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Kauft Suzuki nun VW Aktien?

In der heutigen Xetra Schlussauktion wurden über 1,6 Millionen VW Stammaktien gekauft! Das ist immerhin ein netter Gegenwert von ca. 100 Millionen Euro. Die Vermutung liegt somit nahe das sich Suzuki auf diesem Niveau nun entschieden hat seine strategische Beteiligung an dem Volkswagenkonzern aufzubauen. Zuvor wurde der Kurs der Aktie heftig hin und her getradet. Nach dem Spurt auf die 70,- Euro Marke folgte dann der Absturz auf Kurse unter 62,- Euro heute. Durchaus vorstellbar also das der Investor bereits vorher tätig gewesen ist und nun zu den Schnäppchenpreisen noch einmal kräftig zugelangt hat. besonders reizvoll im Zusammenhang mit diesem Kauf dürfte wohl auch der derzeitige Eurokurs gewesen sein. Optimales Timing in vielerlei Hinsicht!

Der Einstieg von Suzuki sollte also den Kursverfall der VW Stammaktie nun allmählich beenden. Die VW Aktie ist inzwischen für langfristig orientiere Investoren wieder auf einem sehr interessanten Kursniveau angekommen. Wir haben uns hier heute ebenfalls engagiert. Suzuki kann im Zuge der gegenseitigen Beteiligung insgesamt bis zu 11,8 Millionen VW Stammaktien erwerben. Hier ist also noch viel Käuferpotenzial vorhanden, was den Kurs auch im Falle weiter sinkender Börsen stabilisieren sollte. Die Vorzugsaktie hielten sich in den letzten Handelstagen deutlich besser als die. Auch hier dürften Kurse knapp unter der 60,- Euro Marke langfristig interessant sein.Stammaktien. Ob es tatsächlich Suzuki ist die sich hier nun engagieren ist natürlich reine Spekulation, aber doch sehr nahe liegend. Vielleicht hat ja auch der gute alte Warren Buffet seine Finger im Spiel 😉

Warten auf die US-Arbeitsmarktdaten

Die allgemeine Schwäche des Marktes heute mahnt weiter zur Vorsicht! Zwar lagen wir mit unseren Käufen in den letzten Tagen richtig, dennoch sind wir nicht mehr ganz so überzeugt das der Markt auf diesen Niveaus wieder nach oben drehen wird. Das Chartbild hat sich etwas eingetrübt. Mit dem heutigen Verkaufsdruck nach dem eigentlich positiven Verlauf der US Börsen dürften die wenigsten Anleger wirklich gerechnet haben. Von den Unternehmen kommen, bis auf ein paar wenige Ausnahmen, bereits seit Wochen nun wirklich gute Nachrichten, jedoch werden auch diese meistens abverkauft. Alles in allem also eine Situation die bullishe Anlegerherzen nicht unbedingt höher schlagen lässt.

Der Dax hat kürzlich die Marke von 5.586 Punkten getestet was nahezu exakt dem unteren Ende des langfristigen Aufwärtstrends entspricht. Sollte diese Marke nun erneut erreicht werden so würde dies wohl einen endgültigen Trendbruch bedeuten. das nächste Kursziel würde in diesem Falle dann bei ca 5.330 Punkten liegen, also noch einmal ein ganzes Stück tiefer. Fällt diese Marke auch dann muss wohl die 5.150 oder gar die 5.000 Punkte Marke noch einmal getestet werden. Auch wenn wir dieses Szenario für nicht sehr wahrscheinlich halten sollten Sie diese Marken zumindest im Hinterkopf behalten.

Das positive Szenario würde natürlich im Umkehrschluss bedeuten, dass nach der Bekanntgabe der neuesten US Arbeitsmarktdaten und der Markt sich wieder in höhere Regionen aufschwingt. Ein weiterhin positiver Verlauf der Börsen dürfte in diesem Jahr wohl direkt mit einer Besserung der Beschäftigungsverhältnisse in den USA zusammenhängen. Somit legen Marktbeobachter ihr besonderes Augenmerk auf diese Zahlen. Die neuesten Konjunkturdaten aus den USA geben durchaus Anlass zur Hoffnung das sich der bislang negative Trend bald drehen könnte. Ob dies allerdings am kommenden Freitag bereits der Fall ist bleibt abzuwarten.

Bleiben Sie misstrauisch! Die Verlockung auf einen schnellen Rebound zu setzen ist groß, die Wahrscheinlichkeit sich dabei die Finger zu verbrennen ebenfalls. Es ist also um so wichtiger, dass sie Ihre Positionsgrößen und Verlustgrenzen mit Bedacht auswählen. Viel wichtige ist es aber wohl in den kommenden Wochen nicht panisch zu reagieren wenn die Indizes nicht die gewünschte Richtung einschlagen. Die letzten Tage haben gezeigt das eine „Verbilligungsstrategie“ manchmal durchaus Sinn machen kann..Bricht allerdings der Trend dann sollte man auch mal wieder Pause machen und sich das ganze Spiel in Ruhe von der Seitenlinie aus anschauen.

Gute Nachrichten aus China, auch für Nordex?

Wie bereits vor Wochen in unserer Studie zur Windenergie beschrieben ist die Branche weiter auf dem Vormarsch. Die Chinesen haben neue Windkraftanlagen mit einer Leistung von 13 000 Megawatt eingesetzt, gab das Global Wind Energy Council (GWEC) am Mittwoch in Brüssel bekannt. Dies ist mehr als eine Verdoppelung gegenüber 2008. Die USA kommen auf rund 9 900 Megawatt, was einem Zuwachs von rund 27 Prozent entspricht. Der Trend wird in den kommenden Jahren anhalten, denn chinesische Branchenvertreter kündigten am Mittwoch weiteres Wachstum an. „Wir erwarten, dass wir unser inoffizielles Ziel gut erreichen, bis zum Jahr 2020 insgesamt 150 Gigawatt zu installieren“, sagte Li Junfeng, Generalsekretär des chinesischen Branchenverbandes für erneuerbare Energie in Brüssel. Heute laufen in China Anlagen mit einer Leistung von 25 104 Megawatt.

Schon mit dieser Windkraftkapazität rücken die Chinesen bei der weltweiten Aufholjagd ganz nah an die Nummer zwei Deutschland heran. Hier zu Lande waren im vergangenen Jahr Anlagen mit einer Leistung von 25 777 Megawatt angeschlossen. Auf Platz eins rangieren die Vereinigten Staaten mit 35 159 Megawatt. Insgesamt zeigt sich, dass die Wirtschaftskrise der globalen Windenergiebranche im vergangenen Jahr wenig anhaben konnte. In allen drei wichtigen Märkten – Asien, Nordamerika und Europa – wurden erstmals jeweils mehr als zehn Gigawatt neue Leistung installiert, wie der GWEC mitteilte. Weltweit stieg die Windenergiekapazität um knapp ein Drittel auf nunmehr 157,9 Gigawatt. Den Wert der neuen Anlagen bezifferte der Verband auf 45 Mrd. Euro. Rund eine halbe Mio. Menschen sei inzwischen in der Branche beschäftigt.

China hat die USA beim Neugeschäft zwar abgehängt, doch schnitten die Amerikaner im vergangenen Jahr unerwartet gut ab. Viele Branchenbeobachter hatten erwartet, dass der Markt wegen der Finanzkrise dramatisch um 50 Prozent einbrechen würde. Denn das Geschäft verlief im ersten Halbjahr noch sehr schleppend. Doch der große Einbruch blieb nach Angaben des Verbandes dank des staatlichen US-Konjunkturprogramms aus. Es fördert besonders die erneuerbaren Energien und entfaltete seine Wirkung ab der zweiten Jahreshälfte. Das Geschäft zog vor allem im vierten Quartal deutlich an. Da US-Präsident Barack Obama den Anteil erneuerbarer Energien am Strommix in den nächsten Jahren deutlich erhöhen will, rechnet der Branchenverband GWEC weiter mit einem kräftigen Wachstum in den USA. Handelsblatt

K+S und Deutsche Bank – überraschend positiv

Wieder einmal hat es der deutsche Branchenprimus der Bankenszene, Deutsche Bank, geschafft die Analysten positiv zu überraschen. Der Nettogewinn im Q4 belief sich auf 1,3 Mrd. Euro (nach einem Verlust von 4,8 Mrd. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres)und war damit doppelt so hoch wie es von den Analysten erwartet wurde. Die Konsensschätzungen beliefen sich auf ca 650 Mio. Gewinn. Im Gesamtjahr 2009 erwirtschaftete die Bank einen Gewinn nach Steuern von 5 Mrd. Euro gegenüber einem Verlust nach Steuern von 3,9 Mrd. Euro im Vorjahr. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern gemäss der Zielgrössendefinition der Bank betrug 15%, verglichen mit einer negativen Eigenkapitalrendite von 20% im Jahr 2008. Die Tier-1 Kapitalquote lag bei 12,6% und damit über dem Wert von 10,1% zum Jahresende 2008, während die Tier-1 Kernkapitalquote, in der hybride Bestandteile nicht berücksichtigt werden, im selben Zeitraum von 7,0% auf 8,7% stieg. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen für 2009 eine Dividende von 0,75 Euro je Aktie vor. Für 2008 waren 0,50 EUR je Aktie ausgeschüttet worden.

Ebenfalls gute Nachrichten gab es heute mal wieder von Düngemittelhersteller Kali und Salz. Die Nachfrage nach deren Produkten sei zur Zeit extrem hoch hieß es aus dem Unternehmen. Die Landwirte bestellen wieder Düngemittel nachdem der Preis zuletzt noch einmal runter gegangen war. Nun da die Preise langsam wieder anziehen dürfte die Nachfrage weiter steigen um noch von den günstigeren Preisen zu profitieren. Der russische Düngemittelproduzent Uralkali, dessen in Minsk ansässige Exportgesellschaft BPC gestern eine Preiserhöhung von sechs Prozent auf 410 Dollar für Abnehmer in Brasilien und Asien bekannt gegeben hat dürfte nun den Grundstein für eine deutliche Erholung der Kalipreise gelegt haben. Der Kali-Preis war 2008 auf bis über 1.000 Dollar pro Tonne geklettert, bevor sie im Zuge der Finanzkrise einbrachen. Wir könnten uns vorstellen diese Niveaus wieder erreicht werden können. Nicht dieses Jahr und auch nicht im nächsten, aber innerhalb der nächsten fünf Jahre durchaus möglich.

Goldman Sachs setzt Conergy, Q-Cells, Solon, Centrosolar und Sunways auf „Sell“

Die Analysten von Goldman Sachs haben heute Ihre Einschätzungen zum deutschen Solarsektor noch einmal überarbeitet und setzen Conergy, Q-Cells, Solon und Sunways auf „Sell“. Die Unsicherheiten über das weitere Vorgehen der Bundesregierung in Zusammenhang mit der Einspeisevergütung für Solarstrom dürften den Sektor weiter belasten hieß es. Der dadurch zu erwartende Preisdruck dürfte weiter auf die Gewinne drücken. Das Kurspotenzial für die kommenden 12 Monate sieht man bei Goldman Sachs eher als begrenzt an. Neben der Herabstufung von Conergy, die aus unserer Sicht durchaus verständlich ist.traf das neue Rating auch die Q-Cells AG. Das Kursziel sieht man hier nur noch bei 7,- Euro. Die Analysten von Unicredit gehen ebenfalls nur noch von Kursen um die 9,- je Q-Cells Aktie in naher Zukunft aus.

Ebenso wurden die Titel von Solarworld neu bewertet. Neue Kursziele liegen hier bei 12 bis 12,50 Euro. Die Solon Aktie dürfte nach Auffassung der Analysten auch nur noch negatives Potenzial im Jahr 2010 haben. Hier lagen die Kursziele der Analysten bei 5,50 bis 6,- Euro je Aktie. Ebenso wie bei der Sunways Aktie sowie Centrosolar die man auf ein „Potenzial“ bis 3,- Euro bzw. 2,70 Euro eingestuft hat. Etwas optimistischer zeigte sich Goldman Sachs nach wie vor bei den Maschinenbauern Centrotherm, Manz sowie Roth und Rau. Auch das deckt sich mit unseren Vorstellungen. Zwar wurden die Kursziele inzwischen auch etwas reduziert, dennoch besteht hier weiterhin durchaus Potenzial.

USA: VW, BMW und Porsche verkaufen wieder deutlich mehr Autos

Gestern kamen mal wieder die neuesten Absatzzahlen der Autobranche in den USA über den Ticker und wie von uns erwartet konnten die deutschen Autobauer hier wieder deutlich bessere Zahlen vermelden als zuletzt. Besonders die Autohersteller um die VW AG , Audi und  auch Porsche verkaufen in den USA wieder deutlich mehr Autos. Aber auch BMW konnte den Umsatz wieder um 7,7 Prozent ankurbeln. Besonders die Luxusklasse der Münchener, der 7er BMW, verkaufte sich gut während der A8 des Konkurrenten aus Ingolstadt nicht so gut ankam. Der Trend ist aber dennoch klar erkennbar hin zu kleineren und sparsameren Kfz, weg von Geländewagen und Spritfressern, aber das war ja zu erwarten.

Die Volkswagen AG hat im Januar seinen Wachstumskurs in den USA fortgesetzt. Mit einem Plus von 41,4 Prozent auf 18.019 Fahrzeuge hat der Absatz nun schon den siebten Monat in Folge zugelegt. Gut verkauften sich der neue GTI, die neue Version des Beetle, der Tiguan sowie der Jetta. Auch die Tochter Audi hat in den USA ihren Marktanteil ausgebaut. So hat Audi of America im Januar in den Vereinigten Staaten insgesamt 6.510 Fahrzeuge verkauft. Dies waren knapp 38 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Dabei war vor allem der neue verbrauchsärmere A3 TDI gefragt. Die Zahl der verkauften Autos der A3-Reihe verdoppelte sich im Januar. Die A4-Gruppe wies ein Absatzplus von 34 Prozent auf. Rückschläge musste Audi hingegen beim Sportcoupé TT mit einem Minus von 34 Prozent, beim A8 mit einem Minus von 45 Prozent und vor allem beim Sportwagen R8 mit einem Minus von 60 Prozent hinnehmen. VW bleibt also weiter auf dem richtigen Weg nicht nur der größte sondern bald auch der erfolgreichste Autobauer der Welt zu werden.

Der Sportwagenbauer Porsche hat im Januar in den USA ebenfalls wieder deutlich mehr Autos verkauft. Die Auslieferungen stiegen um 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 1.786 Stück. Besonders gut ist der neue Panamera angelaufen. Vom seit Oktober erhältlichen viertürigen Coupe sind im Januar 534 Fahrzeuge an Kunden in den USA gegangen. Die hochpreisige 911er-Baureihe konnte ebenfalls zulegen. 503 verkaufte Wagen bedeuten ein Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Weniger gut lief es dagegen bei der Mittelmotorbaureihe mit den Modellen Boxster und Cayman. Hier brachen die Verkäufe um 40 Prozent auf 159 Stück ein. Auch vom vor dem Modellwechsel stehenden Geländewagen Cayenne wurden mit 590 Exemplaren deutlich weniger abgesetzt. Es zeichnet sich immer mehr ab das der Panamera genau das richtige Auto zur richtigen Zeit ist. Eine bisher unbesetzte Lücke wurde damit geschlossen und sollte der Porsche AG auch weiterhin gute Gewinne bescheren. Der Verkauf des Cayenne hingegen dürfte weiter abnehmen. SUVs sind out auch mit Dieselmotor!

VW Stämme sind raus aus dem EuroStoxx 50!

Ab Freitag wird wohl der gesamte Handel mit den VW Stammaktien etwas ruhiger verlaufen. Nach dem die VW Stammaktien bereits aus dem Dax geflogen sind werden sie demnächst auch aus dem EuroStoxx verbannt. Die VW-Stammaktien werden ab dem 8. Februar nicht mehr dem EuroStoxx-50-Index angehören. Die Aktien müssten den Index aufgrund der sog. „Fast-Exit-Regel“ verlassen, teilte der Indexanbieter Stoxx Ltd. mit. Aufgrund des gesunkenen Streubesitzes erreichten die VW-Papiere seit zwei Monaten nicht mehr Platz 75 oder besser auf der für den Index maßgeblichen Auswahlliste, weshalb sie durch die Anteilsscheine des französischen Immobilienunternehmens Unibail-Rodamco S.A. ersetzt werden. Verwunderlich ist dieser Schritt also nicht. Bis zuletzt hatten Anleger wohl auf eine Wende und nochmal einen schnellen Kursanstieg gehofft. Gerade weil der strategische Investor Suzuki noch ein ordentliches Aktienpaket erwerben will. Doch der blieb aus und dürfte wohl auch erstmal nicht kommen.. Die Chancen für Suzuki günstig an Aktien zu kommen stehen damit wohl besser denn je.

Rückversicherer Münchener Rück mit Gewinnsprung… und Swiss Re?

Wie zu erwarten war kann die Münchener Rück heute mit hervorragenden Zahlen überzeugen. Der Gewinn des weltweit größte Rückversicherungsgesellschaft legte im Zeitraum von Oktober bis Dezember auf 780 Millionen Euro verglichen mit 110 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die von Bloomberg befragten Analysten hatten im Schnitt mit 585 Millionen Euro gerechnet, die Bandbreite der Schätzungen reichte von 507 bis 727 Millionen Euro. Das Unternehmen will die Dividende wegen dieses guten Ergebnisses nun auf 5,75 Euro je Aktie erhöhen. Wie bereits berichtet sind die Investorenlegende Warren Buffett und den Vermögensverwalter Blackrock Inc., inzwischen mit einer nennenswerten beteiligung bei den Münchnern engagiert. Buffet hält ebenso ein größeres Aktienpaket an der Swiss Re. Wir erwarten das auch der Kurs der Schweizer Rück heute ordentlich von diesen Zahlen profitieren kann. Bereits gestern konnte sich die Aktie wieder deutlich erholen.

Noch ein paar Kennzahlen zur Münchener Rück: Die Einnahmen der Münchener Rück aus Bruttoprämien stiegen im Gesamtjahr 2009 auf 41,4 Milliarden Euro gegenüber 37,8 Milliarden Euro 2008. Für das Gesamtjahr 2009 weist die Gesellschaft einen Gewinn von 2,56 Mrd. Euro aus, gegenüber 1,58 Mrd. Euro im Jahr zuvor. Der Rückversicherungsbranche kam 2009 die Kurserholung an den globalen Aktienmärkten zugute. Auch die Hurrikansaison 2009 löste weniger Schadensfälle aus als im Jahr zuvor. Auf Sicht der vergangenen zwölf Monate liegt das Kursplus des Rückversicheres nur bei bescheidenen 13,2 Prozent. Die angestrebte Rendite von 15 Prozent auf das Risikokapital ist leicht übertroffen worden. Das Kapitalanlageergebnis stieg um gut ein Drittel auf 7,9 Milliarden Euro. Hier sollte also noch genügend Luft nach oben sein…

Phoenix Solar heiratet an den Golf

Anbei noch eine Nachricht zu Phönix Solar die bereits etwas älter ist, den wenigsten aber wohl bekannt sein dürfte…. Das im TecDax notierte Photovoltaik-Systemhaus Phoenix Solar hat am 21.01.2010, die Gründung einer Tochtergesellschaft im Sultanat Oman bekannt gegeben und damit gleichzeitig in die königliche Familie eingeheiratet. Gemeinsam mit dem vor Ort ansässigen Partner aus königlichem Hause, Silver Circle Overseas (SCO), wollen die Sulzemooser Solarprojekte in der gesamten Golfregion realisieren.  „Wir haben Verbindung zu einem Unternehmen gesucht, das in der Region bereits bekannt ist und über Erfahrung verfügt“, erklärt Phoenix-Solar-Sprecherin Andrea Wegner im Gespräch mit pressetext.

Die Partnerschaft mit SCO könne durchaus von Vorteil sein. Phoenix Solar zufolge plant die Regierung im Oman bereits den Übergang von konventionellen Energiequellen zu Erneuerbaren Energien. „Es gibt im Oman zwar noch keine Einspeisevergütung für Solarstrom“, meint Wegner. Dennoch positioniere man sich frühzeitig in einem vielversprechenden Zukunftsmarkt. Die Golfregion weist ohnehin ein starkes Wirtschaftswachstum auf und bietet eine „hervorragende Sonneneinstrahlung“ für das Solargeschäft. Nachdem Phoenix Solar erst vor wenigen Wochen den Sprung über den Teich und eine Tochtergesellschaft in den USA ankündigte, lässt es seinem Internationalisierungsdrang in Form der Oman-Tochter auch im Osten freien Lauf. „Eine stark internationale Ausrichtung verfolgen wir schon seit längerem“, unterstreicht Wegner gegenüber pressetext.

Bis 2013 wolle Phoenix Solar 60 bis 65 Prozent der Umsätze im Ausland erwirtschaften. Die Oman-Tochter soll sich auf die Planung und schlüsselfertige Errichtung von PV-Freiflächen- und Dachanlagen konzentrieren, die netzgekoppelt oder als Inselsysteme angeboten werden. Phoenix Solar und SCO halten an der Gesellschaft 70 bzw. 30 Prozent. Es geht also auch ohne den Deutschen Solarmarkt…

Zwei mögliche Szenarien…

Die letzte Woche war interessant! Wir hatten ja bereits über unsere ersten Käufe berichtet, da wir immer noch davon ausgehen das die Börsen jetzt nicht wieder zusammenbrechen werden. US Präsident Obama hat mit seinen Plänen ordentlich für Verunsicherung gesorgt, und damit zumindest erreicht das die internationalen Kapitalmärkte mal wieder etwas Dampf abgelassen haben. Diesen Umstand finden wir eigentlich erst einmal nicht unbedingt negativ. Anleger die die erste Rally verpasst haben, und auch die die rechtzeitig wieder ausgestiegen sind bekommen nun noch einmal die Chance sich neu aufzustellen und dann an der nächsten Bewegung nach oben teilhaben zu können.

Die Obama Administration wird die Pläne zur Gesundheitsreform und die Regulierung des Bankenwesens so wohl nicht mehr umsetzen können und hat sich wie man in der vergangenen Woche in der Rede Obamas zur Lage der Nation auch schon sehen konnte, bereits neue ziele gesteckt. Der Abbau der Arbeitslosigkeit die in den USA inzwischen rund 10 Prozent der Bevölkerung betrifft ist nun das neue Ziel, natürlich auch weil es deutlich populärer ist. Dem US-Präsidenten hat die ganze Diskussion nicht unbedingt gut getan und den Börsen auch nicht. Solle aber demnächst klar werden das diese Pläne zunächst gescheitert sind könnte dies der Auslöser für den nächsten Aufwärtsschub sein. Es kann also durchaus lukrativ sein die jetzige Panik zu kaufen..Soweit zu Szenario Nummer Eins.

Aber auch die zweite Variante der kommenden Börsenwochen wollen wir Ihnen nicht vorenthalten! Momentan reagieren wieder alle Investoren wie unter Schock. Der US-Leitindex Dow Jones rutschte schon während Obamas Pressekonferenz um mehr als 200 Punkte ins Minus. Die Clique der Banker reagierte entsetzt. „Vorschläge zur Aufspaltung oder Einschränkung der Aktivität von Banken gehen in die falsche Richtung“, so äußerte sich Deutsche-Bank-Chef Ackermann. Ob Obama für seine Reformvorschläge die Mehrheit des Kongresses gewinnen kann, bleibt abzuwarten. Besser sind jetzt Investments, die sich ungeachtet jeder Stimmungslage prima entwickeln.

Wenn die Pläne zur Reform des Bankenwesens tatsächlich umgesetzt werden, müssen Banken in großem Stil Aktien verkaufen. Banken investieren überwiegend in Blue Chips, somit geht es nicht nur den Banken, sondern auch den DAX-Werten, Dow Jones Aktien, ja allen weltweiten Blue Chips an den Kragen. Somit werden DAX-Anleger ein weiteres Mal herbe Verluste einstecken müssen. Natürlich werden dann auch die Kurse von Nebenwerten kurzzeitig nachgeben. Da Banken, große Fonds etc. aber kaum in Nebenwerte investiert sind, können sich diese weitestgehend unabhängig von politischen Entscheidungen entwickeln und hervorragende Renditen in jeder Börsenlage erwirtschaften.

Gegenüber allen anderen Anlageklassen erlebten Nebenwerte im Durchschnitt die wenigsten Verlustjahre. Nämlich nur 23%. Sogar die Häuserpreise in Deutschland sind öfter gefallen. Nebenwerte – selbst internationale Nebenwerte – sind in manchen Börsenphasen interessanter als: Welt-Aktien, Welt-„Value“-Aktien, als der DAX, als US-Anleihen, als Geldmarkt-Zinsen und sicherer als der Goldpreis. Wenn also die Börsen weiter nachgeben sollten wovon wir immer noch nicht ausgehen, dann kann zur richtigen Zeit ein Investment in ausgesuchte Nebenwerte deutlich attraktiver sein als in Blue Chips. Sollte die Reform also kommen muss man wohl etwas umdenken…

Noch sind wir optimistisch, dass es sich momentan nur um den fast schon üblichen Januar-Rücksetzer handelt, den wir bereits in unserer Jahresprognose 2010 beschrieben haben. Die Schwäche am Freitag, nach so guten Daten zum US BIP, hat aber auch uns etwas überrascht. In den einzelnen Aktienpositionen die wir halten ist noch nicht viel passiert, und so werden wir einen Test der 10.000 Punkte Marke im Dow Jones abwarten bevor wir unsere Strategie der neuen Situation anpassen. In der kommenden Woche werden unter anderem auch die neuen Zahlen zum US Arbeitsmarkt veröffentlicht, erwartet wird eine leichte Besserung um 5.000 Jobs. Die letzten Daten deuten darauf hin das dies etwas zu optimistisch sein könnte…. Wie auch immer diese Woche laufen wird, jedem Falle sollten Sie vorsichtig und vor allem flexibel bleiben…

Trading-Update HeidelCement, Conti, VW, Porsche, Phönix, Klöckner und Centrotherm

Bevor die neue Woche los geht hier noch schnell unser Trading Update zu den bestehenden Positionen. Unser Wochenausblick für die kommende Woche folgt in Kürze..Zunächst also zu HeidelbergCement die sicherlich mit die aufregendste Woche hinter sich haben. Der deutliche Kursverfall wegen der Nachrichten des mexikanischen Konkurrenten Cemex konnte gestoppt werden. Am Freitag hat die HeidelCement Aktie bereits wieder deutlich zugelegt. Unsere beiden Nachkäufe haben sich also als richtig erwiesen. Dennoch haben wir diese Position nun erst einmal wieder halbiert. Wir sind weiterhin von der Heidel Aktie überzeugt wollen uns aber liquide halten für weitere Käufe.

Die Conti Aktie hält sich ebenso gute wie auch Centrotherm genau in dem Bereich den wir als vernünftiges Einstiegsniveau erachten. unter 40,- Euro sind beide Aktien nach wie vor ein Kauf für unsere Redaktion. Ebenso wie die Klöckner&Co. Aktie um die 17,- Euro Marke. Die Aktie von Phönix Solar hat erwartungsgemäß gedreht und befindet sich ungeachtet der allgemeinen Börsenlage weiter auf Erholungskurs, was wir als sehr gutes Zeichen werten. Der vorangegangene Abverkauf war einfach zu stark und zu schnell als das hier nicht eine Gegenreaktion folgen sollte. Kurse über 35,- Euro sollten hier bald wieder drin sein.

Etwas zwiespältig sieht dahin gegen das Bild bei den Autobauern aus. das Marktumfeld hat sich weiter verbessert. BMW schreibt wieder schwarze Zahlen und auch die Absatzzahlen von VW und Porsche können sich wieder sehen lassen. Dennoch gibt es derzeit große Unsicherheiten bezüglich der drohenden Sammelklagen von geschädigten Aktionären aus den USA und Europa bei Porsche. Die undurchsichtigen Machenschaften von Holger Härter und Ex Chef Wiedeking belasten die Aktienkurse der Porsche AG und auch der VW Stämme als Hauptaktionär der Porsche AG.

Bereits zu Beginn unserer VW Spekulation haben wir darauf hingewiesen das die Vorzüge besser laufen sollten als die Stämme und dem ist auch so. Ursprünglich sind wir davon ausgegangen das sich die Kurse der beiden Aktiengattungen bei ca. 75,- Euro treffen könnten. Nun dürfte dies wohl eher bei Kursen um die 60,- Euro der Fall sein. Wir halten weiter die Vorzugsaktien imDepot haben aber auch eine Abstauberorder für die Stammaktien um die 60,- Euro im Markt positioniert. Abschließend bleibt zu sagen das wir nahezu unverändert investiert sind. Porsche, VW Vz und HeidelCement wurden etwas reduziert, ansonsten ist alles beim Alten!

Elektroauto-Schmiede Tesla geht an die Börse

Heute wurde bekannt das der Elektroauto-Hersteller Tesla bald einen Börsengang plant. Insgesamt soll diese Maßnahme dem Autobauer rund 100 Millionen Dollar in die Kassen spülen. Die Produkte von Tesla sind sehr viel versprechend bislang leider aber für die breite Masse noch unerschwinglich. Dies dürfte sich aber in absehbarer Zeit ändern, und im Laufe der kommenden Jahre dann, wenn die Entwicklungskosten eines preisgünstigeren Modells erst einmal wieder drin sind, gößere Absatzmengen möglich machen.

Die Autoschmiede Tesla ist vor allem mit seinem 109 000 Dollar teuren Roadster mit Elektroantrieb bekannt geworden. Seit der Gründung von sechs Jahren verkaufte Tesla 937 Roadster in 18 Länder. Für ein geplantes zweites, preiswerteres Elektroauto liegen den Angaben zufolge 2000 Reservierungen vor. Mit der Ausgabe von Tesla-Aktien war bereits seit längerem gerechnet worden. Zum Ausgabepreis der Papiere oder Datum des ersten Handelstages äußerte sich das in Kalifornien ansässige Unternehmen nicht.

Das Unternehmen hat 450 Beschäftigte. Zu seinen Anteilseignern gehören unter anderem die beiden Google Gründer sowie Daimler mit fast 10 Prozent. Die Stuttgarter arbeiten mit Tesla beispielsweise an der Entwicklung von Fahrzeug-Batterien auf Lithium-Ionen-Basis zusammen. Jährlich rollen bei Tesla derzeit rund 1 000 Autos vom Band. Der Börsengang dürfte in jedem Falle einer der interessantesten im US Automobilsektor sein. Der letzte amerikanische Automobilhersteller der an die Börse ging war Ford im Jahre 1956.

Dieser Börsengang dürfte also unter langfristigen Gesichtspunkten für Anleger durchaus interessant sein. Zwar kennt man noch keine Einzelheiten, und weiß vor allem nicht wie die neuen Tesla Aktien dann bewertet werden, dennoch sollte man sich rechtzeitig informieren wenn diese Pläne in die Tat umgesetzt werden. Nicht nur die eigene Produktion von Tesla ist hierbei interessant sondern auch die Entwicklung neuer leistungsfähigerer Akkus die in der Zukunft wohl eine ganz erhebliche Rolle im Automobilsektor spielen werden….

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