USA: VW, BMW und Porsche verkaufen wieder deutlich mehr Autos

Gestern kamen mal wieder die neuesten Absatzzahlen der Autobranche in den USA über den Ticker und wie von uns erwartet konnten die deutschen Autobauer hier wieder deutlich bessere Zahlen vermelden als zuletzt. Besonders die Autohersteller um die VW AG , Audi und  auch Porsche verkaufen in den USA wieder deutlich mehr Autos. Aber auch BMW konnte den Umsatz wieder um 7,7 Prozent ankurbeln. Besonders die Luxusklasse der Münchener, der 7er BMW, verkaufte sich gut während der A8 des Konkurrenten aus Ingolstadt nicht so gut ankam. Der Trend ist aber dennoch klar erkennbar hin zu kleineren und sparsameren Kfz, weg von Geländewagen und Spritfressern, aber das war ja zu erwarten.

Die Volkswagen AG hat im Januar seinen Wachstumskurs in den USA fortgesetzt. Mit einem Plus von 41,4 Prozent auf 18.019 Fahrzeuge hat der Absatz nun schon den siebten Monat in Folge zugelegt. Gut verkauften sich der neue GTI, die neue Version des Beetle, der Tiguan sowie der Jetta. Auch die Tochter Audi hat in den USA ihren Marktanteil ausgebaut. So hat Audi of America im Januar in den Vereinigten Staaten insgesamt 6.510 Fahrzeuge verkauft. Dies waren knapp 38 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Dabei war vor allem der neue verbrauchsärmere A3 TDI gefragt. Die Zahl der verkauften Autos der A3-Reihe verdoppelte sich im Januar. Die A4-Gruppe wies ein Absatzplus von 34 Prozent auf. Rückschläge musste Audi hingegen beim Sportcoupé TT mit einem Minus von 34 Prozent, beim A8 mit einem Minus von 45 Prozent und vor allem beim Sportwagen R8 mit einem Minus von 60 Prozent hinnehmen. VW bleibt also weiter auf dem richtigen Weg nicht nur der größte sondern bald auch der erfolgreichste Autobauer der Welt zu werden.

Der Sportwagenbauer Porsche hat im Januar in den USA ebenfalls wieder deutlich mehr Autos verkauft. Die Auslieferungen stiegen um 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 1.786 Stück. Besonders gut ist der neue Panamera angelaufen. Vom seit Oktober erhältlichen viertürigen Coupe sind im Januar 534 Fahrzeuge an Kunden in den USA gegangen. Die hochpreisige 911er-Baureihe konnte ebenfalls zulegen. 503 verkaufte Wagen bedeuten ein Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Weniger gut lief es dagegen bei der Mittelmotorbaureihe mit den Modellen Boxster und Cayman. Hier brachen die Verkäufe um 40 Prozent auf 159 Stück ein. Auch vom vor dem Modellwechsel stehenden Geländewagen Cayenne wurden mit 590 Exemplaren deutlich weniger abgesetzt. Es zeichnet sich immer mehr ab das der Panamera genau das richtige Auto zur richtigen Zeit ist. Eine bisher unbesetzte Lücke wurde damit geschlossen und sollte der Porsche AG auch weiterhin gute Gewinne bescheren. Der Verkauf des Cayenne hingegen dürfte weiter abnehmen. SUVs sind out auch mit Dieselmotor!

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