen Methoden bei der Darlehensbeschaffung  wie etwa durch die Verschiebung von Zinszahlungen in die Zukunft, um neue Schulden zu verschleiern  aufzudecken. Erst dann wird man das tatsächliche Ausmaß der Misere kennen. Danach muss eine rigorose Entschuldung beginnen. Das bedeutet Steuererhöhungen und Ausgabekürzungen  soziale Spannungen sind da programmiert. Deshalb muss die EU den politischen Druck erhöhen, etwa durch die Drohung des Ausschlusses aus der Euro-Zahlungszone. Nur so kann man die Regierung in Athen wirksam bei der Durchsetzung schmerzlicher Sparmaßnahmen unterstützen.“

„Ostsee-Zeitung“ zu Griechenland:

„Griechenland ist zu einem Finanz-Protektorat der Europäischen Union degradiert. Das Land ist nicht lä ;nger frei in seiner Haushaltspolitik und seit gestern ultimativ aufgefordert, sein Defizit in nur vier Wochen um rund 30 Prozent zu senken. Wer die obrigkeitstrotzende Tradition des Landes kennt, der weiß: dies ist ein Ding der Unmöglichkeit, das Ultimatum ein Witz. Es sei denn, Athen frisiert seine Statistiken erneut. Nein, Europa muss sich auf ein Worst-Case-Szenario einstellen. Und das bedeutet: Rauswurf der Griechen aus der Euro-Zone. Auch um den Preis, dass Banken milliardenschwere Forderungen abschreiben müssen. Das ist Berlin den Steuerzahlern schuldig.

EMTV Aktionär erhält Schadensersatz

Das sollte alle getäuschten Aktionäre und Anleger dubioser Fonds aufhorchen lassen. Wichtig ist aber die rechtzeitige Wahrung der Fristen, bzw. das Einreichen der Klageschrift!…“Manchmal muss man einfach einen langen Atem haben“, bringt Anwältin Petra Dietenmaier von der Kanzlei Tilp Rechtsanwälte es knapp auf den Punkt. Im Fall ihres Mandanten, eines geschädigten Ex-EM.TV-Aktionärs, drohte den Beteiligten immer wieder die Puste auszugehen. Knapp neun Jahre hat es gedauert, bis jetzt das Oberlandesgericht München das erlösende, letztinstanzliche Urteil sprach und dem klagenden Aktionär Schadensersatz zusprach.
Er hatte im Herbst 2000 eine vermeintlich vielversprechende Ad-hoc-Mittelung von EM.TV zum Anlass genommen, um Aktien von dem ehemaligen Neuer-Markt-Unternehmen EMTV zu kaufen. Einige Wochen später korrigierte das Unternehmen, das jetzt Constantin Medien heißt, jedoch die Mitteilung. Der Aktienkurs brach ein, Spekulationen über möglicherweise falsche Unternehmensinformationen machten die Runde, und eine Welle von Klagen rollte an.
Bereits im Frühling 2001 fanden sich innerhalb nur eines Monats mehr als 2000 geschädigte Anleger zusammen, die sich einer Sammelklage anschließen wollten. Diese hatte der Prozessfinanzierer Foris initiiert. Einer der Ansatzpunkte war damals, dass EM.TV-Chef Thomas Haffa eigene Aktien trotz der noch geltenden Sperrfrist verkauft hatte – und dies auch im Nachhinein zugab. Die Sammelklage scheiterte jedoch.
Auch jene, die sich durch einen falschen Emissionsprospekt von den Haffa-Brüdern getäuscht fühlten, mussten vor den Gerichten stets Niederlagen einstecken. Richtungweisend war dabei ein Urteil aus dem Frühsommer 2004. Das Oberlandesgericht Frankfurt hatte damals die Prospekthaftungsklage einer EM.TV-Anlegerin gegen das Medienunternehmen abgewiesen und gleichzeitig den Weg zum Bundesgerichtshof (BGH) versperrt.
Dietenmaiers Mandant versuchte es mit einer dritten Variante: Er reichte im April 2001 Klagen wegen falscher Ad-hoc-Mitteilungen ein. Und obwohl der BGH bereits im Jahr 2004 in einem Strafprozess festgestellt hatte, dass die Ex-EM.TV-Vorstände Thomas und Florian Haffa die Vermögenslage ihres Unternehmens in der Ad-hoc-Mitteilung falsch dargestellt hatten, musste der Kläger in seinem Zivilprozess auf die gleiche Erkenntnis noch sechs Jahre warten.
Allein für den Kläger haben sich in den neun Jahren rund 8500 Euro Prozesskosten angehäuft. Bei mehr als 10.000 Euro lägen die Kosten für alle Beteiligten, sagt Dietenmaier. Und: „Für mich hat sich dieser Fall finanziell nicht gerechnet.“ Für den Kläger schon: Zwar liegt der Schadensersatz, den er von Constantin Medien bekommt, bei vergleichsweise mageren 16.584,60 Euro, aber er bekommt seinen Schadensersatz üppig verzinst – mit rund fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz für neun Jahre. In Summe erhält er damit rund 30.000 Euro. Das dürfte die rund 150 EM.TV-Kläger motivieren, deren Fälle noch vor dem Oberlandesgericht München anhängig sind. Hunderte andere Kläger haben indes bereits entnervt aufgegeben. FTD

Närrisches Treiben an den Börsen

An den Börsen scheinen die Jecken zu regieren! Der Abverkauf in einigen Aktien scheint nicht enden zu wollen, doch wegen der schwachen Umsätze ist davon auszugehen das es sich hierbei eher um verunsicherte Kleinanleger handelt die Ihre Stücke in den Markt geben, als professionelle Adressen. Dies treibt teilweise seltsame Blüten, wenn ich da nur an die Aktie von Continental, Porsche oder HeidelbergCement denke. Allesamt Aktien die bei fundamentaler Betrachtung deutlich mehr wert sein sollten.

Interessant in diesem Zusammenhang ist aber auch zu beobachten welche Aktien bei dem leisesten Hoffnungsschimmer wieder sofort „anspringen“ Genau darauf sollte man als Anleger in diesen Tagen achten, denn das werden die Gewinneraktien der nächsten Aufwärtsbewegung sein, die unserer Meinung nach nicht mehr allzu fern sein dürfte. Als langfristig orientierter Anleger sollte man so langsam damit anfangen, sich bei Kursrücksetzern solide Unternehmen ins Depot zu legen. Schon bald könnte die Zeit der Buy-and-Hold Strategien wiederkommen. Und um Warren Buffett zu zitieren: Dann „ist die Zeit zu investieren und richtig reich zu werden.“

Die Probleme um Griechenland waren eigentlich seit dem Beitritt des Landes in die europäische Währungsunion hinlänglich bekannt. Auch das Spanien, Portugal und Italien weitere Wackelkandidaten sind ist nicht neu. Bisher hatte dies niemanden so recht gestört, doch auf einmal ist die Panik groß. Der schwächelnde Euro ist nur eine logische folge dieser Nachrichtenlage, und vielleicht sogar gewollt. denn nichts hilft uns Europäern momentan so gut wie ein schwacher Euro um unserer Exporte zu stärken. Komischer Weise kam diese Nachricht auch genau in einer Phase in der das gute alte Deutschland seinen lang gehüteten Titel als Exportweltmeister an China abgeben musste…

Es ist also auch durchaus vorstellbar das die ganze Hysterie um die Staatsverschuldung Griechenlands und die damit verbundene Schwäche des Euroraumes eine groß angelegte Exportkampagne der europäischen Regierungen ist. Sicherlich darf man die Situation nicht verkennen und die Verschuldungsgrade einzelner Mitgliedsstaaten müssen weiter genau im Auge behalten werden, dennoch verglichen mit den Problemen der USA scheint dies alles eher relativ zu sein. Den Amerikanern kann diese Entwicklung in Europa sowieso eher wurscht sein.

Viele der dort ansässigen Staatsbürger halten Portugal oder Griechenland wohl eher sowieso für ein Medikament oder etwas Essbares. Dem entsprechend verhalten sich die Börsen in Amerika bereits seit Tagen auch schon wieder deutlich optimistischer. Die neu gewonnene Dollarstärke gibt neuen Mut und Vertrauen in die eigene Wirtschaft und lässt Anleger optimistischer werden. Man darf also nicht vergessen das die Musik der Börsen immer noch in New York spielt. Dow Jones und S&P haben sich bereits wieder gefangen und tendieren leicht in die gewohnte Richtung der letzten Monate.

Deutsche Kleinanleger hingegen scheinen mal wieder in die Angststarre verfallen zu sein.Heute ist Faschingsdienstag, das Ende des närrischen Treibens, und so bleibt zu hoffen das nach dem Aschermittwoch dann der ganze Spaß vorbei ist und wir wieder zur Normalität zurückkehren….

Ebays Internet Bezahlservice PayPal wird jetzt noch sicherer!

Der Internethandel wird jetzt noch sicherer! Bereits heute zahlen viele eBay-Mitglieder mit PayPal wenn sie im Internet Waren bestellen, denn das ist einfach und sicher: Verkäufer erhalten die Zahlung umgehend, können schnell versenden und sind vor Zahlungsausfällen geschützt. Käufer sind durch den PayPal-Käuferschutz abgesichert – bei nicht versandter oder stark von der Beschreibung abweichender Ware erstattet PayPal den Kaufpreis bei Käufen über die Auktionsplattform Ebay umgehend zurück.

Besonders Käufer, die sonst nur Verkäufern mit vielen Bewertungen vertrauen, erwarten diese zusätzliche Sicherheit. Diesem Anspruch möchte das Online-Aucktionshaus nun auch weiterhin gerecht werden und hat die Bedingungen für Onlinehändler und Anbieter-Neulingen noch einmal verschärft. Deshalb können ab dem 25. Februar 2010 Verkäufer mit weniger als 50 Bewertungspunkten nur dann Artikel einstellen, wenn sie PayPal als Zahlungsmethode anbieten. Sicherlich in beiderseitigem Interesse eine gute und vernünftige Maßnahme!

Die Panik regiert wieder!

Die Angst um die Staatsfinanzen von Portugal, Griechenland und Spanien hat die Märkte richtig durchgeschüttelt. Von Madrid bis Ungarn gaben die Börsen am Donnerstag deutlich nach. Die Risikoaufschläge bei Kreditderivaten und Anleihen weiteten sich aus. Der Euro verliert weiter deutlich an Boden und markiert damit den tiefsten Stand seit Juli. Nicht nur die Nachrichtenlage um Griechenland lässt die Welt aufhorchen. Nun kamen auch noch neue Gerüchte um eine mögliche Schieflage Portugals und Spaniens hinzu. Verglichen mit den USA dürften die Probleme der Eurozone wohl eher überschaubar sein. Dennoch sind es mal wieder die europäischen Aktien die überproportional verlieren. Weitere Abschläge von bis zu 15%  innerhalb von 24 Stunden bei den deutschen Blue Chips waren die Folge.

Wir halten diese Abschläge für völlig überzogen. Die Panik regiert mal wieder an den Märkten. Anleger schmeißen ihre Aktien teilweise ohne Sinn und Verstand aus den Depots. Den Rest besorgen dann die  Stopp Loss Wellen nach unten. Dazu kommt das bereits seit gestern die Käuferseite sehr schwach ist. Man kann deutlich spüren das der Schock der letzten Krise und der Kursverlauf der Börsen im Jahr 2008 noch tief in den Köpfen der Anleger verwurzelt ist. Der gestrige Bericht zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe hat die Anleger ein weiteres mal enttäuscht. Heute werden um 14:30 Uhr die US Arbeitsmarktdaten veröffentlicht, und die müssen gut sein, sonst drohen vielleicht weiter Abschläge. Die Börsen sind angeschlagen und dürften keine weiteren Negativnachrichten mehr verkraften.

Sollten diese Arbeitsmarktdaten gut ausfallen dürften die Börsen drehen. Auch wenn sie „nur“ die Erwartungen des Marktes treffen gehen wir davon aus das sich die Börsen wieder erholen. Erst wenn wirklich deutlich schlechtere Zahlen dabei herauskommen dürfte der Markt weiter abwärts tendieren. Ansonsten sollten also alle anderen Szenarien bereits eingepreist sein. Bleibt natürlich die Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Eurozone. Wie wir gesehen haben mag die Börse solche Nachrichten gar nicht. Egal wie also der heutige Handelstag diese Börsenwoche beenden wird muss man die Entwicklung der angeblich angeschlagenen Länder dieser Union in den kommenden Wochen und Monaten genau beobachten.

Wie soll man sich in solchen Phasen als Anleger verhalten? Wenn Sie in den vergangenen Wochen unserem Rat gefolgt sind und erst einmal nur mit Teilbeträgen in einzelne Aktien investiert hatten, so könnte heute der richtige Tag für Nachkäufe sein. Natürlich immer unter der Voraussetzung das sich auch absehen lässt das der Markt die Richtung ändern wird. Warten Sie die Arbeitsmarktdaten ab. Danach muss wohl so oder so eine Entscheidung getroffen werden. Wichtige Marken die es zu beobachten gilt sind natürlich die 5.500 Punkte im Dax, die 10.000 Punkte im Dow Jones sowie die Linie bei 1.060 Punkten im S&P 500. Wir wünschen allen einen versöhnlichen Wochenausklang..

Sonnenfinsternis bei Solarworld, Q-Cells, Solon, Conergy un Co.

Die Anleger von Solaraktien haben derzeit nicht viel zu lachen! Der Abverkauf bei Solarworld, Q-Cells, Solon, Conergy und sogar beim Anlagenbauer Roth und Rau geht unvermindert weiter. Lediglich Centrotherm und Phönix Solar scheinen sich dem allgemeinen trend etwas entziehen zu können. Bei Centrotherm lag dies wohl an den zuletzt eher positiven Analystenkommentaren, obwohl auch diese sehr unterschiedlich ausgefallen sind.

Nach wie vor sind auch wir von dieser Aktie als eine der wenigen erfolgversprechenden Investments im deutschen Solarsektor überzeugt. Bei Phönix Solar dürfte mit Erreichen der 30,- Euro Marke auch aus charttechnischen Gesichtspunkten erst einmal der Boden erreicht sein, was man vom deutschen Branchenprimus Solarworld leider nicht behaupten kann.

Ganz im Gegenteil, das Bild hat sich zuletzt deutlich verschlechtert und auch die Analysten sind deutlich pessimistischer was die langfristigen Aussichten des Konzerns anbelangt. Zuletzt vergab Merill Lynch ein „Underperform“ mit dem Kursziel 7,- Euro! Ob wir diese Regionen testen werden ist allerdingst fraglich. Kurse unter 10,- Euro jedoch gut vorstellbar. Aus charttechnischer Sicht steht damit wieder eine wichtige Unterstützungszone im Blick. Diese zieht sich bis auf 10,83 Euro nach unten – die Marke wurde im November 2008 erreicht, dürfte also durchaus noch charttechnische Relevanz besitzen.

Ebenso verhält es sich bei der Q-Cells Aktie. Die Aktie könnte zunächst noch unter die 8,- Euro Marke fallen. Bei ca 7,80 Euro befindet sich die nächste leichte Unterstützung. Hält diese nicht wäre das nächste Kurziel bei ca. 6,50 Euro. Die beiden anderen Vertreter der Zunft, Solon und Conergy eignen sich bereits seit Monaten eher nur für Zockernaturen. Hier erübrigt sich jegliche Chartanalyse somit.

Es sieht finster aus für die deutsche Solarbranche, der Politik sei dank. Gerade jetzt nachdem man mit dem Greichenland-Thema sehr schön sehen kann wie eine kleine Fehlentscheidung der Politiker dieser Welt zu einem globalen Problem werden kann würden wir uns wünschen das auch hierzulande mit etwas mehr Sachverstand an gewisse Themen rangegangen wird. Bleibt zu hoffen das diese Branche bald wieder etwas mehr Unterstützung erfährt und als künftiger Wachstumsmotor auch bei der Lösung der anderen Probleme helfen kann.

Für mutige Anleger sollten sich hier bald aber wieder gute Einstiegstmöglichkeiten ergeben. Wenn man also nicht an einen Untergang der deutschen Solarwirtschaft glaubt könnte sich ein Investment in die Marktführer durchaus auszahlen. Die Kurssteigerungen der vergangenen Tage werden so schnell nicht mehr drin sein. Für etwas spekulativer angehauchte Investoren sind da eher die chinesischen Werte interessant, die ebenfalls deutlich zurückgekommen sind. Hier ist das Risiko ebenfalls hoch doch die Gewinnaussichten langfristig deutlich besser..

Rettung für Griechenland?

Die deutsche Bundesregierung bereitet offenbar ein Rettungspaket für den angeschlagenen Nachbarn Griechenland vor. Nach Informationen der „Financial Times Deutschland“ seien dabei sowohl bilaterale Hilfen als auch ein international abgestimmtes Vorgehen auf EU-Ebene im Gespräch. Über Details wolle Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) die Spitze der Unionsfraktion am Mittwoch informieren. Wegen der Schuldenkrise Griechenlands befürchte man „eine größere Verwerfung als bei der Krise der Hypo Real Estate“, hieß es in Koalitionskreisen. Angestrebt sei eine europäische Lösung. Allerdings werde auch ein Alleingang Deutschlands nicht ausgeschlossen.

Der stellvertretende Fraktionschef der CDU/CSU im Bundestag, Michael Meister, bestätigte, dass in Berlin an einem Rettungspaket gearbeitet wird. „Oberste Priorität für die Union hat ein stabiler Euro“, sagte Meister der Wirtschaftszeitung. Es gebe allerdings keinen Automatismus, dem Mittelmeerstaat beizuspringen. „Wenn Griechenland Hilfen erhält, dann nur unter strengen Auflagen und wenn die griechische Regierung den Staat tiefgreifend reformiert“, so Meister.

Da Staatshilfen für Griechenland wie etwa Kredite aber auch vom Bundestag abgesegnet werden müssten, wolle Schäuble die Abgeordneten offenbar frühzeitig für die Rettungsaktion gewinnen. Regierungssprecher Ulrich Wilhelm sagte, eine Entscheidung sei bisher nicht gefallen. Der Euro konnte daraufhin gegenüber dem US-Dollar deutlich zulegen und kletterte über die Marke von 1,38 Dollar.

Zeit für Abstauber und Langfristinvestoren!

Verrückte Welt! Noch vor zwei Wochen war die Börsenwelt nicht nur in Ordnung sondern eine wahre Freude für Anleger die sich rechtzeitig in die Märkte getraut hatten. Die Korrektur war überfällig und nun ist sie da, und wie immer wenn es mal eine Zeit lang zu gut gelaufen ist kommt im direkten Anschluss eine Übertreibung nach unten zu Stande. Die aktuellen Kursniveaus sind jetzt für langfristig orientierte Anleger bereits wieder sehr interessant. Dennoch sollte man weiter vorsichtig sein und nur sehr behutsam investieren, bzw. ggf. die eingegangenen Positionen auch wieder mit leichtem Verlust auflösen wenn der Markt weiter fällt.

Wie bereits letzte Woche berichtet sind die meisten unserer Positionen wieder ausgestoppt worden, oder wurden verkauft. Ich nehme das zum Anlass mal wieder etwas Urlaub zu machen und schau mir das ganze treiben erst einmal an. Abstauberlimits sind im Markt platziert. Natürlich werde trotz meines Urlaubes gelegentlich schreiben und Sie auf dem laufenden halten. Heute sind wir bereits wieder bei Continental zum Zuge gekommen, und so wie ich das sehe wird auch die Porsche Aktie bereits heute wieder den Weg in unser Langfristdepot finden. Wir gehen immer noch von einer baldigen Stabilisierung der Börsen auf dem jetzigen Niveau aus…

OnVista schenkt Ihnen noch bis 28.02.2010 ein Dell Notebook!

Die Aktion wurde noch einmal um einen Monat verlängert! Wer jetzt an der sensationallen Freebuy Aktion von OnVista teilnimmt bekommt zusätzlich zu den Freetrades noch ein Dell Notebook gratis dazu. Dazu müssen Sie lediglich bis zum 31.01.2010 Ihr Depot bei der OnVista Bank eröffnet, und die ersten 20 Freetrades bis zum 31.03.2010 getätigt haben. Hier noch einmal die Vorteile des OnVista Depots im Einzelnen:

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Das OnVista Depot ist und beleibt eines der attraktivsten Depots für aktive Trader. Je nach Depotgröße erhält man ein gewisses Kontingent an FreeTrades, die sich bei anderen Brokern zu einem ordentlichen Betrag summieren würden, kostenlos! Probieren Sie es einfach aus, denn genau so wichtig wie die regelmäßige Überprüfung von Versicherungen, Strom- und Gasanbietern ist die Kontrolle der Kosten bei dem jeweiligen Onlinebroker. das kann im Jahresverlauf einige Hundert oder gar Tausend Euro ausmachen…

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